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Bleikristall Batterie 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 31


Gast am 26 Apr 2016 16:17:19

Hallo Adler,

Im Datenblatt kann man recht gut sehen welcher Wert der richtige wäre.
Ich habe die 6-CNFJ-120, sprich die - bei C10 - 120Ah Batterie.

Dennoch habe ich meinen NASA auf den C20 Wert (132Ah) eingestellt, da ich mit 6,6A Verbrauch im Schnitt gut hinkomme.

Falsche Werte hat er nicht angezeigt, wobei ich der Restkapazität in % bzw. der Restzeit wenig Beachtung schenke, da ich den Peukert Wert weder kenne noch eingeben kann.
Welche Batterie hast du genommen?

Batteriepole gibts unter dem Begriff "Batteriepoladapter" bei Amazon z.B. Gewinde sollte M8 sein. Kosten sind mit unter 10€ überschaubar.
Allerdings habe ich die beiliegenden Schrauben genommen, sowohl bei mir, als auch bei meinem Vater. Die Vorteile der Pole habe ich nicht gesehen.

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Acki am 26 Apr 2016 16:19:10

1. Der BC wird bei voll geladener Batterie kalibriert auf die Kapazität. Danach zeigt er die noch vorhandenen Ah oder auch Prozent an.
Meist kann man einstellen bei wie viel Entladung er Alarm geben soll

2. Es gibt Batteriepole zum drauf schrauben, wie hier: --> Link

hundefreund68 am 26 Apr 2016 17:01:28

Hallo,
bei meiner 150Ah Batterie ist es ein M6 Gewinde für die Befestigung an den Polen. Vorteil von den "Polen" ist das man mit die vorhandenen Polklemmen belasssen kann.
Gruß vom See
Rainer

Anzeige vom Forum


Adler am 26 Apr 2016 17:04:47

ich-bins
Acki
Hallo, ihr seit echt Spitze!

Ich habe die 200er genommen ein ziemlich massives Teil und schweineschwer :D

Der Vorteil der Pole ist ziemlich einfach... ich habe soooo viel Kabelgetöns darauf zu schrauben das halt schon verkabelt auf den Polstegen (sagt man das so?) anliegt.

Deshalb werde ich wohl zum Vorschlag von Acki greifen und sozusagen künstliche Pole herstellen :mrgreen:

Merci nochmal :bindafür:

Gast am 26 Apr 2016 18:22:23

Dann kannst du bei deiner 200er mehr im BC eintragen.
Dein Gebrauch wird sicherlich nicht 20Ah im Schnitt sein, das wäre C10
Ich würde wahrscheinlich 225Ah eintragen und ihn dann in die Kalibration bringen.
Immer unter der Annahme, dass dein durchschnittlicher Verbrauch weniger als 11A ist.

Der Empfehlung von Acki würde ich auch folgen, Die Pole wirken wertiger als das Angebot von Amazon.
Prüf aber nochmal das Gewinde, Rainer schreibt etwas von M6.

Gast am 26 Apr 2016 20:21:37

Hallo,
der Link von Acki mit den Polen passt.

Dier 200er hat M8.

Gast am 26 Apr 2016 20:26:14

Meine 120er auch.
Ich frag mich halt warum die 150er M6 hat :stupid:

pezz88 am 26 Apr 2016 20:45:46

ich-bins hat geschrieben:
Immer unter der Annahme, dass dein durchschnittlicher Verbrauch weniger als 11A ist.



Welchen Verbrauch meinst Du denn damit?


P.

Gast am 26 Apr 2016 21:03:30

den, den durch dein normales Verhalt hast.
Also Heizung, Licht, TV usw. usw.
Der Batteriecomputer gibt darüber Auskunft.
Setzt du ihn zu hoch an, hast du etwas mehr Sicherheitsspielraum.
Setzt du den Verbrauch zu tief an, dann kann es auch mal eng werden.
Bei der 200er ist der variable Bereich 40Ah. In diesem Fenster muss man sich für sein Verbrauchsverhalten den passenden Bereich raussuchen

Acki am 26 Apr 2016 21:05:57

Dort wo es M8 Pole gibt, gibt es auch M6!

Tinduck am 27 Apr 2016 06:11:49

Ich sehe das Hauptproblem eher im Unterspannungsschutz des Elektroblocks.

Der schaltet die 12-V-Versorgung meist bei Unterschreitung eines bestimmten Spannungswertes ab (z. B. 11,5 V), um die Batterie vor Tiefentladung zu schützen.

Wenn ich da jetzt ne BC statt einer BS dranhänge, greift der Schutz immer noch bei 11,5 Volt, an die restliche Ladung in der BC, die ich ja noch entnehmen dürfte, komm ich nicht mehr ran, weil die Spannung zu gering ist.

Ist das richtig oder hab ich einen Denkfehler?

bis denn,

Uwe

Adler am 27 Apr 2016 08:22:19

Moin,
meinen täglichen Verbrauch schätze ich höchst niedrig ein da alle Leuchtmittel LED´s sind.
Wenn die Heizung nicht läuft habe ich außer der Espresso-Maschine (einmal täglich) kaum nennenswerte Verbräuche.
Zur EM wird es (vielleicht) ein wenig höher wegen TV.

Habe aktuell noch keinen Batteriecomputer deshalb bin ich sehr offen für Vorschläge :roll:

Ich habe keinen Elektroblock im herkömmlichen Sinne denn Meister BAWEMO-Barnickel fährt da sein eigenes Ding mit Schaltautomaten und ansonsten ist mein Ladegerät ein
CTEK M 300

Gast am 27 Apr 2016 08:47:06

Hallo Uwe,

bei mir ist ein Schaudt EBL 208 S verbaut:

In der Beschreibung steht folgendes:
1.2.2.2 Batteriewächter
Abschaltspannung * = 10,5V ±0,1V
Mindest-Batteriespannung zur Einschaltung mit der Kontroll- und Schalttafel * = 11,0V ±0,1V


3.3 Batteriewächter
Sobald die Batteriespannung 10,5V unterschreitet, werden alle 12V-Verbraucher abgeschaltet. Lediglich die Trittstufe und ein AES-Kühlschrank werden weiterhin mit Strom versorgt.


Aber auch 11,5V wären nicht wirklich ein Problem
Die Endspannung richtet sich nach dem Entladestrom.


Bei einer 120er wäre 0,05C = 6A Dauerverbrauch = 11,4V
Bei einer 120er wäre 0,2C = 24A Dauerverbrauch = 10,5V
Bei einer 200er wäre 0,05C = 10A Dauerverbrauch = 11,4V
Bei einer 200er wäre 0,2C = 40A Dauerverbrauch = 10,5V

Demnach passt es im Normalfall sowohl mit meinem EBL als auch mit den EBLs die bei 11,5V dicht machen.
Nur dauerhafte Orgien mit einem WR würde ein Problem bereiten. Aber das entspricht wohl nicht der Praxis.
Bei einer Blei-Säure wären die 10,5V tödlich, die BK hat dann ca. 600 Zyklen.

Gast am 27 Apr 2016 08:52:48

Adler hat geschrieben:..
Habe aktuell noch keinen Batteriecomputer deshalb bin ich sehr offen für Vorschläge :roll:
..


Ich würde heute zu einem Victron Energy BMV 702 --> Link greifen.
Die Möglichkeit, mit einem Bluetooth-Domgel die Abfrage über ein Smartphone zu machen, ist schon sehr reizvoll.
Erspart das (vielleicht) komplizierte Verlegen des Kabels, da die Abfrage über das Smartphone ausreicht und der BC
direkt bei der Aufbaubatterie bleiben kann.

Gast am 27 Apr 2016 08:59:53

ich-bind hat geschrieben:..
Nur dauerhafte Orgien mit einem WR würde ein Problem bereiten. Aber das entspricht wohl nicht der Praxis. ....


Muss mich selbst korrigieren. :wall:
Der Wechselrichter läuft wohl kaum über den EBL.
Insofern wäre das Problem auch nicht vorhanden.

HollandSued am 27 Apr 2016 12:56:14

Edit:
Hätte ich mir auch schenken können - war ja alles schon gesagt.
Das hat man nun davon daß man ne Seite übersieht :-)



Adler hat geschrieben:2. Die Batterie hat ja keine handelsüblichen Pole sondern Innengewinde. Wie schließe ich nun das ganze Kabelgetöns am besten an? Gibt es dazu entsprechende Adapter und wenn ja, wie heißen die??



Am besten die Kabel mit "Rohrkabelschuhen" versehen und mit Schrauben direkt anschrauben.
Warum lange Batteriepole aufschrauben?





Am BC habe ich aktuell die C10 (150Ah / Verkaufsbezeichnung) eingestellt; aber da wird wohl auch die C20 (162Ah) für mich der richtige Wert sein.

....wenn ich dran denke daß ich vorher bei einer Nass-Säure mit nominell 110Ah bei C100 genau die 110 eingestellt habe, sollten die 162Ah im tiefgrünen Bereich sein.....


.
.

HollandSued am 27 Apr 2016 13:04:25

ich-bins hat geschrieben:Meine 120er auch.
Ich frag mich halt warum die 150er M6 hat :stupid:



Weil "wir 150er" halt nicht so Grobmotoriker sind :scherzkeks:

Gast am 27 Apr 2016 13:21:58

HollandSued hat geschrieben:Am besten die Kabel mit "Rohrkabelschuhen" versehen und mit Schrauben direkt anschrauben.
Warum lange Batteriepole aufschrauben?


Das war auch mein Grund.
Allerdings rate ich dir noch zu sowas --> Link
Sicher ist sicher und man weiß ja nie, ich hab schon Pferde vor der Apotheke ....

HollandSued am 27 Apr 2016 13:32:45

Top!

Bedankt - ist gesetzt!!

Gast am 27 Apr 2016 14:38:56

HollandSued hat geschrieben:...
....wenn ich dran denke daß ich vorher bei einer Nass-Säure mit nominell 110Ah bei C100 genau die 110 eingestellt habe, sollten die 162Ah im tiefgrünen Bereich sein.....
....


wenn man dann noch bedenkt, dass sich die C100 Angabe auf einen Entladstrom von 1,1A bezieht, die BK bei 162Ah etwa 8A pro Stunde zur Verfügung stellt,
man aus der BS 55Ah nehmen kann, aus der BK locker 130Ah und das auch noch 1.600mal bist du ca. 2,5 mal so lange autark - und das bei gerade mal 33kg, also 5-8kg mehr.

JA, die Bk macht schon Spass!

Powertrust am 28 Apr 2016 07:13:06

Hallo und Guten Morgen,

da wir noch einige Nachfragen zum Laden der Blei Kristall Batterien bekommen habe, hier nochmals eine Stellungnahme dazu:

Um die Batterien optimal zu laden sollten Sie zunächst ca. 2h mit 14,7 Volt (Boost Ladung) und danach mit 13,8 (Erhaltungsladung) geladen werden.
Alternativ können Sie auch mit 14,4 Volt (Boost Ladung) und danach mit 13,8 (Erhaltungsladung) geladen werden. Dies schadet der Batterie überhaupt nicht, jedoch wird sie so nicht ganz voll geladen.

Ich hoffe, dies trägt zur Klärung bei und wünsche weiterhin viel Spass mit den Batterien.

Beste Grüße, Lutz Lambrecht.

skysegel am 28 Apr 2016 07:33:14

Powertrust hat geschrieben:Um die Batterien optimal zu laden sollten Sie zunächst ca. 2h mit 14,7 Volt (Boost Ladung) und danach mit 13,8 (Erhaltungsladung) geladen werden.
Alternativ können Sie auch mit 14,4 Volt (Boost Ladung) und danach mit 13,8 (Erhaltungsladung) geladen werden. Dies schadet der Batterie überhaupt nicht, jedoch wird sie so nicht ganz voll geladen.

Mit anderen Worten, es kommen nur Ladegeräte in Frage, die über eine Einstellung für AGM-Batterien verfügen, weil nur deren Ladekennlinie sich für Bleikristallbatterien eignet. Mein cbe516 z.B. lädt 90 Minuten mit 14,1V und geht anschließend auf 13,5V Erhaltungsladung. In der Gel-Stellung lädt es mit 14,3V, aber acht Stunden lang und macht dann erst mit 13,8V weiter.
Ich brauche also ein neues Ladegeräte.
Was mich noch interessiert, wie hoch ist denn der maximale Ladestrom? Mich interessiert nämlich, wie ich die Batterie möglichst und das flott über die Lichtmaschine wieder voll bekomme. Wäre für die Abschätzung wichtig, ob es sich lohnt, den Leitungsquerschnitt zu vergrößern.

Herzlicher Gruß
Ulli

jochen-muc am 28 Apr 2016 08:20:39

Warum AGM Einstellung ?

Ich bin ja absolut kein Elektromensch, deswegen kann ich nur lesen aber bei der Beschreibung des EBL 99 steht


"Uo Automatische Umschaltung auf Voll-Laden mit konstant 14,3 V. Die
Dauer der Voll-Lade-Phase richtet sich nach der Batterieart und wird
am Gerät eingestellt: Blei-Säure-Batterien 1 Stunde, Blei-Gel-Batterien
8 Stunden.



damit ist die Einstellung Blei Säure doch passend, oder ?

skysegel am 28 Apr 2016 08:58:31

jochen-muc hat geschrieben:Warum AGM Einstellung ?
"Uo Automatische Umschaltung auf Voll-Laden mit konstant 14,3 V. Die
Dauer der Voll-Lade-Phase richtet sich nach der Batterieart und wird
am Gerät eingestellt: Blei-Säure-Batterien 1 Stunde, Blei-Gel-Batterien
8 Stunden.

damit ist die Einstellung Blei Säure doch passend, oder ?

In dem einen Fall ist die initiale Phase mit erhöhter Spannung zu lang (8Std) und in dem anderen die Spannung (13,5V) der nachgeschalteten Phase zu gering.

jochen-muc am 28 Apr 2016 09:09:06

Sorry das verstehe ich jetzt nicht (hab auch schon die Leitung gesucht wo ich wohl draufsitze :D )

Ich lese die Anleitung so:

Ladung mit 14,3 eine Stunde lang
danach Ladung mit 13,8

Was ich nicht verstehe ist diese eine Stunde jetzt lange genug also ist sowas nun "Boost" oder nicht ?

skysegel am 28 Apr 2016 09:34:34

jochen-muc hat geschrieben:Sorry das verstehe ich jetzt nicht (hab auch schon die Leitung gesucht wo ich wohl draufsitze :D )

Ich lese die Anleitung so:

Ladung mit 14,3 eine Stunde lang
danach Ladung mit 13,8

Was ich nicht verstehe ist diese eine Stunde jetzt lange genug also ist sowas nun "Boost" oder nicht ?

Vielleicht hat das mit der unterschiedlichen Konstruktion von Ladegeräten zu tun. Meins hat nur zwei Einstellungen Acid und Gel. Ich kann mich nur entscheiden zwischen 14.1V/90' *und* nachfolgend 13,5V *oder* 14,3V/8h *und* nachfolgend 13,8V. Ich hab also entweder eine zu lange Phase mit hoher Spannung, aber anschließend eine ausreichend hohe Erhaltungsladung oder eine angemessen kurze Phase mit erhöhter Spannung (die auch nicht optimal ist) und eine nicht hinreichende Spannung in der Erhaltungsladung.
Wenn Du Zeit und Spannung beider Phasen an deinem Gerät frei wählen kannst, ist alles in Ordnung.

HollandSued am 28 Apr 2016 11:16:32

jochen-muc hat geschrieben:Ich lese die Anleitung so:

Ladung mit 14,3 eine Stunde lang
danach Ladung mit 13,8

Was ich nicht verstehe ist diese eine Stunde jetzt lange genug also ist sowas nun "Boost" oder nicht ?


Bei einer Stunde auf 14,3V wirst du da wohl nicht wirklich was erreichen.

Es wird gesagt: 14,7 auf 2h, dann 13,8....oder 14,4V ??h (sicherlich nicht kürzer als 2h.....) und dann 13,8.

Da also kaum jemand ein einstellbares Ladegerät mit sich rumschleppt sondern die "Standardweißwarenladetechnik" an Bord hat, darf somit die jeweilige Einstellung frei gewählt werden....

14,7 geht zB bei mir auf AGM2 bei 3-6h (hier schon mal angefragt --> Link) - ergo zu lange.
14,4 (Blei auf 2,5-6h oder Gel auf 8-12h) macht die Batt nicht voll.

Also: Batt etwas "malträtieren" und vollpumpen auf 14,7 dafür aber etwas länger als gewünscht (reduzierte Zyklenzahl in Kauf nehmen) oder Kapazitätseinbußen beim rumnudeln auf 14,4.?
Interessant ist auch die Frage nach den "nur" verfügbaren 13,5 anstatt 13,8 bei U2 auf AGM2 - was ist denn damit?

Unterm Strich bleibt es wohl eine persönliche Entscheidung was eingestellt wird - es sei denn man kann sein Ladegerät frei programmieren.
.

Gast am 28 Apr 2016 11:28:08

Ich hab schon interveniert und bekomme eine Rückruf vom Techniker.
Mit dem werde ich das Thema mal komplett durchsprechen, da die Sichtweise eine Womo-Fahrers etwas anders ist als die von den Besitzern eines Energiespeichers.
Dann soll es eine umfassende Antwort zum Thema geben.

So ist es natürlich z.Z. eher unbefriedigend, allerdings sagte mir Herr Lambrecht, dass ich mit der AGM2 Einstellung nahe am Optimum bin.
Ich will es aber ausführlicher wissen und die Antwort seitens powertrust soll dann hier erfolgen.

Also macht euch keinen Kopp, sondern wartet auf die Antwort des Technikers.

Ich bleibe bei der AGM2 Einstellung bis mir Glaubhaft dargestellt wird, dass das verkehrt ist.

Webusta am 28 Apr 2016 13:09:44

Hallo Ihr Lieben,

Sorry wenn ich mal so Laienhaft rein frage was mir und auch einigen anderen Usern auf der Seele brennt ist.

Diese teilweise Abweichungen von 0,1 - 0,3 Volt Unterschiede .... ist das nur eine Glaubensfrage .... oder etwas das wirklich eingehalten werden muss.
Muss der "gewöhnliche WoMo/WoWa Elektro-Laien-Fahrer" das berücksichtigen (mal abgesehen der Unterscheidung AGM, Gel, LiPro, Bleisäure, Bleikristall).
Leben die Batterien wirklich um soviel länger wenn man diese 0,1--- 0,2---- 0,3Volt berücksichtigt?

Versteht mich Bitte nicht falsch, ich finde es gut wenn Profis hier im Forum sind und Ihre Erfahrungen/Wissen mit uns "unkundigen" Teilen, aber je mehr ich lese desto weniger weis ich bescheid ;)

Anfang dachte ich die Lithiumgeschichte wäre das Nonplusultra und hab mich reingelesen, dann kam die Bleikristallgeschichte und hörte sich auch sehr gut an und als Finanzielle Alternative sehr gut und hab alles was hier steht gelesen..... und jetzt weis ich nicht mehr auf was ich gehen soll wenn ich meinen Bus ausbaue ;)

HollandSued am 28 Apr 2016 13:20:11

ich-bins hat geschrieben:So ist es natürlich z.Z. eher unbefriedigend, allerdings sagte mir Herr Lambrecht, dass ich mit der AGM2 Einstellung nahe am Optimum bin.
Ich will es aber ausführlicher wissen und die Antwort seitens powertrust soll dann hier erfolgen.


Da bin-ich auf ich-bins (Späßle g'macht; kleines Wortspiel am Rande :-) ) Info gespannt.

Zumal Du ja im Grunde die gleichen Parameter durch den LB hast.

Wenn man sich final auf EINE Aussage einigt vor Ort wäre das schon toll; denn die Aussage an mich war schlichtweg eine andere auf die Frage nach Blei, AGM2 oder Gel:

optimal wäre 14,7 und 13,8V. Da Ihr Ladegerät die Kombination nicht bietet, wäre für Sie die Einstellung „Gel“ (14,4V und 13,8V) die bessere Wahl. Die Batterie wird dann zwar nicht komplett vollgeladen, dies hat jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Batterie.

Aller Anfang ist schwer - das läßt sich alles klären!
Gut Ding will Weile haben und weder mit 14,4 noch mit 14,7 geht da was kaputt - also prima wenn du da am Ball bleibst und wir dann alle was davon haben!


.

Tinduck am 28 Apr 2016 13:47:19

Tschuldigung mal, aber sind diese Schaudt-Dinger wirklich so blöd oder ist da nur die Anleitung missverständlich formuliert??? Sind das vielleicht nur Beispiele, wie es laufen kann?

Mein uraltes Calira lädt mit IoUo-Kurve und misst dabei die Spannung bzw. den Strom, um die Ladephasen voneinander abzugrenzen, wie es sich gehört. Feste Ladezeiten und -Spannungen sind doch steinzeitlich und eigentlich keiner Batterie zuzumuten... kann mir kaum vorstellen, dass da ein Hersteller so nen Schiet einbaut.

Wenn das Ladegerät ordentlich arbeitet, reicht doch eigentlich die Einstellung der Spannungen für max. Laden und Erhaltungsladung, die Zeiten ergeben sich aus dem Ladezustand der Batterie. Festzeiten machen irgendwie keinen Sinn.

Sich wundernd,

Uwe

Gast am 28 Apr 2016 13:49:30

Ich würde auch behaupten das LiFeyPO4 das Nonplusultra ist - allerdings auch seeehr teuer.

Aber, auch dort gab es eine Zeit in der von sonnentau3 Pionierarbeit geleistet wurde bis es auf dem Stand war, wo sie jetzt ist. Das hat aber auch 5 Jahre gedauert.

Die ersten Erfahrungen zu BK gibt es seit Dezember. Seit dem benutze ich sie und kann nur positives berichten.
Allerdings sind das keine Langzeiterfahrungen und damit man Aussagen über die Langlebigkeit - so wie sie in Energiespeichern mit 10 Jahren Garantie versehen werden - treffen kann, muss man halt Wissen wie die Dinger richtig geladen werden.
HollandSued hat es ja schon richtig gesagt, dass die "Standardweißwarenladetechnik" nicht mit der Ladetechnik von Energiespeichern vergleichbar ist.
Eigentlich warten wir jetzt nur noch auf eine verbindliche Aussage seitens powertrust, welches Setting wir nun verwenden sollen.
Egal kann hier nicht die Antwort sein - und nur darum geht es.

Dem Vertrieb mache ich kaum eine Vorwurf, da deren Erfahrungen auf den Energiespeichern beruht. Dort lässt sich die Ladetechnik vollständig und optimal anpassen.
Auch die sind natürlich auf Informationen seitens des Herstellers angewiesen.

Das Thema Erhaltungsladung sehe ich nicht als Problematik, weil selbst mit 13,4V die Spannung oberhalb der ca.13V der Batterie liegt.
Auch ohne Ladung kann sie bis zu 2 Jahre gelagert werden. Nur, wer macht das schon. Würde ich mein Womo 2 Jahr nicht nutzen, würde ich es verkaufen.
Also kann für das Einwintern über vllt. 3-4 Monate keine Problem sein, da die Selbstentladung in 3 Monaten gerade mal 5% beträgt, selbst ein halbes Jahr
würde die Batterie nur um 15% entladen. Insofern kann die 13,4V keinen Schaden anrichten.

Die einzige Frage ist: Zitat: "...sollten Sie zunächst ca. 2h mit 14,7 Volt..." ob die ca. 2h auch mit den 3-6h in AGM2 konform ist.
Die Spannung selbst ist da nicht das Problem - das Thema Zeit wirft hier die Frage auf.
Mit 14,7V macht man die Batterie sicherlich nicht kaputt, bei GEL und BleiSäure wäre das anders.
Es geht als nur um die Dauer.

Wenn wir also uns jetzt noch etwas Zeit nehmen - vllt. ein paar Tage - wäre wir bei einem halben Jahr bis zur vollständigen Klärung aller Frage.
Das Thema Langlebigkeit wird durch die 3 Jahre Garantie bzw. 10 Jahr in Energiespeichern beantwortet.

HollandSued am 29 Apr 2016 07:53:14

Zumal auch schon die "ca" 2h widersprüchlich zu der Angabe im Datenblatt sind.

--> Link

Dort steht explizit: 14,7V bei 20°C-30°C für "max 2h".
Bei höheren Temp's tendenziell um 0,2V/10°C abfallend für U1 und U2.

Bei "ca" ist schon mal so ein halbes Stündchen rauf oder runter im grünen Bereich; bei "max" hingegen ? 2h.

.

Gast am 29 Apr 2016 09:33:33

Wenn man normale BS mit hohen Strömen laden möchte bzw. überlädt, fangen diese ja an zu gasen, in AGM versucht man dann das GAS in den Matten zu halten um es zu rekombinieren.

Wie verhalten sich denn BC beim überladen ... Diese Frage stellt sich mir gerade, wenn man mit Ladeschluss-Spannungen > 14,4V arbeitet ...

Das Säure umschichten mit hohen Spannungen, wo man gezielt ein Akku zum gasen bringt, wird ja beim BC kein Sinn machen ...

HollandSued am 29 Apr 2016 10:34:11

Wieso "überladen" bei >14,4V wenn in der Tabelle 14,7V als U1 angegeben wird?

M.E. wäre die Begrifflichkeit "überladen" nur in Verbindung mit U1 >14,7V korrekt!?

.

Gast am 03 Mai 2016 14:46:40

So, hab gerade mit dem Techniker gesprochen.
Wie ich es mir dachte. 14,7V NATÜRLICH auch länger als 2h.
Ein Überladen ist nur mit > 14,7V möglich, deswegen soll man einen Temperaturfühler nutzen.
Aber das sollte man ja sowie bei jeder Batterie - egal ob BS/AGM/Gel - tun (außer LiFeYPO4)

Er hat mir aber versprochen, eine umfassendere Antwort als meine einzustellen, damit endlich Klarheit herrscht.
Ich hab von Anfang an alles richtig gemacht, wer ebenfalls mit AGM 2 und TK gearbeitet hat, ebenfalls.

Also keine Sorge, mit normaler Technik alles kein Problem.

HollandSued am 03 Mai 2016 15:13:09

Na dann schalten wir mal von Schonladung (Gel) auf Volladung (AGM2) um.

Was meinst du denn mit "TK"?
Da stehe ich gerade gedanklich auf der Bremse :roll:

Powertrust am 03 Mai 2016 16:16:52

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin der technische Leiter der Fa. Powertrust und möchte hier einmal kurz versuchen die Verwirrung um die Ladetechnik der Lead Crystal Batterien zu beseitigen.

Die optimale Ladung der Lead Crystal Batterie wird erreicht, wenn folgende Werte am Ladegerät eingestellt werden können:
- 14,7V für 2 Stunden, 13,8V für 4 Stunden

Optional ist es auch mit folgenden Werten (und allen dazwischen liegenden Werten) möglich:
- 14,4V für 7 Stunden, 13,8V für 3 Stunden

Da es nur wenige Ladegeräte ermöglichen die Ladekurve exakt auf die optimalen Werte einstellen zu können, kann immer eine Auswahl einer vorgegebenen Ladekurve getätigt werden (meistens AGM 2). Die einzige Restriktion liegt in den max. zulässigen Spannungen von 14,7V und 13,8V; diese dürfen nicht überschritten werden. Alle anderen Abweichungen von der optimalen Ladekurve schaden weder der Batterie noch der Lebensdauer.

Die oben genannten Ladezeiten können natürlich nur eingehalten werden, wenn der max. Ladestrom des Ladegeräts eine Vollladung in der angegebenen Zeit ermöglicht.
Als Beispiel ist eine 200Ah Batterie genommen. Ist diese auf 0% entladen und wird mit 40A geladen, wird die Ladeschlussspannung erst nach etwa 4,5-5 Stunden erreicht. Dies ändert grundsätzlich nichts an der Ladekurve, lediglich die Ladezeit verlängert sich.

Wenn die Batterie mit einer Ladeschlussspannung von nur 14,4V oder einer Erhaltungsladung von nur 13,6V geladen wird, wird nicht die volle Kapazität der Batterie erreicht. Auch dies schadet weder der Batterie noch der Lebensdauer, da die Batterie keinen Memory Effekt aufweist. Dies liegt daran, dass das Elektrolyt in kristalliner Form vorliegt, gleichmäßig auf den Bleiplatten verteilt ist und somit keine Sulfatierung stattfindet.

Folgende Tests haben wir selbst bei uns im Haus durchgeführt:
- Vollladung und Lagerung von 20 Batterien für 30 Monate bei jahreszeitbedingten Temperaturänderungen zwischen 0 - 25°C.
=> Die Batterien hatten eine Leerlaufspannung zwischen 12,2 und 12,3V (entspricht ca. 50% Restkapazität).
- Tiefenentladung eines 240V Batterieblocks auf 100V für mehr als 2 Monate.
=> Nach einem Ladezyklus war die volle Kapazität wieder hergestellt.
- Sturz aus 75 cm auf nicht elastischen Untergrund.
=> Absplitterung am Gehäuse, Batterie hat keinen Schaden und ist voll funktionsfähig.

Die Fa. Nokia Siemens Networks hat zusätzlich folgende Tests durchgeführt:

- Überladung eines 48V Batterieblocks auf 80V für mehr als 24 Stunden.
=> Keine Überhitzung, kein Aufblähen der Batterie
- Komplette Entladung und Lagerung bei verschiedenen Temperaturen zwischen -10 und 40°C für 10 Tage.
=> Nach einem Ladezyklus war die volle Kapazität wieder hergestellt.
- Komplette Entladung und Lagerung für 2 Monate.
=> Nach einem Ladezyklus war die volle Kapazität wieder hergestellt.

Dies sollen lediglich ein paar Beispiele für die Robustheit der Batterie sein. Wir sind jedoch nach allen unseren Tests von der Lead Crystal Batterie überzeugt, denn nach 3 Jahren haben wir bisher noch keine kaputt bekommen.

Bei Fragen oder falls Sie weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

Oliver Stasch

Gast am 03 Mai 2016 16:26:44

HollandSued hat geschrieben:Na dann schalten wir mal von Schonladung (Gel) auf Volladung (AGM2) um.

Was meinst du denn mit "TK"?
Da stehe ich gerade gedanklich auf der Bremse :roll:


Temperaturkompensation - nicht Tiefkühlpizza :lach:

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ät powertrust
Vielen Dank Herrn Stasch, ich denke damit sollten nun alle Sorgen und Ängste und falsche Ladetechnik beseitigt sein

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ät alle
Ich freue mich auf geschätzt 7-10 Jahre Ruhe beim Thema Batterie.
Wer jetzt noch zweifelt, wird sicherlich bald einen neuen Thread aufmachen "Hilfe!! Meine Batterie ....."

Gast am 03 Mai 2016 17:24:24

Zitat: ... 13,8 Volt für 4 Stunden ...

Und dann?

Dein Alf

Heimdall am 03 Mai 2016 17:38:44

KudlWackerl hat geschrieben:Zitat: ... 13,8 Volt für 4 Stunden ...

Und dann?


Dein Alf


Wer lesen kann ist klar im Vorteil. :mrgreen:

"Die einzige Restriktion liegt in den max. zulässigen Spannungen von 14,7V und 13,8V; diese dürfen nicht überschritten werden. Alle anderen Abweichungen von der optimalen Ladekurve schaden weder der Batterie noch der Lebensdauer."

Gast am 03 Mai 2016 22:00:37

KudlWackerl hat geschrieben:Zitat: ... 13,8 Volt für 4 Stunden ...

Und dann?

Dein Alf


Heimdall hat es ja schon beantwortet.
Ich kann noch dazu sagen, dass beim Erreichen der Erhaltungsladung KEIN Strom mehr fließt.
Mein Batteriecomputer als auch die Solaranzeige vom MPPT zeigen 0A an.
Das kannte ich von meinen vorherigen Batterien nicht, dort flossen immer 0,x A, mag aber bei anderen Typen durchaus üblich sein.

HollandSued am 03 Mai 2016 22:51:30

Erstmal Danke für die Infos.
Dann ist -streng genommen- die Einstellung AGM2 raus, da diese bis auf 14,8V (beim LB45) zeitweise hochgeht?!

Da es immer mal ein paar +/- x%chen gibt, ist es nie auszuschließen, dass es mal auf 14,6-14,8 geht.
Wobei 14,8 nach der Aussage von Hr Stasch definitiv NICHT akzeptabel ist.

Ergo: Gel auf 14,4 :!:

Gast am 03 Mai 2016 22:59:21

Das seh ich ein klein bisschen anders.
Richtig ist, dass 14,8V bei Normtemperatur nicht erreicht werden sollen, aber, vergiß nicht die TK.
Hier ein Screenshot aus der Büttner-Dokumentation:

Wenn also mal 14,8V oder auch 14,9V anliegen, ist der der Temperaturkompensation geschuldet, andersrum kann bei hohen Temperaturen auch 14,5/6V anliegen.
Falls Dein Booster davon abweicht, würde ich den Hersteller anschreiben.

HollandSued am 04 Mai 2016 07:29:02

Moin

Alles gut und schön; sei es durch TK, Standardabweichung der Bauteile (von 14,8 auf 14,9 = 0,67%) - nicht zwingend auf den LB bezogen; kann/könnte auch der Monitor sein.
Der Punkt ist aber (sicherlich sehr eng gefasst) es IST bei 14,7 Einstellung LB-Bauart-, bzw Toleranzbedingt eine Ladung mit >14,7 (,75 ,8 ,85 ,....) möglich, bzw nicht auszuschließen.
Selbst bei Gel lädt der LB45 teils bis 14,5 anstatt mit Nennwert 14,4 hoch. Und komm mir keiner mit "der is kaputt" - dann würden wir über grobe Fehlfunktionen reden, aber nicht über Werte innerhalb der Regelung zur Toleranzabweichung.


Genau dann ist man aber über dem Grenzwert.

Es wurde anfangs eine Tabelle geschickt, nach deren Werten 14,7 bei max(!) 2h eingetragen ist.
Jetzt ist hier ein bißchen 0,xx %chen drüber, dort mal ein paar Stündchen drüber - da stellt sich halt hier nicht die Frage ob ein LB iO ist (Standardabweichung hat jedes Bauteil - die einen weniger, die anderen mehr), sondern ob die Kombination dann immer noch ok ist.
Oder anders formuliert: der Lebensdauer der Batterie nicht abträglich sind?!?

Die einzige Restriktion liegt in den max. zulässigen Spannungen von 14,7V und 13,8V; diese dürfen nicht überschritten werden. Alle anderen Abweichungen von der optimalen Ladekurve schaden weder der Batterie noch der Lebensdauer.

Prinzipiell bin ich da auch recht entspannt was das Ganze betrifft; ggf schalte ich auf Gel zurück und alles ist im grünen Bereich.

Letztendlich überlebt die Batt sicherlich die Garantiephase - das machen in der Regel alle Geräte; ansonsten würde ein Hersteller nicht einen bestimmten Wert/Dauer garantieren.
Ob nun mit 14,4/14,6/14,7 oder gar 14,8 geladen - und danach schaut man als Verbraucher notfalls eh in die Röhre und muß was neues kaufen.

Wie ich vorab schon mal sagte: die ideale Ladelinie ist genannt - alles andere ist nach dem eigenen Gusto innerhalb der Grenzwerte (oder darüber) einzustellen.
Sicher ist offensichtlich daß man mit etwas Verlust der Maximalkapazität auf Nummer sicher geht.

Oder?


Wer's nicht glaubt...hab da noch was auf dem Rechner....
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