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Tja, ist ja beim Autohandel ähnlich. Man soll sich halt kein direktes, vergleichbares Bild von konkurrierenden Produkten machen können. Das mögen die Hersteller nicht, weil es schlecht für die Preise ist. Wobei augenwischerisch ja schon Händler mit mehreren Marken vorhanden sind... die sind dann nur alle aus einem Konzern :D bis denn, Uwe Wenn ich als Verkäufer auf der Messe in Düsseldorf oder Stuttgart tätig wäre, wüsste ich, im Gegensatz zu den vielen "Vorwerk"-Vertretern, die mehr oder weniger den Prospekt auswendig gelernt haben und eine 5-Meter.Markise an ein 6-Meter-Fahrzeug schrauben würden, worüber ich spreche. :D Nur leider würde ich vor lauter Fachsimpelei nix verkaufen...
Bei mir ist schon mancher (Discount-) Verkäufer auf Messen zusammen gezuckt, wenn ich fragte, warum sein Modell dann doch teuerer ist, als das baugleiche Modell mit anderem Label bei der Konkurrenz gegenüber. :lol: Zumal die ja oft so tun, als würden sie die Dinger selbst bauen, oder als hätten sie alles daran selbst erfunden und entwickelt... Ich habe kürzlich bei Ahorn in Speyer einen neuen Kentucky K-Line LG gekauft. Der stand nur wenige Wochen in deren Ausstellung. War ein 2016er Modell. Und in 2016 produziert. Hab den für einen Spitzenpreis gekauft mit Renault-Basisfahrzeug, 125PS, Tempomat, Klima, Einzelbetten hinten, Hubbett vorne, Dusche, Toilette getrennt, große Garage, Kühlschrank mit Extra-Eisfach, Truma-Heizung, Autom. SAT-TV, Markise, Fahrradträger, Winterräder etc. Hatte auch max. Budget von 40.000. Bin drunter geblieben. Und für den "Alten" gab es auch noch gutes Geld. Bin sehr zufrieden. Hallo DonCarlos, auch für uns war es eine Frage des Budgets (2012 - Ziel: Alkovenmobil für 4 unter 50tsd.). Wir (2 Erw + 2 Kinder) haben uns vor 4 Jahren zum Ziel gesetzt ein Mobil zu kaufen und auch für uns standen erst die günstigeren Anbieter auf der Liste. Nachdem wir uns einige dieser Fahrzeuge angesehen hatten, stellten wir schnell fest das diese meist eine lange Aufpreisliste hatten und viele von der Verarbeitung her ein graus sind. Danach haben wir unser Budget noch einmal deutlich aufgestockt und uns einen Eura Terrestra Alkoven gekauft. Uns wurde vom Verkäufer mehrfach versichert, dass wir einen sehr guten Kauf getätigt hätten und uns keine Sorgen machen müssten. Bei der Auslieferung im Werk war es dann soweit... Mängelliste mit 40 Positionen und die Gewissheit, dass wir direkt von der Abholung zu unserem Händler zu Mängelbeseitigung fahren können, statt wie geplant in den ersten Kurzurlaub. Es war auch bei uns, wie schon viele hier im Forum beschrieben haben, dass wir im ersten Jahr einen Haufen Kinderkrankheiten beseitigen ließen - was mich teilweise zur Weißglut gebracht hat... seit drei Jahren verrichtet das Mobil nun treu seinen Dienst und wir wären soweit glücklich, wenn unsere Kinder nicht immer weiter wachsen würden :D Jetzt verkaufen wir ein modernes, qualitativ hochwertiges, einwandfreies Wohnmobil (NP € 78tsd. / GFK / kein Holz / Solider Möbelbau / beheizter Doppelboden / etc...) , mit wenig KM (22tsd.) und einer Top Ausstattung und bekommen dafür gerade mal noch die Hälfte von dem was wir bezahlt haben... Daher auch mein Tipp - lieber ein hochwertiger, gut ausgestatteter, gepflegter Gebrauchter zu einem guten Preis, als neu und teuer, oder billig mit vielen Kompromissen... Viele Grüße aus dem Süden
Ich würde noch junger Gebrauchter mit Saisonkennzeichen hinzufügen, denn im Winter leiden die Dinger am meisten. Gruß Harald Hallo, als Wohnmobilneuling steht man beim Kauf schnell vor der Frage des Threaderstellers. Für uns war es dann der für uns gesunde Kompromiss einen neuen Kentucky LG zu kaufen und in der nächsten Zeit zu "erfahren", was wir wirklich wollen und brauchen. Vielleicht ist es nur meinen bisherigen SUV, Bulli und Pick Up- Erfahrungen geschuldet, dass ich mir sehr schwer tue, für ein (über) 10 Jahre altes Fahrzeug über 40000,- zu bezahlen. ... dann habe ich bestimmt einen noch guten tollen Aufbau, aber ein altes Auto. Ob ich damit falsch liege, wird die Zukunft zeigen .... besser und teurer kann man immer noch kaufen. Mein Schwager hat vor einem halben Jahr einen (zwar VI) Hymer Exsis mit ähnlicher Ausstattung .... Schlafplätzen, Hubbett, Halbdinette, LED, aut. TV, Solar etc. für 74000,- gekauft. Insgesamt betrachtet ist die Anmutung sicher etwas wertiger ... aber aus meiner Sicht finde ich die 30000,- Unterschied nicht. Für uns war außerdem ein Automatikgetriebe ein k.o.-Kriterium. Damit hat sich die Auswahl im Gebrauchtsektor fast von alleine erledigt. z.B. bei mobile.de bekommt man bei Wohnmobilen bei meinen Budgetvorstellungen von 30000,- bis 50000,- € über 5000 treffer ... setzt man das Kriterium Automatik, bleiben 380 Treffer übrig (und davon sind noch viele Bulli´s dabei) LG fernweh
Hallo, schade, dass immer Äpfel mit Birnen verglichen werden. Vergleichen kann ich nur im gleichen Segment, nicht Schlafplätze, Hubbett, Dinette, usw.. Zum Beispiel Carado zu Adria hier gibt es Preisunterschied ca.10000€. Aber dafür in der Ausstattung, nicht Zubehör, höherwertig und durchdachter siehe Thema über Carado. Auch die Ausstattungsmöglichkeiten sind begrenzt, z.B. Autom.Getriebe, 3l Motor, Max-Fahrwerk usw.. Segmentvergleiche gibt es in den Mobilzeitschriften immer wieder. Keine Frage ist, dass ich mit billig oder teuer, die gleichen Wohnmobilurlaube unternehmen kann ohne großartige Einschränkungen.
Und wenn du diese Halbautomaten wie Sprint-Shift, Agile oder Comfortmatic auch noch abziehst, dann bleibt kaum noch einer übrig ! :( Harald Vielleicht ist es nur meinen bisherigen SUV, Bulli und Pick Up- Erfahrungen geschuldet, dass ich mir sehr schwer tue, für ein (über) 10 Jahre altes Fahrzeug über 40000,- zu bezahlen. ... dann habe ich bestimmt einen noch guten tollen Aufbau, aber ein altes Auto. Genau das ist der Grund, weshalb ich mir ein nagelneues Fahrzeug bestellt habe. Axel Und was ist so schlimm an einem alten Auto, insbesondere beim Wohnmobil? Der Zustand bzgl. Rost lässt sich sehr einfach kontrollieren, da braucht man nicht die Katze im Sack kaufen. Und was die Laufleistung und damit die Verschleissteile in Motor und Fahrwerk angeht, liegen Womos ja wohl eher am untersten Ende dessen, was solche Transporter an Laufleistungen ertragen können. Hier bringt ein kurzer Besuch beim TÜV oder ADAC auch klare Verhältnisse. Wenn man ganz sicher gehen will, weil die Historie nicht belegt ist, macht man direkt nach dem Kauf eine grosse Wartung mit Zahnriemenwechsel, dann ist erstmal eine Weile Ruhe. Klar hat ein neuer Wagen meist mehr Sicherheitsaustattung, aber auch mehr Elektronikproblemchen, mehr anfälliges Abgasreinigungsgezumpel und um Grössenordnungen mehr Wertverlust, der das Hauptargument gegen einen Neuwagen ist. So unterschiedlich sind halt die Empfindungen; da ich für mein Geld selber arbeiten muss, kann ich mir den unnötigen Wertverlust eines Neufahrzeugs einfach nicht plausibel rechnen. Unser Fahrzeug würde neu ca. 120-130.000 Euro kosten (die wir sowieso nicht hätten), in den ersten drei oder vier Jahren ist mit mindestens 10% Wertverlust zu rechnen, danach etwas weniger. Bei einer Nutzungsdauer von 10 Jahren landet man sicherlich auf dem halben Neuwert oder weniger. Das heisst, ich habe einen Wertverlust von mindestens 60-65.000 Euro zu tragen. Wir haben das Fzg. 13 Jahre alt für deutlich unter 40.000 Euro vom Händler durchrepariert bekommen und würden nach 10 Jahren sicherlich immer noch 20.000 wiederbekommen, wenn der Markt nur annähernd bleibt, wie er jetzt ist. Die Karre müsste sich schon komplett zerlegen, damit ich die Differenz zwischen den Wertverlusten von ca. 40.000 Euro in Reparaturen stecken müsste. Klar, wenn mir das Geld wg. Überfluss egal wäre, würd ich mir auch ein neues Mobil backen lassen. Aber in vollem Bewusstsein der andersartigen Probleme, die ich dann im Vergleich zum durchreparierten Gebrauchten habe. Halten wir übrigens bei unseren PKW genauso, da werden (allerdings junge) Gebrauchte gekauft, auf den Jahreswagenportalen der Hersteller gibts ja genug Auswahl. bis denn, Uwe Egal ob "Markenfahrzeug" oder "Discounter" - ich habe die Erfahrung gemacht, dass es immer etwas besseres gibt, als man aktuell fährt. :razz: Das wichtigste ist doch, dass man sch selbst wohl fühlt mit der Entscheidung für sein Fahrzeug. Persönlich haben wie ein ehemaliges Mietfahrzeug beim Händler unseres Vertrauens gekauft - einen Knaus. Da wir aus der Speyerer Ecke kommen, hätte es auch ein Kentucky sein können, der wäre als Neufahrzeug wahrscheinlich auf gleichem Preisniveau wie unser Sky Traveller gelegen. Wir haben bewusst auf den Gebrauchten gesetzt, Materialien, Verarbeitung und Bauchgefühl waren einfach besser. Einen Kentucky hatten wir im Urlaub bei unseren CP Nachbarn in Italien angeschaut - die verarbeiteten Materialien waren nicht unsere Sache und die Tatsache, dass die Aussenleuchte über der Tür nur Attrappe war, fanden selbst die Mieter des Fahrzeugs nicht lustig. Dennoch hatten sie einen tollen Urlaub übrigens. Wichtiger als das Fahrzeug sind für mich die Camper selbst - wenn man nett zueinander ist, dann wird jeder Urlaub schön, egal ob man einen Gebrauchten oder einen vom Discounter fährt. Wir haben ja beides schon gehabt, erst einen gebrauchten Laika und jetzt den neuen Ahorn. Also die Attrappen-Außenleuchte zu komplettieren, war eine Arbeit von einer halben Stunde, Teile im Internet bestellt für wenige Euros, überhaupt kein Problem. Da haben wir gleich eine LED-Leiste unter der Markise mit angebracht, nochmal eine halbe Stunde. Und die fehlende Steckdose im Bad nachgerüstet, dafür haben wir sie da, wo sie sein soll. Der Laika war natürlich besonders im Innenraum höherwertig. Aber das brauchen wir nicht. Dafür mußte dann der Zahnriemen gewechselt werden (ist ziemlich umständlich beim Iveco dieses Baujahres, bei den andern weiß ich es nicht). Jetzt haben wir eine Steuerkette. Und das Basisfahrzeug, Renault Master, gefällt uns ausgesprochen gut, war auch eine Kaufentscheidungshilfe. Automatik ist ja auch nicht so leicht zu bekommen. Das Auto summt wie Bienchen, das fahre sogar ich gern. Wir würden das immer wieder so machen, sind sehr zufrieden. Klar, es gibt immer irgendwas, was nicht so ganz den eigenen Wünschen entspricht, aber vieles kann man dann immer noch machen und ändern. Ich fühle mich erheblich wohler in dem neuen Fahrzeug, bin da auch etwas empfindlich was Bad und Betten usw. angeht, hier weiß ich, alles neu und wir konnten das selber "einstinken" :lach: . Und wir konnten direkt damit in den Urlaub starten. Bei dem gebrauchten Laika haben wir erst allerhand machen lassen müssenn (wiegesagt Zahnriemen, Boden im Bad war unter dem Plastik kaputt, was man gar nicht sehen konnte, und noch ein paar Sachen, nichts Großes, aber mußte halt gemacht werden).
Da wirklich alles zu finden, ist aber nicht so ganz einfach. Dazu dann noch die möglichen Feuchteprobleme am Aufbau.
Der ADAC/TÜV kann aber auch nur sagen, daß es derzeit gut aussieht - soweit sie es erkennen. Selbst wenn er den Motor und alle Antriebskomponenten zerlegen würde, wäre nicht klar, ob nicht irgendein Teil schon so stark gealtert ist, daß es bald bricht. Diese Überprüfungen sind sicher nicht schlecht, aber kein absolutes Sicherheitsmaß.
Meist auch mehr Bequemlichkeit, was auch die elektronischen Helferlein einschließt. Und die höhere Euro bringt sicher Verkaufsvorteile, wenn sich das mit den Umweltzonen weiter ausweitet. Wenn sie bei uns die geplante Umweltzone durchgezogen hätten, wäre im Großraum alles unter Euro4 fast wertlos geworden.
Kommt wohl auch auf die Basis an. Ich hatte am untersten Ende des Angebots gesucht. Alkoven bis 30.000 (A) und fand da ganz brauchbare Womos (aus Vermietung) mit etwa 2-4 Jahren. Mit etwas erhöhtem Budget war es dann ein Womo mit einem 1/2 Jahr Vermietung. In dem Bereich konnte man nach den Angeboten etwa €3000/Jahr weniger errechnen, die aber für einige Jahre recht konstant anfielen. Also habe ich den Mehrbetrag in Kauf genommen, um die Jahre etwas rauszuschieben und hatte so auch Euro5 (da gabs bei uns gerade Diskussionen wegen Fahrverboten). RK Kurze Ergänzung, weil rkopka das ansprach: unser Wagen hat ne grüne Plakette (den Filter hat der Händler vor dem Verkauf an uns eingebaut) und darf damit überall hin, wo ein Euro5er auch hin darf, auch in Zukunft, falls da 'blau' kommt. Die bekommen nämlich eh erst Fzg mit Euro6, wenn die momentanen Pläne so in Gesetze umgesetzt werden. bis denn, Uwe
Wobei die "grünen" Plaketten eine rein deutsche Sache sind. In anderen Ländern gibt es vielleicht andere Vorschriften und die Euro wird hergenommen. Z.B. in A bei >3,5t zählt die Euro Einstufung für die AB Maut. Hier kann man mit einem neueren Fahrzeug deutlich sparen. RK [quote="Tinduck"]Und was ist so schlimm an einem alten Auto, insbesondere beim Wohnmobil? Das kann ich dir sagen Uwe. Ein 10 Jahre altes Auto hat, egal welche Laufleistung und egal welcher Hersteller, vielleicht noch einen Restwert von naja ca. 10- max. 20 Prozent des ehem Anschaffungswertes, wenn überhaupt. Diesen Fakt zugrundegelegt frage ich mich, mit welchem Recht ich für ein altes Wohnmobil ( 10 Jahre ist für mich alt) Preise bezahlen soll, wo ich bei Ahorn fast ein Neufahrzeug bekomme. Lies mal hier im Netz, wie die Leute teilweise mit den alten Karren ver.....t werden. Du hast ja scheinbar Glück gehabt, das gönne ich dir auch. Ich habe mir aber in den letzten 1,5 Jahren soviel Mist ankucken müssen, bin tausende Kilometer deswegen gefahren und habe nichts einigermassen vernuenftiges gefunden. Entweder war der Aufbau undicht oder verlebt, oder das Fahrzeug war in einem erbaermlichen Zustand. Abgefahrene Reifen, ausgeschlagene Achsschenkel, verrottete Bremsleitungen, hauchduenne Bremsscheiben, kaputte Kupplungen und das alles zu Preisen oberhalb von 25 K bis zu 40 K. Ein Fahrzeug war dabei, ein Eur?, der war sehr gepflegt, auch mit lueckenlosem Scheckheft. Sollte aber ueber 40 kosten, hatte 75000 weg und jetzt kommts, den 2,2 Transit! Naja, darueber muss man an dieser Stelle nichts mehr schreiben. Ich hab mich dann für einen nagelneuen Ahorn auf Renault Master entschieden und hoffe, hiermit die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Viel negatives liest man ja nicht ueber Rimor, XGO und Ahorn. Aber jeder muss das ja auch alles selber wissen. at Maja. Hab die Leuchte über der Tuer direkt mitbestellt. Liebe Grüße Axel Hallo Dein Vergleich hinkt , ein 10j alter PKW hat durchschnittlich 150.000 oder gar 250.000 km auf dem Buckel , ein Womo unter Umständen erst 20.000 , da kann man normalerweise beruhigt zuschlagen. Aber um bei deinem Vergleich zu bleiben - ein 10j alter , gepflegter Mittelklassewagen deutscher Herstellung ( Audi , MB oder BMW o.ä) mit niedriger Laufleistung ist mir allemale lieber als ein neuer Dacia..... So verhält es sich bei Wohnmobilen eben auch und jede Menge Leute haben mit Gebrauchten durchaus gute Erfahrungen gemacht. Das man auch reinfallen kann schließt sich natürlich absolut nicht aus. Gruß Archie Ich habe am Samstag einen 12Jahre jungen sehr gut gepflegten (90tkm) Carthago T47 zu ca. 50% des damaligen Neupreises (65t€) erstanden. Auf den ersten Blick verdammt viel Geld für ein 12 Jahre altes Fahrzeug. Mit meinem Budget hätte ich auch einen 1-2 Jahre alten 3,5t "Billigheimer" bekommen. Jetzt habe ich aber Doppelboden, Alde Heizung, Solar, Holzfrei, GFK Dach, mehr als ausreichend Stauraum und Zulademöglichkeit und hochwertigen Möbelbau eines dafür bekannten Herstellers. Auf all das hätte ich bei dem "Billigheimer" verzichten müssen. Auf die modischen Klavierlackoberflächen verzichte ich dagegen gerne. Nur meine Sichtweise - aber das muss ja bekanntlich jeder selber wissen. LG Andreas Hallo Leute Ich finde diese Diskusionen recht gut . Aber machen wir uns nichts vor , im großen und ganzen liegt es immer nur am Geld was man ausgeben möchte. Hecky
Das Geld ist bei dieser Diskussion aber eher als konstant anzusehen. Die Frage ist also: - neu und etwas einfacher/schlechter oder - älter und dafür (damals) bessere Qualität. Bei der zweiten Lösung ist die "Alterungskurve" sicher flacher. Dafür ist man aufgrund des Alters halt schon ein gutes Stück des Weges. Bei der ersten Lösung ist die "Alterungskurve" wahrscheinlich steiler. Dafür fängt man ganz oben an. Je nach geplanter Lebensdauer ist die Frage, wo man dann auf den Kurven landet. Auch ein sehr gutes Womo altert. Und das Fahrgestell wird bei den teuren kaum besser sein, teilweise sogar das gleiche wie bei den billigen. RK Moin, wir haben uns auch für einen Gebrauchten entschieden. Nach einem Jahr sind wir sehr zufrieden. Die Probleme waren deutlich geringer als beim Vorgänger, der damals mit 1.5 Jahren ziemlich das Gleiche kostete. Das jetzige Womo ist fast 11 Jahre alt und ist erst 80.000km gelaufen. Der Duc 244 soll auch sehr langlebig sein. Hinzu kommt, dass es kein vergleichbares Fahrzeug neu geben würde. Nur 6.5m mit Heckbett, separater Dusche, Doppelboden, riesiger Garage und holzfreier Aufbau gibt es von keinem anderen Herstellern. Der Triebkopf ist auch um einiges kützer als bei den neuen Modellen. LG Fred
Hallo Axel, die Frage ist falsch. Es geht nicht um Recht oder Unrecht. Es geht um den Wert, den der Käufer einer Sache zumißt. Der Verkäufer gehörte geprügelt, der sein Mobil "unter Preis" verkauft. Momentan sind eben die Marktpreise Verkäuferpreise - vielleicht sind es in ein, zwei Jahren wieder Käuferpreise, wer weiß?! Jetzt beklagen die Käufer die hohen Gebrauchtpreise. Irgendwann werden die Verkäufer über die niedrigen Gebrauchtpreise meckern, Volker ;-) Hallo Volker, da hast du sicherlich recht. Angebot und Nachfrage regelt den Markt. Nur habe ich für mich entschieden, bei den Marktverhaeltnissen nicht mehr der Nachfrageseite zur Verfügung zu stehen. Es will mir einfach nicht in den Kopf, das ich für eine 10 - 15 Jahre alte Karre, wo jeden Moment irgendwas kaputt gehen kann, so viel Geld ausgeben soll. Ich glaube aber, daß diese Diskussion eigentlich nichts bringt, da jede Seite ihre ( guten) Argumente für und wieder hat und das ist auch gut so. Allerdings möchte ich doch einigen Leuten mal empfehlen, sich die Erfahrungsberichte von XGO und Co mal genauer anzuschauen, kaum jemand hat mit diesen" Billigheimern " aus dem Hause Rimor Probleme. In diesem Sinne, Gruesse Axel
Ich teile deine Meinung und für deinen Carthago bekommst du in 5 Jahren auch noch Geld wieder, was du bei den billigeren nicht weist was der Möbelbau und die verarbeitung sagt oder ob da einiges zusammen oder ab fällt. Aber das werden die Jahre zeigen. wünsche dir gute fahrt und viel Glück mit dem Fahrzeug Ich bin der Meinung das der Faktor Zeit und Budget eine entscheidende Rolle in all diesen Berechnungen spielt. Das Problem an dieser Tatsache ist nur das man bestimmen muss an welchen punkt Abschreibung und Risiko für höhere Unterhaltskosten sich in der Waage halten. Dabei spielen leider wieder viele Faktoren mit , die eine Berechnung dessen fast unmöglich machen. Ein paar Beispiele: Markt (ist variabel und leider nicht vorhersehbar über eine längere Zeit) Persönliche wünsche und umstände(will ich das Mobil sehr lange oder nicht allzu lange behalten .Lebensumstände können sich ändern.) Zustand des gebrauchten/neuen(Qualität kann auch streuen ist zum teil Glücksache) Es gibt sicher noch weitere Variablen die es verunmöglichen mathematisch genaue Berechnungen anzustellen. Somit kann man sich schlussendlich die Frage stellen ob die Berechnung überhaupt machbar ist. Bitte falls jemand in dieser Hinsicht Einwände hat bitte ich um Mathematisch nachvollziehbare Tatsachen. Wie auch immer an diesem Punkt muss man sich doch sagen lass doch den Bauch entscheiden weil es ein Hobby ist. Was nützt mir ein neues Discountmobil wenn mir das Ding nicht 100 pro gefällt, wenn es anstelle ein 10 Jähriges Gebrauchtes gibt in dem ich mich verlieben kann. Somit ist diese Diskussion in diesem Thread zwar interessant, wird aber für einen der in diese Hobby einsteigen will zu keine Ergebnissen führen. Ausser jemand wäre in der Lage in diesem trööt zumindest ein Lotto gewinn Tool zur Verfügung zu stellen die das leidige Budget Problem nachhaltig lösen könnte :D und schon wären ein paar gordische Variablen ausgenockt. Gruss Gabriel
Hallo Axel, da du den Begriff "Billigheimer" übernommen hast fühle ich mich angesprochen. Es gibt kein richtig oder falsch, gut oder schlecht. Das kommt ganz auf die individuellen Bedürfnisse an. Ich halte den Möbelbau meines alten Carthago zwar für qualitativ besser als den eines XGO, aber in der Summe habe ich mich nicht aus Qualitätsgründen sondern wegen der Ausstattung für das alte Mobil entschieden.
Kaum etwas davon bekomm ich beim Billigheimer und das meiste kann man auch nicht nachrüsten. Aber wenn du mit diesen Ausstattungsdetails nichts anfangen kannst dann ist der XGO für dich sicher die bessere Wahl. ät moorseecity Leider werde ich den Carthago erst am Samstag abholen, aber die Vorfreude ist schon ziemlich groß. Meine Frau sagt "du liegst in den Presswehen" :lach: - Andreas
Da kann ich aus eigener Erfahrung mitreden. Unser erstes eigenes Mobil war ein Rimor (Sailer T 651 Luxus), den wir neu bei einem "Discounter" gekauft hatten. Zur Ausstattung: - Im Fahrerhaus war "Alles" von FIAT drin und dran - Rückfahrkamera mit Display im Fahrer-Navi - Radio / CD Kombi - Klimaanlage Aufbau: - Gfk-Dach - Solaranlage 200 Wp - kpl. Sat-Dachantennanlage (manuell) mit TV-Vorbereitung - WEBASTO Diesel-Heizung (aussenliegend) - Druckwasserpumpe - Haushaltsarmaturen - Längsbad mit separater Dusche mit Schiebetüren - Kühlschrank plus Gefrierschrank (AES) mit ca. 160 l - Vierflammenherd mit elektr. Zündung - großer Gasbackofenund separates Warmhaltefach - Dunstabzugshaube - rundum Rahmenfenster und im Dach zwei Heki 3 Plus, zwei Hauben Mini-Heki Plus und ein großes Dachfenster überm Fahrerhaus - HARTAL Aufbautür mit Fenster /Jalousie und Insektengitter - hochwertige Sitzbezüge in Wohnraum und Fahrerhaus; Halbdinette mit seitlicher Längsbank; Polster stark konturiert Von der Verarbeitung waren wir sehr angetan. Das lag wohl daran, daß das Mobil nicht bereits als "Sparmodell" konzipiert und gebaut worden war, sondern als Topmodell bei den TI für den britischen Markt vorgesehen war. Aber, wie das Leben so spielt: Der Importeur ging pleite. Palmowski kaufte die ganze Partie (ca. 70 Mobile) und setzte sie in kurzer Zeit für weeeeeit unter Listenpreis ab. Innerhalb der vier Jahre, die wir mit dem Rimor verbrachten, hatten wir keinen einzigen ernsthaften Defekt. Zwei Schönheitsfehler brachte Palmowski schnell in Ordnung. Das Ding haben wir nur verkauft, weil wir dann wußten, was uns konzeptionell nach 46 Monaten fehlte: Mehr Platz auch für Regenzeiten im Mobil, ein Doppelboden für Wasserheizung und zusätzlichen Stauraum, eine wirklich großzügige Heckgarage, ein Bauernhaken, der auch mal 3 t verträgt, eine LLKW-Basis mit Heckantrieb, Differentialsperre und mindestens 6 t Tragkraft - und noch das Eine und das Andere. Gewechselt sind wir auf einen gebrauchten ( 4 J. alt, 36.000 km ) 6,5 t Alkoven auf Iveco Daily, mit dem wir jetzt auch schon fast im vierten Jahr unterwegs sind. Den geben wir -freiwillig- nicht her. :lol: Bestimmt haben wir den Rimor nicht verkauft, weil wir mit ihm unzufrieden waren, Volker ;-) Hallo Andreas, nein du brauchst dich nicht direkt angesprochen fühlen. Der Kauf deines Carthagos mag für dich in Ordnung sein, käme für mich aber nicht in Frage. Ist mir einfach zu alt und fuers Alter zu teuer. Wie gesagt, für mich. Du, ich kann durchaus was mit dem Begriff Doppelboden anfangen, ist für mich aber nicht relevant. Allerdings hast du dich scheinbar erst garnicht mit den sog Billigheimern auseinandergesetzt, sonst wüsstest du, das der Ahorn oder XGO, GFK Waende und auch ein GFK Dach besitzt. Auch sind in den Fahrzeugen ausschl Markengeraete verbaut. Goldschmitt Fahrwerke sowie Sät Anlagen und Markisen ect ect, alles von div gaengigen Marken bekommst du auch. Das Fahrgestell ist ein Renault Master, da konnte ich auch noch nicht viel negatives zu lesen. Ausserdem, das meiste kannst du auch beim Billigheimer nachrüsten. Wie kommst du darauf, daß das nicht geht? Aber da du ja scheinbar nur gute Qualitätsware im Auge hattest, bist du mit deinem neuen Mobil sicher wesentlich besser bedient. Ich wünsche dir noch viel Rest Vorfreude und dann ab Samstag viel Spass mit deinem neuen Womo. Ich muss noch bis Juli warten :/ LG Axel Na, dann rüste mal nach: - Doppelboden - Heckantrieb - 3,5 t Anhängelast - Diff-Sperre - 1 Tonne Zuladung - Schreiner-Möbelbau mit Alu/Massivholzfronten .... Das sind alles Sachen (gut, den Heckantrieb gibts mit Ford und Renault auch bei einigen wenigen Discountmobilen), die man bei keinem Discounter finden wird, aber auch schwerlich nachrüsten kann. Gleichzeitig sind das aber auch die Merkmale, die bestimmen, ob ich mein Mobil unter fast allen Bedingungen für eine lange Nutzungsdauer einsetzen kann oder ob ich ein Saisonkennzeichen dranschraube, besser immer schön auf Asphalt bleibe und verkaufe, bevor es innen beginnt, auseinanderzufallen. Schöne Urlaube sind mit beiden Varianten möglich, man muss halt wählen, was man will. Eierlegende Wollmilchsau in Premium zum Discountpreis in neu wird es wohl eher nicht geben 8) Bezüglich des Basisfahrzeugs (wurde weiter oben drauf eingegangen) muss ich sagen, dass ich die Vorgehensweise vieler Hersteller etwas befremdlich finde, ihre Premiumfahrzeuge zu bewerben, Preise weit jenseits der 60-80.000 Euro aufzurufen und dann einen Ducato drunterzuschrauben, um den eigenen Gewinn zu maximieren. In dieser Preisklasse würd ich eigentlich einen soliden Heckantrieb mit hoher Anhängelast erwarten. Aber bei diesen Modellen bezieht sich das 'Premium' böse gesagt anscheinend nur auf das Möbeldekor und die Glasvitrine... Ach ja, zusätzlich spielt bei der Entscheidung natürlich auch die Gewichtsklasse eine Rolle. Bei den Discountern sind ja erstmal fast nur 3,5-Tonner zu bekommen, mit Maxi-Fahrwerk kommt man dann über 4 Tonnen, aber dann ist auch nix mehr mit Billig und die Achslastproblemchen fangen an. Wer mehr Zuladung und evtl. Anhängelast braucht, landet zwangsläufig bei den Marken, die Iveco oder Sprinter oder noch Grösseres drunterbauen. Nur meine Meinung :D bis denn, Uwe
Hallo Axel, hast du denn schon einmal das GfK eines Carthago Mondial mit dem GfK eines mittelpreisigen Mobils verglichen? Da liegen Welten zwischen, die auf Dauer, gerade im hohen Alter eines Mobils, den Unterschied ausmachen. Deswegen hinken Vergleiche manchmal......
Vor 10 Jahren stand ich auch vor der Überlegung, für das geplante Budget (damals 20.000 €) entweder einen jungen Gebrauchten einer günstigeren Marke zu kaufen oder lieber einen etwas älteren der gehobeneren Klasse. Damals hatte ich mir zunächst einen 5 Jahre jungen Alkoven einer italienischen Marke ausgeguckt und hätte auch gekauft, wenn das Fahrzeug nicht an dem Tag, als ich ihn mir ansehen wollte, verkauft worden wäre. Dann kam ich auf einen 11 Jahre alten Concorde mit 91.000 Km auf Ducato. Mal abgesehen davon, dass Concorde immer schon ein Traum von mir war, wurde dieses Fahrzeug dann gekauft, für knapp unter 19.000 €. Fazit seitdem: ich würde es immer wieder genauso machen! Kaputtgegangen ist bis heute nur mal Kleinkram, war alles leicht selbst zu beheben, selbst für mich als Laien, und in den bisher 10 Jahren, die ich dieses Mobil nun habe, hätte ich ganz sicher auch bei jedem anderen Fahrzeug mal ´ne Kleinigkeit zu reparieren gehabt. Technisch bis heute kein Probleme, in diesen 10 Jahren haben wir das Fahrzeug nun weitere 70.000 Km gefahren, ausser neuer Reifen und Batterien sowie Umrüstung der Leuchtweitenregulierung von original auf elektrisch sind am Basisfahrzeug nicht die geringsten Probleme aufgetreten. Und dafür haben wir eben auch einen beheizten Doppelboden, super Zuladung, separate Dusche, große Wassertanks usw., was bei dem anderen Fahrzeug alles nicht vorhanden gewesen wäre. Und so, wie er heute dasteht, wird er uns sicher weitere 10 Jahre ohne große Investitionen begleiten.
Renault bietet ja Preisnachlass von 5000€ wenn man seine Kästen unter ein Womo setzt.
Letzteres ist ja nicht unbedingt nötig. Das andere sind einfach recht hohe Anforderungen allein schon an das Basisfahrzeug. Klarerweise findet man das nicht im Discountbereich. Wenn ich Ausrüstung für eine Polarexpedition brauche, hole ich mir die auch nicht bei Aldi. Andererseits reichen mir solche Jacken... gut aus, weil ich eben nur normale Anforderungen habe. Mit den obigen Wünschen ist nur noch die Frage, wie alt muß das Womo sein, damit ich es mir leisten kann. Für viele sind die oberen Punkte einfach nicht nötig. Und für die 3,5t Fraktion sogar kontraproduktiv. Obwohl ein 3,5t Womo mit 1t Zuladung könnte mir auch gefallen :-)
Die Saisonkennzeichen liegen aber meistens nicht am Antrieb sondern einfach an den Freizeitgewohnheiten der Besitzer. RK Sage ich auch noch was habe bis jetzt immer neue Fahrzeuge gekauft die letzten waren 3 Knaus im großen ganzen waren wir zufrieden. Freunde von uns haben einen Sunlight gekauft bis er soweit war Solar Schüssel und halt was man so braucht hat er halt auch 50000 € gekostet ist schon einfacher gebaut wie ein Knaus in der Grundaustattung passt das schon aber wenn halt das Fahrzeug komplett ausgestattet ist kostet er auch sein Geld. Fahre jetzt einen Carthago Compactline 143 muß sagen die spielen schon noch mal in einer anderen Liga wie ein Knaus und das merkt man ob das beim fahren ist Gereusche oder im Winter doppelter Boden . Sind halt sehr viele kleine Sachen in der Masse wo den Unterschied machen . Möchte noch hinzufügen auch mein neuer Carthago hatte oder hat noch seine Fehler
Warum bekomme ich bei einem Maxi-Fahrwerk Achslastprobleme? Ich denke die gibt es bei einem auf 3,8to aufgelasteten Light-Fahrwerk?! Na, siehe z. B. die erste Alpa-Baureihe, die hatten so eine ungeschickte Gewichtsverteilung, dass die HA quasi schon ab Werk überladen war, wenn man die Heckgarage bestimmungsgemäss genutzt hat. Forciert wird das Thema dann z. B. mit einer Rollerbühne, damit bekommt man wohl die Mehrheit der einzelbereiften Hinterachsen problemlos überlastet, wenn ein nennenswerter Hecküberhang vorhanden ist. Richtig ist natürlich, dass die aufgelasteten Light-Fahrwerke dieses Problem noch eher bekommen. bis denn, Uwe Also wir standen vor der gleichen Entscheidung vor einem Jahr. Entschieden haben wir uns für einen jungen, gebrauchten Discounter von Privat aus 1. Hand. Warum: Ein älteres Womo ist definitiv abgelebter, in unserem haben vorher 2 Är... drin gelegen. Bei der Ausstattung hatte ich klare Wünsche: Separate Dusche und ein Queensbett,dies ist bei älteren Modellen kaum zu finden. Unser Womo kostete unter unserem Budget mit fast allem was das Herz begehrt, das eine oder andere wurde noch nachgerüstet Wir reisen öfter mit Bekannten, die haben einen riesigen Nießmann und Bischof, purer Luxus, tolles Womo, aber wehe es geht was kaputt. Der Carado reicht vollkommen aus für unser Hobby, und wenn mal eine Kleinigkeit kaputt geht ist es relativ einfach zu reparieren und kostet nicht die Welt. Natürlich spielen Premiummarken in einer anderen Liga, wenn man es braucht. Bei uns klappert es hier und da, die Verarbeitung ist gut und ausreichend, aber nicht Premium. Für uns ist der Urlaub im Womo ein bißchen "back to Basic". Wenn ich genug Spielgeld und Zeit zum reisen hätte, dann würde ich mir natürlich auch einen Luxusliner kaufen, da brauchen wir uns nichts vormachen. Wie es in 10 Jahren aussieht weiß ich nicht, aber wer weiß das schon. Discounter und Traditionsmarken sind nicht unbedingt ein Widerspruch. Z.B der Discounter XGO ist ein Rimor und Rimor kann man sicherlich als Traditionsmarke bezeichnen. :) Mal ehrlich jetzt ! :) Das ist doch genau wie bei den Discounter Lebensmittelmaerkten. Die verkaufen Markenprodukte unter eigenem Namen, und jetzt die alles entscheidende Frage : Werden diese Produkte durch den Austausch des Namens schlechter ? :roll: Jetzt koennte man natuerlich noch argumentieren, ja aber die verbauten Teile wie Kuehlschrank oder Antenne sind ja qualitativ schlechter. Aber auch hier sind die Teile ja identisch. Was sicherlich stimmt, das beispielsweise die Bezuege oder die Holzdekore bei Fahrzeugen der hoeheren Preisklasse wertiger sind. Aber da reden wir dann ja auch von Fahrzeugen, die das doppelte kosten. Fazit : Wir sind mit unserem Carado, ja ebenfalls Billigmarke von Hymer) jedenfalls 100 %ig zufrieden, wuerden Ihn auf der Stelle nochmals kaufen. Dies betrifft den Aufbau. Vom Basisfahrzeug her koennte man durchaus Kritikpunkte anbringen, dies betrifft aber fast ausschliesslich den Euro5 Motor des MJ 130. Und als er gestern nach ueber 3 Monaten Standzeit im Freien und ohne externe Batterieladung absolut zackig angesprungen ist, hat auch dieser Motor bei mir einige Pluspunkte verdient. Aber dazu hatte ich ja auch schon einige Beitraege verfasst. Gruss von der schoenen Mittelmosel Achim Hallo, ich habe hier ja einige Diskussionen bzgl des Themas gebraucht oder neu kaufen. Letztendlich hatte auch ich mich dazu entschlossen, ein neues sog "Discountmobil" zu bestellen. Im vergangenen Juli wurde dann mein Ahorn oder besser gesagt Rumor geliefert. Seitdem habe ich 13000 Kilometer damit gefahren, auch im Winter zum Wintercamping. Ich kann nur sagen, das ich diese Entscheidung nicht einen Moment bereut habe und würde immer wieder einen Ahorn kaufen. Ich habe bis jetzt NICHTS zu beanstanden, allen Unkenrufen zum Trotz. Der Aufbau ist solide und der Renault läuft super bei niedrigem Verbrauch. Auch im Winter habe ich trotz fehlendem Doppelboden nicht einmal gefroren. Ich bin sehr zufrieden. Oh man, entschuldigt bitte die vielen Fehler. Ich hab vom Handy geschrieben. :? :? Guten Abend Leute, ich bin ebenfalls einer dieser Discount-Käufer ;-) denn ich habe mich zusammen mit meiner besseren Hälfte für einen Bela Teilintegrierten entschieden, der in Kürze geliefert werden wird (so Gott will). Wie viele vor mir bereits geschrieben haben, denke ich, dass es 1. eine Budget-Frage ist und 2. eben auch die eigene Vorstellung von Camping. Camping ist für mich eine relativ puristische Art, Urlaub zu machen. Da benötige ich keinen Luxusliner. Vielleicht ändert sich meine Sichweise wenn ich in 30 Jahren in Rente gehe, mal sehen. Was ich überhaupt nicht gutheiße, ist die von vielen Schreibern verwendete Ausdrucksweise, die die Discounter hier pauschal als Billigheimer brandmarken. :ton: Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich habe fast 50.000 EUR für den Discounter ausgegeben - das ist (gemessen an der Ausstattung) sicherlich günstig, aber mitnichten billig. Nein billig finde ich das nicht. :wink: Selbstverständlich hätte ich für diesen Preis auch ein gutes gebrauchtes Mobil einer etablierteren Marke gefunden, aber ich wollte das einfach nicht, weil ich für meine Bedürfnisse einen Neuwagen stets einem Gebrauchten vorziehe. Bei dem Neuwagen bin ich Erstbesitzer und ich bin für die Pflege und Wartung zuständig. Ich weiß, welche Behandlung das Mobil bekommen hat und weiß auch, welche Probleme sich ergeben können, falls ich dem Mobil nicht die nötige Pflege angedeihen lasse. Bei einem Gebrauchten weiß ich das nun mal nicht. Aber das ist meine persönliche Meinung. Ob die Discounter sooooo schlecht sind, wie viele sie sehen (komisch - irgendwie kommen die negativen Beiträge seltenst von Personen, die ein Discount-Mobil fahren oder gefahren sind) wird sich zeigen. Für mich war ein Indikator der Wiederverkaufswert der Discount-Mobile. Egal ob Sunlight, Carado oder Ahorn: die Gebrauchtwagenpreise sind relativ hoch und der Wertverlust derzeit gering. Das zeigt mir, dass die Fahrzeuge ordentlich sind, sonst ließen sich die hohen Wiederverkaufswerte nicht erzielen, oder? Und ob man nun 1000kg Zuladung benötigt, kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich brauche die sicher nicht. Und wie in vielen anderen Threads hier im Forum gelesen, haben sowohl die teuren, wie auch die günstigen Mobile NAHEZU ALLE ihre Kinderkrankheiten, die man nun mal beheben muss, damit man langfristig Spaß an dem Hobby hat. In diesem Sinne habt alle Spaß mit Eurem Hobby leben und leben lassen ;-) LG TravelX ps: unser Mobil ist mit allerhand Schnickschnack ausgestatet. Wir haben die Preise mit Bürstner und Co. verglichen - mit dieser Ausstattung wären wir dort niemals unter 65tsd € geblieben. So sind sind wir knapp unter 50tsd € Basisfahrzeug ist ein 2.0 Tdi mit 130PS von Citroen mit Euro6+ (das war für uns auch ein Kaufgrund. Ein Euro5 Fzg. wollten wir nicht und mit Citroen haben wir anderweitig schon gute Erfahrungen machen dürfen).
Hallo Andreas, hallo WoMo Fahrer, da wir neu in diesem Forum sind und wir dich noch nicht "Direkt" anschreiben dürfen nehmen wir halt diesen Weg. Nach vielen Jahren als Camper wollen wir jetzt aufs WoMo umsteigen und damit fleizig Reisen. Wir sind momentan an genau so einem WoMo dran "Carthago Chic T47" welches du auch fährst und würden uns deshalb über Tips von dir, sowie von anderen aus dem Forum, sehr freuen. LG aus der Nachbarschaft vom paardn (Paar Düren) Volkmar und Silvi |
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