goorooj am 10 Jan 2022 17:55:42 Dirkulation hat geschrieben:Ich würde die Pendlerpauschale abschaffen, ausser vielleicht der Pendler fährt Öpnv oder Rad. Dadurch würden viele näher an die Arbeit ziehen oder die Firmen zu den Wohngebieten.
Du hast das jetzt nicht wirklich verstanden oder? Bei 1,8 Millionen Jobs in München aber nur Platz für 1.47 Millionen Einwohner ( inklusive Rentern und Kindern ) KANN nicht jeder in die Nähe der Arbeit ziehen. Das geht einfach nicht. Und dass Firmen einfach in die Pampa ziehen löst das auch nicht wenns nicht dezentralisiert ist. Schau dir BMW in Dingolfing an.... 17.000 Mitarbeiter, bei 19.000 Gesamteinwohnerzahl. Die Arbeiter fahren da aus ganz Niederbayern und der Oberpfalz hin, stellenweise weiter als die Pendler nach München rein.... natürlich setzt BMW auch Busse ein aus den grössten Gemeinden, die sind da vorbildlich, aber das geht auch nicht bei allen. Der Wegfall der Pendlerpauschale würde erstmal vielen Familien das Genick brechen. Weil es eben nicht genug Wohnungen in der Nähe GIBT. Auch nicht in der Pampa. Ausserdem gibt es ja meist mehr Familienmitglieder dei einen ganz anderen Job haben und eben lokal arbeiten. Da gibts leider einen blinden Fleck beim durchschnittlichen Grünen, der die Gegebenheiten ausserhalb der gentrifizierten Hipsterviertel so überhaupt nicht versteht. Und das auch nicht sehen will. Und genau da schlagen wir wieder den Bogen zu den Wohnmobilen wie unser Mod ja schon so schön gesagt hat, darum gehts hier ja. Beziehungsweise für Transporter im 3,5t Segment. In dem Moment, in dem eine Firma dezentralisiert, in Grössen die die lokalen Ressourcen nicht überstrapazieren, ich sehe das hier, werden dann ständig Teile zwischen den Werken hin und her gekarrt. Hier beim Nachbarn, mit mittlerweile 3 Standorten im südbayrischen Raum, über 100 km verteilt, fahren 3x täglich die Transporter mit dem Lieferungen zwischen den Werken. Alles 3,5t damit man die Fahrer keinen grossen Führerschein brauchen, die kriegt man schlecht. Wenn da der Preis für den Diesel über einen bestimmten Punkt hochgeht, kann ich mir gut vorstellen dass da auch E-Transporter eingesetzt werden, die nur 200 km Reichweite haben.... die können ja beim Ein- und Ausladen schnell etwas Strom zapfen, dann gehts wieder ein Stück. Ich glaube die örtlichen Handwerker, die höchstens 50 km zum Kunden fahren und da dann den ganzen Tag sind und Abends wieder heimfahren haben da auch kein Problem.... Das, was einer Stadt wehtut, sind die ganzen Kleintransporter mit den kurzen Wegen und nicht die Pendler. Die fahren 2x am Tag. Die Transporter ständig! Und genau da sind wir bei der Wohnmobilplattform... Ich schätze schon dass Transporter mit E-Antrieb bald verfügbar sind, aber halt diese typischen Handwerker-Busse die nicht mehr als 2-300 km am Tag fahren. Dafür gibts aber einen grossen Bedarf! Ich denke für mehr Reichweite wirds wohl entweder Wasserstoff, Methanol oder was ganz anderes brauchen. Deshalb sehe ich Wohnmobile in 10 Jahren einfach noch nicht mit E-Antrieb und vernünftiger Reichweite. Vielleicht mal in 15 oder 20.
hampshire am 10 Jan 2022 18:14:13 Den Zusammenhang zum Wohnmobil stelle ich gerne wieder her. Wenn wie beschlossen keine Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden und es keine Wohnmobile auf Basis erneuerbarer Energie gibt, wird es irgendwann keine neuen Wohnmobile mehr geben. Das ist ganz simpel.Daher ergibt es irgendwie keinen Sinn gegen alles was in die Richtung nachhaltiger Zukunftsfähigkeit unserer favorisierten Reiseform mit der aufgezogenen Jetzt-Brille nieder zu schreiben, ohne den Zielen dahinter einmal wirken zu lassen. Nur ein paar Gedanken: - Es gibt kein Recht auf eine Urlaubsreise im Wohnmobil. - Wenn das Herumfahren mit einem Dieselfahrzeug in ein paar Jahren genau so komisch gesehen wie inzwischen das Rauchen in geschlossenen Räumen, hast Du im WoMo keinen ruhigen Urlaub mehr, auch wenn es noch erlaubt ist. - Wirtschaftlich ist der Wegfall der gesamten Branche zu verkraften - ein allgemeines Verbot unter dem Namen des Klimaschutzes ist bei nur leichter Veränderung der Gemengelage kein Riesenakt.
rolfk am 10 Jan 2022 19:19:06 Nur ein paar Gedanken: - Es gibt kein Recht auf eine Urlaubsreise im Wohnmobil.
Vielleicht. Die Begründung würde mich interessieren. Allerdings sind die paar Wohnmobile ja kein wirklich grosses Sparpotenzial. Das kann man leicht weiterdenken in Richtung Kein Recht auf - Urlaubsreise mit Fluzeug - Besuch von Fussballspiel , Formel 1, Olympia, Radrennen, Eishockey, Konzert, Oper, Disko, Restaurant, Disney Land,..... - Yacht, Motorboot, Sportwagen, Wohneigentum Vielleicht sogar kein Recht auf Urlaub überhaupt als ganzes, und dann auch Kein Recht Auf Freiheit und Demokratie.
Alter Hans am 10 Jan 2022 20:05:27 hampshire hat geschrieben: Nur ein paar Gedanken: - - Wirtschaftlich ist der Wegfall der gesamten Branche zu verkraften - ein allgemeines Verbot unter dem Namen des Klimaschutzes ist bei nur leichter Veränderung der Gemengelage kein Riesenakt.
Wäre für Oberschwaben ziemlich schlimm: Hymer, dethleffs, Carthago, Stengele, Exploryx fallen mir gerade so ein.
wolfherm am 10 Jan 2022 20:50:36 Moderation:Einige haben den Hinweis --> Link entweder übersehen oder nicht verstanden. Auch die Pendlerpauschale ist hochinteressant, aber nicht hier. Jetzt bleibt bitte beim Thema….sonst….ihr könnt es euch schon denken…..
Inselmann am 11 Jan 2022 12:43:48 hampshire hat geschrieben: Nur ein paar Gedanken: - Es gibt kein Recht auf eine Urlaubsreise im Wohnmobil.
Musste deinen Beitrag kuerzen wegen der 360 Zeichen. Unterstuetze deine Antwort voll und ganz. Es wird sich immer alles veraendern und keiner kann sich drauf verlassen das alles so bleibt wie man es sich wuenscht und/oder wie es mal war. Ich wuerde das Wort "Recht" in "Anspruch" tauschen dann wird es vielleicht besser verstanden.
Tinduck am 11 Jan 2022 12:49:27 Es geht nicht um ein Recht oder Anspruch auf eine Wohnmobilreise, es geht allein um die Antriebsform. Wenn Diesel als Kraftstoff verboten wird (was ich in den nächsten 20 Jahren definitiv nicht sehe, selbst bei den Neuzulassungen kann sich noch viel ändern), kann man sich immer noch 2 Brauereipferde vors Womo spannen und damit gemütlichen Urlaub machen :) Oder man tankt bei Aldi Salatöl... der alte 2.5er Saugdiesel ist das Aggregat der Zukunft! :D bis denn, Uwe
rkopka am 11 Jan 2022 12:59:06 Tinduck hat geschrieben:Wenn Diesel als Kraftstoff verboten wird (was ich in den nächsten 20 Jahren definitiv nicht sehe, selbst bei den Neuzulassungen kann sich noch viel ändern), kann man sich immer noch 2 Brauereipferde vors Womo spannen und damit gemütlichen Urlaub machen :)
Es gibt ja einige, die "normale" Benziner (meist PKW) auf Elektro umgebaut haben. Die Leistung sollte bald mal reichen. Da hat wohl schon der kleinste Tesla mehr als genug. Wenn die Akkus noch leichter und kleiner werden, einfach Motor und Tank raus und E-Technik rein ins Womo und weiter gehts. Gaspedal u.a. ist ja schon elektrisch, da braucht man ja NUR das neue Steuergerät an den OBD klemmen und alles kann weiterbenutzt werden. Noch ein paar Hilfsaggregate für die Bremsen etc. RK
rolfk am 11 Jan 2022 13:03:01 Immerhin muss man berücksichtigen, dass ein Holzvergaser CO2 neutral ist.
Im Ernst, ich wende mich einfach dagegen, dass die Urlaubsform "mobile Reise" verschwinden wird. Warum auch? Sie lässt sich von jedweder Urlaubsform im allgemeinen nicht abtrennen.
rolfk am 11 Jan 2022 13:23:56 rkopka hat geschrieben:Es gibt ja einige, die "normale" Benziner (meist PKW) auf Elektro umgebaut haben. Die Leistung sollte bald mal reichen. Da hat wohl schon der kleinste Tesla mehr als genug.
Das am meisten unverstandene Problem der Elektromobilität ist, das Leistung kein Problem ist. Oder Anders: das Problem ist nicht der (Elektro) Motor. Dessen Leistungsgewicht, bezogen auf Motor und Antriebsstrang, hat den Verbrenner um Längen überholt, heisst er ist deutlich leichter und auch einfacher aufgebaut. Bleiben zwei andere Themen: Der Energiespeicher Und Lade- und Entladeumformer ( der "Vergaser" :mrgreen: ) rkopka hat geschrieben: Wenn die Akkus noch leichter und kleiner werden, .........
Das ist das Problem. Werden sie nicht. Können sie auch nicht werden. Jedenfalls nicht in dem Masse, wie sie hinter einen Benzin- oder LPG Tank hinterherhinken. Das liegt einfach an chemischen und physikalischen Gesetzen. Ich verzichte darauf, das nochmal vorzurechnen. PV werden gegenüber Verbrennen immer einen Reichweite Nachteil haben, oder der ueberschwere Akku vermindert die vergleichbare Zuladung trotz Leichtbau und dem Gewichtsvorteil deutlich. rkopka hat geschrieben:....... einfach Motor und Tank raus und E-Technik rein ins Womo und weiter gehts.
Da der Akku eh den größeren Teil des Wertes ausmacht, kann man lieber neu kaufen alls hohe Umbaukosten zum Einbau eines neuen Teiles in Kauf nehmen. Die Leute zucken ja jetzt schon, wenn die Kosten eines Motorschadens anstehen. Das kann man mindestens mit 3 multiplizieren.... Nur für Material. Und der notwendige Leichtbau fehlt im alten auch. Nein, so leicht geht das leider nicht....
goorooj am 11 Jan 2022 13:33:52 Was ich hier irgendwie noch gar nicht so gelesen habe, vielleicht ist das untergegangen: Das Ende 2035 betrifft nur PKW und kleine Transporter bis 3,5t. Der Text ist "darauf hinarbeiten, dass alle Verkäufe von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2040 weltweit und in den führenden Märkten bis spätestens 2035 emissionsfrei sind". Hier noch ein Link dazu: --> LinkBei LKW ist da in der EU noch gar kein Zeitplan. Die einzigen die da konkret sind, sind die Engländer, die wollen sogar 2035 bis 26 Tonnen Verbrenner verbieten. Noch lange Zeit um Kartoffeln aus Bayern zum Waschen in die Tschechei zu fahren weils dort billiger ist und die Umweltstandards niedriger, und dann wieder zurück. Also.... im Grossen und Ganzen KÖNNTE es sein dass es bis 2035 keine Womos bis 3.5t als Verbrenner mehr gibt. Darüber wirds wohl noch dauern. Selbst wenn 2040 dann steht... das sind 17 Jahre von jetzt ab. Für Neufahrzeuge. Unter 3.5t kann es wohl sein dass es nur noch Handwerker-Kisten mit geringerer Reichweite gibt, für die reicht das. Alles was Reichweite braucht, ist schwerer und hat immer noch Diesel. Also auch Wohnmobile über 3.5t. Realistisch.... vielleicht 2050 bis für LKW endgültig Diesel-aus ist. Bis dahin fliesst noch viel Wasser die Isar runter und wenn es für LKW irgendwann was tragfähiges gibt, dann auch für Womos. Das muss nicht Elektrisch sein. Dann wird der Verkauf verboten, rumfahren werden die weiterhin noch. Meine Autos sind 28, 20 und 21 ( das Womo ) Jahre alt.... Das heisst, wir reden hier von einem Zeitraum von vielleicht 2070 wenn die gebrauchten Diesel-Womos langsam weniger werden. Bei dem Boom der letzten Jahre wirds selbst da noch mehr Diesel-Womos geben als heute. Da wäre ich 102.... selbst wenn ich das erleben sollte, möchte mich da niemand mehr hinterm Steuer sehen.
rolfk am 11 Jan 2022 13:56:15 goorooj hat geschrieben:Das Ende 2035 betrifft nur PKW und kleine Transporter bis 3,5t. Der Text ist "darauf hinarbeiten, dass alle Verkäufe von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis zum Jahr 2040 weltweit und in den führenden Märkten bis spätestens 2035 emissionsfrei sind".
"Emissionsfrei" - Was elektrische ja - selbst wenn sie mit erneuerbarer Energie betrieben werden - nicht sind. Die schöngerechneten Zahlen sagen, dass bei 100000 km Fahrstrecke der Break Even ist. Wie waren noch durchnittliche km Leistung und Autolebensdauer? Selbst kritische Teile werden z.T heute für weniger km ausgelegt. ( Z.B.VW DSK). Wenn man aber nicht genügend erneuerbare Energie hat, laufen neue Verbraucher ( neue PKW) kalkulatorisch auf Grundversorger Kraftwerken..... Das sind noch immer Kohlekraftwerke. Also, mit jedem gekauften PKW zementieren wir für durchschnittliche 7 Jahre einen massiv schlechteren CO2 Ausstoss, verglichen mit Verbrennern. Selbst dann, WENN wir in der Zeit ueberreichlich erneuerbare Energie haben. Was wir nicht haben werden. Und sowas fördern wir mit bis zu 10000 Euro. Damit könnte man 3 Benziner auf LPG umrüsten. Das spart knapp den CO2 Ausstoss für einen von den dreien. Ab sofort. Leute, ich habe nichts gegen Elektroautos. Es gibt durchaus Anwendungen, da geht das. Aber weder ist das die Masse, noch bringt es viel, noch bringt es überhaupt was. Macht euch Mal klar, Es sind nicht die Motoren, die nicht CO2 neutral sind. Es ist der Treibstoff. Ein Verbrenner , betrieben mit reinem Methanol, oder der Biodiesel, sind CO2 neutral. Wann endlich hört die Hexenjagd gegen Verbrenner auf, und man konzentriert sich auf das, was wir brauchen, egal für welches Verkehrskonzept: Mehr erneuerbare Energie.
Gast am 11 Jan 2022 14:24:12 rolfk hat geschrieben:...Ein Verbrenner , betrieben mit ... Biodiesel, sind CO2 neutral...
Hallo gerade der Biodiesel ist bei weitem nicht: --> LinkAber auch die s.g. E-Fuels haben keine guten Werte, ganz im Gegenteil: --> Link
Tinduck am 11 Jan 2022 14:42:20 hmarburg hat geschrieben:Hallo gerade der Biodiesel ist bei weitem nicht: --> LinkAber auch die s.g. E-Fuels haben keine guten Werte, ganz im Gegenteil: --> Link
Strom ist aber bei unserem Energiemix auch nicht besser. Wenn man sein E-Auto aus der eigenen Solaranlage speisen kann, schön. Wenn man aus der Steckdose tankt, ist das höchstens lokal emissionsfrei. bis denn, Uwe
rolfk am 11 Jan 2022 15:10:33 Tinduck hat geschrieben: Wenn man sein E-Auto aus der eigenen Solaranlage speisen kann, schön.
Wie ich mühsam zu erklären Versuche: Schön ist das nur, wenn die deine "eigene" Autarkie betrachtest. Ganz anders aber bei einer Betrachtung eines Gesamtsystems: Deutschland um dich herum deckt seinen Verbrauch zu 50 % aus EEG. Hättest du deine eigene Solarenergie nicht vertankt, dann hättest du sie eingespeist. Irgend jemand hätte sie verbraucht, und damit statt fossile kWh erneuerbare bekommen. Das ist aber nicht geschehen, du hast sie vertankt, und deswegen verbraucht irgendeiner seine kWh nicht von dir erneuerbar.... Sondern Fossil. Also, Aufs Gesamtsystem bezogen laufen ALLE PV auf fossiler Energie, solange wir nicht alle Bedarfe erneuerbar decken.... Und da endet der schöne Traum vom umweltfreundlichen Elektroauto. PS: und Emissionsfrei?? Es hat erst nach schöngerechneten 100000 km den gleichen CO2 Ausstoss erreicht wie ein Verbrenner. Von "frei" man garkeine Rede sein, aber sowas von.... PS2: Nicht zu vergessen,nichtmal erneuerbare Energie ist emissionsfrei, für Solar rechnet man 50 gr/kWh..
BURAN am 11 Jan 2022 15:36:51 Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ich habe kürzlich einen Bericht gesehen , in dem das Thema behandelt wurde . darin wurde dargesetellt dass diese Rechnung falsch und überholt ist denn bei der Aufnahme der Pararmeter wurde bei E Auto die Energie und die Produktion des Autos dem reinen Energieverbrauch des Verbrenners ohne dessen Produktion entgegen gesetzt ! übrigens bin ich just heute den MAzda mx30 elektro probe gefahren .. prima Auto allerdings nur effektive 200 km Reichweite für meinen Zweck durchaus ausreichend :ich fahre nur Kurzstrecken ..meist deutlich unter 100 km am Tag , der Hund passt rein , ich arbeite zuhause und habe 4 kw solar auf dem Dach .. Betriebskosten bei 10000 Km und 30 cent / Kw strom .. ca 600 € per anno ohne solar mit weniger . mein SL braucht in der Stadt mit kaltem Motor 20 l .. also alleine von der Spritkostenersparnis würde sich das Auto rechnen :-) und als kleinen Nebeneffekt tut man noch was für s regionale Klima , und die Kinder grüssen wieder
goorooj am 11 Jan 2022 15:57:25 BURAN hat geschrieben:Ich habe kürzlich einen Bericht gesehen , in dem das Thema behandelt wurde . darin wurde dargesetellt dass diese Rechnung falsch und überholt ist denn bei der Aufnahme der Pararmeter wurde bei E Auto die Energie und die Produktion des Autos dem reinen Energieverbrauch des Verbrenners ohne dessen Produktion entgegen gesetzt !
Bei der ursprünglichen Rechnung auf die sich das bezieht ging es darum, einen wunderbar funktionierenden Dieselverbrenner wegzuwerfen um sich ein neues E-Auto zu kaufen, wie von der Regierung favorisiert. Dann MUSST du die Produktion des E-Autos mit einbeziehen, das Dieselauto das weggeworfen werden soll ist ja schon produziert. Wenn du hingegen grundsätzlich ein NEUES Auto haben willst, musst du beim Diesel die Produktion natürlich mit einrechnen. Diese beiden Rechnungen werden oft verwechselt und landen im falschen Kontext.
BURAN am 11 Jan 2022 16:05:26 das sehe ich anders
denn ein neues Diesel Auto wird niemand wegwerfen .höchstens verkaufen , und dann wird es weiter genutzt . ich meine schon , dass man den effektiven Ausstoss in Vergleich setzen muss . etwas anderes war das mit der abwrackprämie damals .. da wurden 10 Jahre alte Autos verschrottet obwohl noch tadelos gelaufen also muss man schon dessen Co2 ausstoss bei der Produktion mitrechnen
und zu der angemahnten Zitatfunktion .. würde ich ja gerne machen ... nur veschachtelte Zitate darf man nicht nutzen und die auseinander zu klabustern ist echt lästig .. daher enthielt die gelöschte Partie die Überschrift Zitat !
rolfk am 11 Jan 2022 16:43:17 Selbst WENN durch verschiedene Ansätze, was nun einbezogen wird oder nicht , die Zahl 100000 km sich verändert, so bleibt doch, dass der Break even eben später oder früher erfolgt... Selbst wenn sich die Zahl auf 50000 km verringert, sie gilt nur für "fährt mit erneuerbarer Energie." Das hat Norwegen, die Ösis haben über 90 %, bei uns 50% (nur).
Also gilt es für uns schon garnicht.
Übrigens ist der Prozentsatz Erneuerbare E. im letzten Jahr abnehmend, die Fachleute streiten noch, ob trotz Corona Effekten die steigend Anzahl Elektroautos daran schuld ist.
Ja, wer von den PV Befürwortern hat denn geahnt, dass die Dinger auch (viel) Strom verbrauchen.....
Pechvogel am 11 Jan 2022 17:27:01 rolfk hat geschrieben:...Übrigens ist der Prozentsatz Erneuerbare E. im letzten Jahr abnehmend, die Fachleute streiten noch, ob trotz Corona Effekten die steigend Anzahl Elektroautos daran schuld ist...
Corona hat die Wirtschaft im letzten Jahr weniger stark getroffen als 2020, daher hat die Wirtschaft wieder mehr Strom benötigt. Dazu die gestiegene E-Mobilität, die Tatsache dass die erneuerbaren Ernergien so gut wie gar nicht weiter ausgebaut wurden, und wir hatten in Deutschland weniger Wind und auch weniger Sonnenstunden. Grüße Dirk
Dirkulation am 11 Jan 2022 18:16:15 Ich habe ganz andere Zahlen gesehen.
Da wurde auch verglichen, welches Fahrzeug weniger Energie verbraucht.
Das eAuto war ab 100.000 km besser, aber nur wenn es ein sehr kleines war.
Die SUVs waren erst ab 300.000 oder teilweise bei über 500.000 km vorne.
Sprich, je größer das Gewicht und die Batterie, desto unsinnigen aus Sicht der Energie ist es.
So (Energie) gesehen darf zum aktuellen Stand kein reiner eAntrieb bei Wohnmobilen genutzt werden.
BadHunter am 11 Jan 2022 20:16:20 hampshire hat geschrieben: Nur ein paar Gedanken: - Es gibt kein Recht auf eine Urlaubsreise im Wohnmobil.
Da will ich mich doch auch noch mal kurz drauf beziehen: Sicherlich gibt es kein "RECHT" auf Urlaub allgemein, so auch nicht auf Urlaub mit dem Wohnmobil, ABER: Im Vergleich zu Flugreisen und selbst Hotelurlaub mit PKW-Anreise ist der ökologische Fußabdruck bei Campingreisen immernoch einer der Besten beim Reisen allgemein. Und den wirtschaftlichen Aspekt, von dem ja auch massenweise Arbeitsplätze in ganz Europa abhängen, sollte man auch nicht ausser Acht lassen! Also ich bin ja immer irgendwie Optimist und denke, dass sich in den nächsten 10 - 20 Jahren enorm viel im Bereich der Mobilität tun wird. Die Entwicklung im Energiesektor, gerade bei erneuerbaren Energien, wird enorme Fortschritte machen, effektiver werden, ob Solar-, Wind- oder Wasserenergie, auch bei den Speichermöglichkeiten in neuen Akkus, die weit mehr Kapazität bei kleinerer und leichterer Bauweise bieten werden, bin ich optimistisch. Aber auch im Bereich der Wasserstofftechnik für Fahrzeuge wird es sicherlich weiter voran gehen, wie bei der Speicherung des Wasserstoffs in Pasten, Reichweiten, Technik allgemein, sehe ich Entwicklungspotential. Man kann natürlich sagen, dass sich weder Wasserstoff- noch Elektroantrieb in der Vergangenheit durchgesetzt haben, was ja auch stimmt, aber Forschung, Technik und Möglichkeiten haben sich weiterentwickelt, genau wie in der Medizin macht die Menschheit auch in der Forschung und Technik beinahe monatlich enorme Fortschritte, wenn man mal so 20 - 30 Jahre zurückdenkt... Ich lasse mich einfach überraschen und überlasse Forschung und Technik das Feld der Entwicklung hin zu klimaneutralerer Mobilität.
SvenZ am 11 Jan 2022 20:39:33 Dirkulation hat geschrieben: Ich habe ganz andere Zahlen gesehen. Da wurde auch verglichen, welches Fahrzeug weniger Energie verbraucht....
dazu noch ein interessanter Artikel zur endenergiebezogenen Analyse Diesel versus Elektromobilität aus dem Sommer letzten Jahres --> LinkIch bin auch sehr aufgeschlossen, was zukünftige Antriebssysteme und Energieträger angeht und hoffe, dass es auch damit schöne Campingerlebnisse gibt. Autos im Winter warmlaufen lassen und damit auch bei modernen Dieseln Gestank und Krach verbreiten sowie Motorsound-Tuning werde ich jedenfalls nicht vermissen. Diese neuen, UFO-artigen Geräusche von aktuellen E-Fahrzeugen (Acoustic Vehicle Alerting System) bei kleinen Geschwindigkeiten finde ich aber auch nicht toll. Da könnte ich mir angenehmere Sounds zum Fußgängerschutz vorstellen. Allen werden wir es nicht jedem recht machen können, wenn wir Lärm- und Abgasemissionen reduzieren wollen. Da muss ich mich wohl auch an Vieles anpassen.
Rockerbox am 11 Jan 2022 21:08:11 SvenZ hat geschrieben:Diese neuen, UFO-artigen Geräusche von aktuellen E-Fahrzeugen (Acoustic Vehicle Alerting System) bei kleinen Geschwindigkeiten finde ich aber auch nicht toll. Da könnte ich mir angenehmere Sounds zum Fußgängerschutz vorstellen.
Also unser Fiat 500 E spielt Klassik …… ;D
Dirkulation am 11 Jan 2022 21:58:51 SvenZ hat geschrieben:dazu noch ein interessanter Artikel zur endenergiebezogenen Analyse Diesel versus Elektromobilität aus dem Sommer letzten Jahres --> Link
Danke!
rolfk am 12 Jan 2022 00:17:56 234000 km.
Wow!
Dann ist der break even ja erst bei 150000 km.
Noch übler als ich angenommen habe.
Irmie am 12 Jan 2022 00:54:24 Hallo Camper,
die Zeiten haben sich doch schon wieder geändert! Atomkraft und Erdgas sind auch wieder grüne Energiequellen! Wenn erstmal der erste Blackout kam, wird auch Diesel wieder grün! :mrgreen:
Tinduck am 12 Jan 2022 08:25:39 Irmie hat geschrieben:Hallo Camper,
die Zeiten haben sich doch schon wieder geändert! Atomkraft und Erdgas sind auch wieder grüne Energiequellen! Wenn erstmal der erste Blackout kam, wird auch Diesel wieder grün! :mrgreen:
Ja, so ist das halt, wenn man kein Konzept hat, sondern einfach irgendwie das macht, was gerade modern erscheint. Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Solange unsere Politik nur die Handpuppe des oberen einen Promills der Bevölkerung ist, wird sich da auch nicht viel dran ändern. Wenn man bedenkt, dass Gesetzesvorlagen inzwischen von Interessengruppen geschrieben und nur noch von Ministerien/Regierungs-Arbeitsgruppen zum Durchwinken in den Bundestag eingereicht werden, wundert einen gar nichts mehr. Auch nicht unsere Klima- und Energiepolitik. bis denn, Uwe
Dirkulation am 12 Jan 2022 09:27:04 Ich stimme Uwe zu 100% zu.
Wir diskutieren hier, was möglich ist und was sinnvoll wäre. Dieser Blick in die Glaskugel ist schon sehr schwierig, denn oft verändern Zufälle die Entwicklung.
Da aber die Zukunft von Verbrennungsmotoren und vor allen die damit verbundenen Mobilität durch Wohnmobile, ganz stark von den persönlichen Interessen unterschiedlicher Gruppen abhängt, ist das eigentlich nur noch Raten.
Vernunft kann man bei der Bewertung vergessen, denn die Verändert selten die Geschichte.
Welchen Vorteil haben die Mächtigen vom Verbrenner oder welchen Nachteil. Ängste bewegen auch oft noch etwas.
Wenn es keine starke Lobby mehr für Verbrenner gibt, dann werden die abgeschafft. Mit etwas Glück wird es rechtzeitig Alternativen geben. Wenn nicht, können wir hoffen, dass wir so eine kleine Gruppe sind und der negative Einfluss auf die Umwelt keinen mehr aufregt.
Es gibt Massen von Sprintern und Ducatos und so weiter auf unseren Straßen. Hinter denen steckt Lobby.
Warten wir ab.
rolfk am 12 Jan 2022 09:46:48 Immer und immer wieder wird vergessen, dass nicht der Verbrenner das Problem ist, sondern sein bis jetzt fossiler Treibstoff. Es macht keinen Sinn, ihn durch irgendein anderes System zu ersetzen, das auch nur mit fossiler Energie betrieben wird. Und das wird es, solange wir nicht genug erneuerbare Energie habn. Im übrigen, was diskutieren wir hier? Kleine PKW. Was ist mit kleinen und grossen LKW? Bussen? Arbeitsmaschinen? Hausheizungen? Diese Vorgehensweise ist planlos, zum Scheitern verurteilt, und teuer.
DtMaahs am 12 Jan 2022 12:22:22 Hallo Das größte Problem der E-Mobilität sehe ich in der Energiedichte. Es kann doch nicht umweltfreundlich sein wenn man 75Kg Mensch mit > 2000Kg Fahrzeug zur Arbeit schieben muss. Zitat: Karl Amannsberger: Verschiedene Energiedichten Bleibatterie: 35 Wh/kg Natrium-Schwefel-Batterie: 85 Wh/kg Nickel-Cadmium-Batterie: k.A. Nickel-Eisen-Batterie: 46 Wh/kg Entwicklungsziel: 100 Wh/kg zum Vergleich Benzin: 13.000 Wh/kg1 !!!!!! Durch die geringen Energieinhalte zwischen 35 und 150 Wh/kg ist die Batterie ein “Schwachpunkt des Elektroautos”: Die Energiedichte für Benzin liegt dagegen zwischen 12.000 und 13.000 Wh/kg.2 – In einer Blei-Gel-Batterie sind 0,02 bis 0,03 kWh pro Kilo Batteriegewicht speicherbar: Fossile Kraftstoffe haben die 350-fache Energiedichte.3] Und zur Energiedichte: “Mit einem Zentner Diesel (50 Liter) fährt ein VW Golf heute 800 Kilometer weit. Aber mit vier Zentnern Akku-Gewicht schaffen Elektroautos gerade 80 bis 120 Kilometer. Eine Batterie, die 50 Liter Diesel ersetzt, würde mehrere Tonnen wiegen, sie wäre schwerer als ein Mittelklassewagen.”6 Zitat Ende: Zudem ist die Reichweite bei Diesel/Benzin nicht abhängig von der Anzahl der Tankfüllungen. Dabei ist noch gar nicht berücksichtigt wie stark die so heiß geliebten Schnellladestationen die Zyklusanzahl bei den Batterien verkürzen. Was ist ein E-Auto noch nach 6-8 Jahren wert wenn die Batterie die Hauptkosten des gesamten Fahrzeug ausmachen. Beim Verbrenner fülle ich den Tank voll und gut ist es. Ob eine Batterie die fest verbaut ist noch kostendecken nach 6-8 Jahren gewechselt werden kann sehe ich nicht. Ein E-Motor zieht ca. 5 mal soviel Energie unter Volllast was die Reichweite entsprechend verkürzt. Was die Batterie allerdings nicht sehr lange durchhält und im Überlebungskampf frühzeitig die Leistungsabgabe stark reduziert. Sieht man übrigens sehr gut bei den E-Auto bzw. E-Motorradrennen. Quelle: --> LinkFazit: Es ist gut dass das E-Auto als Alternative Massentauglich gemacht wird. Es ist allerdings für mich nur ein sehr gutes Nischenprodukt in der Stadt. Aber keinesfalls um größere Lasten über längere Strecken zu bewegen. Ich denke nicht das die Energiedichte von Batterien in absehbarer Zeit auch nur Ansatzweise in die Nähe von Flüssig- Gasträger kommen. Aber genau diese Energiedichte ist das wichtigste Argument um Lasten zu bewegen. Allein wegen der dadurch beinflussbare Nutzlast. Jedes Kg kostet Geld was nicht verkauft werden kann. Bilanz zwischen Gesamtgewicht und Nutzlast. Unter diesen Aspekt sind Batteriebetriebene "Lastenesel" nur eine Brückentechnik für eine Übergangszeit.
BURAN am 12 Jan 2022 12:40:08 Es geht los ... also zumindest mal ein erstes Modell , mit vielen guten Ansätzen --> Link„Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“
Pechvogel am 12 Jan 2022 12:51:16 DtMaahs hat geschrieben:...Zudem ist die Reichweite bei Diesel/Benzin nicht abhängig von der Anzahl der Tankfüllungen...
Den Satz verstehe ich, ehrlich gesagt, nicht: 1 Tankfüllung 800km; 2 Tankfüllungen 1600km und 1/2 Tankfüllung 400km. Letztlich genauso beim E-Auto?! DtMaahs hat geschrieben:...Was ist ein E-Auto noch nach 6-8 Jahren wert wenn die Batterie die Hauptkosten des gesamten Fahrzeug ausmachen. Beim Verbrenner fülle ich den Tank voll und gut ist es. Ob eine Batterie die fest verbaut ist noch kostendecken nach 6-8 Jahren gewechselt werden kann sehe ich nicht...
Unter dem Gesichtspunkt muss man sich allerdings überlegen warum die Autoindustrie nicht schon ein paar Jahre früher und mit einem viel größeren Engagement auf den "E-Auto-Zug" aufgesprungen ist?!? Wenn man, auf diese relativ einfache Art und Weise, die Nutzungszeit eines PKWs halbieren kann dann machen die Konzerne doppelte Verkaufszahlen! :eek: Sonst sparen die bei einem 1/2 Cent pro Fahrzeug und da lassen sie die doppelte Abnahmemenge liegen? Grüße Dirk
Pechvogel am 12 Jan 2022 12:55:10 BURAN hat geschrieben:Es geht los ... also zumindest mal ein erstes Modell , mit vielen guten Ansätzen --> Link --> Link
brauwe am 12 Jan 2022 13:10:09 BURAN hat geschrieben:Es geht los ... also zumindest mal ein erstes Modell , mit vielen guten Ansätzen --> Link„Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“
Tja... back to the roots. Es ist ein "Mini-Mobil" aus heutiger Sicht, Dirk hat ja schon den E-Bulli aus den 70gern verlinkt. Wenn die Ingenieurskunst (oder aus anderem Sichtwinkel die Ansprüche der Kunden) sich seit Ende der 60er Jahre konsequent auf einen geringeren Verbrauch anstatt immer mehr Leistung bei zunehmender Größe konzentriert hätte, gäbe es diese ganze Diskussion um die CO2 Belastung durch Strassenverkehr heute gar nicht, wir würde längst mit Autos unter 1 Liter Verbrauch fahren. Just my two cents... Gruß Uwe
rkopka am 12 Jan 2022 13:56:18 DtMaahs hat geschrieben:Was ist ein E-Auto noch nach 6-8 Jahren wert wenn die Batterie die Hauptkosten des gesamten Fahrzeug ausmachen. ... Ob eine Batterie die fest verbaut ist noch kostendecken nach 6-8 Jahren gewechselt werden kann sehe ich nicht.
Das ist tatsächlich derzeit ein Problem. Es gibt einige Berichte, daß gebrauchte E-Autos fast nicht zu verkaufen sind. Akkus und Elektronik werden immer besser, der Zustand des alten Akkus ist nicht so einfach festzustellen. Ein Austausch, wenn überhaupt möglich, ist sehr teuer. Für Gebrauchte gibts keine Prämie. Das läßt Früheinsteiger im Regen stehen. Da kann man eigentlich nur so lange fahren, wie das Auto noch mitmacht, auch wenn es nur noch 50% der Reichweite sind. Ein E-Motor zieht ca. 5 mal soviel Energie unter Volllast was die Reichweite entsprechend verkürzt. Was die Batterie allerdings nicht sehr lange durchhält und im Überlebungskampf frühzeitig die Leistungsabgabe stark reduziert. Sieht man übrigens sehr gut bei den E-Auto bzw. E-Motorradrennen.
5x soviel Energie bezogen auf was ? Rennautos sind hier ein schlechter Vergleich für normale PKW. Und wie oft braucht man denn im normalen Leben die Vollast ? 10sek bei der AB Auffahrt ? Außerdem arbeitet der E-Motor nahe der Volllast noch am effizientesten. Und wenn man so hohe Leistung braucht, zieht man entweder einen schweren Hänger aufwärts oder ist auf der (deutschen) AB mit Maximalspeed unterwegs. Ein entsprechend unterdimensionierter Akku kann aber ein Problem sein (wenn man Rennen fahren will). RK
cbra am 12 Jan 2022 14:05:48 BURAN hat geschrieben:Es geht los ... also zumindest mal ein erstes Modell , mit vielen guten Ansätzen --> Link„Wer etwas will, sucht Wege. Wer etwas nicht will, sucht Gründe.“
nett aber der ist ja kleiner als jeder van da bring ich nichtmal das surfzeug rein wenn was mit gesamtlänge mindestens 5,3m kommt schau ich da wieder rein
goorooj am 12 Jan 2022 14:21:39 Hier ein interessanter Link zu einem frischen Artikel in der Zeit. --> LinkKurz umrissen die wichtigsten Auszüge: Die europäischen Autohersteller lassen elektrische Kleinwägen auslaufen Gerade bei den Kleinstwagen, die aus Perspektive der Verkehrswende wegen des geringen Rohstoff- und Flächenverbrauchs und des niedrigen Gewichts ökologisch sinnvoll sind, wird das Angebot zunehmend schlechter. Volkswagen streicht den e-Up. Er kann nicht mehr konfiguriert werden. Die baugleichen Modelle Škoda Citigo und Seat Mii sowie der Smart Fortwo und der BMW i3 sind ebenfalls Auslaufmodelle ohne Nachfolger. 2022 wird kein einziger neuer elektrischer Kleinwagen mehr auf den Markt kommen. Die meisten Autofahrten sind kurz. Der Pendelweg zur Arbeit etwa, die Einkaufsfahrt oder der Kindershuttle zur Schule. Hierfür sind elektrische Kleinwagen perfekt geeignet: Die Reichweite genügt selbst bei den preisgünstigsten Exemplaren. Gleichzeitig ist die Förderung von 9.570 Euro auf den Kaufpreis bei ohnehin billigen Fahrzeugen prozentual besonders hoch. Entsprechend groß ist die Nachfrage. Doch das Angebot in diesem Segment ist überschaubar, veraltet und wird sogar immer kleiner. Wie kann das sein, wenn sich die Kleinwagen doch so gut verkaufen? ... Ein weiterer Grund für den Mangel an elektrischen Klein- und Kleinstwagen sind die CO2-Grenzwerte der EU. Dabei gehen batterieelektrische Autos unabhängig von Größe und Gewicht mit null Gramm CO2 in die Bilanz des Herstellers ein, ein Kleinstwagen genauso wie ein zweieinhalb Tonnen schwerer SUV. Daher ist es für die Autoindustrie aus finanzieller Sicht am klügsten, margenstarke SUV zu verkaufen – einmal mit batterieelektrischem Antrieb und zugleich mit Verbrennungsmotor oder als Plug-in-Hybrid. Kleinstwagen dagegen verursachen viel Aufwand und relativ wenig Gewinn. ...
rolfk am 12 Jan 2022 14:47:44 Null Gramm CO2 für einen PV.
Jetzt verstehe ich die Tragweite der Elektro Katastrophe.....
Tinduck am 12 Jan 2022 14:54:04 Quelle Surprise.
Der Industrie gehts halt nicht um Umweltschutz, sondern um Gewinn. Finde den Fehler im System.
bis denn,
Uwe
Tinduck am 12 Jan 2022 15:21:45 Interessantes zur Energiewende: --> LinkMan scheint jetzt zumindest mal den Versuch zu machen, die Anstrengungen zu kanalisieren. Was nach dem Gesetzgebungsprozeß davon überbleibt... man darf gespannt sein. bis denn, Uwe
DtMaahs am 12 Jan 2022 15:27:44 Sorry "...Zudem ist die Reichweite bei Diesel/Benzin nicht abhängig von der Anzahl der Tankfüllungen..."
Der Satz von war wohl nicht für jeden verständlich.
Ein Verbrenner hat nach jeder Tankfüllung immer die gleiche Leistung. Ein E-Fahrzeug verliert an Reichweite mit jedem Ladezyklus je nach Anzahl und Ladeverhalten.
DtMaahs am 12 Jan 2022 15:49:37 Hallo RK
Anhand der Energiedichte kann jeder für sich ausrechnen wie schwer seine Batterie in seinem Wohnmobil sein müsste um die selbe Reichweite seines jetzigen Verbrenners zu erreichen. Dazu sollte er einkalkulieren wie schwer sein Batteriegetriebenes WoMo insgesamt werden muss. Was das wiederum für das Verhältnis Gesamtgewicht zur Nutzlast bedeutet. Dabei sollte er auch einen dem Gesamtgewicht entsprechenden Energieverbrauch zugrunde legen.
Ich denke für die meisten hier reichen dann die 7.5 t nicht ohne von dem Preis eines solchen WoMo oder deren Führerscheinklasse zu reden.
Wenn also was nach dem Verbrenner kommt wird es wesentlich kleiner ausfallen als das was wir gewohnt sind im Bezug auf Reichweite und Nutzlast bei wesentlich höheren Kosten.
surfoldie11 am 12 Jan 2022 16:36:06 SchwerlastWOMO`s...? Damit halbiert oder viertelt sich die Zahl der Fahrzeuge automatisch - sofern es so kommt. Alle anderen juckeln dann in den Nachbarländern um uns herum weiterhin fröhlich mit Diesel vor sich hin die der D-Michel an diese Leute verkauft hat. Also 2. Wohnsitz irgendwo anmelden und weitermachen um den "Ökospinnern" ( nicht denen mit Hirn! ) eins auszuwischen??? Werde ich nicht mehr erleben, unser von Duci mit EU4 läuft top, ist von 3/2010 wird weiter genutzt bis es nicht mehr geht, dann geht er nach Polen oder..... Der Rest ist mir echt wurscht solange in Bremen das Stahlwerk ca 50% der Dreckluft erzeugt und alle an der Politikerfront nix ändern wollen.
goorooj am 12 Jan 2022 16:56:40 Naja, wenn, wie ich oben berechnet habe, der voraussichtliche Zeitpunkt an dem es auch nur noch sehr wenige gebrauchte Diesel-Wohnmobile zu Kaufen gibt so um die 2070 ist ( zwischen 3,5t und 7,5t reell Ende 2050, gutes Alter ist 20 Jahre ), wird das nach allem was ich so sehe niemanden hier im Forum mehr interessieren.
Die Frage die wirklich brennt ist der Bereich bis 3.5t.... wer jetzt jünger als "alter Papp-Führerschein" ist, sich einen Lebensabend im Womo vorstellt und noch keinen Schein für über 3.5t hat sollte den machen bevor er zu alt ist den zu bestehen.
Die 3.5t werden kritisch. Wenn ab 2035 tatsächlich Schluss ist und man 20 Jahre als Gebrauchsalter mal annimmt, dann ist 2055 der Markt für Dieselwomos mit 3.5t leer. Und nur Murphy weiss was bis dahin an Alternativen sinnvoll ist. Das sind 33 Jahre. Vielleicht fährt man dann im Schlafwagen nach Spanien und leiht sich dort unten ein kleines E-Womo mit dem man dann 200 Kilometer am Tag fahren kann. Das nächste Startup steht dann bestimmt rechtzeitig in den Startlöchern.
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