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Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21 ... 42


Sina1 am 25 Nov 2013 06:47:51

Nille hat geschrieben:
Sina1 hat geschrieben:also die Zellen sind ja hier: --> Link wesentlich preiswerter!

LG Peter



Ja, genau 23,50 € billiger...dafür must aber nach Polen....denn die Preise sind netto zzgl. 19% Einfuhrumsatzsteuer oder in Polen abholen dann aber 22% polnische MWst.. :evil:


Geografie 6

Prag ist in Tschechien und für mich näher als z.B. Berlin oder die gebrauchten Bundesländer....

LG

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Nille am 25 Nov 2013 09:49:45

Du hast natürlich recht, ich hatte vor Monaten mal die Preise der 400ah Winston recherchiert und hatte die vermeintlich günstigsten Akkus in Polen gefunden.....genau wie in deinem Link aber mit Nettopreisen. Da hab ich die Shop verwechselt.


Das Prag nicht in Polen liegt war mir klar. Aber f. 4 x 23,50€ Fahr ich da trotzdem nicht hin. :lol:

Scudo205 am 29 Nov 2013 17:35:57

Bisher habe ich das Thema Standheizung hier noch nirgends gefunden.
Das Problem ist, dass eine Gebläsestandheizung nicht einfach spannungsfrei geschaltet werden darf.
Ich habe gerade mit dem Tech. Support von Eberspächer gesprochen.
Die Heizungen müssen auf jedenfall ordentlich heruntergefahren werden und haben einen Nachlauf.
Das Gebläse muss die Heizung abkühlen sonst überhitzt das System und ist nach 2-3 solcher Aktionen reif für die Tonne.
Während diesem Nachlauf wird sogar nochmal richtig Energie benötigt, da die Glühkerze freigebrannt wird.
Müssen jetzt die LiFeYPO4 Zellen wegen Unterspannung unmittelbar vom Netz getrennt werden habe ich für diesen Nachlauf keine Versorgung mehr.

Ich überlege, ob man es hinbekommt in einer solchen Situation die Heizung auf die Starterbatterie umzuschalten.
Habt Ihr eine andere Idee oder vielleicht einen Vorschlag wie man die Umschaltung auf die Starterbatterie bewerkstelligen kann.

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mv4 am 29 Nov 2013 17:45:00

wenn deine Batterie groß genug ist...wird die nie auf Unterspannung gehen (du wirst ja kaum mehrere Tage Unterwegs sein und die heizung laufen lassen, ohne das du zwischen durch mal am Wohnmobil warst)...eine 100Ah Lipo hat in etwa soviel nutzbare kapazität wie eine 160AH Batterie ...

Scudo205 am 29 Nov 2013 18:00:48

keine Frage. Im Regelfall bin ich da voll deiner Meinung.

Sorgen machen mir genau die anderen Fälle, für die die Balancer ja auch extra einen OVP und UVP Schutz haben.
Ein paar Seiten weiter vorne wurde in einem Erfahrungsberichten geschrieben, das eine Zelle plötzlich auch mal schneller leer war als die anderen.
bernierapido hat geschrieben:
.Ich habe es schon erlebt,das ein Zelle bei der Entladung viel schneller leer war


Genau das habe ich auch erlebt und das war dann der Zelltot einer 160AH-Zelle. Ich hatte nur Einzelbalancer gegen Überladung, die Unterspannung wurde insgesamt überwacht. 3 Zellen waren gut, die 4. hats getötet.
Teures Lehrgeld vor 2 Jahren


Gibt es eine minimal Gesamtspannung über alle Zellen auf die man sich verlassen kann. Soll heißen, erst unterhalb dieser Gesamtspannung könnte ein UVP Fall bei einer Zelle überhaupt erst eintreten und wenn die Gesamtspannung darüber ist kann die Spannung nicht kurzzeitig Abfallen und einen UVP Schutz auslösen?

mitko512 am 29 Nov 2013 18:07:27

Es gibt relativ billige Zellspannungslogger, z.B. aus dem Modellbau, die man frei einstellen kann. Alarmspannung etwas über die Ausschaltspannung stellen, bei Alarm manuell Heizung herunterfahren. Funktioniert dann auch generell als Sekundärüberwachung. Würde auch automatisch gehen, hängt aber davon ab, wie die Heizung gesteuert werden kann.

mv4 am 29 Nov 2013 18:10:45

durch die Balancer dürfte das nicht passieren...wenn ja dann ist davon auszugehen das die Zelle defekt ist. Dieser Fall wird (vorausgesetzt das system wird so gebaut und betrieben wie es sein sollte) vermutlich erst in 10 jahren oder später eintreten...da stirbt jeder Bleiaccu eher. Natürlich kann man aber was bauen was bei drohender Unterspannung (vor abschaltung) ein signal an die eberspächer sendet das sie herunterfahren soll.

edit. mitko war etwas schneller

gordan am 29 Nov 2013 21:08:32

°Scudo205

Deine Sorge ist meiner Meinung nach unbegründet. Balancer mußen für jede Zelle angebracht werden und dann driften die Zellen nicht zu weit auseinander. Was deine Eberspächer Standheizung und LVP bzw.OVP Schutz betrifft, hast du Recht dass da ein Problem besteht. Das kannst du lösen wenn du ein Verzögerung-Schaltrelais einbaust der nach LVP Abschaltung trotzdem Standheizung nachlaufen läßt. Nachlaufzeit kann man einstellen. Voraussetzung ist dass Standheizung angesteuert wird mit einem Zeitschaltuhr und nicht mit manuell Regler.

Gordan :hallo:

Scudo205 am 29 Nov 2013 22:12:39

Gordan,

Habe ich bzgl. Balancer etwas falsch verstanden?
Die Lipro1-1 werden aktiv, wenn die Spannung einer Zelle über 3,6V liegen. Das hilft mir also doch nur beim Aufladen der Zellen für eine gleichmäßige Spannungsverteilung.

Im reinen Verbrauchermodus haben die Balancer keine Auswirkung, oder doch?
Die Spannung über eine Zelle nimmt ja nur ab.

Beispiel: Oft bin ich irgendwo weit ab von jedem Campingplatz und das Auto ist aus (keine Lima, kein Netzladegerät eingeschaltet, kein Solar).
Wenn dann Verbraucher (Heizung) eingeschaltet sind und Strom aus den Zellen ziehen werden die Balancer nicht aktiv um für eine gleichmäßige Entladung zu sorgen, oder doch?

Sorry wenn ich etwas übervorsichtig bin. Ich möchte nicht gleich meine neuen Zellen zerstören.
Lieber 3 mal im Forum genervt als 1x eine Zelle zerstört, außerdem verkürzt das Grübeln über solche Probleme die Wartezeit auf die Zellen :-)

gordan am 29 Nov 2013 23:37:46

°Scudo205

Die Balancer in Kombination mit LVP (Low Volt Protektion) bringen dir die Sicherheit bei Entladung. Wenn aus irgendwelchen Grund, Zellenspannungen auseinander drifften, wird Stromversorgung unterbrochen so bald die erste Zelle 2,8V erreicht. Wie ich sagte das ist nur zu Sicherheit. Bei mir passiert das nicht. Nach meinen Beobachtungen bis jetzt, Zellen laufen parallel selbst ohne Balancer. Dass man aber nicht ausschließen kann das zu Unregelmäßigkeiten kommt, werden zu Sicherheit Balancer eingesetzt. Da die unterste Spannungsgränze bei Winston Zellen 2,5V ist, du hättest die Möglichkeit noch dein Standheizung auslaufen und abkühlen zu lassen. Diese Nachlaufzeit soll angesteuert werden, mit einem 12V Relais mit Ausschaltverzögerung, wie ich dir empfohlen habe.

Gordan :hallo:

Scudo205 am 03 Dez 2013 00:07:43

gordan hat geschrieben:
Was die Ladung durch Lichtmaschine betrifft, werde ich persönlich mich mit D+ Signal befassen und auch mit
OVP Signal ansteuern bzw. unterbrechen. Eine kleine Steuerung habe ich selbst dafür gebaut und nach wenig
Änderung am Verkabelung, funktioniert das tadellos.

Gordan :hallo:


Meine Lipro1-1 sind heute gekommen, sodass ich erste Versuche machen kann.
Ich konnte allerdings nicht rausfinden ob es wirklich die bestellte Version für LiFeYPo4 oder die Version für LiFePo4 Akkus ist. Es gibt nirgends einen entsprechenden Hinweis. Weiß jemand wie man das erkennt?

Gordon: Deine Ansteuerung des D+ Signals würde mich interessieren. Hast du von deiner Schaltung vielleicht nen Schaltplan oder ähnliches den du zur Verfügung stellen würdest?

gordan am 03 Dez 2013 01:19:04

Scudo205 hat geschrieben:
gordan hat geschrieben:Gordon: Deine Ansteuerung des D+ Signals würde mich interessieren. Hast du von deiner Schaltung..........


*Scudo205

Im Prinzip ist immer gleich, aber ich denke dass meistens individueller Losung nötig ist! Ladung der Bordbatterie durch die Lichtmaschine
findet statt durch zusammen Schließung Starter- und Bordbatterie! Ein Lastrelais wird mit D+ Signal aus der Lichtmaschine angesteuert und der
schließt zwei Batterien zusammen. Wenn Bordbatterie-Ladung durch die Lichtmaschine als OVP verhindert sein soll, muß D+ Signal abgetrennt werden.
Die Starterbatterie wird weiter geladen und die Bordbatterie nicht. Dieser Art-Schaltung ist wichtig, da du dadurch mit z.B. Schaudt EBL weiter Bordbatterie
laden kannst und gleichzeitig für Erhaltungsladung der Starterbatterie sorgen. Im Grunde relativ einfach, nur das muß individuell gelöst und angepasst werden abhängig von eingebautem EBL und ElektroInstallation des Fahrzeugs z.B. D+Signal, Simulation, oder Can Bus.
Noch mal zurück zu kommen auf dein Standheizung und Nachlaufzeit. Bei OVP kannst du auf ähnliche Art, Standheizung von der Bordbatterie
auf Starterbatterie umschalten wenn du das wunschst. Ich persönlich werde das nicht machen, da anderer Lösung mir als intelligenter erscheint.

Gordan :hallo:

uwet am 04 Dez 2013 12:16:46

Hi,
da hier die Anfrage kam wie man D+ für ein SSR schaltet habe ich's mal kurz aufgezeichnet. Das Problem bei einem SSR als Trennrelais ist vor allem der Motorstart. D+ ist schon da wenn der Anlasser dreht und es wird zum Motoranlassen Energie aus der Aufbaubatterie entnommen wobei das SSR in dem Fall für kurze Zeit verkehrtrum eingeschaltet ist. Außerdem sinkt die LimaSpannung bei großer Last(Frontscheibenheizung 1000W oder elektrischerLufttrockner Frontscheibe) unter 13,8V und die Aufbaubatterie wird entladen statt geladen. Außerdem muß OVP vom BMS eingebunden werden.

Ich hoffe man kann einigermaßen was erkennen.
Die Schaltung aus Komparator und diskreten Bauelementen habe ich auf einer kleinen Lochrasterplatine direkt auf die Steueranschlüsse des SSR geschraubt. Legt man den Minus-Steuereingang auf Masse lädt die Aufbaubatterie bis zur maximalen Spannung der Lima wenn die Spannung der Lima größer ist als die der Aufbaubatterie. Verwendet man den greencontroller kann man einen der Ausgänge(OUT1-4) anschließen und so programmieren das die Ladung von der Lima bei einer gewünschten Spannung beendet wird. Es entsteht dann eine Art PWM. Ich lade nur bis 13,8V in die LiFeYPO4.
Wenn jemand die Schaltung auf eine richtige Leiterplatte bringen will, ich nehme auch eine.

Uwe

biauwe am 06 Dez 2013 12:52:00

Noch mal Einfrage zur Temperatur.

Diese Akkus schwanken im Frostbereich doch ganz schön mit der Spannung.



Kann es passieren, dass die Vorgabewerte der für die Balancer (OVP und UVP) die Zellen dann nicht ausreichend schützen?

lisunenergy am 09 Dez 2013 21:09:55

Die Schwankungen sind nur bei hohen Entladeströmen, die sehr kurz auftreten.Bei einer Weile, von vielleicht 5 Minuten erwärmt sich der Akku so, das die Spannung ansteigt.Die Balancer verhindern sofort, wenn ein Wert einer Zelle aus dem Parameter fährt. Dies erfolgt sofort . Die Abschaltespannung liegt bei 3 Volt pro Zelle und hat eine 10 minütige Hysterese bei hohen Entladungen bis 2,8 Volt.Bei 2,5 schaltet der Balancer sofort ab.Beim Entladen des Akkus konnte ich noch kein großes Driften feststellen.Es reicht bis jetzt völlig aus,das der Balancer bei 3,65 Volt mit dem Balancing der Zellen beginnt.Solar eignet sich da sehr gut, um dem Balancer genügend Zeit zu geben.Wem es interessiert, kann ich mal die aktuellen Zellspannungen jeder Zelle mitteilen.

lisunenergy am 10 Dez 2013 21:03:19

. Das Problem bei einem SSR als Trennrelais ist vor allem der Motorstart. D+ ist schon da wenn der Anlasser dreht und es wird zum Motoranlassen Energie aus der Aufbaubatterie entnommen wobei das SSR in dem Fall für kurze Zeit verkehrtrum eingeschaltet ist. Außerdem sinkt die LimaSpannung


Ein SSR würde ich jetzt nicht als Trennrelais verwenden.Besser ist es einfach die D+ Ansteuerung des normalen Trennrelais zu unterbrechen.Auf Deutsch: Im + Kabel des Relais,welches beide Akkus von einander trennt wird einfach das SSR eingesetzt. Kommt es zu einer Sicherheitsabschaltung wird einfach die Ansteuerung des Trennrelais unterbrochen.Beide Akkus sind dann voneinander getrennt.

gordan am 10 Dez 2013 21:44:29

sonnentau3 hat geschrieben:
. Das Problem bei einem SSR als Trennrelais ist vor allem der Motorstart. D+ ist schon da wenn der Anlasser dreht und......


Ein SSR würde ich jetzt nicht als Trennrelais verwenden.Besser ist es einfach die D+ Ansteuerung des normalen Trennrelais zu unterbrechen.Auf Deutsch: Im + Kabel des Relais,welches beide Akkus von einander trennt wird einfach das SSR eingesetzt. Kommt es zu einer Sicherheitsabschaltung wird einfach die Ansteuerung des Trennrelais unterbrochen.....



Danke „sonnentau3“! Genau so ist richtig!

Gordan :hallo:

uwet am 11 Dez 2013 09:30:49

sonnentau3 hat geschrieben:
. Das Problem bei einem SSR als Trennrelais ist vor allem der Motorstart..es wird zum Motoranlassen Energie aus der Aufbaubatterie entnommen wobei das SSR in dem Fall für kurze Zeit verkehrtrum eingeschaltet ist. Außerdem sinkt die LimaSpannung

Ein SSR würde ich jetzt nicht als Trennrelais verwenden.Besser ist es einfach die D+ Ansteuerung des normalen Trennrelais zu unterbrechen.

Hi sonnentau3,
das löst nicht die Probleme beim Start und bei belasteter Lima mit Unterspannung. Das Relais/SSR schaltet sofort wenn der Anlasser dreht, die Spannung der Lima wird erst mehrere Sekunden nach dem der Motor läuft größer als die der Aufbaubatterie. Außerdem wäre das Relais bei meiner Schaltfrequenz, bei voller Aufbaubatterie mehrmals pro Sekunde, nach kurzer Zeit defekt. Ich lade die LiFeY nur bis 13,8V und halte dann die Ladung.
Der EBL hängt bei meiner Schaltungsvariante am Lastausgang des Solarreglers und ich benutze ihn zur Lastabschaltung bei Über- und Unterspannung bzw. wenn das BMS meckert. Daraus folgt für mich natürlich das das Trennrelais im EBL auf den Lastausgang wirken würde, nicht auf die Aufbaubatterie. Die Lastabschaltung des EBL ist für LiFeY ungeeignet, völlig falsche Unterspannungswerte.
Ich denke ein richtig beschaltetes SSR ist zuverlässiger als ein mechanisches Relais.
Uwe

gespeert am 11 Dez 2013 11:29:01

Da hast Du nen Denkfehler drin.
Das Trennrelais ist ein Relais, geschalten wird vom BMS nur D+ über den SSR in der D+ Zuleitung ZUM TRENNRELAIS.

Bei Motorstillstand ist das TR offen, nach Anlassen und Hochlaufen der Lima schließt das TR bei Vorhandensein des D+Signals und koppelt die Verbraucherbatterie an die Lima. Somit ist sichergestellt, daß bei voller VB-Batterie das TR abfällt (Abschalten von D+ durch SSR nach Volladung). Sicherheitshalber könntest DU auch noch Dioden verbauen, aber meist haben gute TR´s auch ne Zeitverzögerung bzw. Ladeverteilerblöcke auch ihre Dioden wenn gesteuert.

Bei neuen ladereglern an der Lima muß man entsprechend modifizieren, da die Signale teils als CAN-Signal vorliegen.

Man muß an die Sichtweise "Li-Batteriesystem ist als eigenständiger Block anzusehen" herangehen.
Alle Ladequellen sind entspr. an- und abzuschalten, ebenso die Verbraucher.

d.h.:
Vollautomatisch!!!
ohne Benutzereingriff
definierte Schnittstellen (Ladeanschluß/Eingang, Steueranschluß D+, Ausgang/Verbraucher, Datenanschluß nach außen zwecks Überwachung oder weiterer Steuerung)

uwet am 11 Dez 2013 13:41:26

Hi,
kein Denkfehler sondern ein Messgerät. D+ ist sofort da wenn der Motor dreht auch mit Anlasser, nicht erst nach dem Hochlaufen der Lima.
Die Spannung der Lima geht auch irgenwann in Erhaltungsladung 13.8V, jedenfalls bei MB und FORD von mir gemessen, ein andere hier nicht mehr vertretener User hat das für FIAT geloggt. Da wird dann eher die Aufbaubatterie entladen statt geladen.

Uwe

lisunenergy am 11 Dez 2013 16:49:24

Eigendlich ist es so gedacht: Der Lifepo4 Akku benötigt keine Ladekennlinie wie ein Bleigel oder Bleisäureakku. Der Akku verhält sich also wie ein ganz normaler Bleiakku der irgendwann mal dem Laderegler sagt ich habe die von Dir vorgegebene Spannung erreicht.Bitte schalte jetzt die Ladung ab.Das System funktioniert jetzt so wie es immer mit Blei funktioniert hat! Jetzt kommt mal der Fall das eine Zelle wärend des ladens (und das passiert so gut wie nie) voller wäre wie es für die Zelle gut wäre.Erst jetzt schaltet das SSR und unterbricht den D+ des Trennrelais.Dies wir bei Start des Fahrzeuges nie auftreten, da die Starterbatterie so schlecht ist,das beim Start es unmöglich ist das der Balancer aktiv ist.Es ist also nur eine Sicherheit falls es wärend der Fahrt mal dazu kommen sollte,das OVP anspringt.Da muß schon eine Zelle 3,9 Volt haben.Ich würde mir da eher Sorgen über die manchmal viel zu schwachen Trennrelais machen,die im Falle eines zu hohen Anlassstromes festkleben.

lisunenergy am 11 Dez 2013 17:18:03

Ich habe noch etwas vergessen : Viele denken der Balancer schaltet die Ladung an und aus.Dem ist nicht so! Es ist ein Kontakt der immer geschlossen ist so lange der Akku in der Spannungslage 2,8-3,9 Volt ist.Die Ladungsabschaltung übernimmt immer noch der Regler.Erst wenn der Balancerprint feststellt ,das irgendwas nicht stimmt kommt es zum Unterbruch des Solid State Relais (Halbleiterrelais mit geringer Stromaufnahme und hoher Schaltfrequenz).Es ist also nur eine übergeordnete Sicherheit, die sogar in der Lage ist einen sehr genauen Tiefentladeschutz mit zu ermöglichen.Ein ungewolltes Entladen mit Schädigung wie es beim Bleiakku ist kann also nicht mehr erfolgen!

uwet am 11 Dez 2013 18:39:27

sonnentau3 hat geschrieben:Erst jetzt schaltet das SSR und unterbricht den D+ des Trennrelais.Dies wir bei Start des Fahrzeuges nie auftreten, da die Starterbatterie so schlecht ist,das beim Start es unmöglich ist das der Balancer aktiv ist

Sag ich ja, beim Start wird somit Energie aus der Aufbaubatterie entnommen. Ich habe mich vor 5 Jahren nach dem Kauf eines Batteriecomputers immer gewundert warum nach jedem Motorstart plötzlich ein hoher Ladestrom in die Aufbaubatterie floss obwohl sie doch eigentlich durch Solar voll war. Weil beim Start das Trennrelais schon schließt. Bei meinem derzeitigen Fahrzeug dreht sogar unter 5°C Außentemperatur der Motor ein paar Sekunden höher aber die Lima liefert noch geringere Spannung als auf der Aufbaubatterie ist.
Mit der Technik die SSR nur durch die Balancer zu schalten kann man leben aber es ist keine echte Batterieüberwachung bei der ich sage Laden bis 90%, Entladen bis 20%. Die Last wird nicht bei einer definierten Spannung(sprich Ladezustand) abgeworfen sondern wenn mindestens einer der 4 Zellen schlecht ist, d.h. UVP anspricht. Ein weiteres Problem ist das Laden über Solar während der Fahrt. Habe ich die Batterien bis zur LimaSpannung(13,8-14,2V) aufgeladen geht es nicht weiter. Meine SSR-Steuerung trennt dann die Batterien automatisch und kann über Solar bis 14,8 V weiterladen wenn gewünscht. Und das SSR klebt natürlich nicht, für den gleichen Preis eines Relais.

Uwe

lisunenergy am 11 Dez 2013 19:29:45

[quoteMit der Technik die SSR nur durch die Balancer zu schalten kann man leben aber es ist keine echte Batterieüberwachung bei der ich sage Laden bis 90%, Entladen bis 20%][/quote]


Wieso nicht ? Der Balancer kann doch so programmiert werden ,das die gewünschte Zellkappazität eingehalten wird! Es macht keinen Sinn höher wie 14,4 Volt zu laden weil es keine nennenswerte Ah Verbesserung gibt.Die Abschaltspannung liegt bei 3 Volt und bei großen Verbrauchern für 10 min bei 2,8 Volt.Es ist also vollautomatisch ohne das man sich um irgend etwas kümmern muß.Die hohen Ströme über ein SSR laufen zu lassen ist sogar gefährlich.Bei jedem SSR ist ein Verlust in Wärme von bis zu 1,5 Watt pro A.Das erfordert Kühlung.Ein daraus folgender Effekt kann das sogenannte Durchlegieren sein wo aus dem Halbleiter ein Leiter wird.Wer Angst hat,das ein wenig Strom vom Lifepo4 Akku in den Starterakku gehen könnte kann einen Trennmosfet oder eine Trenndiode noch davor bauen.

uwet am 11 Dez 2013 20:00:36

Also über dem von mir verwendeten SSR(Preis 38EUR für 200A) enstehen bei 10A Strom 5mV Spannungsabfall, das ist weniger als über einem mechanischen Kontakt. Mehr als 70A Ladestrom habe ich bis jetzt noch nicht aus der Lima gemessen. Einen zusätzlichen Trennmosfet einzubauen ist aufwendiger als die Spannungen von Lima und Aufbaubatterie zu vergleichen und mit dem OVP-Signal zu verknüpfen, eine Trenndiode würde die Spannung der Lima zusätzlich verringern. Zusatzeffekt, ich kann weiterladen über Solar wenn die LimaSpannung absinkt, was sie definitiv ab einer gewissen Fahrzeit tut. Feldeffekttransistoren wie sie im SSR sind gehen nicht thermisch durch.
Mit greecontroller kann man das Ganze mit ein paar Tasten und einem Display bequem programmieren. Die Leitungen von Display+Tasten lassen sich schön bis zum günstigen Einbauort verlängern.

Uwe

uwet am 12 Dez 2013 08:36:14

uwet hat geschrieben:Also über dem von mir verwendeten SSR(Preis 38EUR für 200A) enstehen bei 10A Strom 5mV Spannungsabfall

Korrektur, es sind 15mV Spannungsabfall. Da hab ich mich wohl verschrieben.
´Uwe

andwein am 12 Dez 2013 13:45:36

uwet hat geschrieben:Sag ich ja, beim Start wird somit Energie aus der Aufbaubatterie entnommen. Ich habe mich vor 5 Jahren nach dem Kauf eines Batteriecomputers immer gewundert warum nach jedem Motorstart plötzlich ein hoher Ladestrom in die Aufbaubatterie floss obwohl sie doch eigentlich durch Solar voll war. Weil beim Start das Trennrelais schon schließt.
Uwe

Ich finde die praxisbezogenen Beiträge äußerst informativ und sachlich richtig.

Deshalb finde ich aus meiner Sicht die Aussage von "gesperrt"
"Man muß an die Sichtweise "Li-Batteriesystem ist als eigenständiger Block anzusehen" herangehen. Alle Ladequellen sind entspr. an- und abzuschalten, ebenso die Verbraucher."
je nach Betrachtungsweise nicht ganz richtig.
Meiner Meinung nach muss man entweder die Chassis Stromerzeugung/Versorgung komplett von der Aufbauversorgung trennen,
oder man muss Lima, Starterbatterie, Aufbaubatterie LiFeYPo4, Solaranlage, Kompressorkühli und EBL als Komplettsystem sehen und deren Stromflüsse in Abhängigkeit der unterschiedlichen Betriebssituation betrachten.
Natürlich fließt beim Starten oder niedriger Lima-Drehzahl und entladener Startbatterie ein Ladestrom von der Aufbaubatterie LiFeYPo4 (und jeder anderen Aufbau-Batt) über das Trennrelais in die Chassis-Elektronik.
Bei herkömmlichen 08/15 Batteriesystemen ist das relativ egal. In dem Moment, wenn ich mit Spannungsüberwachung, OVP und UVP arbeite wird es richtig interessant.
Ich persönlich möchte nicht im Auslandsurlaub plötzlich ohne Batterieversorgung dastehen, weil die LiFeYPo4-Schutzsysteme abgeschaltet haben.
Eine saubere Steuerung in Abhängigkeit von Spannung, Zeit und Betriebszustand ist meiner Meinung nach nur über eine programmierbare Microcontroller-Steuerung möglich.
Wenn man den Aufwand scheut, muss man einfach mit einigen Unwägbarkeiten auskommen.
Andreas

lisunenergy am 12 Dez 2013 18:26:47

Die Sicherheitsabschaltung erfolgt doch nur für Sekunden bis die Spannung an der Zelle wieder abnimmt.Gerd hatte es ja schön beschrieben,das dies nur am Anfang war,als alle Zellen noch nicht den gleichen Wert hatten.Alle Verbraucher arbeiten ja weiter,da ja nur das Ladesignal unterbrochen ist.Schaltet das Tiefentladesignal,dann ist der Akku eh leer.Wenn die Lima nicht weiter läd brauche ich keine Schaltung,damit Solar weiter in den Akku Strom liefert.Die höchste Spannung gibt vor wer laden darf.Bei den SSR gibt es gewaltige Unterschiede die ich schon selbst erleben durfte.Wärend ein Industrie SSR nur handwarm wurde konnte man auf dem billigen Eier braten.Da es sich um Mosfets handelt kann ein durchlegieren bei großer Wärme und Belastung erfolgen.Da ja schon einige mit diesen Akkus unterwegs sind und das schon seit 2-3 Jahren würden Probleme sofort bekannt werden.
Vom Ausfall des Systems kann ich nur so viel sagen: Bei den derzeitigen Akkuquallitäten einiger Hersteller kann es eigendlich nicht schlechter werden!
Es gibt natürlich auch immer Nachteile.Bloß ist es wichtig ,das Vorteile überwiegen.Und wenn der Kaffeautomat und der Fön selbst bei fast leerem Akku immer noch funktioniert sind das für mich überzeugende Argumente.Fällt im Urlaub das EBL oder andere wichtige Geräte aus, ist auf alle Fälle Urlaub wie früher angesagt.Daher nicht die Kerzen vergessen! :mrgreen:

uwet am 12 Dez 2013 20:39:45

sonnentau3 hat geschrieben:Die Sicherheitsabschaltung erfolgt doch nur für Sekunden bis die Spannung an der Zelle wieder abnimmt.

Besser ist es aber bei ansprechen der OVP den Ladestrom auf Balancer-Niveau zu reduzieren und so die anderen Zellen weiterzuladen.
sonnentau3 hat geschrieben:Schaltet das Tiefentladesignal,dann ist der Akku eh leer.

Das kommt aber erst wenn mindestens eine Zelle auf fast Null(2,8V) ist. Ich schalte lieber schon bei 3,1V ab, wobei man das auch in die LiPro einprogrammieren könnte.
sonnentau3 hat geschrieben:Wenn die Lima nicht weiter läd brauche ich keine Schaltung,damit Solar weiter in den Akku Strom liefert.Die höchste Spannung gibt vor wer laden darf.

Falsch. Solar liefert bei geschlossenem Trennrelais nach erreichen der Limaspannung den Strom an die Fahrzeugelektrik. Weshalb ich dann die Verbindung automatisch trenne.
sonnentau3 hat geschrieben:Bei den SSR gibt es gewaltige Unterschiede die ich schon selbst erleben durfte.

Es gibt SSR mit Feldeffekt- und welche mit Bipolartransistoren. Bei letzteren ist ein wesentlich geringerer Steuerstrom notwendig, der Spannungsabfall liegt aber immer über 0,8V.
Uwe

Scudo205 am 12 Dez 2013 20:48:05

gordan hat geschrieben:Was deine Eberspächer Standheizung und LVP bzw.OVP Schutz betrifft, hast du Recht dass da ein Problem besteht. Das kannst du lösen wenn du ein Verzögerung-Schaltrelais einbaust der nach LVP Abschaltung trotzdem Standheizung nachlaufen läßt.


Da muss ich jetzt zum Thema "Nachlauf der Standheizung" nochmal nachfragen.
Den Beiträgen hier nach zu urteilen sollte jede Last in einem UVP Fall unverzüglich abgeschaltet werden.
Die Standheizung nachlaufen zu lassen dürfte doch dann schon zum Tot der Zellen führen, oder nicht?
Im Nachlauf läuft nicht nur der Lüfter. Webasto hat mir mittgeteilt, dass in der Nachlaufphase auch die Glühkerze nochmal mit Strom versorgt wird um diese frei zu brennen.

Im UVP Fall die Standheizung für die Nachlaufphase von den LiFeYPo4 Akkus zu versorgenl ist also wohl eher nicht die richtige Lösung, oder?

rkopka am 12 Dez 2013 23:41:29

uwet hat geschrieben:Es gibt SSR mit Feldeffekt- und welche mit Bipolartransistoren. Bei letzteren ist ein wesentlich geringerer Steuerstrom notwendig, der Spannungsabfall liegt aber immer über 0,8V.

Der typische Wert ist 0,6V. Hat aber den Vorteil, daß die Spannung im wesentlichen da bleibt. Bei FETs steigt sie bei hohen Strömen an, da die einfach wie ein Widerstand wirken. Dafür kann man sie sehr einfach kaskadieren und so hohe Leistungen erreichen.
Eigentlich brauchen FETs überhaupt keinen Steuerstrom, da eine reine Feldsteuerung. Allerdings schalten die Teile bei solchen Schaltungen mit höherer Frequenz und da erfolgen Ladungsänderungen, die Strom benötigen, was bei Bipolar, die immer einen Steuerstrom benötigen, nicht so auftritt.

RK

gordan am 13 Dez 2013 00:05:38

Scudo205 hat geschrieben:Den Beiträgen nach sollte jede Last in einem UVP Fall unverzüglich abgeschaltet werden....nachlaufen zu lassen dürfte doch dann schon zum Tot der Zellen führen? Im Nachlauf läuft der Lüfter...auch die Glühkerze....Im UVP Fall die Standheizung für die Nachlaufphase von den LiFeYPo4 Akkus zu versorgenl ist eher nicht die richtige Lösung, oder?


Was heißt „unverzüglich“! Abschaltung findet statt bei 3,0V bzw. 2,8V beim Großverbraucher und dass erst nach zehn Minuten. Und selbst bei 2,8V sind
die Zellen noch nicht an kritische Grenze gekommen. Noch genug sicherheits Reserven sind vorhanden dass nichts kaput geht bzw, Zellen nicht Tot werden!
Jetzt stelle ich die Frage. Wie lange dauert Nachlauf der Standheizung, wie lang brennt die Glühkerze und wieviel Strom macht das alles zusammen?
Ich möchte nicht rechnen. Bin der Meinung das mehr als genug Reserven da sind, um eine Standheizung nachlaufen lassen zu dürfen. Ich weiß nicht wieviel
AH Kapazität jeder zu Verfügung hat, aber mit meinen LiFeYPO4 400AHA in so einem Fall, werde ich meine Webasto Air Top 2000 sorgen los nachlaufen lassen.
Möchte ich damit niemand überreden und jeder soll bitte, für sich selbst Entscheidungen treffen, aber ich kann wieder mal betonen: meine Zellen laufen so synchron dass das kaum zu glauben ist!
Für uns alle ist das immer noch Neuland! Wird viel geschrieben, viel Berichtet und viel Skepsis verbreitet grade von manchen die gar keine Erfahrung mit Zellen haben. Ich habe auch sicherheitshalber Schutzschaltungen und Balancer eingebaut, aber bis jetzt sind die total überflüssig geblieben.

Gordan :hallo:

uwet am 13 Dez 2013 09:14:22

rkopka hat geschrieben:uwet hat geschrieben:Es gibt SSR mit Feldeffekt- und welche mit Bipolartransistoren. Bei letzteren ist ein wesentlich geringerer Steuerstrom notwendig, der Spannungsabfall liegt aber immer über 0,8V.

Ich verwende die crydom DO061A oder B gerne zum Anschalten der Wechselrichter, d.h. natürlich nur des Steuerteils(in Reihe zum Einschalter) . Die Leistungselektronik hängt weiter direkt an der Batterie. Sowas ist nicht geegnet als Trennrelais, da kannst du gleich eine Diode nehmen.

Uwe

bernierapido am 13 Dez 2013 11:37:04

Ich habe mal eine Frage an die Experten.
Zur Vorgeschichte:
Ich habe 8 x 90AH LiFePO je 4 in Reihe und dann parallel geschlatet mit einem Überwachunssystem im Wohnwagen.
Nun hatte ich vor der Wochenendfahrt die Batterien nur mit Solarzellen im Erhaltungszustand geladen und die Zelltemperatur war beim Laden unter 5 Grad.
Meiner Meinung nach waren die Batterien, da kalt (sie werden nur beim Laden über 230V und Ladegerät auch geheizt), nicht vollständig geladen und ich stand nach zwei Tagen ohne Sonne plötzlich ohne Strom und dadurch auch ohne Heizung und das nachts bei 0°C da. Gut, ich konnte, da allein auf einem Parkplatz den Motor starten und über einen Ladebooster mit 10A laden.
Nun die Frage:
Könnte ich die Batterien auch über Starthilfekabel direkt von Autobatterie und Lichtmaschine laden. Das wären dann ca 100A und würd 10x so schnell gehen und ich müsste den Motor nicht sol lange laufen lassen. Ist auch leiser als ein Generator.
Wie sieht das mit den Lions aus? Die würden ja mit nur mit ca 0,5C geladen, allerdings im kalten Zustand.
Wäre das so möglich oder würde ich sie schädigen. Ich bin mir durchaus bewußt, dass die Einzelüberwachung dann nicht mehr gegeben ist aber ich würde dann auch nur eine kurze Zeit nachladen und so bestimmt nicht einzelne Zellen überladen.

lisunenergy am 13 Dez 2013 16:32:24

Wichtig ist ja erst mal,das die Überwachung wirklich funktioniert! So weit wie ich mich erinnern kann,hattest Du es nur mit Lastbalancern ausgerüstet.Die Ladung der Lichtmaschiene ist ist ja auch drehzahlabhängig.Um in kurzer Zeit wirklich Strom zu bekommen müßte man einen Hochleistungsladeregler für Lima dazwischen bauen.Wenn nach 2 Tagen der Akku leer ist wird der Stromverbrauch auch nicht gerade wenig sein.Ein Battmonitor würde da für die Einschätzung sehr hilfreich sein.

bfwilli am 13 Dez 2013 17:17:08

Hallo sonnentau
Bitte was sind Lastbalancern?

Willi

Teeyop am 13 Dez 2013 17:24:00

Hallo Bernhard, mit 400 Amp ist die Starthilfelösung nicht abwegig.... 50-60 ampere wird die
lima immer rüberschieben. Eine Überladung bzw. Drift einer Zelle wird bei Lima kein Thema werden..
Ich habe ähnliche Konstelation und die Balancer reichen für den Limastrom immer.

Mit freundlichen n
Tee

lisunenergy am 13 Dez 2013 17:32:17

bfwilli hat geschrieben:Hallo sonnentau
Bitte was sind Lastbalancern?

Willi


--> Link oder ähnlich

gordan am 13 Dez 2013 17:52:09

bernierapido hat geschrieben:Ich habe 8 x 90AH LiFePO je 4 in Reihe und dann parallel geschlatet im Wohnwagen...... ich konnte den Motor starten und über Ladebooster mit 10A laden. Nun die Frage:
Könnte ich die Batterien von Autobatterie und Lichtmaschine laden.... Ich bin mir durchaus bewußt, dass die Einzelüberwachung dann nicht mehr gegeben ist......


Hallo Bernhard!

Wenn das stimmt was du geschrieben hast: 8 x 90AH je 4. in Reihe und dann parallel geschaltet, dann
hast du 48V Spannung und mit 12V LiMa, selbst mit Hochleistngsladeregler kannst du nicht aufladen.
Wenn dein Ladebooster auch ein 12V gerät ist, kommt das gleiche raus! Ob das an 5C° gelegen hat?!?
Ich kann meine Zellen bei viel tieferen Temperaturen als 5C° aufladen!.
In wie weit sinnvoll ist, Batteri-Blocke parallel zu schalten, ist schon genug geschrieben worden.

Gordan :hallo:

biauwe am 13 Dez 2013 17:58:09

Kommas könne Leben retten oder auch Akkus.
8 St. 2x 4 und die parallel :D

lisunenergy am 13 Dez 2013 18:03:31

Ich denke es sind 12 Volt und 180 Ah. Vielleicht war ja auch ein leiser Verbraucher mit dabei? Nicht das der Kühlschrank heimlich auf 12 Volt lief? Kurz und gut an den 5 Grad liegt es definitiv nicht! Eher an einem Verbraucher !

biauwe am 13 Dez 2013 18:55:59

Könnte man das auch so machen und einen 12 V Gel-Akku lassen?


bfwilli am 14 Dez 2013 00:43:40

Danke sonnentau
LiPro1-3 LiFePo4 erfüllen den gleichen Zweck und mehr?

gordan am 14 Dez 2013 02:08:13

Ich bin irrtümlich davon ausgegangen dass sich um WB-LP12V 90AH handelt. Bitte, um Entschuldigung.

Gordan :hallo:

bernierapido am 14 Dez 2013 14:53:24

Es handelt sich um 8 Zellen (3,3V/90AH).
je 4 Stück sind in Reihe zu einem 12V-Block geschlatet und diese beiden Blöcke sind parallel, jeder Strang plusseitig duch ein Schütz abgesichert, angeschlossen. Jede Zelle ist mit einer Einzelüberwachung ausgestattet die über ein Bus-System an einen Computer angeschlossen ist, der bei Über- bzw Unterspannung einer einzelnen Zelle (3,65 bzw 2,8V) über die Schütze trennt.
Der Computer regelt darüber hinaus das Schaltnetzteil von 100A so dass am Ende der Ladung zum Balancieren gerade mal 3-5A fließen.
Natürlich hat das ganze auch einen Batteriemonitor.
Bevor wir das Wochenende weggefahren sind, hingen die Betterien nur an Solarstrom, waren nicht extra balanciert und nicht warm.
Natürlich haben wir nicht schlecht an Strom gebraucht (Kühlschrank ist nicht über 12V angeschlossen) aber nachts war dann plötzlich eine Batterie auf 2,8V abgefallen (die anderen lagen bei 3,1V) und diese hat dann das System abschalten lassen.
Ich muss das mal beobachten und evtl diese ersetzen.
Ich wollte aber nur wissen, ob die Batterien es vertragen würden, selbst im kaltem Zustand direkt von Autobatterie und Lichtmaschine mit Starthilfekabel zu wetwa 50% geladen zu werden. Wenn die Batterie des Aufbaus mit der Autobatterie über Starthilfekabel parallel angeschlossen wird, fließt ja der volle Strom, den das Kabel aushält.
Das ist aber bei der Starthilfe bei einem Auto mit leerer Batterie auch der Fall.

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