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Entscheidungshilfe zu Fraron Lithium Batterie 1, 2, 3


Gast am 22 Dez 2018 10:29:28

biauwe hat geschrieben:Ich melde mich auch wenn es was Neues von meinem baugleichen Chinaakku gibt.
Er bekleidet uns schon seit über 200 Tagen, auch heute bei -5°C.



PS.: Geladen wird mit Standard Eura-Technik, kein Umbau!



Hast du auch mal etwas neues :roll:

biauwe am 22 Dez 2018 10:39:03

Was genau willst Du?

vpower am 24 Dez 2018 07:10:46

wer weiß schon was er uns damit sagen will.
meine beiden fraron verichten ihren dienst nun auch schon seit august18 in Verbindung mit votronic Ladetechnic mit li kurve.
Das verhalten des netzlade Gerätes war sehr Gewöhnungs bedürftig da ich es von meinem bleileben gewohnt war das am landstrom die Akkus immer auf 100% geladen werden ist es nun bei eingestellter lifuktion anders.
Eswird zunächst auf 100% mit 13,8v,18a und bei 100% regelt es runter 2-3a bis auf 0-bis 0,2 die Spannung wird dabei von 13,8v auf 14,4vhoch.die14,4 liegen aber nur für sehr kurze zeit an.
Bleibt man nun weiterhin am land Strom regelt die Spannung immer weiter runter bis 13,3-13,2 und die Akkus werden nicht auf 100% gehalten sondern pendeln sich auf 98% ein.Das ist mir auch nur aufgefallen weil zur zeit wetter bedingt keine solar Ladung erfolgt.
Die Ladegeräte (solaregler,landstrom,Boster) haben laut Hersteller(votronic)eine Lithium ladekurve die auf Büttner,Epsylon u.ä. abgestimmt ist.Das ist bestimmt keine high end Anlage aber ich kann einen 1700 watt Wechselrichter ohne Einschränkungen betreiben ohne das es in uvp geht um es kurz zu machen es funtzt alles wie ich es mir vorgestellt habe und wer nun auch gerne 200ah haben möchte und damit nur unter den Beifahrer sitz kann,kann auch mit solchen 1:1 tausch Akkus Arbeiten.
Aber auch da würde ich in jedem fall dazu raten die Ladetechnik anzupassen und auch die Kabel auf den für die Verbraucher maximalen stromfluss anzugleich bsp weise habe ich alle Leitungen der Batterien bis zur plus Verteilung auf 50 Quadrat umgebaut(masse das gleiche)danach wird nur der Wechselrichter mit 35 Quadrat und der rest mit orginal kabeln weiter versorgt.
Ein bischen umbauen muss man schon auch wenn die Batterien 1:1 auf den platz passen sind es Lithium die es bestimmt danken auch als solche behandelt zu werden.

towi am 24 Dez 2018 13:26:55

Hallo vpower

Ist dein Ladegerät ein VBSC triple ?
Falls ja welche Größe hast du verbaut und welche Einstellung benutzt du für deine fraronen ?

thx
towi

vpower am 25 Dez 2018 06:21:59

Leider nein das hatte mal wieder platz gründe ich habe alles einzeln verbaut

vpower am 25 Dez 2018 07:20:03

ich habe Automatic Charger Pb 1220 SMT 2B,Lade-Wandler VCC 1212-30,Solar-Laderegler MPP 350 Duo Digital und zur Überwachung LCD-Batterie-Computer S mit Smart-Shunt,LCD-Solar-Computer S,Energy Monitor App.
ich habe auch nicht alles auf einmal gekauft sondern nach und nach eingebaut noch mit den DG80GEL Batterien.
Erst als alles soweit fertig war(Kabel und Ladegeräte optimiert)habe ich mir dann zwei 100AH Lithium Batterie 12V / 1,28KWh LiFePo4 mit integriertem Batteriemanagement von fraron bestellt.
Dann habe ich alle Ladegeräte auf LI umgestellt und die Akkus eingebaut.
Da ich nicht immer zeit und Geld hatte weil ich meinen Camper beruflich nutze hat der ganze umbau etwas über ein Jahr gedauert,die Änderungen der Kabel nahm die meiste zeit in Anspruch da ich mir für die Hauptleitung einen neuen viel kürzeren weg gesucht habe und eigentlich habe ich deswegen die ganze bastelei angefangen weil die orginal kabel so schlecht von Laika konfiguriert wurden das mir nach vier Jahren die Gelakkus verhungert sind aber das ist ne andere Geschichte und würde jetzt hier den Rahmen sprengen

MountainBiker am 25 Dez 2018 11:25:02

Hallo biauwe,

was fällt Dir bei Deinem Bild auf:

Bild

Ein kleiner Tip - die Einbaulage der Zellen! Diese liegen waagrecht entlang der flachen Seite. Ob das der Einbauvorschrift des Herstellers entspricht? Bei WINSTON ist dies auf jeden Fall kein korrekter Einbau.
Bild

Dazu gibt es auch einen Thread: --> Link

Ist halt manchmal schwierig, wenn es darum geht gewisse Normmaße einzuhalten, man sollte sich trotzdem nicht über die Empfehlung der Hersteller hinwegsetzen.

cbra am 25 Dez 2018 11:33:22

MountainBiker hat geschrieben:H...

Ein kleiner Tip - die Einbaulage der Zellen! Diese liegen waagrecht entlang der flachen Seite. Ob das der Einbauvorschrift des Herstellers entspricht? ...


gehts hier noch um die Fraron batterie oder ist die aufgeschnittene eine andere? - habe etwas den Überblick verloren ;)

wenns um die 100Ah Fraron geht bin ich an der Frage interessiert - ich könnte die betterie um zuge des aktuellen umbaus in jeder beliebigen Lage einbauen....

biauwe am 25 Dez 2018 17:48:58

Hier ist noch ein Hersteller der so einbaut.


marmarq am 29 Dez 2018 19:20:20

Ich gehe mal davon aus das greenakku.de, - -da haben wir unseren her - - bzw Fraron etc namhafte jeder Zeit ansprechbare Firmen sind. Wobei ich denke das die no Name Accus hier z.B. --> Link auch nicht viel schlechter sind. Womöglich sogar am gleichen Band gefertigt werden? -- Bild Uwe --
Mir war halt die Übertragung auf´s Handy wichtig, sieht so aus --> Link.
Der eingebaute BC ist jetzt überflüssig
Einige Änderungen sind gemacht, beide StecaSolarRegler -- die behalte ich erst mal --

wurden mit einem AUS/EIN Schalter versehen, und die Temp.-Fühler in den StecaReglern sind auch entfernt, d. VotronicBooster ist jetzt manuell ausschaltbar.
Die ersten beiden WE mit dem neuen Accu sind rum :) :) :) :) , die nä Monate/Jahre werden´s zeigen ob . . . . ???

Gr mani

PS: Hab´s ausprobiert, am StecaRegler die Bord-Akkuleitung abgeklemmt. Reagiert sofort mit aus, ein Umschalten auf 24 V findet nicht statt.

Taunuscamper am 01 Jan 2019 16:08:17

Ich habe mir in den letzten Tagen die Zeit genommen und einige Filme zur LiFePo4 Produktion angeschaut und auch Artikel zur Akkuchemie gelesen (ebenfalls LiFePo4). Nirgendwo taucht ein flüssiger Elektrolyt auf, weder bei Rundzellen noch bei den Prismatischen. Ist auch zur Funktion des Akkus nicht notwendig! Was Winston da mit dem Y gebastelt hat weiss ich nicht, aber es lässt sich mit ziemlicher Sicherheit nicht auf "normale" LiFePo4 anwenden!
Daher wie gehabt: Einbaulage egal!

Gruß und gutes Neues

Jürgen

lisunenergy am 01 Jan 2019 17:56:33

Hexafluorophosphate ,Ethylenecarbonate,Diethylcarbonate,Ethylacetate

Bei prismatischen Zellen verschiedener Bauarten .

Taunuscamper am 01 Jan 2019 21:47:59

Nicht flüssig, Gel.

biauwe am 02 Jan 2019 09:58:56

In den Zellen von A123 kann man die pastöse Masse fühlen.
Sie läuft aber nicht in eine Ecke, die nach unten zeigt.
Eventuell ist das bei Zellen mit Y anders, flüssiger?


lisunenergy am 02 Jan 2019 13:25:58

Es ist flüssig und man hört es teilweise, wenn man diese schüttelt.

biauwe am 02 Jan 2019 14:28:59

lisunenergy hat geschrieben:Es ist flüssig und man hört es teilweise, wenn man diese schüttelt.


Dann sind die ohne Y aber besser und können in jeder Lage verbaut werden.

MountainBiker am 02 Jan 2019 14:37:44

Hallo,

Dann sind die ohne Y aber besser und können in jeder Lage verbaut werden


woraus leitest Du das ab, hast Du eine Herstellerempfehlung oder Spezifikation, die das belegt. Ich habe mal bei Calb und Sinopoly gesucht, keine Info dazu! Auch diese Zellen haben ein Überdruckventil, analog zu WINSTON. Selbst wenn ein GEL, verwendet wird, handelt es sich hier nicht um Feststoffakkus! Außerdem ist die Veränderung der Viskosität des GELs mit der Temperatur zu beachten.

andwein am 02 Jan 2019 15:13:32

biauwe hat geschrieben:....Dann sind die ohne Y aber besser und können in jeder Lage verbaut werden.

Das Y = Ytrium ist nur ein Zusatz zum Kathodenmaterial um das Kälteladeverhalten zu verbessern. Ob es als reines Ytrium oder als Oxid begemischt wird weiß ich nicht. Es hat jedenfalls mit der Eigenschaft des Elektrolythen nichts zu tun. Egal ob Gel oder Flüssig, aus diesem Grund ist "der Akku ohne Y" also nicht besser!
Nur als Info, Gruß Andreas

biauwe am 02 Jan 2019 17:06:55

Einfach mal ein wenig in der Wiki lesen:

Vorteile
Hohe Sicherheit: Aufgrund des festen Elektrolyt und der Zellchemie gelten LiFePO4-Zellen als eigensicher, d. h. ein thermisches Durchgehen und eine Membranschmelzung wie bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren gilt als ausgeschlossen.[10]

andwein am 02 Jan 2019 18:28:21

biauwe hat geschrieben:Einfach mal ein wenig in der Wiki lesen:
Vorteile Hohe Sicherheit: Aufgrund des festen Elektrolyt und der Zellchemie gelten LiFePO4-Zellen als eigensicher, d. h. ein thermisches Durchgehen und eine Membranschmelzung wie bei Lithium-Ionen-Akkumulatoren gilt als ausgeschlossen.

Ja da hast du recht, das gilt aber alles nicht im Zusammenhang mit deiner "Y" Feststellung und nur darauf habe ich geantwortet.
Der Wiki-Eintrag schließt ja ein festeres, gelförmiges Elektrolyth ja nicht aus und wie ich schon schrieb, das Y ist im Kathodenmaterial und nicht im Elektrolyth!!!!!
Gruß Andreas

geralds am 02 Jan 2019 18:32:54

Zu Winston Zellen:

Zitat: "Als Kathodenmaterial wird LiFe-PO4 verwendet und eine Dotierung mit Yttrium verbessert die technischen Eigenschaften (Leistung und Haltbarkeit).
Diese Batterie ist eine Trockenbatterie.
Eigenschaften:
Lithium-Eisenphosphat ist ungiftig und nicht brennbar. Die LiFeYPo4 Zellen sind hochstromfähig, zyklenfest und kaum selbstentladend.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Li-Ionen-Zellen scheidet sich bei Überladung kein metallisches Lithium ab und es wird
kein Sauerstoff freigesetzt."


Ob LiFeYPo4 oder LiFePo4 - beide sind nicht brennbar.

Gruß Gerald

Taunuscamper am 02 Jan 2019 20:46:19

Diese Aluminiumtütchen werden auf Förderbändern durch Walzen gequetscht und in Form gebracht! Mit einem auch nur annähernd flüssigen Elektrolyt unvorstellbar. Danach einfach nach Bedarf 2,3,4 oder mehr in ein Gehäuse (bei dem einen Plastik, bei dem anderen Aluminium) gesteckt, die "Fähnchen" parallel verbunden und nach außen geführt. Fertig ist die prismatischen Flachzelleneinheit mit 3,2V und Ah nach Bedarf. Einfach mal gockeln, informieren hilft gegen glauben!

IMMER NOCH FROHES NEUES

Jürgen

glideconsultant am 25 Jan 2019 16:39:09

servus beisammen.

leider ich habe probleme mit meinen frarons (2x 100ah), die ich vor 14 monaten gekauft habe. sie verbringen erstmals einen winter in eingebautem zustand (einbau märz 2018). das wohnmobil steht in einer ungeheizten garage.
 
die akkus waren letzthin bei einem check bei temperaturen von -4° 'tot' (es hatte erstmals unter 0° in dieser garage). es wurde kein strom geliefert, die anzeige (votronic vpc jupiter mit smart-shunt) war ausgefallen.

das wohnmobil war nicht an externen strom angeschlossen, weil ich ein etwaiges laden bei minustemperaturen vermeiden wollte (ladegerät votronic vbcs 45/30/350 triple). die beiden akkus waren beim letzten check vor 2 wochen (bei plusgraden) zu 74% voll, weitere 2 wochen davor zu 77%  (ich versuche sie bei längerer nicht-benutzung im bereich zwischen 20 und 80% zu halten).

erst das aufwärmen des innenraums des wohnmobils hat die beiden akkus wieder 'aufgeweckt'. erst dann habe ich den externen strom angeschlossen (leider verabsäumt, den ladestand zu dem zeitpunkt des 'aufwachens’ zu checken).

im moment alles läuft wieder normal, die akkus lassen sich laden, die 12v-versorgung im wohnmobil läuft, der inverter (votronic mobile power inverter smi 1700 st-nvs) liefert strom auch für starke verbraucher.

fraron kann sich das problem nicht erklären.
der interne temperatursensor sollte an sich verhindern, dass der akku unter 0° geladen wird und sollte eine strom-entnahme bis ca. -20° zulassen. deshalb könne ein ladegerät auch dauernd angesteckt sein, auch wenn eine lagerung mit <80% ladestand natürlich besser sei für die batterie.

ein sensordefekt sei bislang noch nicht vorgekommen. ein möglicher test wäre laut fraron, die batterie unter 0° zu kühlen und dann eine ladung versuchen. sollte eine ladung dennoch möglich sein, könnte der/die sensoren defekt sein. bei dem test habe ich allerdings angst, die batterien (noch mehr) zu beschädigen.

kann sich wer aus der weisen community erklären, was hier das problem war/ist und wie ich es vermeiden kann ?
muss ich annehmen, dass die akkus nun beschädigt sind und weitere probleme machen ?

danke für eure meinungen

lg
glider
sunlight T65 *2018
____________________________

lisunenergy am 25 Jan 2019 17:03:30

Das Hauptproblem ist der SoC Zustand. Der ist bei kleinen Verbrauchern sehr ungenau. Durch die Abschaltung des Akkus geht der Soc nach Einschaltung auf 100%.
Deine Akkus wurden tiefentladen, und das BMS hat abgeschaltet. Lade den Akku bei über 5 Grad auf, und syncronisiere den Monitor. Gerade bei so einem Akku, rate ich Dir einen Hauptschalter zu benutzen. Entweder der interne oder ein separater.

lisunenergy am 25 Jan 2019 18:02:31

Du kommst aber nicht drum herum den Akku mal bei Kälte zu laden. Denn das darf ja nicht funktionieren! Ansonsten voll laden und wirklich abschalten. Viel Erfolg.

glideconsultant am 25 Jan 2019 18:16:26

vielen dank für die schnelle antwort.
soc habe ich mit 'state of charge' ergoogelt, right ?

was eben dieser 'state' nach dem auftauen war, habe ich leider nicht gecheckt (deiner meinung nach wäre der dann angezeigte wert aber ohnehin falsch gewesen ... verstehe ich das richtig ?).
meinst du tatsächlich, dass eine tiefentladung in verbraucherlosem zustand wahrscheinlich ist, nachdem die akkus zwei wochen davor zu fast ¾ voll waren (und davor 1-2% verlust pro woche hatten ... ein wert der sich mit meinen erfahrungen im sommer deckt) ?
oder (entschuldige mein laienhaftes nachbohren ... bin nicht sehr bewandert auf dem gebiet) meinst du, dass generell meine anzeigen nicht richtig sind, also auch die 74% von vor 2 wochen nicht gestimmt haben und es viel weniger war ?

ich verwende einen votronic vpc jupiter 200 mit 'smart-shunt' und hatte eigentlich immer sehr plausible werte ... sowohl beim laden, als auch beim verbrauch.

danke für noch ein paar klarstellungen.

lg
glider
sunlight T65 *2018
____________________________

lisunenergy am 25 Jan 2019 18:30:10

Von der Ferne kann ich es nicht sagen, aber durch das Grundrauschen des Womos. Meistens um die 300mA wird über den Shunt das sehr ungenau gemessen. Hier rate ich ja immer auf die Spannung zu achten. Ab 13 Volt sofort nachladen . Das sollten aber die Experten wissen .
Die 20 % ige Abschaltung kapier ich jetzt nicht richtig, da ja der Akku einen internen columzähler haben müsste. Denn über die Spannung geht es nicht !
Durch die kleinen Balancerströme würde ich aber lieber immer mal voll laden, sonst macht das Ungleichgewicht mehr Schaden, wie die Hoffnung den Akku damit länger zu erhalten ! Ist aber nur meine persönliche Meinung.

Schramme am 25 Jan 2019 18:49:02

Ich habe die Fraron momentan über den integrierten Schalter abgeschaltet.

In dieser Woche kam von Fraron ein Brief, in dem 2 Aufkleber waren, mit dem Hinweis die Batterie nicht im abgeschalteten Zustand zu laden.

Auf meine tel. Rückfrage sagte man mir das dies nur bei hohen Strömen - also Motor an bei abgeschalteter Batterie zu Schäden führen könnte. Ein Strom von z.B.: 5A von der Solaranlage wäre unproblematisch.

Ich schreib das mal hier rein, falls jemand keine Info von Fraron bekommen hat

25923

glideconsultant am 25 Jan 2019 21:41:05

danke lisunenergy,
aber deine antworten sind mir ein paar elektrotechnik-vorlesungen zu anspruchsvoll (bin nur ein einfacher betriebswirt ;-) ).

lisunenergy hat geschrieben:...Meistens um die 300mA wird über den Shunt das sehr ungenau gemessen. Hier rate ich ja immer auf die Spannung zu achten. Ab 13 Volt sofort nachladen . Das sollten aber die Experten wissen.

??? ... heisst das also, dass mein panel/shunt so ungenau anzeigt, dass die akkus statt ¾ voll schon fast leer war ?
dass nicht gaaanz genau gemessen, habe ich schon verstanden. sonst würde ich nicht trotz 0 verbrauch pro woche 1-2% verlieren.
aber gleich so viel ?

lisunenergy hat geschrieben:...Die 20 % ige Abschaltung kapier ich jetzt nicht richtig, da ja der Akku einen internen columzähler haben müsste. Denn über die Spannung geht es nicht !


da weiss ich gar nicht, was du meinst.
ich habe nirgendwo von einer 20%-igen abschaltung gesprochen.
vielleicht hast du was zu schnell gelesen: die stromabgabe wird ab -20° (grad celsius) abgeschaltet. das macht laut fraron der sensor.

lisunenergy hat geschrieben:... Durch die kleinen Balancerströme würde ich aber lieber immer mal voll laden, sonst macht das Ungleichgewicht mehr Schaden, wie die Hoffnung den Akku damit länger zu erhalten ! Ist aber nur meine persönliche Meinung.


DAS hab ich verstanden :-)
balancing sagt mir was (wobei ich meinte, das macht das batteriemanagementsystem in den akkus), aber ich werde ab nun dauernd angesteckt lassen (noch dazu habe ich jetzt nachgelesen, dass auch mein votronic vbdc triple auf das schonende laden/erhalten einer li-batterie achtet).

danke aber jedenfalls für deine bemühungen.

Schramme hat geschrieben:Ich habe die Fraron momentan über den integrierten Schalter abgeschaltet.


da ich die beiden akkus unter dem beifahrersitz verbaut habe, komme ich nicht so leicht an den intergrierten schalter dran ... oder?
(ich weiss nicht einmal, wo der ist)

lg
glider
sunlight T65 *2018
____________________________

Matzeoese am 25 Jan 2019 22:40:47

Der Schalter ist auf der Seite des Plus Pols.
In der Regel müsste das in Fahrtrichtung rechts sein.
Manche machen sich seitlich ein Loch rein.
Oder rechte Seite mal abbauen, zu 99.9 % dürftest den Schalter dann sehen.

Aber warte mal, die ersten beiden Generationen hatten den glaube noch nicht. Weis aber nicht genau....
Die dritte Generation auf alle Fälle.

van314 am 27 Jan 2019 19:30:20

Hallo,

ich berichte mal über meine Beobachtungen und Erfahrungen zu den Fraron Batterien.

Zwei Batterien (100AH) habe ich im Sommer bei Fraron gekauft. Der Kontakt dort war sehr nett, das Verkaufsgespräch beindruckte durch die Kompetenz.

Mir wurde versprochen, dass via Email noch die korrekten Einstellparameter für die Ladung über das schaudt ebl, schaudt las bus 1218, schaudt ladebooster 25A, victron 75/15 und die korrekten Einstellungen für das victron bmv 712 mitgeteilt würden.

Wochenlang kam keine Email, dann habe ich mit victron auf der Messe in Düsseldorf gesprochen. Dort wurde mir gesagt, dass die Parameter, die an den Victron Geräten eingestellt werden, nur für die Victron Batterien gelten. Ich müsse unbedingt Fraron kontaktieren, die würden ihre Batterien am besten kennen und müssen mir die Informationen für die richtigen Ladeparameter geben, auch wegen der Garantie.

Daraufhin habe ich Fraron noch einmal angeschrieben und an die versprochenen Informationen erinnert. Keine Antwort bis heute. Also den bisher hier gelobten Fraron Support kann ich nicht bestätigen.

Die Batterien funktionieren bisher mit den von mir nach Gefühl eingestellten Parametern sehr gut. Ich kann also nichts negatives berichten. Für den Einbau habe ich 15 Minuten gebraucht. Die zwei AGMs raus und die neuen eins zu eins eingebaut. Schwieriger war dann nur die Recherche, welche Parameter einzustellen sind. Grundlage waren dafür die Diskussionen hier im Forum. Ob die Batterien aber richtig geladen werden, ohne Rückmeldung von Fraron werde ich das nicht wissen.

Meine Beobachtung beim Laden:
Der Booster lädt immer konstant mit ungefähr 25 A. Dabei ist es egal, ob die Solarzellen noch 10 Ampere zusätzlich liefern, die Batterei 30% oder 90% geladen sind.

Mit dem bmv kann man beobachten, dass während der Fahrt kurz vor Volladung der Strom sehr schnell abfällt. Bei 14V geht der Booster auf 10 Ampere und fällt dann weiter. Von 14,2 bis 14,4 Volt fällt dann innerhalb von 10 Minuten der Strom auf Werte unter 1 Ampere. Dieses Verhalten interpretiere ich dahin, dass Booster und Solarlader entsprechend der eingestellten Lithium Ladekurven korrekt arbeiten. Ob die Batterie das verträgt, weiß ich natürlich nicht.

Schwieriger wird es mit meinen Schaudt Ladegeräten an Landstrom. Beide sind auf Ladekurven für normale Bleibatterien (14,4) (keine AGM) eingestellt. In der Einstellung für AGM haben beide zusammen früher bei 50% entladender AGM Batterien die vollen 2x18A geliefert (bei 14,7V einstellbar im Las Bus). Dieser Strom verringerte sich dann mit zunehmender Ladespannung und zunehmenden Innenwiderstand der Batterien, also alles ganz normal.

Jetzt aber mit den Frarons bei 30% (13,1 bis 13,2 V) Ladung liefern ebl und las zusammen nur 2x15 A zu Beginn der I Phase der Ladekurve. Der Strom fällt dann kontinuierlich immer weiter ab. Also bei 60% sind es dann nur noch 2x12A. Eine IU Kurve erkenne ich da nicht. Eher, dass der Innenwiderstand der Batterien bei konstanter Spannung zunimmt. Am Ende bei 14,4V verhalten sich die beiden schaudt Ladegeräte dann wie der schaudt booster. Sehr schneller Stromabfall bis auf weniger als 1 Ampere.
Die Ladekurven habe ich vielleicht nicht für jeden gut verständlich beschrieben, aber Ladekurven kann ich nicht liefern, weil ich mit mehreren Stromzangen messe und damit die Kurven nicht aufzeichnen kann. Muss mal überlegen, ob ich das mit einem Fluke hinkriege.

Was mich irritiert ist, dass die Lithium Batterien ja einen sehr niedrigen Innenwiderstand haben sollen und deshalb mit hohen Strömen konstant geladen werden können, also müssten die beiden Schaudt doch mit jeweils 18 A laden bis kurz vor Erreichen der Ladeschlussspannung. Mehr als 2x15A konnte ich aber noch nicht beobachten und dass diese über eine längere Zeit konstant bleiben auch nicht. Oder habe ich da einen Denkfehler.

Und jetzt wird es noch verrückter. Mein Moppel, der früher auch die Leistung brachte, dass die beiden schaudt die AGMs mit 2x18A luden, es war also egal ob Landstrom oder Moppel, bringt die beiden Schaudt Ladegeräte dazu nur noch mit 2x10A zu laden. Der Moppel selbst bringt aber noch die volle Leistung. Erst mit weiteren zusätzlichen 220V Verbrauchern (zusätzlich 800W) direkt am Moppel angeschlossen knickt er ein.

Im Ergebnis funktioniert aber alles bestens. Die Kapazität reicht aus, eine Woche autark (10 bis 12% Kapazitätsabnahme im Winter, 0 Grad nachts, und Kompressor Kühlschrank je 24h) zu stehen. Den Wagen kann ich auch zwei Wochen (jetzt im Januar in Köln friert es) abstellen, bei eingeschalteter Heizung und Kühlschrank. Heizung deshalb, weil ich nicht will, dass das Wasser einfriert und die Batterien unter 0 Grad abkühlen. Dazu wird die Truma auf kleinste Stufe gestellt, 5 Grad. Mit einem Thermometer kontrolliere ich die Temperatur im Batteriekasten.

Ist zwar noch keine Langzeiterfahrung, aber bisher sind die beiden Frarons vielfach besser als meine alten AGMs (maximal 2 Tage autark). Abstellen für zwei Wochen ohne Landstrom war nicht möglich.

Wenn das die nächsten sieben Jahre (3x2 neue AGM) so bleibt, dann hat es sich gelohnt.

Norbert

towi am 27 Jan 2019 20:49:33

Hallo Norbert,

Danke für deine umfangreiche Schilderung.

Da mit Booster und Solar 25A + 10A fließen können ist ja eigentlich ein gutes Zeichen, läuft das dann auf 14,4 oder 14,6V ?

Das Laden mit Landstrom klingt dagegen etwas merkwürdig, liegen die eingestellten 14,4V tatsächlich auch am Akku an ?

Nur eine genügend hohe spannungsdifferenz ist in der Lage den Strom in die Akkus zu treiben, die Ruhesp.bei Li ist ja meist schon >13V ...

Gruß
towi

van314 am 28 Jan 2019 00:26:25

Hallo towi,

die Überlegungen habe ich auch angestellt, den Ladestromkreis habe ich auf Spannungsabfälle durchgemessen. Diese sind praktisch nicht messbar. Den einzigen Spannungsabfall, den ich feststellen kann, ist der zwischen dem Solarlader und dem Plus Pol mit 0,1V. Das ist sehr wenig und es fliessen ja auch bei Sonne im Sommer deutlich mehr als 10A (200 Wp). Aber es geht ja um Landstrom, dann fließt der Solarstrom auch, jetzt im Winter allerdings mit deutlich niedrigeren Amperwerten. Diese kann ich aber rausmessen, so dass ich genau weiß, was die beiden Schaudt machen.

Ansonsten lassen sich keine Übergangs- oder Kabelwiderstände feststellen, die zu messbaren Ergebnissen führen. Die eingestellte Ladespannung an den beiden Schaudt Geräten ist 14,4 V für Bleibatterien (und damit die Ladekurve für normale Naßbatterien?). Die messbare Ladespannung an den Batteriepolen ist natürlich niedriger und steigt mit zunehmender Ladung natürlich an. Am Ende des Ladevorgangs, wenn der Strom gegen Null geht, liegen dann die 14,2 bis 14,4 V an der Batterie an.

Ich bin halt noch nicht dahinter gekommen, wie sich meine Messungen erklären lassen.
Problematisch ist das nicht, es interessiert mich halt.

Was ich halt nicht weiß, weil Fraron nicht reagiert, wie meine Batterien korrekt zu laden sind, bzw. wie die Parameter meiner Ladetechnik zu setzen sind.

van314 am 28 Jan 2019 00:37:49

Vergessen, Nachtrag:

der schaudt booster hat eine Lithium Kennlinie, das sind 14,4 V.

Für die AGMs war der Booster auf die AGM Kennlinie eingestellt, das sollten dann 14,7 V sein.

towi am 28 Jan 2019 08:38:43

Hallo Norbert,

Hast du denn schon den Hauptschalter an deinen Akkus oder ein vorgängermodell ?

Die aktuelle Serie wird mit 14,3 - 14,6V geladen
Erhaltungsladung wurde gerade von 13,5 auf 13,2 V angepaßt - hast du kein infoschreiben dazu erhalten ?
( ich würde da nochmal anrufen, wurde dort bisher immer prima bedient- auch per E-Mail )

An sich sind 30A mit Landstrom ja ausreichend, verstehen kann ich die Reduzierung allerdings nicht.
Welche Ruhespannung hast du bei 30% SOC ?
Sind die Akkus evtl. voller als der BC anzeigt ? Wie lange kannst du mit 30A Laden bis die Akkus voll sind ?

Was passiert wenn du nur mit einem EBL lädst, hast du dann die vollen 18A ?

sonnige Grüße
towi

van314 am 28 Jan 2019 15:39:21

Hallo towi,

ich habe die aktuellen mit dem blauen ein/aus Taster und der Service Buchse.

Keine Rückmeldungen von Fraron, obwohl die alle Kontaktdaten haben und ich denen auch noch mal eine Erinnerungs Email geschickt habe.

Den von Dir vorgeschlagenen Test mit nur einen Ladegerät wollte ich auch noch machen, aber entweder war keine Steckdose in der Nähe, das Wetter schlecht, die Werkstatt belegt oder der Hausmeister schlecht gelaunt. Das Abklemmen des in den ebl eingesteckten LAS ist ja kein Problem. Man muss halt aufpassen, dass der Kompressor oder die Heizung nicht laufen. Die übrigen Verbraucher lassen sich alle abschalten. Sonst verbrauchen die Verbraucher einen Teil des Stroms, ich messe ja nur mit der Strommeßzange am Plus Pol.

Der zweite Versuch wäre dann, das Las in den Ebl einstecken und den 220V Stecker des ebl ziehen.

Die Spannung bei 30% habe ich gerade nicht genau im Kopf, ich meine 13,1V. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wie genau das bmv mißt. Auch bin ich nur selten bei 30%. Ich sollte mal eine Meßreihe mit dem Multimeter durchführen, indem ich gezielt entlade.

Ich schaue mal, was ich diese Woche umsetzen kann. Melde mich.

Norbert

van314 am 03 Feb 2019 16:07:22

Hallo,

wie besprochen, wollte ich mal das Ladeverhalten weiter beobachten und mir ein paar Werte notieren.

vor Fahrtantritt, Fahrzeug war eine Woche abgestellt, morgens hatte die Batterie eine Kapazität von 35% bei einer Spannung von 13,07V und einer Ruhestromentnahme von 0,6A (Wohnraum Elektrik war ausgeschaltet). Normal ist ein Ruhestrom von unter 200mA. Ich vermute, dass das Heizungsgebläse noch nachgelaufen ist, die Heizung also kurz vorher noch mal im Betrieb war. Aussentemperatur waren immerhin minus 2 Grad.
Nach Starten des Motors misst der Shunt 24,5A , das passt, der Booster kann 25A Ladestrom liefern, die eingeschaltete Wohnraumelektrik verbraucht den Rest. Während der anschließenden 40min Fahrt bleibt der Ladestrom konstant, der Kühlschrank springt nicht an.
Gegen Mittag dann in die 20° warme Halle. Die Kapazität ist durch die Fahrt und mit Hilfe der Wintersonne nun auf 44% angestiegen.
Anschluß Landstrom: Ladestrom Wohnraumbatterie31,5 A und Starterbatterie 2A, Ladespannung Wohnraumbatterie 13,59 V, Starterbatterie 13,58V. Die beidenLadegeräte lierfern 4,5A weniger als maximal möglich.
Kapazität ist auf 46%: EBL abgeklemmt von 220V, Las liefert 17,3A bei 13,48V. Strommesszange (direkt vor plus Pol der Batterie) und shunt liefern identische Messwerte.
EBL angeklemmt, 12V Stecker des Las am EBL abgezogen: 17,6 A bei 13,47V und 46%, 2A Ladestrom Starterbatterie.
Beide Lader wieder angeschlossen: Zusammen lierfern beide Ladegeräte 31,3 A Ladestrom (mit shunt gemessen), anteilige das LAS 14 A (Strommesszange an Anschluss des EBL am Las).

Die Messungen mehrfach widerholt. Im Ergebnis bleibt festzuhalten. Jedes Ladegerät schafft den vollen Ladestrom von 18A (ein kleiner Teil ist abzuziehen für den Ruhestrom, deshalb messe ich nur 17,x). Zusammen aber erreichen die Ladegeräte nicht 35A bis 36A.

Die abschließende Messung ergab dann bei 49% Kapazität 30,5A und 13,59V Ladespannung, also genau das, was ich sonst beim Landstrom beobachte. Mit zunehmender Spannung fällt der Ladestrom ab.

Von der Schaltung her laden zwei parallel geschaltete Ladegeräte zwei parallel geschaltete Batterien.

Ich muss das mal experimentell aufbauen und nachvollziehen mit zwei normalen Starterbatterien und zwei uralten Ladegeräten ohne Ladekurven und dann messen. Und dann die Messergebnisse rechnerisch überprüfen. Ich vermute mal, dass Verhalten hat etwas mit der Parallelschaltung zu tun. Am Wohnmobil geht das nicht, weil da immer noch die kleinen Ruheströme und Verbraucher sind, die sich auf die Meßwerte auswirken.

Das Merkwürdige ist halt, dass die Ladegeräte bei den vorherigen AGMs (bei 50% und Ruhespannung 12,5V) mit der maximal möglichen Ladeleistung funktioniert haben. Ob die 0,5 V den Unterschied gemacht haben?

Die Batterien und die Ladetechnik funktionieren. Ein technischer Fehler liegt nicht vor. Es ist einfach nur ein elektrisches Phänomen, dass ich verstehen will.

Zuhause habe ich den Wagen wieder abgestellt mit 60% Ladekapazität. Heute habe ich die Batterien überprüft. Nach 5 Tagen ist die Kapazität auf 27% abgefallen. Macht also ca. 12 bis 13 Ah Kapazitätsverlust pro Tag. Damit kann der Wagen bei voller Batterie ca. 2 Wochen stehen bei Nachtemperaturen von 0 bis -4 Grad. Mit meinen alten Batterien undenkbar.

Norbert

towi am 03 Feb 2019 18:07:52

Hallo Norbert,

Die Ladegeräte sind also nicht das Problem. Sie sollten bei passendem Wiederstand 2x18A liefern bis die Sp.>14V geht.
Soweit die Theorie.

Hast du die Akkus einzeln abgesichert ?
Die Akkus sollten laut Datenblatt jeder 50-75A aufnehmen können.
Viell. hilft es die akkus mal sep. mit beiden ladern zu laden um zu sehen ob sich verschiedene Ströme ergeben.?
Evtl. stimmt ja mit einem der Akkus etwas nicht ...
Hast du denn schon mal annähernd die gesamte kappazität entnommen?

Gruß
towi

lisunenergy am 03 Feb 2019 20:19:42

Es kann sein, das das Ladegerät ein Algorithmus hinterlegt hat, und die hohe Spannung falsch interpretiert.
Ich teste gerade Top Band (Power Xtreme)und habe dort ein ganz anderes Phänomen festgestellt. Das Ladegerätin Li Modus hat bei 76 % auf 1 A runtergeregelt und ist erst bei Bleimodus auf 15 A gegangen und voll geladen. Das muss ich mal beobachten. Akku hatte 11 Grad.

van314 am 03 Feb 2019 20:35:52

Hallo towi,

heute war der tiefste Ladestand, den ich jemals hatte (27%). Ich werde am Dienstag wieder fahren, dann müssten es 10 bis 15% sein.

Die Ladegeräte sind in Ordnung, das sehe ich auch so. Die Pole der Batterien sind diagonal angeschlossen, also plus Anschluss an der einen, minus Anschluss an der anderen. Die Kabel, die die Batterien verbinden sind identisch lang und haben den gleichen Widerstand. Somit findet zwischen den beiden Batterien ein Ladeausgleich statt und R der beiden Batterien müsste gleich sein, wenn kein Strom fließt.

Vielleicht hat es etwas mit den Innenwiderständen der beiden Batterien zu tun, wenn Strom fließt. Das will ich mal mit einem Testaufbau (zwei alte Batterien und zwei Ladegeräte ohne Ladekurve) testen.

Interessant wäre jetzt eine Aussage von jemanden mit gleichen Aufbau, der sagt, bei mir ist das auch so, also die Summe der Ladestrom entspricht nicht den einzelnen Ladestrommen, oder, die Summe der Ladeströme addiert sich.

LG Norbert

van314 am 03 Feb 2019 20:56:00

Ein Algorithmus könnte auch eine Erklärung sein. Die zusammen geschalteten Ladegeräte regeln sich gegenseitig runter. Beide Schaudt Ladegeräte sind zwangsweise, weil diese keine Li-Ladekurve haben, auf normale Bleiakkus eingestellt (also 14,4V) und bei 13,6V Ladespannung gilt ein Bleiakkus als voll geladen, wohingegen bei 12,3V bis 12,5V der Bleiakku als leer gilt (sind aber noch 50% Kapazität, also nicht tiefentladen.

Aber auch spannend, dass die Li-Ladekurve bei 76% runterregelt, während mit der Pb-Ladekurve munter weiter geladen wird.

Andersrum bei der Fahrt arbeiten der Booster und Solarlader (beide Li-Ladekurven) perfekt zusammen, hier findet keine Runterregelung statt. Und beide regeln gemeinsam erst runter, kurz vor 100%, während der Fahrt.

Über Landstrom würde ich nicht unbeaufsichtigt laden.

LG Norbert

cbra am 04 Feb 2019 12:05:21

Schramme hat geschrieben:....

In dieser Woche kam von Fraron ein Brief, in dem 2 Aufkleber waren, mit dem Hinweis die Batterie nicht im abgeschalteten Zustand zu laden.

...

Ich schreib das mal hier rein, falls jemand keine Info von Fraron bekommen hat

25923


war bei mir heute in der post

Stocki333 am 04 Feb 2019 13:39:45

Hallo Norbert
Interresant das Ganze. Aber bei Problematik fehlt mir ein Punkt.
Das Volladen der Accus und und das Balancing der Zellen. Diese Möglichkeit sollt man den Accu gerade in der Anfangszeit schon gönnen.
die Balancerströme sind ja auch nicht gross. <Zu den Ausgleichströmen bei Paralelschaltung ein Gedanke dazu. Jeder Accu besitzt ein eigenes BMS und verbraucht Strom, vieleicht eine ein paar mA mehr über Tage kommt auch was zusammen. Genauso läuft der gesamte Strom über Halbleiter. Minimale Abweichungen im Ri des Accus sind also möglich. Vieleicht denke ich hier falsch :eek:

LG Franz

towi am 04 Feb 2019 17:12:38

Hallo Norbert,

Wenn es an den ladern liegt, müßten sich diese an einem einzelnen Akku ähnlich verhalten wie an deinem Pärchen.
Welche Lader benutzt du ?

Die Ladekurve "GEL" meines EBL 119 geht ( vereinfacht ) mit Max.Strom ( 18A ) bis 14,4V dann 16h Spannung konstant...

Das macht mein EBL nach jeder netztrennung von neuem so, ohne das die Sp. des Akkus eine Rolle spielt ...
Einen 2. LG habe ich leider noch nicht

Ich wüßte nicht, welchen Sinn ein Algorithmus ( bei Blei ) haben könnte, der sich jetzt bei Li so störend auswirkt.?

Merkwürdig !

Gruß
t.

towi am 04 Feb 2019 18:36:50

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil :-)

Eben mal getestet:
Auch mein EBL regelt in einstellung GEL auf 13,8 und nicht 14,4V bei Akkuspannung 13,3V
Der Strom wird reduziert wenn die 13,8 erreicht sind :-(
Auch kurzeitig hohe Ströme die den Akku Auf 12,95V ziehen, reichen nicht um den EBL auf 14,4V zu heben.

Anscheinend gibt es im LG doch einen schwellwert der sagt "akku nicht leer" ...
Mit balancen an 230V wird es dann offenbar mit diesem LG nichts ...

Gruß
towi

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