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Umrüstung auf LiFeYPO4 1 ... 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23 ... 42


uwet am 22 Jan 2014 20:16:37

Ich meinte ja nur gemessen zu haben das bei voller Aufbaubatterie nach dem Motorstart deren Spannung höher ist als die der Starterbatterie und nach Schließen des Trennrelais erstmal Strom Richtung Motor fließt. So um die -30A zeigt mein Batteriemonitor mehrere Sekunden an. Irgendwann ist dann die Limaspannung gestiegen und es fließt wieder Strom in die Aufbaubatterie also ohne Minus vor der Zahl. Das Gleiche passiert wenn nach langer Fahrt die Spannung der Lima plötzlich auf 13,7V sinkt, mit dem geschlossenen Trennrelais sinkt dann auch die Spannung der Aufbaubatterie. Obwohl meine Solaranlage bis zu 30A liefert, kann sie das Spannungsniveau der Parallelschaltung von Aufbaubatterie, Starterbatterie und Fahrzeugstrom dann nicht über die 13,7V anheben, der Dieselmotor mit seinen Nebenaggregaten braucht einfach zu viel Strom. Nach dem Einbau einer Schaltung die die Spannung von Starterbatterie + Lima mit der der Aufbaubatterie vergleicht und nur bei Limaspannung > Aufbaubatteriespannung das Trennrelais zuschaltet treten diese Effekte nicht mehr auf.

Ein viel interessanteres Thema ist der Lastabwurf bei LVP, eine Heizung habe ich schonmal fast durch eine darauf folgende Ga?plosion erlegt(wurde ein Garantiefall). Das werde ich durch den Fensterschalter und eine Nachlaufzeit versuchen abzustellen. Die Flamme sollte schon eine Zeit aus sein wenn die Betriebsspannung der Heizung wegfällt.

Uwe

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gordan am 22 Jan 2014 21:20:10

biauwe hat geschrieben:Mit den Balancern und das Ladeende finde ich hier diesen Hinweis mal aussagekräftig: --> Link


Alles was in diesem Hinweis steht, stimmt absolut überein mit meinen Beobachtungen.
Ich kann mich nur anschließen und bestätigen dass sich Zellen bei mir auch so verhalten.

Gordan :hallo:

gordan am 22 Jan 2014 22:47:11

Hallo!

Zu erst möchte ich mich bei „Rossi“ und „sonnentau3“ herzlich bedanken, für die Antworten die ich auf meinen Fragen erhalten habe.
Wie schon geschrieben, ich habe mich entschieden Starter-Batterie durch ein LiFeYPO 12V 60Ah Batterieblock demnächst zu ersetzen.
Grund dafür ist, dass ich Eindruck habe dass Parallelschaltung eine herkömmliche Starterbatterie mit einem LiFeYPO4 Bord-System,
(der durch D+ Signal zustande kommt) nicht optimal ist.
Denke auch, da Fahrzeugstrom nach kurzer Zeit nicht über 13,7V mehr kommt, wegen Lichtmaschinen-Laderegler und nicht
wegen Überlastung durch Nebenaggregaten bei Diesel Motoren wie oben geschrieben.
Lichtmaschinen-Laderegler ist dazu da, um Starter-Batterie vor Überladung zu schützen.
Dass die LiFeYPO4 Zellen einen höheren Spannung brauchen, werden die grade damit in „die Knie“ gezogen.
Ich habe vor ein Laderegler mit höherem Ladespannung einzusetzen und Ladekurve durch die LiFeYPO4 Bordspannung zu steuern!
Damit wird gesichert dass LiFeYPO4 Bordversorgung immer ausreichend geladen wird.
Trotz dass ich LiFeYPO 12V 60Ah Batterieblock als Starterbatterie einsetzen möchte, (der auch einen höheren Spannung braucht)
besteht die Gefahr dass 12V Batterieblock überladen wird. Das kommt dadurch, weil sich 12V Batterieblock viel näher an die Lichtmaschine
befindet und dadurch auch mit wesentlich kürzeren Kabel angeschlossen wird als LiFeYPO4 Zellen die als Bordversorgung dienen.
Ich habe ziemlich viel gelesen und Idee ist, die Starter-Batterieblock mit Schottky Dioden in beide Richtungen zu schützen und Spannung
beim Laden ein wenig zu drosseln. Damit möchte ich verhindern dass Batterieblock,trotz höheren Ladespannung nicht überladen wird!
Falls ich mich nicht, für zusätzlichen Abschaltung oder Schutz entscheide, in so einem Konzept wird der Fall sein,
dass wehrend Motor gestartet wird, ein ziemlich höher Strom aus LiFeYPO4 Bordversorgung in Richtung Anlasser gezogen wird!?
Darum wäre notwendig dass Schottky Dioden ausreichend stark sind (200A-300A) um so viel Strom für kurze Zeit zu verkraften.
Ich hoffe dass :hallo: ich auf dem richtigen Weg bin, aber trotzdem bitte ich um eure Meinungen, Korrektur, oder bessere Vorschläge.

Gordan :hallo:

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uwet am 23 Jan 2014 09:20:00

gordan hat geschrieben:Denke auch, da Fahrzeugstrom nach kurzer Zeit nicht über 13,7V mehr kommt, wegen Lichtmaschinen-Laderegler und nicht
wegen Überlastung durch Nebenaggregaten bei Diesel Motoren wie oben geschrieben.
Gordan :hallo:

Hi Gordan,
in meinen Beträgen steht das die Limaspannung nach dem Motorstart kurz unter Aufbauspannungsniveau, dann 14,2-14,3V erreicht und nach längerer Fahrzeit auf 13,7V absinkt. Und das die Solaranlage dann bei laufendem Motor die Spannung nicht wieder anheben kann weil die Nebenaggregate des Motors die Energie auffressen, die Lichtmaschine also praktisch durch die Solaranlage entlastet wird, denn beide speisen bei geschlossenem Trennrelais das Gesamtsystem nur die Lima eben mit wesentlich geringerem Innenwiderstand. Deshalb trenne ich automatisch die beiden Batterien wieder wenn die Solaranlage höhere Spannung liefert als die Lima und lade so die LiFeYPO4 während der Fahrt weiter, bzw. halte ihren Ladezustand wenn die Lima meint die Spannung abzuregeln. Von Überlastung habe ich nichts geschrieben.
Einen extra Laderegler braucht man nicht weil die Lithiumbatterie schon mit 13,8V fast voll ist, die letzten paar % liefert die Solaranlage oder eben nicht. Immer bis 14,8v zu laden ist eh für die Zellen nicht gesund. Ich tu das nur einmalig wenn sie stark entladen waren.
Warum willst Du beim Motorstart Energie über Dioden aus der Aufbaubatterie entnehmen ? Ich habe einen 40Ah LiFeY-Block als Starterbatterie und keine Probleme, der Anlasserstrom liegt bei ca. 200A.(MB)

Uwe

lisunenergy am 23 Jan 2014 19:30:04

Eine Idee wäre noch billige Balancer auf den Starterblock zu setzen.Oder erst mal den Block öffnen und jede Zelle einzel zu laden ,damit ein Gleichstand erreicht wird.Dioden würde ich nicht nehmen weil es nichts bringt!

Zu der anderen Antwort mit dem Drumherum. Natürlich ist es nicht einfach alles mit einmal zu bedenken.Es wird immer schwer sein eine eierlegende Wollmilchsau zu finden.Eine Lasttrennung erfolgt bei einem Bleiakku der leer ist genau so.Da der Akku die selbe Spannungslage wie Blei hat sehe ich überhaupt keinen Grund das irgend was nicht funktionieren soll.Nur der Einbau ist etwas schwieriger ,aber dafür kostet es auch wirklich wesendlich weniger.
Für alle die bis jetzt eine Aufbaubatterie von um die 120 Ah hatten können sich einen 90Ah er Block holen und diesen mit ganz billigen Balancerwiederständen ausrüsten.--> Link .Unterschied wie Tag und Nacht und kostet ein Bruchteil.Sinn macht da aber noch ein Battmonitor.

gordan am 23 Jan 2014 22:36:03

Hi, Uwe!

Meine Anlage ist bißchen anders und funktioniert scheinbar nicht so ganz wie bei dir!?
Bei mir ist eine 240W Solaranlage verbaut und die bringt in weitem nicht so viel, was du aus deine
Solaranlage raus holst. Größere Anlage kommt leider nicht in Frage da ich kein Platz auf dem Dach habe.
Dazu habe ich eine 120A Lichtmaschine. Eigentlich nicht zu wenig! Trotzdem, relativ kurz nach dem Motorstart,
so bald sich die Starterbatterie wieder stabilisiert und erholt hat, regelt Lichtmaschinen-Laderegler Spannung runter.
Alles wird kontrolliert mit einem Batterie Monitor. Und jetzt kommt das Problem!
Trotz 120A, die Lichtmaschine lädt die Bordbatterien wehrend der Fahrt mit Maximum 30A und das alles
ohne dass irgendwelche Großverbraucher eingeschaltet sind!?
Jetzt kannst du dir vorstellen wie lange ich fahren muß, wenn die LiFeYPO4 400AHA Zellen richtig leer sind
um die wieder voll zu bekommen. So ein Problem haben einige Womo Fahrer und nicht nur ich!
Statt eine größere Lichtmaschine einzubauen, gibt es Abhilfe in dem man ein Leistungsladeregler einbaut,
wo die Ladekurve frei wählbar ist. Dass wird kein zusätzlicher Laderegler, sondern der Lichtmaschinen-Laderegler
wird durch Leistungs-Laderegler ersetzt.
Wichtig ist dass Ladung, durch Aufbaubatterien kontrolliert wird.
Es heißt, erst wenn Aufbaubatterien voll sind, wird Spannung runter geregelt.
In die Zeit aber, wird die Starterbatterie überladen, weil die ziemlich nah an die Lichtmaschine sitzt und wird
mit wesentlich höherem Spannung geladen als Aufbaubatterien, die am über fünf Meter langem Kabel „hängen“.
Sterling verspricht sehr viel, ich kann noch nicht aus eigenen Erfahrung sprechen da ich Leistungsregler noch
nicht eingesetzt habe.
Aus diesem Grund möchte ich auch ein LiFeYPO 12V Batterieblock einsetzen, weil der mit höheren Spannung
geladen werden kann ohne Schaden zu nehmen. Idee, Batterieblock mit billigen Balancer zu Balancieren
wie „sonnentau3“ empfohlen hat, finde ich gut.
Ich möchte nicht, dass beim Motorstart Energie über Dioden aus der Aufbaubatterie entnommen wird!
Das ist grade mein Problem und da suche ich nach intelligenten Lösung, um das zu verhindern.
Mit Schottky Doppel Gleichrichter (Diode), hatte ich eigentlich vor, Ladespannung für Starterbatterie
um ca. 0,7V zu senken um Überladung, wie oben beschrieben zu verhindern.
Deine Idee, beide Batterien automatisch zu trennen so bald Solaranlage höhere Spannung liefert gefällt mir sehr.

Gordan :hallo:

uwet am 24 Jan 2014 09:29:11

sonnentau3 hat geschrieben:Eine Idee wäre noch billige Balancer auf den Starterblock zu setzen.Oder erst mal den Block öffnen und jede Zelle einzel zu laden ,damit ein Gleichstand erreicht wird.

Hi sonnentau3,
hat den schon mal geöffnet, vielleicht Bilder oder ne Beschreibung wo man ansetzen sollte ? Gibt es im Block Verschraubungen zwischen den Zellen ? Das muß ja zum Schluß alles in den Batteriekasten der Startebatterie passen und da ging bei mir wegen der größeren Höhen der LiFeYPO4-Blöcke nur 40Ah rein. Plusseitig musste ich wegen der Höhe die Kabelschuhe mit einer Schraube direkt an den Block klemmen ein Poladapter passte nicht mehr rein.

Hallo Gordan,
ob das mit einem extra Laderegler funktioniert habe ich noch nicht probiert. Deine Aufbaubatterie scheint weit entfernt vom Motor eingebaut zu sein(lange Kabel), bei mir liegt da nur ein guter Meter Kabel dazwischen. Da fließen dann schonmal 70A. Vielleicht reicht es ja aus die Senseleitung an der Starterbatterie zu manipulieren um die Limaspannung zu vergößern, ich habe da original 3 Drähte dran, Minus, Plus und Stromsensor am Minuspol. Wie man die Batterien automatisch trennt hatte ich weiter vorn schonmal beschrieben.

Uwe

biauwe am 24 Jan 2014 23:08:29

sonnentau3 hat geschrieben:Ja ,die guten alten Ev-Power Module mit den bei mir alles begann. Vorsicht nur mit der Ladung ohne Abschaltmodul,da der kleine Balancerstrom sehr schnell überschritten werden kann.


Ich warte seid 3 Tagen auf diesen Punkt.
Ich habe 2 Ladegeräte angeschlossen, CBE Ladegerät CB-516 mit 20A und ein No-name mit 10A.

Standartladegeräte für Wohnmobile!



Nur die Spannung steigt nicht weiter an :(

Wenn ich jetzt das super Lipo Ladeding bis 16 V eingesetzt hätte, hätte es theoretisch zum überschreiten kommen können.
PS.: Ladestrom der Lima immer noch OK.

Nur die Unterspannung (LVP) muß ich im Auge behalten :wink:

gordan am 25 Jan 2014 00:28:49

[quote="biauwe"]....Ich habe 2 Ladegeräte angeschlossen, CBE Ladegerät CB-516 mit 20A und ein No-name mit 10A.
Standartladegeräte für Wohnmobile!

Nur die Spannung steigt nicht weiter an


Hallo Uwe!

Meine Erfahrungen sehen auch so aus!
Ich habe auch sehr lange meine Zellen geladen mit Waeco IU2512 und zwar ohne Balancer!
Ergebnis war gleich wie bei dir! Die Zellen kann ich einfach nicht überladen!
Mit Lichtmaschine erst recht nicht, da sehr schnell zum Spannungsabfall kommt!
Trotzdem schätze ich sehr, Erfahrungen, Aussagen und Tips die „sonnentau3“ gemacht hat!
Weil, theoretisch und rein rechnerisch, kann es zum Überladung einzelner Zellen kommen!
Werden nicht einzelne Zellen geladen, sondern alle vier in die Reihe und wenn eine Zelle versagt?!
Deswegen, wie schon geschrieben habe ich Balancer, LVP und OVP Schutz integriert!

Gordan :hallo:

biauwe am 25 Jan 2014 00:35:16

gordan hat geschrieben:Weil, theoretisch und rein rechnerisch, kann es zum Überladung einzelner Zellen kommen!

Das alles will ich ja nicht infrage stellen.
Das gleich Problem passiert aber auch bei jeder Bleizelle, nur werden die Probleme nicht so "aufwendig" gelöst.
Einfach mal einach was nutzen in der Praxis, das ist mein Ziel.
Weglassen was man nur dann brauch, wenn....

Dan-Hu am 25 Jan 2014 14:16:53

Hallo Uwe,

ohne Frage kannst du das alles weglassen. Bloss wenn dann eine Zelle kaputt ist, gehren die andern 3 halt mit den Bach runter.

Bei 200 AH sind das dann mal schnell 750 Euro!

Selbst in der Garantiezeit würdest du die Akkus nicht ersetzt bekommen.

tober am 25 Jan 2014 14:37:43

Leider fällt für mich die Liprosache im Womo auf absehbare zeit aus. Aber im Heimbereich -Dach-PV mit Eigennutzung noch aktuell. Die Balancer sind als Versicherung zu sehen - wenn ich sie nicht brauche ist alles glatt gelaufen. Wenn ich sie brauche bin ich froh das ich sie habe. Eine Finanzsache. Man kann auch sagen - die letzten 3 Jahre hatte ich keinen Selbstverschuldeten Unfall. Da kann ich die Vollkasko auch kündigen. Ich fahre ja auch vorsichtig. Eine simple Rechnung welcher Beitrag dem zu schützenden Wert gegenüber steht. Für nen kleinen 90 Ampereblock würde ich auf Balancer evt. verzichten. Im Hausbereich werde ich wohl 6-8 KW/h verbauen. Da kommt auf jeden fall ne "überladungssicherung" rein. Das problem ist halt - laut aussage- das der LiFePO bei überladung schrott ist. Wenn die Blei ein "bischen kocht" funktioniert sie noch.

biauwe am 25 Jan 2014 16:35:10

Dan-Hu hat geschrieben:Hallo Uwe,

ohne Frage kannst du das alles weglassen. Bloss wenn dann eine Zelle kaputt ist, gehren die andern 3 halt mit den Bach runter.

Bei 200 AH sind das dann mal schnell 750 Euro!

Selbst in der Garantiezeit würdest du die Akkus nicht ersetzt bekommen.

Ich habe nur 60Ah!
Und ich schalte bei ca. kleiner 12V ab! Die beiden Gel-Akkus sollen ja nicht leiden.
Und die Zellen haben Balancer!
Mehr aber nicht! :D

biauwe am 25 Jan 2014 20:39:36

So, nun noch mal im Detail:
4x 60 Ah LiFeYPO4 Akku
4 x Balancer CM60
1 x Junsi CellLog 8
1 x Trennrelais 160A
1 x Masseschalter
1 x Sicherung 60 A
Kaben und Ösen
USB Kabel für Logdaten
Der Junsi CellLog 8 trennt bei > 14,7 V bzw. bei < 12,0 V oder >4,0 V bzw <3,0V einer Zelle die Lipos von den Gel-Akkus


AlexF am 25 Jan 2014 23:30:36

Bin neu im Forum, da ich mir ein Wohnmobil zusammenbasteln will, und beim stöbern auf folgende Seite gestoßen:

--> Link

Hier hat jemand 120 Zellen "Winston 160Ah LiFePO4" in seinem Wohnmobilboden versenkt.

Beste
Alex

Dan-Hu am 25 Jan 2014 23:41:00

biauwe hat geschrieben:Der Junsi CellLog 8 trennt bei > 14,7 V bzw. bei < 12,0 V oder >4,0 V bzw <3,0V einer Zelle die Lipos von den Gel-Akkus


Ah, dann hatte ich was falsch verstanden. Ich dachte du würdest die einzelnen Zellen nicht überwachen...

KaeptnBlaubaer am 26 Jan 2014 13:28:33

biauwe hat geschrieben:Der Junsi CellLog 8 trennt bei > 14,7 V bzw. bei < 12,0 V oder >4,0 V bzw <3,0V einer Zelle die Lipos von den Gel-Akkus


Wie trennt der? Hast Du an den Alarmausgang jeweils ein Relais angeschlossen?

biauwe am 26 Jan 2014 14:00:54

Hallo KaeptnBlaubaer,

google mal nach der Bedienungsanleitung :wink:

uwet am 26 Jan 2014 14:23:44

biauwe hat geschrieben:

Hi biauwe,
ich habe mir mal die Bedienungsanleitung des CellLog8 durchgelesen und finde Deine Idee garnicht schlecht. Für eine Nachrüstung 'ner vorhandenen Solaranlage lässt sich das Teil sicher kostengünstig einsetzen. Was ich noch nicht verstanden habe, wie kommt die Energie nun in Deine GEL-Akkus ? Parallelschaltung scheidet aus weil sich die Spannung der 4 LiFe's schon nach 10% Entladung auf rund 13V einpegelt. Hast Du da noch einen Booster dazwischen ?

Uwe

biauwe am 26 Jan 2014 14:54:24

Hallo Uwe,

ich habe keinen Booster.
Die Gel-Akkus sind seid der Parallelschaltung immmer im grünen Bereich und machen Minizyklen bis ca. 12,7 V.
Die Systemspannung liegt bai 13,0 bis 13,5 V.

uwet am 26 Jan 2014 15:18:02

Hallo Uwe,

trotzdem verstehe ich das nicht. GEL-Akkus müssen definitiv 14,4V sehen und zwar mehrere Stunden sonst sulfatieren sie mit der Zeit, die Kapazität lässt nach bis zum Exitus.

Uwe

biauwe am 26 Jan 2014 15:25:06

Hallo Uwe,

unsere Gel DETA 80 brauchen 14,1 bis 14,4 V. Bei Solar 14,2 für 10 Stunden.
Wenn aus den Gel nichts entnommen wir muß auch nicht rein.
Und ab und zu werden sie ja bis 14,2 V geladen.
Die Akkus sind jetzt 4 Jahr alt und haben über 415 Nächte brav ihre Arbeit gemacht, Entladungstiefen 12,1 bis 12,5 V.

KaeptnBlaubaer am 29 Jan 2014 21:32:21

biauwe hat geschrieben:Hallo KaeptnBlaubaer,

google mal nach der Bedienungsanleitung :wink:



Danke für den freundlichen Hinweis, das habe ich gemacht.
Meine Frage ist nun:

Wie trennt der? Hast Du an den Alarmausgang jeweils ein Relais angeschlossen?

biauwe am 29 Jan 2014 21:53:29

Hallo KaeptnBlaubaer,

in der Bedienungsanleitung findest Du die Zeichnung.



Alle relevanten Werte einstelllen und wenn einer nicht ok ist trennt ein Relais die Akkus. Fertig.

KaeptnBlaubaer am 29 Jan 2014 21:57:47

Danke - nun kapier ich das auch.

Ich hatte schon bei 'ausreichend Fachkenntnis' aufgehört zu lesen...

biauwe am 29 Jan 2014 22:01:38

Hallo KaeptnBlaubaer,

das sind 2 Kabel und man kann den Alarm so einstellen, dass das Relais öffnet oder schließt.

lisunenergy am 30 Jan 2014 21:48:44













Uwet wollte Bilder vom öffnen der Blöcke. Jetzt könnte man sozusagen die billigen Balancer anbringen ,da man ja jetzt an jede Zelle kommt.

uwet am 31 Jan 2014 08:58:22

Danke sonnentau3,
damit sollte sich auch das Problem mit der Einbauhöhe lösen lassen wenn man direkt an die Pole geht und diese Adapter weglässt. Mein Fahrzeug steht leider gerade beim Händler wegen Garantiearbeiten.

Uwe

frajop am 31 Jan 2014 15:26:25

Hallo Uwe
deine Idee mit dem cell log 8 gefällt mir.
Ich habe nur noch ein Verständnisproblem:
Schaltest du nur über den cell log ab (Über-/Unterspannung), oder haben die Balancer auch noch Einfluss auf die Abschaltung? Muss der Ladestrom nicht auch irgendwie für die Balancer begrenzt werden?
Danke und
Frank

biauwe am 31 Jan 2014 16:52:29

frajop hat geschrieben:Ich habe nur noch ein Verständnisproblem:
Schaltest du nur über den cell log ab (Über-/Unterspannung), oder haben die Balancer auch noch Einfluss auf die Abschaltung?
Muss der Ladestrom nicht auch irgendwie für die Balancer begrenzt werden?
Danke und
Frank


Muss der Ladestrom nicht auch irgendwie für die Balancer begrenzt werden?
Die heißen Balancer und machen auch nur das :) 0,8A Strom je Zell vernichten, der Rest läd die Akkus weiter.

Schaltest du nur über den cell log ab (Über-/Unterspannung)
Überspannung habe ich nicht, nur volle Akkus:


Alle 3 Solarregler fahren ihre vorgegeben Voltzahl an und regeln die Leistung (A) runter. Bis auf 0,0 A.

Unterspannung wird über ein Relais geschalten. Der CellLog hat dafür einen Ausgang.

lisunenergy am 01 Feb 2014 16:54:24

Bei der Abschaltung über Celllog ist ja die Frage wie bei einer Tiefentladung das Relais zurückgesetzt wird,da ja eine Ladung nicht mehr möglich!? Beim Celllog habe ich schon gehört,das diese nicht das ewige Leben haben.Da ich es aber nicht selber getestet habe, bleiben nur die Erfahrungen der anderen.Bei den fertigen Blöcken habe ich jetzt folgende Erkenntniss: Es handelt sich nicht um selektierte Zellen.Das einzige ist,das die Seriennummern der einzelnen Zellen aus einer Serie sind. Mir war es nämlich aufgefallen,das beim Laden eines Blockes ohne Balancer zu extremen Drifts gekommen war.Hatte es schon mal eher beschrieben.Der Vorteil der Blöcke ist halt die fertige Konfektionierung mit Spannbändern,und Zellverbinder.


Eine sehr interessante Erfahrung habe ich mit einer 24 Volt-Anlage

Da diese nur mit Solar in einer Hütte betrieben wird und ich die Zellen vorher nicht balancieren konnte schaltete vor kurzem die Anlage ab,obwohl nur die Hälfte der Kappazität entnommen wurde.Dies zeigt ganz deutlich wie wichtig ein Balancer für die Abschaltung einer Zelle ist.Jetzt muß ich auf schönes Wetter warten,um zu sehen ob ein Ausgleich stattfinden wird.

Bei großen Balancern konnte ich feststellen,das ein Kühlkörper auf der Platine den Balancerprozess verlängert und zur Kühlung der Elektronik beiträgt.--> Link

gordan am 01 Feb 2014 22:40:48

sonnentau3 hat geschrieben:...... Es handelt sich nicht um selektierte Zellen.Das einzige ist,das die Seriennummern der einzelnen Zellen aus einer Serie sind...........


Fortlaufende Seriennummer haben meine Einzelzellen auch und waren schon vom Werk so verpackt in einem Holzbox.
Ich dachte nicht dass das Besonderheit ist!? Ist bei anderen nicht auch so?

Gordan :hallo:

lisunenergy am 01 Feb 2014 22:58:36

Hallo GORDAN.

wenn es sich um einen selektierten Block handeln würde,werden die Zellen nach gleichen Eigenschaften aussortiert. Dies hätte zur Folge, das unterschiedliche Seriennummer in einem Block sind.Zellen in einem Block sollten sich gleich verhalten, wenn sie selektiert wurden.Dies kann ich nicht bestätigen.

biauwe am 01 Feb 2014 23:44:11

sonnentau3 hat geschrieben:Bei der Abschaltung über Celllog ist ja die Frage wie bei einer Tiefentladung das Relais zurückgesetzt wird,da ja eine Ladung nicht mehr möglich!?

Dieser Zusand wird ja nicht im Normalfall angstrebt. Ein paralleler Masseschalter kann z.B. manuell den Akku wieder zuschalten.

sonnentau3 hat geschrieben: Beim Celllog habe ich schon gehört,das diese nicht das ewige Leben haben.
Dann erzähle mal genau was Du gehört hast. Und wo!

gordan am 02 Feb 2014 12:11:25

sonnentau3 hat geschrieben:Hallo GORDAN.

wenn es sich um einen selektierten Block handeln würde,werden die Zellen nach gleichen Eigenschaften aussortiert. Dies hätte zur Folge, das unterschiedliche Seriennummer in einem Block sind.Zellen in einem Block sollten sich gleich verhalten, wenn sie selektiert wurden.Dies kann ich nicht bestätigen.


Hallo „sonnentau3“

Ja, das ist mir schon klar! Nur du schreibst auch: „Das einzige ist dass die Seriennummern der einzelnen Zellen aus eine Serie sind“ und das klingt, wie wenn
das eine Besonderheit ist, was ich nicht verstanden habe!?

Gordan :hallo:

lisunenergy am 02 Feb 2014 14:52:40

Beim celllog s8 gibt es im rc-Bereich Erfahrungen ,da diese dafür gebaut sind.

Zu den Seriennummern: Selektierungen erfolgen aus unterschiedlichen Chargen, was log verschiedene Nummern zur Folge hat.

meiland am 02 Feb 2014 15:14:37

Hallo Uwe,
in Deinem LIFEYPO4_1-Schaltplan vom 16.01.2014 erfolgt die Einspeisung der Lichtmaschine direkt über SSR zur Batterie. Dazu sind extra Steuerungen erforderlich. In früheren Beiträgen hast Du die Lichtmaschine über einen StepUp Wandler mit 48V parallel zur Solarzelle über eine Diode in den greenController eingespeißt. Damit hatte man eine zentrale Steuerungsmöglichkeit der LeFeYPo über den greenController. Was ist der Grund für Deine Änderung ?

Wie ermittelst Du bei Deinem System den Energiegewinn aus den Solarzellen ? Eigentlich ist doch nur der momentane Ertrag ablesbar und die Summe ist verwischt durch die Netzteinspeisung ? Gut, ganz wichtig ist das nicht, aber...

Frank

biauwe am 02 Feb 2014 16:34:55

Heute ist sein kühler sonniger Tag.
Die Akkus sind voll, Spannung 14,7 V.
Der noch fließende Strom beträgt gerade mal 0,2 A zu den LiFeYPO4.
Und die Blancer mit ihren 800 mA haben auch ncht viel zu tun.
Um ihn zu erhöhen mutße jetzt die Spannung weiter angehoben werden.
Aber wo zu?
Wenn die Sonne weg ist fällt die Spannung wie jeden Aben wieder auf 13,2 V.


lisunenergy am 02 Feb 2014 18:55:07

Nach einigen Überlegungen ist mir eine Idee gekommen die für viele sehr interessant sein konnte.Ich habe jetzt zwei fernsteuerbare Relais mit ssr ausgerüstet. Wurde man diese direkt an den Akku anschließen in Verbindung mit den lipros benötigt man keinen aufwendigen Umbau mehr. Einziger Nachteil wäre das der Laderegler kurz in Störung gehen könnte,wenn ovp detektiert.Da es aber auch Laderegler gibt die in die Sicherheitsabschaltung gehen sehe ich keine Probleme. Lima,Netzladegerate oder andere Ladequellen sind kein Problem mehr.Werde das mal testen.

uwet am 02 Feb 2014 19:57:19

meiland hat geschrieben:Hallo Uwe,
in Deinem LIFEYPO4_1-Schaltplan vom 16.01.2014 erfolgt die Einspeisung der Lichtmaschine direkt über SSR zur Batterie... In früheren Beiträgen hast Du die Lichtmaschine über einen StepUp Wandler mit 48V parallel zur Solarzelle über eine Diode in den greenController eingespeißt. Was ist der Grund für Deine Änderung ?

Hallo Frank,
es geht beides. Bei der Variante mit den StepUp-Wandlern sind allerdings nur max. 30A generell möglich, dann begrenzt der greencontroller. Um die 30A zu erreichen braucht man mindestens 2 StepUp-Wandler parallel weil einer allein nicht genügend Leistung liefert. Das SSR ist billiger als die Wandler und der von mir gemessene Ladestrom aus der Lima beträgt max. 70A was sich wahrscheinlich durch dickere Kabel noch steigern ließe. Außerden liegen bei mir im Verkabelungszweig eine 110A-Sicherung(am Starterakku) und ein 120A-Sicherungsautomat, die auch noch einen den Strom begrenzenden Widerstand einbringen. Vorteil dieser Schaltung ist außerdem das sich der Strom aus Solar und Lima addieren, jedenfalls solange die Lima genügend Spannung liefert.
meiland hat geschrieben:Wie ermittelst Du bei Deinem System den Energiegewinn aus den Solarzellen ? Eigentlich ist doch nur der momentane Ertrag ablesbar und die Summe ist verwischt durch die Netzteinspeisung ? Gut, ganz wichtig ist das nicht, aber...
Frank

Netzeinspeisung(48V statt Solar) habe ich zwar vorgesehen aber bisher nur 1mal benutzt. Auf meinem Carport ist auch eine Solarzelle die ich extern anschließe.

Uwe

meiland am 03 Feb 2014 14:50:14

Hallo Uwe,
es geht mir um eine möglichst einfache Schaltung. Ich wollte keine Transistoren usw. sebst verlöten müssen.
Angenommen die Einspeisung der Lichtmaschine erfolgt nur über ein BSR und eine Diode direkt zum greenController, also den Wandler wegfallen lassen. Da der greenController-Ausgang zur Batterie auch auf 30A beschränkt ist, bin ich doch nicht auf die Spannungserhöhung angewiesen. Die Eingangs- und Ausgangsspannungen sind im Falle der Lichtmaschineneinspeisung doch in etwa vergleichbar. Es können doch nur max. 30A fliessen. Die Leitungslänge beträgt ca. 3m. Der Nachteil ist natürlich, wie Du schreibst, dass die Ladung von der Lichtmaschine stark begrenzt ist.
Was würde passieren, wenn die Solaranlage Spannung, die mit Sicherheit höher ist als die Spannung der Lichtmaschine, liefert ? Oder anders herum, wenn die Lichtmaaschine Spannung liefert und fast kein Solarstrom anliegt ? Oder ist der zweite Fall durch die in den Solarmudulen integrierten(?) Dioden abgesichert ?

Frank

uwet am 03 Feb 2014 18:33:24

Hallo Frank,
die Lima direkt oder über eine Diode zum Solareingang funktioniert nicht weil der greencontroller nur StepDown macht. Dann einen oder 2(parallel) StepUp-Wandler vor den Solareingang.
Mit ECS habe ich mal telefoniert, die behaupten das der Spannungsabfall über den greencontroller so gering ist das man die Lima direkt an den Solareingang schalten kann, z.B. mit einem Relais umschalten von den Solarzellen zur Lima mit D+.
Bei 3m Kabel zur Aufbaubatterie würde ich allerdings die Variante mit dem StepUp-Wandler vorziehen.
Probier wieviel Strom fließt, kaputt geht nichts.

Uwe

biauwe am 06 Feb 2014 09:35:28

sonnentau3 hat geschrieben:Ja ,die guten alten Ev-Power Module mit den bei mir alles begann.


Hallo sonnentau3,

da Du diese Module (Prints) kennst, hoffe ich, das Du die Frage beanworten kannst.
Die Sicherheitsschleife, die man aufbauen kann, hat einen max. 100mA Schleifenstrom.
Dieser ist geschlossen bei einer Zellspannung von 2.5V bis 4.1V.
Darüber könnte man doch mit einen passenden Relais eine einfache Abschaltung realisieren?

Superglide am 06 Feb 2014 16:36:48

da ich im bereich elektrik ein absoluter laie bin, hätte ich an die fachleute hier eine frage.
kann ich die blei-säure (aufbau)batterie (100ah) von meinem 2007er rapido 966m gegen diese hier --> Link tauschen ohne das ich an der ladetechnik (orig.rapido ladegerät) etwas ändern muß?

Dan-Hu am 06 Feb 2014 17:04:05

Hallo Superglide,

ich habe hier einen Link für dich. Da steht ausdrücklich, dass sie dafür nicht geeignet sind.

--> Link

Thunder-Sky/Winston LiFeYPo4 TS-LP12V90AH
Entgegen immer wieder lautenden Gerüchten sind in den Blöcken KEINE Selektierten Zellen enthalten!!
Winston selbst gibt die Zellen daher nicht umsonst ausschließlich als Starterbatterie frei!
(siehe Datenblatt!)

…..


Zur Verwendung ausschließlich als Starterbatterie .

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Neues BMS für Lifepo4
max. sinnvolle Kapazität bei LiFeYPO4/LiFePO4?;
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