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DtMaahs hat geschrieben:...Anhand der Energiedichte kann jeder für sich ausrechnen wie schwer seine Batterie in seinem Wohnmobil sein müsste um die selbe Reichweite seines jetzigen Verbrenners zu erreichen... Was das wiederum für das Verhältnis Gesamtgewicht zur Nutzlast bedeutet. Dabei sollte er auch einen dem Gesamtgewicht entsprechenden Energieverbrauch zugrunde legen. ...
Die Reichweiten der jetzigen Verbrenner sinken doch auch: wenn ich mir überlege dass es Womos mit 60 Liter Tank gibt. Außerdem ist nicht die Reichweite das Problem sondern die Ladezeit. Wenn man ein E-Womo in 10 Minuten wieder aufladen könnte....
Und die Gewichtsproblematik haben andere doch in viel größeren Dimensionen! Und trotzdem gibt es heute schon 25 Tonner die mit Batterie fahren.
Dirk hat geschrieben:Die Reichweiten der jetzigen Verbrenner sinken doch auch: wenn ich mir überlege dass es Womos mit 60 Liter Tank gibt.
Es geht nicht um den Tankinhalt sondern um die Reichweite die dir wichtig ist. Daraus errechnet sich das Spritgewicht bzw. das Batteriegewicht beim E-Fahrzeug.
Dirk hat geschrieben:Außerdem ist nicht die Reichweite das Problem sondern die Ladezeit. Wenn man ein E-Womo in 10 Minuten wieder aufladen könnte....
Richtig die Ladezeit kommt als Störfaktor tatsächlich noch dazu , hat aber nur indirekt was mit der Energiedichte zu tun hat.
Dirk hat geschrieben:Und die Gewichtsproblematik haben andere doch in viel größeren Dimensionen! Und trotzdem gibt es heute schon 25 Tonner die mit Batterie fahren.
Natürlich ist das möglich aber keinesfalls effizient deshalb nur auf Kurzstrecke. Deshalb setzt man hier auf die Wasserstofflösung wenn es um Reichweite geht.
goorooj am 12 Jan 2022 17:45:21
Die Reichweite ist tatsächlich nur bei langer Ladezeit wichtig oder schlechter Infrastruktur. Mein Iveco kommt mit dem kleinen Tank auch nur 500 Kilometer weit. Aber ich muss ja nicht durch die Sahara.
Sobald die Ladezeiten und Infrastruktur stimmen, muss auch die REICHWEITE nicht mehr so hoch sein.
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DtMaahs am 12 Jan 2022 18:11:13
Hallo
Noch ein kleines Beispiel zum Verständnis.
Viele haben ja schon einen LiFePO4 Akku verbaut. Ganz grob: 100A * 14V = 1400W und das bei 10Kg Gewicht. gegen 10Kg Diesel
Nun überlegt einmal wie weit euer Wohnmobil mit 10Kg LiFePO4 kommen. Und wie weit ihr mit 10Kg Diesel kommt. Und das sagen wir bei 80Km/h und bei 3500Kg Gesamtgewicht.
Vielleicht erkennt jetzt auch der ein oder andere wo die eigentliche Problematik ist.
Infrastruktur , Ladetechnik , Ladezeit , Werterhaltung nach Ladezyklus , ..... das bekommt man noch als Störfaktor dazu.
rolfk am 12 Jan 2022 18:36:47
Meinst du denn, dass sich beinharte Euphoriker von solcherart Fakten beeinflussen lassen?
DtMaahs am 12 Jan 2022 19:09:23
Hallo Rolf
Nein , aber das ist ja auch nicht meine Zielsetzung.
Ich versuche nur mit Zahlen zu argumentieren. Zahlen sind nicht subjektiv. Zahlen kann jeder nachvollziehen der die Grundschule überlebt hat.
Leute die mit Zahlen nicht umgehen können oder wollen kann und will ich auch nicht überzeugen.
Diejenigen die für Argumente offen sind sollten eine Entscheidungshilfe bekommen. Zumindest sehe ich so ein Fachforum.
PS: Ich selbst bin Moderator in einem Forum mit > 11000 eigenen Kommentaren.
DtMaahs am 13 Jan 2022 11:46:26
Hallo
Eine Energiequelle sollte nicht unerwähnt bleiben was die Energiedichte angeht. Wasserstoff mit 33500 W/kg Bedeutet ein Mittelklassenauto könnte mit 1kG 400Km fahren
Wasserstoff hat allerdings einige kritische Nebenwirkungen die nur mit sehr viel Kosten kompensiert werden können.
Wasserstoff direkt in den Verbrenner Motor einspritzen das wäre die Perfekt. Na ja man darf ja wohl noch träumen.
BURAN am 13 Jan 2022 12:12:12
Ich habe so meine Prinzipiellen Bedenken wie das denn so weiter gehen mag und ich glaube , dass die Scheuklappenbetrachtung der zZ erhältliche Technik der Situation nicht gerecht wird denn unzweifelhaft sind wir an einem historischen Bruch der Energieversorgung und das bei weiter steigender Welt-Bevölkerung mit zunehmendem Komfortbedarf ,und mit einhergehendem exponentiell steigendem Energiebedarf.
Fossile Energien sind endlich . das ist klar .. und diese lassen sich zudem sinnvoller einsetzen als sie zu verbrennen Vermutlich ist aber ein aus klimagründen erzwungenes Politisches Ende dieses nun knapp 100 jährigen Booms .. ein Wimpernschlag in der Menschheitsgeschichte und danach muss es weitergehen , nur sind leider sowohl Uran , als auch Lithium und Manganbestände ebenso endlich .
wir müssen uns also in einem rasanten Tempo den machbaren Energiequellen zuwenden .. und co2 neutral und in Unmengen verfügbar erscheinen da nun mal die erneuerbaren Energien .. Windräder , Solar, Wasserkraft , Tide , Erdwärme .. usw .. bleibt die Frage wie das transportabel gemacht werden soll .. und gespeichert ... vermutlich bleibt da nur eine Flüssige oder Gasförmige Betankung für grossen Energiebedarf .. neben .. der Energieeinsparung . und daher zweifle ich , dass der privilegierte individualverkehr , insbesondere mit Wohnmobilen in einer Generation noch tragbar sein wird .
schade .. aber wie sagt man .. nach mir die Sintflut
LG
Klaus
rkopka am 13 Jan 2022 12:13:31
Wasserstoff direkt in den Verbrenner Motor einspritzen das wäre die Perfekt. Na ja man darf ja wohl noch träumen.
Viele haben ja schon einen LiFePO4 Akku verbaut. Ganz grob: 100A * 14V = 1400W und das bei 10Kg Gewicht. gegen 10Kg Diesel
In einem Liter Diesel stecken 10000 W!! Jetzt wird es schon enger.
DtMaahs am 13 Jan 2022 12:32:26
Danke RK
Für die Info. :lol: ____________________________ Russel für wenn wird es enger ? 140W LiFePO4 gegen 13000W Diesel pro Kg
Russel am 13 Jan 2022 12:40:20
10 Liter Diesel entsprechen ca. 100000 W.
Wieviel Batterien werden benötigt um 90 Liter Diesel zu ersetzen?
fschuen am 13 Jan 2022 12:47:05
Russel hat geschrieben:In einem Liter Diesel stecken 10000 W!! Jetzt wird es schon enger.
Und ein Womo fährt damit 10 km weit. Schon mal drüber nachgedacht, wie effizient das ist? Verschwendung sieht immer billig aus, wenn die Folgekosten woanders entstehen.
Gruss Manfred
rolfk am 13 Jan 2022 12:55:18
Russel hat geschrieben:10 Liter Diesel entsprechen ca. 100000 W.
Wieviel Batterien werden benötigt um 90 Liter Diesel zu ersetzen?
10 l Diesel sind ca 9 kg. Sind etwa 90 kWh. Berücksichtigt man die Wirkungsgrade von Benziner 35 % und Elektro 80 % , So brauchst die elektrisch die Hälfte, also 45 kWh.
Du fragst nach der Anzahl der Batterien, du meinst aber sich nicht AA Zellen?
Nehmen wir die Werte der hier bekannten LiFePo Blöcke, so sind 20 kg ganz grob 2,4 kWh. Jedenfalls bei meinem. Das lässt sich leicht rechnen, davon, brauchst die 20 Blöcke, macht also 400 kg. Die ersetzen also 10 l Diesel. Schon umgerechnet von Verbrenner auf Elektro.
Ich sag ja immer, ein Tesla ist wie ein Porsche, der auf Reserve fährt.
In LiIon ist es etwas leichter, vor allem wenn man Tütenzellen nimmt. Würde ich aber nicht drauf sitzen wollen.
Russel am 13 Jan 2022 13:04:01
rolfk hat geschrieben:Nehmen wir die Werte der hier bekannten LiFePo Blöcke, so sind 20 kg ganz grob 2,4 kWh. Jedenfalls bei meinem. Das lässt sich leicht rechnen, davon, brauchst die 20 Blöcke, macht also 400 kg. Die ersetzen also 10 l Diesel. Schon umgerechnet von Verbrenner auf Elektro.
Also, dann bräuchte ich ca. 3600 Kg Akku um 90 Liter Diesel zu ersetzten, rein rechnerisch
rolfk am 13 Jan 2022 13:17:01
Ja Natürlich ist das eine Milchmädchen Rechnung.
Man kann über die Wirkungsgrade streiten, übers Gewicht. Aber in den EndBerechnung kommt noch der Mehrverbrauch des Elektro für Mehrgewicht, darf man auch nicht vergessen.
Aber im groben zeigt es das Problem: zu schwer, zu teuer, Zuwenig Leistung, zu kurzlebig.
Ich fahre 2 Autos, eines von 2001, eines von 2003.
Ich bin Mal gespannt, in welchem Alter die Elektros abgestellt werden. Und wie dann die Kosten fürs recyceln sind. Und wer sie trägt......
rkopka am 13 Jan 2022 13:17:55
DtMaahs hat geschrieben:Ganz grob: 100A * 14V = 1400W und das bei 10Kg Gewicht. gegen 10Kg Diesel
Russel hat geschrieben:In einem Liter Diesel stecken 10000 W!!
Wenn man schon so rechnet, dann richtig. Es sind 100Ah, 1400Wh und 10kWh. Das ist Energie und nicht Leistung. Wieviel Leistung man aus wieviel kg Motor oder Akku rausbekommt, ist eine ganz andere Rechnung.
RK
Russel am 13 Jan 2022 13:45:46
rkopka hat geschrieben:Wenn man schon so rechnet, dann richtig. Es sind 100Ah, 1400Wh und 10kWh. Das ist Energie und nicht Leistung. Wieviel Leistung man aus wieviel kg Motor oder Akku rausbekommt, ist eine ganz andere Rechnung.
RK
Wie kann man es anders rechnen? um ein gewisses Fahrzeug zu bewegen brauche ich Energie, also wenn mein Womo 14 Liter Diesel benötigt, brauch es ca. 140000 kWh pro 100km. Woher die Energie kommt ist doch erstmal zweitrangig oder?
brauwe am 13 Jan 2022 13:47:36
rolfk hat geschrieben:Und wie dann die Kosten fürs recyceln sind. Und wer sie trägt......
Moin,
das ist schon seit langem gesetzlich geregelt. Es besteht eine Rücknahmeverpflichtung für die Autoindustrie, das heisst, du kannst dein altes Fahrzeug dem Hersteller wieder auf den Hof stellen.
Nur.. das macht ja keiner, dort gibts kein Geld für das Altauto. Beim Schrotthändler oder Exporteur hingegen bekommt man noch Kohle dafür.
Gruß Uwe
pwglobe am 13 Jan 2022 14:46:43
Hallo, ich habe mich schon nach einer Alternative umgesehen. Auch das Batteriethema ist gelöst, Steuer und Versicherung sind günstig und man wird auch noch entschleunigt
goorooj am 13 Jan 2022 15:02:42
pwglobe hat geschrieben:Hallo, ich habe mich schon nach einer Alternative umgesehen. Auch das Batteriethema ist gelöst, Steuer und Versicherung sind günstig und man wird auch noch entschleunigt
Da brauchts aber keinen steileren Berg... der arme Tinker :-D
Russel am 13 Jan 2022 15:32:54
pwglobe hat geschrieben:Hallo, ich habe mich schon nach einer Alternative umgesehen. Auch das Batteriethema ist gelöst, Steuer und Versicherung sind günstig und man wird auch noch entschleunigt
Wist du was ein Pferd im Monat kostet? Glaube mir, das ist eine schlechte Alternative (-:
Russel am 13 Jan 2022 15:34:15
brauwe hat geschrieben: das ist schon seit langem gesetzlich geregelt. Es besteht eine Rücknahmeverpflichtung für die Autoindustrie, das heisst, du kannst dein altes Fahrzeug dem Hersteller wieder auf den Hof stellen.
Nur.. das macht ja keiner, dort gibts kein Geld für das Altauto. Beim Schrotthändler oder Exporteur hingegen bekommt man noch Kohle dafür.
Gruß Uwe
Ja, und dann wird das meiste in 3.Länder verschifft und verbrannt oder eingegraben.....
pwglobe am 13 Jan 2022 17:03:38
Russel hat geschrieben:Wist du was ein Pferd im Monat kostet? Glaube mir, das ist eine schlechte Alternative (-:
Ja die Kosten sind bekannt, aber ich habe genügend Land (Wiesen, Felder usw.) Tierarzt, Hufschmied ist auch nicht mehr als die laufenden Kosten bei einem Womo. Ich bin nur mal gespannt, was man auf den Stellplätzen sagt wenn man mit so einem Wagen da auftaucht und ob die V/Es auch den Pferdemist aufnehmen. :lol:
Pechvogel am 13 Jan 2022 17:54:18
pwglobe hat geschrieben:...Ich bin nur mal gespannt, was man auf den Stellplätzen sagt...
Wie geht das denn auf Fähren: Länge incl. Deichsel oder ohne?? :D
Grüße Dirk
rolfk am 13 Jan 2022 17:57:01
Nö. Wichtiger ist die Impfbescheinigung für die "Zugmaschine". :)
dietmardd am 13 Jan 2022 23:01:34
Wenn es also keine fossilen Energieträger für Womos mehr gibt, bleibt wegen akzeptabler Energiedichte nur synthetisches Methan oder synthetische Flüssigkraftstoffe übrig, denn Wasserstoff hat eine viel zu geringe Energiedichte, bezogen auf das Volumen, denn Wasserstoff ist sehr leicht, d.h. 1 kg Wasserstoff hat im flüssigen Zustand ein Volumen von vielen Litern.
In Zukunft werden synthetische Flüssigkraftstoffe sowieso großtechnisch hergestellt werden müssen, z.B. für die Luftfahrt, denn da gibt es keine Alternativen. In naher Zukunft will Porsche eine große industrielle Anlage in Patagonien errichten. Dort weht viel mehr Wind als hierzulande, so daß die Effektivität und die Kosten viel günstiger sind. Da Patagonien nahezu unbesiedelt ist, stören die Windräder niemanden. Das erforderliche Co2 für die chemische Reaktion mit Wasserstoff kommt per Lufttransport nach Patagonien (Wind). Der Flüssigkraftstoff soll dann per Tanker nach Europa transportiert werden.
Synthetische Kraftstoffe kosten gegenwärtig etwa das 3-fache der fossilen Kraftstoffe, wenn diese nicht noch mit hohen Steuern belegt werden. Ein E-Antrieb ist zwar energieeffizienter, aber für Womos auch bei einer prognostischen Kapazitätsverdopplung der Batterien einfach unpraktikabel.
Damit wird ein Womo wieder etwas elitärer und die Stellplätze sind dann nicht mehr so überfüllt. Die 3-fachen Treibstoffkosten würden mir zwar wehtun, aber trotzdem würde ich dem Womo treu bleiben. Übrigens haben sich die Treibstoffkosten für Benzin und Diesel in den letzten 30 Jahren auch in etwa verdreifacht.
DtMaahs am 14 Jan 2022 11:42:41
Hallo
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Leider ist das Recycling von Li Akkus ist im Moment wesentlich teurer als die nötigen Rohstoffe unter den bekannten Vorrausetzungen aus dem Boden zu buddeln.
Synthetische Kraftstoffe sehe ich ebenfalls als gute Alternative auch zum höheren Preis. Der Dieselpreis wird zwar nie erreicht werden. Allerdings wird der Preis von Synthetischem Kraftstoff wesentlich fallen , wie alles was Massenhaft produziert wird. Durch den Druck des extrem steigenden Strombedarf durch E-Mobilität und dem Digitalbedarf wird auch der Synthetische Kraftstoff zumindest am Anfang Steuerlich gefördert um den Druck hohen Energiebedarf zu entzerren. Warten wir es einfach ab mehr bleibt uns eh nicht übrig.
mhf2612 am 14 Jan 2022 13:11:34
Russel hat geschrieben: also wenn mein Womo 14 Liter Diesel benötigt, brauch es ca. 140000 kWh pro 100km.
Falsche Rechnung, wenn wären es 140.000 Wh. Aber der realistische Verbrauch eines E-Wohnmobil (3,5to) liegt bei etwas 30 kWh (30.000 Wh)
thomas56 am 14 Jan 2022 14:51:45
ein realistisches Womo ist aber >3,5t! :D
Russel am 14 Jan 2022 16:20:41
mhf2612 hat geschrieben:Falsche Rechnung, wenn wären es 140.000 Wh. Aber der realistische Verbrauch eines E-Wohnmobil (3,5to) liegt bei etwas 30 kWh (30.000 Wh)
keine Ahnung wie du auf den Wert kommst, mein Audi brauch 42 kWh/100km im ECO Modus, realistisch! Der wiegt 2535 Kg und ist keine 3 m hoch.
babenhausen am 14 Jan 2022 17:14:34
Der erste Sattel elektrisch im Test besonders die Reichweite ist nicht schlecht.Ist im Video erklärt --> Link
Als Ansatz durchaus brauchbar,Fiat hat ja schon den Wasserstoffducato in der Pipeline doch leider ist Europaweit die Tankstellendichte noch nicht gegeben für eine Serie,Henne/Ei Problem,keine Tankstellendichte kein Verkauf keine Fahrzeuge auf der Straße kein Tankstellenbau.
mh1226 am 16 Jan 2022 15:12:31
Russel hat geschrieben:keine Ahnung wie du auf den Wert kommst, mein Audi brauch 42 kWh/100km im ECO Modus, realistisch! Der wiegt 2535 Kg und ist keine 3 m hoch.
da machst du aber irgendwas falsch, der Audi, ich nehme an E-Tron, braucht bei normaler Fahrweise keine 30 kWh/100km
hampshire am 16 Jan 2022 15:46:56
Russel hat geschrieben:keine Ahnung wie du auf den Wert kommst, mein Audi brauch 42 kWh/100km im ECO Modus, realistisch! Der wiegt 2535 Kg und ist keine 3 m hoch.
Wenn das nicht Dein Winterverbrauch unter konsequenter Nutzung der Standheizung vor Abfahrt ist, hast Du entweder einen sportlichen Eco-Fahrstil oder der Audi E-Tron ist ein l'étron im französischen Sinne.
rkopka am 20 Jan 2022 08:59:09
Hier mal ein Weg zurück: --> Link Bahngesellschaften überlegen, wieder mehr auf Diesel zu setzen, weil der Strom zu teuer wird ! Ob das irgendwann auch die Autos erreicht ? Ein Womo kann man halt nicht immer zuhause aufladen.
RK
Russel am 20 Jan 2022 09:33:13
mh1226 hat geschrieben:da machst du aber irgendwas falsch, der Audi, ich nehme an E-Tron, braucht bei normaler Fahrweise keine 30 kWh/100km
Nein, ist ein Q7 60 TFSI, natürlich wird die Standheizung bei kaltem Wetter aktiviert, mache ich beim Diesel ja auch.
Verbrauch gestern: 48,6 kWh + 2L Super Plus, Fahrstrecke 8 km, 15 Minute, 33 km/h Vorgestern : 17,5 kWh + 10,5 L Super Plus, gleiche Strecke
Tinduck am 20 Jan 2022 10:16:09
Russel hat geschrieben:Verbrauch gestern: 48,6 kWh + 2L Super Plus, Fahrstrecke 8 km, 15 Minute, 33 km/h Vorgestern : 17,5 kWh + 10,5 L Super Plus, gleiche Strecke
10,5 Liter Super plus ein bisschen Strom für 8 km Fahrstrecke... Chapeau. Nutzt der das Benzin für ein Düsentriebwerk??
bis denn,
Uwe
hampshire am 20 Jan 2022 10:55:01
Russel hat geschrieben:Nein, ist ein Q7 60 TFSI, natürlich wird die Standheizung bei kaltem Wetter aktiviert, mache ich beim Diesel ja auch.
Ja, das ist ein ineffizienter Schluckspecht. Von diesem Fahrzeug kann man nicht auf die Effizienz von Elektrofahrzeugen schließen. Beispielsweise hat der Audi keine Wärmepumpe für die Standheizung. Verbrauch konnte ein Hybrid Lexus SUV schon vor 15 Jahren besser. Das Konzept dient dem sozial anerkannten "E" auf dem Kennzeichen und der Reduzierung der Steuerlast (wie schon im Thread vermutet). Dein Auto hat andere für viele Menschen gut nachvollziehbare Vorzüge als die Effizienz.
Ein 4to E-Womo dürfte bei womotypischer Bewegung zwischen 30 und 35 kWh je 100km liegen, dazu kommt dann der Verbrauch fürs "Wohnen". Eine Batteriekapazität ab 400 kWh wäre dann wünschenswert und derzeit noch zu teuer.
Jaki1190 am 20 Jan 2022 11:20:58
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ok.... bei 400 KWh wiegen derzeit allein die Akkus ca 4 t. Zzgl Ausbau und Fahrzeug da wird es eher in Richtung 7,5 t gehen ... zum Verbauch des 7,5 t Mobils braucht man auch nicht spekulieren. wird ganz sicher nicht unter den Werten des Audi liegen :?
goorooj am 20 Jan 2022 11:47:51
Wir haben hier eine Diskussion die sich darum dreht ob ich jetzt neue riesige fahrbahre Reihenhäuser ökologisch besser mit Diesel, Wasserstoff oder Elektrik fortbewege. Der "mittlere" Teil der Wohnmobile wird sicher weniger werden, allein aus Kostengründen. Egal was wir bekommen, Elektrik oder weiterhin Diesel oder E-Fuels/Wasserstoff.... das Gewicht wird sich durch den Verbrauch empfindlich bemerkbar machen, weil alle Energie teurer wird. "Unsere Art des Urlaubs" wird sicher nicht aussterben. Vor 40 jahren hat mal halt einen 408D von der Post ausgebaut oder alten Pritschenwagen genommen und einen Wohnwagen draufgebastelt, wenn man ein Wohnmobil wollte. Es wird sicher immer die Möglichkeit geben so in den Urlaub zu fahren, schlechter als das kanns nicht werden, und wenn jemand gar nicht Campen fährt weil er keine elektrisch ausfahrbares Treppchen mehr hat, hat er das mit dem Reisen eh nicht wirklich verstanden und die Stellplätze werden endlich wieder leerer.
Was brauche ich denn in einem Wohnmobil für 3 Wochen Urlaub am Stück? Dusche, Toilette, Kochgelegenheit, Bett, Sitz- und Essecke, Stauraum für Urlaubszeug. Main 1991er Concorde hat das mit 3,1t zGG hingekriegt. Wenn ich meine Ansprüche im Zaum halte, kann ich auch locker mit 3,5t eine elektrische Karre haben die mich 3 Wochen lang trocken hält während ich mir in verschiedenen Ländern die Gegend ankucken kann.
Und wenn ich heute einen Liner für eine halbe Million kaufen kann, wird es sicher nicht am Kleingeld für die Energie fehlen.
Ich finde diesen unfassbaren Ressourcenverbrauch an sich eine ziemliche Sauerei.
Damit meine ich nicht nur E-Autos sondern generell Autos.... Wir sind heute soweit, Autos prinzipiell ewig haltbar zu machen, wenn es denn gewünscht wäre. DAS würde mal einen Beitrag zur Umwelt leisten. Ich habe 3 Autos... Sommer, Winter und Wohnmobil. Das neueste ist das Winterauto, ein Jaguar ( um die Mär von der schlechten Haltbarkeit der Katzen mal zu widerlegen ) von 2002.... jetzt dann 20 Jahre alt.
Mein Sommerauto hat jetzt dann fast 30 Jahre auf dem Buckel.... vor 2 Jahren die grosse Wartung inklusive dem 200.000 km Zahnriemenwechsel bekommen. Das Womo ist jetzt 23 Jahre alt....
Zuerst mal: Ich gebe mein Geld, mit Verlaub, lieber meiner örtlichen freien Meisterwerkstatt ( wenn ichs nicht eh im Ausland machen lasse ) als den Grossaktionären irgendwelcher Auto- oder Zulieferfirmen, und lass mich auch nicht durch die Handlungsgehilfen der Lobbyisten dadurch beeinflussen. Da sehe ich wenigstens wo es hingeht wenn sich der einen alten Mercedes auf den Hof stellt oder sein Haus wieder modernisiert. Lieber finanziere ich dem eine neue Heizung ( oder meinem kroatischen Schrauber den Unterhalt für seine zahlreichen Kinder ) als einem Grossaktionär eine Yacht.
Der Ressourcenverbrauch der Autoindustrie ist astronomisch! Die künstlich herbeigeführte Bedarfsschaffung durch die Politik zusammen mit den Marketingmassnahmen der Autohersteller hat dazu geführt, dass jetzt Autos doppelt so schwer mit im Schnitt 3x soviel PS wie vor 30 Jahren unterwegs sind und dadurch immer noch genausoviel verbrauchen... jeder Fortschritt in der Antriebstechnik wurde, schon immer, durch künstlich gesteigerte Ansprüche wieder zunichte gemacht.
Dann kommt ein Schlaubi und erzählt dass die neuen Autos ja bessere und effektivere Motoren haben, verschweigt dabei aber dass die Kiste durch das höhere Gewicht und die mehr-PS wieder genausoviel Sprit verbläst. Meine Celica von 1994 fahre ich mit 8 Liter Super.... und das ist ein Sportwagen.
Und exakt dasselbe passiert im Wohnmobilsektor. Wenn ich heute eine Waschmaschine und einen Geschirrspüler im Wohnmobil(!!!) durch die Gegend fahre, kostet das halt Energie.
Ich fände es schon nicht schlecht wenn durch die Elektrifizierung dann diese Gigantomanie mal zu einem Ende kommt, und man sich darauf besinnt was man wirklich braucht.
Tinduck am 20 Jan 2022 12:18:30
goorooj hat geschrieben:Ich fände es schon nicht schlecht wenn durch die Elektrifizierung dann diese Gigantomanie mal zu einem Ende kommt, und man sich darauf besinnt was man wirklich braucht.
Na ja, im Moment wird die Gigantomanie (siehe Q7-Beispiel oben) ja durch die Elektrifizierung eher befeuert, weil dadurch auch noch die sinnloseste SUV-Schleuder ein Ökomäntelchen bekommt, obwohl das Ladekabel im Kofferraum oft noch originalverpackt ist, wenn der Wagen nach 3 Jahren Leasing wieder zurückgeht.
Interessanterweise kommen auch keine neuen Kleinwagenmodelle in elektrisch mehr auf den Markt, nur noch Luxusschleudern als Firmenwagen und für die oberen Zehntausend. Ich find den Artikel gerade nicht mehr, aber für 2022 ist angeblich kein einziger neuer Kleinwagen-Anlauf mit Elektroantrieb geplant, und beliebte Modelle wie der BMW i3 und andere laufen ohne Nachfolgemodelle aus. Da ist klar, wo der Hase hinläuft: zu mehr Profit für die Autohersteller. An Kleinwagen verdient man halt kaum was.
Verlierer ist mal wieder die Umwelt. Wie schon in der Vergangenheit, hat goorooj ja treffend geschildert.
bis denn,
Uwe
DtMaahs am 20 Jan 2022 14:53:17
Hallo
Ich denke nicht das die Erhöhung der Energiedichte bei Batterien noch wesentlich bessere Werte erreichen können. Wir sind jetzt schon so eng zwischen den Polen durch hauchdünne Folien. Das bedeutet jede Erhöhung der Energiedichte durch Verringerung der Trennfolie bedeutet eine signifikante Erhöhung der Kurzschlussfähigkeit und damit Brandgefahr. Ich denke die meisten kennen die Bilder von brennenden Handy's , Fahrradakku's , Auto's bis hin zu einer Busgarage mit 25 abgebrannten Bussen. Wobei ein Elektrobus beim aufladen in Brand geraten ist.
Bedeutet: Theoretisch ist sicherlich noch eine Erhöhung der Energiedichte bei Batterien möglich. Aus Sicherheitsgründen in der Praxis aber doch stark limitiert. Nur andere Techniken könnten noch nennenswerte Verbesserungen bringen. Ähnliche Energiedichten wie Diesel/Benzin/Wasserstoff/E-Fuels sehe ich allerdings in absehbarer Zeit nicht.
Auch Batterien haben eine ähnlich lange Entwicklungszeit wie unsere Verbrenner. Und nur die Energiedichte des Energieträgers Diesel/Benzin hat den Verbrenner überleben lassen.
Ich kann diesen ganzen E Irrsinn nicht mehr hören - wir Deutschen retten mal wieder die Welt - wo soll den der ganze Strom herkommen - aus der Steckdose natürlich .
Für mich ist derzeit die einzige gangbare Lösung ein Vollhybrid Antrieb - Audi hat es mit seinen RS Q E-Tron Boliden bei der diesjährigen Rally Dakar mit 4 Tagessiegen vorgemacht . Ein Benzinmotor treibt die Elektromotoren an - immer ein Super Drehmoment , egal in welcher Höhe ich mich bewege usw. - es waren auch schon die ersten Hybrid LKWs mit dabei usw. - dies hat Zukunft - in der Wüste bei 600 km Tagesetappen kann ich an keiner Steckdose nachladen ?
Ich fahre einen Allrad Toyota RAV4 Vollhybrid brauche im Schnitt 5 Liter Benzin ( irgendwann mal künstlich hergestellt ) - hoffentlich kommt dann irgendwann mal der Wasserstoff .
Unsere Autoindustrie hat diese Art des Antriebes vollkommen verschlafen - die Japaner sind schon seit langer Zeit mit dieser Art von Antrieb führend - geben mittlerweile 10 Jahre Garantie auf das ganze Fahrzeug .