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Ende der Verbrennungsmotoren, wie soll das gehen mit Womo? 1 ... 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14 ... 16


Russel am 21 Jan 2022 07:35:05

Tinduck hat geschrieben:10,5 Liter Super plus ein bisschen Strom für 8 km Fahrstrecke... Chapeau. Nutzt der das Benzin für ein Düsentriebwerk??

bis denn,

Uwe


Oh man, für alle die von Autos nicht so viel verstehen: das ist natürlich der Durchschnittsverbrauch, nicht der tatsächliche.

Wenn ihr jetzt ausrechnen wollt was genau für die 8 KM verbraucht wurde kannst den 3 Satz nehmen.

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Russel am 21 Jan 2022 07:44:47

Tinduck hat geschrieben:Ich fände es schon nicht schlecht wenn durch die Elektrifizierung dann diese Gigantomanie mal zu einem Ende kommt, und man sich darauf besinnt was man wirklich braucht. obwohl das Ladekabel im Kofferraum oft noch originalverpackt ist. Da ist klar, wo der Hase hinläuft: zu mehr Profit für die Autohersteller. An Kleinwagen verdient man halt kaum was.
Uwe


Ich brauch ein SUV wegen dem Allrad und der 3,5 Tonnen Anhängelast
Das Ladekabel steckt immer in der Steckdose
Einen ZOE hab ich auch noch in täglicher Benutzung.

Warum es kein Diesel SUV ist: weil die von der Mehrheit gewählte Regierung die Hybriden besser besteuert und sagt es sei für die Umwelt besser. Natürlich spiele ich und fast alle anderen die ein Dienstfahrzeug haben da mit.
Mein T6 ist dagegen eine Dreckschleuder.

Wenn das E Womo mit Akku dann 7,5 Tonnen wiegt geht natürlich auch der Verbrauch nach oben.
Leute, Strom ist ein Beitrag, nicht das Allheilmittel. Der Mix aus Diesel, Strom, Benzin, Gas usw. wird es machen.

Tinduck am 21 Jan 2022 09:09:05

Russel hat geschrieben:
Oh man, für alle die von Autos nicht so viel verstehen: das ist natürlich der Durchschnittsverbrauch, nicht der tatsächliche.

Wenn ihr jetzt ausrechnen wollt was genau für die 8 KM verbraucht wurde kannst den 3 Satz nehmen.


Nutz doch einfach die korrekten Einheiten in Deinen Beiträgen (nicht 10,5 L, sondern 10,5 L/100 km), dann brauchst Du auch niemandem zu unterstellen, dass er von Autos nix versteht. Dein Auto zeigt das übrigens auch so an.

bis denn,

Uwe

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Russel am 21 Jan 2022 09:25:20

Tinduck hat geschrieben:Nutz doch einfach die korrekten Einheiten in Deinen Beiträgen (nicht 10,5 L, sondern 10,5 L/100 km), dann brauchst Du auch niemandem zu unterstellen, dass er von Autos nix versteht. Dein Auto zeigt das übrigens auch so an.

bis denn,

Uwe


OK, dachte das wäre Logisch, hab falsch gedacht. Entschuldigung.

DtMaahs am 21 Jan 2022 09:41:56

Zitat von Russel
Der Mix aus Diesel, Strom, Benzin, Gas usw. wird es machen.
Ende Zitat
Das denke ich ebenso ansonsten wird das System überlastet.

Wenn ich hier sehe wie unsere LiFePO4 Spezialisten um jedes mA kämpfen dürften sie ja nie einen Li Akku mit einer Schnellladetechnik nutzen.
Das schnelle Aufladen ist der Hauptgrund von überdurchschnittlicher Alterung.
Übrigens auch der häufigste Grund bei den Akkubränden.
Wegen der Temperaturkontrolle werden auch nie die vollen Ladekapazitäten erreicht.
So werden die angegebenen Ladezeiten an Schnellladestellen eigentlich nur unter Labor Bedingungen erreicht. Ebenso wie die Reichweiten. Das man nicht unerheblich mehr Strom zum Laden braucht als der Akku an Kapazität aufnimmt sollte ebenso klar sein. ( Ladeverluste )

Ich lade meine 100A LiFePO4 extern nur mit einem Victron Li 5 A Ladegerät vor dem Urlaubsantritt.

Aber genau das schnelle Aufladen mit der Reichweite ist für viele der Hauptgrund zum Wechsel zum E-Fahrzeug.

Wenn man nun weiß was ein Li Akku im PKW kostet und das nach ein paar Jahren den drastischen Wertverlust erklärt kann sich ausrechnen was mit einem E-Wohnmobil nach ein paar Jahren passiert.

Eigentlich eine Eierlegende Wollmilchsau so ein E-Fahrzeug.
Sie haben alle ein erkennbares Ablaufdatum da hier nicht der Motor oder Rost das Ende einläutet sondern der Akku der zudem das mit Abstand das teuerste Bauteil im E-Fahrzeug ist.

Hier würde nur ein Akku Wechselsystem etwas Linderung verschaffen.
Was aber von den Herstellern nicht erwünscht ist weil es das Ablaufdatum verlängern würde.

Das es doch geht zeigen einige Rollerhersteller Honda , Yamaha , KTM , ....
Hier kann man sogar Akku's untereinander tauschen.

duca250 am 21 Jan 2022 09:53:41

Morning,
mal was ganz anderes :)

Heute morgen weckte ein Artikel auf ntv.de mein Interesse. Es könnte sich eine überaus interessante Alternative in den USA anbahnen. Dort befindet sich aktuell "Omega 1", ein neuartiger Verbrennungsmotor in der Entwicklungsphase. Weltweite Patente wurden bereits gesichert und es bleibt zu hoffen, das dem Unternehmen nicht die finanzielle Puste ausgeht oder die Patente aufgekauft werden und in irgendeiner Schublade verschwinden. Ein spannendes Thema ist es allemal!

Fotoquelle: Collage
Links der Omega, nur ca. 15 kg schwer und rechts ein 4-Zylinder-Verbrenner


Liebevoll anklicken und der ntv-Artikel mit Video öffnet sich: --> Link

Grüße
der Duc

goorooj am 21 Jan 2022 09:57:12

DtMaahs hat geschrieben:Sie haben alle ein erkennbares Ablaufdatum da hier nicht der Motor oder Rost das Ende einläutet sondern der Akku der zudem das mit Abstand das teuerste Bauteil im E-Fahrzeug ist.
Hier würde nur ein Akku Wechselsystem etwas Linderung verschaffen.
Was aber von den Herstellern nicht erwünscht ist weil es das Ablaufdatum verlängern würde.


Da muss ich jetzt mal einhaken.
Das mit der eingebauten "Ablaufdatum" gilt vielleicht für PKW. Damit macht unsere Schlüsselindustrie Geld. Schon seit jeher halten Motoren in Transportern wundersamerweise 2x so lange wie Motoren in PKW.

Der durchschnittliche Transporter macht schon so locker seine 500.000 Kilometer, was anders kannst du dem Gewerbe nicht verkaufen. Bei LKW bist du bei einer Million Kilometer.
Ohne tauschbaren Akkus wirst du keinen einzigen Transporter/LKW verkaufen können. Die Technik ist ja da, und der Platz dafür im LKW/Transporter wird auch kein Problem sein.

Nachdem ja gewerbliche Fahrzeuge die Basis von Wohnmobilen sind und keine PKW bin ich da jetzt entspannt was das betrifft.

goorooj am 21 Jan 2022 10:13:33

duca250 hat geschrieben:
Heute morgen weckte ein Artikel auf ntv.de mein Interesse. Es könnte sich eine überaus interessante Alternative in den USA anbahnen. Dort befindet sich aktuell "Omega 1", ein neuartiger Verbrennungsmotor in der Entwicklungsphase.


Gmorgn.

Nicht schlecht. Du kriegst da ganz andere Drehzahlen als mit Kolbenmotoren.... so ein RX8 z.B. mit Wankelmotor ist ja auch ein Drehkolbenmotor, dreht locker auf 9000 U/Min... leichter....
Ich sehe da vielleicht Herausforderungen was die üblichen alten Probleme eines Kreiskolbenmotors angeht.... Emissionsverhalten, hoher Verbrauch, Schmierung, Dichtungen....
Eigentlich genau die Probleme wegen denen Verbrenner an sich sterben.

Bis jetzt waren Serienreife Drehkolbenmotoren ja entweder nach dem Wankel- oder Kolbenturbinenprinzip gebaut, Mal schauen was die jetzt da machen, aber ziemlich viele Entwicklungen in dieser Richtung sind schon gestorben....

macagi am 21 Jan 2022 10:21:35

Eigentlich ist der Titel dieses Themas falsch - müsste heissen Ende der Verbrenner mit Benzin/Diesel.

Von Toyota gibt es nämlich das da - Verbrennermotor der mit Wasserstoff läuft. Nicht ganz neu, BMW hatte auch schon vor langer Zeit damit experimentiert.
Brennstoffzelle ist natürlich eleganter, aber oft nicht ganz unproblematisch. Man sieht inzwischen einige Artikel über hohe Kosten usw.

--> Link

DtMaahs am 21 Jan 2022 11:08:11

Hallo goorooj

Ich habe nie behauptet "eingebautes Ablaufdatum" sondern "erkennbares Ablaufdatum".
Erkennbar weil die Akku Kapazität ja ablesbar ist.
Den Diesel/Benzintank fülle ich wieder auf und habe wieder die selbe Reichweite ohne Zykluslimit.

Aber ich denke auch das im LKW , LLKW Sektor sich ein Wechsel-Akku durchsetzen muss wenn eine Akzeptanz erreicht werden soll.
Das löst allerdings nicht das Problem Gesamtgewicht damit Verbrauch , Nutzlast , Ladezeit und Reichweite.

Danke an Duc für deinen Link.
Auch hier wird die Zeit zeigen ob jemand dafür noch richtig Geld investieren möchte.
Interessant ist der Ansatz allemal.

Russel am 21 Jan 2022 11:17:02

und das extreme Mehrgewicht eines E WoMo (mehr als 50% des Gesamtgewicht sind ja nur Batterien) macht sich auf vieles mehr bemerkbar: Reifen, Bremsen, Fahrzeughöhe, Verbrauch, Maut, Fährkosten, Führerschein....

rkopka am 21 Jan 2022 11:40:51

Russel hat geschrieben:und das extreme Mehrgewicht eines E WoMo (mehr als 50% des Gesamtgewicht sind ja nur Batterien) macht sich auf vieles mehr bemerkbar: Reifen, Bremsen, Fahrzeughöhe, Verbrauch, Maut, Fährkosten, Führerschein....

Wir werden sehen, wie extrem es wird. Man muß einfach auf eine Weiterentwicklung hoffen. Reichweite und Leistung haben sich auch stark entwickelt seit E-Autos am Markt sind. Es ist halt noch ein sehr dynamisches Feld. Gesetzliche Einschränkungen bei den Verbrennern können die Entwicklung durchaus antreiben. Nur sollten sie realistisch bleiben und nicht fixe Daten setzen, von denen niemand weiß, wie und ob man sie einhalten kann.

RK

DtMaahs am 21 Jan 2022 12:13:27

Hallo

Wir WoMo Freunde haben ja klare Vorstellungen was die Mindestanforderungen angeht.
Das wichtigste dürfte die mögliche Nutzlast sein.
Dazu kommt eine Mindestreichweite.

Nun kann man sich sehr schnell ausrechnen das wir niemals mehr auf unsere Eckwerte eines Dieselfahrzeuges in der 3.5t aber auch in der 7.5t Klasse als E-WoMo kommen können.
Wir müssen uns also mit erheblich schlechteren Eckwerten bei gleichzeitig wesentlich höheren Kosten abfinden.
So kann man auch einen überhitzten Markt einbremsen.

PS:
Dieser neue Motor der weiter oben vorgestellt wurde mit E-Fuel angetrieben würde wiederum ordentliche Gewichtvorteile gegenüber dem Dieselantrieb bringen.

Russel am 21 Jan 2022 12:46:48

rkopka hat geschrieben:Wir werden sehen, wie extrem es wird. Man muß einfach auf eine Weiterentwicklung hoffen. Reichweite und Leistung haben sich auch stark entwickelt seit E-Autos am Markt sind. Es ist halt noch ein sehr dynamisches Feld.
RK


Ein wenig Widerspruch, die Weiterentwicklung ist in der Realität (nicht auf dem Papier, bzw. Angabe der Hersteller) nicht wirklich stark voran geschritten.
Ich habe den ZOE neu und hatte einen der ersten, quasi der direkte Vergleich. Die Reichweite erweitert sich durch mehr AKKU, nicht durch mehr Effizienz.

hampshire am 21 Jan 2022 13:38:41

Russel hat geschrieben:Ein wenig Widerspruch, die Weiterentwicklung ist in der Realität (nicht auf dem Papier, bzw. Angabe der Hersteller) nicht wirklich stark voran geschritten.
Ich habe den ZOE neu und hatte einen der ersten, quasi der direkte Vergleich. Die Reichweite erweitert sich durch mehr AKKU, nicht durch mehr Effizienz.


Was sich in den kommenden Jahrne in Sachen Energiedichte noch tun kann, steht natürlich erst einmal auf Papier, ist aber auf einer wissenschaftlichen Grundlage ersttellt und somit schon relevant als Vorschau. Hier kann man Einiges dazu lesen --> Link.

Derzeit haben wir - mal bezogen auf das Gewicht - Energiedichten von bis zu 200Wh/kg verfügbar.Mehrere Technologien mit erheblich größerer Energiiedichte werden dort vorgestellt. Eine Verfünffachung ist offenbar absehbar machbar mit Feststoffbatterien. Natürlich braucht das noch ein paar Jahre, die Entwicklungsgeschwindigkeit und Breite der engagierten Unternehmen und Forschungszentren ist groß. Eine Wohnmobilbatterie dieser Technologie würde dann unter 100 kg wiegen können, ausreichend Reichweite bieten und auch die restlichen Verbraucher versorgen können. Unabhängig vom Fortgang der Verbrennertechnologie sieht das dann schon ganz anders aus als die ersten vorgestellten Versuche.

goorooj am 21 Jan 2022 13:43:35

Irgendwas wird schon kommen, vieleicht aus völlig unerwarteter Richtung....

Beispiel: ein Freund von mir hat vor längerer zeit einen Diesel-Motorradmotor mitentwickelt, der für den ruhigeren Lauf 2 gegenläufige Kurbelwellen hat. Das Motorrad selbst wurde ein Flop, aber das Prinzip hat sich als perfekt für Kompressoren herausgestellt.... Neander, die ja eigentlich mit einem Motorrad angefangen haben, bauen jetzt hauptsächlich für Boote und Kompressoren....
Wenn jetzt die Luftkompressoren für die Bremsanlagen in den LKWs viel leiser sind als früher, kommt das genau daher... die werden jetzt so in Serie gefertigt, mit 2 gegenläufigen Kurbelwellen, dieser Freund von mir war da gut beschäftigt mit dem Design. Und Kompressoren gibt es seit.... 100 Jahren? 200?

Jetzt müssen wir halt nur noch auf die zündende Idee warten

rolfk am 21 Jan 2022 13:53:51

duca250 hat geschrieben:
Dort befindet sich aktuell "Omega 1", ein neuartiger Verbrennungsmotor in der Entwicklungsphase. Weltweite Patente wurden bereits gesichert und es bleibt zu hoffen, das dem Unternehmen nicht die finanzielle Puste ausgeht


Nichts weiter als ein Honeypot für fantasiereiche Investoren. Motoren dieses Prinzips gibt es längst, und keiner hat die Brauchbarkeit erreicht. Übrigens ist das Prinzip als Hydrulikpumpe/Motor erfolgreich.

Die welt braucht keinen neuen Motor, weil der Motor nicht das Problem ist, sondern der Treibstoff...
Und deswegen wiederhole ich mich, wir brauchen keine Elektroautos, wir brauchen mehr erneuerbare Energie.
duca250 hat geschrieben:
oder die Patente aufgekauft werden und in irgendeiner Schublade verschwinden.

Ich wüsste nicht ein einziges Patent, dem das passiert ist.
Dieses Märchen endet nie.

Kleiner Hinweis, nach 17 Jahren läuft jeder Patentschutz aus. Spätestens dann darf jeder das kostenlos nutzen.
Und dann würde das offenkundig werden..... Denn Patente sind öffentlich.

hampshire am 21 Jan 2022 14:12:33

rolfk hat geschrieben:Und deswegen wiederhole ich mich, wir brauchen keine Elektroautos, wir brauchen mehr erneuerbare Energie.

Voll auf den Punkt.
Und diese Energie müssen wir dann verfügbar machen - wie auch immer.

goorooj am 21 Jan 2022 14:15:50

rolfk hat geschrieben:Und deswegen wiederhole ich mich, wir brauchen keine Elektroautos, wir brauchen mehr erneuerbare Energie.


Dem stimme ich voll zu.

Es KÖNNTE in den bisher ölfördernden Ländern im Süden die bestehende Infrastruktur genutzt werden.
Dort KÖNNTEN günstig mit Sonnenenergie E-Fuels hergestellt werden.... mit Tankern ( die mit E-Fuels fahren ) Co2-neutral nach Rotterdam und Genua verschifft, durch die Pipelines in die Raffineriestandorte, von dort zu den Tankstellen....

Es geht nicht darum CO2-neutral zu werden, sondern deutsch-industriell, die deutsche Wirtschaft fördernd und deutsche Grossaktionäre beglückend , CO2-neutral zu werden.
Siehe auch: Zirkus um das Tesla Werk in Grünheide, Steuerlich begünstigte Plugin-Hybride SUVs...
Was glaubt ihr warum ausgerechnet die FDP jetzt bei E-Fuels einen Salto rückwärts macht.

mv4 am 21 Jan 2022 14:18:25

es wird sich auf Dauer immer das System mit dem höchsten Wirkungsgrad und günstigsten Kosten Nutzen Verhältniss durchsetzen. Wenn es die ersten bezahlbaren alltagstauglichen 1000km E-Fahrzeuge gibt will keiner mehr in Mitteleuropa was anders kaufen. Die Umwandlung von Chemischer Energie in Wärmeenergie sprich Verbrennung ist politsch nicht mehr gewollt und auch nicht sinnvoll. Statt in allen Herren Ländern Krieg und kleinkrieg zu spielen hätte man lieber das Geld in die Forschung und Entwicklung von Energieerzeugung stecken sollen...

zb. --> Link

und auch da hat China die Nase vorn.

während andere darauf hoffen das ein wolkenloser Himmel sich auftut und immer genug Wind weht

rolfk am 21 Jan 2022 14:31:17

mv4 hat geschrieben:
Wenn es die ersten bezahlbaren alltagstauglichen 1000km E-Fahrzeuge gibt will keiner mehr in Mitteleuropa was anders kaufen.


Also, meiner Meinung nach, nie.

Das Batterieproblem mag finanziell lösbar sein, gewichtsmässig ist es nicht lösbar.

Und mit einer Tonne zusätzlich für die Batterie ist auch der Verbrauchsvorteil dahin.

Gerade entwickelt sich das ja gerade vom Kleinwagen weg zum Reichenspielzeug. Damit alleine sind 3 bis 5 Jahre verloren.

Zum Glück, denn tote Pferde kann man auch mit noch soviel Prügel zum laufen bringen.

DtMaahs am 21 Jan 2022 14:31:35

Hallo

Ja Ideen gab es schon jede Menge nur als praktikabel haben sich leider nur wenigsten erwiesen.
--> Link

Pallas8330 am 21 Jan 2022 14:46:27

rolfk hat geschrieben:Die welt braucht keinen neuen Motor, weil der Motor nicht das Problem ist, sondern der Treibstoff...
Und deswegen wiederhole ich mich, wir brauchen keine Elektroautos, wir brauchen mehr erneuerbare Energie.


Im Prinzip einverstanden, aber dann eben wieder nicht. Weil das eigentliche Problem ist nicht WIE wir uns fortbewegen, sondern wie OFT und wie WEIT. Nicht die Art der Mobilität ist das Problem, sondern die Mobilität als solche. Waren um die ganze Welt schippern mag ökonomisch interessant sein, ökologisch nicht. Arbeitswege von mehr als einer Stunde, jeder für sich im eigen PKW. Ferien weit weg statt nah dran.

Wenn wir wirklich einen Schritt weiter machen wollen, dann führt meiner Meinung nach kein Weg an der Reduktion der Mobilität vorbei. Mit allen unschönen Nebenwirkungen, die leider auch unser Hobby betreffen werden. Ohne Verzicht, ohne Wohlstandverlust, ohne "Weniger" von allem wird es kaum gehen. Aber auf solche Botschaften wird kein Politiker einsteigen, kein Wirtschaftskapitän einen Businessplan schreiben, keine Kunde wird jubeln. Ich auch nicht. Und drum geht es nicht vorwärts, weil das vorwärts ein Bisschen ein rückwärts ist...

Leider etwas pessimistische Grüsse
Pallas

DtMaahs am 21 Jan 2022 14:58:41

Hallo

Zum Thema Gewicht.
Der ersten Golf hatte ein Leergewicht von 750Kg - 805 Kg.

Da sind allein die Akkus in den High End SUV nicht weit von weg.
Jedes Kg von das von A nach B zu bewegt werden muss kostet Energie.

Als Effizienz bezeichnet man unter anderem auch das sogenannte Leistungsgewicht.
Also Gewicht durch Leistung:
Golf GTI 1 mit 110 PS
805/110 = 7.2Kg pro PS
Was würde wohl dieser Golf mit der heutigen Technik verbrauchen.
Wegen mir auch als E-Mobil.

Rechnet nun mal eure aktuellen Fahrzeuge nach.

Die E-Mobilität ist nötig allerdings nur als Brückentechnologie keinesfalls als Endlösung.
Ich sehe den Vorteil innerhalb der Stadt und näherem Umfeld bei Kleinwagen.
Keinesfalls bei >2.5t schweren PKW/SUV/PickUP , ......

PS: Pallas
Da stimme ich dir zu und befürchte ebenfalls eine signifikante Einschränkung in den nächsten Jahren um unsere CO2 Ziele zu erreichen.

rkopka am 21 Jan 2022 15:11:29

Pallas8330 hat geschrieben:Waren um die ganze Welt schippern mag ökonomisch interessant sein, ökologisch nicht.

Manche Waren oder Rohstoffe wird man immer weit transportieren müssen, weil sie nicht immer dort vorkommen, wo man sie braucht. Aber das ist sicher ein verbesserungswürdiger Punkt. Gerade wenn diese Transportwege gestört sind, stellen viele (Firmen) fest, daß das Auslagern doch keine so tolle Idee war. Es gibt ja auch Initiativen dagegen (lokaler Anbau und Produktion...). Aber bisher nur in sehr kleinem Rahmen und meist teuer. Das komplexe und verzahnte Wirtschaftssystem zu ändern, wird schwer fallen. Da muß schon wirklich ein Asteroid auf die Erde fallen(o.Ä. :-)), und vermutlich nicht mal dann.

Arbeitswege von mehr als einer Stunde, jeder für sich im eigen PKW.

Arbeit gibt es nicht immer dort wo man wohnt. Wohnraum (bezahlbar) nicht immer dort, wo man arbeiten kann. Öffis sind in manchen Regionen gar nicht verfügbar oder kosten massig Lebenszeit - bei mir ist es noch recht begrenzt, aber trotzdem mind. 1,5h pro Tag mehr als mit dem PKW. Da muß schon viel passieren, um das zu ändern. Öffis kann man nicht beliebig erweitern, sei es wegen Umweltschutz oder Rentabilität.

Ferien weit weg statt nah dran.

Ja, das wäre ein Punkt. Aber wollen wir wirklich wieder in die Urlaubsgestaltung von 1900 zurückfallen ? Sicher muß man nicht 4x im Jahr einen Städtetrip mit dem Flieger machen. Aber gar nichts anderes kennenlernen ? Und Alternativen wie Schiffe sind entweder genausolche Dreckschleudern(Kreuzfahrer) oder Frachtschiffe (als Zweitnutzung, wenn sie sowieso fahren !?) aus Zeitgründen für viele mit kurzem Urlaub nicht brauchbar.

RK

DtMaahs am 21 Jan 2022 17:16:03

Hallo Max

Erst einmal Danke für den Link mit den Links in dem Dokument ganz schön was zu lesen.

Eine Wohnmobilbatterie dieser Technologie würde dann unter 100 kg wiegen können, ausreichend Reichweite bieten und auch die restlichen Verbraucher versorgen können.

Das sehe ich allerdings absolut nicht auch nicht aus dem Link und den dazu gefundenen Dokumenten von dir.

rolfk am 21 Jan 2022 21:26:49

Da fehlt noch ein schlapper Faktor 10....

dietmardd am 21 Jan 2022 23:14:15

Es gibt ja noch einen regenerativen Antrieb: Der Holzgaserantrieb :mrgreen:

Vor, während und nach dem 2. Weltkrieges sind viele LKW, Busse und PKW mit Holzgaserantrieb gefahren, also bewährte Technik.

Was braucht man?

- einen kleinen Anhänger mit dem Gaserzeuger und den Holzvorrat
- Axt und Säge zum "Tanken" unterwegs. So ein Holzgaser funktioniert auch in Nordskandinavien, wo es fast keine Tankstellen gibt. Holz gibt es fast überall, außer in der Wüste. Dort muß man mit Kameldung heizen. Das machen die Einheimischen auch.

Nun ja, er riecht etwas, aber er funktioniert und Holz ist bekanntlich ein nachwachsender Treibstoff, d.h. ein Holzgaser wäre klimaneutral. Für den Qualm müßte man einen Katalysator entwickeln.

Der etwas niedrigere Wirkungsgrad eines Holzgasers gegenüber einem Dieselmotors ist nicht so tragisch, da Holz nachwächst. Es ist nur etwas unbequemer und man kann nicht gleich Losfahren (Kaltstart), da der Holzgaser einige Minuten braucht. Wenn man einen Holzgaser mit moderner Steuerungstechnik versieht, steigt dessen Wirkungsgrad.

Warum hat diese Technologie noch keiner mit dem heutigen Stand der Technik nachgerechnet?

Aber ob man trotz Katalysator damit in eine Umweltzone fahren darf, weiß man nicht.

Pechvogel am 22 Jan 2022 00:05:28

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.


Holz ist Klimaneutral weil beim verbrennen soviel CO2 freigesetzt wird wie der Baum in seinem „Leben“ gebunden hat. D.h der Baum bindet, während er wächst, einige Tonnen CO2 die wieder abgegeben werden wenn man das Holz später verbrennt.
Nix anderes passiert aber bei Öl, Gas und Kohle auch! Der einzige Unterschied ist dass zwischen dem Binden des CO2s und dem wieder freisetzen einige Millionen Jahre liegen.

Aber wie wäre es wenn man das CO2 aus der Luft rausfiltern könnte?
Machen z.B. die Schweizer. Allerdings reichern die damit ihr Mineralwasser an.
Wenn man dann aus diesem CO2 in Verbindung mit Wasser so etwas ähnliches wie Benzin / Diesel herstellen könnte…
Beim verbrennen dieses Treibstoffes entstehen dann wieder CO2 und Wasser ( zumindest so ungefähr :| ).
Das Verfahren basiert im Wesentlichen auf dem der „Verflüssigung von Kohle“ das ein ( deutscher?? ) Chemiker in den 1920ern entwickelt hat.
Vorteil: der „normale“ Motor, so wie wir ihn heute kennen, könnte damit betrieben werden. Und Tankstellen haben wir auch schon.
Problem: bei der „Verflüssigung von Kohle“ muss so viel Energie aufgebracht werden dass das Verfahren extrem unwirtschaftlich ist! Wenn man diese Energie in Form von Benzin aufbringen würde so würde man 6-7 Liter Benzin verbrennen um 1 Liter Benzin zu erzeugen!
Und wenn man jetzt diese Energie in Form von Sonnenenergie ( aber direkt und nicht über PV ) aufbringen könnte/ würde? Vielleicht in irgendwelchen Wüsten? In armen Drittländern?
Dann würde sich sich die „reiche Welt“ in die Abhängigkeit von einigen armen Drittländern begeben.
Und genau dass wollen wir ja nicht?!! Nach den diversen „Ölkriegen“, nicht zuletzt im Irak, dann ja schonmal garnicht?!!

Ist unser Problem jetzt wirklich die Batterietechnik?




Grüße
Dirk

dietmardd am 22 Jan 2022 01:48:57

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Das ist nicht ganz richtig. Es werden nie wieder nennenswerte Mengen an fossilen Energieträgern entstehen, da sich in der Natur Mikroorganismen entwickelt haben, die tote Biomasse zersetzen. Kohle kann sich nicht mehr neu bilden, weil heutzutage Pilze und Insekten das Holz zersetzen, bevor sich dicke Schichten abgestorbener Pflanzen bilden können, die dann unter einem Deckgebirge verkohlen können.

Erdöl bildet sich aus organischen Ablagerungen auf dem Grund großer Seen und Meere. Dort sind es andere Mikroorganismen, die das organische Material zersetzen, bevor dieses von Deckgebirge bedeckt und in Mineralöl umgewandelt werden kann. Vielleicht können sich noch in wenigen Senken im Meeresboden solche Bedingungen finden, daß langfristig Erdöl gebildet werden kann. Aber die großen Zeitalter der Bildung fossiler Energieträger ist seit weit als 100 Mio Jahren vorbei.

hampshire am 22 Jan 2022 09:54:18

rolfk hat geschrieben:Da fehlt noch ein schlapper Faktor 10....

jo, eine Null nicht gedrückt. <1to batterie sollte es heißen. Das ist nicht ideal aber praktikabel.
Ich denke es geht recht schnell Richtung 1kg für 1kWh (15-20 Jahre).
Und ja, die Batterie als Energiespeicher ist natürlich nicht die einzige Lösung.
Ich fahre einen Dieselkombi mit ruhigem Motorlauf und rund 700 Nm Drehmoment. Ein E-Antrieb könnte das noch besser und leiser (wobei ich alter Sack das Motorgeräusch noch mag). Elektromotoren haben schon grosse Vorzüge abseits der Energiefrage. Würde mir besonders im Womo gefallen.

Pechvogel am 22 Jan 2022 12:39:06

dietmardd hat geschrieben:... Aber die großen Zeitalter der Bildung fossiler Energieträger ist seit weit als 100 Mio Jahren vorbei.

Da hast Du zwar Recht, das ist aber heute doch genauso! So lange ( weltweit ) mehr Bäume gefällt werden als aufgeholzt wird, ist die CO2-Bilanz von Holz negativ ( in Form von mehr freigesetzt als neu gebunden ).
Und das Holz das heute verheizt wird, hat das CO2 in den letzten 20 Jahren gebunden.
Das Öl hat das CO2 halt vor 200 Millionen Jahren gebunden ( bzw das Holz das zu Öl wurde ).
In beiden Fällen brauchen wir die Guthaben „unserer Vorfahren“ auf.




Grüße
Dirk

BadHunter am 22 Jan 2022 12:57:53

mv4 hat geschrieben:
und auch da hat China die Nase vorn.



Das ist ja schön, aber derzeit baut China gerade mehr als 200 neue Kohlekraftwerke, um den Strombedarf zu decken..... Unter Anderen wohl auch den Bedarf für die E-Autos.

DtMaahs am 22 Jan 2022 14:35:19

Guter Einwand Dirk :ja:

Ich hatte nie verstanden was an den Pellets-Heizungen so Umweltfreundlich sein soll.
Wie lange braucht man um 100Kg Holz zu verheizen.
Wie lange braucht ein Baum um 100Kg Holz zu produzieren.

Für mich sind manche Grünrechner nicht immer nachvollziehbar.

rolfk am 22 Jan 2022 14:36:32

BadHunter hat geschrieben:....aber derzeit baut China gerade mehr als 200 neue Kohlekraftwerke, um den Strombedarf zu decken..... Unter Anderen wohl auch den Bedarf für die E-Autos.


Genauso ist das.
Weil es der Chinesischen Regierung nämlich garnicht um Ökologie oder CO2 Reduktion geht, sondern um das Smog Problem ihrer Grossstädte zu lösen.

Und die Chinesen würden die Elektrodinger garnicht kaufen, wenn sie nicht dazu gezwungen werden...
Man braucht dort nämlich eine Genehmigung, um ein Auto zu kaufen.
Und die Genehmigungen sind zu 75 % für Elektro, 25 % für Verbrenner.

Auch da sieht man, kein Versuch die Verbrenner abzuschaffen, das ist nur ein Alptraum grüner Hardliner.

Navigatore am 22 Jan 2022 14:43:55

Das sind nun mittlerweile beeindruckende 11 Seiten Philosophie zum Ende der Verbrennungsmotoren bei Wohnmobilen. Dabei gibt es noch gar keine nennenswerten ohne Verbrenner, und die Hersteller können die enorme Nachfrage an Wohnmobilen mit Verbrennungsmotoren z.Zt. nicht mal decken!

Ich bin ja mal gespannt, wie viele der Philosophen hier die herbeiorakelten Szenarien tatsächlich erleben. Die Spannung werde ich bei dem Fahrzeugbestand (unser letztes Womo hat nach 25 Jahren gerade erst seinen zweiten Besitzer gefunden) mit meinen 62 Jahren in der mir verbleibenden Restlebenszeit wohl nicht mehr abbauen können ;D

taps am 22 Jan 2022 15:17:00

Pallas8330 hat geschrieben:Wenn wir wirklich einen Schritt weiter machen wollen, dann führt meiner Meinung nach kein Weg an der Reduktion der Mobilität vorbei.
Leider etwas pessimistische Grüsse
Pallas

Endlich sagt es mal einer:-) ist natürlich äußerst unpopulär:-(
Genau das wird aber nicht funktionieren wegen Profitorientierung und Wachstumsstreben.
Und was die Arbeitswege betrifft:
Früher gab es an großen Industriestandorten Werkssiedlungen, auch nichts anderes als die Sattelitenschlafstädte der großen Ballungszentren.

Und was die Wohnmobile betrifft: E-Mobilität ist eine Brückentechnologie und am Ende der Brücke kommt wieder was.
Ich schätze, mit meinem jetzt 5 Jahre alten Verbrennerwohnmobil wird noch in 30 Jahren rumgefahren:-)
Auch, wenn ich es dann nicht mehr bin...
Gruß
Andreas

Russel am 22 Jan 2022 16:04:45

taps hat geschrieben:Wenn wir wirklich einen Schritt weiter machen wollen, dann führt meiner Meinung nach kein Weg an der Reduktion der Mobilität vorbei.
Endlich sagt es mal einer:-) ist natürlich äußerst unpopulär:-(
Genau das wird aber nicht funktionieren



Sorry, ich bin auch ein wenig grün, habe aber keine grüne Weltuntergangsbrille auf, aber schaut mal aus Deutschland raus, und dann aus Europa.
Mal ganz im Ernst, sonst wo wird die Energie gerade zu verschleudert und ich soll 1 Liter Diesel auf 100km sparen?

Die größten Geschäfte werden immer mit der Angst gemacht.

Irgendwo wird unser Müll, der sauber getrennt ist auf dem Acker verbrannt, oder in der Wüste vergraben, warum? Weil es profitabel ist……

DtMaahs am 22 Jan 2022 16:19:03

Hallo

Rein Hypothetisch:
Wenn es schon fünf nach zwölf ist wie einige meinen.
Wie weit könnte man gehen um die Mobilität gezielt einzuschränken.

Arbeits- , Kauf- , Arztfahrten kann man nicht einschränken.

Was ist aber mit den 100.000Km Autofahrten die täglich zum Sport und Hobby gemacht werden.
Natürlich würde das auch die Urlaubsfahrten bzw. Urlaubsflüge betreffen.
Ich wünsche mir das keinesfalls und es ist auch nicht durchsetzbar.
Wenn aber doch die Hütte brennt darf man das dann nicht erwähnen.
Hat jemand einmal berechnet wieviel CO2 wir allein durch Sport und Hobby ausstoßen.
Jetzt macht man es über den Preis was auch die trifft die gar keine Wahl haben.
Wesentlich sinnvoller wäre es doch vermeidbare Fahrten zu besteuern und nicht zwingen erforderliche Fahrten.
Nicht verkehrt verstehen ich komme aus dem Rennsport und weiß sehr wohl was dies bedeuten würde.

Der oft geschmähte Internetkauf ist zum Beispiel wesentlich umweltfreundlicher als der Einzelhandelskauf.
Der Sprinter voll Einzelpakete ist wohl wesentlich Umweltfreundlicher als wenn jeder sein Paket im Baumarkt , oder sonst wo abholen würde trotz der für manche schmerzlichen Nebenwirkungen.

Noch einmal wie oben geschrieben alles rein Hypothetisch.

Wir werden nie mehr alle Freiheiten zurückbekommen und müssen uns nun mit immer mehr Einschränkungen abfinden müssen.

hampshire am 22 Jan 2022 16:50:03

taps hat geschrieben:Ich schätze, mit meinem jetzt 5 Jahre alten Verbrennerwohnmobil wird noch in 30 Jahren rumgefahren:-)

Ist ja auch eine Art von Ressourcenschonung, Dinge länger zu verwenden. Schliesslich steckt im Fahrzeug eine Menge ungebundene Energie.

taps hat geschrieben:Wenn wir wirklich einen Schritt weiter machen wollen, dann führt meiner Meinung nach kein Weg an der Reduktion der Mobilität vorbei.

Daher ist es ja so entscheidend nicht die Fahrzeuge des bestehenden Systems einfach nur zu ersetzen, sondern auch die Konzepte zu überdenken und zu erneuern. Na klar will das niemand hören, der mit dem was ist zufrieden ist.
Russel hat geschrieben:Mal ganz im Ernst, sonst wo wird die Energie gerade zu verschleudert und ich soll 1 Liter Diesel auf 100km sparen?

Mit dieser Argumentation könntest Du auch rechtfertigen, in manchen Stadtteilen Berlins auf dem Bürgersteig Deine Notdurft zu verrichten. Ist ja sowieso schon dreckig und voller Hundekot.

Was ich an der Aussage wichtig finde ist das „sollen“. Es wäre natürlich zweifelsfrei besser einen Liter weniger zu verbrauchen. Dass Du Dich anders entscheidest braucht keine Rechtfertigung, auch nicht vor jemandem, der das ganz schlimm findet.

Wenn sich die Rahmenbedingungen über Preis und Zulassungsregelungen ändern, mag das anders sein. Noch ist ein unnötig hoher Fahrzeugverbrauch - ob über Fahrzeug, Fahrweise oder beide, innerhalb des Rahmens.

DtMaahs hat geschrieben:Wir werden nie mehr alle Freiheiten zurückbekommen und müssen uns nun mit immer mehr Einschränkungen abfinden müssen.

Darauf wird es auch nach meiner Meinung hinauslaufen. Es gefällt mir nicht. Die Alternativen hinsichtlich Ressourcenmanagement allerdings noch weniger. Entscheidend wird es sein, wie es gelingt nicht nur den Verbrauch und die Nutzung zu regeln, sondern auch den Zugang, der sich nicht nur auf wenige beschränken darf. Auf Vernunft und Freiwilligkeit ist bisher kein Verlass gewesen.

Russel am 22 Jan 2022 17:30:59

hampshire hat geschrieben:Wir werden nie mehr alle Freiheiten zurückbekommen und müssen uns nun mit immer mehr Einschränkungen abfinden müssen.
Darauf wird es auch nach meiner Meinung hinauslaufen. Es gefällt mir nicht.


Leider wird dies nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung zutreffen, es sollten aber alle mitspielen!

Der Umweltschutz ist wichtig, der sollte aber nicht auf Grenzen und politisch bezogen sein.

Was nutzen hier E Autos wenn in einem anderen Kontinent die Erde in Asche gelegt wird um an die Rohstoffe zu kommen.
Der Schaden ist doch oft größer als der Nutzen, das sah man doch schon beim Diesel-abwracken.

Der vergiftete Brunnen wird nicht sauber wenn man Geld hineinwirft.

rkopka am 22 Jan 2022 18:18:37

taps hat geschrieben:Und was die Wohnmobile betrifft: E-Mobilität ist eine Brückentechnologie und am Ende der Brücke kommt wieder was.

Zumindest den E-Motor als solches würde ich nicht nur als Brücke sehen. Eher die derzeitige Akkutechnologie. Die wird sich wohl noch öfter und schneller ändern, vielleicht auch wieder zur Brennstoffzelle oder was ganz anderem. Aber wenn wir uns fortbewegen wollen und Beamen und fliegende Autos SF bleiben, werden wird Fahrzeuge mit Rädern und Motoren haben. Und was soll da den E-Motor ersetzen ? Vermutlich wird man noch rund um die Magnetfelder und Steuerungen experimentieren. Aber etwas komplett neues ? Nicht aus heutiger Sicht oder in absehbarer Zeit. Allein schon weil ein Rad auf einer glatten Fläche energiemäßig ziemlich ideal ist.

RK

surfoldie11 am 22 Jan 2022 18:29:45

Und ich wiederhole noch einmal: Das Stahlwerk in Bremen Nord sorgt hier für ca 50% der Umweltverschmutzung. Es wird seit Jahren herumgelabert Abhilfe zu schaffen, Strom aus der Abwärme zu erzeugen usw.
Alle HInweise werden aber niedergemacht.
Solange das hier so ist wie es ist gehts mir am A...... vorbei. Fahre meinen 4er Diesel noch 10 Jahre.
Die grünen Spinner holzen Stadtbäume ab für eine Fernwärmetrasse die nur gebaut wird um die Ressourcen der großen Heizung auszureizen.
Und ja, meinen Nachbarn und ich haben bereits 1976 ein kleines eigens Fernheizwerk bauen lassen für 23 Eigner. Top Wirkungsgrad und eigenbetreut. Unser Energiebilanz ist 100 x besser als die der Fernwärmefuzzys von der Stadtfirma!!!!!!!!!!!

Russel am 23 Jan 2022 09:32:30

surfoldie11 hat geschrieben:Und ich wiederhole noch einmal: Das Stahlwerk in Bremen Nord sorgt hier für ca 50% der Umweltverschmutzung.
Die grünen Spinner holzen Stadtbäume ab für eine Fernwärmetrasse die nur gebaut wird um die Ressourcen der großen Heizung auszureizen.
!


Ich kenne unzählige ähnliche Beispiele, leider.

Ein Asteroid droht auf die Erde zu stürzen der die Erde zerstören würde, aber Hilfe naht:

Deutschland führt die Asteroiden-Steuer ein und der Asteroid war verschwunden!

Die Industrie, die am meisten Energie benötigt kann diese sich auch immer leisten. Am schluß zahlt es immer der Endkunde.

DtMaahs am 23 Jan 2022 11:00:29

Hallo

RK ....den E-Motor als solches würde ich nicht nur als Brücke sehen

Das sehe ich ebenso.
Wenn etwas so effizient wie ein E-Motor ist wird es schwer einen Ersatz zu finden.
Das eigentlich Thema war immer und wird es auch bleiben die effizienteste Energie für einen Antrieb zu finden.

PS:
Einen Hybridantrieb zähle ich nicht zu den effizienten Antrieben.
Sie müssen ja auch ihren bis mehrere 100Kg mitschleppen auch wenn sie gerade abgeschaltet sind.
Das nenne mal eine echte Brückentechnologie mit all ihren Nebenwirkungen.

Den einzigen Vorteil in einem Hybridfahrzeug sehe ich wo anders.
Ortschild in Sicht Verbrenner aus E-Antrieb an.
Ortschild im Rückspiegel Verbrenner an und E-Antrieb aus.
Wenn diese Vorgehensweise verbindliche wäre wäre auch die Akzeptanz zu einem Hybrid eine wesentlich bessere in der Bevölkerung.
Batterie natürlich Zuhause am besten an der eigenen PV-Anlage aufladen.

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