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Liebe Foris! Ich stelle mich mal gleich hier mit meinem Anliegen im passenden Forum vor. Ich plane, vielleicht schon dieses Jahr in ein skandinavisches Land auszuwandern. Ich bin selbstständig, habe Kunden in Deutschland und muss deshalb immer mal wieder für ein paar Wochen in Deutschland sein. Die grundlegende Idee war, ein kleines Wohneigentum hier zu verkaufen, und im Norden einen neuen ersten Wohnsitz zu kaufen. Das erste Problem ist eine zweite Bleibe in Deutschland, ein zweiter Grund, warum ich dann auf das WoMo kam, war der Gedanke, erst mal in Schweden Fuss zu fassen und in Ruhe nach einer Bleibe dort suchen zu können. Zudem entdecke ich gerade das Ausmisten und minimalistischer werden für mich. Allerdings habe ich überhaupt keine WoMo oder Wohnwagen-Erfahrung. Die Idee wäre also konkret: - erst mal testen, ob das überhaupt etwas für mich wäre (in einem Mietwohnwagen?) - WoMo kaufen und dort hinein ziehen - ersten Wohnsitz/Firmensitz im Elternhaus anmelden - Stellplatz (ganzjährig?) auf einem Platz hier mieten - im Norden: mal schauen. Da darf man ja grundsätzlich frei campen, und zum Versorgen könnte es hin- und wieder auf einen Platz gehen (oder irgendwann auf dem eigenen Grundstück stehen) Leider habe ich meinen Führerschein unpassend im Jahr 2000 gemacht und darf somit nur bis 3,5t fahren. Ich kann mir aber ein Upgrade auf 7,5t vorstellen. Habe hier gerade ein Angebot für 1500€ bekommen. Das Fahrzeug soll natürlich möglichst groß sein und winterfest. Vom Grundriss her müsste ich mir einen Arbeitsplatz einrichten können. Ideal wäre ein WoMo z.B. mit einer großen, für mich überflüssigen Sitzecke, die ich ausbauen und so Platz schaffen könnte. Meine Fragen in die Runde wären: - wenn ich völlig unerfahren auf einem Campingplatz mal zwei Wochen Probewohnen möchte: werde ich da ausreichend eingewiesen? - Gibt es Plätze, auf denen man wirklich problemlos auch mal wochenlangg im Winter wohnen darf? - Hat hier schonmal jemand ein WoMo zum dauerhaften Wohnen und Arbeiten evtl. für einen Arbeitsplatz umgebaut? - Ist sowas überhaupt empfehlenswert? Kann man eigene Einbauten sicher befestigen, oder geht das nur sehr eingeschränkt? - wegen möglichst großer Autarkie unterwegs: gibt es hier Erfahrungen mit Komposttoiletten? Muss man da weniger entsorgen? Kann man Grauwasser in die Natur entsorgen, wenn man nur biologisch abbaubare Mittel verwendet? - und überhaupt: was haltet ihr von all dem? :-) Vielen Dank schon mal und viele ! Hallo, ein paar Fragen kann ich dir beantworten da ich mehrere Jahre auf einem Campingplatz (Rezeption) gearbeitet habe. - Eine Einweisung in die Benutzung eines Campingplatzes und der Einrichtungen bekommst du nicht automatisch, da musst du fragen. Wenn nicht gerade Hauptsaison ist wird man dir aber fast überall helfen. Das meiste ist selbsterklärend. Wo du stehen darfst bekommst du immer mitgeteilt. Duschen sind meist Münzgeräte. Bei einigen gehen Euros bei anderen musst du Duschmünzen kaufen oder elektronische Schlüssel mit Guthaben nutzen. Das sagt man dir aber dann. Du kannst auch andere Camper fragen, die wissen das wenn sie vor dir angekommen sind. Camper sind sehr mitteilsam. - dauerhaftes Wohnen auf dem Campingplatz gibt es öffter als du glaubst. Ich hatte ein paar auf dem Platz. Die hatten dort ihren ersten und einzigen Wohnsitz. Aber, las dir gesagt serin, im Winter ist das hart. Das Gas zum Heizen ist schneller weg als du bis 10 zählen kannst und eine 11kg Flasche jagt die nächste. Bei -10°C wirds auch nie richtig heimelig warm und man kämpft mit Schwitzwasser da Lüften=Kälte bedeutet. Außer vielleicht in einem schwedischen Wintercamper Kabe,Polar und wie sie alle heißen. Aber die hatte keiner von denen die ich kennenlernte. Wasser ist auf Campingplätzen im Winter abgedreht. Du musst Kanister schleppen. Je nach Stellplatz auch mal weiter. Vorzelte mit Schneelast sind ein Problem und bei Sturm erst recht. Das Schwitzwasser nervt auch im Vorzelt. Bei Sonne heizt es sich auf, dann frierts wieder ein. Einer meiner Spezies hatte das ganze Vorzelt von innen mit Styroporplatten verkleidet. Das hat eingeschränkt Verbesserung gebaracht. Er hatte auch den Unterboden des Wohnwagens beklebt weil es immer Fußkalt blieb. Zum Schluß, als er aufgab, war das ganze ein häßliches Styroporiglu. - was du im Innenraum ausbaust interssiert niemanden. Du musst im Gewichtsrahmen bleiben. Gaseinrichtungen müssen geprüft werden. Ansonsten kannst du dich da austoben. - Komposttoiletten auf den Campingplatz brauchst du nicht, zumindest nicht in Deutschland. In Schweden sind Trockenklos überall anzutreffen. Selbst Häuser haben sie drin. Ich habe selbst schon mal darüber nachgedacht da man doch viel Wasser durch das Klo jagt. Im Schwedenforum gibts Links mit Anbietern. Sind moderne Hightech WC´s mit Absaugung der Gerüche und Trennung von Kot und Urin. Urin kann verdünnt im Garten entsorgt werden und Kot wird kompostiert. Ich habs gelassen weil ich nicht jedem, der bei mir zu Besuch kommt, die Toilette zumuten will. Ist bei uns ziemlich unbekannt. Ach ja, für unterwegs ist das gar nichts oder du musst in der Heckgarage einen Komposthaufen anlegen. :D - Grauwasser in der Natur geht überhaupt gar nicht. Nirgends. Damit machst du des Campers Ruf zunichte. Sieht immer nach Entsorgung aus und du wirst bestimmt Zahpassta benutzen und Geschirrspülmittel. Ganz ohne Seife gehts auch nicht wenn du z.B. mal draußen im Dreck gearbeitet hast. Nee, Wasser nur in die Entsorgungsstationen am Campingplatz/Stellplatz. Vielen Dank schon mal für die Antworten. Die Suchfunktion und auch Google habe ich schon eifrig bemüht. Lebensmodell ist auch überdacht, und da ich mir kein nagelneues WoMo kaufen würde, wäre der Verlust auch nicht so groß, wenn dieser Lebensstil irgendwann beendet würde. Bei den Umbauten interessiert mich auch: sind üblicherweise Bänke o.ä. mit Technik besetzt? Lässt sich eine L- oder U-förmige Bank einfach so herausnehmen? Was das Gas betrifft, so muss ich hier bei 140qm sicher deutlich mehr aufwenden, in Flaschen gerechnet, oder? Ich würde schon nach einem winterfesten Mobil mit doppeltem Boden schauen. Wie hoch sind denn die Platzkosten insgesamt für ein Jahr, also mit Wasser und Strom (und Gas)? In etwa, erfahrungsgemäß? Kommen für ein neueres Fahrzeug mit ca. 4t 1500 - 2000€ an Steuer und Versicherung hin? Welche Kosten muss ich noch beachten? Wie viel muss ich für Inspektion und evtl. Reparaturen bereithalten? Vielen Dank weiter! Sicher ein Poblem düfte auch dei Stromversorgung werden, wenn Du vor hast Frei zu stehen und zu arbeiten (sofern das mit EDV verbunden ist) . Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Mietmobile gibt, die hier eine entsprechende Ausstattung haben. Aber damit Du einfach mal die grundsätzlichen Dinge des WOMO Fahrens mitbekommst (auch die Problematik bei Ver und Entsorgung und Strom etc) warum nicht mal einen 2 wöchigen Urlaub machen :mm: Hallo, ich war auch 6 Jahre Dauercamper mit WOWA, davon 3 Jahre in den Alpen (am Wochenende)und 3 Jahre bei Frankfurt am Main (in der Woche). Speziell das Campen im Winter in den Alpen ist schon eine Herausforderung. Bei dem Dauercampen in Schweden ist ein Schutzdach auf dem WOWA von Nöten. (viel nasser Schnee) Heizen mit Gas war kein Problem, da der Campingplatz eine Zentrale Ringleitung hatte. Wasser mir Kanistern und das Vorzelt mit staken Holzbalken/Stützen verstärkt (Dach und Fußboden. Sommer ist kein Problem. Michael Ich habe diesen Winter mehrer Wochen im Wohnmobil gelebt. Habe einen Stellplatz gefunden der mit 16A abgesicher war und 6 Euro im Tag gekostet hat. Mit einem gutem Winterfestem Wohnmobil oder Caravan geht das gut, auch bei minus 20°. Aber bis 3.5T wird das eher schwirig. Doppelboden und möglichst dick isoliert >45cm ist Empfehlenswert. Dann noch eine Alde (Wasserumlaufheizung). Alkoven ist für mich auch ein muss, den da kannst du das Führerhaus zumachen. Da kommt am meisten kälte rein, da kaum isoliert. >100L Gastank wäre optimal. Sollche Womobile bis 7.5T kosten aber dann doch einiges, je nach alter. Hallöchen Themenstarter, hier ist einer, der 90% lebt und auch teils arbeitet im WoMo, die restlichen 10% sind nicht ein muss, sondern leider ab und an nötig ;) .... der Satz sagt schon aus, dass ich absolut glücklich bin und dies so handhabe nicht weil ich es müsste, sondern weil ich es voll und ganz so will. Zu einem Teil deiner Fragen: Das Fahrzeug muss absolut sorgfältig gewählt sein. Solltest Du die 3,5-4,5T Klasse anvisieren, so nimm vll. einen abgelasteten 3,8T auf 3,5t. Ab 3,5t musst Du nämlich jährlich zum TÜV und darfst u.a. nur 80kmh fahren, weiter gibt es genau ab 3,5t viele Strassen die sonst für dich schon nicht mehr befahrbar sind gesetzlich (gerade interessante kleine Nebenstrassen / Brückchen usw. . Jetzt werden welche aufschreien wegen der Zuladung. Es wird dann wohl so sein, dass wenn Du deinen Hausstand mit dir fährst, du über deine 3,5t kommst und somit überladen bist. Da das Fahrzeug aber bis 3,8t z.B. ausgelegt ist, ist es kein Sicherheitsaspekt sondern nur Bürokratie und die Strafen für "Überladung" sind nicht so dramatisch. Kannst Du im Netz nachlesen. Das Fahrzeug sollte weitegehend Winterfest sein. Dieser Begriff wird oft von Verkäufern eingesetzt, obwohl es auf die meisten Fahrzeuge nicht zutrifft. Ich empfehle zwingend einen Doppelboden! Habe versch. Fahrzeuge durch und erst mit Doppelboden war selbst bei -15° Barfuss laufen kein Problem ;) ... Weiter sollten die Tanks (Abwasser und Frischwasser) inkl. Ablassventil im Doppelboden verbaut sein, da Du sonst Probleme bekommst was das einfrieren angeht. Du solltest Stauraum für 2 weitere Gasflaschen (insg. dann 4) oder noch einen Flüssiggastank haben (den kann man nachrüsten) da Du sonst nach ca. 6-8 Tagen deine Flaschen füllen müsstest, somit dann erst nach 12-16 Tagen oder je nach Tank noch länger. Würde keinen Teil- oder Vollintegrierten kaufen, da Du sonst gegen die Kältebrücke heizt. Ein Alkhoven sollte es schon sein, und hier solltest Du schauen ob schon eine Trennwand zum Fahrerhaus verbaut ist, oder ob man jene nachträglich einbauen kann. Selbst habe ich eine Holztrennwand mit Schiebetür und dahinter noch ein Kantop Isoliervorhang mit Reissverschluss (Keinerlei Kälte von vorne). Wasser / Abwasser sollte schon min. 100L sein, besser 200L. Die Motorisierung würde ich nicht unter 100PS wählen, aber okay, das ist jedem seine eigene Sache, fühle mich mit 2,5TD 116PS aber nun das erste mal sicher und anständig mitschwimmend mit Leistungsreserve. Solar ist schön wenn es einer hat, Batteriebank auch ... allerdings wenn Du sehr lange autark stehen willst, du auch das Laptop usw. lädst, garantiere ich dir fast schon, dass Du Solar / batterien in einem gebrauchten austauschen bzw. alles optimieren wirst. Bedeutet im Umkehrschluss, es sollte kein Kaufargument sein, wenn er Solar / mehrere Batterien hat, denn wenn Du eh alles neu machst ist es Wurst (dazu gleich mehr). Fahrzeuge der Art könnten sein Concorde XT auf Ducato (fahre selbst einen XT620) oder Dethleffs usw. ... Alles eine Budget Frage ... kannst natürlich auch nen Phönix rauslassen ;) ... Realistisch gehts ab 13Tsd. los. Zahle um die 400€ Steuer und ca. 650€ Versicherung (Vollkasko) bei 45% im Jahr. Alle anderen Kosten sind abhängig wieviel du fährst (Ölwechsel / Reifen / Reparaturen usw). Technisch erreichst Du je nach Nutzung mit 300AH Batteriekapazität und 300-400W Solarleistung (das würde ich empfehlen) eine Autarkheit von ca. 3-6 Tage (Je nachdem ob Du eben viel TV siehst und Laptop lädst usw.). Selbst nutze ich sicher 2h Laptopladung tägl., 2x tägl. Kaffe aus der Senseo über WR, 2x Iphone laden tägl. , alle 3 Tage Ipad Laden, 3-4h TV am Tag plus alle anderen Verbraucher (im Winter Truma Umfluft), Wasserpumpe, Licht usw. und komme mit 300AH ca. 3,5 Tage weit. Im Sommer, stehe ich Vollautark was den Strom angeht, sprich ich sehe von Ostern bis Oktober keine Steckdose :) .... alles über Solar! Hier gerne mehr über PN. Das umrüsten der Beleuchtung auf LED ist zwingend und kostet meist nur ein paar Euro (Birnenwechsel). Ein TV sollte am besten neuste Generation mit LED Hintergrundbeleuchtung und integriertem Receiver sein. Spart oft bis zu 50% Strom gegenüber alten 12V Modellen. (In meinem Falle 75W Altgeräte / Jetzt 28W obwohl 6Zoll grösser). Stellplätze um Grauwasser zu entsorgen und Frischwasser zu füllen wirst Du in D eigentlich immer finden, auch im Winter. Persönlich hatte ich da nie Probleme mit. Umbauten: Kein Problem! Solange Du mit einer Kreis- / Stichsäge umgehen kannst oder einen Schreiner kennst geht alles ;) ... Eintragen musst Du das dann nicht, so lange Du keine Sitzgruppe umbaust die als offizieller Sitzplatz im Fahrzeug deklariert ist. Erkennst Du meist daran ob ein Sicherheitsgurt vorhanden ist. Seitensitzbänke sind das meist nicht und somit dann umbaubar. Weitere Fragen? Einfach fragen .... kannst mir gerne auch eine PN senden, dann kann man auch mal telefonieren wenn Du möchtest. LG Freeliving Super Beitrag Free :top: Der Punkt mit der Befahrbarkeit mancher Strässchen war mir gar nicht bewusst; allerdings wäre meine Priorität eher mehr Platz (nach dem Motto: 7 Meter sind besser als 5,5...). Nächste Woche werde ich mich zum C1-Kurs anmelden. Dann ist vielleicht auch eher ein Zusatztank, ein zweiter Klotank oder eine weitere Batterie drin. Neben normaler Ausstattung sollen auch Büroausrüstung (Drucker, Scanner etc.) sowie berufliches Equipment (immerhin knapp 100kg) zugeladen werden. Macht eine Batterie mehr als üblich Sinn? Oft gibt es ja hinten einen "Master Bedroom" oder ein Etagenbett, wobei das Bett zugunsten der Heckgarage höher liegt. Was meint ihr: wenn man auf das Schlafzimmer verzichten kann (z.B. wegen Alkoven oder Hubbett), könnte man die Fläche wieder tieferlegen, um einen Raum auf normalen Level zu erhalten? Ist das machbar? Platz für einen normal-mittelgroßen Schreibtisch sowie einen Schrank für den ganzen Bürokram muss ich irgendwie schaffen. Asterixwelt: wo hast Du denn bei Frankfurt gestanden? Vielen Dank für eure Anregungen und Rückmeldungen! Gute Zusammenfassung von Freeliving Andreas Hallo Freeliving, leider kann ich noch keine Nachricht senden. Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Ich habe noch ein paar Fragen: - Wird ein Gastank auch im Doppelboden installiert / ist der kälteempfindlich? - Wo kann man ganzjährig den Gastank befüllen? - Laden Solarzellen im Winter oder bei bewölktem Himmel gar nicht oder einfach nur langsamer? Wahrscheinlich reicht Solar im Winter nicht mehr aus? - Wenn man zwei oder drei große Batterien aufgeladen hat, wie lange käme man damit klar? Vielen Dank schon mal! Hallöchen, ein Gastank ist sinnig dann im Doppelboden zu verbauen, allerdings wird das wohl eher beeinflusst durch das jeweilige Fahrzeug wo er hin passt ;) ... Aussenliegend geht natürlich auch, ich glaube gehört zu haben, dass dann aber im Winter nicht der ganze Tankinhalt entnommen werden kann weil das Gas bei Minustemperaturen sich verändert. das solltest Du sobald es soweit ist und ein Fahrzeug da ist nochmal nachlesen. Den Gastank kannst Du dann an jeder Tankstelle betanken die dies eben anbietet. Das Netz ist mittlerweile ganz gut ausgebaut diesbezüglich. Im Winter recht die Ausbeute von Solar schlicht nicht aus. das bisschen was bei meist bewölktem Himmel und den kurzen Tagen bei rüberkommt wird dir in den seltensten Fällen ausreichen. Die Ausbeute kannst du verlängern mit z.B. einem 100W Solarkoffer, den du noch optimaler (mobil / ausserhalb des Fahrzeugs) gen Sonne ausrichten kannst um den Wirkungsgrad der Zellen zu erhöhen. Du wirst aber meiner Einschätzung nach schon alle paar Tage (je nach deiner installierten Batteriekapazität) entweder einen Moppel (Notstromaggregat) laufen lassen müssen um die Akkus zu laden, oder eben einen Stellplatz anfahren müssen. Je stärker dein Ladegerät gewählt ist, desto schneller sind die Akkus wieder voll! Die bereits ab Werk verbauten Ladegeräte sind meist sehr Schwach auf der Brust, hatte bei mir glaube ich ein 16A Ladegerät und dieses gegen ein 50A Ladegerät getauscht. Nach ca. 5-7h sind meine Akkus wieder voll. Zu der Zeit und der Anzahl der Batterien, schau bitte meinen langen Post an ... ich habe wie gesagt 300AH (3 Akkus a 100AH / AGM) verbaut und diese Berechnung dort oben ist also der Realfall bei mir. 3-6 Tage also, wie beschrieben ... Stimmt, Du kannst noch keine PM senden ... das ist doof. Wenn Du mal ein Budget in den Raum wirfst, was das Fahrzeug inkl. dann den Umbauten kosten darf, kann man Dir vll. auch bei der Suche nach dem richtigen helfen. Freeliving, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort! Erst mal grundsätzlich, welches Fahrzeug es sein soll: Ich habe mir hier bei einem Händler einige angeschaut und festgestellt, dass 7 Meter die Untergrenze ist. Das muss es schon haben. Die hatten auch einen 9,5m Koloss da stehen, da ist aber das Problem: es ist alles ein wenig größer und geräumiger, aber einen zusätzlichen Raum zum Arbeiten ergibt auch ein sehr großes WoMo nicht. Auf youtube gibt es ein Video "Fundamentlose Wohnung", wo jemand einen ganz toll umgebauten Reisebus vorstellt. Ich befürchte aber, dass ein kleiner Reisebus + Umbau mein Budget weit übertreffen wird. Wenn Geld keine Rolle spielte, dann wäre mein Traumfahrzeug ein großes Expeditionsmobil, vielleicht nicht ganz so heavy, aber ein kleiner Sicherheitsfreak bin ich schon, und die Teile machen schon einen deutlich stabileren Eindruck als die Leichtbau-WoMos. Also ein 7,5er mit individuell planbarer Kabine wäre optimal. Bloß mein Budget liegt sicher weit darunter. 40 - 50T€ wäre das Maximum. Da wird wahrscheinlich nur ein gebrauchter normaler Alkoven drin sein, bei dem ich das hintere Schlafzimmer ausbaue um einen Arbeitsraum zu bekommen. Oder hat jemand eine andere, gerne auch ausgefallene Idee? Mir fehlen die Elektro- und Sanitärkenntnisse, um eine Leerkabine komplett selbst auszubauen. Freeliving: wenn Du die 3 x 100er Batterien in 5 - 7 Stunden Moppel aufgeladen hast, wie viel Diesel braucht man dazu? Ist das viel teurer als das Laden auf einem Stellplatz? Hallöchen. also mit 40-50Tsd. hast Du schon mal eine sehr gute Ausgangsbasis! Einziges Manko ist das fehlende handwerkliche Geschick. Ein 7,5t, also ausgebauter Koffer hört sich so im ersten Moment wirklich sinnig für dich an, oder eben z.B. ein Clouliner oder sowas, wenn es wirklich so groß sein muss. Das mit dem Arbeiten und Platz kann ich MEGA verstehen, denn hätte ich nicht mein festes Office mit schneller DSL Leitung und großer Winkelkombi wo ich dann normal arbeite, so würde ich meinen XT 620 wohl auch verkaufen und noch größer anvisieren, da man einfach nur mit Platz effektiv arbeitet, so scheint es mir zumindest ;) .... Für Emails, Termine checken sowie 2-3 kleine grafische Sachen bearbeiten, tut es mein Behelfsbüro im WoMo schon. Zum Aggregat. also ich hatte vor Jahren im Winter mal ein Benziner, der ratterte dann seine 8h durch bis der Tank leer war, glaube das waren dann so gute 4-5l (bin mir nicht mehr ganz sicher), demnach um A: das rattern nicht ertragen zu müssen B: andere nicht zu verärgern und C: zu sparen lohnt der Strom auf einem Stellplatz! Dort wird entweder nach Zeit oder KW abgerechnet. Preise schwanken gehörig. Es gibt Stellplätze da kannst du für 1€ 12h Strom ziehen und andere da zahlst du per entnommenem KW zwischen 0,50 und 1,00€ (Ja Wucher gibt es auch ;) ). Weiter sind Stellplätze meist niedrig abgesichert, bedeutet ein Heizlüfter oder sowas kann dann schonmal die Sicherung fliegen lassen, im besten Falle kann man die selbst wieder reindrücken, im doofen Falle ist die Dose dann Tod bis jemand von der Stadt usw. kommt und den Automaten wieder drückt. Meine Erfahrungen (!! im Winter) sind da gechillt. Meist sind nach Oktober die Stellplätze weitgehend leer und verlassen da viele Urlaubs / Hobbycamper Saisonkennzeichen haben oder es ihnen zu kalt ist ;) .... selten waren Stellplätze so gut besucht, dass man sich hat um die Stromdosen streiten müssen *grins. Wenn ein Platz aber kostenlos ist, dort auch Strom gegen Gebühr vorhanden ist, dieser dann noch günstig, aber zu wenige Stromdosen zu Stellplätzen vorhanden sind, dann kann es durchaus sein dass diese Plätze Tage bzw. Wochen von anderen Rollhauswohnern belegt sind und somit die Stromdosen auch. Da darf man dann nicht traurig sein, sondern einfach den nächsten Platz anfahren. Weiter, wenn Du viel fahren willst, produziert deine LiMa ja auch Ladestrom welchen du mit einem Lade Booster optimieren kannst und somit bei der Fahrt deine Bordakkus auch schneller geladen sind. Du siehst, das Thema ist weitreichend. Ich denke ein Telefonat wäre sinnig, schreib mal noch viele Beiträge damit Du PN versenden kannst, dann sende mir mal deine Nummer und ich versuche nach bestem Wissen und Gewissen Tipps zu geben. LG Freeliving Ich arbeite zwar nicht im Womo, aber ich lebe im Womo, wenn ich arbeite. Meine Frau und Hund begleiten mich und wir drei leben komfortabel in einem 6m-Womo. Klick auf mein Profil und Du findest ein paar Bilder vom Womo. Was arbeitest Du im Womo bzw. welche Platzanforderungen ergeben sich daraus? Vor allem wenn ich arbeite, möchte ich mich nicht um das Grundlegende rund ums Womo-Leben aufwändig kümmern müssen. D.h. ich stehe auf einem Dauercamping-Platz mit der nötigen Infrastruktur: Toiletten, Duschen, Wasser, Entsorgungsstation und die Möglichkeit Gasflaschen zu kaufen, denn bei knackigen Minusgraden hält eine 11kg-Flasche bei uns gerade mal 3 Tage, bei den aktuellen Temperaturen 8 Tage. Wir haben es aber auch rund um die Uhr angenehm temperiert, da meine Frau tatsächlich im Womo arbeitet (Autorin). Insgesamt wohnen wir auf dem Campingplatz sehr günstig, 720 Euro im Jahr, dazu kommt Gas (20€/Flasche), was bei diesem Winter nicht so viel war und Strom, knapp 200 KW (0,47€/kW), im Sommer reicht solar, im Winter bringen sie so gut wie nichts. Dazu in schöner Natur und interessanten Charakteren in der Nachbarschaft :wink: Unser Womo hat sich als sehr wintertauglich erwiesen. Der Aufbau ist gut isoliert und der Doppelboden hat einen Fußbodenheizungseffekt und die Tanks darin frieren nicht ein. Das Fahrerhaus habe ich von außen mit Matten isoliert, jetzt ist dort auch das Kondenswasser kein Problem mehr. Mit den 6 Metern Länge ist es sehr handlich und das Rangieren in der Stadt ist relativ stressfrei und es bleibt bei 3,5t. Wenn ich nicht arbeite, genießen wir nämlich das Nomadenleben und nutzen die Vorteile, die ein Womo bietet und ziehen fast täglich an einen neuen Platz. Wenn Du rund ums Jahr eher stationär bist, dann würde auch ein auch ein Wohnwagen reichen, der viel günstiger zu haben ist. Danke noch mal für das Angebot! Vielleicht kannst Du mir ja eine PN schreiben? Ich bin handwerklich nicht ungeschickt und habe auch einen Gesellenbrief, allerdings halt gar nicht aus der Installations- oder Elektroecke, sondern im Holzbereich. Möbel wären nicht das Problem. Ich würde auch viel Eigenleistung dareinstecken, mir fehlt aber das know how und sicherlich immer mal ein Helfer. Ich müsste also zu gebrauchtem Fahrzeug und Leerkoffer und zu verbauender Technik auch sicher einige Handwerkerstunden dazu kalkulieren. Ich möchte auch nicht nach 1000 Arbeitsstunden feststellen, dass ich grundlegende Fehler gemacht und mir Dauerbaustellen eingehandelt habe. Gibt es Firmen, die z.B. eine Leerkabine plus Küche und Bad, aber ohne restliche Einrichtung anbieten, also in unterschiedlichen Ausbaustufen? Hallo Traveller69, ich bin beruflich zweigleisig aufgestellt. Zum einen brauche ich ein funktionierendes Büro. Ich denke, ich wäre dauergenervt, wenn ich für jeden Scan, Ausdruck, einstöpseln externer HDs jedesmal umräumen und Kabel aus- und aufrollen müsste. Ein fester Büroplatz wäre für die innere Ruhe schon nicht unwichtig :-) Das wäre für mich: ein deckenhoher Schrank, in dem alles verstaut ist und seinen festen Platz hat, empfindliche Geräte evtl. schwingend gelagert, und daran eine (nicht so tiefe) Schreibtischplatte montiert. Ausserdem bin ich nebenberuflich noch Musiker und brauche zumindest ein digitales Tasteninstrumt zum täglichen Üben, und ein Mini-Keyboard auf dem Küchentisch ist für mich keine Alternative. Wenn ich ein fertiges WoMo mit Schlafzimmer im Heck (so ein großes, mit freistehendem Bett) bekomme, würde ich das Bett ausbauen, den Boden evtl. tiefer legen (ich weiß, das geht evtl. auf Kosten einer Heckgarage) und an die eine Seitenwand die Schrank/-Schreibtisch-Kombination stellen, und an der gegenüberliegenden Wand das Tasteninstrument plus evtl. noch einen weiteren Schrank. Da es mir darum geht, einige Zeit pro Jahr in Schweden zu sein, bei Arbeiten, die ortsunabhängig sind aber auch hin und wieder zu reisen, würde ich ein WoMo einem WoWa vorziehen, zumal ich dann auch ein ganz anderes Auto bräuchte. Michel, der Clou-Liner ist ja geil! Und für 1991 vom Design erträglich. Als Motor-Ahnungsloser: wie lange hat so einer mit 220.000km noch? ich denk mal das ist der 4l vario motor -der dürfte jetzt eingefahren sein :mrgreen: lg Michel
"Rakete" ist anders ... gaaanz anders .. :wink:
Jetzt mal ehrlich: bis zu welchem km-Stand macht es Sinn, bei einem gebrauchten zu gucken? Also ohne horrende Werkstattkosten? Ich hatte bei mobile.de immer 100Tkm eingegeben... ...optisch sieht er ja ganz gut aus. Besonderes Augenmerk auf den Fußboden legen,da gib's noch Holz, und da das Fahrzeug Fußbodenheizung hat, ist dieser gerne mal verfault. Auch die Aldeheizung intensiv und länger testen, auf Wasserverlust. Ersatzteile gib es auch für die alte Alde noch. Bei Ersatzteilen ist man bei Mercedes auch auf der sicherer Seite. Klaus Bei LKW Chassis ist die Laufleistung nicht so relevant, trocken sollte der Motor sein. Und ja, eine Rakete sind alte LKW's nie, aber zuverlässiger als hochgezüchtete und an der Belastungsgrenze gefahrene Motoren allemal. Damals galt noch nicht so sehr:,,Was lange hält, bringt kein Geld" Die alten Clou's sind fast unverwüstlich, und manch einer trauert seinen eigenen alten Clou hinterher, da es kaum noch diese Qualität zu kaufen gibt. Klaus Rakete ist nicht nötig. Ich fahre ohnehin eher schwedisch. Dort ist allerspätestens bei 120 sowieso Schluss, oft auch 110. Der Link zu den älteren Modellen hat echt was angestoßen :-) Lieber "nur" 20.000 ausgeben und die Versorgungs- und Energietechnik etwas aufwerten. Solar wollte ich ja ohnehin, und wenn es die Zuladung erlaubt, einen Gastank, mehr Batterie, evtl. trotzdem einen Moppel, und evtl. die Toilette doch gegen eine Trenn-Kompost-Toi. Spart vielleicht ordentlich Frisch- und Abwasser. Gibt es für Ahnungslose wie mich so etwas wie einen Gutachter, den man beim Kauf mal drübergucken lassen sollte? Oder eine Aufstellung mit vertrauenswürdigen Händlern? für Niesmann - Bischoff gibts ein sep Forum -da sitzen dann bestimmt auch Experten für die Clou-Liner lg Michel --> Link das sind die experten für Clou-Liner (gell Klaus :mrgreen: ) die bieten immer mal was feines an lg Michel Entschuldigt bitte, ich habe zwei weitere Fragen: Kann man beim Gebrauchtkauf grundsätzlich sagen, dass man mit einem GFK-Kasten besser dran ist, weil kein Alu-Fraß/Korossion möglich ist? Ich habe über ältere Liner mit Aluschicht jetzt mehrmals gelesen, dass es da Probleme geben kann. Ich beschäftige mich nun zum ersten Mal mit Solartechnik und verstehe die Übersetzung von Ah in Watt und Zeit nicht ganz. Wenn ich eine geladene 100Ah-Batterie habe (ich weiß, meist nur zu 80% geladen), wie lange kann ich dann zum Beispiel 100 Watt bei 12V bzw. 230V entnehmen? Wenn ich einen Spannungswandler habe, der z.B. 2000W kann, dann kann ich auch aus einem 100Ah-Akku 2000W entnehmen, nur halt entsprechend kürzer als 100W? Danke für den Clou-Liner-Experten link. Leider gerade nix für mich, aber nette Ausbauten machen die. Der für 49.000€ (750) sieht toll aus! Wenn du spezielle Fragen zu Batterien und PV-Analgen hast, solltest du ein neues Thema im entsprechenden Bereich aufmachen. Hier schaut ein Batterie-Experte eher "zufällig" rein. Ich hoffe, dass Freeliving wieder vorbeischaut. Ich wollte nicht zu jeder kleinen Detailfrage ein Thema eröffnen. Ich hab's nicht so eilig, aber wenn niemand antwortet in den nächsten Tagen, werde ich im Technikbereich fragen. Danke! Servus Umsiedler, Deine Batterie Frage ist ganz einfach zu beantworten und zwar hier: --> Link Und: Ja Du kannst einen 2000W WR an eine 100AH Batterie anschliessen ... wichtig ist dann nur wieviel Watt Du real auf 230V dann wie lange ziehen willst. Auch auf der Webseite nachzurechnen. TIPP: Alle Geräte die Werksseitig mit 12V Netzteil betrieben werden, solltest Du dann auch direkt mit 12V betreiben und nicht über den WR denn jener verbrät unnötig Energie! Selbst ein KFZ Netzteil für z.B. 19V Laptop würde ich eher mit KFZ Adapter betreiben und nicht mit dem 230V Netzteil da auch hier zuviel Energie verbraten wird da hoch und runter transformiert wird. 12V auf 230V auf 19V .... Anstatt 12V auf 19V .....Alle Handys usw. die mit USB geladen werden können sollten dann auch über eine 5V USB Steckdose, gibts genug im Handel, an 12v betrieben werden. LG Super, danke! Eine Formel hätte es auch getan, aber die Seite hilft schon sehr weiter. Ich wollte mir so ein Solar-Einsteiger-Set kaufen, das ich auch hier schon mal nutzen kann (für Laptop, Kleingeräte usw.). Diese Sets sind aber maßlos überteuert, und wenn ich gleich schon mal ein vernünftiges Panel und eine gute Batterie kaufe, kann ich die später auch im WoMo vielleicht mit verbauen. Mit einem 2000W WR könnte ich auch meinen Wasserkocher und eine einzelne Camping-Induktionsplatte, die ich noch aus Werkstattzeiten habe, nutzen. >> Buschdie / Seite ist nicht schlecht bzw. Preise dort sind okay. >> Umsiedler / Da würde ich aber gleich von deiner Überlegung mit 100AH absehen wenn Du Induktionsplatte und Co nutzen willst. Selbst mit 300AH würde ich keine Induktionsplatte oder Wasserkocher laufen lassen, es tut mir schon immer weh die Senseo anzuschmeissen da jeder so heftige Entladevorgang richtig schön die Batterien belastet. Wenn ich heisses Wasser brauche mache ich das stetig über Gas und Wasserkessel. Je weniger Du hohe Leistung über WR aus deinen Akkus ziehst, um so länger halten sie dir. Akkus haben keine ewige Lebenszeit und ich persönlich rechne bei meiner Nutzung automatisch so nach 3-5 Jahren zu tauschen ... wenn Du da jetzt nun noch schön Induktionsplatte und Co mit betreibst, will ich nicht wissen wann die Akkus über den Jordan gehen. Bei 100AH Batterie sowieso .... Weiter solltest Du im Womo später nur gleichaltrige Batterien verbauen, gleichen Typs. Würde also abraten jetzt schon einen Akku zu kaufen den Du dann später mit weiteren verbauen willst im WoMo. Der ältere Akku könnte die neuen "mit runter ziehen". Freeliving: danke, das war mir nicht klar mit den gleichen Akkus. D.h., bei einem gebrauchten WoMo besser evtl. vorhandene Akkus rausschmeißen und einen komplett neuen Satz. Das mit den 100Ah war eine eine theoretische Verständnisfrage. Außerdem dachte ich jetzt, erstmal an eine kleine Anlage hier noch für den Garten, die ich dann später zusätzlich bei längeren Standzeiten z.B. in die Windschutzscheibe stellen könnte (Stichwort Kofferanlage). Ich kann nun PNs schreiben! Du bekommst gleich eine. Ansonsten mache ich mir gerade noch Gedanken, ob man ein WoMo auch ganz ohne Gas betreiben könnte. Gas ist sicher schon sicher :-) aber mir wegen der Geschmack- und Geruchlosigkeit nicht ganz geheuer. Wenn man im Winter auf den Kühlschrank verzichtet, mit Spiritus kocht, die Fahrerkabine und den "Arbeitsraum dicht isoliert, könnte dann ein Radiator oder eine UV-Heizung ausreichen, wenn man das freigewordene Gewicht der Gasflaschen mit zusätzlichen Akkus ersetzt? Ich durchsuche mal den Technikteil des Forums. Und wie wäre ein kleiner Honda -moppel (notstromer) Den kannste immer zu leistungsspitzen laufen lassen Lg MICHEL Habe dir eben eine PN zurück gesendet. Das mit dem Gas wage ich zu bezweifeln. Heizen über Batterie kannst du knicken ;) .... wenn, dann eine Dieselstandheizung. Hat den Vorteil dass Du Diesel immer genug im Tank hast und das Volumen recht leicht zu erhöhen ist. Kühlschrank nur auf die Akkus laufen zu lassen im Winter auch eher unsinnig bzw. rechne mal dass eine Gasflasche ca. 22kg (gefüllt / 11kg Gas und eben Tara die Flasche) hat, glaube ich. 2x sind 44kg ... eine gute 100AH AGM wiegt aber bereits ca. 30kg .... den Brenn/Heizwert von 100AH zu 22kg Gas gestellt bekommst Du einen Anhaltspunkt der dein Vorhaben nach hinten wirft ;) .... Michel: dass ginge natürlich, wenn man alleine/frei steht. Freeliving: ich kenne jemanden, der im Winter den Kühlschrank (in der Wohnung) abstellt und eine Box auf dem Balkon nutzt - aus umweltschutz-Gründen. An so was dachte ich beim Kühlschrank. Mir würde überhaupt grundsätzlich ein Kühlschrank in der Größe eines Gefrierteils reichen. Das Gefrierfach ist für mich fast wichtiger, da ich sehr viel Tiefkühlgemüse esse, und ansonsten viele Sachen, die gar nicht gekühlt werden müssen (Obst, Reiswaffeln, Nüsse, Kartoffeln, so in die Richtung). So, nach einem Monat Recherche, ernüchternden Besuchen bei Händlern sowie den ersten Theoriestunden in der Fahrschule melde ich mich mal wieder. Inzwischen habe ich das vom Grundriss her perfekte Fahrzeug für mich gefunden: einen Dethleffs Esprit Comfort 7010 - 2 mit Einzelbetten in der Mitte und durchgehend flachem Boden. dethleffs.de/modellseite/produkt/model/details/7786/esprit-comfort/31702/ Wenn man die Betten rausnimmt (was ohne Beschädigung gehen dürfte - somit wäre das Mobil zum Verkauf wieder rückbaubar) ergibt sich ein Arbeitsraum von 2 x 2 Meter. Auch sonst ist die Aufteilung super. Leider ziemlich neu, selten gebraucht zu haben, dafür dann aber ziemlich teuer. Solaranlage muss dann natürlich noch drauf, und ein Gastank nachgerüstet werden (was kostet ein Gastank inkl. Einbau, weiß das jemand?). Wer von euch DauerWoMoWohnern hat denn kein Privatgrundstück oder Campingplatz? Wo steht ihr denn so in Deutschland? Industriegebiet ist bestimmt erlaubt, aber schön ist anders... Und wie funktioniert das mit den Stellplätzen? Kosten die immer etwas, und wenn ja: wie viel? Lohnt da doch eher ein Dauercampingplatz? Kann man da auch täglich oder alle paar Tage wegfahren und wiederkommen, wenn das WoMo das einzige Fahrzeug ist, oder kriegt man dann Stress? Vielen Dank schon mal. Langsam wird es ernst. Ich reduziere gerade ganz massiv meinen Hausstand über ebay, und wenn ich einen bezahlbaren Esprit finde, kann der Umzug kommen :-) Gas aus der Flasche und in der Wohnung ist nicht geruchlos.
Erster Einstiegspunkt für Stellplätze findest Du hier im Forum --> Link Darüber hinaus gibt es natürlich im Internet noch massenweise weitere Seiten mit Stellplätzen. Auch in gedruckter Form mit jährlicher Aktualiserung gibt es Stellplatzführer, wie z.B. von pm. In der Regel kosten offizielle Stellplätze zwischen 0 und 15 Euro, sind aber nicht immer so idyllisch gelegen, aber meist schöner als im Industriegebiet ;D Allerdings ist die Aufenthaltsdauer oft auf ein bis wenige Tage beschränkt. Wenn Du ohnehin täglich Deinen Platz wechselst sind natürlich Wanderparkplätze oder Parkplätze im Wald oft schöne Orte. Wenn Übernachten dort nicht offiziell verboten ist, darfst Du dort "zur Wiederwerstellung Deine Fahrtüchtigkeit" nächtigen. Wenn Du also relativ spät am Abend solche Plätze anfährst, solltest Du in der Regel ungestört bleiben.
Aber wie schon einmal gesagt, finde ich dieses tägliche Herumziehen, wenn ich nicht im Urlaub bin, als relativ anstregend, sich ständig um Entsorgung und eine ruhige Schlafstätte zu kümmern. Auf einem Dauercampingplatz kannst Du Dich ganz entspannt ausbreiten und nachts ruhig im Grünen schlafen. Ver- und Entsorgung ist kein Thema und Du wirst noch auf andere Gleichgesinnte treffen, die ganzjährig im Wohnwagen wohnen. Oft richtig nette Überlebenskünstler und glaube mir, abends kann es im Wohnmobil alleine ganz schön einsam werden, wenn Du tagsüber keine Ansprache hattest und das sage ich als jemand mit erimitischen Zügen :wink: . Viele Plätze haben wirklich schöne eingewachsene Parzellen, wo Du Dich ungestört zurückziehen kannst. Die meisten Dauercamper kommen ja zum Wochenende zum Rasen mähen. Du kannst Dich ja antizyklisch verhalten und dann wegfahren, wenn dieses Klientel anreist, was übrigens auf solchen Plätzen jederzeit kein Problem darstellt, wenn Du Dich an Mittags- und Nachtruhe hälst. Zusammengefasst: Wenn es Dir dauerhaft nichts ausmacht, täglich weiterzuziehen, dann empfehle ich Dir Wander- und Waldparkplätze mit gelegentlichem Stopp auf offiziellen Stellplätzen zum Ver- und Entsorgen. Entspannter und ruhiger geht es, wenn Du eine Basis auf einem Dauercampingplätzen hast. Du musst ja nicht gleich einen Jahresstellplatz bezahlen, sondern kannst ja erst einmal zu Probe wohnen. Danke, Torsten. Mein Ziel ist natürlich ein halbwegs autarkes WoMo (zumindest im Sommer), und meine naive Vorstellung war es, irgendwo im schönen Grünen zu stehen, und nur zur Toiletten- und Wasserent-/versorgung einen Stellplatz anzufahren (auch, um die jährlichen Kosten so gering wie möglich zu halten). Ich weiß nicht, was mich in einem Dauercamperbereich erwartet - bestimmt auch, wie Du schreibst, interessante Weltenbummler und Lebenskünstler, aber vielleicht auch Grill und Gartenzwerg? Das ist echt nicht mein Ding... Auf der anderen Seite möchte ich mir mein neues freies Leben nicht durch die furchtbare, hemmende, kontraproduktive deutsche Mentalität verderben lassen, in dem ich häufige Bekanntschaft mit Ordnungshütern mache, weil irgendein griesgrämiger, verbitterter Mensch mit seinem Leben nichts anderes anzufangen weiß, als sich über ein nicht ordnungsgemäß auf einem Campingplatz stehendes WoMo zu beschweren... (ja, meine Auswanderung kommt immer näher - schlechte und vor allem völlig unnötige Erfahrungen und Restriktionen mit Behörden und typisch deutschen "Bremsklötzen". Der "bestimmungsgemäße Gebrauch" ist dabei mein persönliches Unwort). Kann man denn auf einem Dauerstellplatz kommen und gehen bzw. fahren wie man möchte? Ich bin nicht der Motorradtyp, also ist das WoMo mein fahrbarer Untersatz, auch für berufliche Fahrten - was sicher nicht jeden Tag vorkommt, aber zwei-, dreimal pro Woche oder in einer heißen Arbeitsphase auch mal häufiger werde ich schon ausrücken müssen. Welches Ausreiseland hast Du im Visier? Bzgl. dem Übernachten im Womo ist ja Deutschland in Europa noch ziemlich freizügig... Unterm Strich wird es gar nicht mal so viele Leute geben, die Dich nachts von einem Platz vertreiben werden. Das Problem liegt eher bei mir im Kopf: wenn ich schön abgelegen stehe und der letzte Wanderer nach Hause gefahren ist, genieße ich die Ruhe und gehe dann mit den Vögeln ins Bett. Doch dann kommt regelmäßig noch mitten in der Nacht mit grellem Scheinwerferlicht jemand auf den Parkplatz gedüst, dass die Steine fliegen. Ich schrecke hoch, mein Puls rast und ich denke mir, was der jetzt von mir will. Natürlich nichts, nach einer halben Stunde fährt er dann wieder weiter, aber meine Nachtruhe ist dahin. Hier könnte ich noch viel gelassener sein. Noch realer wird die Nachtruhe gestört, wenn sich die Dorfjugend zum Feiern an entlegenen Parkplätzen trifft, wo Du zuvor beschlossen hast zu nächtigen. Die gehen dann auch so schnell nicht wieder. Leider kommt das sehr oft vor. Entweder liegst Du dann bis in den Morgen hinein wach oder Du reist mitten in der Nacht ab und dann ist es kein Spaß, noch einen ruhigen Ort zu finden. Deswegen ist es schön eine Basis zu haben, zu der man sich zurückziehen kann, auf der man bleiben darf und um die Nacht mal wieder gut durch zu schlafen. Mit etwa zwei Euro am Tag ist so ein Dauercampingplatz eine gute Investition, meine ich - meine Erfahrungen sind jedenfalls ausgesprochen gut. Klar gibt es auch die Griller und Gartenzwergausstellungen auf dem Dauer-Campingplatz. Aber zum einen sind diese Leute netter als Du wahrscheinlich denkst und wenn nicht, kann man Ihnen auch gut aus dem Weg gehen. Letztendlich sind wir alle nur Menschen - auch wenn wir es unterschiedlich zum Ausdruck bringen, haben wir alle die gleichen Bedürfnisse :wink: Tägliche An- oder Abreise ist kein Problem, denn die Dauercamper mit ihrem Grill und den Zwergen tun das ja auch. Schau Dir einfach mal verschiedene Plätze an und quatsch mit den Leuten - Du merkst dann schnell, ob Du Dich dort wohl fühlen würdest. Ansonsten, probier einfach mal alle Optionen aus - Du bist so frei wieviel Freiheit Du Dir selbst gewährst - alles steht Dir offen. |
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