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Neues "Discountmobil" oder gebrauchte Traditionsmarke kaufen 1, 2, 3, 4


Variophoenix am 26 Feb 2016 12:05:38

Ja das kommt noch dazu. Vermotungsfreier Aufbau bei Premiumklass

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Frostnase am 26 Feb 2016 12:11:28

Ich würde immer einen gebrauchten hochwertigen Wagen vorziehen!

Den Preisunterschied sieht man sicherlich nicht nur im Möbelbau sondern auch in der gesamten Konstruktion und der generell verwendeten Materialen wie Schläuche, Pumpen, Tanks, Armaturen etc. pp.

Ich weiß nicht wie viele Fahrzeuge wir uns angesehen haben - neue, Mietfahrzeuge, gebraucht, alte Möhren etc.

Auffallend war vor allem der schlechte Möbelbau/die schlechte Materialqualität bei den günstigen Neuen und Mietfahrzeugen - nein danke, dafür finde ich die zu teuer!
Dann doch lieber einen 10(+) Jahre alten VI eines renommierten hochwertigen Herstellers, da gibt es auch keine Probleme mit Rost an der Karosserie!

brainless am 26 Feb 2016 12:52:34

Frostnase hat geschrieben:Dann doch lieber einen 10(+) Jahre alten VI eines renommierten hochwertigen Herstellers, da gibt es auch keine Probleme mit Rost an der Karosserie!





Da hat ein Freund von mir aber recht tief "ins Klo" gegriffen mit seinem VI von N+B - allerdings ist der erst 7 Jahre alt und hat das Logo von Hymer drauf.
Rost an der Karrosserie hat er nicht, aber sonst so ziemlich alles, was ein Mobil an Macken haben kann. Das schlimmste ist die wellige Rückwand, die lt. Auskunft eines ehemaligen Werksmitarbeiters Standard sei.........
Die gibt allen Hinterherfahrenden auf rund 6 qm einen nachhaltigen Eindruck der geleisteten Qualitätsarbeit. :roll:
Abgerutschte Grauwasserleitungs-Kupplungen, verstörte Füllstandsmesser, nicht mehr öffnende Zentralverriegelung in der Küche, etc. etc.
haben nicht unbedingt sein Vertrauen in diesen "hochwertigen Hersteller" gefördert - ganz im Gegenteil!



Volker

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silent1 am 26 Feb 2016 12:59:02

klink_bks hat geschrieben:Aber mal noch einen Hinweis im PKW-Sektor, ein Kollege von mir wollte sich einen Darcia kaufen,
Lieferzeit ueber 6 Monate. Mercedes und BMW kann er kriegen, soviel und wann er will.

Nur mal so zum Anmerkung.

Gruss von der schoenen Mittelmosel
Achim

Was willst Du uns damit sagen? Bzw. welche Schlüsse ziehst Du für Dich daraus?

Frostnase am 26 Feb 2016 13:05:16

brainless hat geschrieben: (...) Das schlimmste ist die wellige Rückwand, die lt. Auskunft eines ehemaligen Werksmitarbeiters Standard sei (...) Abgerutschte Grauwasserleitungs-Kupplungen, verstörte Füllstandsmesser, nicht mehr öffnende Zentralverriegelung in der Küche(...)


Da fällt mir nur dazu ein: Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)

Probleme kannst Du bei allen gebrauchten haben . . .

Tinduck am 26 Feb 2016 13:10:01

Na ja, was ist anders zwischen dem Aufbau eines Discounter und dem, was Phoenix, N&B, Concorde und diverse Individualausbauer so bauen:

- Wandaufbau
- Boden (Discounter meist Sperrholz statt GFK)
- Möbelbau
- Fenster, Aufbautür
- Qualität von Matratzen und Sitzpolstern
- Sorgfalt bei der Verlegung von Wasser- und Stromleitungen

etc. etc.

Ich denke mal, bei diesen Unterschieden ergeben sich schon erkleckliche Preisdifferenzen, die nicht Vertrieb und Modellauswahl zuzuordnen sind.

Ein Teil des Mehrpreises ergibt sich schon allein aus dem Bauvorgang, der bei den Discountern, aber auch bei den Mittelklassemobilen auf wesentlich höheren Durchsatz getrimmt ist und damit die Mobile günstiger, aber eben auch anfälliger für unsorgfältige Arbeitsweise macht.

bis denn,

Uwe

klink_bks am 26 Feb 2016 13:34:30

silent1 hat geschrieben:.......
Was willst Du uns damit sagen? Bzw. welche Schlüsse ziehst Du für Dich daraus?


Damit moechte ich sagen, dass offensichtlich die Mehrheit der Kaeufer mehr Wert auf ein neues Auto mit Garantie legen, dass Ihnen zumindest fuer die zeit der Garantie keine Kosten oder Scherereien beschert, als auf das erhoehte Imagegefuehl eines hochpreisigen Autos.
Das wie ja auch die Statistiken des ADAC's manchmal zeigen, nicht unbedingt zuverlaessige sein muss.

Wie ich schon angemerkt habe, dss muss aber jeder fuer sich entscheiden.

Gruss
Achim

xbmcg am 26 Feb 2016 13:53:44

Na, die Discounter sind schon "sparsam" verarbeitet. Bin selbst noch Carado Fahrer, hab ihn aber
als jungen Gebrauchten gekauft. Den Neupreis würde ich dafür nicht ausgeben.

Die meisten Macken kann man selbst instand setzen, die zeigen sich nach 3-5 Jahren immer stärker.
Das Material ist schwach und die Schrauben dünn. Scharniere lösen sich , Druckknöpfe der Klappen
reißen schon mal aus, das Bett biegt sich stark durch, die Kantenumleimer fallen mit der Zeit ab,
die Wasserhähne werden undicht ( die Schläuche rutschen heraus ), die Trittstufe versagt den Dienst,
die Wasserpumpe gibt den Geist auf, Der SOG Lüfter quietscht, Regalböden unter der Spüle fallen
runter, weil die Auflagen dafür mit dünnsten kurzen Schräubchen die Last von Topf und Pfanne nicht
aushalten... Kann man beliebig fortsezen.

Ist alles kein Beinbruch, aber man muss immer hinterher sein und kreative Lösungen suchen.

Bei Markenmobilen wird das eine oder andere auch nachgeben, die Verarbeitung sieht auf dem
ersten Blick besser aus, und die teuereren haben z.Teil einen holzfreien Boden / Doppelboden -
was ein großes Plus wäre für die Wintertauglichkeit.

DonCarlos1962 am 26 Feb 2016 14:48:36

Ich möchte mich noch einmal zum meinem Thema äußern.

In die engere Wahl kommen bei uns entweder ein Teilintegrierter Auto-Roller/NobelArt (weil nahezu baugleich) und ein Bürstner VISEO I690, also ein Vollintegrierter.

Die TI sind auch mit holzfreien Aufbau. Dach, Boden und Wände sind aus GFK hergestellt!

Bei einem Neuen kann ich meine Wünsche in Bezug auf die Ausstattung beim Neuwagen äußern und ich bekomme als Basisfahrzeug einen 155 PS Ford. (Der ist dann auch neu, hat Garantie und eine Steuerkette, neue Reifen, sowie ein Wartungsintervall von 50.000KM oder alle zwei Jahre.)

Der Möbelbau kommt an die Qualität von Bürstner allerdings nicht ganz ran. Detaillösungen sind dort auch besser. Perfekt sind sie aber alle nicht.

Der gebrauchte Bürstner hat nur 10.000Km auf der Uhr und der Preis ist sehr verlockend. Allerdings hat er nur einen 130PS Fiat Motor. Macht da die verbaute Anhängerkupplung Sinn?

Der Wagen ist sehr gut ausgestattet, aber bleibt dann noch genug Zuladung übrig?

Rechne ich mit einem „Leergewicht“ inkl. der Ein- und Anbauten von 3150 Kg – bleiben 350 Kg für uns zwei plus Hund übrig. Unser Honda Dax-Nachbau wiegt 74Kg. Jetzt wird’s langsam eng, oder? Eine Auflastung möchten wir aber nicht.
Hat jemand schon einmal einen Kleinwagen auf Anhänger hinter einem 130PS Mobil gezogen? Wir hätten da noch einen Kleinwagen mit nur 780Kg. Ist das überhaupt möglich/sinnvoll?

Bei einer Neubestellung würde ich auf die schwere AHK verzichten und einen Backofen brauchten wir auch nicht.

LG Carsten

derGrandpa132 am 26 Feb 2016 15:00:41

Wir standen vor 2 Jahren genau vor dem gleichen Problem. Insgesamt hat unsere Suche und Entscheidungsfindung 1,5 Jahre gedauert.
Dabei haben wir 4 oder 5 x in Hohenweststedt alles angeschaut was da war, haben uns unzählige neue und gebrauchte bei dem ein oder anderen Händler
angeschaut und probe gefahren und sind schliesslich bei einem gebrauchten 747-A2 von Bürstner gelandet, der sich für uns speziell als genau das richtige
Modell erwiesen hat und auch heute noch so ist. Top gepflegt, alles nachgewiesen, recht gut und umfassend ausgestattet, für uns jedenfalls, und den Rest
hat der Händler zu einem vernünftigen Kurs vervollständigt und umgebaut. Wir würden es immer wieder so machen. Neu ist es uns einfach zu viel Geld und
den Discountern traue ich einfach noch nicht. Ist aber echt nur ein Vorurteil meinerseits. Kenne bisher keine direkt.


Grandpa

nanniruffo am 26 Feb 2016 15:11:41

In dem gerechneten Leergewicht sind nur 75 Kg für den Fahrer enthalten und Vorsicht: irgendwo im Kleingedruckten steht dann vielleicht noch dass die Angabe des Leergewicht nur mit einer Gasflasche und nur mit 20 Liter Wasser im Tank gemeint ist. Dann sind verbleibende 350 Kg nicht nur sehr gering, sondern mit der Dax in der Garage sehr sehr sehr gering.

Außerdem würde ich mit einem 130 PS - 7m Mobil mit 3,5 To keinen PKW Anhänger ziehen wollen. Mir z.B. ist der 130 PS schon solo zu träge, geschweige denn mit einem PKW-Transporter dahinter.

Ich würde den neuen Italo nehmen, so viel besser zusammengeschraubt ist das Bürstner-Mittelklassemodell nicht. Wenn die Alternative dagegen z.B. ein Premium-Fahrzeug wäre für´s gleiche Geld (es wird z.B. gerade ein Wochner-Alkoven angeboten für einen ähnlichen Preis) dann käme ich allerdings schwer in Entscheidungstress, denn da ist der Qualitätsabstand wesentlich größer und ich würde sicher das älteren Premium-Womo wählen.

Viel Glück bei der Entscheidung
Tom

tiefschneewikes am 26 Feb 2016 15:12:30

Hallo Don Carlos,

ich bin großer Verfechter der 3,5 Tonnen, allerdinges eine Zuladung von 350 KG reicht selbst einem Gewichtsparer wie mir nicht - geht nicht. Schon gar nicht wenn die kleine Honda mit 74 KG auch noch mit soll. Entweder auflasten oder einen Anhänger dran. Mir reichen die 130 PS für mein Alkoven, aber einen Anhänger möchte ich nicht noch dazu über die Alpen ziehen müssen.

pilote650 am 26 Feb 2016 15:16:15

DonCarlos1962 hat geschrieben:Hat jemand schon einmal einen Kleinwagen auf Anhänger hinter einem 130PS Mobil gezogen? Wir hätten da noch einen Kleinwagen mit nur 780Kg. Ist das überhaupt möglich/sinnvoll?


LG Carsten


Ich bin früher mit 127PS (Ducato244) und 2Tonnen Anhänger unterwegs gewesen, und nun mit dem 130PS (Ducato250) mit ca. 2300kg Anhänger unterwegs. Wir kommen immer an.......und egal ob es auf dem Berg, oder im Tal ist.
Logisch wären 200PS schöner (oder 100NM extra), aber es funktioniert eigentlich ohne Probleme.

Gruss

mantishrimp am 26 Feb 2016 15:28:16

Hallo,

derbalduin hat geschrieben:Logisch wären 200PS schöner (oder 100NM extra), aber es funktioniert eigentlich ohne Probleme.

Gruss



kann ich bestätigen, 130 PS und Trailer (schwer :-) ) mit kleinem Auto geht ohne Probleme.

xbmcg am 26 Feb 2016 16:18:33

Hat Ford eigentlich das Motorenproblem seiner Spielzeugmotoren für den EU Markt nun in den Griff bekommen,
oder sterben die immer noch reihenweise?

(FORD Motorschaden durch Injectoren... diverse Beiträge im Forum)

teuchmc am 26 Feb 2016 16:47:40

xbmcg hat geschrieben:Hat Ford eigentlich das Motorenproblem seiner Spielzeugmotoren für den EU Markt nun in den Griff bekommen,
oder sterben die immer noch reihenweise?

(FORD Motorschaden durch Injectoren... diverse Beiträge im Forum)

Machs Dir doch einfach.Gibt im FORD-Trööt bei Fahrzeugtechnik über 225 Seiten zu dem Thema.Und sogar ein Gutachten wurde eingestellt.Viel Lesestoff.
Willst Du etwa behaupten,daß 100ccm mehr beim Fiat-Motor,aus dem jetzt nen RICHTIGEN machen? ;D .
Sonnigen Tag weiterhin.Uwe
Ps.Die Companie und Fiat hatten ja durchaus sowas wie Richtige auch für EU im Angebot(3l im Fiat/3.2l im FORD).

DonCarlos1962 am 26 Feb 2016 17:56:27

Hi, zum Thema Fordmotoren:

Nach meinem Wissensstand sind die neuen FORD-Motoren jetzt besser, aber immernoch gibt es ganz vereinzelnd Ausfälle. Vielleicht ist das aber auch nur deswegen bekannt, weil man jetzt genauer hinsieht?!

Vom Innenraum ist der Ford etwas enger als die Mitbewerber, aber auch viel mehr PKW als Leichtlaster.

xbmcg am 26 Feb 2016 18:03:48

Ja, ich weiss, dass es bald jede Woche einen neuen Tröt zu Ford gab, ist aber irgendwie ruhiger
geworden - ich weiss nur nicht, ob die einfach ausgestorben sind oder sich was verbessert hat.

Auf der Messe sieht man sehr wenig / nur vereinzelt Ford oder Renault als Basis, der Sprinter
war wieder etwas im Kommen...

teuchmc am 26 Feb 2016 21:50:54

FORD-Motoren dürften beim Tröötersteller seiner Frage nicht so die Rolle spielen, da die Discounter aktuell zu mind.80%auf Duc&Co und zu 20% auf Renault aufbauen und bei den Gebrauchten von den Traditionsmarken ja auch überwiegend Duc, Mercedes und Iveco ne Rolle spielen.Also fallen die Problemmotore der Bj.06-10 eher raus.
Sonniges We.Uwe

DonCarlos1962 am 27 Feb 2016 01:29:20

Also,
die Discounter bieten derzeit hauptsächlich Renault in der Einsteigerklasse an. Was vielleicht gar nicht so schlecht ist.
Ansonsten wird Ford als Basis gerne an den Mann/Frau gebracht, wenn es etwas mehr Leistung sein darf. Ford unter 155PS gibt es da scheinbar nicht, wird zumindest nicht beworben. Vielleicht weil man diesem Motor mehr zutraut?
Ich meine auch gelesen zu haben, dass das volle Drehmoment erst bei höherer Drehzahl freigegeben wird. Aber diese Praxis kenne ich auch von anderen Herstellern, z.B. und u.a. Mercedes schon sein Jahren. (hier allerdings, weil man die Schaltgetriebe an den drehmomentstarken Dieseln schonen wollte.)
Fiat scheint schon im Einkauf etwas teurer zu sein. Vielleicht geben Renault und Ford gute Rabatte um wieder auf dem Markt Fuß zu fassen?
Zumindest Ford hat mit dem Motorendesaster viel verbrannte Erde hinterlassen, oder?
Erst wenn die Mobile etwas teurer werden gibt es wieder den Marktführer Fiat für unten drunter, so wie auch bei den Traditionsmarken, dort ist es dann aber die Einsteigerklasse.

VW, Mercedes und Iveco gibt es im Einsteigersegment natürlich nicht. Manchmal kommt in mir die Frage auf, ob das so schlimm ist. Natürlich gibt es unter Wohnmobilisten auch "Kilometerfresser", aber die meisten fahren wohl selten mehr als 10.000 Km im Jahr. Da kann selbst ein Renault 15 Jahre laufen ohne an die Lebensgrenze zu stoßen.
Wenn da nicht die kleinen Details wären. Bessere Bremsen/Lenkung, mehr elektronische Helferlein und vielleicht die besser Ersatzteilversorgung.
Das Bessere ist des Guten Feind.

LG Carsten

DonCarlos1962 am 27 Feb 2016 02:40:25

Ich habe gerade den Bürstner Onlinekonfigurator benutzt, um das Gewicht des Viseo i 690 zu berechnen, der mir als Gebrauchter angeboten wurde.
Der gut ausgestattete Integrierte liest sich dann so:

Gem. Konfigurator aufgrund der Ausstattung ermittelte Restzuladung: 328Kg !
(Also mit Markise, Backofen, Rückfahrkamera und blabla...)
Jetzt rechne ich mal:

2 Personen 150 Kg
1 Hund und Napf 30 Kg
20 Liter Wasser! 20 Kg
1 Dax 80 Kg

Summe: 280 Kg

Verbleiben für Besteck, Geschirr, Kaffeemaschine, Bettwäsche, Kleidung, Gas, Toilettenchemie, TV, Sat-Anlage, Werkzeug, Anschlusskabel, Motorradhelme, Markisenseiten- und Frontteil, Vorräte und...... 48Kg!

Und was ist mit der Stützlast auf der Anhängerkupplung?
An die beiden Alu-Klappräder will ich jetzt gar nicht mehr denken!

Habe ich da einen Rechenfehler? Bin ich irgendwo falsch abgebogen? :evil:

Da werden die vier Betten im Mobil doch zur Farce. (Auch wenn wir das Hubbett nur sehr selten nutzen würden.)

LG Carsten

harpya am 27 Feb 2016 02:56:21

Unser Vorgehen war so, das wir keine Womo Erfahrung hatten und erstmal testen wollten
ob das überhaupt dauerhaft in Frage kommt.
Limit waren erstmal 6m und nicht ,mehr als 10J.

Wurde dann ein Alkoven, der bei der Länge als einziger noch akzeptablen Wohnraum bietet,
Sanitärraum nicht für angelegte Ohren und keinen Tisch in Frühstücksbrettchengröße,
mit reichlich Schrankraum.
Wurde ein 2005 Knaus Sun Traveller für 16 Tsd.(160 000 km)
Nur leichte Probleme wie Klappenschloss mal kaputt und kleine Bäche aus dem Schrank wegen
undichtem 3-fach Wasserverteiler (nur bei aufgeheiztem Boiler), Aufbaubatterie am Ende.
Motorsensor führte zu mehrmaligem Motorstillstand aber das ist wohl ein Fiatproblem.
Händler machte da Theater trotz Garantiezeit, war aber einkalkuliert, war Händler mit
oft wechselndem Geschäftssitz. Anwalt hat das geregelt, mir ist sowas zu anstrengend.
Nach einer Saison , Womo-Urlaub prima, Alkoven nicht unser Ding.
Für 22Tsd im Herbst inseriert und happy für den 18 Tsd verkauft.

Such , such, lange Nächte, ein Roller (25 Tsd,2006)war interessant, hingefahren.
Rein, oje,optisch, technisch nichts zu meckern, Bauchgefühl sagt garnicht gut.
Ohne jetzt groß was durchgecheckt zu haben.
Raus, beraten, über den Platz. Da stand ein einsamer Laika Kreos 3008, einfach mal gucken und rein.
Da ging doch glatt an einem trüben Tag die Sonne auf.
Franz. Bett, nicht Hoch oder Einzelbett wo man wegen der Garage auch unter der Decke klebt,
nicht mit Kleiderschränken drunter wo man ein trainiertes Wiesel braucht, um wieder was rauszubekommen.
Handfeste Türen mit richtigen Beschlägen , Backofen, super Belüftungsanlage über das ganze Mobil
und 2 richtige geschwungene Sofas gegenüber nicht diese quadratisch praktisch gut Polster.
Das Innendesign aus einem Guss mit einem gewissen italienischen Schwund und Design.
Auch die Küche sehr haptisch mit ihrer Kunststein (Corian ?) Oberfläche statt der üblichen Kücjenplatte.
Hat alles irgendwie einen gewissen Kick der anderen Mobilen dieser Baujahr abgeht.
2,8l,128 Ps, Festtfäkaltank,Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, durch Drehzahl schon garnicht.
Bj. 2007,30 Tsd€ , 28 Tsd km. Etwas wenig Zuladung (370kg, gewogen), aber für uns 2 und 10 kg Hund nicht so wichtig.
Zur Not bleibt das Ersatzrad zu Hause und die Markise ab.
Verhandelt, Tüv neu (war erst vor 1/2J), 5 neue Reifen, Hinterwand Dusche erneuert, war gewellt, nur der Belag, kein Wasserschaden, Zahnreimen neu (wegen dem Alter). Alle Geräte sahen aus wie nagelneu, Polster nicht durch, Fahrerhausteppich neu, Rahmenfenster, Matratze und Liegekomfort allgemein komfortabel und riesige Stehhöhe.
Im Gepräch kam raus das das ein Mietmobil war , das brachte noch ein paar Extra.
Wurde aber kaum vermietet, evtl. weil nur 2 Gurtplätze und recht hohe Preiskategorie.
Auf der 170km Fahrt zum Unterstellplatz angemessene Motorisierung festgestellt, gegenüber unserer 2,3l
Knaus Maschine weit besseres Durchzugsvermögen, so bei 1800- 2000 Up/m zu fahren, Verbrauch ca. 11 l.
Zu Hause nochmal zu DEKRA und der bekannten Wohnmobil Fachwerkstatt unseres Vertrauens und nochmal durchchecken lassen, Dichtigkeit, Feuchtigkeitscheck..
(ich frag auch beim Arzt immer nach einer 2-3 Meinung). Alles ok, einfach nichts zu finden.

Gute Qualität darf ruhig etwas älter sein, besonders wenn sie kaum gefordert wurde.
Mein Augenmerk gilt da weniger dem Inneraum, das lässt sich alles leicht ersetzen,
als der Basis des Fahrzeugs.
Wenn ich Kiste nicht irgendwann schrotte, werden wir sie sehr lange fahren, das ist der Wiederverkaufswert
nicht besonders aktuell.
Das Ganze auszurechnen mit allen Variablen , Rücklagen... ist mir auch viel zu anstrengend.
Der Maximalverlust, neuer Motor muss immer drin sein.

Ich würde immer Gebrauchte vorziehen, ein Wohnmobil reift gewöhnlich beim Neukunden.

alexg am 27 Feb 2016 10:36:32

Hallo Zusammen,

und wieder mal mein Lieblingsthema Discountmobile.

Dieses Thema ist ein typisch deutsches!!!
Warum? - Weil es nur in Deutschland sogenannte Discounter gibt, die versuchen bestimmte Marken billiger anzubieten, was ihnen in den letzten Jahren jedoch nur noch zunehmend mit Augenwischerei gelingt!
Und die dort verkauften Wohnmobile gelten als "Billigmobile" und werden von vielen Besitzern der sogenannten Markenmobile mit einem Nasenrümpfen betrachtet.
In anderen Ländern werden diese Fahrzeuge von sogenannten Markenhändlern, die sechs oder sieben verschiedene Marken aller Preisklassen anbieten, verkauft.
Man betrachte sich die Kentuckys aus den Baujahren bevor Ahorn den Vertrieb übernommen hat. Die waren mindestens so teuer, wie die Original-Rimors und z.T. höherwertiger ausgestattet. Dann kam Reichmann (Ahorn), lässt abgespeckte Serien produzieren und plötzlich sind es (billige) "Discountmobile".

Und wer wissen will, wie ein Discountmobil nach 10 Jahren aussieht? - Kein Problem, man gebe in mobile.de bei der Suche die entsprechenden Baujahre ab ca. 2000 ein und suche nach folgenden Marken: Rimor, XGO, Ahorn Camp, Elnagh, McLouis, Rollerteam, CI, Mobilvetta, Giottiline, Therry, Carado, Joint und nicht zu vergessen die Eigenmarken Gigant, Volksmobil, NobelArt, extreme, X-Dream, Orangecamp und Glücksmobil...

Jetzt werden einige Besitzer dieser Fahrzeuge entsetzt sagen: "Ich fahre doch kein billiges Discountermobil!!!" - Doch!!! All diese Marken werden oder wurden von den sogenannten Discountern zu entsprechenden Preisen verkauft...

Dann vergleiche man die heutigen Gebrauchtpreise der entsprechenden "Markenmobile" dieser Jahre, und man wird feststellen, dass nach all den Jahren die Preisdifferenz stark zusammengeschmolzen ist...
Eins meiner Lieblingsbeispiele sind die NobelArts mit den roten Fahrerhäusern, ehemals Restbestände von Elnagh, die 2009 für 30' bis 33' verramscht wurden,
oder die NobelArt-Liner, die bei Eura gebaut wurden, und die unter dem Label Chausson und Challenger nicht so gut gingen. Die wurden zur gleichen Zeit ab ca. 40' tEur verkauft.
Erstere findet man heute nach ca. 7 Jahren nicht unter 26' und letztere nicht unter 36' tEur gebraucht mit 50000 bis 80000 km auf dem Markt.
Das sind Wertverluste in sieben Jahren, die man mit einem "Markenmobil" in einem Jahr hat.

Und wenn Holz und Styropor in Wand und Boden ein typisches Merkmal für Discountmobile darstellen soll, halte ich dagegen, dass man bei deutschen Herstellern wie Bürstner, Dethleffs, Knaus, Weinsberg, Hobby, LMC und TEC etc der entsprechenden Jahre betrachten sollte....
Die Fahrzeuge der entsprechenden Baujahre der o.g. Discountmarken sollte man mit diesen "Marken-"Marken vergleichen.
Fahrzeuge von Wochner, N&B o.ä. damit zu vergleichen wäre, als würde man einen Mercedes gegen ein Fahrrad antreten lassen.

Vor einiger Zeit war ich bei einem McLouis- und LMC-Händler im Hunsrück. Als ich ihn nach einem bestimmten Alkoven-Mobil von LMC fragte, sagte er mir, ich solle doch besser ein Fahrzeug mit entsprechendem Grundriss von McLouis oder Elnagh nehmen. Unterstüntzend hielt er mir zwei kleine Wandstücke entgegen, wonach die Wandstärke des deutschen Markenmobils LMC wesentlich dünner war, als die des (ehemaligen) Discountmobils McLouis.

Man kann mit einem Discountmobil Glück haben, man kann mit einem Markenmobil Pech haben. Viel wichtiger ist die Qualität des entsprechenden Händlers in Bezug auf Reparatur und Service und vorallem die Entfernung zu diesem Händler.

klink_bks am 27 Feb 2016 11:44:04

:) Erstklasiger detaillierter :)

und zudem verstaendlicher Beitrag auf fundierten Wissen und mit gezielten Hinweisen.
Dafuer mal ein Positiv von mir.

Gruss
Achim

harpya am 27 Feb 2016 18:11:07

alexg hat geschrieben:Hallo Zusammen,

Man kann mit einem Discountmobil Glück haben, man kann mit einem Markenmobil Pech haben. Viel wichtiger ist die Qualität des entsprechenden Händlers in Bezug auf Reparatur und Service und vorallem die Entfernung zu diesem Händler.


Wir haben unsere 2 Womos ja auch hundert km entfernt gekauft und fahren damit auch mal weg.
Da will ich garnicht austesten wie gut der Händler aus McPomm ist, wenn ich in Bayern einen Defekt habe.
Mit dem Ersten blieben wir ja ab und zu mal liegen, weil einfach der Motor ausging (Sensordefekt).
Auch mal mitten auf einer großen Kreuzung far away.

Das haben wir dann nach dem Abschleppen vor Ort reparieren lassen und dem Händler in Rechnung gestellt, während der Garantei/Gewährleistungszeit. (vor 2 Mon. gekauft)
Da machte der doch tatsächlich Theater wegen 189€.
Das regelte der Rechtsanwalt.

Beim 2ten Womo ist vertraglich geregelt, das alle Schäden von qualifizierten Betrieben meiner Wahl vor Ort geregelt werden können.
Ich fahre doch nicht 1000km, nicht mal 300,um die Piezozündung am Herd auswechseln zu lassen oder eine undichte Dachluke.

Tinduck am 28 Feb 2016 11:22:59

DonCarlos1962 hat geschrieben:Habe ich da einen Rechenfehler? Bin ich irgendwo falsch abgebogen? :evil:


Nur an der üblichen Stelle.

Wenn man wie ein hypnotisiertes Kaninchen auf die 3,5-Tonnen-Grenze starrt, sind sehr gut ausgestattete Wohnmobile halt nur mit ärgerlich wenig (wenn überhaupt noch) Zuladung möglich.

Also entweder bei der Ausstattung oder beim Gepäck einschränken.

Oder über 3,5 Tonnen mit allen Einschränkungen akzeptieren, sowas kaufen, notfalls dafür den C1 machen und dann entspannt in den Urlaub fahren, ohne sich über die 3. Unterhose den Kopf zu zerbrechen.

Es hat schon seinen Grund, dass DER Grundriss für die berühmten älteren alleinreisenden Paare (Alpa, gibts aber schon länger von Phoenix und Konsorten) eben KEIN 3,5-Tonner ist. Und selbst der hat noch Zuladungsprobleme mit der Hinterachslast :eek: , wenn man nicht aufpasst.

bis denn,

Uwe

axel1964 am 03 Mär 2016 08:53:25

Interessanter Test in der RM 08/15.

Verglichen wurden 3 TI's von Buerstner, Chausson und Ahorn auf drei verschiedenen Fahrgestellen.

Koennt ihr kostenlos abrufen auf der Homepage von Ahorn unter Menüpunkt "Presse"

LG
Axel

UlrichKA am 03 Mär 2016 13:12:45

Hallo zusammen,

ich möchte auch einmal meine Überlegungen zu den sognannten Discoutmobilen darstellen. Ich besitze seit einem Jahr einen Kentucky K-line ALG von Ahorn/Speyer. Auch ich habe lange überlegt einen gebrauchtes Markenmobil oder ein preiswertes neues zu erstehen. Und da ist auch schon das Stichwort gefallen: preiswert.

Meiner Meinung nach sind diese Discounter eben genau das. Einfach nur preiswert und nicht billig. Ich finde 40TEUR sind nicht gerade wenig Geld. Die Mobile werden ganz normal in Serie bei Rimor/Italien auf Bestellung gefertigt. Unsere Baureihe gibt es schon seit mehreren Jahren. Es handelt sich nicht um irgendwelche Restposten oder Überproduktionen. Der Händler in Speyer hat aber immer eine gewisse Anzahl der beliebtesten Mobile auf dem Hof stehen und kann dadurch oftmals schnell liefern.

Wo sind nun die Unterschiede zu anderen Mobilen? Es sind viel kleine Details. Fangen wir mal beim Basisfahrzeug an: Unser Mobil basiert auf einem Renault Master. Mit ESP aber ohne Berganfahrhilfe und ähnliches Zubehör. Auch die beim normalen Master serienmäßige Start-Stopp-Anlage: Fehlanzeige. Ebenso: kein Tagfahrlicht, keine Nebelscheinwerfer und sicher noch viele andere Kleinigkeiten. Auf das alles kann ich beim Womo verzichten. Aber das muss aber jeder selbst für sich entscheiden. Was wir haben ist ein modernes Basisfahrzeug mit Luftzusatzfederung von Goldschmitt, das sehr sparsam (ca. 10 l/100km) ist und sich sehr angenehm fahren lässt.

Weiter beim Aufbau. Hier war mit kaufentscheidend der Grundriss (Alkoven mit Längsbetten hinten, durch Tür getrennt). Den gab es sonst erst wieder bei Mobilen weit jenseits der 60 TEUR. Auch die gebrauchten konnten da nichts bieten. Beim Möbelbau gibt es auch kleine Unterschiede. Die Möbel nützen nicht jede kleine Nische aus. Zum Beispiel ist zwischen den Längsbetten ein Treppenförmiges Teil eingebaut. Dieses ist geschlossen und der umbaute Raum kann nicht genutzt werden. Aber trotzdem haben wir in diesem Mobil mehr als genug Stauraum für alles, was wir auf unserer tollen Wohniausflüge benötigen. Oder an der Wand neben dem Herd ist kein Spritzschutz montiert. Oder die Deckenbeleuchtung lässt sich nicht von der Wand ein- und ausschalten sondern nur direkt an der Deckenleuchte. Es gibt noch viele weiterer solche Kleinigkeiten: am besten selber beim Händler in Ruhe anschauen, vergleichen und gewichten.

Technische Ausstattung: Da sehe ich die geringsten Unterschiede zu den viel teureren Mobilen. Wir haben genau denselben Marken-Kühlschrank wie im 65 TEUR-Bürstner und die Heizung ist die allseits beliebte Truma Combi 4.
Die Dichtigkeitsgarantie von 5 Jahren gibt zusätzliche Sicherheit und Unzulänglichkeiten nach dem Kauf beschränkten sich auf ein paar fehlende Schrauben und die nicht optimale Ladetechnik für die Aufbaubatterie (siehe XGO-Thread im Thema „sonstiges zu Wohnmobilen“).

Also mein Fazit: wir konnten und wollten nicht mehr Geld ausgeben und für uns ist der Ahorn Kentucky einfach das ideale Mobil.
Ulrich

Gast am 03 Mär 2016 15:18:15

Du sprichst mir aus der Seele... Eigentlich ist deinem Beitrag nichts hinzuzufügen, außer dass wir genauso denken.
Wir können ( und wollen ) nicht einfach mal 50.000 Euro oder noch weit mehr für ein Wohnmobil ausgeben und sind bis jetzt
( soweit wir das in der kurzen Zeit beurteilen können ) ganz zufrieden mit unserem Ahorn Kentucky LG

ubruesch am 03 Mär 2016 15:51:21

Mag ja alles sein aber wir werden als nächstes Wohnmobil auf jeden Fall eins von den gebrauchten Traditionsmarken nehmen.
Hintergrund ist das wir in gut 2 Jahren viel Zeit haben und uns vorgenommen haben mindestens 7 Monate auf Achse zu sein.
Und da habe ich meine Zweifel ob der Möbellbau der Discounter für so eine lange Nutzungsdauer geeignet ist.
Da wir auch keinen Goldesel im Keller haben wollen wir in Richtung gebrauchten Rapido, Frankia oder Concorde gehen.
So in der Reihenfolge was aber auch preislich aufsteigend ist.
Wir werden sehen, noch muss unser jetziger 25 Jahre alter Hymer herhalten. Ist ja noch rüstig. :D

Udo

tiefschneewikes am 08 Mär 2016 19:32:28

Es gibt gerade wieder einen neuen Thread: Ahorn nach 1,5 Jahren undicht. Ersatzteil aus Italien im Moment nicht lieferbar. Genau das hatte ich bei meinem Ahorn damals auch. Bei meinem neuen LMC funzt die Aussenleuchte nicht. Teil heute vom Händler bestellt, wird am Donnerstag (hoffentlich) montiert.
Allein schon die Ersatzteilversorgung spricht für die Traditionsmarke.

alexg am 08 Mär 2016 23:44:00

Hallo, dass du auf Ersatzteile ewig warten musst, ist ebenfalls kein typisches Merkmal von Marken, die über Discounter vertrieben werden. Das habe ich auch schon von "Traditions"-Marken wie Chausson/Challenger und auch von preislich höher angesiedelten Marken wie z.B. Laika gehört und erlebt.

Es gibt Händler deutscher Fahrzeuge, die behaupten, dass dies bei italienischen Marken üblich sei. Die haben dann bei Gebrauchtfahrzeugen entsprechende Erfahrungen gemacht.

Und ich meine mich an eine Geschichte zu erinnern, wo bei einem Dethleffs nach wenigen Jahren die Aufbautür nicht mehr lieferbar war.

tiefschneewikes am 10 Mär 2016 17:20:48

Ersatzteil am Mittwoch bei LMC bestellt. Heute gekommen und fertig eingebaut. Bei meinem Ahorn hab ich manche Teile nicht mehr bekommen, beim Roller musste ich auf Schürzen 4 Wochen warten. Beide Fahrzeuge waren zwischen 3 und 5 Jahre alt. Mal sehen wie die Ersatzteilversorgung bei LMC ist wenn das Auto mal 4 - 6 Jahre alt ist.

Gast am 11 Mär 2016 00:09:45

Wir haben einer gebrauchten klassischen Marke den Vorzug gegeben auch wenn z.B. Ahorn bei uns in Speyer sitzt.

klink_bks am 11 Mär 2016 07:51:21

:) Das A und O bei der Ueberlegung ! :)

sind sicherlich der persoenliche Geschmack und die Einstellung, meines Erachtens aber auch der ausgewaehlte Haendler.
Wenn der sich bemueht, geht einiges. Wenn der nur verkauft, sieht's eher schlecht aus.
Ein engagierter Haendler, der wirklich versucht, Kunden zu binden, wird sich sicherlich mehr bemuehen,
wie ein Discounter, der nur Stueckzahlen erreichen will.

Also auch da drauf achten.

Grusss von der schoenen Mittelmosel
Achim

Gast am 11 Mär 2016 10:11:38

Sehr wichtiger Punkt Achim - kann ich so voll bestätigen.
Wir selbst haben den Umstieg von Kastenwagen auf Alkoven bei dem Händler vollzogen, bei dem wir schon den Kastebwagen gekauft hatten. Service nach Verkauf ist top und genau so wichtig wie gute Beratung beim Kauf.

Tilly1963 am 11 Mär 2016 12:46:00

Moin,

die so genannten "Discounter" haben aber nicht zwangsläufig einen schlechten Service, und die so genannten "Markenhändler" immer einen guten.
Wir haben bei Palmo gekauft, und können uns bislang nicht beklagen. Mal sehen, ob das auch so bleibt.

Gruß Karsten

JoFoe am 11 Mär 2016 13:14:11

[quote="alexg"]Hallo, dass du auf Ersatzteile ewig warten musst, ist ebenfalls kein typisches Merkmal von Marken, die über Discounter vertrieben werden. Das habe ich auch schon von "Traditions"-Marken wie Chausson/Challenger und auch von preislich höher angesiedelten Marken wie z.B. Laika gehört und erlebt.

Hallo Alexg,
die von dir genannten kommen doch auch alle aus Italien oder ? Das ist doch genau das Problem der Ersatzteilbeschaffung. Ich musste es auch selber leidvoll erfahren das es sehr lange dauern kann.

alexg am 11 Mär 2016 13:34:12

Chausson und Challenger werden in Tournon in Frankreich zusammen"genagelt"...

Die Aussage auf die ich mich bezog war:
tiefschneewikes hat geschrieben: Allein schon die Ersatzteilversorgung spricht für die Traditionsmarke.


Aber das Problem der Ersatzteilbeschaffung hat nichts mit "Discount-" oder "Traditions-" Marken zu tun!

alexg am 11 Mär 2016 13:57:50

Und wie ich weiter oben geschrieben habe.
Was sind Traditionsmarken und was sind Discountmarken???

Elnagh wurde 1946 gegründet. Ist es jetzt eine Traditions- oder eine Discountmarke?
Wenn ich in den Nuller-Jahren einen Elnagh bei AMB im Hunsrück gekauft habe, war es ein Traditionsmobil. Wenn ich's bei Palmo oder Gante gekauft habe, war es ein Discountmobil....

Die spanische Marke Joint, die es inzwischen nicht mehr gibt, gehörte zum SEA-Konzern und wurde z.T. über sehr gute Händler verkauft und z.T. über Discounter wie Gante, Palmo oder Sawitzki verscherbelt.

Wichtig ist eher, wo man ein Mobil kauft.
- Der Discounter Palmowski hat eine relativ große Werkstatt ohne schlechten Ruf.
- Ein langjähriger Mitarbeiter von Gante sagte mir mal: "Wir verkaufen keinen Service, bei uns kann man günstige Wohnmobile kaufen." Von ersten Tei dieser Aussage können leidgeprüfte Kunden und ihr Rechtsanwälte ein Lied singen. Der zweite Teil der Aussage trifft seit dem Abverkauf der Restbestände von 2008 eher nur noch auf die Integrierten von Giottiline zu.

JoFoe am 11 Mär 2016 14:30:43

Hallo,
Chausson und Challenger gehören aber doch zu der Italienischen Gruppe ? Oder nicht mehr ? ist ja auch egal.
Du hast auch recht das es 2008 und 2009 richtige Schnäppchen gab. Aber als dann die Discounter eingeführt wurden so wie es Sie heute gibt wurden
kaum noch Überhänge verkauft. Sondern extra für diesen Markt produziert. Das bedeutet der Preis kommt irgendwo her.
Ich bin selber bei Palmo gewesen den ich seit 30 Jahren kenne und der ja hier bei mir vor Ort ist. Ferner war ich auch bei Gante und habe mir da ein Mobil ausrechnen lassen was ich vorher auch ausführlich " Besichtigt "habe . Einen Elnagh und einen CI konnte ich selber mein eigen nennen so das Ich es getrost sagen kann: Es sind günstige Wohnmobile. Und es ist auch Ok. wen Jemand sagt damit kann ich leben. Trotzdem habe ich mich
letztendlich für eine junge gebrauchte Traditionsmarke entschieden . Auch aus dem Grund das die Preise die für die " Günstigmobile " aufgerufen werden ( mit ein wenig Ausstattung ) sehr frech sind. Auch die Gebrauchtwagenpreise mehr als frech. Und teilweise selbst für Händler nicht mehr zu durchschauen. Ein Mobil was vor 8 Jahren keine 30 000 Tausend gekostet hat soll noch 24 000 Tausend bringen und wird auch noch dafür gekauft.
Solange sich immer wieder Kunden dafür finden wird es wohl so weitergehen.

nanniruffo am 11 Mär 2016 16:10:40

Causson und Challanger gehören und gehörten schon immer zur französischen Trigano-Gruppe. Die anderen zahlreichen Marken dieses Konzerns sind alle "dazugekauft".

Tom

JoFoe am 11 Mär 2016 16:44:44

Yep,

Die Trigano-Gruppe im Überblick

Wohnmobilmarken auf dem deutschen Markt: Challenger, Chausson, Elnagh, Eura Mobil, McLouis, Mobilvetta, Notin, Roller Team,
Weitere Wohnmobilmarken: Arca, Autostar, Auto-Trail, Benimar, Ci, Font Vendôme

alexg am 11 Mär 2016 16:50:47

Hallo Joachim,
ja genau, Chausson und Challenger gehören zum französischen Trigano-Konzern, zu dem neben den italienischen Marken Rollerteam und CI seit vielen Jahren auch Eura-Mobil sowie Karmann und seit wenigen Jahren die Marken McLouis, Elnagh und Mobilvetta des ehemaligen SEA-Konzerns sowie seit kurzem auch Rimor gehört.
Du hast noch die Eura-Tochter Forster vergessen, deren Fahrzeuge baugleich mit McLouis sind. Diese Kooperation wurde durch den Aufkauf der SEA-Marken ermöglicht.
Die Zeit der Discounter ist aus heutiger Sicht eher zu Ende.
Seit 2002 interessiere ich mich für Wohnmobile. Da ich mich aufgrund meiner damaligen wirtschaftlichen Verhältnisse eher für günstigere Neufahrzeuge interessierte, stieß ich schließlich auf die Homepage von Gante.
Der verkaufte damals Ahorn, McLouis und Elnagh z.T. original z.T. umgelabelt als Gigant.
Ca. 2004 kam der langjährige Hymer-Händler Palmowski mit den z.T. selben italienischen Marken als auch mit Rollerteam und CI etc. auf den deutschen Markt, (später dann mit Volksmobil und NobelArt)
Daneben gab es auch noch Sawitzki und irgendwann kam EMR als Unterhändler von Gante auf die Bildfläche.
Dann gab es Ahorn Camp, der eigentlich reiner Importeur italienischer Fahrzeuge war und für den Gante auch schon als Unterhändler tätig war.
Die Discountgeschichte hatte ihren Höhepunkt in 2009/2010 aufgrund der Restbestände aus 2008.
Was heute noch in Deutschland als reine "Discountmarke" gehandelt wird, hat z.T. ganz anderen Ursprung:

NobelArt = Eigenmarke von Palmo: Unter dem Label haben die alles vermarktet, was im unteren Preissegment und als Restbestände zu bekommen war. Seit zwei Jahren werden darunter mit Rollerteam baugleiche Fahrzeuge verkauft, die speziell für Palmo produziert werden, was die Dinger allerdings nicht mehr viel günstiger im Vergleich zu ihren Rollerteam-Brüdern macht.

XGO: Die Marke, die Fahrzeuge aus Rimor-Produktion verkauft, kam bereits ca. 2006 in Italien, Frankreich und Benelux auf den Markt. Seit 2009 wird sie in Deutschland von Palmo vertrieben, hat keine eigene Homepage mehr. Und obwohl sich Palmo als "Generalimporteur" für Europa bezeichnet, gibt es in Frankreich Händler, die neue XGO-Modelle verkaufen, die es nicht (mehr) bei Palmo gibt (Dynamic 23)...

Miller: kam ca 2002 als Einstiegsmarke von Mobilvetta (ähnlich wie McLouis bei Elnagh) aus dem SEA-Konzern. Verschiedene Händler versuchten die Vermarktung, bis schließlich Gante übernahm, für den die Fahrzeuge heute ausschließlich noch in einem Werk des ehemaligen SEA-Konzerns produziert werden. Die Modellvielfalt der Marke fiel dem Markt (oder dem Ruf des Händlers) zum Opfer.

Giottiline /Therry: Die Famile Giotti, denen bis zur Übernahme durch den SEA-Konzern die Marke Mobilvetta gehörte, fing Mitte der Nuller-Jahre wieder an, recht hochwertige Fahrzeuge zu produzieren, die z.T. sogar von der deutschen Marke Fendt unter deren Label vermarktet wurden. Dann kam 2008 die Einstiegsmarke Therry mit den Eco-Therrys ET 24 und ET 25 auf den Markt und Gante stürzte sich für Deutschland gleich darauf. Inzwischen wurde Giottiline von Alinari (PLA) übernommen und betreibt lt. Homepage noch ein Händlernetz außerhalb Deutschlands. In Deutschland werden eigentlich nur noch die Integrierten wahrgenommen, die von Gante als G-Liner und von Ahorn als A-Liner vertrieben werden.

P.L.A.: Pierluigi Alinari, der im Laufe seines Lebens viele italienische Marken geleitet und auch gegründet hat, wollte sich in hohem Alter nicht zur Ruhe setzen und schuf seine Marke PLA. In Deutschland kam wieder Gante an und wollte die Marke unabhängig von seinem Discount unter einem Outlet-Center z.T. auch mit anderer Preispolitik (ohne seine Finanzierungs-Augenwischer-Preise) vermarkten. Inzwischen vertreibt sein ehemaliger Unterhändler EMR die Marke und gleich noch die Günstig-Ableger Mister (ehemalig Yes-Camper) unter der Bezeichnung Bela mit.

Ahorn: Unter dem Label Ahorn wurde seit den neuziger Jahren auch schon alles mögliche nach Deutschland importiert. Seit einigen Jahren mit der Selbstvermarktung wieder da, werden inzwischen Fahrzeuge von PLA und Rimor mit einem Ahornblatt beklebt. Man kann bei Ahorn übrigens auch verschiedene italienische Markenfabrikate zu günstigen Konditionen erwerben, sollte dies dann jedoch bei anderen Händlern nicht an die große Glocke hängen, d.h., man ist servicemäßig an Ahorn gebunden... :wink:

Kenntucky-Camp: Diese Fahrzeuge gab es auch schon einige Jahre in Italien, Frankreich Deutschland und Benelux, bevor Ahorn sie bei seiner Rückkehr auf den deutschen Markt anbot. Früher rangierten diese bei Rimor gebauten Fahrzeuge eher auf dem Ausstattungs-Niveau der Muttermarke oder z.T. darüber. Die heutigen K-Lines, die für Ahorn gebaut werden, sind eher unter dem Ausstattungsniveau entsprechender Rimor-Fahrzeuge und tendieren eher in Richtung XGO. Preislich möchte ich jedoch für XGO und Ahorn betonen, dass sie nicht mehr weit unter Rimors rangieren...

Ich werde das Gefühl nicht los, dass die deutschen Discounter irgendwie bei allen italienischen Marken, die sie übernehmen, verbrannte Erde zurück lassen.
Da viele deutsche Händler (nicht zuletzt wegen der z.T. katastrophalen Ersatzteilversorgung) nicht so gerne mit italienischen Marken in's Geschäft kommen, kommen diese dann oft über ihre langjährigen Geschäftspartner Reichmann (Ahorn) und Gante auf den deutschen Markt. Und dass vor allem Letzterer hier nicht gerade den besten Ruf genießt, scheint den Italienern nicht so richtig klar zu sein.
Was hätten die Fahrzeuge von PLA über eine andere Vermarktungsschiene für Möglichkeiten haben können.
Leider werden neue italienische Marken immer (mit wenigen Ausnahmen) über Discounter oder Eintagsfliegen, die nicht lange auf dem Markt sind und bleiben, auf dem deutschen Markt eingeführt.
In Frankreich, wo viele Händler mehrere Marken haben, kann es auch durchaus vorkommen, dass ein neuer PLA neben einem neuen Hymer oder Frankia im Laden steht. In Deutschland unvorstellbar :!:

JoFoe am 11 Mär 2016 17:03:28

Hallo,
danke Alex deine Ausführung ist sehr gut.

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