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Waren und sind die Alten einfach besser?


eifelyeti am 16 Jan 2009 22:37:50

Hallo,

wir lesen hier von massiven Problemen von neuen und neuwertigen Wohnmobilen, die uns bei unserem 13 Jahre alten Dethleffs mit Fiat Ducato 2,5 l, 116 PS schier unbekannt sind:

1. eingefrorene Pumpen
2. Undichtigkeiten
3. Risse im Aufbau
4. ausgerissene, klappernde Scharniere
5. haufenweise Fehlermeldungen der Elektronik
6. schlecht ablaufendes Abwasser
7. ruckelnden Rückwärtsgängen
und des Weiteren mehr.

Wir waren am Mittwoch bei Niesmann in Polch und haben uns neue Womi´s angeschaut...sonderlich begeistert waren wir nicht.

Man bekommt wohl neueres, ja mehr PS, neueste anfällige Technik, aber wohl nicht zwingend mehr Spaß...

Ich schätze, unser Alter wird sicher noch 10 Jahre schaffen(dreimal auf Holz klopf) bevor ich mich für 40.000€(Untergrenze) auch noch kaputtärgere!!



Uschi, Stephan u. Labrador Louis nach 3500 Km ohne Panne wieder zu Hause

Wer einen Rechtschreibefehler findet, kann ihn behalten!

P.S. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? :D

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dieter2 am 16 Jan 2009 22:55:53

Muß ich eigendlich alles bejahen.

Bei jeder Hausmesse oder Campingmesse schauen wir auch immer in unserer
Preisklasse die schönen neuen Womos an.
Aber das wir jetzt spontan sagen,dieses Model würden wir sofort gegen unseres tauschen,keine Spur.
Die Neuen haben meistens viel zu wenig Zuladung,unser Nachfolgemodell ca. 300 kg weniger.
Und durch den neuen Fiat bei gleichen Außenlänge weniger Innenraumlänge.

Unser wird es wohl auch noch in paar Jährchen machen.

Dieter

oldie2002 am 16 Jan 2009 23:05:40

hi eifelyeti,

wir haben auch so ein neumodernes monster aus polch, weil unser altes polcher modell sich zum schwimmbad umfunktioniert hatte. ich kann euch nur eins sagen, wenn ihr mit eurem fahrzeug zufrieden seid, behaltet es, bis dass der tüv euch scheidet. moderneres, optisch möglicherweise schöneres, mehr motorkraft, alles bieten euch die neueren fahrzeuge, aber ob sie besser sind, als euer schätzchen, das kann euch niemand zusichern. deshalb wünsche ich euch noch viele schöne kilometer mit eurem dethleffs. um ehrlich zu sein, ich weine auch manchmal unserem alten dethleffs bj. 1986 nach, obwohl mir heute noch die arme weh tun (fehlende servolenkung) und mein rechter fuss immer noch zu lang ist (fehlende ps), weil unser fahrzeug selten die 100 km/h erreichte (bleifuss).

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Gast am 16 Jan 2009 23:19:09

Genau das war der Grund, dass wir uns 2006 noch ein bereits produziertes auf Fiat 2002 - 2006 Basis gekauft haben. Ausgereiftere Technik als das letztmögliche Modell erhält man nicht, vor allem wenn man darauf achtet nicht allzuviel störungsanfällige Technik mitzubestellen. Wir haben bewusst ein Modell ohne Airbag gesucht. Will mal nicht den Teufel an die Wand malen, aber so ein 15 jähriges Womo mit nem Raketenbetriebenen Gummisack da im Lenkrad? Nee Danke, muss nicht sein. Ich traue denen nicht mal mehr als 6 Jahre über den Weg. Wenn ich heute die vielen Probleme mit den neuen Basis Modellen höre, haben wir da sehr Recht getan. Dasselbe Modell was wir haben auf neuer Basis ist länger, breiter, schwerer und hat Innen etwas weniger Platz. Dafür ist der Preis um 15'000 Euro höher. Die ganze Elektronik Integration mit Fiat und Canbus scheint auch nicht gelungen zu sein. Schon wieder Recht getan, wir haben noch "viele" Leitungen :-)

Wenn dann in 6 Jahren die neue Basis kommt, kaufen wir dann den letzten neuen "alten" wieder mit einem Super Rabatt und alle Fehler der letzten 6 Jahre behoben. Freu mich schon drauf.

Chris_62 am 16 Jan 2009 23:21:43

Hallöle.

wir können nicht alles bejahen ....

Unser fast 18 Jahre alter Dethleffs mit Fiat Ducato 2,5 l TD , 90 Ps kommt halt in die Jahre...

zu 1. Klopumpe in unserem 1. Winter eingefroren - dann kaputt ( selber schuld *gg*)

zu 2. Vorgänger hatte Heck und Alkoven neu machen lassen wegen Undichtigkeit

zu 3. Minirisse , 2 kleine

zu 4. eine Spiegelschranktür im Bad hat letztes Jahr den Abflug gemacht


Punkt 5 bis 7 sind wir verschont worden

:gut:

Wir kalkulieren inzwischen in jeden längeren Urlaub eine Reparatur ein :D ...die immer günstiger kam als zuhause :!:
( Ostsee : 1 Kühler , Frankreich : Auspuff )

Unser erster Tüv letztes Jahr ging auch nicht glatt........ :?

Aber solche Dinge bei einem neuen Womo würden mir schon Nerven rauben...

Wir schauen uns lieber nach einem Kastenwagen um ...

zumal der auch bissle wendiger im Alltag für uns wäre ...mal sehen..


Wir hoffen aber noch auf paar Jährchen , zumal von dieser Baureihe noch einige fit unterwegs sind.

Und wir haben hier in diesem Forum schon soooo viel Hilfe bekommen.

Das beruhigt ...irgendwie...

:)

felixspring am 16 Jan 2009 23:28:09

Also ich kann auch nur bestätigen, dass die ALTEN doch sehr zuverlässig sind. Wir haben einen gut gepflegten 96´er Rimor mit Ford Transit Basisfahrzeut gekauft. Letztes Jahr dann 10.000 km ohne Wartung und ohne Probleme drauf gefahren. Also was solls dann... Ich bevorzuge lieber die ÄLTEREN Modelle...

Gast am 16 Jan 2009 23:29:18

Ich habe ja nun sehr viel mit mangelhaften Fahrzeugen zu tun. Von der absoluten Stückzahl her sind es natürlich nur wenige, wenn man die zugelassenen Neufahrzeug dazu als Vergleich heranzieht.

Mein Eindruck ist, dass wir im Moment noch die Bugwelle erleben, die der Modellwechsel 2007 mit sich brachte. Was da zum Teil aus den Werken geworfen wurde, war teilweise grenzwertiger Betrug. Auf der Caravan in 2006 standen fast nur Prototypen, teilweise nur für die Ausstellung zusammengeschustert. Da mußte man sich nicht wundern, dass dann Anfang 2007 die ersten Fahrzeuge aus den neuen Serien reihenweise versagten.

Insgesamt glaube ich nicht wirklich, dass die alten insgesamt besser waren als die neuen. Sie waren teilweise simpler, wie ein VW-Käfer. Wo nicht so viel SchnickSchnack dran war, konnte auch weniger kaputt gehen. Die neuen Fahrzeuge sind oft wesentlich besser ausgestattet, haben meistens sehr viel mehr Technik an Bord und sind dafür natürlich auch störungsanfäliiger. Die neuen Chassis machten teilweise zusätzlich Probleme. Dazu kamen zu allem Überfluss auch noch sehr viele neue Motoren. Alle Bauteile also unausgereift und alles auf einmal. Das musste zu Mängelriesen führen, wird aber wieder nachlassen.

Meine Hauptkritik gilt eigentlich eher der Preisentwicklung. Mein Eura 770 wird heute als Eura 820 gebaut. Der Preis hat sich schlicht mehr als verdoppelt. Bei gleichem Grundriss ist er aber 50 cm länger geworden und diese Länge steckt ausschließlich im Führerhaus ... Teures Führerhaus nenne ich das.

Tipsel am 17 Jan 2009 02:22:05

Ich glaube, dass es alte und neue Womos mit Mängeln gibt. Wenn jeweils alle Mängel rechtzeitig beseitigt werden, werden auch die Besitzer mit ihren Mobilen zufrieden sein.

Wir waren mit unserem Knaus aus 2001 ganze 7 Jahre zufrieden, und abgesehen von der Undichtigkeit, die jedoch gleich behoben wurde, sind wir auch mit unserem neuen Knaus sehr zufrieden.

Montagsautos gabs auch früher schon, ist also keine Erscheinung der letzten paar Jahre.

Ob letztendlich die zusätzlichen technischen Neuerungen nötig sind, und somit evtl. ein Mehr an Fehlerquellen bedeuten... keine Ahnung.

macagi am 17 Jan 2009 08:21:26

dieter2 hat geschrieben:Und durch den neuen Fiat bei gleichen Außenlänge weniger Innenraumlänge.


Moin,

das liegt aber nicht an Fiat, sondern daran dass die neuen Modellen geänderten Crashvorschriften standhalten müssen. Deswegen ist der Vorbau länger, auch bei Ford, Peugeot, usw.

Hat auch Vorteile - das Hubbett bei den Integrierten ist deulich in der Breite gewachsen.

mfG
Manfred

macagi am 17 Jan 2009 08:30:58

eifelyeti hat geschrieben:wir lesen hier von massiven Problemen von neuen und neuwertigen Wohnmobilen, die uns bei unserem 13 Jahre alten Dethleffs mit Fiat Ducato 2,5 l, 116 PS schier unbekannt sind:

(cut)

Man bekommt wohl neueres, ja mehr PS, neueste anfällige Technik, aber wohl nicht zwingend mehr Spaß...

Ich schätze, unser Alter wird sicher noch 10 Jahre schaffen(dreimal auf Holz klopf) bevor ich mich für 40.000€(Untergrenze) auch noch kaputtärgere!!



Moin,

also so was sag ich mir ja auch des Öfteren.....unserer ist noch etwas älter. Allerdings darf man nicht verkennen, dass auch dort Dinge kaputtgehen - zB war unseres diese Woche in der Werkstart, Austausch der linken Antriebswelle (die rechte schon vor 18 Monaten). Das Trennrelais ist hin, und die Elektrik spukt manchmal. Die Flammstartanalge ist jetzt auch wieder repariert und der Motor sollte jetzt auch bei sehr tiefen Temperaturen wieder einwandfrei starten (werden wir demnächst in den Bergen testen). Die Wasserpumpe war auch schon kaputt.

Also ganz troublefrei ist die Sache auch nicht. Dafür haben wir nur noch wenig Wertverlust.

Wir werden ihn aber noch ein Weilchen fahren, glaube ich. Aber die Neuen werden nicht unbedingt billiger werden......

Und es gibt ja auch gute Entwicklungen - das Gewicht kommt ja anscheinend langsam wieder runter (siehe zB Itineo, oder Carthago Chic C), wobei man darauf hoffen muss, dass mit neuer Technologie nicht Kinderkrankheiten auftauchen (ist wohl bei einigen Marken passiert).

mfG
Manfred

Lauterberger am 17 Jan 2009 10:47:54

Hallo zusammen,

pauschalieren lässt sich diese Ansicht wohl nicht !

Ich habe mit älteren und jüngeren Womo gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Es hält sich die Waage !

bei einem älteren Womo nimmt man Mängel leichter hin, repariert oft selbst wegen dann fehlender Garantie.

Beim Neufahrzeug ist man natürlich entrüstet und pocht auf Garantie.

Wenn man die Stückzahl neuer Zulassungen aller Womo sieht und die Mängel gegenüberstellt, überwiegt sicher bei weitem die Fehlerfreiheit.

Wenn man allerdings ein altes Schätzchen hat, mit der alten Technik-oft fehlender Sicherheitstechnik-fehlender Klimaanlage usw. zufrieden ist, sollte man es weiterfahren.

Sicher müssen auch viele Wohnmobilisten gezwungenermassen das alte Schätzchen aus finanziellen Gründen weiterfahren. Zuzugeben daß ein Neuer interessant für sie wäre, wird sicher keiner gern aussagen.

An unerem letzten neuen Hymer konnte ich die Garantiemängel übrigens nicht Hymer, sondern Fiat und anderen Zuliefern anlasten. Diese bauen aber in fast alle Modelle ein.

Wichtig ist unter`m Strich letztlich eine gute Händlerwerkstatt und ein bisschen Glück !

Dietmar

CarlosW am 17 Jan 2009 11:04:19

Hallo

ich kann dem nicht zustimmen , mein 13 jähriger Hymer hatte viele Mängel, jedes Gerät hatte einen Defekt , für die Heizung gab es keine Ersatzteile mehr, der Motor lief grottenschlecht und hatte erst 30000 Kilometer drauf . Oel und Kühlwasserverlust hatte er auch . Die Stauraumklappe war durchgefault , die Fliegengitter und Nachtrollos klemmten alle. Er hatte keinen Lattenrost und auf der Matraze schlief ich nie gut . Er soff mit viel weniger Motorleistung mehr als mein neues Womo.

Ich bereue nicht ein neues Womo gekauft zu haben , auch mein Nächstes wird ein Neues sein . Ausser der klappernden Fliegengitterrollos, die übrigens auch im Hymer klapperten ,und einem Schrankschloss , gab es bis jetzt nichts zu bemängeln

Carlos

kruemel733 am 17 Jan 2009 12:10:03

Hallo CarlosW!
Bist Du dann der alten Marke treu geblien oder war Dir ein genereller Neustart mit ner anderen Marke angenehmer, wegen Vertrauen/Mißtrauen :? ins Bekannte usw.?
VG Ines

CarlosW am 17 Jan 2009 12:28:14

Hallo Ines

ich habe die Marke gewechselt , einen Franzosen. Ein vollintegrierter Hymer mit der gleichen Ausstattung und Grösse hätte locker 30000 Euros mehr gekostet und wäre viel zu schwer gewesen . Da in Deutschland (Stockach)beim Hymerhändler , kaum ein Fahrzeug ohne Hagelschaden stand wollte ich eins aus GFK. GFK hat den Vorteil , das Womo ist leichter und somit kann ich mehr zuladen . In der Schweiz muss man den LKW Führerschein haben um Womos über 3.5 Tonnen fahren zu dürfen und den habe ich nicht .
Auch Franzosen bauen gute Womos :D

Carlos

anton-reiser am 17 Jan 2009 15:21:32

wir fuhren einen karmann missouri, bj. 98 auf vw lt mit 109 ps, mit dem wir so zufrieden waren (bis auf den zu schmalen alkoven), daß wir uns 2006 bewußt ein auslaufmodell dieser baureihe gekauft haben, allerdings auf sprinter, 156 ps. alkovenbett war etwas breiter, die inneneinrichtung modisch aufgepeppt, dafür allerdings weniger schränke.
im gegensatz zum top verarbeiteten missouri war der ontario im innenausbau eine einzige katastrofe. 13 reisen in zwei jahren, 13, zum teil wehrwöchige werkstattaufenthalte. immer wurde versucht, den innenausbau nachzubessern. z. b. hatte das werk vergessen, das heckpodest anzuschrauben und anzukleben, der wassertank hatte keine stütze ..... als sich nach zwei jahren und gut 30 000 km die möbel aufzulösen begannen, haben wir auf wandlung geklagt....
karmann war von den franzosen aufgekauft worden, die die endkontrolle im werk abschafften.

anton

hansi463 am 17 Jan 2009 15:43:25

Hallo,
wir fahren unseren "alten" Kasten nun seit Nov. 2005 und sind recht zufrieden. Sicher haben die neuen Modelle einiges an Verbesserungen zu bieten, wie z.B. die bessere Abgasnorm. Wenn beim Nachfolgemodell die Kinderkrankheiten verheilt sind, beginnen wir, über einen Tausch nachzudenken.

LG
hansi

mk9 am 17 Jan 2009 15:48:30

Guten Tag liebe Forenmitglieder,

kann zu diesem Thema keine Stellungnahme abgeben und von Erfahrungen berichten. Aber wenn ich das so alles lese, mit undichten Aufbauten und roblemen mit der Elektronik, kann ich nur sagen, dass ich froh bin, meinen Kastenwagen ausgebaut zu haben. Natürlich kann ich in keiner Weise mit dem Raumangebot mithalten und muß jeden Abend bei einer Urlaubsfahrt die Betten bauen und hab dann weniger Platz. Aber für 2 Personen ein Bettenmaß von 195 x 135 cm. Aber das reicht uns. Mein "WOMO" ist vom Baujahr 6 / 1982 und wurde von einem Malerbetrieb täglich benutzt. Sa entsprechend nach Entfernen der Holzplatte im Laderaum entsprechend aus. Bodenbleche entfernt und jede Menge Teile neu eingeschweißt. Ein Bild habe ich beigefügt, als die Bodenbleche entfernt waren. Von all den auf dem Bild zu sehenden Einzelteilen des Chassis waren nachher nur 1/3 noch ohne Rost. Jede Menge Blech eingeschweißt. Seit 1996 als WOMO zugelassen.
1 Undichtigkeit später ( Dachhaube ) : habe die falsche Dichtmasse verwendet. Repariert und seitdem kein Problem.
Keine Servolenkung (Muskeltraining beim Rangieren) Fahrspaß bei höchstens 100km/h auf flacher Strecke aber auch keine Elektronikprobleme. Reparaturen ( bisher noch nie ) könnte jede Werkstatt ausführen. Komme auf jeden CP mit Baumbestand zurecht. Mehr Vorteile als Nachteile mit meinem J 9.
Würde ihn nie eintauschen oder abgeben. In 10 Jahren,so Gott will, ist es ohnehin mit der Fahrerei aus. Und dafür lege ich keine 40 oder 50 oder noch mehr aus. Dennoch freue ich mich immer wieder, wenn ich so schöne Wohnmobile auf Tour und auf CP`s seh. Manchmal beneide ich die Besitzer oder Eigentümer zu ihren Schätzchen.

Manfred ( m9 )

anton-reiser am 17 Jan 2009 17:13:22

letztes jahr gab es in der pm einen sehr netten bericht über die ältesten noch fahrenden hymer. waren, wenn ich mich recht erinnere, bis zu 30 jahre alt. die besitzer immer noch sehr zufrieden mit ihren hymermobilen modell "flair".

@mk9 dein peugeot/citoren war zu meiner studentenzeit der traum aller
2 CV fahrer. für mich leider unerreichbar.


anton[/list]

Paul am 17 Jan 2009 21:02:45

Ich war mit unserem alten (ersten) WoMo, einem 1991er Knaus Traveller 630 auch sehr zufrieden, bis auf

- Lautstärke im Innenraum bei > 80 km/h
- unzureichende Heizungswirkung

Ja, die Möbel oder der Aufbau knarzten nach 11 Jahren dann halt schon beim fahren....
Der Käufer hat es noch mehrere Jahre mit voller Zufriedenheit gefahren.
Hätte es fast von ihm wieder zurückgekauft.....

Ja, es war mit einer Aufteilung von
- Doppeldinette
- festes Doppelbett im Heck
bei einer Länge von gut 6,3 m.

Unser folgendes WoMo, Euramobil 665 HB hatte bei gleicher Aufteilung eine Außenlänge von über 6,9 m !
Eine Top-Heizung!
Der 2,8 l TD reichte so aus....

Statt eines neuen Modells haben auch wir uns bewusst für ein etwas älteres (2003er) Modell entschieden:
Karmann Missouri ST
- großzügigste Doppeldinette!
- toller (VW-)Motor (157 PS)
- nur gut 6,3 m Länge - allerdings hinten Etagenbetten (wir schlafen wieder im Alkoven)
- einwandfreie Verarbeitung! (im Gegensatz zu vielen besichtigten Modellen)

Wir hatten allerdings überlegt, einen Jahreswagen aus der Vermietung zu kaufen - ein Dethleffs Sondermodell, nicht im Katalog zu bestellen, nur für Vermietungen so produziert.
Warum machen Hersteller denn so etwas !!???

heidy am 21 Aug 2009 17:55:22

Hallo liebe Womo Freunde,
wir fahren einen vollintegrierten Elnagh auf Fiat und sind sehr zufrieden. Er ist 21 Jahre alt und die erste große Investition war vor 3 Wochen ein neuer Kühlschrank, na ja das waren satte 850,0 € aber sonst?? alles ok nie Probleme beim TÜV usw. Wir haben ein großes Badezimmer und das ist mir wichtig. Die Einbauten sind alle noch massiv Holz das findet man bei den neuen fast nicht mehr. Es sei denn man hat die entsprechende Kohle dafür. Was mir fehlt ist ein etwas größerer Stauraum. Aber man kann nicht alles haben.
Allzeit gute Fahrt wünschen Dieter und Heidy

svenhedin1 am 21 Aug 2009 18:30:16

Hi,
sorry, in den allgemeinen Tenor, früher alles besser, kann ich nicht einstimmen.

Im Gegenteil: die Wonis haben heute und hatten früher schon Mängel bei der Auslieferung , die dann hoffentlich in der Garantiezeit abgestellt wurden und irgendwann waren sie dann so, wie sie ursprünglich hätten sein sollen (hoffentlich). Und das hat dann ein paar Jahre angehalten. Und dann beginnt doch überall der Alterungsverschleiss. Ob bei der Truma, oder der Pumpe bei dem WC oder Wassertank oder einem gerissenen Wassserabzweiger/Duschwanne/Becken Bad usw usw oder beim Küli-Brenner oder den Bezügen, der Matratze, den Fenstergelenken, den Dachhauben ...... Von Motor, verschlissener Vorderradaufhängung oder Antriebswellen, Getriebe und Achsen Auspuff und Stossdämpfer erst gar nicht zu reden - geschweige denn von Plaketten und Strafsteuern. Irgendwann machen einem die ständigen reparaturen keinen Spass mehr.

Ganz generell gilt doch, je mehr gefahrene km oder je häufiger den Aubau genutzt, um so mehr Verschleiss zeigt sich bei allen. Das ist es doch, wegen dem man irgendwann neu kauft. Weil man sich nicht mit der immer mehr zunehmenden Häufigkeit von Defelten je älter um so mehr rumschlagen, also nicht ständig Reparaturlaub sondern Urlaub machen will.

Alte Mobile = viele Defekte, neue Mobile nach Behebung der Garantiebelange über viele Jahre wenig Mängel. So einfach ist das.

Und das es Hersteller gibt und gab, die früher schon Mobile mit vielen Mängeln gebaut haben und das heute natürlich auch noch tun und wiederum andere Hersteller, die auf einem viel höheren Niveau viel weniger Fehler eingebaut haben heute wie früher und qualitativ so, dass die Fehelrfreiheit bis ins höchstge Alter hält, ist ja davon eh unabhängig. Einen Concord kann ich wohl eh länger fahren, das habe ich aber auch gleich neu eigens bezahlt. Andere aber eben nicht. Und dass hängt nicht mit heute/früher zusammen. Für mich nicht.

Insofern kann ich solche Sorten Herstellerprodukte auch nicht miteinander vergleichen. Man kann z.B: nicht einen in Rheine anno dunnemals bei einem voll in der Verantwortung für sein Produkt stehenden Qualitäsfabrikanten wie Karmann hergestelles Womo mit einem in Sprendlingen von Eura-Karmann hergestellten Ontario verlgeichen. In beiden Fällen weiss man gleich, was man am jeweils neuen oder irgendwann in die Jahre gekommenen zu erwarten hat.

Und das 10 oder 15 Jahre alte Holzlatten-Styropor-Wonis nicht undicht geworden sind über die Jahre (es sei denn, man macht die Eckverbinder + Dichleisten+Schraubenkopfabdecker usw irgendwann ständig neu, das ist mir neu, das grenz ja dirket an ein Wunder. Vielleicht sollten die Besitzer mal einen Feuchtemesser anwenden.

Gast am 22 Aug 2009 13:48:10

anton-reiser hat geschrieben:letztes jahr gab es in der pm einen sehr netten bericht über die ältesten noch fahrenden hymer. waren, wenn ich mich recht erinnere, bis zu 30 jahre alt. die besitzer immer noch sehr zufrieden mit ihren hymermobilen modell "flair".

Ich habe in diesem Jahr auf dem CP jemanden kennen gelernt, der fährt einen Hymer auf Opel-Blitz Basis. Baujahr war 1972 oder 74 wenn ich mich recht entsinne.

gorden am 24 Aug 2009 18:10:48

Wir fahren einen Eura Mobil 580 LS auf einen Ford Baujahr 2008 und sind super Glücklich damit . :razz: :razz: :razz: :razz: :razz: :razz:

canter am 24 Aug 2009 22:12:18

Also wir sind aktuell sehr glücklich mit unserem Clou Trend 670 mit Stpckbetten und LT Chassis unterwegs.
hat jetzt rund 280tkm runter, wobei der erste Besitzer wg. Blödheit bei 160tkm eine neue Maschine brauchte ( nach 160tkm und 15 Jahren wär der Zahnriemen doch mal fällig gewesen !! )

Auf die letzen rund 100tkm waren fällig ( ausser Verschleiß wie Reifen, Ölwechsel ):
1 Kühler
1 Endtopf
1 Blinkerrelais
3 Dachluken ( war kein Zwang - nur wollte ich halt kein Milchglas )
1 Starterbatterie
2 Radlager
1 Kardanlager
1 Dachkantenabdichtung gemäß Werksvorgabe mit BITUMENBÄNDERN!! Kost fast nix, hält aber ewig!! NB empfiehlt die alle 8 Jahre zu erneuern.

Alles andere ist original wie ausgeliefert. Der Möbelbau ist nicht modern, aber unschlagbar massiv. Natürlich muss immer gepflegt werden und die Fahrleistungen entsprechen keinem 3.0 HPI Iveco mit 170PS. Aber dafür kann auch weniger kaputt gehen.
Hier ist aber sicher das LT45 Chassis und vorallem der ganz alte Clou Koffer ( noch komplett aus ALU-PU-ALU ), also auch ohne Holzboden von großem Vorteil. War aber damals neu mit 1981!! 145.000,- DM auch schon so unbezahlbar wie die Dinger noch heute sind. Für das Geld konnte man sich 4 Mercedes S Klassen, je nach Gegend ein Haus oder eine sehr schöne Wohnung kaufen.
Tauschen würd ich das alte DIng nur gegen einen neuen 4x4 MAN oder Iveco Tector 4x4 mit super Kabine. Sonst gegen nix neues mit GFK, Holz oder zu viel Elektronik.

dokabastler am 25 Aug 2009 09:09:39

HLLO;

AUCH MEIN sENF.

ich glaube auch nicht, daß früher alles besser war......man verklärt einiges und man vergisst...

Unser (vor 2 Wochen verkauftes) Womo war vom grund her von 1983....da war schon alles zeimlich primitiv....Frischwassertank Sonderzubehör, keine feste Toilette (Porta Potti war angesagt), keine Druckwasserversorgung, ziemlich "wieselharige" Möbel und Scharniere teilweise aus Plastik etcetc....und der Ford mit 63 PS!!!!!!
Sowas würde sich heute niemand mehr bieten lassen......
Die Ansprüche sind viel höher...besonders beim 2. oder 3. Womo mit den Erfahrungen des Vorgängers.......und es wurde für eine neue, viel besser ausgestattete Kiste (auch Basisfahrzeug, ABS, Servo, ESP, Airbag, TDI, DPF, Klima, BUs-System was weiß ich was für Überwacher und Sat-Geschichten waren Fremdwörter 1983)....und man erwartet Fehlerfreiheit, die es vermutlich auch 1980 nicht gab..........

Wir waren am Wochenende mit einem 2008er Mobil leihweise 3 Tage unterwegs - ich muß zugeben, daß das schon kommod ist...aber irgendwie ist das Camping- und ferienfeeling, das Gemütliche weg...komisches Gefühl, wenn man auf der Autobahn locker 120 fahren kann, ja fast muß, wenn der Motor so stark ist, wenn man auf der Landstraße überholen kann, aber auch, wenn man nur mehr Knöpfchen drückt für gasfernschalter, SOG, markise, Tankentleerung etcetc.....da müßte ich mich gewöhnen...irgendwie hat das LKW-Gefühl beim Fahren schon Spass gemacht..

günter

schwabelix am 25 Aug 2009 09:15:31

Sodele, jetzt schreibe ich halt doch noch was dazu....

Mein Toyota Hiace Bj,81 ist zwar nicht der grösste und schnellste, ABER:

1.) zu zweit reicht es ohne Probleme, auch mit Hunden.

2.) Ich kann (fast) alles selber reparieren ohne ein Informatikstudium

3.) habe eine Zuladung von genau 610Kg

4.) Ich verstehe es einfach nicht ( auch wenn ich jetzt geprügelt werde) warum man denn eigentlich unbedingt eine Zweitwohnung durch die Gegend fahren muss!
Camping, und dazu zählt das Womofahren ja auch, ist und bleibt eine Freizeitbeschäftigung mit vermindertem Luxusstandart.
Und genau das schätzen wir so an unserem Womo. Was haben wir für einen Spass, wenn wir es nach 10km mal geschafft haben, einen LKW zu überholen.
Wir haben doch auch alles, was man braucht.
Wieviele errinnern sich noch, ach damals, da sind wir 2 Wochen in einem 2CV in die Bretagne gefahren und hatten unseren Spass. Da war es nicht wichtig, ob man ( oder Frau) sich Fönen kann oder nicht.

Also ich verzichte bewusst auf solchen überflüssigen schnickschnack, denn ein Campingurlaub soll auch das werden was es einmal war, und zwar ein kleines Abenteuer.

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