Leser am 27 Aug 2006 22:54:12 Hallo Waldtroll,
Waldtroll hat geschrieben: PS. Für mich ist es geistige Armut, wenn hier Forumsmitglieder über Andere spötteln oder sich lustig machen, wenn hier einige über die Erfahrungen mit ihrem WoMo berichten.Damit unterbindet man ein Ehrliche Berichterstattung und es ist kotraproduktiv !
warum ereiferst Du Dich denn so? Meine 15-jährige Wohnmobilerfahrung kann doch mit Deinem Wissen nicht mithalten (bester Beweis hierfür ist doch mein Fehlkauf) und wie Du richtig erkannt hast,-kommt auch noch geistige Armut hinzu. Bin wirklich froh, das Du zu denen gehörst, die mit geistigem Reichtum gesegnet sind und Du Dein fundiertes Wissen auch weitergibst.
zu: Arme Womo Besitzer: stimmt, aber woher weißt Du.
Leser(mit 3-achser)
Gast am 27 Aug 2006 23:47:23 @leser mit 3-Achser: :klatschen:
... da meines Wissens nach Waldtrolle allerdings unter Natur - äh - oder Denkmalschutz stehen, gibt es natürlich keine Möglichkeit, sie am veröffentlichen von erheiternden Beiträgen zu hindern ... :kuller:
Leser am 28 Aug 2006 00:06:04 captain-krabbe hat geschrieben:, gibt es natürlich keine Möglichkeit, sie am veröffentlichen von erheiternden Beiträgen zu hindern ... :kuller:
Hallo captain-krabbe,
das ist auch keinesfalls meine Absicht, denn man kann ja aus allem seine Lehren ziehen.
Leser
Gast am 29 Aug 2006 13:03:41 Hat eigentlich von euch mal jemand daran Gedacht, das einige hier auch noch auf ihren Geldbeutel schauen müssen?
Ich hätte auch gerne eine DB mit 6to am besten mit Allrad. Oder noch besser einen MAN mit 4 angetriebenen Achsen. Das ist doch dann endlich mal was wo man keine Probleme mehr hat. Leider reicht es nun mal nur zu einem Ducato 18maxi. Ein ALKO mit drei Achsen wäre mir natürlich lieber, alleine schon wegen der Zuladung. Aber da muss ich noch mal 10'EURO drauflegen. Als nächstes gibt es da nen Iveco mit Zwillingsbereifung und Heckantrieb......sicherlich um Klassen besser.....und auch noch mal teuerer. Und so kann man weiter träumen bis zu meinem HighEnd Traum...dem MAN 4achser :D dann hänge ich alle eure 3achser, Zwillingsbereiften DB's und noch an paar andere hinten hin und zieh sie durch den Sumpf :evil: !!!! Achtung: nur Gaudi.
Ich glaube ihr habt hier etwas seltsame vergleiche angefangen. Wer sich einen DB als Basis leisten kann, braucht sich natürlich nicht mehr mit den Nachteilen eines Ducatos rumärgern.
Sorry, aber das ist halt meine Meinung.
aus München
spiti01 am 11 Sep 2006 01:32:09 Sorry, oschi-andi,
warum "....Nachteile des Ducato nicht mehr in Kauf nehmen..."?
Nach meiner Erfahrung mit Sprinter und Duc-Basis bin ich mit dem Fiat + ALKO wesentlich zufriedener als mit der Schiffschaukel Sprinter. Das Fahrwerk ist um Dimensionen besser, der Motor deutlich leiser.
Zum Thema Qualität kann ich nur sagen, dass wir mit dem DB mehr als genug Ärger hatten, einschließlich Liegenbleiber, ständigen Kopfschmerzen durch Spritgeruch, Vibrationen der Kardanwelle, gefühllose Lenkung, Rost usw. Beim Ducato hatten wir bisher absolut noch keinen Ärger!
Und die Traktion beim Frontantrieb ist bei Womos mit ausreichender Achslast vorn + ASR ebenfalls bisher keine Problem. Selbst im Winter - dann natürlich mit Winterpneus. Zugegeben, der Hecktriebler ist da naturgemäß noch besser. Bei Glatteis kann der aber auch beim Runterschalten im Gefälle hinten leicht 'rumkommen.
Dennoch, den 3-Achser würde ich versuchen zu vermeiden - außer man fährt nahezu ausschließlich Langstrecken und kaum abseits der befestigten Straßen. In dieser Gewichtsklasse (>4 Tonnen) sollte es schon ein Hecktriebler sein.
Gott sein Schrank hat unser Chic i51 nur 4 Tonnen zul. Ges.Gew. Die Zuladung reicht vollkommen, incl. Quad in der Garage..... ,ich brauche keinen DB und spare dazu noch 'ne Menge Geld.
Allerdings: Unserem "Hausmarder" scheint der Ducato absolut nicht zu schmecken. Am Sprinter hingegen mochte er gern 'mal naschen :( :roll:
Uli.F am 11 Sep 2006 14:43:20 spiti01 hat geschrieben:... Und die Traktion beim Frontantrieb ist bei Womos mit ausreichender Achslast vorn + ASR ebenfalls bisher keine Problem. Selbst im Winter - dann natürlich mit Winterpneus ...
Wir hatten schon Probleme - trotz ASR.
Bei durchdrehenden Rädern arbeitet die ASR durchaus so wie vorgesehen. Wenn die Räder dann nicht mehr am Stück durchdrehen, sondern nur in Intervallen - na ja :D . Geholfen hat's bisher eigentlich nicht wirklich.
Dreiachser kämen vielleicht dann in Frage, wenn wir nur auf Autobahnen und ähnlichen Strassen unterwegs wären.
Sind wir aber nicht :D :D .
Uli
Nille am 11 Sep 2006 15:24:49 Hallo pezz88,
Du solltest vielleicht auch noch etwas zu Deiner beabsichtigten Nutzung sagen. Wenn Du nur im Sommerhalbjahr unterwegs bist und sumpfige Wiesen meidest, wirst (wie viele Andere auch) mit einem Dreiachser sicher gut zurechtkommen. Wenn Du ein Ganzjahresfahrzeug suchst, wirst Du mit Iveco oder Mercedes sicher besser bedient sein.
Wir selbst haben uns vor 5 Jahren schon von unserem Ducato mit Frontantrieb getrennt, weil wir viel mit Anhänger (1300-1500kg) unterwegs sind und auch im Winter/Herbst fahren. Wer schon einmal einen Duc gegen einen MB oder Iveco im Winterbetrieb im direkten Vergleich gefahren ist, weiß wovon ich spreche.
Den Spritverbrauch solltest Du vielleicht erstmal vernachlässigen, die Angaben die da teilweise durch die Foren "schweben" halte ich für arg geschönt....ich habe noch keinen Duc. 2,8 unter 12 Liter bewegt. Bei einem 730 cm langen Integrierten wirst Du um die 14-15 Liter liegen. Der Iveco hat übrigens den gleichen Motor wie der Ducato. Meiner braucht zwischen 16,8 (Solo BAB 90 km/h) und 20 Liter (Anhängerbetrieb in den Alpen), ist aber auch ein Alkoven mit 6,5 t tatsächlichem Gewicht.
Bergbewohner1 am 11 Sep 2006 18:41:49 Also mein LT 35 2,8 Karmann -alkoven braucht ca 11-12 Liter bei max 110.Wenn ich drüber naus fahre oder starken Gegenwind habe, dann schluckt er auch mehr. Ich kann nur jedem raten, auch wenn er im Sommer fährt, kauft Euch gleich recht nicht einen Dreiachser.
MfG.waldtroll
Gast am 11 Sep 2006 19:35:01 Nille hat geschrieben:Den Spritverbrauch solltest Du vielleicht erstmal vernachlässigen, die Angaben die da teilweise durch die Foren "schweben" halte ich für arg geschönt....ich habe noch keinen Duc. 2,8 unter 12 Liter bewegt. Bei einem 730 cm langen Integrierten wirst Du um die 14-15 Liter liegen. Der Iveco hat übrigens den gleichen Motor wie der Ducato. Meiner braucht zwischen 16,8 (Solo BAB 90 km/h) und 20 Liter (Anhängerbetrieb in den Alpen), ist aber auch ein Alkoven mit 6,5 t tatsächlichem Gewicht.
@Nille
ich brauche hier nichts beschönigen, warum auch?
Mein DUC (2,8 JTD Power) benötigt bei meinem Fahrzeug (Integriet, 5t, 3Achsen) zwischen 11l (Landstraße) und 12,5l (Autobahn, 110km/h). Stadtverkehr kann ich nicht sagen, aber da wird er wohl erheblich mehr schlucken.
Beim Spritverbrauch kommt es auch auf die Fahrweise an - gleichmäßig und besonnen (auch auf der Autobahn bei 110km/h) ist spritsparend.
Aber ich bin mir sicher, dass jetzt wieder ein *troll schreiben wird, dass man nicht ehrlich ist, wetten?
Nille am 11 Sep 2006 20:32:35 OT Modus ein
@ABE
Das mag ja sein, aber ich persönlich kann diese Werte nicht glauben, da wir ja den gleichen Motor haben (der übrigens als "Säufer bekannt ist), ich würde mal sagen, das dein Tacho wohl etwas voreilt (10% Voreilung = 10% geringerer Verbrauch)......naja ist aber auch egal. Die Ducs die ich fuhr haben in allen Lebenslagen immer über 12 l verbrannt, und ich bin sicher das ich nicht mit Bleifuss fahre...meine PKWs laufen alle unter der Werksangabe im Mix.
Prinzipiell macht es aber auch nichts, bei 10000 km pro Jahr sind es pro Liter Differenz 100 € das ist zwar für sich genommen nicht wenig, aber auf die Gesamtbetriebskosten des Womos umgerechnet Peanuts..sorry soll nicht arrogant klingen....8)
OT Modus aus 8)
Bergbewohner1 am 11 Sep 2006 21:35:51 Hallo ABE, so kann man sich täuschen. Wette verloren !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Jagstcamp-Widdern am 12 Sep 2006 12:04:00 muss mich jetzt auch mal zu 3-achser melden, ich hab nämlich auch einen, allerdings einen selbstausgebauten koffer.
2,5 td, ez 90, 7m lang, 2,50m (!!)breit und 3m hoch.
zgg 4,3 t, reisefertig liege ich bei 3,6t.
gekauft habe ich das teil damals, weil es saubillig war.
mit den 93 ps und schrankwanddesign fahre ich fast immer vollgas (vmax= 115km/h) und verbrauche mit glück 12 ltr, aber meistens zwischen 13 u. 14, in den alpen 15.
wintertraktion brauche ich nicht, da ich bei minus 20 grad lieber eine ferienwohnung aufsuche.
die sommertraktion an steigungen ist besser als bei 2-achs fronttrieblern, da die vorderachse nicht so entlastet wird.
die traktion auf nassen wiesen ist katastrofal, weil die tandemachse nämlich ca. 20cm breiter ist als die va.
der geradeauslauf ob mit oder ohne seitenwind ist fantastisch.
der fahrkomfort auf älteren betonautobahnen ist äusserst mässig, manche werden fast seekrank weil das fugenüberfahren des tandems zu einem ganz sanften längsschaukeln führt.
ganz schlecht: mautgebühren in a und in f, teilweise auch in i
reifenverschleiss, die va und die 1. achse vom tandem verschleissen stärker als beim zweiachser, die 3. überhaupt nicht.
der wendekreis ist riesig.
geil ist reifenwechsel hinten, der geht ohne wagenheber, rampe hoch und die andere achse hängt in der luft...
ich ziehe den tandem trotzdem den 2-achsfronttrieblern vor, würde mir aber nie ein neues frontantriebs-womo kaufen, sondern immer den heckantrieb mit zwilling vorziehen.
also:heckzwilling = 1. wahl, fronttandem = 2. wahl, frontsingle = nie
aber: wenns ein echtes schnäppchen ist...
meiner hat 2000 mit 75 tkm exact 7000.- marx gekostet, würde ich sofort wieder kaufen
bis denne hartmut
Uli.F am 12 Sep 2006 18:49:15 katze-bruno hat geschrieben:... die traktion auf nassen wiesen ist katastrofal, weil die tandemachse nämlich ca. 20cm breiter ist als die va ...
:?: :?: :?:
Was hat denn die Spurbreite der hinteren Tandemachse mit der Traktion der Vorderräder zu tun :gruebel:
Uli
Bergbewohner1 am 12 Sep 2006 19:21:50 Hallo Uli.F, wenn die Spurbreite hinten anders ist als vorn, dann fährt die Hinterachse sich eine eigene Spur und hat dadurch noch mal zusätzliche Widerstand. Die Vorderachse drückt besonders auf weichem Untergrund eine verfestigte Spur, wo normalerweise die Hinterachse in dieser Spur mit fährt und damit keinen so großen Keil vor sich hat. Besonders schlimm ist das Verhalten bei solchen unterschiedlichen Spurbreiten im nicht festgefahrenen Schnee. Das trifft natürlich auch für 2 Achser zu.
Gast am 12 Sep 2006 20:39:09 Was die Traktion auf nassen Wiesen angeht, ist der 2 achsige Duc und der 3 achsige wohl nicht weit auseinander. Beschissen und voll beschissen ist kein großer Unterschied mehr. Mit meinem 2 achser bleibe ich schon stecken wenn ich ihm nur ne nasse Wiese zeige. Bei dem Gewicht auf der HA sumpfen die meistens so weit ein, das ohne Hilfe nichts mehr geht. Ich geh davon aus, das der 3 achser das Gewicht zwar besser verteilt aber dafür noch ne Achse gezogen werden muss und die VA weniger Last trägt. Ich schätze das ist dann ziemlich das selbe Ergebnis. Auf der nassen Wiese hilft nur Zwilling oder Allrad. alles andere ist Sch.....
An Spiti01: Mir wäre der 3 Achser auch völlig ausreichend. Vor allem find ich das Preis Leistungsverhältnis beim Duc mit Alko (Tandem) viel besser als beim DB. (weil der DB bis heute ja nur ein VW LT ist). Allerdings hat der DB halt noch mehr Zuladung und den Heckantrieb mit Zwilling. Das sind halt einfach technische Vorteile. Für den der's braucht oder will, den bleibt dann nur der Iveco,DB oder LT.
Was ich eigentlich im gesamten zu der Diskussion sagen wollte, ist das die Fahrzeuge nicht wirklich vergleichbar sind. Aus meiner Sicht technisch und preislich völlig unterschiedlich. Jedes mit seinen Vor- und Nachteilen. Und nur weil der DB in einigen Punkten seine Vorteile hat (egal bei was) ist er z.B. für mich völlig undiskutabel. Weil zu teuer und ich selten bis nie ins Gelände fahr und im Winter mein Womo in der Garage bleibt. Der 3achser Alko Duc wäre da schon wieder eher was anderes. :-) Für lange Autobahnstrecken und mächtig Gewicht wäre mir das lieber als mein Duc18. Wenn man die Mehrkosten an Maut und Anschaffung rechnet, ist kommt halt wieder die Frage auf, ob die 4.0t nicht doch reichen. Und sorry, wenn es sich so angehört hat als hätte der Duc nur Nachteile. Das sind sicher ein paar die der DB nicht hat, dafür hat der DB halt wieder andere. Trotzdem wäre mir der DB lieber als mein Normalo Duc, vorrausgesetzt, das den Mehrpreis ein anderer berappt ;-)
Zu den Spritkosten. Unser Schneckenhaus Duc18 Maxi Alkoven 4.0t (ziemlich genau) mit 122PS ca. 11Liter/100km :razz: ich Schwör :D Das war der Mittelwert aus ca. 1500 km Deutschland Italien Griechenland.....und nein, ich habe die Kilometer mit der Fähre nicht dazugerechnet.
aus München
apnl am 13 Sep 2006 13:06:21 oschi-andi hat geschrieben:Das sind halt einfach technische Vorteile. Für den der's braucht oder will, den bleibt dann nur der Iveco,DB oder LT.
aus München
..... oder Transit
Armin
901red am 26 Jan 2009 03:08:01 habe jetzt den ganzen alten thread gelesen und muss sagen, ich verstehe die diskussion nicht wirklich.
fahren (noch) einen hymer camp55 bh90 tdiesel, i d r im urlaub mit 110 kilo roller hinten au der bühne.
da wir surfer sind fahren wir auch immer wieder echte pisten, die nicht viel, eigentlich gar nichts mit strassen zu tun haben, auch wiesen sind guter standard und zwar vollgesogen von nächtlichen regenfällen.
klar drehen mal die reifen durch. und?
noch sind wie immer locker wieder raus gekommen, entweder vorwärts oder eben auch mal rückwärts.
tatsächlich fest haben wir uns erst einmal gefahren, am autostrand in dänemark, dort, wo auch kein pkw mehr hingefahren ist (wie musste ja witer als alle anderen fahren...) roller runter, wasser raus, und schon ging es selbst bei diesem fahrzeug, das das wort traktion nun wirklich nicht kennt wieder zurück, raus aus dem sand, über den stand, auf die schooterpiste.
mir fällt es schwer zu glauben, dass dann ein drei achser, der eben die frontachse nicht wie o g derart entlastet sooooo grosse probleme machen soll...
einfach mal mit gefühl fahren, dann funzt es auch mit weichem untergrund ;)
viele grüße
grüße
o.
laubfrosch am 26 Jan 2009 20:55:17 @ABE
was muss ich lesen: 5 to Autobahn 110 km/H? Erlaubt sind doch nur 80, oder ?
maddin am 26 Jan 2009 22:01:54 ...Ok, ich lockere diesen alten aber inter. Tread mal auf...
Ich bin klar für 3-Achser...(hinten) :loldev:
rudo am 26 Jan 2009 23:34:15 So jetzt gebe ich auch noch meine Erfahrungen preis,
Hatte einen alten Duc aus 1986 mit Detlefs aufbau 2.95 Radstand kann nur sagen Fahrverhalte Abenteuerlich ab 90 Gefährlich. Traktion auf Wiese schlecht , wenn die Wiese nass war kein fortkommen.
Danach hatte ich einen IVECO 35-15 mit Aufbau der war um Welten besser was die Strassenlage betraf.(nur alte IVECOS rosten wo kein anderes Auto rostet aber das ist eine andere Story) Mit dem bin ich aber auch in Rom auf einem Campingplatz im nassen nicht mehr weggekommen.
Das gleich ist mir in Südfrankreich und Spanien passiert auf Sand. Was sagt uns das festen Untergrund braucht das Mobil.
Zum Dreiachser kann ich nichts sagen habe noch keinen gefahren.
Habe jetzt einen Duc Maxi mit 4.05 Radstand und einem 6.8m Mobil Strassenlage und Traktion gut bis sehr gut. Hatte noch nie Probleme beim Fahren auch im Schnee.
Jetzt habe ich mir den neuen 250 gekauft da so ein 6 Gang schon was feines ist. Wird gerade zum Wohnmobil ausgebaut Wir habe in der Firma Sprinter .Ford Transit und Ducatos habe alle gefahren mir passt der Ducato am besten.
Den Antrieb merkt man in den unteren Gängen am Berg schon noch, aber lange nicht mehr wie bei den früheren Modellen ist halt vom Frontantrieb her merkt man ja auch beim PKW beim starken beschleunigen am Berg.
Zum Sprit verbrauch kann ich sagen habe schon zwischen 10-14.5 ltr verbraucht im Durchschnitt 12.5 ltr mit dem Duc Maxi
Rudi
Gast am 27 Jan 2009 12:29:00 Hallo
Ich möchte mal sachlich (natürlich meines Wissens und Denkens) zusammenfassen
Frontantrieb 2 Achsen: Vorteil:1. preiswertere Basis da Wegfall von Kardan und aufwendiger Hinterachse 2. Bessere Wankstabilität da Aufbau auf breiteren Rahmen ruht. 3. Geringere gesamte Fahrzeughöhe aufgrund des fehlenden Kardans
Nachteil: 1. Schlechtere Traktion da Gewicht hinten die Vorderachse entlastet (je länger und schwerer der Aufbau desto mehr Entlastung) 2. Geringe Anhängelasten wegen der Traktion
3. größer dimensionierte Reifen die teuer und bei Reifenplatzern das Fahrzeug weniger beherrschbar machen
Bei 3 Achsen: Vorteil 1. bessere Gewichtsverteilung auf die Räder 2. Höher Zuladung
Nachteil: 1. Noch weniger Anhängelast, 2, noch weniger Traktion. 3.höhere Mautgebühren In Frankreich
Heckantrieb Zwilling: Vorteil: 1. Bessere Traktion, 2. Höhere Anhängelast, 3. Bessere Beladungszustände vor allen Dingen hinten (Heckgarage, Träger). 4. Hat vollbeladen eine bessere Spurtreue 5. Geringere Reifendimension
Nachteil: 1. Höhere Wankanfälligkeit (Ausgleich durch teure Statbis) 2. Teure Basis (mehr Material, höhere Produktionskosten) 3. Hart wie ein LKW (Luft- oder mind. Zusatzluftfederung obligatorisch) 4. Höhere Aufbauhöhe
Allrad: hat viele Vorteile aber einen entscheidenden Nachteil: der Preis daher lohnt sich dies zur Zeit nur für spezielle Nachfrage
Unterschiede gibt es noch bei den einzelnen Herstellern: DB baut weichere und komfortable Fahrwerke die aber eine geringere Stabilität im Fahrverhalten haben und zudem auch teuer sind. Ford baut preiswert aber nur z.Z. bis 3,85 to das Fahrwerk gehört in der Kategorie zu den stabilsten aber auch zu den unkomfortabelsten Bei Iveco gleich nur eine Kategorie höher (mehr Zuladung längere Rahmen)
Bei den Fronttrieblern hat in Punkto Fahrverhalten der Peugeot oder war es der Renault z.Z. die Nase vorn scheint aber die schlechteste Verarbeitung zu haben
Fazit: unter 3,5 to ist ein Fronttriebler die bessere Wahl, darüber kommt es darauf an wohin und wann man fährt (Alpen, Flachland, Sommer, Winter)
Ab 4 to ist m.M. der Heckantrieb obligatorisch , der 3 Achser frontgetrieben ist sowas wie ein Doppelachswohnwagen mit Antriebseinheit also als Wohn-„MOBIL“ nicht sehr geeignet
901red am 04 Mai 2009 23:50:49 cojo hat geschrieben:Ab 4 to ist m.M. der Heckantrieb obligatorisch , der 3 Achser frontgetrieben ist sowas wie ein Doppelachswohnwagen mit Antriebseinheit also als Wohn-„MOBIL“ nicht sehr geeignet
sehr interessant.
haben nun unseren 4,5t tandemachser auf fiat 4.500km auf herz und nieren getestet.
würde ihn sofort wieder kaufen.
zweifelos fehlen mir erfahrung mit zwilling und damit heckantrieb.
aber, und das ist der punkt, ich habe auch noch nicht vermist.
bisher sind wir in den 4.500km immer dort hingekommen wo wir wollten.
selbst sehr steile strassen bei regen.
dito waren nass wiesen kein problem.
zudem ist es ein vergnügen diese sturr-gerade-aus pkw fahreigenschaften eines 3 achsers zu erfahren.
wie gesagt, mir fehlt der hinterrad-zwilling-vergleiche.
aber, bisher, vermisse ich absolut nichts und sehe, zu mindest theoretisch bzgl. hinterrad-zwilling, mehr vor- als nachteile.
grüße
o.
ps: allerdings müssen wir auch keine last wie boot, auto etc ziehen, oder würden mit schneeketten zum winter camping fahren wollen. ein paar infos mehr gibt es auf unserer homepage - siehe "site".
Dethleffsfahrer am 05 Mai 2009 07:04:03 Guten morgen,
als erstes möchte ich sagen das wir mit unserem 3 -achser sehr zufrieden
sind. Fahrverhalten, Zuladung, Raumgefühl etc..
Nasse Wiesen sind nicht das Haupteinsatzgebiet meines Womo und daher auch nicht ausschlaggebend für den Kauf.
Und wenn ich nicht recht wüßte was ich kaufen soll dann würde ich immer Leute fragen die selber ein solches Fahrzeug fahren ob 2 oder 3 Achsen mit Heck oder Frontantrieb und dann für mich und meine Zwecke das richtige
rausfiltern.
midsommar am 04 Jun 2009 09:51:43 Hallo,
möchte, zwar verspätet, aber wahrscheinlich immer aktuell, auch noch meinen "Senf" dazugeben. Was nicht angesprochen wurde, ist die Tatsache,
das beim 3 Achser die Gewichtsverteilung der nicht getriebenen Achsen besser sein sollte, da das Gewicht auf 4 Punkte verteilt wird. Sicherlich hat ein Hecktriebler bei nassem Untergrund seine Vorteile, aber Fronttriebler
mit 2 Achsen haben bei entsprechendem Gewicht noch mehr Probleme.
Mein Fazit: Vorrausschauend fahren, dann gibt es keine Probleme.
PS: Bin viel in Schweden und Norwegen auch auf abgelegenen Wegen unterwegs gewesen und hatte bisher keine Probleme.
werner k.
Gast am 04 Jun 2009 14:25:32 midsommar hat geschrieben:Hallo, möchte, zwar verspätet, aber wahrscheinlich immer aktuell, auch noch meinen "Senf" dazugeben. Was nicht angesprochen wurde, ist die Tatsache, das beim 3 Achser die Gewichtsverteilung der nicht getriebenen Achsen besser sein sollte, da das Gewicht auf 4 Punkte verteilt wird. Sicherlich hat ein Hecktriebler bei nassem Untergrund seine Vorteile, aber Fronttriebler mit 2 Achsen haben bei entsprechendem Gewicht noch mehr Probleme. Mein Fazit: Vorrausschauend fahren, dann gibt es keine Probleme. PS: Bin viel in Schweden und Norwegen auch auf abgelegenen Wegen unterwegs gewesen und hatte bisher keine Probleme. werner k.
Hallo Werner,
der Glaube versetzt bekanntlich Berge.
Der von Dir vorgebrachte Vorteil ist aber ein Nachteil, gegenüber von 2 Achsen, denn die Entlastung der Vorderachse erfolgt beim Tandem ja eher, da das Fahrzeug nach hinten länger wird und damit auch das Gewicht eher am Heck wirkt als vorn..
Den einzigen wirklichen Vorteil zur höheren Zuladung hat ein Tandem-Fronttriebler nur im Geradeauslauf und der geringeren Windanfälligkeit, das wars!
Jörg
midsommar am 04 Jun 2009 17:33:32 Hallo,
der Logik kann ich nicht folgen, da im allgemeinen 2achsige Fahrzeuge hinten
mehr Überhang haben.(Hebelwirkung) und bei meinem Womo das Gewicht sehr gut mittig verteilt ist. Wie oft habe ich Womo,s mit ausgehebelter Vorderachse gesehen, welche über die Autobahn eierten und jeder Windhauch einen halben Spurwechsel zur Folge hatte. Ausserdem glaube ich nicht, sondern weiß es. Nach LT, MB, 2 achs Duk und seit längerem einem 3 achsigen Duk kann ich schon eine gewisse Erfahrung vorweisen.
Sicherlich halte ich bei den größeren und schwereren Womos auch Hecktriebler als besser. Darum ging es aber bei meinem Posting nicht.
werner k.
Gast am 05 Jun 2009 11:30:11 Hallo Werner,
eine ausgehebelte Vorderachse bedeutet das die HA überlastet ist bzw das gesamt Fahrzeug weit über das z.GW überladen wurde.
Das gleiche würde auch bei einem drei-Achser oder auch Zwiling passieren, wenn er weit überladen wurde. Ich gebe Dir recht, wenn Du sagst das die Tandemkonstruktion verhindert das die Vorderachse sich soweit in die Luft hebt wie bei 2 Achsen, weil die vordere Tandem-Achse ja zusätzlich noch als Gegengewicht zum Heck wirkt. Aber trotzdem bleibt das Gewicht dann am Heck (das ist dann aber im Verhältnis zur Vorderachse weit höher als beim 2-Achser) und wirkt somit nicht an der Vorderachse. Das heißt das Fahrzeug bleibt gesamt mehr in Waage aber hat trotzdem nicht mehr Druck vorn. Und das wird dann noch extremer wenn Steigungen zu bewältigen sind. Diese haben bei einem 3-Achser durch das höhere Gewicht eine höhere Wirkung als bei frontgetriebenen 2-Achser. Und natürlich spielt das Verhältnis des Überhangs hinten zur Gesamtlänge eine Rolle, aber da ist es unerheblich ob 2 oder 3 Achsen, auch wenn es bei 3 Achsen nicht so oft vorkommt. Es werden eben frontgetriebene 2 Achser mit so langen Gesamt-Radständen nicht gefertigt.
Wenn das so wäre wie Du beschreibtst, dann bräuchte man schwere LKW mit 3 oder gar 4 Achsen nicht mit einer Kardan ausstatten sondern könnte gleich die Vorderachse betreiben, die dann aber als Zwilling konstruiert sein müsste.
jörg
Also mit deinen Erfahrungen und Fahrkönnen hat es nichts zu tun, sondern nur mit Hebelgesetzen und physikalischer Kräfteverteilung.
kintzi am 05 Jun 2009 14:49:15 Hallo, zur Technik ist schon genug gesagt worden. Bei 3-Achser u. Zwilling wirken die höheren Kosten(2 zusätzliche Reifen, mehr Leergewicht, teuere Technik bei Rep.) u. die deutlich höhere Maut erheblich. Zum anderen ist für jeden ersichtlich, dass das diese Fahrzeuge äusserlich sichtbar über 3,5 to haben mit allen negativen Konsequenzen. Da kann man mit einem 2-Achser viel besser Mimikri betreiben, zumal im Süden Europas die Gew.-Beschränkungen auf 3,5 to rasant zunehmen. Ein 2-Achser mit 3,85-4,5 to fällt da ausser bei einer Fahrzeugkontrolle oder einem Unfall kaum auf, besonders wenn es diese Fahrzeuge serienmässig auch als 3,5 Tonner gibt. Neue bezahlbare Feinstaubfilter werden, wie es aussieht, auch nur bis 3,5 to Umschlüsselung bringen, darüber (als LKW in D) nicht anerkannt. Wichtig ist generell nur die Zuladung, bei Fahrz. über 3,5 to liegen meist Zuladungen um 700 kg vor, der Trend geht durch Leichtbau bei den 3,5 to auch dort hin, alles 2-Achser. Noch ein Wort zur Überladung: Die BAG greift sich gern Fahrzeuge heraus, deren Hinterräder fast im Radkasten verschwinden, ein weitere Verdacht besteht, wenn die Blattfedern keine Wölbung mehr nach unten haben oder das Fahrzeug " bergauf" steht, dem ist mit einer Hilfsluftfeder zu begegnen. Richi
midsommar am 06 Jun 2009 09:23:22 Hallo Jörg,
die "Himmelsstürmer" haben nicht zwingend mit Überladung, sondern mit falscher Beladung zu tun. Es ist durchaus möglich, das die Fahrzeuge das zul. Gesammtgew. nicht überschreiten und doch in den Federn hängen. Das ist typisch für falsche Gewichtsverteilung. Genau da liegt im allgemeinen das Problem. Wird darauf geachtet, daß das Gewicht entsprechend verteilt wird,
ist es unerheblich, ob es 2 oder 3 Achsen sind. Im Gegenteil, es ist von Vorteil, wenn hinten 2 Achsen sind, welche die Masse auf 4 Punkte verteilen.
Vergleichbar wäre, wenn sich eine Frau mit Pfennigabsätzen oder Plateausohlen auf die Wiese stellt. Welche Absätze würden wohl schneller
versinken? Stelle doch mal 2ton. auf 20qcm oder3ton. auf 40qcm, was wird wohl eher versinken? Viele versuchen, ihre falsche Gewichtsverteilung durch ein ein zusätzliches Federplatt oder Luftfederung auszugleichen, dieses ändert aber so gut wie nichts an der Bodenhaftung der Vorderachse.
werner k.
midsommar am 06 Jun 2009 09:30:19 Sorry!
natürlich heißt es Federblatt, nicht Federplatt!
werner k. :oops:
kintzi am 06 Jun 2009 12:58:16 Hallo midsommar, wenn Du in D die zul. Achslast um über 5% überschreitest unter Einhaltung d. zul. GG, zahlst Du auch. Hast natürlich den Vorteil, dass Umladen reicht u. Du nicht Ausladen musst. Was ich meine ist, dass die Fahrzeuge mit in den Radkäcten versinkenden Rädern v. der BAG oder den Schweizern bevorzugt nachgewogen werden. Und hier kann mit stärkeren Vorderfedern (z.B. anlässlich Dämpferwechsel) u. hinten mit Lufthilfsfeder Überladung nicht so leicht auffallen. Bei Fhrz. über 3,5to sollte man beim Bezahlen der Schwerverkehrsabg. in der Schweiz nicht auffallen, dort gilt 3%. Richi
midsommar am 06 Jun 2009 18:19:14 Jetzt weiß ich auch, warum ich noch nie durch die Schweiz gefahren bin.
In Skandinavien werden solche Wegelagereien nicht praktiziert. Tatsächlich ist es wohl so, das es bei diesen Kontrollen wohl eher um das liebe Geld und nicht um die Sicherheit geht. Tatsächlich gehe ich immer an die Grenze der zulässigen Vorderachslast. Wiegen kann ich in der Nähe bei einem Sägewerk.
Freundliche Leute, die keine Probleme haben, wenn ich mal eben über die Waage fahre. Ist eben Schweden!
werner k.
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