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Brennstoffzelle im Womo 1, 2


Peter Pioch am 14 Okt 2005 16:40:35

Hallo!
Hat jemand Erfahrung mit einer Brennstoffzelle im Womo?

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Camperfan am 14 Okt 2005 17:20:00

Hi Peter,

Brennstoffzelle, finde ich gut, leider nur (noch) zu teuer.

Hatte mir das auch mal überlegt, da es eine super Alternative ist, die Batterie immer auf Saft zu haben.

Nur die Batterie laden hätte mir gereicht, deshalb braucht das Dingen auch nicht so groß sein und eine hohe Leistung haben.

Aber die kostet ja fast 4.000,-- Teuronen. :eek:

In einer pm war ein kleiner Test vor ein paar Monaten und die waren von der Brennstoffzelle sehr angetan. Damals konnte man sich als Testkunde bewerben.

Jetzt kann man die Zelle schon bei Hymer als Zubehör ordern.

Ich habe dann überlegt, eine Solaranlage aufzubauen, war mir aber auch noch zu teuer und mit dem Gewicht habe ich nicht mehr viel Luft.

So habe ich jetzt immer einen 12 Kilo Kipor-Moppel im Handgepäck und kann die Einsparung gegenüber einer Solarnlage oder gar einer Brennstoffzelle in Benzin für den Moppel verheizen.

Aber bei der Preisentwicklung ist da bald nichts mehr zu verheizen :gruebel: :nixweiss: :D :D :D

Erfahrungen habe ich leider überhaupt keine, obwohl mich diese Technik sehr reizt. Ist noch etwas früh, in ein paar Jahren dürfte es sich bestimmt durchgesetzt haben.

Wir haben hier im Forum aber schon mal kurz darüber diskutiert, den Thread hatte ich vor ein paar Monaten aufgemacht. Mußt mal in die Suchfunktion gehen.

kens

Friedrich am 19 Okt 2005 12:20:50

Mein Händler bietet die Brennstoffzelle für 2900,00 E an . Einbaukosten 175 E.

Anzeige vom Forum


mikel am 19 Okt 2005 12:35:08

Bei den Leistungsdaten der Zelle im Vergleich zum Preis würde ich die Finger von dem Teil lassen. Dazu kommen ja noch die kosten für den Betriebsstoff.

frebeka am 19 Okt 2005 14:03:03

Hallo,

und fragt mal nach den maximalen Laufzeiten. Man spricht da von max 10 Jahren :!: :!:

Gast am 20 Okt 2005 11:25:49

Ich habe mir bei Ebay einen 1000 Watt Moppel von Kipor für 280 Euronen ersteigert. Ich finde dieses Teil ist eine gute und vor allem preiswerte Alternative.

rs270550 am 25 Okt 2005 09:42:04

Hallo Joxy,
es gibt ja immer preiswerte Lösungen! Leider kannst Du damit aber nicht auf dem SP angeben!
Rolf

Gast am 25 Okt 2005 09:53:40

rs270550 hat geschrieben:Hallo Joxy,
es gibt ja immer preiswerte Lösungen! Leider kannst Du damit aber nicht auf dem SP angeben!
Rolf


:kuller: :klatschen:

Gast am 25 Okt 2005 11:41:39

:D ich will ja nur Strom produzieren...... :oops:

Friedrich am 25 Okt 2005 13:44:47

Wenn, wie angegeben, eine Patronenfüllung für die BZ mit 20 € anegeben ist, finde ich dies nicht zu teuer.

Etwas "Stoff" komt ja imer über Solar, die Zelle arbeitet hauptsächlich zur Nachtzeit.

Schade daß mir der Platz für solch ein Gerät fehlt


:roll:

Gast am 25 Okt 2005 13:49:29

Friedrich hat geschrieben:Wenn, wie angegeben, eine Patronenfüllung für die BZ mit 20 € anegeben ist, finde ich dies nicht zu teuer.

Etwas "Stoff" komt ja imer über Solar, die Zelle arbeitet hauptsächlich zur Nachtzeit.

Schade daß mir der Platz für solch ein Gerät fehlt


:roll:


Die Brennstoffzellen werden wohl mit Methylalkohol oder Methanol betrieben und das ist ein Abfallprodukt welches bei der Alkoholherstellung anfällt und normalerweise höchsten 1 Euro / Liter kostet. Man sieht hier sehr gut wie das unwissen der Leute dazu benutzt wird weit überhöhte Preise für den Teibstoff zu verlangen.
Vollends fraglich wird das Ding aber bereits durch die technischen Verbrauchswerte:

SFC A50

Beim SFC A50 wird Methanol in Kanistern mit 2,5, 5 und 10 Liter Inhalt verwendet. Der Verbrauch des SFC A50 liegt bei ca. 1,3 Litern Methanol pro erzeugter kWh elektrischer Energie. Pro Tag kann das SFC A50 bis zu 1,2kWh elektrische Energie erzeugen und ein 10 Liter Kanister Methanol reicht für mehr als 6 Tage unter Volllastbetrieb.
10 *29 Euro für 6 Tage Strom !!!!!!!!

Da kann ich mir ja überallhin eine Freiileitung legen lassen.... :D

Gast am 30 Dez 2005 12:37:04

habe mal aus dem t5-forum, in dem ich mich ja auch rummtreibe, einen beitrag rauskopiert, der auch hierher passt.

dort hat ein california-fahrer eine anfrage an einen bz-hersteller geschickt und folgendes zur antwort bekommen:


Sehr geehrter Herr ............,

vielen Dank für Ihre Anfrage zu den Betriebskosten der SFC A50.

Die Kosten einer 5 Liter Tankpatrone liegen bei 19,90 EUR. Mit einer Tankpatrone können ca. 4 kWh erzeugt werden, was relativen Kosten von 5 EUR/kWh entspricht.

Pro Tag benötigt ein Reisemobil zwischen 0,3 und 1 kWh, womit die Stromkosten bei 1,5 – 4 EUR pro Tag liegen. Das liegt im Bereich dessen was viele Campingplätze pauschal berechnen. Netzstrom ist in den meisten Fällen die preiswerteste Lösung. Uns auch vielmehr um die netzferne Stromversorgung in unberührter Natur.

Solarzellen sind leise und umweltfreundlich. Sie verursachen zwar keine Betriebskosten, liefern aber gerade bei schlechter Witterung dann wenn Sie den Strom dringend benötigen, nicht genügend. Damit ist PV für die meisten Reisemobilisten und Segler keine vollwertige Lösung.

Tragbare Benzin-Generatoren brauchen ca. 0,5 Liter Kraftstoff pro Stunden. Bei Reisemobilen sind die Laderegler standardmäßig auf 18 A begrenzt. Bei 12,5 V entspricht das einer Ladeleistung von weniger als 250 W. Demnach müsste ein Generator 4 Stunden betrieben werden, um 1 kWh in die Batterien einzuspeisen. Es entstehen also Kraftstoffkosten von 2 l/kWh, was etwa 2,50 EUR/kWh entspricht.

Der Betrieb von Generatoren ist mit erheblichen Geräusch- und Geruchsbelästigungen verbunden. Insbesondere bei mehrstündigem Einsatz. Es mag noch Leute geben, die dazu bereit sind, sich selbst und ihren Nachbarn so etwas zuzumuten, um an den wenigen Tagen an denen Sie in unberührter stehen 1-2 EUR zu sparen. In der Reisemobilszene wird so ein Verhalten aber immer weniger akzeptiert.


Die SFC Brennstoffzelle verbindet die Umweltfreundlichkeit der Solarzelle mit der großen Kapazität und wetterunabhängigen Verfügbarkeit des Generators auf einzigartige Weise. Zusätzlich ist das Gerät äußerst bedienerfreundlich und arbeitet vollautomatisch – es ist sozusagen ein Sorglospaket für die Bordenergieversorgung. Möglicherweise muss man das Gerät selbst benutzt haben, um diese Vorteile richtig zu schätzen zu lernen.


Ich hoffe ich konnte Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen.

Mit freundlichem ,

Oliver Freitag

Sales & Marketing
SFC Smart Fuel Cell AG
Eugen-Saenger-Ring 4
85649 Brunnthal-Nord
Germany

tel.: +49 (89) 607 454-81
fax.: +49 (89) 607 454-69
[bitte keine Mailadressen posten]

--> Link



also wie auch hier schon disskutiert schrecken mich (als absoluten stromverschwender) die hohen verbrauchskosten ab.

ich für meinen teil bleibe dabei - ich werde meine "alternativen" stromquellen weiter nutzen und ausbauen (solar + wind) - und für die dunklen jahreszeiten den moppel anschaffen.

zumal die verbrauchszahlen in o.g. musterrechnung meiner meinung nach pro bz "geschönt" sind:
ersten leisten meine beiden ladegeräte wesentlich mehr - daraus resultiert eine viel kürzere ladezeit sprich moppellaufzeit.

und zweitens wird hier der spritverbrauch eines 2-3kw moppels angenommen, der dann im teillastbereich tatsächlich so um die 0,4-0,5ltr./h braucht. würde man aber einen für diese zwecke optimal ausgelegten moppel mit 1kw leistung nehmen, begnügt sich dieser mit ca. 0,3 ltr./h

mein fazit: interessante alternative, aber solange sie den industrieabfall (nichts anderes ist methanol in meinen augen) zu solch horenden preisen verkaufen...undisskutabel

:roll: heiko

Gast am 03 Jan 2006 12:36:43

Dann ist es aber immer noch billiger 1x in einen vernüftigen Sterlingregler zu investieren und zum nachladen einfach den Motor mal ne stunde mit erhöhtem Standgas laufen zu lassen.. Dann kriegen die Akkus die volle Leistung von der Lima. Die preiswerte Ausführung wäre die, erstmal sinnvloole Querschnitte von der Lima direkt zu den Aufbauakkus zu legen.. Dann reicht ne Stunde Fahrt mal alle paar Tage um immer genug Saft zu haben.. Hab auch mal mit dem Gedanken gespielt ne Solar oder nen Moppel an Bord zu nehmen.. Aber immer wieder verworfen. Zuletzt war wieder ein interessantes Angebot in der Bucht für günstiges Geld. Leider Beschiss.. Nicht überall wo Honda draufsteht ist auch original Honda drin..
nen Moppel brauch ich allerdings für andere Zwecke.. Wenn man unterwegs ist und mal eben auf ner baustelle Strom fürs Schweigerät braucht oder so.. dafür such ich so ein Teil. Wobei da auch schon mind. ein 2KW Gerät hermuss..... Und damit man das Teil auch alternativ mal für Notfälle im oder ums Womo brauchen kann solte es dann ein schallisolierter sein.. Aber.. Es hat nicht sollen sein.. Wahrscheinlich wirds dann doch mal irgendwann ein Kipor.. Da weis man wenigstens was man hat.. Ein 1A CHina Produkt :-)

Gast am 03 Jan 2006 20:48:28

Also wir haben ein 100 Wp- Modul dabei und wenn die Sonne mal nicht scheint oder wir mehr Leistung mal brauchen, wird das Aggi (Moppel) angeschmissen. Letzteres aber auch nur wenn wir niemanden damit stören. Im Herbst am Largo haben wir die Nachbarn zuerst gefragt ob es stört wenn wir den Aggi für 2 Stunden laufen lassen. Die Antwort war promt "Können wir uns auch mit anschließen", Problemlos hat unser Kipor Aggi mit nur einem 1 KW zwei weiteren Nachbarn die Akkus aufgeladen. Und Kipor Aggis sind relativ leise und auch weitgehen geruchsfrei.

hecht0815 am 29 Jan 2009 17:28:02

Ein Freund von mir hat ein solches Teil seit 2 Jahren und es war schon zwei mal defekt. Die Reparaturen fielen in die Garantie. Dieser macht ca. 180Übernachtungen im Jahr, in seinem Wohnmobil. Ich habe mal nachgefragt, die Schwachstelle ist die eingebaute Membrane. Die Reparatur kostet mit Einbau ca. 2000€. Ohne Einbau ist diese Membrane nicht zu bekommen.

Fazit : Ich kaufe ein Ladegerät von CAC 1240 mit 40 Ampere Ladestrom und schmeiß meinen Kipor Generator an. Das Ladegerät benötigt 700 Watt. Zusammen kosten diese Teile ca. 900€, das Super Benzin wisst ihr selbst, das Metanol ca. 2,20 € je Liter.

abo1 am 29 Jan 2009 17:32:13

hecht0815 hat geschrieben:Ein Freund von mir hat ein solches Teil seit 2 Jahren und es war schon zwei mal defekt. Die Reparaturen fielen in die Garantie. Dieser macht ca. 180Übernachtungen im Jahr, in seinem Wohnmobil. Ich habe mal nachgefragt, die Schwachstelle ist die eingebaute Membrane. Die Reparatur kostet mit Einbau ca. 2000€. Ohne Einbau ist diese Membrane nicht zu bekommen.


hallo

ja, logisch
die membram ist das verschleissteil dran
wenn die kaputt wird kannst du dir eine neue bsz kaufen, ist billiger als der austausch

EVOY meint die membram schafft 3000h, also rund 130tage ...

ware interessant wieviele betriebsstunden er jedesmal zusammengebracht hat

lg
g

hecht0815 am 29 Jan 2009 17:38:46

Brennstoffzelle Efoy 1600, 1600 Watt pro Tag

hecht0815 hat geschrieben:Ein Freund von mir hat ein solches Teil seit 2 Jahren und es war schon zwei mal defekt. Die Reparaturen fielen in die Garantie. Dieser macht ca. 180Übernachtungen im Jahr, in seinem Wohnmobil. Ich habe mal nachgefragt, die Schwachstelle ist die eingebaute Membrane. Die Reparatur kostet mit Einbau ca. 2000€. Ohne Einbau ist diese Membrane nicht zu bekommen.

Fazit : Ich kaufe ein Ladegerät von CAC 1240 mit 40 Ampere Ladestrom und schmeiß meinen Kipor Generator an. Das Ladegerät benötigt 700 Watt. Zusammen kosten diese Teile ca. 900€, das Super Benzin wisst ihr selbst, das Metanol ca. 2,20 € je Liter.


Ich kann Euch nur vorschlagen, lasst die Finger davon !!

frans-01 am 01 Feb 2009 23:06:33

Hallo,

ich habe seit einem Jahr die Efoy Brennstoffzelle im Wohnmobil und habe bisher einen Kanister Methanol verbraucht. Ohne Probleme. Ich denke, die Diskussion ist zu einfach, wenn man nur die Energiekosten hochrechnet und vergleicht. Wenn man Sommer wie Winter freistehen will, kommt man an der Brennstofzelle nicht vorbei. Habt ihr mal bei minus 15°C und vollen Gastanks gefroren, weil die Batterien schlapp gemacht haben? Ein Generator ist aus meiner Sicht keine Alternative (Nachbarbelästigung, Krach, Gestank und nach 10 Stunden nachfüllen etc). Moppel (oder wie auch immer sie genannt werden ist ein Ärgernis hoch 3).

Im Sommer setzen wir auf PV (Solarmodule) und Windkraft (siehe Bild). Windkraft macht viel Sinn, wenn man oft an der Nordsee oder Atlantikküste ist. Im Winter sind auch an der See die Brennstoffzellen eine unverzichtbare Ergänzung und liefert sicher Strom, wenn Sonne und Wind nicht ausreichen.



Frans

Eura665HS am 01 Feb 2009 23:17:08

Ich will die Diskussion nicht wieder anheizen, aber aus meiner Sicht macht eine Brennstoffzelle zu den jetzigen Kosten leider auch keinen Sinn.

couchpotato am 02 Feb 2009 14:04:10

frans-01 hat geschrieben:...Moppel (oder wie auch immer sie genannt werden) ist ein Ärgernis hoch 3.
:daumen2:

Harry13 am 02 Feb 2009 14:09:06

Hallo,
also das einzige Argument gegen eine Brennstoffzelle ist der Kaufpreis. Die Betriebskosten kann man sicher vernachlässigen da das Teil ja auch nur zum Einsatz kommt wenn nichts anderes da ist. Es gibt wunderschöne Stellplätze aber ohne Strom. Da mußt du nach 3 - 4 Tagen die Segel streichen weil die Batt. den Dienst versagen. Die Zelle aber kannste betreiben egal wie dicht andere neben dir stehen. Wir haben zur Zeit einen 3 kw Gasgenerator von Honda der recht leise läuft. Aber den starte ich nur im Notfall oder am Tage wenn ich sehe das meine Nachbarn nicht am oder im Womo sind. Wenn wir mal länger und öfter Unterwegs sein können ist die erste Anschaffung so eine Brennstoffzelle. Da fliegt der Generator raus.
Kann aber auch sein das ich schon vorher den Generator verkaufe und danach umrüste.


Viele
Horst

LastradaNova am 02 Feb 2009 14:24:51

Hallo,
die Argumente sind absolut ok. Wer es sich leisten kann, sollte sich von dem Nutzen der Zelle überzeugen. Wer das zugegebnermaßen recht hohe "[b]Kleingeld[/b]" nicht aufbringen möchte oder kann, muss sich eine für Ihn praktikable und bezahlbare Lösung endscheiden.

homa am 02 Feb 2009 17:17:54

frans-01 hat geschrieben:Hallo,



Im Sommer setzen wir auf PV (Solarmodule) und Windkraft (siehe Bild). Windkraft macht viel Sinn, wenn man oft an der Nordsee oder Atlantikküste ist.

Frans

Hallo Frans, das Bild mit der Windkraftanlage würde mich sehr interessieren, ist aber nicht eingefügt oder?

homa aus Ostwestfalen

frans-01 am 02 Feb 2009 19:02:49

Hallo,

das Hochladen hat gestern nicht funktioniert. Ich hoffe, es klappt jetzt!


Frans

frans-01 am 03 Feb 2009 15:36:13

.... der letzte Versuch das Windrad hochzuladen! Frans

Maexle am 07 Feb 2009 22:54:39

Ich verfüge bisher über Solar und eine Brennstoffzelle.
Entscheidend ist wohl die Größe der Batterien. Bei großer Heizleistung konnte derletzt die Aufwärmzeit der Brennstoffzelle (ca. 25 Min) nicht überbrückt werden. Ich schaltete die Heizung ab, um kein Zusammenbruch der Batterien zu riskieren. Allerdings herrschte Eiszeit, (-15°). Da Solar im Winter fast ergebnislos bleibt, kann ich mir ein Windrad gut vorstellen. Wäre vermutlich für die kalten Monate eine ähnlich gute Kombination wie Solar und BSZ im Sommer.
Allerdings frage ich nach dem tatsächlichen Energiegewinn - ähnlich stark einer Solarzelle (bei Sonnenlicht)? Ist der Fernsehmast dafür zu nutzen? Bisher nutze ich BAS 60, manuell. Bei Austausch dieser Antenne bliebe vermutlich der Mast ungenutzt.
Danke vorab!
Max

Der Franzose am 07 Feb 2009 23:17:16

Guten Abend Harry13,

Harry13 hat geschrieben:... Wenn wir mal länger und öfter Unterwegs sein können ist die erste Anschaffung so eine Brennstoffzelle. Da fliegt der Generator raus. Kann aber auch sein das ich schon vorher den Generator verkaufe und danach umrüste.
Viele
Horst

Wann ist denn "vorher den Generator verkaufe"...??? Schreib mal 'ne PM. Ich habe Interesse, weil Dein Honda ja mit "GAS" läuft. Mach mal ein Angebot. Danke.

Sorry, ich weiß, das mein Posting "off-topic" ist - aber "gebrauchte mit GAS" gibt es wenige...

Lauterberger am 08 Feb 2009 09:33:37

Maexle hat geschrieben:Ich verfüge bisher über Solar und eine Brennstoffzelle.
Entscheidend ist wohl die Größe der Batterien. Bei großer Heizleistung konnte derletzt die Aufwärmzeit der Brennstoffzelle (ca. 25 Min) nicht überbrückt werden. Ich schaltete die Heizung ab, um kein Zusammenbruch der Batterien zu riskieren. Allerdings herrschte Eiszeit, (-15°). Da Solar im Winter fast ergebnislos bleibt, kann ich mir ein Windrad gut vorstellen. Wäre vermutlich für die kalten Monate eine ähnlich gute Kombination wie Solar und BSZ im Sommer.
Allerdings frage ich nach dem tatsächlichen Energiegewinn - ähnlich stark einer Solarzelle (bei Sonnenlicht)? Ist der Fernsehmast dafür zu nutzen? Bisher nutze ich BAS 60, manuell. Bei Austausch dieser Antenne bliebe vermutlich der Mast ungenutzt.
Danke vorab!
Max


Hallo Max,
verstehe ich nicht ganz. Die Brennstoffzelle schaltet sich doch automatisch ein, wenn die Batterieleistung unter den Wert geht. Warum dann Aufwärmzeit :?:

Dietmar

abo1 am 08 Feb 2009 10:00:17

Lauterberger hat geschrieben:...
verstehe ich nicht ganz. Die Brennstoffzelle schaltet sich doch automatisch ein, wenn die Batterieleistung unter den Wert geht. Warum dann Aufwärmzeit :?:
Dietmar


hallo

soweit ich das von den bisherigen nutzern mitgelesen habe klappt das nicht

die evoy verwendet einen relativ simplen weg zum selbststart, sie richtet sich nach der bordspannung

wenn du nun zb 12,6volt schwellenspannung eingibst bei der die evoy starten soll dann tut sie dass auch wenn du zb eine leuchte oder den TV einschalktest weil dann die batteriespannung eben absinkt

stellst du eine niedrigere schwellenspannung ein von zb 12,2volt damit sich das ding nicht dauernd ein und ausschaltet dann ist zu dem zeitpunkt die batterie schon zu 2/3 leer und aufgrund der relativ geringen ladeleistung kann es zu energie engpaessen kommen

lg
g

Lauterberger am 08 Feb 2009 12:02:51

@ abo

aber für die Heizung muß es doch in jedem Fall noch eine halbe Stunde reichen :?:

Dietmar

Gast am 08 Feb 2009 13:19:33

Moin zusammen,

die EFOY reagiert auf eine Spannungsgrenze UND eine Zeit. Die Reaktionszeit steht auf 20sek. Bei meiner EFOY 1600 habe ich kein Firmwareupdate machen lassen, somit kann ich noch per RS-232 Kabel und Terminalprogramm die entscheidenden Parameter Einschalt- und Ausschaltspannung, Reaktionszeit und Ausschaltstrom einstellen.


Peter aus Bremen

Lauterberger am 08 Feb 2009 17:08:49

sind ja hier nicht alles Ingenieure, sondern auch Kaufleute wie ich :roll:

Wie ist das denn nun mit der Aufwärmzeit :?:

Kann das eigentlich so passieren, daß überhaupt kein Saft mehr da ist für die Heizung :?:

Wir haben ja schon viel gelesen über die Technik, das höre ich aber zum ersten Mal :!:

Dietmar

eule06 am 08 Feb 2009 18:17:15

Hallo!
Ich bin neu hier, möchte aber trotzdem der Brennstoffzelle beistehen. Ich war einer der glücklichen Tester, somit bin ich recht einfach an die Bz. gekommen. Durch Tausch und Unfall bin ich jetzt im Besitz der Neuen EFOY 1600 und kann nur mein Lob ausprechen. In der ersten Version, gab es nur Automatikbetrieb, bei der EFOY kann man den Zeitpunkt selber bestimmen wann die Bz. starten soll. Dies ist auch ratsam, wenn die Bz. beim Tv. schauen am Abend erst bei 12,5V anspringt, dann können beim verbrauch zwischen 60-80 W die Batterien ganz schön in die Knie gehen. Somit starte ich die Bz. schon bei 12,8V.
Wer sich eine Bz. zulegen möchte, und vorher einen Moppel hatte sollte sich im klaren sein, das allerwichtigste ist ausreichend Solar auf dem Dach. Ich habe 2x130 Watt Panels und eine davon austellbar, bei 3x90 Ampre Gelbatterien. Wir haben 6 Wochen am Stück frei gestanden ohne unseren Motor ein mal angehabt zuhaben, und das bei der momentanen Wetterlage in Spanien. Wir machen sehr viel mit Strom sowie 3 Tv filme schauen. Zu den Anschaffungskosten könnte ich einen kleinen Tipp geben an die Firma mailen und nach einem Vorführgerät fragen die sehr viel günstiger, und man bekommt bei guter Verhandlung noch ein paar Kanister dabei. W.W

h.w. am 08 Feb 2009 18:54:04

Hallo,
auch ich möchte der Brennstoffzelle beistehen, früher hatte ich 120W Solar und immer den Moppel mit. Mit dem neuen Wohmi stand die Überlegung an wieder Solar (ca.1500€ und den Moppel) ??? Oder Brennstoffzelle??? Entschieden haben wir uns für die Bz. den Moppel wollten wir nicht mehr im Wohmi stehen haben (stinkt immer nach Benzin) und Solar hätten wir neu kaufen müssen, den Moppel konte ich günstig verkaufen (Honda 10I) somit brauchte auf die Efoy 1200 rein rechnerisch nicht mehr viel zuzahlen. bereut hab ich es bis heute nicht, habe die Bz. ca. 350 Std in Betrieb ohne Probleme und immer ein sicheres Gefühl genug Strom an Bord zu haben. Eingeschaltet habe ich sie eigentlich immer auf Automatic.
Ich muß sagen, es gibt viele Möglichkeiten Strom zu erzeugen aber für mich ist dies die sicherste und einfachste Möglichkeit unabhängig zu stehen, gerade im Winter(fahre gerne in den Schnee), im Sommer würde bei mir auch eine Solaranlage reichen.

schöne

Helmut

frans-01 am 08 Feb 2009 22:34:40

Hallo,

wir haben die BZ immer eingeschaltet in Standby, und sie schaltet zuverlässig ein bei ca 12,2 Volt. Wenn mann ausreichend Batteriekapazität hat, ist bei 12,2V immer noch ausreichend Strom vorhanden, um die Aufwärmzeit der BZ zu überbrücken. Die meisten Heizungen brauchen nicht mehr als 4 ...5A , und die bringt ein Efoy1600. Wichtig ist eine ausreichende Batteriekapazität (160Ah+). Wir brauchen die BZ im Winter im Schnee (zu wenig Sonne, keinen Wind) und brauchen sicheren Strom für die Heizung.

Im Sommer an der Nordsee macht es richtig Spass mit dem Windrad bei Windstärke 3 bis 6 und mehr (5A bis 30A) und einer Nennleistung von 350W. Und zur Sicherheit die BZ für alle Fälle.

Wenn man immer am Strom hängt bracht man das alles nicht...


Frans

apnl am 08 Feb 2009 23:23:56

Eura665HS hat geschrieben:Ich will die Diskussion nicht wieder anheizen, aber aus meiner Sicht macht eine Brennstoffzelle zu den jetzigen Kosten leider auch keinen Sinn.


Hi Eura,

ganz provokativ: Wirtschaftlich betrachtet macht dein Womo auch keinen Sinn.


Armin

abo1 am 08 Feb 2009 23:54:47

frans-01 hat geschrieben:...Wichtig ist eine ausreichende Batteriekapazität (160Ah+). ...



hallo

ich will ja nicht einen zu tode geschriebenen thread nochmals aufwaermen, aber mit ausreichend batteriekapazitaet eruebrigt sich bei sehr sehr vielen benutzern die notwendigkeit weiterer massnahmen wie solar und BSZ ...

aber egal, hauptsache ihr habt freude mit eurer BSZ

lg
g

Maexle am 09 Feb 2009 19:09:11

an die Brennstoffzelleninhaber (und Interessenten einer solchen),
ich habe mich so schnell wie die Antworten einfließen gar nicht zurück :? melden können. Vielen Dank für die interessanten Beiträge.
Seit nunmehr zwei Jahren verfüge ich über die BSZ (1200).
Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden.
1. Problem: Vor ca. 1 Jahr traten Fehlersignale auf, wenn die BSZ dem Frost trotzte, sich selbst erwärmte und damit Energie abgab - sofern die Sonne scheinte und damit die Solarzellen bereits die Batterien aufgeladen hatten. Ich erhielt eine neue Software bzw. eine neue BSZ.
2. und derzeitiges Problem: Bei einer Spannung von 12,2 V schaltet sich die BSZ ein, geht in Aufwärmphase über und erzeugt "irgendwann" Energie. Wie der Zufall es will, befinde ich mich dann in einer Phase eines hohes Energieverbrauches - Heizung, Licht, TV...
Ein zusätzlicher Energieverbrauch entsteht in o.g. Aufwärmphase. Dann scheinen es die Batterien nicht mehr zu schaffen, diese Zeit zu überbrücken, um die Engergiezufuhr zu "erfahren".
Die Kälte und die damit verbundenen Rahmenbedingungen mögen dazu (erheblich) beigetragen haben.
Als sich die BSZ bei einer Spannung von 12.5 V begann aufzuwärmen hatte ich diesbezüglich nie Probleme.
Sonst ist dieser Energieerzeuger kaum zu überbieten. In Verbindung mit Solar sind alle Nachteile dieser Zellen (Sonnenabhängigkeit) ausgeglichen ohne deren Vorteile nicht zu verwenden.
Dennoch wahrlich keine günstige Angelegenheit!
Vielleicht gibt bei Euch ähnliche Erfahrungen und ich kann bald davon lesen. Ich stehe mit dem Werk der BSZ in Verbindung und halte Euch auf dem Laufenden.
von Max

Gast am 09 Feb 2009 19:31:48

Hallo Max,

ich hab eine Efoy 1600 und 420 AH Batteriekapazität. Meine BSZ ist zwischenzeitlich auf folgende Parameter eingestellt.

Einschaltschwelle: 12,3 Volt

Einschaltverzögerung: auf den Maximalwert 300 oder 360 Sekunden?? gesetzt, damit die BSZ nicht immer sofort anspringt, wenn man die Einschaltschwelle mal kurzzeitig durch einen größeren Verbraucher unterschreitet.

Das funktioniert bei mir einwandfrei.
Welche Batteriekapazität hast du den bei den Verbraucherbatterien?

frank04 am 09 Feb 2009 20:57:05

hallo,
in dieser andauernden diskussion um die beste energiebeschaffung freue ich mich, dass der punkt endlich getroffen ist. wann bin ich endlich trotz aller bemühungen um eine unabhängige energiebeschaffung wirklich autark?
sterling lader sind notwendig, solar auch! aber so stinkebelästigungsteile wie moppel, die das ganze wohnmobil verseuchen ( benzin )? die umwelt ( nachbarn ) nerven?
für den notfall, wenn trotz toller batteriekapazität weitergefahren werden muss, weil die batterien auch mit sterling lader am ende sind, solar wegen
schittwetter versagt hat, gibt es doch wohl nur eine efoy, oder?
am ende beteilige ich mich jedenfalls nicht am rennen um eine steckdose auf dem womoplatz, wo alle hinwollen!
und die kosten? wie gesagt, das beste hotel wäre meistens billiger. und jetzt erfahre ich, dass bz sogar zuverlässig sind! danke für eure erfahrungsberichte. nach dem einbau des sterling laders ist die efoy gekauft.
das ist freies stehen mit garantie bei allen bedingungen, oder? deshalb habe ich ein Womo und keinen wowa!
viele grüße vom jadebusen aus jever

Maexle am 09 Feb 2009 21:36:07

Hallo Schimisbella,
vielen Dank für Deine Infos und Deine Anfrage.
Ich habe zweimal 110 Ah AGM und bin mit dieser Kapazität eigentlich gut ausgestattet (gemessen an meinen Bedürfnissen). Ich habe Deine Einstellungen zur Kenntnis genommen, aber ich kann diese nicht nachvollziehen, da ich bei mir diese Möglichkeiten nicht erkenne.
Nimmt das Werk diese Einstellungen auf Wunsch vor?
Sollte meine Batteriekapazität situationsabhängig zu gering sein, sähe ich darin eine Ursache für mein Problem. Eine Alternative wäre dann doch die Erhöhung der Einschaltschwelle oder das manuelle Einschalten der BSZ, welches ich gerne vermeiden will.
Ich werde vermutlich am Wochenende mit E. telefonieren. Sie geben ja gerne Auskunft und sind um die Kunden sehr bemüht.
Max

Gast am 09 Feb 2009 22:01:19

also ich warte auf die BZ von Truma

Gast am 10 Feb 2009 00:45:09

Hallo Max,

die Werte können von Efoy oder deinem Händler verändert werden. Ich habe diese Informationen mal von einem anderen User dieses Forums bekommen.

Wenn Du nicht weiterkommst schick mir ne PM.

Sellheimer am 07 Mai 2009 20:26:22

Hallo,

wer hat denn schon mal eine Efoy eingebaut?

Anschluß direkt an die Batterie ohne Einschaltung des EBL?
Oder ist unbedingt der Weg über den EBL zu wählen.

Wärmeabfuhr zwingend nach außen zu führen, wenn die BZ im Unterflurstauraum des Doppelbodens verbaut ist? Oder verflüchtigt sich die Abwärme selbst (bitte nicht verwechseln mit dem kleinen dünnen Abgasschlauch, der muß nach außen!!).

Wer hat Einbauerfahrung?

Sellheimer

dentaka am 07 Mai 2009 21:46:14

Die Efoy habe ich direkt an die Batterie geklemmt. Steuergerät im Innenraum. Die Abluft geht in die Heckgarage (Rücksprache mit Efoy - das wäre in Ordnung). Abgasschlauch 10mm geht nach draußen.
Im Winter ist uns dieser Schlauch mal eingefroren und die Efoy ging auf Störung. Also im Winter auf das Schläuchli aufpassen

Andreas

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