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Flexible Solarmodule - erste Erfahrungen 1 ... 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15 ... 32


shorty am 21 Sep 2014 19:57:16

Hallo Markus, ich habe die Dinger ca. 2 Jahre auf dem Dach . Verbaut sind 200 Watt mit dem Mpp Duo 320 nebst Anzeige. Ich kann bis dato keine Veränderung der Leistung feststellen. die Module sind voll begehbar und wiegen nur 3,6 kg /Stk.
Ich hatte mich seinerzeit für diese Anlage entschieden da sie gegenüber einer 300 Watt Marken Solar Anlage im direkten Vergleich mehr Leistung brachte. Mein Elektro Spezi war selbst baff. Ich habe es nicht bereut. :lol:

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uwet am 22 Sep 2014 07:46:46

Hallo,
also ich habe seit 17 Monaten 6 x 100 WP direkt auf dem Dach. Nach Rolfs Ausfall habe ich die in 3 Gruppen zu je 2 Modulen geschaltete Anlage überprüft. Die Gruppen bringen die gleiche Spannung, Last lag nicht an.
Was ich aber bemängeln muss ist die draufgebackene Folie, die scheint sich an einigen Stellen am Rand zu lösen.

Uwe

Variophoenix am 22 Sep 2014 22:22:47

uwet hat geschrieben:Hallo,
Was ich aber bemängeln muss ist die draufgebackene Folie, die scheint sich an einigen Stellen am Rand zu lösen.
Uwe

Könnte es auch sein das du die Folie abziehn musst, da sie nur als schutz verbaut ist. Hatte jemand weiter vorne so geschrieben.

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uwet am 23 Sep 2014 07:57:31

hokeyass hat geschrieben:Könnte es auch sein das du die Folie abziehn musst, da sie nur als schutz verbaut ist. Hatte jemand weiter vorne so geschrieben.

Die beiden Folien, hinten auf dem ALU die blaue, und oben die dünne Schutzfolie habe ich natürlich entfernt. Die Kleberänder hatte ich versuchsweise mit verschiedenen Materiealien(Allwetterband,Klarfolie,Alufolie) überdeckt. Am schnellsten verwitterte die Allwetterfolie, deren Entfernung war ziemlich aufwendig. Jetzt sind alle Ränder mit Klarfolie abgedeckt, die hält am längsten. Alu lässt sich zwar am besten verarbeiten, hält aber ebenfalls nicht lange. Die Folie hebt im Fahrtwind Millimeterweise ab und schon der kleinste Ast kann sie beschädigen.
Ein zweites Problem sind die eingepressten Ringe am Rand. Ich hatte sie mit Sikaflex gefüllt, hält ebenfalls nicht. Irgendwann kommt da Wasser durch und alles wird weich. Da habe ich jetzt diese 2Komponentenknete drin, oben mit einem Cuttermesser glatt abgeschnitten, das hält.

Uwe

weiss am 23 Sep 2014 09:19:15

Hallo !
Verunsichert durch mögliche Material Schäden am Dachsandwich (Womo ganz neu) habe ich eine Montage wie bei Standardmodulen vor. Auf 3 Leisten (Alu, Kunststoff oder Hartholz 20x30mm) je eine vorne ,hinten und eine mittig aufs Dach geklebt und darauf die flexiblen Module verschraubt/verklebt.
Dadurch hinter Lüftung und thermische Trennung.

Hat jemand das schon gemacht?

Franz

Variophoenix am 23 Sep 2014 19:14:10

Ich habe meine mit Hybritkit verklebt. ca. 3 cm vom Rand rundherum. In der mitte bei jeder Zelle einen Punkt. Nach dem Kleben habe ich den Rand mit Silicon abgedichtet. Habe keine Probleme. Hält.

brainless am 24 Sep 2014 00:01:22

weiss hat geschrieben:Dadurch hinter Lüftung und thermische Trennung.




Hallo Franz,

was soll da großartig warm oder gar heiß werden?
Bei den teilflexiblen Modulen gibt's ja keine Glasschicht, also muß auch nix "hinterlüftet" werden,



Volker ;-)

Variophoenix am 24 Sep 2014 08:53:22

oh die werden schon mal 75° gemessen mit Wärmebild cam. siehe paar Seiten vorne.

weiss am 24 Sep 2014 10:05:43

Bin halt stutzig geworden:

--> Link

Franz

viking92 am 24 Sep 2014 10:40:24

brainless hat geschrieben:was soll da großartig warm oder gar heiß werden?

Hy Volker,

das Foto von Rolf (eine Seite hier zurück :wink: ) zeigt jedoch, das die Wärme/Hitze unter den Panelen doch nicht so zu vernachlässigen ist bzw. sie doch höher ist als angenommen.


xbmcg am 08 Okt 2014 21:11:27

Hallo Leute,

xbmcg am 08 Okt 2014 21:23:06

Hallo Leute,
bin ganz neu bei Euch und fand das Thema sehr spannend.

Ich habe auch 2 100Wp Solarmodule bestellt (Regler Votronic SR500 Duo Dig),
die ich mal auf 2 + 100Wp bei Bedarf erweitern möchte und habe eigentlich nur
danach gesucht, wie man die Dinger am besten vollflächig aufklebt.

Nun habe ich mir hier den ganzen Abend den Thread durchgelesen und die
abenteurlichsten Konstruktionen mit Schrauben, ALU Profilen und Klebebänder
durchgelesen. Ich denke, Sikaflex ist das Mittel der Wahl und wird in der Regel
auch empfohlen.

Aber nun zum eigentlichen Problem - das Gelbe Dach auf dem Foto nach dem Entfernen
der Module. Wer sagt denn, dass die Verfärbung von der Wärmeentwicklung kommt.

Kann es nicht auch sein, dass die Weichmacher in der Folie der China Module einfach
mit der Zeit ausgasen und mit dem darunterliegenden Lack reagieren? Ich habe schon
oft Stellen gesehen, wo sich Plastikteile mit Lackflächen berühren und diese sich
dann verfärben / vergilben :roll: .

Das Dach wird auch so in der Sonne heiss, müsste es nicht nach ein paar Jahren (mehr)
dann auch vergilben?

mv4 am 08 Okt 2014 22:29:05

vermutlich war gar keine Folie an der Unterseite ?? sondern einfach Alu-blech

xbmcg am 09 Okt 2014 08:22:31

Ah, OK. Hab die Dinger noch nicht in der Hand gehabt.
Dachte die sind rundum in Folien laminiert wegen Salzwasser und Umwelt etc.

Sollen ja Marine-tauglich sein und über die Ösen am Deck vertaut werden können
und zur Not als Sonnen-Segel funktionieren, Möven Blenden, Kaffee Kochen,
Wasser entsalzen und SOS funken :mrgreen:

xbmcg am 09 Okt 2014 11:36:25

... Hab meine 2 Module bekommen, nix Alu. Kunststoff-Träger weiss und Laminierfolie obenauf.

Die oberen Ränder sind bereits etwas gelblich. Vermute mal, vergilben ist wohl eingebaut ab Werk
Seriennummer deutet auf Prduktion: Ende Mai 2014, scheinen Ausstellungsstücke zu sein, wenn ich mir die
so genauer ansehe (obere Schutzfolie wurde wohl nachträglich wieder draufgeklebt).

Eingebaut waren sie scheinbar noch nicht, keine Kleberückstände und die Ösen sehen auch unbenutzt aus

(Westech Module)

Spannung / Strom scheint zu passen - ist in der Toleranz:

knapp 6A Kurzschlußstrom bei senkrechter Ausrichtung zur Sonne um 11:30, wolkenloser Himmel,
Leerlauf etwas über 20V.

Warte noch auf mein Regler um das System insgesamt durchzutesten / durchzumessen und dann
gehts ans verkleben... Werde später über die "Ernte" berichten.

:D

xbmcg am 09 Okt 2014 12:04:55

Die Dinger wiegen außerdem gerade mal 2kg/Stück und sollen begehbar und hagelsicher und marinetauglich sein.
Wenn die durchhalten, ist das wohl die beste Option für eine mobile Solaranlage auf dem Dach.

- nahezu kein Windwiederstand,
- zusätzlicher Schutz für das Blech
- Ladung der Batterien
- guter Preis (ca 210€/Stck)

mv4 am 09 Okt 2014 12:10:17

du hast hartglas Trägermaterial...aber in dem Falle wo die gelben Dachflächen zu sehen sind war Alublech das Trägermaterial

mv4 am 09 Okt 2014 12:24:52

welche Leistung haben deine Module?

xbmcg am 09 Okt 2014 12:47:27

OK, das mit dem ALU meine ich.

Das, was hier liegt, ist auf keinen Fall Hartglas. Es ist eine dicke durchsichtige weiche Folie oben und eine dünne weiße Folie unten drunter,
dazwischen sind die monokristallinen Zellen eingebacken. Die untere Folie ist so dünn, dass man die Konturen / Kanten der Module erkennt.

Der ganze Aufbau ist gerade mal 2mm dick, durchsichtige Deckfolie hat 1.5mm , die untere Folie ist nur 0,5mm stark.


xbmcg am 09 Okt 2014 13:00:49

Module haben 100Wp, Abmessungen und technische Daten siehe Foto:



Modul hat 32 Zellen

Variophoenix am 09 Okt 2014 13:49:01

Idee: kleppt die Folien auf ein Riffelalublech. Dieses auf Gummipuffer 4-6 ca. 1 cm abstand zum Dach. Riffel unten. Sodann das ganze Blech mit Puffern aufs Dach kleben. Wird 1-2 kg schwerer. Aber hat so kühlung, und Dach vergilbt nicht.

Variophoenix am 09 Okt 2014 13:53:51

Xbmcg. Die kann man aber nicht in Series halten. So wie ich das verstehe. Steht 10 max. Rating.

Acki am 09 Okt 2014 14:15:24

Die Mär wegen dem Kühlen hält sich offenbar schon ewig: die Flachmodule haben keine Glasabdeckung und entsprechend geht die Wärme gegen oben weg.
Baut mal so eine Versuchsinstallation mit Riffelblech. Abgesehen vom Dreck drunter u.s.w. wird das Panel sicherlich nicht weniger warm sein, als direkt aufs Dach geklebt.
Und so gehören sie schliesslich auch!
Schade, dass der Pionier hier nichts mehr dazu sagt ...

Entweder günstige, schwere Panels in üblicher Bauweise - Oder Flexible, leichte Panels geklebt - Aber eine HYBRIDLÖSUNG --> NEIN DANKE, :eek:

xbmcg am 09 Okt 2014 14:47:21

Hä?

lesen wir das selbe?

maximum series fuse rating 10A heißt in reihe geschaltet 10A absichern. In reihenschaltung (Ohmsches Gesetz)
ist der Strom durch alle Verbraucher gleich (Modul Kurzschlußstrom = 6,14A) 10A reichen dicke, die Spannungen
addieren sich aus den Teilspannungen der Module.

Maximum System Voltage = 1000V heißt 1000V/20,8V Leerlaufspannung = 48 Module in Reihe ist zulässig (Leerlaufspannung
wäre maximal dann 998,4V (1kV / 4800Wp auf dem Dach eines Womo wäre schon lustig - allein die Wohnfläche von 25m²
wäre sau geil :-) ).

Aber Spass bei Seite:

Ich schalte die alle parallel und rechne ca 8A/Modul für die Absicherung.
Also bei 2 Modulen reicht schon eine 16A, bei 4 Modulen parallel sollten 30A reichen.

Regler Votronic Solar-Regler SR 500 Duo Dig. 30 - 500Wp, 30A, 12V, kein MPPT Schnickschnack.

Damit kann ich bis zu 5 Module anschließen, das Teil kennt nur 12 Volt (Kein Problem mit 12/24V Automatik beim Anschließen),
ist für alle Batterietypen geeignet (der Nachfolger 530 kann das noch feiner / genauer abgestimmt - falls man Lithium will)
Er hat einen Anschluß für Fernanzeige V/A/Wh etc... und einen Schaltanschluß für den Kühlschank mit Schaltuhr 20 Minuten
um ein hin- und her Schalten zu verhindern. Außerdem Batteriesensor für optimale Ladung und Erhaltungsladung Startbatterie,
sowie Kabelsatz zum EBL - Was die Verkabelung erheblich erleichtert.

Da es kein MPPT Regler ist - können die Module nur parallel geschaltet werden (Vmax Eingang = 28V).
Dafür erhoffe ich mir aber, dass er nicht so stark Radio / Fernsehelektronik und Rückfahrcam stört, weil kein pulsen wie beim MPPT.

Ein Nachteil der Parallelschaltung sind die hohen Ströme und damit Leitungsverluste / erforderliche Querschnitte.
Bei Teil-Abschattung - denke ich - wird das Modul nicht so stark belastet als in Reihenschaltung (Geringere Spannungen),
vor allem wenn ein Modul im Schatten ist und das andere in der Sonne - in Reihenschaltung muss das eine Bypass für die
hohen Ströme des anderen spielen und wird so mit geheizt / sorgt für einen Spannungsabfall.

Bei Parallelschaltung passiert da nicht so viel, das Modul ist einfach im Leerlauf wegen der Schutzdioden (Rückfluss Verhinderer).
Teilabschattungen im Modul sollten in der Technik bereits berücksichtigt sein, auf die hat man eh keinen Einfluss.

(Die Rückfahr-CAM habe ich schon entstören müssen wegen der Lima Spitzen / Brummen / Rauschen bei laufendem Motor mit einer
einfachen Schaltung (12V DC-DC Modul und 2 Elkos in der Versorgungsleitung für die CAM / IR Dioden)

Kostet auch weniger als die Hälfte eines MPPT Reglers mit gleicher Leistung.... :-)

Ich weiss, es gibt gleich einen Aufschrei, mit MPPT Regler kann man 20-30% Mehr herausholen, weil schon bei geringen Modulspannungen
von 10V/Modul (Reihenschaltung) bereits die Schaltschwelle erreicht wird etc. etc.

Klar, das glaube ich auch, aber für den Mehrpreis des Reglers bekomme ich fast ein ganzes Zusatzmodul, und dann ist das nicht mehr so ein
großer Unterschied.

xbmcg am 09 Okt 2014 14:51:09

Acki hat geschrieben:... Abgesehen vom Dreck drunter u.s.w. wird das Panel sicherlich nicht weniger warm sein, als direkt aufs Dach geklebt.
Und so gehören sie schliesslich auch!
...
Entweder günstige, schwere Panels in üblicher Bauweise - Oder Flexible, leichte Panels geklebt - Aber eine HYBRIDLÖSUNG --> NEIN DANKE, :eek:


Da stimme ich zu. Noch besser wäre ein Wärme-Leitkleber, damit die Module über das Dachblech (kein schlechter Wärmeleiter) überschüssige Energie loswerden können.
Mit dem PUR Schaum / Luft dazwischen wirkt das wie eine zusätzliche Isolierung und die Wärme kann nur oben weg.

mv4 am 09 Okt 2014 14:59:45

...wenn ich Hartglas schrieb dann meinte ich damit diesen Aufbau....das hat also nix mit Glas zu tun.
ist irgendein polycarbonate zeug. worin die Zellen einlaminiert sind.

Variophoenix am 09 Okt 2014 15:12:11

Ich bin gerade in Italien und bin froh um die Serieschaltung mit Mppt Regler.
Meine Modulspannung bei Belastung ist am mittag ca. 60 V. und 12-15A (Sonnenschein) Jedoch am morgen bis ca 11.30 nur bei 12-14V bei 2-4.5A (steigend von 8-11.30). Und am abend wieder das selbe Rückwärts.
Also kann es sein das ein pvm Regler und Parallelschaltung erst ab ca. 11 Uhr beginnt im Herbst zu laden. Ev. Noch schlimmer bei schlechtm Wetter. Ob das reicht? Bei mir nicht, da ich frei stehe. Pannel 3x 120W.

xbmcg am 09 Okt 2014 15:57:24

Ja, Schlecht-Wetter-Ausbeute ist mit MPPT wahrscheinlich besser.
Ich teste mal mit meine PWM Anlage, was ich so herausbekomme
und ob es für mich reicht. Aufrüsten geht ja immer und den Regler
kann man auch wieder verticken, wenn's nicht passen sollte.

Die meisten Solar-Pakete haben die billigen Regler dabei und auch
nur die einfachen Rahmenpanele... Versuch macht kluch...

andwein am 11 Okt 2014 14:41:56

Acki hat geschrieben:Die Mär wegen dem Kühlen hält sich offenbar schon ewig: die Flachmodule haben keine Glasabdeckung und entsprechend geht die Wärme gegen oben weg.

Es ist keine Mär. Natürlich strahlt das klebbare Modul Wärme ab, das war nie in Frage gestellt.
Aber Module, die zwischen Dachhaut und Unterseite Modul ca 3-5cm "Luft" haben werden von zwei Seiten gekühlt. Thermik und Wind haben bessere Möglichkeiten die Wärme abzuführen.
Und bei Solartechnik ist die Solarzellentemperatur der entscheidende Faktor zur "Leistungserreichung". Alle Angaben beziehen sich auf eine Modultemperatur von 20° Celsius und die ist im Sommer nie zu erreichen!
Ich habe 70°C gemessen und pro 10° Unterschied verliert das Modul ca. 4,5% an Wirkung. Bei 45°K sind das 20%. Da ist der eventuelle Gewinn eines MPPT Regler schon wieder weg!
Andreas

Variophoenix am 11 Okt 2014 15:22:58

andwein hat geschrieben:

Es ist keine Mär. Natürlich strahlt das klebbare Modul Wärme ab, das war nie in Frage gestellt.
Aber Module, die zwischen Dachhaut und Unterseite Modul ca 3-5cm "Luft" haben werden von zwei Seiten gekühlt. Thermik und Wind haben bessere Möglichkeiten die Wärme abzuführen.
Ich habe 70°C gemessen und pro 10° Unterschied verliert das Modul ca. 4,5% an Wirkung. Bei 45°K sind das 20% Andreas[/quote]

Danke für deine Unterstützung.
Betr. Wärmeverlust, da kann ich dir nur zustimmen.
Falls ich wieder einmal Flexmodule installiere, werde ich es so machen wie weiter oben Beschrieben. Dann habe ich einen direkten Vergleich.

xbmcg am 18 Okt 2014 18:46:01

So, erster Test heute.

provisorisch Regler, Solaranzeige und Panele verbaut.

Ich komme beim aktuellen Sonnenstand um die Mittagszeit auf ca. 6A / 100..120W, was
glaube ich, nicht schlecht ist (etwas über 50% der Nennkapazität), die Bordbatterie wurde
ruck-zuck vollgeladen.

Ich habe alle Verbraucher angemacht, damit der Laderegler nicht abschaltet und ich den Strom
messen kann.

Es war schon ein Kreuz mit der Anzeige von Votronic. Die muss sich erst mal selbst anlernen,
um überhaupt etwas anzuzeigen. Zuerst alles aus, Sicherungen raus, dann macht sie so einen
Selbsttest mit wirren Wattangaben, bis sie fertig ist und die Anlage angeblich angelernt hat.

Trotzdem zeigt sie aber keine Ampere und Keine Watt an, nur die Spannung - sonst alles Null.
Ich hab mit dem Amperemeter in Reihe zur Batterie den Strom gemessen - alles OK, Batterie
wird mit 6A geladen.

Dann hab ich das Kleingedruckte gelesen. Die Anlage braucht auch noch einen weiteren Zyklus
im Dunkeln, und das aber erst wenn das Display im Stand-By schaltet..

Also Panele abgedeckt und gewartet, bis das Anzeige irgend wann sich schlafen legt. Dann schaltet
sie sich selbst wieder an und jongliert mit den Balken. Wenn sie damit fertig ist, ist sie erst
betriebsbereit und erst dann gibt es - wenn man Glück hat - sinnvolle Werte für Strom, Leistung
und Ladung. Hat dann irgendwann auch tatsächlich geklappt und die angezeigten Werte entsprechen
den vom Multimeter.

Bin mal auf morgen gespannt, was die dann sagt. ;D

morena am 18 Okt 2014 20:18:04

?

morena am 18 Okt 2014 20:21:54

ja, gut:)- fein das Sie...ah egal ;)

morena am 18 Okt 2014 20:44:21

was ist ?
"provisorisch Regler, Solaranzeige und Panele verbaut.°...

xbmcg am 19 Okt 2014 22:07:26

Provisorisch war folgendes, ich hab die Panele aufs Dach gelegt und die Kabel durch die Dachluke an Regler,
Solarcomputer und und über den EBL an die Bordbatterie angeschlossen.

Nachdem die Werte meines Erachtens plausibel sind, (Ich habe die Panele zunächst einzeln gemessen und dann im
Parallelbetrieb, dabei die Ströme, Spannungen verglichen) und die Panele annähernd die gleichen Leistungswerte
aufweisen, hab ich sien nun auf das Dach mit Sikaflex geklebt, den LCD-Solar-"Computer" oder besser Anzeige-Panel
über die Tür in die Panelbox verbaut, die Steuerleitung verlegt bis unter den Beifahrersitz, das Anschlußkabel
EBL vom Beifahrersitz zum Faheresitz unter der Matte entlang der bestehenden Kabelstränge verlegt und
den Solarregler unter dem Beifahrersitz neben den Leistungssicherungen geschraubt. Damit ist die Anlage
weitestgehend angeschlossen. Nun fehlt noch der Deckendurchbruch und das Solarkabel (Im Moment kommt es
noch durch das leicht geöffnete Heki provisorisch rein - 2 * 4² Solar-Gummileitung UV beständig, die Solarstecker
habe ich natürlich entsprechend eingequetscht und zusätzlich verlötet). Ich wollte ja die Anlage testen und
schauen, was sie so bringt.

Leider hat das Sikaflex nicht ganz gereicht, ich habe pro Panel je eine Büchse 300ml Sikaflex verbraucht (Flächig
aufgeklebt: erst den durchgehenden Rand als Raupe, dann den Rest dazwischen raupenförmig verteilt,
anschließend mit Kunststoff-Zahnspachtel eine homogene Beschichtung der Dachfläche hergestell und dann das Panel
von der Längstseite langsam aufgelegt und angedrückt, damit möglichst die Luft herausgeht, dann an den Kanten
lang mit den fingern Druck ausgeübt, bis eine schöne Raupe an der Kante austritt und das Ganze dicht ist.
Natürlich hab ich die Fläche vorher gründlich gereinigt und sie auch ordentlich ablüften lassen.)

Für die Kabeleinführung und den Kanal hat, wie erwähnt, der Kleber nicht mehr gereicht, hab neuen bestellt und hoffe
dass es noch mal schön wird diese Woche und ich den Rest fertig bekommen kann. Aber ich bin ja auch noch auf
der Suche nach einer geeigneten Buchse zum Auskleiden für den Durchbruch, also kein Problem...
--> Link

xbmcg am 19 Okt 2014 22:23:42

Zu den Werten: die Anlage bringt bei der Einstrahlung jetzt im Herbst 6A / 100W (also ziemlich genau 50% der max. Kapazität,
ich habe einen normalen Regler (VOTRONIC SRT 500, kein MPPT Regler).

Sie brachte heute 36Ah oder 430Wh - solle reichen, um den Verbrauch abends zu kompensieren.
Ich habe tagsüber alle Verbraucher angelassen, damit die Anlage unter Last bleibt und nicht abschaltet, wenn die Batterie voll ist.
(Alle Lampen, LED's einen 150W WR mit angeschlossenem Ultrabook, Smartphone geladen, Radio laufen lassen. Bordspannung
war um die 13..13.5V, Um 16:00 dann alle Verbraucher ausgeschaltet, Bordbatterie war 16:30 voll und der Regler hat abgeregelt,
er brachte um diese Uhrzeit knapp noch 1 Ampere. Deshalb bin ich recht zuversichtlich, dass die Anlage den Abendstrom am
nächsten kompensieren kann. Bordbatterie ist eine 95Ah AGM.

xbmcg am 20 Okt 2014 09:14:15

Ach ja. Ich hab da noch eine Frage:

Ich habe gestern am frühen Nachmittag in der prallen Sonne mal die Temperatur vom Dach und
vollflächig aufgeklebtem Flex-Panel empirisch verglichen (durch Handauflegen) und war sehr
überrascht, dass die Panele deutlich kälter waren als das Blech drumherum.

Nachdem ich viele Beiträge über "Überhitzung" und "Wärmeableitung mit Luftspalt" etc gelesen habe,
manche sogar Verfärbungen des Daches zu beklagen hatten, hatte ich eher erwatet, dass die Panele
mindestens genau so warm werden, wie die Dachhaut (Blech Sandwich mit Styropor drunter, weiß lackiert)
Die Zellen sind ja dunkler als die Umgebung und solten doch schon deshalb wärmer werden, oder wird
so viel Ennergie in Strom gewandelt und abgeführt, dass sie dabei ihrer Umgebung Wärme entziehen?

Hat jemand eine vernünftige Erklärung dafür (24 Stunden nach dem Aufkleben beobachtet)?

Danke!

schnatterente am 20 Okt 2014 11:05:20

xbmcg hat geschrieben:manche sogar Verfärbungen des Daches zu beklagen hatten

Ja, bei Rolf auf Seite 34 ;-)

--> Link

xbmcg am 20 Okt 2014 11:42:04

Ja, das habe ich gelesen und gesehen.

Übrigens habe ich beim Sikaflex von einem Primer gelesen, der gelb färbt...

--> Link

Aber das hat erst mal nichts mit meiner Beobachtung zu tun. Das Panel ist kälter als der Rest
des Daches, obwohl es 50% Leistung abgibt, also Strom erzeugt. Nach den Beiträgen sollte es
eigentlich wärmer sein als das Dach.

xbmcg am 12 Dez 2014 10:24:25

Härtetest der flexiblen Westech Module :D

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=wNAHAtaoHpE[/youtube]

mv4 am 12 Dez 2014 10:30:40

xbmcg hat geschrieben:Übrigens habe ich beim Sikaflex von einem Primer gelesen, der gelb färbt...


ja das ist so gewollt...er färbt aber nicht gelb sondern ist leicht gelb eingefärbt...und ist später nicht zu sehen...es kommt ja noch Sikaflex Kleber drüber.

Gast am 12 Dez 2014 10:50:24

Die hätten das Video besser während meiner Montage gedreht und nicht mit solchen halben Hemden.

Hatte nur Angst, dass ich durch das Dach breche.

Ich mein ja bloß, Alf

shorty am 12 Dez 2014 11:35:48

Aber Alf, wie soll das denn gehen. Du siehst doch eher zierlich aus :D

Variophoenix am 12 Dez 2014 13:45:06

Ja Alf, iss mal anständig sonst fliegst du noch auseinander. Du bist ja kaum zu sehen auf dem Foto.

Variophoenix am 12 Dez 2014 21:39:01

Hat jemand wieder mal was von den Kugelsolarzellen gehört? Seite 18

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