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Mercedes-Benz E-Sprinter


dietmardd am 30 Nov 2024 01:33:48

MB hat einen E-Sprinter angekündigt -> mit "e-sprinter" guggeln.

Die Reichweite soll bis rund 400 ... 500 km betragen, je nach gewählter Batterie. Das sind ungeschönt real 250 km.

Für DHL und andere Paketdienste könnte der E-Sprinter interessant sein, da sie häufig anfahren und bremsen. Ich nehme mal an, dass die "Bremsenergie" wieder zurück gespeist werden kann. Bei einem Diesel geht das nicht.
Die Paketdienste können ja nach jedem Tag ihre E-Fahrzeuge wieder nachladen. Die Post hatte ja mal zeitweise eigene E-Auslieferfahrzeuge produziert, aber die waren recht klein. Den E-Sprinter gibt es in 2 Längen - der längste soll 7 m sein.

Wenn der E-Sprinter mal eine mindestens 3-mal stärkere Batterie erhalten würde, könnte er für Pössl und Co. interessant werden. Man könnte ja das Dach auch mit Solar voll pflastern.
Für normale Wohnmobile ist der E-Sprinter als Basisfahrzeug nur für Öko-Freaks interessant, denn die Reichweite ist noch viel zu gering.

Der Internetauftritt von MB ist allerdings sehr verworren. Man muss jedes technische Detail suchen, denn es gibt keine richtige technische Übersicht.

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bert am 30 Nov 2024 07:47:36

Maxus hat das ja schon in vernünftiger Größe und auch Ford den Transit.
Klar spielt der Benz da in einer anderen Liga.
Aber dreifache Akkugröße bedeutet auch 3x Gewicht und Platzverlust.
Weiters fehlt mir dann die Energie wenn ich Klima oder Standheizung betreiben will nach langer Fahrt und ohne Stromanschluss.

Bin schon gespannt wie sich das Thema weiter entwickelt.
Die Post fährt bei uns im Ort schon länger elektrisch und das funktioniert sehr gut.

Interessant wird dann noch wie sich die Strompolitik auf den Stell und CP entwickelt.
Die müssen dann ja auch drauf reagieren.
Bei unserer Therme in Ungarn die wir am öftesten anfahren ist der Strom von 3€ auf fast 10€ gestiegen.
Wird dann wohl nochmals ansteigen oder es wird gerechter Weise auf Verbrauchsabrechnung umgestellt.

maxmara am 30 Nov 2024 08:43:32

dietmardd hat geschrieben:Wenn der E-Sprinter mal eine mindestens 3-mal stärkere Batterie erhalten würde, könnte er für Pössl und Co. interessant werden

Der Ducato ist als Elektroversion erhältlich und noch bezahlbar. Mit seinem Elektromotor bringt er es auf eine maximalr Reichweite von bis zu 430 km und muss sich nicht vor dem Sprinter verstecken.
Vermutlich wird ein E-Sprinter als Basisfahrzeug den Preisrahmen von Pössl sprengen und auf absehbare Zeit eine Illusion von Pössl-E-Wohnmobil-Anwärtern bleiben.

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Pechvogel am 30 Nov 2024 09:36:57

dietmardd hat geschrieben:…Wenn der E-Sprinter mal eine mindestens 3-mal stärkere Batterie erhalten würde, könnte er für Pössl und Co. interessant werden. Man könnte ja das Dach auch mit Solar voll pflastern….

Eine dreimal „größere“ Batterie ist aber auch mindestens viermal so teuer. Ob das dann noch attraktiv ist? :gruebel:
Und was willst Du mit Solar auf dem Dach?
Für die Wohnraumbatterie, ok.
Aber um die Antriebsbatterie zu laden käme da nur ein winzig kleiner Teil. Dann könnte man besser 5km früher an die Ladesäule…



Grüße
Dirk

neyoo am 30 Nov 2024 13:40:02

nur mal so in Hinterkopf:
Von P/M:
Die größte Batterie hat 113 kWh Nettokapazität und wiegt 850 kg
Die mittlere Batterie hat 81 kWh Nettokapazität und wiegt 620 kg
Die kleinste Batterie hat 56 kWh Nettokapazität und wiegt 420 kg

Das Leergewicht wird knapp vor 3000 kg mit 113 kWh Batterie liegen.
Was wiegt denn so ein Campingausbau?

viele grüße
neyoo

Bergbewohner1 am 30 Nov 2024 16:55:36

bert hat geschrieben:Die Post fährt bei uns im Ort schon länger elektrisch und das funktioniert sehr gut.
.

Wie kommst du auf diese Aussage :?
- Fahrzeuge sind ohne Federung, Fahrzeugführer bekommen Rückenprobleme und das wird noch schlimmer, weil kein Geld mehr für den Straßen-Brückenbau vorhanden ist.
- ständig Ausfälle
- im Winter orgeln stundenlang die Dieselstandheizung, sonst frieren sie den Ar.....ab
ect.

Woher ich das weiss-haben bei unsere Postniederlassung jahrelang Winterdiest durchgeführt.Es wurden ca. 20 Ladesäulen installiert, es passierte dass früh nicht alle Fahrzeuge geladen waren, weil abgeschaltet-Strommangel.
Mittlerweile sind nur noch ca. 5 Fahrzeuge im Einsatz, die anderen wurden wieder durch Verbrenner ersetzt.
Für Stadtverkehr ist ja E Mobilität i.O., aber sonst kann man es vergessen.

dietmardd am 30 Nov 2024 17:23:03

Man hofft ja, dass die Antriebsbatterien wie in den letzten Jahren weiterentwickelt werden. Da hat sich schon viel getan, d.h. heutige Batterien sind bei gleichem Gewicht leistungsstärker als noch vor einigen Jahren. Außerdem ist ja geplant, das zul. Gesamtgewicht von 3,5 t entsprechend dem Gewicht der Batterien auf 4,2 t zu erhöhen, falls das Womo vollelektrisch angetrieben wird. Ich vermute mal, dass Batterien mit einem Festkörperelektrolyt noch einen Entwicklungssprung machen könnten, aber dann ist wahrscheinlich das physikalisch-chemische Machbare ausgereizt. Davon redet man schon länger, aber Li-Batterien mit Festkörperelektrolyt haben bisher eine andere Macke, das spontane elektrische Durchschlagen der extrem dünnen Schicht. Das ist bisher noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Es gibt aber noch ein weiteres Problem. Die jetzigen Lithiumionenbatterien (außer den LiFePO4-Batt.) haben eine gewisse Neigung zur spontanen Selbstentzündung. Dabei wird in wenigen Sekunden die gespeicherte Energie freigesetzt. Bei einem Benziner hat man bis zu 5 Minuten Zeit, aus einem brennenden Auto auszusteigen, bei einem Diesel mehr. Bei einem E-Auto verkürzt sich diese Zeit auf wenige Sekunden. Ich würde nie ein solches E-Auto kaufen. Ich bin ja nicht lebensmüde.

Ein Wohnmobil ist ja dazu gedacht, darin zu übernachten und wenn man schläft, schafft man es unmöglich, bei einem spontanen Brand das Womo lebend zu verlassen. Wenn Li-Akkus mit Festkörperelektrolyt serienreif werden, können mehrere Probleme auf einmal gelöst werden, z.B. die Brandgefahr und zu lange Ladezeiten. Aber das ist im Moment noch Zukunftsmusik. In einigen Ländern werden jetzt E-Autos mit LiFePO4-Batterien ausgerüstet, um der Brandgefahr zu begegnen, aber das verringert die Kapazität der Batterien.

Olli2305 am 30 Nov 2024 17:41:01

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wie kommst du auf diese Aussage :?
- Fahrzeuge sind ohne Federung, Fahrzeugführer bekommen Rückenprobleme und das wird noch schlimmer, weil kein Geld mehr für den Straßen-Brückenbau vorhanden ist.
- ständig Ausfälle
- im Winter orgeln stundenlang die Dieselstandheizung, sonst frieren sie den Ar.....ab
ect...

Die Streetscooter die ich kenne sind gefedert und bei uns im Einsatz. Die erste Serie hatte Probleme, die aber behoben wurden. Auch beim der Ladestruktur an Verteilzentren wurde inzwischen gearbeitet. Allerdings kann man diese Fahrzeuge nicht mit mit den heutigen E-Kastenwagen vergleichen.
Man glaubt es kaum, aber im Auslieferung Verkehr beim Paketdienst reicht die Reichweite der E-Lieferwagen. Amazon stellt auch seinem Fuhrpark um und haben in den USA schon 15000 E-Lieferwagen im Einsatz. Selbst E-LKW sind heute schon für einen Großteil der Fahrten geeignet.

Pechvogel am 30 Nov 2024 18:52:25

Olli2305 hat geschrieben:…Amazon stellt auch seinem Fuhrpark um und haben in den USA schon 15000 E-Lieferwagen im Einsatz…

Also zumindest die Amazon-Fahrer die hier bei uns die Pakete bringen fahren in letzter Zeit wieder auffallend mehr Diesel als Elektro!



Grüße
Dirk

bert am 30 Nov 2024 19:33:21

Bergbewohner1 hat geschrieben:Wie kommst du auf diese Aussage :?


Das kann ich dir erklären warum ich zu dieser Aussage komme.
Mein Nachbar ist bei der Post. Die Autos heizen mit einer Wärmepumpe nicht mit Diesel.
Ebenso haben die Federung und es funktioniert auch mit der Reichweite für die Tagestouren.
Der VW Caddy davor wurde von Haus zu Haus nie abgestellt.
Warum auch wenn man nur ein paar Meter weiter fährt in der Siedlung.

Keine Ahnung von wann deine Infos sind mit Fahrzeugen ohne Federung und Dieselheizung.

Lediglich die Fahrzeuge welche bei uns die Bergtouren fahren müssen sind mit 4x4 und Dieselmotor.


Wie oben in meinem Beitrag erwähnt sehe ich ein Problem bei einem E-Wohnmobil, langer Anfahrt und dann noch ohne Landstrom die Dieselheizung eine Nacht zu betreiben.
Kann nicht sagen ob da die Wärmepumpen schon so weit sind.
Aber die Technik bleibt ja nicht stehen.

hampshire am 30 Nov 2024 22:25:43

Diese Elektrotransporter haben absolut ihre Berechtigung. Würde ich mich nun neu für eine Wohnmobilbasis entscheiden, würde ich wieder zum Dieselantrieb greifen. Nahezu alle täglichen Strecken legen wir inzwischen zu unserer Zufriedenheit mit einem Elektroauto zurück. Die elektrische Antriebsart ist prinzipiell klasse und außerordentlich preiswert. Getoppt wird die Wirtschaftlichkeit nur vom Benziner, der jedes Jahr an Wert zulegt aber nicht so viel gefahren wird - das ist schließlich ist die Wertentwicklung auch ein Teil der Betriebskosten. Die Welt ist vielfältiger als die digitale Diskussion um Verbrenner oder E-Antrieb.

Macintosh1968 am 10 Dez 2024 15:22:51

Kurz mal zu mir, ich fahre seit 5 Jahren im Aussendienst elektrisch und das Ganze ist problemlos machbar auch mit „kleinen“ Batterien. Der Schnellader regelt. Ich fahre im Jahr 50000 km, ohne Probleme oder Einschränkungen. Laden dauert in der Regel 20-30 Minuten und in der Zeit trinke ich einen Kaffee und mache kurz Pause meist ist das Auto schneller als ich und drängelt zur Weiterfahrt. Aktuell haben wir 7 E-Fahrzeuge für den Aussendienst, nur der Sprinter, den wir als Transporter nutzen, fährt noch mit Diesel und natürlich ist unser Womo auch nicht elektrisch bisher.

Mal zu den Märchen…..kein Mensch muss im E-Auto frieren, auch tagelanges Laden ist nicht nötig, es gibt genug schnelle Ladeplätze und genauso wie man nicht jeden Tag tanken geht, muss man nicht jeden Tag laden. Die Autos sind heute extrem effizient und bieten auch ausreichend Reichweite.

Der Knackpunkt ist im Moment noch das Gewicht der Batterie. Das Fahrzeug funktioniert für mich nicht als Transporter, weil die Zuladung deutlich zu gering und nur mit der Auflastung auf 4,2 Tonnen sinnvoll zu betreiben ist. Das führt aber im gewerblichen Verkehr zu Fahrtenschreiber und Co., was mich derzeit vom Kauf abhält. Man wird also erstmal abwarten müssen, bis Batterien leichter werden was sicherlich in den nächsten Jahren passieren wird.

Was das Womo angelangt, generell wäre das eine super Sache. Preislich werden die Fahrzeuge sich am Ende im normalen Preisrahmen bewegen.
Wir werden sehen wie sich das in den nächsten Monaten/Jahren entwickelt. Generell würde ich aber keinen Benziner oder Diesel mehr kaufen wollen. Ein Ducato fällt auch raus, ich will einfach mit Stellantis nix zu tun haben. Aber das kann ja jeder selber entscheiden.

Mac

Flatus am 10 Dez 2024 17:43:24

Macintosh1968 hat geschrieben:... auch tagelanges Laden ist nicht nötig, es gibt genug schnelle Ladeplätze ...

Aber nicht da wo ich geren hinreise! :idea:
Also benötige ich mehr Reichweite - 1'500 -2'000 km.

Gruss Flatus

neyoo am 10 Dez 2024 18:27:30

Flatus hat geschrieben:von:"Macintosh1968"... auch tagelanges Laden ist nicht nötig, es gibt genug schnelle Ladeplätze ..]
Aber nicht da wo ich geren hinreise! :idea:
Also benötige ich mehr Reichweite - 1'500 -2'000 km.

Gruss Flatus


nicht nur das, sondern auch am WoMo-Stellplatz ein Anschluß mit Drehstrom 12 kW und nicht nur 3Kw oder weniger, wie üblich.
Das ganze ist große Zukunftsmusik. Hört sich immer toll an, aber noch Praxisfremd. Da glühen ja die Leitungen, wenn 2 oder 3 E-Womos gerade laden.
Meine Erfahrung mit meinem E-Auto sind: in 3 Jahren keine 10 mal extern erfolgreich geladen. Ist ne schlechte Infrastruktur in meinem Umfeld.

viele grüße
neyoo

Stocki333 am 10 Dez 2024 19:29:51

Auf Youtube gibts einen der baut einen E-Sprinter zu einem Wohnmobil aus. Inkl Dusche. Find aber den Link momentan nicht.
der berichtet sicher über seine Erfahrung. Und der versucht sehr leicht zu bauen.
Franz

BURAN am 10 Dez 2024 20:26:56

Ich gebe zu .. ein v 8 macht mich an
Und ich habe auch einen sl in der garage
Aaaber . Ich fahre seit 2 jahren auch ein elektroauto .. einen mazda mx 30
Und seither steht der roadster sich die reifen platt

So ein elektroauto fährt sich einfach super
Wobei ich mich bewusst für ein rel preiswertes modell entschied .. 25000 euro
Und mit kleiner reichweite .. genau s0 Wie ich das auto eben nutze .. immerhin 8000 km im jahr kurzstrecke .. noch nie woanders getankt als daheim mit dem strom vom dach ..fahre also quasi umsonst …
Dazu umwelt umlage .. keine steuer , und in meiner stadt spare ich sogar die parkgebühren .. inspektion kostet 110 euro .. ist ja nix dran was kaputt gehen kann .


Aaaber .. ja .. für reisen taugt das nix .. 150 bis 200 km ist schluss .
Doch da tut sich doch was.. der verbrauch der motoren wird zz optimiert .. die accus werden leichter , billiger und leistungsfähiger
Und ganz wichtig .. die ladegeschwindigkeit steigt .. ladeströme über 200 kw sind inzwischen standart … also lädt man nicht viel länger als ein tankprozess mit stau an der kasse und pinkelpause. … diese entwicklung möchte ich beobachten und abwarten ..

Das gewicht ist mir egal .. bin eh schon über 3,5 t
Ich hätte gerne realistische 500 km reichweite .. auch im winter
Eine ladegeschwindigkeit von 200 km in 10 minuten

Dann wäre das was .. denn die vorteile sind doch gerade für womos klar .. riesen batterie .. gasfrei ,,, heizen , klima ,, kochen ..
dazu noch einen solar lack.. eine solar markise .. das gibt es beides schon .. und sollte 2 bis 3 kw ladeleistung ermöglichen
Ich freue mich auf die neue technik , mit drehmonmetstarken , leisen allrad womos , emmissionsfrei , und .. dann am besten noch günstig

Na ja .. man darf ja träumen

Budgets am 11 Dez 2024 20:29:36

Mal so nebenbei erwähnt, wir nutzen auf unseren Baustellen (wenn kein Netzanschluss möglich oder wirtschaftlich ist) Hybridlösungen.
Also Stromerzeuger und Stromspeicher mit LI Akkus, der Transport darf nur als Gefahrguttransport erfolgen....
Die Kapazität der Akkus entspricht ungefähr der eines größeren E-Autos, nur frage ich mich gerade warum ich Gefahrgut und E-Auto nicht.

Jaki1190 am 11 Dez 2024 21:13:57

Irgendwie hast du im Text den Faden verloren. Was meintest du?

maxmara am 27 Okt 2025 16:37:50

Jaki1190 hat geschrieben: im Text den Faden verloren.

Dann kann man ja mal da mit einem Link zum neuen Sprinter anknüpfen. Der wird lt. Auto, Motor und Sport 2026 zuerst als E-Fahrzeug, später auch mit einem Dieselmotor, auf den Markt kommen.
--> Link

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