xcamping
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Was taugen die Liner light ? 1, 2, 3, 4


babenhausen am 27 Jul 2022 10:09:53

Bei dem Fahrzeug würde ich auch das tatsächliche Leergewicht abfragen,schätze eine Nutzlasterweiterung wird nicht möglich sein.

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

DonCarlos1962 am 27 Jul 2022 10:23:59

kamikaze hat geschrieben:Vielleicht ist das was


Wir lassen uns noch Zeit. Werden in aller Ruhe die Fahrzeuge in Natura ansehen, wahrscheinlich auf der Messe in Düsseldorf stöbern gehen und vergleichen.
Schließlich haben "andere Eltern auch noch schöne Töchter".

So ein "Gerät" kauft man ja nicht mal so eben.

Aber danke für den Link. So kann man sich überlegen, ob ein Flair nicht doch in Betracht käme. Wir werden in jedem Fall alle in Frage kommenden Hersteller besuchen.

Trikeflieger hat geschrieben:Ich würde nie ein Womo in der Preisklasse kaufen ,welches nicht mind. Euro 6 hat.


Nein, täte ich auch nicht, ich will mich ja nicht noch verschlechtern!

Trikeflieger hat geschrieben:
Zudem muss man bei dem Baujahr gleich mal 1000,- einrechen, wenn noch die alte Schwungscheibe im Getriebe drin ist. Hat die schon einen Schaden und man tauscht nicht rechtzeitig, dann kommen nochmal 5000 - 7000,- Reparatur dazu.


Sehr interessant!
Gibt es dazu weitere Informationen? Ich nehme an, dass gilt für den IVECO Modell..... bis Baujahr... ?

LG Carsten

Gast am 27 Jul 2022 11:48:13

DonCarlos1962 hat geschrieben:Sehr interessant!
Gibt es dazu weitere Informationen? Ich nehme an, dass gilt für den IVECO Modell..... bis Baujahr... ?
LG Carsten


Schau mal ins Linerforum unter dem Stichwort "Getriebeprobleme Iveco".

Gruß Axel

Anzeige vom Forum


ralle1967 am 27 Jul 2022 12:43:50

babenhausen hat geschrieben:Bei dem Fahrzeug würde ich auch das tatsächliche Leergewicht abfragen,schätze eine Nutzlasterweiterung wird nicht möglich sein.


Der hat doch 7490 kg zul. GG. Masse in Fahrfertigem Zustand ca. 6000 - 6100 kg.

Unser 880er Flair, vergleichbar ausgestatte, aber noch dazu mit Kerakik WC und Schwarzwassertank hat 6100 kg.

Grüße,

Ralf

Russel am 27 Jul 2022 13:04:49

kamikaze hat geschrieben:Vielleicht ist das was
--> Link

Gestern wurde der Preis um € 2.300 reduziert.


Querbett ist so eine Sache daher find ich den auch zu teuer.
Ich bin froh noch Ad Blue frei zu fahren. Die Steuerersparnis frißt der Verbrauch
Beim Gewicht gibts ab dem 920er Flair evtl. Einschränkungen wenn der Voll ausgestattet ist.

Gast am 27 Jul 2022 13:10:50

ralle1967 hat geschrieben:.... Masse in Fahrfertigem Zustand ca. 6000 - 6100 kg.


Das schätze ich auch. Unser XXL mit 8,9m wiegt jetzt abfahrbereit 6,2t inkl 300er-Vespa an Bord.

Gruß Axel

Russel am 27 Jul 2022 13:19:02

In dieser Klasse würde ich mir keine Gedanken übers Gewicht machen, wem es nicht reicht muss halt in die Oberliga und über die 7,49 t.
Beim 880er Flair wird die Grenze nur schwer zu erreichen sein, außer ich transportiere nassen Sand

kamikaze am 27 Jul 2022 19:57:14

Mir gefällt der von mir verlinkte 840er auch nicht so, aber mein Geschmack zählt nicht.

Eine Festtanktoilette wäre für mich ein Muß, aber ich stehe auch nur max 8 Tage an einem Platz und dann gehts weiter. Wer 4 Monate an einer Stelle überwintert, ist wahrscheinlich für die Kassettenausführung dankbar.

Querbett ist für mich absolutes No-Go, altersbedingt. Jüngere Leute, die sich diesen Wagen leisten könnten, sind vielleicht entzückt, so schön kuscheln zu können.
Aber ich glaube, diese Konfiguration ist nicht sehr gefragt. Ein Freund mit 4 Jahre altem größerem VI wollte ihn für einen neuen in Zahlung geben und bekam vom Händler, bei dem er ihn gekauft hatte, zu hören "Queenbett? Nehmen wir nicht in Zahlung. Wir haben keine Interessenten dafür. Queensbett ist unverkäuflich!" Was würde dieser große Händler dann zu einem Querbett sagen?

Und die Möglichkeiten, die man mit einer Euro 6 Einstufung nutzen kann, sind, auch wieder meine Meinung, überbewertet. Ich denke, die Euro 5 dieses Angebots reichen allemal aus. Meiner hat nur Euro 3 und grüne Plakette, da 2x Kat, und ich bin noch immer überall in Europa hingekommen, wo ich hin musste und wollte. Ich brauche nicht in den Stuttgarter Kessel oder auf die 500 m der Leipziger Straße in Berlin oder in eine Hügelstraße oder die Max-Brauer-Allee. Und eben nachgeschaut, ganz Paris wäre heute für mich befahrbar, aber da will ich garnicht rein trotz meiner Crit3-Plakette. Brüssel habe ich von außerhalb per ÖPNV gemacht, Gent machte mir keine Probleme. Gut, Barcelona musste ich umfahren, aber innerhalb der Zone liegt nur 1 Stellplatz. Da gibt es außerhalb mehr und besten ÖPNV.
Aber das wird jeder so sehen, wie es für ihn am besten passt, und es mag durchaus Situationen geben, wo Euro 6 das Allheilmittel ist. Und ob ich mit meiner Karre pro Kilometer 5 ct Aufschlag zur Euro 6 Maut habe, interessiert micht nicht so, da ich Maut nur dann in Kauf nehme, wenn es Sinn macht.

Vielleicht waren ein paar Worte etwas OT, aber auch das könnte dem Suchenden helfen.

DonCarlos1962 am 27 Jul 2022 21:21:42

kamikaze hat geschrieben:Vielleicht waren ein paar Worte etwas OT, aber auch das könnte dem Suchenden helfen.


Sehr richtig!

kamikaze hat geschrieben: "Queenbett? Nehmen wir nicht in Zahlung. Wir haben keine Interessenten dafür. Queensbett ist unverkäuflich!"


Wir würden in jedem Fall, wie auch schon jetzt, Einzelbetten nehmen. Damit kommen wir am besten klar.

kamikaze hat geschrieben:Eine Festtanktoilette wäre für mich ein Muß, aber ich stehe auch nur max 8 Tage an einem Platz und dann gehts weiter. Wer 4 Monate an einer Stelle überwintert, ist wahrscheinlich für die Kassettenausführung dankbar.


Die Gedanken sind mir auch schon durch den Kopf gegangen. Ungern würde ich auf eine Keramiktoilette verzichten. Aber wenn man lange an einem Ort steht, kann ein Festtank schon ungünstig sein.
Eine Kombination gibt es wohl nicht. Lediglich mit Twusch könnte man etwas "Keramikfeeling" schaffen.

Schade, dass man hier schon wieder Kompromisse eingehen muss.

Auch bei der Gasversorgung gibt es zwei Wege: Im Regelfall wird bei den Liner "light" Flaschengas verwendet. Aber es gibt wohl auch Ausnahmen mit Festtank.
Beim Dauercamping kann eine Flaschenversorgung vielleicht auch von Vorteil sein?

LG Carsten

Tinduck am 27 Jul 2022 22:14:28

DonCarlos1962 hat geschrieben:[Aber wenn man lange an einem Ort steht, kann ein Festtank schon ungünstig sein.
Eine Kombination gibt es wohl nicht.


Wat seid ihr alle pingelich….

Abwassertaxi drunter und portionsweise zur Entsorgung, macht fit und vertreibt die Langeweile. Die ganz Harten nehmen einfach nen Berger-Falteimer, dann wird man auf dem CP auch nicht mehr blöd angelabert - zumindest während der Entsorgung nicht… :)

Oder ist das Liner-Fahrern nicht zuzumuten? 8) Jaaa, zugegebenermaßen nur ne Notlösung. Aber nicht unmöglich.

Ach ja, man könnte auch einfach alle paar Tage mal zur Entsorgung tuckern. Muss man natürlich vorher die Gartenzwerge zur Seite räumen :idea:

Gleichiges gilt für den Gastank, einfach wegfahren und volltanken. Oder meldet ihr das Fzg ab, wenn es auf dem CP steht??

bis denn,

Uwe

kamikaze am 27 Jul 2022 23:14:24

[/quote]
Auch bei der Gasversorgung gibt es zwei Wege: Im Regelfall wird bei den Liner "light" Flaschengas verwendet. Aber es gibt wohl auch Ausnahmen mit Festtank.
Beim Dauercamping kann eine Flaschenversorgung vielleicht auch von Vorteil sein?[/quote]

Wir haben uns für 2 Tankflaschen entschieden, bei unserer Art zu reisen für uns die beste Lösung. Andere nehmen nur 1 Tankflasche und eine Eigentumflasche zum Tauschen.
Artos sind nach meinem angelesenen Wissen nicht so gut für Gastanks geeignet, weil der Platz im Alko-Fahrgestell begrenzt ist. Da können aber die einschlägig bekannten Gasgeschäfte besser Auskunft geben.
Nur mal so als Anhalt für den Sommer: 5 Wo. in Schottland, 6 kg gebraucht. Gleiche Zeit in Norwegen, 10 kg.

Gast am 28 Jul 2022 07:25:51

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ungern würde ich auf eine Keramiktoilette verzichten. Aber wenn man lange an einem Ort steht, kann ein Festtank schon ungünstig sein. Eine Kombination gibt es wohl nicht.


Klar gibt eine Kombination. Wir haben eine Keramiktoilette und Kassette. Ich wollte keinen Festtank (hätte ich aber bekommen können), weil wir im Skifahren nur eine Kassette entsorgen können und auch hin und wieder feststellen mussten, dass wir an Entsorgungsstationen mit einem Festtank aufgeschmissen gewesen wären. Haben eben jetzt eine 2. Kassette mit, dann reicht es auch. Zur Not würden wir den Trenntoiletteneinsatz von Flexaport in Betrieb nehmen, wenn wir ein Problem mit der Entsorgung haben könnten.
Es lässt sich aber auch jedes 250/260 WC gegen eine Keramikversion tauschen, wenn man ein gebrauchtes Mobil mit Kunststoffversion kauft.


DonCarlos1962 hat geschrieben:Auch bei der Gasversorgung gibt es zwei Wege: Im Regelfall wird bei den Liner "light" Flaschengas verwendet. Aber es gibt wohl auch Ausnahmen mit Festtank. Beim Dauercamping kann eine Flaschenversorgung vielleicht auch von Vorteil sein?


Also wenn Gastank, dann sollte er auch eine gewisse Menge an Gasflaschen ersetzen. Bei den Fiat- oder Alko-Fahrgestellen fehlt oftmals der notwendige Platz. Ein Bekannter hat sich ein Angebot machen lassen, er würde "nur" 70l bekommen, also echte 28kg, was 2,5x 11kg-Flaschen entsprechen würde. Kein echter Vorteil, und dafür müsste er 1500,- zahlen.


kamikaze hat geschrieben:Nur mal so als Anhalt für den Sommer: 5 Wo. in Schottland, 6 kg gebraucht. Gleiche Zeit in Norwegen, 10 kg.


Im Sommer mag das alles passen, aber viele machen ja mittlerweile auch Wintercamping oder sind im Herbst und Früher auch unterwegs. Da kommst Du dann mit 6kg. Im Winter sind mal schnell 11kg weg, und das in nur 3-4 Tagen. Das war der Grund für uns, nun einen 110l-Tank einbauen zu lassen. Mit den beiden 11kg-Flaschen haben wir nun rund 66kg an Bord, was uns jetzt echte Autarkie ermöglicht.
Das wieder als kleiner Vorteil eines "echten" Liners.

Gruß Axel

rkopka am 28 Jul 2022 09:31:37

kamikaze hat geschrieben:Nur mal so als Anhalt für den Sommer: 5 Wo. in Schottland, 6 kg gebraucht. Gleiche Zeit in Norwegen, 10 kg.

Läuft der KS nicht auf Gas ? Meiner braucht etwa alle 3-4Wochen eine 11kg (pro Tag etwa 400g), wenn ich hauptsächlich frei stehe, je nach alternativen Energiequellen (Fahren und CP). Die anderen Verbraucher haben nur einen sehr geringen Anteil.

RK

Tinduck am 28 Jul 2022 10:17:47

Wir haben in 3 Wochen Norwegen dieses Jahr 19 Kg Gas verballert. Warum?

- Viel im Mobil geduscht (5 Personen)
- Kühli die ganze Zeit auf Gas, ausser auf den Fähren
- 3 oder 4 Tage nachts Heizung nötig
- Mindestens 1x am Tag gekocht

Da geht dann schon ordentlich was durch. Wenn man das Gas nur zum Kochen braucht, sieht das natürlich anders aus.

Im Winter auf dem CP kommen wir so 4-5 Tage mit 11 Kg hin, bis ca. -14 °C.

Und ja, einen Gastank würde ich auch nur einbauen, wenn der eine wesentlich höhere Kapazität hat als 22 Kg. Oder halt zusätzlich, dann hat man alle Vorteile.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 28 Jul 2022 10:30:23

Tinduck hat geschrieben:Wat seid ihr alle pingelich….

Abwassertaxi drunter und portionsweise zur Entsorgung, macht fit und vertreibt die Langeweile.


Jaa - nee, is klar!

Aber vom Grundsatz eigentlich gar nicht wirklich verkehrt. Gibt es Abwassertaxis die, nach Möglichkeit, ohne Geplädder vom Festtank befüllt werden können?

Tinduck hat geschrieben:Ach ja, man könnte auch einfach alle paar Tage mal zur Entsorgung tuckern.
Gleichiges gilt für den Gastank, einfach wegfahren und volltanken.


Stände das Wohnmobil einfach auf freier Pläne - null Problemo.

Aber wenn man sich auf diesen von Bäumen überspannten, eng parzellieren Stellplätzen auf dem Campingplatz in Spanien, ggf. sogar mit einem Vor- oder Beistellzelt eingerichtet hat, macht die Geschichte einfach keinen Spaß.
Wenn mir dann der Platzbetreiber die (Spanischen) Gasflaschen auch noch zur Verfügung stellt, überlege ich schon, ob ich einen Ausflug zur Tanke mache, oder eben nicht.

kamikaze hat geschrieben:Artos sind nach meinem angelesenen Wissen nicht so gut für Gastanks geeignet, weil der Platz im Alko-Fahrgestell begrenzt ist.

Da ist wieder einer der wichtigen Unterschiede zwischen den Fahrzeugtypen.

Trikeflieger hat geschrieben:Also wenn Gastank, dann sollte er auch eine gewisse Menge an Gasflaschen ersetzen. Bei den Fiat- oder Alko-Fahrgestellen fehlt oftmals der notwendige Platz.

Ich sehe ein, beim Liner "light" macht ein Gastank kaum Sinn, weil der dann einfach zu klein sein würde.

Trikeflieger hat geschrieben:Im Sommer mag das alles passen, aber viele machen ja mittlerweile auch Wintercamping oder sind im Herbst und Früher auch unterwegs.


Nach meinem Wissen kann es im Winter in Spanien, gerade auch nachts, recht frostig werden. Da sind 11Kg Gas für so ein Großes Wohnmobil sicher nicht sehr viel.

Sylvester standen wir auf Fehmarn, Wulfener Hals. Hier verbrauchten unsere Nachbarn ca. alle 2-3 Tage eine 11Kg Flasche zum heizen! Wir hatten teilweise aber auch wirklich winterliche Temperaturen.

Gut das diese Argumente alle beleuchtet werden. Es macht die Unterschiede der Fahrzeuge und ihre Möglichkeiten, aber auch die Unzulänglichkeiten klar und hilft bei der Entscheidungsfindung sehr.

LG Carsten

nanniruffo am 28 Jul 2022 11:07:13

Aber beim Überwintern ist die spanische Tauschflasche u.U. nützlicher als ein Gastank, zu dessen Befüllung (und die kommt beim längeren Stehen auf einem Platz dann zwangsläufig auch irgendwann) das Mobil vom Platz runter und zur Gastanke gebracht werden muss.

Unter die Alko-Chassis kann man, wegen der Höhe, nur 50 Liter-Gastanks (also netto 40 liter Gas = 20 Kg) bauen. Bei den längeren 3-Achsern gehen da u.U. 2 von diesen Dingern drunter, was dann immerhin 80 liter/ 40 Kg Gas zusätzlich zu den sowieso vorhandenen 44 liter / 22 Kg-Tauschflaschen im Gaskasten bedeuten würde und auch die Betankung an der LPG-Station möglich (oder nötig :? ) macht.

Gruß
Tom

Gast am 28 Jul 2022 11:29:32

nanniruffo hat geschrieben:Aber beim Überwintern ist die spanische Tauschflasche u.U. nützlicher als ein Gastank, zu dessen Befüllung (und die kommt beim längeren Stehen auf einem Platz dann zwangsläufig auch irgendwann) das Mobil vom Platz runter und zur Gastanke gebracht werden muss.


Auf eine Tauschflasche würde ich nie verzichten, auch wenn ich einen Festtank drin habe. Denn mit den normalen Gasflaschen, die als Reserve mitfahren, bin ich immer flexibel. Diese lassen sich auch dann noch tauschen oder extern befüllen, wenn ich an einem Platz feststehe und nicht ohne Weiteres den Gastank befüllen kann.
Ist aber wieder eine Gewichtsfrage, wo wir dann wieder beim Pro für den echten Liner sind.

nanniruffo hat geschrieben: Bei den längeren 3-Achsern gehen da u.U. 2 von diesen Dingern drunter, was dann immerhin 80 liter/ 40 Kg Gas zusätzlich zu den sowieso vorhandenen 44 liter / 22 Kg-Tauschflaschen im Gaskasten bedeuten würde und auch die Betankung an der LPG-Station möglich (oder nötig :? ) macht.


2 Tanks sind das doppelte Gewicht. Auch die 3-Achser haben keine unendliche Zuladung. Zudem kommt irgendwann auch der Punkt, wo man die Kosten mit dem Nutzen vergleichen sollte. Denn 2 Tanks kosten auch das Doppelte von einem Tank, weil alle Komponenten auch doppelt eingebaut werden. Wenn dann so ein Doppeltank bei 3000 - 4000,- liegt, dann ist es wohl einfacher und günstiger, 2 Gasflaschen als Reserve mitzuführen. Wenn Geld aber keine Rolle spielt, kann auch der echte Liner in Betracht gezogen werden.

Gruß Axel

DonCarlos1962 am 28 Jul 2022 12:23:36

Ich habe bei Niesmann/Bischoff gestöbert und zwei interessante Dinge gelesen:

"Keramikschüssel für Cassettentoilette in Serienausstattung enthalten" Geht also doch, habe ich bei den Mitbewerbern noch nicht gelesen.

In der Auflistung der Serienausstattung ist auch zu lesen: "Gasflaschenraum für 2 × 11-kg-Gasflaschen sowie für Euro-Gasflaschen bis 14 l"

Ich nehme an, dass es nicht 14l sondern 14Kg heißen soll, oder?

Und wenn ja, dann sind das vielleicht solche Flaschen?

--> Link

LG Carsten

Tinduck am 28 Jul 2022 13:43:14

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Aber vom Grundsatz eigentlich gar nicht wirklich verkehrt. Gibt es Abwassertaxis die, nach Möglichkeit, ohne Geplädder vom Festtank befüllt werden können?


Ja klar, die ganz normalen Abwasserbehälter mit Rädern dran für unter'n Wohnwagen. Die kann man per Aufschraub-Schlauch befüllen und dicht verschliessen für den Treck zur Entsorgung.

Stände das Wohnmobil einfach auf freier Pläne - null Problemo.

Aber wenn man sich auf diesen von Bäumen überspannten, eng parzellieren Stellplätzen auf dem Campingplatz in Spanien, ggf. sogar mit einem Vor- oder Beistellzelt eingerichtet hat, macht die Geschichte einfach keinen Spaß.


Mh. Ein Vorzelt vor einem Liner? Wofür das? Maximal die Markise, wettergeschützten Raum dürfte man drinnen doch genug haben?

Vielleicht bin ich auch nur anders gestrickt, aber mir macht das nix aus, mal irgendwo raus- und wieder rein zu rangieren. Es ist ja ein Fahrzeug und keine Immobilie.

Natürlich sind regionale Tauschflaschen die beste aller Lösungen bei längeren Aufenthalten, das stimmt.

Nach meinem Wissen kann es im Winter in Spanien, gerade auch nachts, recht frostig werden. Da sind 11Kg Gas für so ein Großes Wohnmobil sicher nicht sehr viel.
Sylvester standen wir auf Fehmarn, Wulfener Hals. Hier verbrauchten unsere Nachbarn ca. alle 2-3 Tage eine 11Kg Flasche zum heizen! Wir hatten teilweise aber auch wirklich winterliche Temperaturen.


In einem gut isolierten Liner ist das ein ziemlich mieser Wert. Passt eher zu einem Kawa. Wie gesagt, in den Alpen im Winter bei zweistelligen Minusgraden kommen wir 4-5 Tage mit einer 11-Kg-Flasche hin, bei T-Shirt-Temperatur drinnen, und ohne dicke Socken.

bis denn,

Uwe

Gast am 28 Jul 2022 14:05:19

Tinduck hat geschrieben:Wie gesagt, in den Alpen im Winter bei zweistelligen Minusgraden kommen wir 4-5 Tage mit einer 11-Kg-Flasche hin, bei T-Shirt-Temperatur drinnen, und ohne dicke Socken.
bis denn,
Uwe


Dann habt ihr ein ausgesprochen gut isoliertes Wohnmobil und eine Ausnahme. Ich kann hier nur sagen, dass wir mit dem Dethleffs Globe 4 mit extra Winterausstattung (inkl. besserer Dämmung) max. 3-4 Tage mit 11kg auskamen, mit dem jetzigen XXL sind nach 3 Tagen diese 11 kg ganz sicher weg. Das ist auch das, was andere Wintercamper bestätigen.

Das Ganze habe ich auch mit einer elektrischen Heizung gegengeprüft: Bei einem Unterschied von 8K zwischen innen und außen, habe ich 15,5kWh am Tag gebraucht. Somit wären das bei innen 22° und außen -10° genau 32K, was dann mind. 62kWh sind. Eine 11kg-Gasflasche hat 141kWh, dann reicht Dein Gasvorrat genau für 2,2 Tage.

Gruß Axel

Tinduck am 28 Jul 2022 14:13:39

Trikeflieger hat geschrieben:
Dann habt ihr ein ausgesprochen gut isoliertes Wohnmobil und eine Ausnahme.


Na ja, unserer ist 'nur' 7 m lang und hat Doppelboden, 40/60 mm Styrodur (Wände+Dach/Boden) Isolierung und das Fahrerhaus wird zum Wohnraum hin dicht gemacht. Und 5 Personen an Bord entwickeln ja auch selbst Wärme :-) und die Heizung ist ne normale Truma 6002, die ja auch sparsamer sein soll als ne Alde.

Ich hab aber z. B. von Phoenix-Eignern auch schon solche Werte gehört. Es hängt wohl viel an der Kabinenbauweise.

bis denn,

Uwe

kamikaze am 28 Jul 2022 14:32:11

Ich finde die Diskussion ausgesprochen hilfreich und angenehm im Umgangston. Ein kleiner Lichtblick im Vergleich zu manch anderem Thema. Nur mal so

nanniruffo am 28 Jul 2022 18:11:59

[/quote] 2 Tanks sind das doppelte Gewicht. Zudem kommt irgendwann auch der Punkt, wo man die Kosten mit dem Nutzen vergleichen sollte. Denn 2 Tanks kosten auch das Doppelte von einem Tank, weil alle Komponenten auch doppelt eingebaut werden. Wenn dann so ein Doppeltank bei 3000 - 4000,- liegt, dann ist es wohl einfacher und günstiger, 2 Gasflaschen als Reserve mitzuführen.[/quote]

Sinnvoll finde ich das auch nicht, sollte ja nur die Möglichkeiten aufzeigen.

Übrigens ein 50 Liter Gastank wiegt lt Camping Wagner leer 31 Kg (2 dann 62 kg plus Montagematerial, die Verrohrung und die Aussenbefüllung etc. dann wahrscheinlich alles zusammen etwas über 70 Kg, leer ohne Gasfüllung, die max. 40 Kg beträgt). Ein 120 Liter-Gastank soll lt. Niesmann und Bischoff beim Flair, komplett aber leer, 63 Kg wiegen. 120 Liter bedeuten dann 96 Liter Füllung also 48 Kg Gas. Der 120 Liter-Gastank kostet dann bei NiBi auch schlichte 2790,- Euro. 120 Liter-Gastank klingt immer so gewaltig, ist aber am Ende auch nur etwas mehr als 4 x 11 Kg-Flaschen.

Wir hatten unter unserem Vorgänger auch einen Gastank. Beim aktuellen Mobil haben wir nun darauf verzichtet. Im Mietvertrag zu unserer Halle steht, das die Fahrzeug nur ohne Gasflaschen abgestellt werden dürfen. Deshalb musste ich vor dem Abstellen dort immer das Restgas sinnlos "abfackeln", um nicht im Zweifelsfall irgendwelche Schadenersatzansprüche bedienen zu dürfen. Das war mir dann am Ende wirklich zu lästig und nun führen wir bei längeren Touren zusätzlich zu den 2 Flaschen im Gasstaukasten einfach 2 zusätzliche 11 Kg Flaschen mit, die müssen dann halt mühselig umgestöpselt werden, denn bei Wintertouren ist bei uns nach 3 Tagen mit einer 11 Kg-Flasche Schluss.

Gruß
Tom

DonCarlos1962 am 28 Jul 2022 21:23:57

Zunächst auch von mir herzlichen Dank für die sehr interessanten Beiträge und den angenehmen Umgangston!

nanniruffo hat geschrieben: nun führen wir bei längeren Touren zusätzlich zu den 2 Flaschen im Gasstaukasten einfach 2 zusätzliche 11 Kg Flaschen mit, die müssen dann halt mühselig umgestöpselt werden, denn bei Wintertouren ist bei uns nach 3 Tagen mit einer 11 Kg-Flasche Schluss.


Diese ca. 3 Tage scheinen ein Wert zu sein, auf den man aufbauen kann.

An dieser Stelle kommt mir noch eine Überlegung:

Z.B. der Niesmann Bischoff Arto wird serienmäßig mit einer Truma Combi 6 ausgeliefert. Wir haben diese Heizung schon heuten in der Version Combi 6 E CP verbaut.
Für unser 7,50m Mobil eine sehr gute Wahl, zumal wir schon öfter in der Übergangszeit rein elektrisch geheizt haben, oder zumindest das warme Wasser damit bereitstellen ließen.

Die Alde-Heizung hat sicher Vorteile, insbesondere bei einem größerem Fahrzeug. Ich las schon davon, dass sie weniger Staub aufwirbeln würde, aber damit haben wir auch mit der Truma kein Problem.
Ist die Alde von er Effizienz mit der Truma vergleichbar? Welche weiteren Vorteile bietet sie? Welche Nachteile hat sie? Wie sieht es mit der Betriebssicherheit (Wasserundichtigkeiten) aus?


LG Carsten

nanniruffo am 28 Jul 2022 21:56:20

Eigentlich finde ich es etwas grenzwertig, wenn Nibi den Arto auch bei den besonders langen Modellen immer noch die Truma in der Basisausstattung anbietet. Die Truma ist in vielen Fällen besser als ihr Ruf, aber wenn die Warmluftleitungen zu lang werden, funktioniert das nicht mehr so wirklich gut. Bei einem 8,9 m langen Fahrzeug ist die Alde eigentlich ein Muss.

Gruss
Tom

DonCarlos1962 am 28 Jul 2022 22:21:55

nanniruffo hat geschrieben: Die Truma ist in vielen Fällen besser als ihr Ruf, aber wenn die Warmluftleitungen zu lang werden, funktioniert das nicht mehr so wirklich gut. Bei einem 8,9 m langen Fahrzeug ist die Alde eigentlich ein Muss.


Richtig, die Länge der Warmluftleitungen macht schon einen Unterschied, das leuchtet ein. Allerdings wäre so ein Mobil gerade einmal anderthalb Meter länger als unser derzeitiges Mobil und das käme auch mit einer Truma Combi 4 hin. (Unsere 6E ist schon etwas überdimensioniert.)

Ist die Alde-Heizung nicht etwas langsamer in der Ansprechzeit?

In den Aufpreislisten findet sich auch, in Verbindung mit der Wasserheizung, ein Motor-Wärmetauscher. Allerdings bringt so ein Dieselmotor ja nicht mehr all zu viel Abwärme zustande. Hat jemand schon dieses Extra und kann davon berichten?

Tinduck hat geschrieben:Mh. Ein Vorzelt vor einem Liner? Wofür das? Maximal die Markise, wettergeschützten Raum dürfte man drinnen doch genug haben?


Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber viele Bilder und Informationen über die Spanienlangzeiturlauber zeigen, dass ein Vorzelt oder ein Pavillion gerne genommen wird, damit man die Campingmöbel draußen lassen kann und nicht täglich in die Garage zurück räumen muss.

Auch sind die Tage recht kurz. Wenn die Sonne weg ist, wird es schnell frisch und man sitzt noch gerne draußen zusammen.

Letztes Argument für ein Beistell- oder Vorzelt soll das Kochen sein. Viele, so haben ich mir erzählen lassen, kochen ungern im Mobil wegen des Fettdunstes und der Gerüche.
Kann ich nachvollziehen, wir kochen auch oft draußen.

LG Carsten

nanniruffo am 28 Jul 2022 22:37:29

Der Wärmetauscher funktioniert in Kombination mit der ALDE ausgezeichnet, auch bei unserem Diesel... Aber, ob er sein Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Durch die weit verbreiteten Secumotion-Gaskontolle kann man ja den Gasbetrieb und damit die Alde oder auch die Truma auch während der Fahrt laufen lassen. Der Wärmetauscher braucht halt kein Gas...Beim Überwintern hilft er aber nur "wenig".

Russel am 29 Jul 2022 06:05:54

DonCarlos1962 hat geschrieben:]
Diese ca. 3 Tage scheinen ein Wert zu sein, auf den man aufbauen kann.
LG Carsten


Unser Flair verbraucht im Winter bei Minusgraden exakt 11 KG in 2 Tagen das war beim XLI genauso.
Nur die Frontscheibe abgedeckt.

Über eine Truma würde ich gar nicht erst nachdenken in so einem großen WoMo.
Die kann zwar auch alles wäre mir aber zu laut.

Ein Gastank ist für mich sinnvoll wenn er 10 Tage reichen würde.

Russel am 29 Jul 2022 06:09:28

Den Wärmetauscher habe ich im Winterurlaub immer an und das funktioniert richtig gut.
Ein Vorzelt hatte ich noch nie, ich räume aber auch weder Möbel noch sonst was abends weg, warum?
Zum Kochen hab ich den Grill, auch der bleibt stets aufgebaut.

mv4 am 29 Jul 2022 06:48:16

Tinduck hat geschrieben:
Na ja, unserer ist 'nur' 7 m lang und das Fahrerhaus wird zum Wohnraum hin dicht gemacht.

Uwe


Also effektiv sind dann nur die 5m Wohnfläche zu beheizen und der Alkoven.
Ein Doppelboden spart eben Gas

Gast am 29 Jul 2022 07:11:10

Ich hatte jetzt beides, die Truma und die Alde, kann also beide vergleichen.

Vorteil Truma: Sehr schnelles ansprechen, innerhalb 30min ist das Womo nutzbar.
Nachteil: Lauter im Gasbetrieb durch den Lüfter, im Strombetrieb leiser; Staub wird aufgewirbelt; durch den Umluftbetrieb mehr Luftfeuchtigkeit im Womo; je länger die Leitung, desto weniger Wärme kommt an; nur 1,8kW E-Patronen, welche bei mir nach 9 Jahren nur noch 300W brachten. Ein Austausch kostet 1500,-

Vorteil Alde: Fast geräuschlos; keine Luftverwirbelungen; normale Luftfeuchtigkeit (schon fast zu trocken); bessere Wärmeverteilung, Nutzung der Motorwärme zum Heizen (über Wärmetauscher) und Vorwärmung des Motors mit der Alde; 3kW E-Patronen
Nachteile Träges Ansprechen, ein 8,9m Womo ist erst nach 1,5 - 2h nutzbar; mehr Gewicht; höherer Wartungsaufwand durch Wechsel des Wassers alle 5 Jahre und regelmäßiges Ablassen des Boilers (für Herstellung des Luftpolsters)

Die Truma mit 6kW reicht sicherlich auch für ein 8,9m Womo zum Heizen (ich heize mit einem 6kW Holzofen ca. 100m²). Allerdings hat man in den entfernten Stellen einfach weniger Wärme wie direkt an der Heizung. Wenn diese mittig im Womo eingebaut wäre, müsste es aber reichen. Die E-Patronen würde ich weglassen und stattdessen einen Keramik-Lüfter mit 1,5kW nutzen. Der kostet ca. 60,- (bei Fritz Berger oder AVN) und bringt die Wärme noch schneller. Wenn der kaputt ist, kauft man einen neuen. War bei mir der Erstz für die nachlassenden E-Patronen.

Die Alde finde ich nach den gemachten Erfahrungen aber wesentlich angenehmer, weil sie einen Komfort wie Zuhause bietet. Leise und gleichmäßige Wärme. Durch den Wärmetauscher könne wir während der 3h-Anfahrt ins Skifahren das Womo hochheizen. Fahren wir am Ende wieder heim, heizen wir den Motor bei Minusgraden über den Wärmetauscher etwas hoch, damit dieser leichter startet und weniger Sprit benötigt. Den Wärmetauscher würde ich also immer wieder nehmen.

Vorzelt: Wenn Vorzelt, dann würde ich für die Markise diese Seiten- und Vorwände dazu kaufen und ein Vorzelt draus machen. Bisher haben wir aber keines vermisst, auch beim diesjährigen Pfingsturlaub nicht. Da standen wir ausnahmsweise 2 Wochen auf einem Campingplatz. Auch die Möbel bleiben draußen, warum soll ich die jeden Abend in die Garage räumen? Stehen bei den Nachbarn auch draußen. Kochen: Draußen natürlich besser, machen wir auch mit einem Cadac-Kocher/Grill. Wenn es regnet, ist die Markise draußen. Kochen wir drinnen, machen wir die Dunstabzugshaube an. Diese ist jetzt in vielen Mobilen schon Standard.
Aber ein Vorzelt hat ja nichts mit dem Womo zu tun, das kann man vor jedes Womo stellen, egal ob 7m oder 9m. Und das kannst Du zu jedem Zeitpunkt dazu kaufen, wenn Du es brauchst.

Gruß Axel

Gast am 29 Jul 2022 07:17:31

mv4 hat geschrieben:Ein Doppelboden spart eben Gas


Das halte ich für ein Gerücht. Solange das Bodenbrett nicht auch isoliert ist, hast Du effektiv nur eine zusätzliche Holzplatte zwischen Wohnraum und Außen. Diese bringt nur eine sehr geringe zusätzliche Isolation.
Der Doppelboden hat den Vorteil, dass dieser mit beheizt wird und Du so eine Art Fussbodenheizung hast. Zudem sind dort die Tanks untergebracht und somit frostfrei. Und Du hast im Doppelboden meist noch zusätzlichen Stauraum.

Der Nachteil ist, dass Dein Womo höher wird. Das kostet wieder Diesel und würde Deine "gespartes Gas", wenn es diese gäbe, wieder zu Nichte machen. Fazit: Ein Doppelboden kostet eigentlich am Schluß mehr und spart nichts.

Gruß Axel

silverdawn am 29 Jul 2022 08:09:04

Trikeflieger hat geschrieben:
Fazit: Ein Doppelboden kostet eigentlich am Schluß mehr und spart nichts.

Gruß Axe



Und ist bei einer Saisonzulassung 04-10 völlig überflüssig !

Gruß
Harald

Tinduck am 29 Jul 2022 09:08:12

Trikeflieger hat geschrieben:
Das halte ich für ein Gerücht. Solange das Bodenbrett nicht auch isoliert ist, hast Du effektiv nur eine zusätzliche Holzplatte zwischen Wohnraum und Außen. Diese bringt nur eine sehr geringe zusätzliche Isolation.


Tja, deshalb ist das ja meist auch kein Brett. Bei uns z. B. 4 cm Styrodur. Im Doppelboden ist es aber trotzdem schön warm, weil die Heizung dort sitzt und dort ihre Abwärme verteilt. Effektiv isoliert ein Doppelboden aber trotzdem besser, ist ja schliesslich auch bei Doppelscheiben im Fenster so.

Der Doppelboden hat den Vorteil, dass dieser mit beheizt wird und Du so eine Art Fussbodenheizung hast. Zudem sind dort die Tanks untergebracht und somit frostfrei. Und Du hast im Doppelboden meist noch zusätzlichen Stauraum.


So ist es.

Der Nachteil ist, dass Dein Womo höher wird. Das kostet wieder Diesel und würde Deine "gespartes Gas", wenn es diese gäbe, wieder zu Nichte machen. Fazit: Ein Doppelboden kostet eigentlich am Schluß mehr und spart nichts.


Das gilt nur für Integierte und TI. Ein Alkoven wird durch den Doppelboden kaum höher - ohne Doppelboden ist der Alkoven der höchste Punkt, mit Doppelboden auch - aber dann zieht man die Dachlinie gerade nach hinten, ohne Doppelboden fällt sie nach hinten ab.
Vorteil bei gerader Dachlinie: Massig Platz für Solarzellen, und es bleibt kein Wasser auf dem Dach stehen, egal wie man steht. Du siehst, ein Doppelboden hat auch noch mittelbare Vorteile :D

Der Stauraum im Doppelboden hat dazu noch den Vorteil, dass er zum Teil von Innen gut zu erreichen ist (Klappen im oberen Boden).

Und, klar, ohne Doppelboden ist ein Womo leichter und billiger. Ich würde trotzdem keins mehr ohne kaufen. Wie bei vielen Dingen gilt auch hier: der Doppelboden wird nur von Leuten schlechtgeredet, die keinen haben.

bis denn,

Uwe

Tinduck am 29 Jul 2022 09:13:59

Trikeflieger hat geschrieben:
Nachteil:(Truma) ... durch den Umluftbetrieb mehr Luftfeuchtigkeit im Womo;


Deine Liste der Vor- und Nachteile finde ich ansonsten plausibel, aber der hier ist aus der Luft gegriffen.

Die Alde läuft genauso im Umluftbetrieb wie die Truma, es wird keine Aussenluft genutzt/beigemischt/wie auch immer. Wo bekommt die Truma mehr Wasser her bzw. wo wird die Alde mehr Luftfeuchtigkeit los?

Die Luftfeuchtigkeit im Womo hängt bei beiden Systemen ausschliesslich vom Lüftungsverhalten ab.

bis denn,

Uwe

babenhausen am 29 Jul 2022 09:57:45

Meine Damenwelt schätz den doppelten, Boden besonders im Winter wenn er auch noch beheizt wird

Russel am 29 Jul 2022 11:21:39

Eine Liner Light dieser Klasse oder ein Liner Heavy hat wohl immer einen Doppelboden.

Natürlich ist es viel angenehmer, aber Gas Sparen? Vor allem ist es doch relativ egal ob ich im Winter jetzt ein Kilo mehr oder weniger brauche.
Eine Flasche mehr die Woche sind 30€, ganz ehrlich ist mir das wurscht.
Irgendwo ist immer die Bodenplatte, egal ob ich 10 Bretter oder sonstige Platten drüber baue.
Beheizt wird das Womo von der Bodenplatte bis zum Dach, egal wieviel Zwischenböden da drinnen sind.

Tinduck am 29 Jul 2022 15:32:52

Russel hat geschrieben:... aber Gas Sparen? ...
Irgendwo ist immer die Bodenplatte, egal ob ich 10 Bretter oder sonstige Platten drüber baue.
Beheizt wird das Womo von der Bodenplatte bis zum Dach, egal wieviel Zwischenböden da drinnen sind.


Mir fallen sowohl Argumente für diesen Standpunkt als auch dagegen ein - man müsste mal bei einem Modell, das mit und ohne Doppelboden zu bekommen ist, den Gasverbrauch vergleichen.

Den Bürstner 530 active gab es mal relativ baugleich mit und ohne Doppelboden, das wär ein gutes Testobjekt...

bis denn,

Uwe

huohler am 29 Jul 2022 15:52:57

Russel hat geschrieben:... aber Gas Sparen? ...
Irgendwo ist immer die Bodenplatte, egal ob ich 10 Bretter oder sonstige Platten drüber baue.
Beheizt wird das Womo von der Bodenplatte bis zum Dach, egal wieviel Zwischenböden da drinnen sind.


Tinduck hat geschrieben:Mir fallen sowohl Argumente für diesen Standpunkt als auch dagegen ein - man müsste mal bei einem Modell, das mit und ohne Doppelboden zu bekommen ist, den Gasverbrauch vergleichen.

Hallo Uwe,
ich habe auch einen Doppelboden und möchte ihn nicht missen. Aber das Fahrzeuge durch den Doppelboden Gas sparen möchte ich auch bezweifeln. Fahrzeuge mit Doppelboden verbrauchen aus anderen Gründen oft weniger Gas. Es sind meist hochwertigere Mobile mit besserer Wärmedämmung. Bei Fahrzeugen wie deinem kommt noch die Abschottung zum Fahrerhaus hinzu die wohl das meiste bringt. Auf der Minusseite steht das größere Volumen das durch den Doppelboden beheizt werden muss.
Theoretisch kann der Doppelboden nur dann zur Wärmedämmung beitragen wenn dort eine Temperatur irgendwo zwischen Aussen und Innen herrscht, z.B. 10-15°C und zwischen Doppelboden und Wohnraum auch eine Isolierung existiert und der Doppelboden damit als Übergangspuffer dient. In der Praxis sind die Doppelböden aber beheizt und du hast dort mindestens Raumtemperatur, teilweise sogar mehr. Diese Temperatur wird wie bei jedem Fahzeug nur durch den Boden unter dem Doppelboden von der Aussenluft getrennt. Also nur die Dämmung unter dem Doppelboden zählt.

Hubert

Russel am 29 Jul 2022 16:58:28

Es wird die „Hülle“ gerechnet, ich muss ja nur zuheizen was das Wohnmobil verliert, egal wieviel Böden dazwischen sind. Wenn das Womo theoretisch keine Wärme verlieren würde müsste ich es einmal aufheizen und gut wäre es für immer.
Je besser die Dämmung, desto weniger Wärmeverlust, je kleiner die Außenflächen desto weniger Wärmeverlust usw.

Siehe:
--> Link

Russel am 29 Jul 2022 17:00:22

Tinduck hat geschrieben:Die Alde läuft genauso im Umluftbetrieb wie die Truma, es wird keine Aussenluft genutzt/beigemischt/wie auch immer. Wo bekommt die Truma mehr Wasser her bzw. wo wird die Alde mehr Luftfeuchtigkeit los?
Die Luftfeuchtigkeit im Womo hängt bei beiden Systemen ausschliesslich vom Lüftungsverhalten ab.
bis denn,
Uwe


Völlig korrekt.

Russel am 29 Jul 2022 17:40:58

Was mich beim Arto aber extrem stören würde wären die fehlenden Staufächer im Doppelboden die von Außen nutzbar sind.
Bei meinem XLI war das ein Traum, den würde ich immer wieder kaufen, den würde ich mir an deiner Stelle auch mal anschauen.

Tinduck am 29 Jul 2022 19:04:14

Da hat der Russel recht, ohne Aussenzugang ist das unglücklich.

Was auch nervt, ist, wenn der Doppelboden zerklüftet ist oder Einbauten dort (Heizung, Batterie, Elektrik) nicht ordentlich verschalt sind. Sieht man auf der Messe leider auch oft, wahrscheinlich Kosten- und Gewichtsparwahn.

bis denn,

Uwe

Russel am 29 Jul 2022 19:13:37

Die Außenfächer sind mir recht wichtig, ein großes neben der Tür für Schuhe (meist Damenschuhe), ein anderes Schlauch und Kabel, ein drittes für alles was die Markise braucht.
In der Garage möchte ich das nicht suchen wenn die voll ist.
Außerdem ist dadurch die Technik wesentlich einfacher zu erreichen wenn mal was defekt ist, ich komme fast an alle Leitungen.

kamikaze am 29 Jul 2022 19:35:37

Der Arto hat als Option einen Zugang von aussen zum Doppelboden direkt hinter dem Fahrersitz auf der linken Seite. Nach meinen Beobachtungen ist das ein recht oft bestelltes Extra.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Teilintegrierter mit Towerkühlschrank ?
Fiat Ducato Dethleffs Globetrotter von 1991 zu alt?
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt