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dieseldunst hat geschrieben: Ein egal wie belasteter Motor geht über seiner Leerlaufdrehzahl unabhängig der Gasstellung nicht aus. Außer der Vergaser ist schlecht gebaut.) Bei einer virtuellen Generatorimpedanz = 0 kann man die Motorwicklung mit 12V genau auf die Leerlaufdrehzahl (oder eine Wunschdrehzahl) festlegen (Wicklung) und er würde an diesem Punkt in der Drehzahl nahezu feststehen. Eine Änderung der Gaspedalstellung würde dann aber den gleichen Einfluss haben... mehr Gas, mehr Moment, mehr Strom. Blos die Drehzahldifferenz wird extrem klein.
Nein, der GX25 läuft mit einem Generator mit falscher Windungszahl nur mit geringen Drehzahlen. Wird weiter Gas gegeben, so bleibt er stehen - siehe was ich oben geschrieben habe.
dieseldunst hat geschrieben: Kleine Impedanz wäre wohl vorteilhaft für den Wirkungsgrad.
Nein, da die Impedanz überwiegend aus Blindwiderstand (der Induktivität) und nicht aus dem Wicklungswiderstand besteht. Deswegen wird der Generator auch nicht besonders heiss. In dem (überwiegenden) Blindwiderstand entstehen keine Verluste. Die Leerlaufspannung des Generators ist proportional zu seiner Drehzahl. Die Differenz von Akkuspannung zu Generatorspannung wird verlustfrei in der Induktivität der Generatorspulen gespeichert.
dieseldunst hat geschrieben:Vielleicht wäre es schön, dass der Motor seine Drehzahl nicht erhöhen würde und somit in der Lautstärke nicht zunehmen würde (vorrausgesetzt der Drehzahlunterschied ist lauter als das erhöhte Grundmoment). Auch hätte man dann im Leerlauf keine 18V, sondern könnte mit 12V leben...
Das geht nicht, weil der Motor bei niedriger Drehzahl zu wenig Leistung hat. Das Leistungsmaximum liegt bei 7000 rpm. Bei 4000 rpm wird nur etwa mehr wie die halbe Leistung abgegeben.
Mein Ziel war es, einen Generator zu bauen, der sowohl bei sehr geringer Drehzahl und Lautstärke kleine Leistung (0...10A) als auch hohe Leistung bei höherer Drehzahl und Lautstärke abgeben kann.
Du planst offenbar etwas ganz anderes: Bei nahezu konstanter Drehzahl soll sowohl eine kleine wie auch eine grosse Leistung möglich sein. Ist diese Drehzahl niedrig, dann ist bei dieser Drehzahl keine hohe Generatorleistung möglich, weil der Motor diese Leistung bei dieser niedrigen Drehzahl nicht abgibt. Wird eine höhere Drehzahl gewählt, so ist der Generator auch bei kleiner Leistung nicht gerade leise.
Eine Möglichkeit wäre, als Generator eine regelbare Autolichtmaschine zu verwenden. Diese ist allerdings ca 30 mal schwerer wie ein Brushless-Generator und hat nur den halben Wirkungsgrad. Am geschicktesten wäre es, wenn du mal selbst Experimente machst und dann über die Ergebnisse hier berichtest.
Ah okay. Ich dachte nicht, dass das bei dem Hondamotor passiert. Normalerweise kenne ich es so, dass das Gemisch trotzdem stimmt. Danke, das muss ich dann wohl berücksichtigen.
Die Lösung mit dem Wechsel von Stern auf Dreick finde ich einfach nur schön. Die Autolima ist auch nicht das richtige :)
Wird gemacht. Dann kann ich vielleicht auch ein wenig durch meine Experimente beitragen.
princepsarcani am 18 Apr 2013 15:38:39
Hallo zusammen,..
ich bin gerade dabei, es zu realisieren, dass das "gaspedal" über einen servo und microcontroller (arduino) gesteuert wird. dabei will ich am original moppel erstmal nichts verändern. was ich realisieren will ist, dass ich spannung und ladestrom über eine bedienpanel ablesen und den ladestrom über ein Poti oder über zwei taster einstellen kann. die steuerung des servo über den poti funktioniert, muss mir jetzt noch die passende hardware zum auslesen des fließenden stromes bestellen und überlegen wie ich dieses signal auswerten kann..
...weis einer wie weit tm mit der elektronischen abschaltung ist? würde mich auch zur verfügung stellen für feldversuche.. Herr Zaisers werkstatt ist ja bei mir ums eck.
Liebe
Andy
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singlefreiheit am 18 Apr 2013 16:25:05
Hallo Andy, als High-Side-Stromsensor bietet sich der INA139 oder INA169 an. Der liefert eine massebezogene, stromproportionale Spannung - wie beim ATMega erforderlich. Als Stellmotor für den Gashebel sind in den Honda-Generatoren Schrittmotoren eingebaut. Die sind sicherlich robuster wie Servos. Mit einem Schrittmotor müsste man doch den Gasknopf von tm direkt drehen können.
dieseldunst am 18 Apr 2013 19:12:25
princepsarcani hat geschrieben:Hallo zusammen,..
Hehe, ich bastel hier auch mit mikrocontroller und servo
:D
princepsarcani am 19 Apr 2013 02:03:56
Hallo Thomas,
die von dir kenne ich so spontan nicht, aber ich wollte diesen bestellen: --> Link die dauerlast wird mit 37,5A im datenblatt angegeben, wenn ich es richtig verstanden hab.. elegant wäre es ja auf poti oder taster zu verzichten und die drehzahl regelt sich automatisch bei 14,3 volt ein.. also bis der leerlauf beim honda erreicht ist, dann gibt er eh nur glaub 3A aus und das ist doch als erhaltungsladung nutzbar, oder? (vom unnötigen verbrauch mal abgesehen..) also würde der batterie nicht schaden, oder? ...habe ja auch vor die abschaltautomatic vom jochen zu nutzen, wenn die endlich mal soweit ist.. :-P :-D
die handstellschraube von tm wird entfernt und der arm vom motor über ein seilzug gesteuert, ähnlich wie bei einer normalen fahrrad bremse. {ich ziehe am bremshebel, die bremse schließt} = {servo zieht am gashelben, der honda gibt gas} .... da der min/max winkel am am honda auch nicht mehr als 180° sind, gehts ganz gut, erste tests haben gezeigt, dass sogar die ganz kleinen servos noch genügend kraft haben. was die haltbarkeit angeht, könntest du recht haben! -ich werde trotzdem erstmal mit dem mini-servor arbeiten, da der nur 5€ kostet. wenn ich merke, dass der kleine es nicht schafft werde ich einen mit mehr drehmoment besorgen. .. jetzt stellt sich mir eine frage, du hast angenommen, dass ich den tm-gashebel drin lasse. war dein gedanke wegen der besseren genauigkeit beim einstellen des ladestromes? -weil der "schecken-antrieb" (welcher sich ergeben würde), natürlich genauer arbeiten würde. irre ich mich, wenn ich der meinung bin mit einem servo auf 1A genau, die drehzahl einstellen zu können?
hallo diesel, oder soll ich lieber herr dunst sagen.. :-D (spaß) was hast du eigentlich vor mit deinem auf dich angepassten moppel? willst eine "eierlegendewollmilchsau" wie, glaub bei herrn bode war´s!? oder eher leistungsoptimieren, wie die jungs bei ihrer diplomarbeit die mit lambda-sonden und motorsteuergerät arbeiten? ich hab noch nicht wirklich verstanden, was dein ziel ist. mit welchem microcontroller arbeitest du?
gruß
princepsarcani am 27 Apr 2013 18:35:48
Hallo zusammen,
Nach einiger Zeit Dauerbelastung ist der XT60 Stecker durchgeschmort!!! Es waren immer 20A eingestellt!
An jochen zaiser:
Bitte stellt die Produktion um! Das kann extrem enden! Du hast meine handy nr und email, bitte lass und das mal erörtern. ...auch wenn es ein bedienungsfehler war, darf das nicht passieren.
singlefreiheit am 28 Apr 2013 09:43:33
Hochwertige XT60-Verbinder sind mit 60 A Dauerstrom und 0.45 mOhm Übergangswiderstand spezifiziert: --> Link--> Link Bei 20 A fällt in so einer Verbindung gerade mal 180 mW Wärmeleistung ab. Das reicht niemals zum Abrauchen. Wenn die bei 20 A abgeraucht sind, kann das folgende Ursachen gehabt haben: 1. Stecker ausgeleiert, d.h. zu wenig Kontaktdruck - XT60-Stecker müssen schwergängig zu stecken sein 2. Kalte Lötverbindung mit dem Kabel 3. der Hersteller hat das falsche Kontaktmaterial verwendet, bei dem der Federdruck nachlässt. Es gibt Legierungen, bei denen die Kontaktkräfte praktisch nie nachlassen und weiche Legierungen, die wie Kupfer keine Federwirkung haben. Da nützt es dann auch nichts, wenn die Stecker vergoldet sind. Das kann man aber leicht testen, indem man die Kontakte mit einer Flachzange zusammendrückt. Sie müssen dann auf die ursprünglichen Form zurückfedern. Tun sie das nicht, dann ist das Schrott.
Ein Konstruktionsfehler ist die Verwendung von XT60-Verbindern jedenfalls nicht.
princepsarcani am 01 Mai 2013 22:46:15
singlefreiheit hat geschrieben:Hochwertige XT60-Verbinder sind mit 60 A Dauerstrom und 0.45 mOhm Übergangswiderstand spezifiziert,....
hallo thomas,
erstmal sorry, das ich erst jetzt antworte, bin noch auf tour gerade.. ;-)
danke für die info! wenn ich gewusst hätte das der stecker schwergängig sein musst, wäre es nicht soweit gekommen! mein stecker war recht locker beim einstecken, was auch bei den neuen steckern der fall war, die ich zur adaption in andere projekte bestellt habe.
gut, wenn man weis, dass da eine "schwachstelle" ist achtet man drauf! hast somit recht, kein konstruktionsfehler in dem sinne! ....-----> TROTZDEM! SOWAS DARF NICHT PASSIEREN! auf die beschaffenheit der stecker muss in zukunft dringend hingewiesen werden, wie es auch bei den madenschrauben der fall war!!! oder ein anderen stecker nehmen...
ich habe jetzt provisorisch, die kabel mit lüsterklemmen verbunden, da gerade nur regenwetter ist und ich den strom brauche..
liebe grüße und danke für den hinweis!
mrmikro am 15 Mai 2013 08:42:50
Hallo zusammen,
da mein Motor im LPG-Betrieb sich nicht so leicht starten lässt wie mit Benzin, bin ich gerade am überlegen, wie man den GX25 Motor elektrisch starten könnte! Billige Elektrostarter für Roller gibts bei eBay genug, bin mir aber nicht sicher wie man sowas ideal aufbauen könnte, da ein Freilaufgetriebe dazwischen muss um den Anlasser vom laufenden Motor zu trennen. Der Motor hat auf der Seite des Handstarters ein M5-Gewinde auf der Kurbelwelle, auf das man aufbauen könnte.
Hat jemand eine gute Idee, evtl. Teile aus dem Modellbaubereich die schon passen würden.
Bin auf Eure Antworten gespannt.
Stephan
Sina1 am 16 Mai 2013 08:36:08
Das wollte ich ja damals auch machen, wegen Einbau in den Doppelboden... ich hatte eigentlich vor, die Technik des Seilzugstarters zu verwenden, der ja auch nur einhakt, wenn er gezogen wird. Wenn man dort einen Mopedanlasser ansetzt...
LG
mrmikro am 23 Mai 2013 10:04:57
Hallo zusammen,
Wäre es möglich den tm-Motor/Generator als Anlasser zu verwenden? Eigentlich lässt sichder Honda-Motor ja ganz leicht durchdrehen! Hat da schon jemand probiert bzw. wie müsste man das verkabeln? Wenn ich das richtig nachgelesen habe, bräuchte man einen Brushlessregler und einen Servotester um diesen anzusteuern! Die Frage ist für mich nun, wie groß müsste dieser Regler ausgelegt sein und wie müsste man diesen an den Motor anschliessen?
Freue mich auf Eure Antworten
Stephan
jozaiser am 06 Jun 2013 13:09:25
Hallo Stephan,
so ganz einfach ist das leider nicht, den Honda mit dem Brushless-Motor anzuwerfen. Dafür gibt es verschiedene Gründe : - das Benzin-Ansaugen des Honda nach längerer Ruhezeit muss durch Pumpen am Gummibalg erfolgen - der Choke müsste automatisiert werden - der bürstenlose Motor erzeugt nicht genügend Anlaufmoment. Das ist zwar kein Problem des Motors, sondern des Controllers, der zum Startzeitpunkt nicht weiß, wo die Magnete des Rotors stehen. Durch den Einbau von positionssensoren und einem passenden Sensor-Controller ließe sich das zwar lösen, aber der Aufwand und die Kosten dafür stehen in keinem sinnvollen Verhältnis mehr. Ursprüngliches Ziel war ein einfacher, leichter und leiser Generator zu erschwinglichem Preis zu schaffen.
Kleiner Fernsehtipp noch an alle : Di 11.06.2013 19:50–20:15 Uhr MDR Erfindermagazin Hier soll ein Bericht über Frank Bodes Mini-BHKW kommen - sicherlich für den einen oder anderen interessant.
Jochen
Krieger57 am 02 Sep 2013 11:10:37
Kanst du mir die Bilder deines selbstbau
Und was hat es in etwa gekostet?
Wil es für Boot dann verwenden
Michael Röder
jippiee am 23 Mär 2014 22:31:04
Hallo wäre es prinzipiell möglich, den tm-Generator über einen mppt-SolarLaderegler angeschlossen an die Solarpanel-Seite an die Batterie anzuschließen? Falls der Laderegler max 100V Eingangsspannung hat - die sollten doch bei Sternschaltung und Vollgas nicht erreicht werden, oder?
Damit würde man sich die "Abschaltautomatik" sparen und die Akku's mit der Kennlinie des SolarLadereglers laden können.
Danke
Moritz
singlefreiheit am 24 Mär 2014 00:24:06
Hallo Moritz, im Prinzip könnte man die Stern/Dreieck-Umschaltung weglassen und dafür einen MPPT-Regler verwenden. Dann wäre es egal, ob die Schaltung in Stern- oder Dreieck-Schaltung wäre. Damit das funktioniert, muß der MPPT-Regler allerdings eine sehr gute Steuerung haben, andernfalls passieren Regelschwingungen. Bei einem Solarregler kann die Stromquelle (Solarpanel) getrennt werden, dann würde der Motor unbelastet hochlaufen. Oder das Solarpanel wird vom Regler kurzgeschlossen, das wäre gar nicht gut für den Generator.
Inzwischen habe ich mir eine Regelung für den Selbstbau-Stromerzeuger, das Solarpanel und LiFeYPo-Akku gebaut. Die braucht für die Regelung, den Schutz der LiFeYPo-Akku und der Visualisierung der Akkus unter 0.5mA(!). Sobald ich mal Zeit finde werde ich das mal beschreiben. Es werden 3 bistabile Relais und die CDI-Zündung des Honda-Motors vom Prozessor gesteuert: Es wird jede der 4 Zellen einzeln und getrennt laufend gemessen und 1. beim Erreichen der Maximalspannung einer einzelnen Zelle (z.B. 4 V) wird der gesamte Ladestrom abgeschaltet und zusätzlich die Zündung des Selbstbaugenerators kurzgeschlossen. 2. beim Unterreichen der Minimalspannung einer einzelnen Zelle (z.B. 3.0 V) wird der Entladestrom abgeschaltet z.B. der Wechselrichter und die Heizung 3. beim Unterreichen der Minimalspannung einer einzelnen Zelle (z.B. 2.9 V) wird der Entladestrom vollständig abgeschaltet. Nun brauche ich keinen Solarregler mehr. Die Solarpanel liefern den vollständig verfügbaren Solarstrom solange, bis eine der Akkuzellen die Maximalspannung erreicht hat.
Der Prozessor kostet ganze 20€ und die Microcontroller-Platine ist seit über 10 Jahren zum Preis von unter 20€ im Handel - siehe Ebay "AVR Butterfly". Anbei erst mal 2 Bilder davon. Ich verwende Stromstoßrelais, da die keinen dauerhaften Steuerstrom verbrauchen: Die Relais: --> Link
singlefreiheit am 24 Mär 2014 00:42:06
P.S. Das Display 00...99% ist der linearisierte Ladezustand der Akkus. Die 4 Symbole sollen 4 Balken für die einzelnen Zellen sein. Die Balken schauen so komisch aus weil das Display und der Prozessor zusammen nur 0.5mA verbrauchen. Ein schönere Display hätte mehr Strom gebraucht und nun braucht er fast nix. Wenn einzelne Zellen aus dem Ruder laufen sollten erkennt man das auch so. Der verwendete Prozessor ist übrigens in fast allen elektronischen Heizungsthermostaten drin. Die laufen weit über 1 Jahr mit 2 Mignonzellen.
funfan am 24 Mär 2014 10:35:35
Hallo Singlefreiheit,
ich besitze auch einen Selbstbaustromerzeuger und war auf die Idee gekommen, einen Solarregler als Schutz gegen Überladung zu benutzen. Nun schreibst du, dass dieser, ich sage es mal mit meinen Worten, auf die Besonderheiten der Stromerzeugung reagieren muss. Einmal muss er mit der Restwelligkeit des Stroms umgehen können und darf bei Erreichen der Ladeschlußspannung den Stromkreis nicht kurzschließen. Könnte man durch eine Schaltung nicht erreichen, dass der Strom genügend geglättet wird?
Viele
Hartmut
jippiee am 24 Mär 2014 12:11:42
Hallo Singlefreiheit
erstmals ein herzliches Dankeschön dafür, uns alle an diesen spannenden Projekten teilhaben zu lassen!!!
- wie kann ich feststellen ob der Solarregler die Zellen kurzschließt bzw. "abklemmt" bei vollen Akku's. Einfach danebenstehen und den Generator beobachten und warten? Oder gibt's da einen schlaueren Weg? Der Regler ist ein Tracer 4210RN.
- da ich auch plane, in diesem Jahr auf LiFeYPo4 umzusteigen, wäre deine Schaltung für mich hochinteressant
- du hast die Solarpanele direkt ohne Regler an die LiFeYPo's angeschlossen? Wieso schreiben die Leute im LiFeYPo-Thread in diesem Forum dann immer davon, mit SSR's zwischen Laderegler und Solarpanele zu trennen anstatt direkt an den Akku anzuschließen? Dort wird ja ebenfalls mit Maximalspannung bzw. Minimalspannung die Ladung bzw. Last getrennt.
Moritz
Heimdall am 24 Mär 2014 13:00:41
Hallo Thomas, herzlich Willkommen, es freut mich dass du dein Wissen hier wieder einbringst. Ich kann zwar mit deinen Tipps kaum was anfangen, trotzdem freut es mich als Technik Interessierter. Du tust diesem Forum gut, nur schade dass man sogar Leute wie dich vergraulte. Liebe
singlefreiheit am 24 Mär 2014 14:39:11
MPPT-Regler funktionieren so, daß sie die gemessene Ladespannung DC/DC-gewandelt wird bis daß sich ein Optimum der Ladeleistung ergibt. Die vom Solarpanel gelieferte Leistung ändert sich je nach Sonnenstrahlung nur sehr langsam, z.B. bei vorbeiziehenden Wolken. Daher reicht eine extrem langsame Regelung für ein Solarpanel vollständig aus. Der Selbstbau-Stromerzeuger liefert einen pulsierenden Strom. Das macht auch jede Drehstrommaschine in jedem Auto. Die Steuerung der MPPT-Regler dürften hier nie ein Optimum finden, da der Strom sich ständig und schnell ändert. Ein fetter 1000 µF/100 V-Elko nach dem Gleichrichter "beruhigt" die Regelung. Wenn der MPPT-Regler 100 V Eingangsspannung abkann, dürfte mit dem Selbstbaugenerator nichts passieren. Z.B. der Tracer 4210RN kann 100 V ab: --> Link Es kann aber auch sein, daß seine Regelung zu langsam für die Motor-Generator-Kombination ist und dann der Regler verrückt spielt: Er würde dann die Belastung des Motors ständig ändern und die Drehzahl nicht mehr stabil gleichmäßig laufen: Last AN - Last AUS - Last AN - Last AUS ... ? Dann kann es auch passieren, daß der unbelastete Motor hochläuft. Da ich selbst keinen MPPT-Regler habe, kann ich das nicht probieren sondern nur mutmassen was passieren wird. Mich interessiert es, wie ihr mit welchem MPPT-Regler welche Erfahrungen gemacht habt. Wahrscheinlich funktioniert jeder Reglertyp aber anders.
Meine "Regelung" des Generators funktioniert total einfach: Wenn eine der einzelnen Zellen 4 V (LiFeYPO) erreicht hat, wird die CDI-Zündung des Honda-Motors für 10 Sekunden kurzgeschlossen. Dann steht er erst mal. Danach muß er wieder angeschmissen werden.
dettmer am 24 Apr 2014 18:11:08
Hallo Hab ja hier schon länger nicht mehr gelesen und geschrieben, hab jetzt auch nicht alles über die weiteren Entwicklungen gelesen. Auf jeden Fall hab ich seit 2 Jahren an meinem Stromerzeuger nicht mehr weitergemacht. Da ich ihn aber nie vermisst habe werd ich auch nicht weiter machen, zuviel anderer Kram zu tun. Mein Projekt war Stromerzeuger klein und leise. Kein Benzin sondern Gas, is ja schon da. Generator einbauen und den Gasmotor mit dem BLDC auch starten.
Das Starten hat dann nicht mehr funktioniert konnte nicht genug Drehmoment zusammenbringen trotz direkter Ansteuerung des BLDC hat er den Gas Motor nur langsam bis gar nicht über den Totpunkt gewürgt. Lösung wäre noch größerer BLDC und Stärkere Selbstbauendstufe, ok ich hab's gelassen.
Also was da ist, nagelneuer Lehr Gasmotor mit Flansch Kupplung und Turnigy 4260 600 Outrunner BLDC (ist ein ordentlicher Motor 43A) montiert. Funktioniert einwandfrei mit Gas am Wohnmobil, ist leiser als der Honda stinkt nicht wie ein Benziner kein zusätzlicher Tank nötig.
Als Generator lässt sich das leicht fertig machen die tm Dinge (Elektrik) können genommen werden. Aus meiner Sicht deutlich eleganter als ein Benziner, ok die Beschaffung des Lehr aus war damals teurer als der Motor... Aber die Gartengeräte von Lehr und damit Ersatzteile gibt's ja inzwischen hier auch.
Ums kurz zu machen, würde das alles für 120€ incl Versand abgeben. Jemand Interesse?
Hartmut
dettmer am 24 Apr 2014 18:29:07
Ach so noch dazu Die Firma tm hat da auch mitgearbeitet die haben auch so einen gebaut. Bilder vom Lehr Seite 45. Wer Interesse hat, kurz bei mir melden Danke an die Bastler Hartmut
singlefreiheit am 25 Apr 2014 00:29:28
Hallo Hartmut, bisher habe ich die Gas-Version noch nicht gebaut. Das will ich nun nachholen. Somit nehme ich dein Angebot an und du hast eine PN bekommen.
dettmer am 25 Apr 2014 02:34:10
Ok freut mich wenn's fertig wird. Ich glaub ich muss mal ne Palette Gasmotoren importieren.... Hartmut
dettmer am 25 Apr 2014 02:34:10
Ok freut mich wenn's fertig wird. Ich glaub ich muss mal ne Palette Gasmotoren importieren.... Hartmut
Korund am 20 Jun 2014 15:39:03
Hallo,
euer Kleinaggregat finde ich ist ein sehr interessantes Projekt. Ich plane schon seit längerem den Bau eines recht kleinen Aggregates deshalb bin ich auch auf euren Beitrag gestoßen. Anfangs habe ich nur mitgelesen, aber ich hoffe es ist OK wenn ich auch etwas schreibe. Es hat mich gefreut zu lesen, dass sich ein Brushless-Motor eignet, nachdem mir alle Modellbauer gesagt haben, von der Leistung her könnte ich ihn nicht als Generator verwenden, die angegebenen Werte (dann allerdings mehrere kW) könnten immer nur für Sekunden erreicht werden. Deswegen war ich zwichenzeitlich wieder bei Drehstrom-Lichtmaschinen angelangt, die auch ihre Vorteile haben, aber natürlich etwas schwerer sind.
Um kurz zu schreiben, was ich vor habe: Ich möchte mir einen kleinen Stromerzeuger bauen, bei dem ich aber auch die Wärme nutzen möchte, also mit einem wassergekühltem Viertaktmotor. Die Leistung sollte bei ungefähr einem KW elektrisch liegen, also wären beides Motor und Brushless-Generator etwas größer als beim hier ursprünglich vorgestellten Projekt zu wählen. Ich denke so an einen ca. 2 kW Benzinmotor, der Generator kann von der Spitzenlast her etwas größer sein, um nicht permanent bei Vollast zu laufen, habe so an 3 kW gedacht.
Ich habe jedoch noch ein paar Fragen, wovon sich eine auf die Schaltung bezieht. Ein Drehstrom-Generator hat ja in Sternschaltung eine um Wurzel 3 höhere Spannung als bei Dreieckschaltung. Könnte mir jemand erklären, warum das so ist, bzw. warum es umgekehrt ist als bei einem Verbraucher, der ja z.B. bei der Hausinstallation in Sternschaltung 230V hat (Phasen gegenüber Mittelpunktsleiter) und bei Dreieck 400V (zwischen den Phasen)? Ich konnte dazu bei den Eigenbau-BHKWs nichts finden, da verwenden viele Asynchronmotoren und sprechen auch im Generatorbetrieb immer von 400V bei Dreieckschaltung.
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen und bedanke mich schonmal für eure Mühe.
dieseldunst am 26 Jun 2014 14:51:24
Hi Korund,
naja die "neue" vernichtende Geheimwaffe der Modellbauer der Brushlessmotor ist ja nur ein stink normaler Synchronmotor mit Permanentmagneten. Die gibt es teilweise in Windkraftanlagen auch bis in den MW-Bereich?! Deshalb kommt von den Modellbauern wohl auch diese Antwort, da in ihrem Berich die Leistungen selten so groß bzw. lange abgerufen werden. Ich würde dir empfehlen, lese dich einfach mal in die elektrische Antriebstechnik ein. Gibt viel Bücher und Infos im Netz. Für deine Frage würde ich es mal kurz so darstellen. Das eine ist ja die Erzeugung und das andere das Messen an den 3 Phasen. Bildlich könnte man sich das so vorstellen, dass bei der Sternschaltung eine Wicklung der Drei-Wicklungen länger ist, als bei der Dreieckschaltung. Somit erzeugt der längere Leiter im Magnetfeld eine größere Spannung. Schließt man einen Motor der in der Sternform geschaltet ist an, läuft dieser ja auch mit niederer Drehzahl. Übrigens hast du ja in Stern und Dreieck jeweils nur drei Leitungen für den Transport.
Uiuiui ich hoff mich erschlagen nu nicht Leute, die da gerade genau drüber nachgedacht haben :D
willi_chic am 26 Jun 2014 15:20:32
hallo dieseldunst, wir erschlagen Dich nicht......
Bei der Sternschaltung lieget eine Spannung von 230V an den Wicklungen. Dabei ist die Leiterspannung 400V. Bei der Dreieckschaltung liegt eine Spannung von 400V an den Wicklungen, bei gleicher Leiterspannung. Durch die geringere Spannung an den Wicklungen bei der Sternschaltung ist auch die maximale Drehzahl geringer, dadurch ist auch der Anlaufstrom geringer.
ja, ich hab ja nichts anderes gesagt. Ich wollte nur anschaulich erklären warum der gleiche Motor bei gleicher Drehzahl im Stern eine höhere Spannung erzeugt... (dachte vielleicht stößt mein Vergleich mit der längeren Leiterlänge bei manchen auf Widerspruch) Im Umkehrschluss ist ja klar, dass der Motor dann im motorischen Betrieb einfach langsamer läuft, weil an der Wicklung eine niedrigere Spannung anliegt. Betrachtet man nur die drei Phasen von außen, dann hat ein Stern verschalteter Motor einen größeren Widerstand zwischen den einzelnen Phasen als ein im Dreieck verschalteter Motor.
Korund hat gefragt warum die Spannung im Generatorbetrieb im Stern größer ist als im Dreieck (wohl bei gleicher Drehzahl).
euch schon mal vielen Dank für die Antworten. Ich habe derweil auch etwas gelesen, und glaube es nun verstanden zu haben, wieso im Sternbetrieb die Leiterspannung höher ist. Demnach was ich so gelesen habe nach sind wohl die Generatoren in Großkraftwerken fast immer im Stern verschaltet. Weiter glaube ich, dass meine Informationen von den selbstbau BHKW, die ich gelesen habe schlicht falsch sind, es den Bastlern aber nicht so klar ist, da es Asynchronmaschinen waren, die vom Stromnetz erregt werden, und sich somit im Generatorbetrieb ohnehin immer die richtige Spannung einstellt. Das nennt sich dann wohl dänisches Konzept, da die wohl die Vorreiter dieser einfachen Methode waren, als es noch nicht die präzisen Wechselrichter gab.
dieseldunst hat geschrieben:Hi Korund,
naja die "neue" vernichtende Geheimwaffe der Modellbauer der Brushlessmotor ist ja nur ein stink normaler Synchronmotor mit Permanentmagneten. Die gibt es teilweise in Windkraftanlagen auch bis in den MW-Bereich?! [...]
Ja nur dachte ich bis jetzt, dass Motoren mit Permanentmagneten, bei höheren Leistungen (also auch schon 1kW) noch nicht so lange eingesetzt werden, zumindest in so großem Maße, wenn man sich so die Elektrogeräte anschaut die man zu Hause hat (Bohrmaschine, Waschmaschine). Bei Großwindrädern scheint der Einsatz von Permanentmagneten wohl auch "relativ" neu zu sein, habe vor kurzem einen interessanten Beitrag gesehen über die Seltenerd-Problematik die unter anderem mit dem Ausbau von Großwindanlagen zunimmt.
dieseldunst hat geschrieben:ja, ich hab ja nichts anderes gesagt. Ich wollte nur anschaulich erklären warum der gleiche Motor bei gleicher Drehzahl im Stern eine höhere Spannung erzeugt...[...] .
Verstehe ich das denn jetzt richtig, daß der Selbstbau-Generator in Sternschaltung auch eine höhere Leistung hätte als im Dreieck (bei gleicher Drehzahl), die Leistung im Dreieck jedoch nur höher ist, weil der Benzinmotor bei höheren Drehzahlen mehr Leistung hat und diese wegen des geringeren Widerstands des Generators im Dreieck, nur so zu erreichen sind?
dieseldunst hat geschrieben:[...]Im Umkehrschluss ist ja klar, dass der Motor dann im motorischen Betrieb einfach langsamer läuft, weil an der Wicklung eine niedrigere Spannung anliegt.[...]
Aber nur ein Asynchronmotor, beim Synchronmotor ist die Drehzahl ja eigentlich vom Stromnetz vorgegeben, entschuldige ich will es jetzt nicht komplizierter machen? Synchronmotoren (also nicht die Modellmotoren mit Regler) bleiben doch durch zuviel bremsendes Moment einfach stehen, oder nicht?
jippiee am 18 Jul 2014 16:18:47
Hallo Thomas,
singlefreiheit hat geschrieben:... Inzwischen habe ich mir eine Regelung für den Selbstbau-Stromerzeuger, das Solarpanel und LiFeYPo-Akku gebaut. ... Sobald ich mal Zeit finde werde ich das mal beschreiben.
Deine Schaltung klingt sehr sehr interessant und ich würde mich über genauere Details freuen - sofern es für einen nicht-Elektroniker möglich ist, diese nachzubauen.
singlefreiheit hat geschrieben:... Nun brauche ich keinen Solarregler mehr. Die Solarpanel liefern den vollständig verfügbaren Solarstrom solange, bis eine der Akkuzellen die Maximalspannung erreicht hat. ...
Das heisst, die Solarpanele sind direkt an den Lithium-Zellen angeschlossen? Wieso spricht im LifeYPo4 Thread jeder vom "abtrennen" der Solarmodule vor dem Regler und dann wieder direkt den Regler von der Batterie trennen wenn's bei der Überwachung auf Zellebene gar keinen Regler braucht.
ein herzliches Dankeschön für alle Deine interessanten Beiträge
Moritz
dieseldunst am 18 Jul 2014 23:51:49
Korund hat geschrieben:Verstehe ich das denn jetzt richtig...
Naja... Leistung ist U mal I. Eine höhere Leerlaufspannung würde die Sternschaltung sicher bei gleicher Drehzahl liefern. Ja der Benzinmotor hat bei höheren Drehzahlen ein größere Leistungsabgabe. Es wurde aber schon mal erwähnt, dass der tm im Stern nur bis zu einer bestimmten Drehzahl verwendet werden soll, da der Generator im Sternbetrieb zu heiß wird.
Korund hat geschrieben:Aber nur ein Asynchronmotor, beim Synchronmotor ist die Drehzahl eigentlich vom Stromnetz vorgegeben, entschuldige ich will es jetzt nicht komplizierter machen? Synchronmotoren (also nicht die Modellmotoren mit Regler) bleiben doch durch zuviel bremsendes Moment einfach stehen, oder nicht?
Jeder Motor bleibt bei unendlichem Bremsmoment stehen. Aber ja, bleibt stehen und brennt dann irgendwann eventuell durch. Naja wer sagt denn, dass die Frequenz konstant ist und nicht von 0 bis xHz variabel (Modelbauregler)? Arbeite dich da mal selber rein. Experimentieren bringt Spaß und Erfahrung :D
liopleuredon am 14 Jan 2015 23:57:42
Hallo aus Belgien
Wie laud oder leise ist der Stromerzeuger im stern und in dreieckbetrieb ?
Wie einen Honda eu10i oder eu20i inverter generator wen er leise oder laud lauft oder .....
Vielen dank in vorraus.
Mfg Eric
andwein am 15 Jan 2015 14:01:14
Gehe auf diese Seite: --> Link suche dir die Motorvariante heraus und gehe zu den Datenblättern von den Motorherstellern Andreas
liopleuredon am 15 Jan 2015 17:23:51
Hallo
Danke fur die antword,aber auf die Datenblattern ist das nicht vermeldet. Oder hast du einen Link darfur ?
Mfg Eric
andwein am 16 Jan 2015 18:32:42
nein, einfach googlen und suchen, aber explosionsmotorgetriebene Kantenschneider etc. sind laut! Andreas
singlefreiheit am 17 Jan 2015 10:31:22
Hallo, so hört sich der Honda GX25-Motor ohne zusätzliche Schalldämpfungen (Auspuff-Zusatzsatz) an: