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Umzug ins Wohnmobil 1, 2


Sphere am 21 Mär 2013 09:21:45

Hallo,

ich bin jetzt 34, und mir fällt die Decke auf den Kopf, daher habe ich mich entschlossen ein paar Jahre in einem Wohnmobil zu Wohnen. Das heißt vom Montag bis Freitag würde ich vor der Firma Parken, dort auch Duschen und so weiter.

Wenns ums Camping geht bin ich kein unbeschriebenes Blatt, allerdings mit Zelt und Rucksack. Meine , so glaube ich, extremste Tour war aufs Nebelhorn rauf in der Silvesternacht und dort dann geschlafen und am Morgen wieder runter, dürften mit Wind an die -30 Grad gewesen sein, will sagen ich bin durchaus Leidensfähig.

Mein derzeit größtes Problem ist die Auswahl des richtigen Wohnmobils, eingegrenzt habe ich es bislang auf entweder Kastenwagen oder Teilintegriert. Wobei ich dem Kastenwagen den Vorzug geben würde wegen der Tarnung, vom Handling her schätze ich das die beiden Varianten sich nichts schenken.

Mein Budget für die Anschaffung des Mobils ist bei 20k € Angesetzt, das ist die Absolute Obergrenze. Ich sehe die Wintertauglichkeit des Mobils als das größte Problem an, den Rest kann man mit mehr oder weniger Aufwand schon Lösen, Aggregat/Solar für Strom, Campingplatz für Wasser und Toilette ausleeren. Aber an der Isolierung, sprich Wintertauglichkeit werde ich nicht viel tun können.

Der Umzug ins Wohnmobil ist für September/Oktober 2013 geplant, ist also noch eine weile hin um im Vorfeld ein paar Probleme zu Lösen.

Daher meine Frage an euch, welches Wohnmobil würdet ihr mir Empfehlen für ein solches Unternehmen?

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wolfherm am 21 Mär 2013 09:24:45

Hallo,

herzlich Willkommen.

Für eine Dauerlösung, vor allem auch im Winter, würde ich einen Alkoven mit abgetrenntem Fahrerhaus bevorzugen. Die von dir genannten Lösungen haben beide das Fahrerhaus in den Wohnbereich einbezogen und sind von da her sehr kalt. Das funktioniert dann nur mit guter Außenisolierung und hohem Gasverbrauch.

pipo am 21 Mär 2013 09:30:31

Also Kastenwagen und TI scheiden m.E. für ein leben im Womo absolut aus.
Kastenwagen zu klein, TI IMHO nicht winterfest durch die Kältebrücke Aufbau/Basisfahrzeug.

Für 20K bekommst du einen schönen Vollintegrierten. Siehe zu das Du ausreichend Stauraum hast.
Zudem macht sich eine Volldinette ganz gut, wenn zBsp. das Wetter mal nicht so dolle ist.

Anzeige vom Forum


wolfherm am 21 Mär 2013 09:33:12

So etwas würde ich nehmen: --> Link

Hat einen Doppelboden, ordentlichen Stauraum und ist bestens isoliert. :D

pitb am 21 Mär 2013 09:41:50

34- Decke aufm Kopf - Jessas - was machst Du mit 50?

Erschießen?? :mrgreen:

Nix gegen Deine Nebelhornerfahrung - aber ein paar Wochen oder gar Monate Womo zur Frühling/Sommer/Herbstzeit sind schlimmer als ein Sylvester aufm Horn. Glaub mirs!

Tipp: red mitm Chef - mach Auszeit 3 Monate odern halbes Jahr - genauso teuer - und Du hast mehr davon.

:wink:

pipo am 21 Mär 2013 09:42:58

wolfherm hat geschrieben:So etwas würde ich nehmen: --> Link

Innen Hui, aussen Pfui..
Ansonsten sehe ich es ganz genauso..

FastFood44 am 21 Mär 2013 09:48:28

pitb hat geschrieben:34- Decke aufm Kopf - Jessas - was machst Du mit 50?

Erschießen?? :mrgreen:

Nix gegen Deine Nebelhornerfahrung - aber ein paar Wochen oder gar Monate Womo zur Frühling/Sommer/Herbstzeit sind schlimmer als ein Sylvester aufm Horn. Glaub mirs!



Ich muss dich korrigieren :schlaumeier:
Er sprach von JAHREN!!!
Hast du schon mal mit deinem Chef darüber geredet ob du werktags mehrere Jahre auf oder vor dem Betriebsgelände campieren darfst.
Ob du mehrere Jahre dort duschen kannst?

FastFood44 am 21 Mär 2013 09:51:09

pitb hat geschrieben:34- Decke aufm Kopf - Jessas - was machst Du mit 50?

Erschießen?? :mrgreen:

Nix gegen Deine Nebelhornerfahrung - aber ein paar Wochen oder gar Monate Womo zur Frühling/Sommer/Herbstzeit sind schlimmer als ein Sylvester aufm Horn. Glaub mirs!



Ich muss dich korrigieren :schlaumeier:
Er sprach von JAHREN!!!
Hast du schon mal mit deinem Chef darüber geredet ob du werktags mehrere Jahre auf oder vor dem Betriebsgelände campieren darfst.
Ob du mehrere Jahre dort duschen kannst?

Nein ich bin nicht neugierig :mrgreen:
Aber ich frage mich schon was für Probleme du vorher lösen mußt um dir ein schöneres und besseres Leben auf diese Art und Weise versprichst.....
Unterhaltszahlungen???? - nein ich habe nicht gefragt, nur laut gedacht

Gast am 21 Mär 2013 09:58:15

20k€- unauffällig-wintertauglich

Die klassischen Zielkonflikte.

Ich würde es mit einem Kastenwagen versuchen.
Es gibt Ausbauer, die schaffen es, die Holme und Säulen der typischen Kastenwagenkarosserie (tragen in der
Regel zwischen 30 und 40 mm auf) in entsprechend dicke Isolierungen zu packen. Glatte Flächen werden mit 20 mm isoliert. Wenn die Innenverkleidung sauber ausgeführt ist, sollte keine großen Konvektionen auftreten. Damit wäre das Kältebrückenproblem weitestgehend gelöst.
Die gewünschte Unauffälligkeit wäre (kastenwagenmäßig :) ) gegeben.

Aber für 20k€?

Dafür einen vernünftigen Gebrauchten der entsprechenden Hersteller (z.B. HRZ, Woelcke, CS,....)
zu bekommen, wird nicht leicht werden.

Viel Erfolg und alles Gute

rena am 21 Mär 2013 09:59:38

Ich finde das garnicht mal so schlecht!

Egal, was die Gründe sind: man spart viel Geld an Miete etc. Und außerdem kenne ich einige große Firmen hier in meiner Umgebung, bei denen Wohnmobile auf den Parkplätzen stehen!!! Und unser Campingplatz vor Ort hat sogar extra Plätze für Monteure etc. angelegt, die dort über die Woche wohnen!!

Lasst uns doch nicht kritisieren oder nach Gründen suchen, sondern ihm ein wenig mit unserer Erfahrung raten!!

LG Rena

Gast am 21 Mär 2013 10:10:00

rena hat geschrieben:Ich finde das garnicht mal so schlecht!

Egal, was die Gründe sind: man spart viel Geld an Miete etc. Und außerdem kenne ich einige große Firmen hier in meiner Umgebung, bei denen Wohnmobile auf den Parkplätzen stehen!!! Und unser Campingplatz vor Ort hat sogar extra Plätze für Monteure etc. angelegt, die dort über die Woche wohnen!!

Lasst uns doch nicht kritisieren oder nach Gründen suchen, sondern ihm ein wenig mit unserer Erfahrung raten!!

LG Rena


Hat das irgend etwas mit der Frage zu tun?


Sphere hat geschrieben:Daher meine Frage an euch, welches Wohnmobil würdet ihr mir Empfehlen für ein solches Unternehmen?

uschi-s am 21 Mär 2013 10:17:01

Wir haben einen Alkoven mit drehbaren Sitzen und L-Sitzgruppe. Ich finde den Grundriss ideal. Man hat ein tolles Raumgefühl, es ist in keiner Weise eng und im Winter haben wir, dank doppeltem Boden, noch nie gefroren.

thomas56 am 21 Mär 2013 10:20:35

Ti oder Kasten sind wenn überhaupt nur "wintertauglich. Damit kann man sich mit Raffinessen vielleicht mal über Silvester hangeln.
Über Jahre darin leben, muss der Wagen schon winterfest sein.

haballes am 21 Mär 2013 10:25:17

FastFood44 hat geschrieben:Hast du schon mal mit deinem Chef darüber geredet ob du werktags mehrere Jahre auf oder vor dem Betriebsgelände campieren darfst.
Ob du mehrere Jahre dort duschen kannst?

Nein ich bin nicht neugierig :mrgreen:
Aber ich frage mich schon was für Probleme du vorher lösen mußt um dir ein schöneres und besseres Leben auf diese Art und Weise versprichst.....
Unterhaltszahlungen???? - nein ich habe nicht gefragt, nur laut gedacht


Nun, wenn ich heute noch einmal 20 wäre, ich würde Gefallen vielleicht auch dran finden, kommt halt immer darauf an, was einen da hin führt.
Ich schrob ja letzt schon in dem "Aussteigerfred", daß ich verwundert war, wie einfach man mit ein paar Überlegungen günstig leben kann, wenn man denn will.

Wir hockten also da Letzt in unserem Wohnmobil auf einem Stellplatz ohne zeitliche Begrenzung. Er kostete 6 Euronen und hier war Wasser, Entsorgung und Strom (Keramikheizer) drin.
Heißt, ich kann für 186 Euro einen langen Monat dort leben. Natürlich brauche ich ein Wohnmobil.

Als Geldanlageobjekt besitze ich unter anderem ein Einzimmerappartment, welches in der Warmmiete etwa 385 Euronen kostet. Das sind 199 Euronen mehr, die ich zur Finanzierung eines Fahrzeugs, was ich sowieso brauche, dann noch frei hätte und wäre autark.


Ich würde einen gebrauchten gut ausgebauten Kastenwagen nehmen, wo man oben im Hochdach nächtigt und eventuell das Fahrerhaus abschotten kann.
Der Gasverbrauch haut in Wintern wie diesem auf jeden Fall rein, auch die eventuell nötige autarke Stromversorgung sollte man gut überlegen und einkalkulieren.

Du brauchst in Germanien zwingend ein Meldeadresse.

:haendereib: Sollen wir mal einen Fred aufmachen, wo man posten kann, wo man umsonst stehen kann, wo man umsonst entsorgen kann, Strom und Internet nix kostet? :mrgreen:

biauwe am 21 Mär 2013 10:43:19

thomas56 hat geschrieben:Ti oder Kasten sind wenn überhaupt nur "wintertauglich. Damit kann man sich mit Raffinessen vielleicht mal über Silvester hangeln.
Über Jahre darin leben, muss der Wagen schon winterfest sein.


Hast Du überhaupt Erfahrungen im Wintercamping?

Wenn ja:
Wie lange und bei welchen Temperaturen hast du autark ausgehalten?

Mit welchem Womo? Und genau das wolter der Fragesteller wissen!

Lancelot am 21 Mär 2013 10:44:38

haballes hat geschrieben:Heißt, ich kann für 186 Euro einen langen Monat dort leben ..


:gruebel:

1. "Dort" ist vl nicht genau da, wo er arbeitet ..
2. MaL hören, was der Betreiber sagt, wenn Du 30 Tage am Stück seine Strompauschale "verbrätst" ..
3. Bestimmt hat das Auto keinen Wertverlust, braucht beim stehen ja eh keine Reifen und Sprit, muß auch nicht zum TÜV, keine Versicherung ..
4. Du lebst auf 15 m² .. wie groß ist Dein EZ-Appartement ?
.
.
.
"Billiger" wird ein Leben im Womo imho nicht, evtl auch nicht teurer .. aber Du unterliegst gewaltigen Einschränkungen :)

Lancelot am 21 Mär 2013 10:48:12

thomas56 hat geschrieben:Über Jahre darin leben, muss der Wagen schon winterfest sein.


DAS sehe ich auch so ... ohne ein vernünftiges Fahrzeug wird´s ganz schnell zum Chaos .. und ob so ein Fahrzeug für 20 Mille zu kriegen ist .. :gruebel:

Oder anders : die Leidensfähigkeit der/des Bewohners darf mit zunehmendem Fahrzeugpreis abnehmen .. :wink:

thomas56 am 21 Mär 2013 10:57:52

Lancelot hat geschrieben:. und ob so ein Fahrzeug für 20 Mille zu kriegen ist .. :gruebel:



das würde ich schon hinkriegen, Voraussetzung wäre aber grosser Führerschein. Bis 3,5t würde ich passen müssen.

Lancelot am 21 Mär 2013 10:58:15

Sphere hat geschrieben:Daher meine Frage an euch, welches Wohnmobil würdet ihr mir Empfehlen für ein solches Unternehmen?


Der "Killer" ist schon Dein Budget .. :(

ICH würde für so einen Fall auch zu einem Alkoven mit Doppelboden tendieren, weil dort die Fahrerkabine abschottbar ist, damit hast Du die größte Kältebrücke schonmal weg :) Dazu ALDE-Warmwasserheizung, große Tanks .. UND : großes Fahrzeug. Drin "leben" würde MIR in einer kleinen Kiste ziemlich schnell auf den Geist gehen.

Ob´s das für 20 Mille gibt ... :?:

suli am 21 Mär 2013 11:00:39

Wir hatten auf unserer letzten Tour eine junge Frau kennengelernt, die lebt in ihrem Womo auf einem Stellplatz, der allerdings an einen Campingplatz angrenzt. Sie hat sich bewußt dafür entchieden, da sie in der nahe gelegenen Schweiz arbeitet. Allerdings hat sie sich zu diesem Zweck einen nagelneuen Vollintegrierten mit Tandemachse, Doppelboden etc. , also etwas "Richtiges" angeschafft. Stellplatzgebühr/Monat: 250,-- € + Gas + ein bisschen Strom. Ob sich das rechnet :nixweiss:

Lancelot am 21 Mär 2013 11:01:35

thomas56 hat geschrieben:.. Voraussetzung wäre aber grosser Führerschein.


Ja klar .. das wäre schon Voraussetzung ! Mit einem 3,5 to-er wird´s wohl schwierig (also stell ICH mir schwierig vor .. :) )

biauwe am 21 Mär 2013 11:04:08

Lancelot hat geschrieben:kleinen Kiste ziemlich schnell auf den Geist gehen.:


Hier lebt seid über 6 Jahren einer im VWT4 Kastenwagen: --> Link
Und das alles ohne Dusche.

thomas56 am 21 Mär 2013 11:05:11

Wer mit "klein" auf Dauer zurecht kommt! --> Link

Lancelot am 21 Mär 2013 11:07:37

biauwe hat geschrieben:
Lancelot hat geschrieben:kleinen Kiste ziemlich schnell auf den Geist gehen.:


Hier lebt seid über 6 Jahren einer im VWT4 Kastenwagen: --> Link
Und das alles ohne Dusche.



Uwe : Du hast das "MIR" weggelassen .. :)

pitb am 21 Mär 2013 11:11:09

thomas56 hat geschrieben:Wer mit "klein" auf Dauer zurecht kommt! --> Link



Bei der km-Leistung ideal für den Dauercamper auf Dauercampingplatz... 8)

jonathan am 21 Mär 2013 11:29:35

pipo hat geschrieben:Also Kastenwagen und TI scheiden m.E. für ein leben im Womo absolut aus.
Kastenwagen zu klein, TI IMHO nicht winterfest durch die Kältebrücke Aufbau/Basisfahrzeug.
.

Moin!
Das ist doch aber wirklich eine Frage des pers. Bedarfs und Anspruchs!Ich lernte vor Jahren einen älteren Herrn (über 70) kennen, der sein Leben in einem selbstausgebautem VW-Bus T2 fristete. Kein Hochdach, kein Klappdach- Fensterbus eben. Mal stand er mit dem Wagen monatelang auf einem ehemaligen Bauernhof fest, mal war er Monate damit unterwegs. Und glaubt mir- er war glücklich und zufrieden mit seinem Leben!
Es geht auch ohne Polarisolierung, Platz wie in einer Etagenwohnung, superlux Sanitärausstattung usw ,usw, wie manche suggerieren wollen.
Werner

Gast am 21 Mär 2013 11:30:11

Ich denke mir: Alles geht, ist nur die Frage mit welchen Einschränkungen.
Und ob das Auto nun Doppelboden hat oder nicht, ist dann auch nicht die entscheidende Frage.

Nur ich persönlich würde nicht im Winter damit anfangen, sondern eher im Frühjahr/Sommer. Und wenn es mir dann zusagt, wird auch der Winter machbar.
Bleibt ja noch die Frage ob du im Womo nur übernachten oder "so richtig" leben willst, mit Fernsehen/Kochen/Küche/Bad/Entertainment etc

Wenn ich sowieso fast immer auf Achse bin, sprich Arbeit/Kneipe/Freunde etc und das Teil wirklich nur zum Übernachten/Schlafen brauche, reicht doch ein kleiner Kastenwagen mit ner Heizung, kleinem Kühli (fürs Bier :D ), Kochstelle für den Kaffee und ner kleinen Nasszelle, wobei nicht mal ne Dusche sein muß.
Klingt zwar eher etwas provisorisch, aber alles ist möglich.

Ein Kumpel ist mit seinem ausgebauten 608er in den Achtzigern nach Gomera aufgebrochen und ausgebaut hiess bei ihm - ein Bett und eine Kommode. Und da hat er dann ein Jahr drin gelebt, wie auch immer.

Also hau rein, wirst schon was finden, guck dir doch erst mal ein paar Kisten an, beides, TI und Kasten, vielleicht sogar auch einen VI, wenn einer in der Preiskasse zu haben ist und dann entscheide danach was dir besser zusagt und schlag zu...
Viel Glück und mach es, später wirst du dir in den ? beissen, es nicht gemacht zu haben.


Didier

haballes am 21 Mär 2013 11:32:16

Lancelot hat geschrieben:4. Du lebst auf 15 m² .. wie groß ist Dein EZ-Appartement ?
.
.
.
"Billiger" wird ein Leben im Womo imho nicht, evtl auch nicht teurer .. aber Du unterliegst gewaltigen Einschränkungen :)


30 qm, ich staune immer wieder wieviele Leute sich in so etwas wohlfühlen, hab selber die letzten 30 Jahre nie unter 100qm gehabt.


Ich persönlich fühl mich in unserem Wohnmobil sauwohl, aber den Alltag damit meistern, das möchte ich nicht.
Die Enge würde dann zum negativen Stress. Sieht man ein Wohnmobil als Freizeit, dann empfindet man die Enge als Gemütlichkeit.

Wenn ich bei uns schon die Problematik Hund sehe...(Haare, Sabber usw.), dann wochenlang kalte nasse Witterung draußen, da muss man sehr organisiert leben und zur Einfachheit bereit sein.
Meine Söhne arbeiten beide die ganze Woche auf Montage und könnten mit Wohnmobil/Kastenwagen problemlos die Woche überbrücken. Beide sind mit uns immer als Kinder mit auf Tour gewesen.

Sie wählen beide ihre Hotels sogar meist eine Klasse höher, als sie es bezahlt bekommen und sehen den dort gebotenen Luxus nur als Kompromiss für einen Feierabend fern von zuhaus.

FastFood44 am 21 Mär 2013 11:42:41

Irgendwie kommt man vom Thema ab.

Ich denke irgendwelche Aussteiger die auf Gomera unterwegs sind oder Rentner die (gegen Geld) auf einem Bauernhof mal über Monate stehen und dann mal wieder auf Tour sind, sind doch was ganz anderes.
Klar kann man mit wenig auskommen. Klar kann man in einem Wohnmobil leben. Warum auch nicht.

Aber was haben Aussteiger mit einem Arbeitnehmer zu tun der auf oder vor dem Firmengelände campieren will?
Duschen am Arbeitsplatz, okay wenn der Chef das über Jahre mag.
Entsorgen auf dem CP - unter Umständen wird das denen nach einigen Monaten auch zu dumm.
Und den Müll? Wer nimmt den? Der Chef? Der Supermarktmülleimer um die Ecke? Der Mülleimer auf dem Wanderparkplatz? Oder auch der CP den man 1-3x die Woche ansteuert? Oder nutzt man vielleicht irgendwann doch mal das Betriebsklo zur Entsorgung?
Dauerhaft auf einem CP wohnen und dort auch was bezahlen ist auch noch einmal ein Unterschied als über Jahre nur zur Entsorgung zu kommen.

haballes am 21 Mär 2013 11:51:19

Sphere hat geschrieben:... wegen der Tarnung, vom Handling her schätze ich das die beiden Varianten sich nichts schenken.

Mein Budget für die Anschaffung des Mobils ist bei 20k € Angesetzt, das ist die Absolute Obergrenze. Ich sehe die Wintertauglichkeit des Mobils als das größte Problem an, den Rest kann man mit mehr oder weniger Aufwand schon Lösen, Aggregat/Solar für Strom, Campingplatz für Wasser und Toilette ausleeren. Aber an der Isolierung, sprich Wintertauglichkeit werde ich nicht viel tun können.

Der Umzug ins Wohnmobil ist für September/Oktober 2013 geplant, ist also noch eine weile hin um im Vorfeld ein paar Probleme zu Lösen....



"Sphere" hat sich ja schon um ökulogisches Verhalten ein wenig Gedanken gemacht. Das er also nicht direkt seinem Chef auf der Tasche liegt, aus Sicht mancher Wohnmobilisten natürlich der Gemeinde. Denn bestimmt werden einige die Nase rümpfen und sagen, wenn jeder so vorgeht, überlegt die Gemeinde sich den Stellplatz leisten zu können oder wollen.
Aber die Zahl dieser "Aussteiger" ist ja schon wegen unserer gesellschaftlichen Erziehung eher selten im Verhältnis.

In Amerika dagegen könnte man mit ins Wohnmobil umgezogenen Rentnern ganze Seniorenheime füllen.

schnatterente am 21 Mär 2013 11:55:52

haballes hat geschrieben:30 qm, ich staune immer wieder wieviele Leute sich in so etwas wohlfühlen,


Geht alles, wir haben im Winter weniger m² als festen Wohnsitz zur Verfügung, genau sind es 13m². Unser Womo hat 20m² + Garage. Das Verhältnis ist schon lustig. :D

Gast am 21 Mär 2013 12:09:35

Hallo zusammen,

und...
:thema:
Es geht ja nicht darum, ob ihr das wollt oder könnt, sondern welches Auto der Fragesteller für seine Zwecke braucht.
Alles was auf -integriert endet, hat das Fahrerhaus mit einfach verglasten Scheiben als große Kältebrücke, genauso wie ein Kastenwagen.

Wie die Forengemeinde ja schon weiß, habe ich den Umzug ins WoMo auch für dieses Jahr geplant, siehe auch dort: --> Link

Im Moment wohne ich aus familiären Gründen seit fast zwei Wochen auf einem Campingplatz im tief verschneiten Lübeck. Mein WoMo ist ein Concorde A720R mit Alkoven und Rundsitzgruppe. Zum Fahrerhaus gibt es eine solide Schiebetür, die hält die Kälte draußen und im Sommer die Hitze. Eine solche feste Tür gibt es eben nur bei Alkovengrundrissen. Wenn im Alkoven schon mal ein Bett vorhanden ist, braucht ein einzelner Mensch kein zweites festes Bett, also ist im Heck eine Rundsitzgruppe, wie in dem von Wolfherm verlinkten Wochner. Da ich keinen Gewinn an Lebensqualität aus dem Abschreiten endloser Zimmerfluchten ziehe, reichen mir die vielleicht 15m². Draußen vor der Tür liegt die ganze Welt.

Ich kenne (persönlich und aus dem Netz) ein paar Leute, die schon im Wohnmobil dauerhaft leben, auch zu zweit und mit Hund(en). Die meisten haben einen Alkoven, wenige einen Integrierten, niemand von denen einen Teilintegrierten, einige aber einen LKW mit Koffer. Wenn der Führerschein das her gibt sicher eine gute Lösung.

@Sphere: Zu deinen Überlegungen: Die Sache mit der "Tarnung" wird nach meiner Erfahrung aus 20 Jahren Camping überschätzt. Wenn dir das Auto einigermaßen Lebensqualität bieten soll, also Heizung, Isolierscheiben, Toilette, Wasser usw. dann hat es gewisse Aussenmerkmale.
Natürlich kannst du dich mit einer fensterlosen Handwerkerkiste überall hinstellen. Das geht mal für ein paar Tage, aber nicht über Jahre.
Ich habe vor dem Concorde 15 Jahre lang diesen Kastenwagen gefahren: --> Link
Die Isolierung reicht durchaus für den Winter in den Bergen, nach zwei bis drei Tagen bei Minusgraden draußen und über 20 Grad innen ist aber eine Gasflasche leer.
Wenn es ein Kastenwagen sein soll und du Schraubertalent hast, dann würde ich nach alten Düsseldorfer Transportern suchen, die DüDos von Mercedes: Geräumig, unkaputtbare Technik und mit H-Kennzeichen geht dir die Dummweltzone auch am A... vorbei. Die passen auch locker ins Budget.
Zu einem Teilintegrierten fällt mir nur das Argument mit der Kältebrücke Fahrerhaus ein, der scheidet nach meiner Erfahrung aus zum Dauerwohnen.


CarbonUnit

Gast am 21 Mär 2013 12:12:10

Guten Morgen und "Willkommen hier im Forum",

MEINER Meinung nach, würde ich für Dein Vorhaben
ein Alkovenfahrzeug empfehlen.
Das Fahrzeug im Link von Wolfgang (wolfherm) halte ich
z.B. von der Aufteilung her für ideal (große bequeme Sitzgruppe
und platzsparendes Alkovenbett)
Anhand der Fotos kann ich, weder außen noch innen
auf Anhieb größere Mankos erkennen.
Aber genau zu prüfen wäre es ja ohnehin (zumal der Händler
"im Kundenauftrag" verkauft).

Das einige hier im Forum für Dein spezielles Vorhaben (längere Wohnzwecke !) einen Kastenwagen empfehlen, ist mir rätselhaft.
Als eines der Hauptkriterien, die dagegen sprechen, wäre für mich schon der beengte Raum.
Guck Dir mal so einen Kastenwagen in Natura an (denn nur die Abbildungen auf dem Prospektmaterial täuschen, da wirkt generell alles größer + geräumiger...)
Und dann stell Dir vor, ob Du z.B. bei schlechtem Wetter, 2-3 Tage auf so einer beengten, schmalen Fläche leben möchtest.

Viel Erfolg

Tobias

schwupti am 21 Mär 2013 12:22:19

Hallo...

Ich habe vor kurzen jemand drauf angesprochen weil er mit sein Womo seit Sommer in München in einen Park steht dieser meinte nur er wohne da, er erzählte mir das seine Frau sich von ihm getrennt hat (Scheidung Unterhalt Kinder usw..) und er seitdem im Womo lebt und das super findet ,hat arbeit verdient sein Geld, geht auf Reisen usw...finde das super könnte ich mir auch vorstellen ohne Frau . :D


Der gute hat ein Alkoven Womo GFK Fa keine Ahnung da alles überlackiert aus den 80igern
laut Aussage um die 5000€ mit einer art Wasserheizung die Fa gibt es aber nicht mehr was er drin hat, mehr ging halt nicht finanzel meinte er.Nachgerüstet Solar große Batterien Dusche.

Das geht alles nur eine frage der Einstellung und was ein wichtig ist.. :)

Ich würde mich auch für ein Alkoven entscheiden wegen Fahrerhaus abtrennen wenn möglich mit Doppelboden ....

Chris

schnatterente am 21 Mär 2013 12:38:42

Für einen Dauerwohnsitz kann ich auch nur einen Alkoven mit ordentlicher Abtrennung zum Fahrerhaus empfehlen, alles andere ist in meinem Augen nur eine Notlösung. Selbst ein Vollintegrierter hat außer einer guten Sicht und einem besseren Raumgefühl nur Nachteile mit Aufheizung (Sommer) und der Beheizung/Abkühlung und dem ständigen Kampf mit Kondenswasser, egal wie gut die Heizung auch ist. Das dazugehörige Hubbett würde mir dann den "Rest" geben, ständig hin und her räumen, damit man sich schlafen legen kann. Mit 34 kann man eh noch gut klettern ;-)

chrisk am 21 Mär 2013 12:46:29

@ Sphere

Frag mal jorgito
--> Link
Von dem habe ich mal gelesen, dass er auch während der Woche im Womo lebt.

Sphere am 21 Mär 2013 12:48:28

Also auf alles will ich hier nicht eingehen, aber die Planung für das drum rum ist eigentlich abgeschlossen, aber um hier mal die Bedenken ein wenig zu zerstreuen bevor ich in die Stadt gehe und sich die Diskussion dann nur um das 'wie und ob und was weiß ich' dreht, anstatt auf die ursprüngliche Fragestellung einzugehen will ich mich mal dazu Äußern.

----------------------Starte Meckern

"Duschen wird dem Chef zuviel."
Laut Arbeitsstättenverordnung kann ich mich nach der Arbeit in der Firma Duschen oder Waschen wenn ich das für richtig halte.

"Parken auf dem Parkplatz wird dem Chef zuviel."
Nein wirds nicht, hab gefragt.

"In Deutschland muss man Gemeldet sein."
Ja, stimmt werde ich sein, die kriegen dann auch ein paar Kröten für Müllgebühr und so weiter. Da geht dann auch meine Post hin, die die dann Aufmachen können und mir Bescheid sagen wenns mal was anderes als Werbung war.

"Dem Campingplatz wird das Entsorgen zuviel."
Die können dafür auch ein paar Kröten haben, wie das zu Lösen ist sprech ich mit denen ab wenns ernst wird.

Der Müll muss irgendwo hin.
Spätestens im Recyclinghof werde ich es loswerden, auch kann man eine ganze menge Müll im Laden lassen, da sollte sowieso mal jeder drüber nachdenken ob man alles zweimal eingepackt mit nach Hause nehmen muss.

Ich hoffe das zeigt den Thread high-jackern/Trollen/Bedenkenträgern, jeh nach Absicht, das ihre Bedenken jenseits der Frage 'welches WoMo denn nun?' bereits bedacht wurden. Wenn jemand auf was kommt was nicht offensichtlich, aber off topic ist, dann raus damit, das offensichtliche hab ich auch schon bedacht.

----------------------Ende Meckern

Grundsätzlich stehen alle Varianten zur Diskussion, unter 3,5to bis 20k€.

Wichtig ist die Wintertauglichkeit da wäre es erstmal auch nicht wichtig obs das Aktuell für 20k gibt oder nicht, das wird man dann später sehen wenns auf den Herbst zugeht, wichtig ist die Erfahrung damit und welches Model das war. Da die Meisten zu Alkoven raten, werde ich mir diese Variante mal etwas genauer anschauen.

Vielen Dank für die bisherigen Beiträge.

Gast am 21 Mär 2013 13:17:09

Sphere hat geschrieben:...Wichtig ist die Wintertauglichkeit da wäre es erstmal auch nicht wichtig obs das Aktuell für 20k gibt oder nicht, das wird man dann später sehen wenns auf den Herbst zugeht, wichtig ist die Erfahrung damit und welches Model das war. Da die Meisten zu Alkoven raten, werde ich mir diese Variante mal etwas genauer anschauen.

..


Also rein platztechnisch gesehen ist der Alkoven sicher der beste Kompromiss. Da ist es auch fast egal welcher Hersteller, Hauptsache er ist erstmal dicht.
Und zum doppelten Boden: Er ist hilfreich wenn das Frischwasser nicht einfrieren soll, da ja die Tanks dann im beheizten Zwischenboden liegen. Abwasser ist nicht so kritisch, den kann man ja offenlassen und notfalls einen Eimer unterstellen.
Das ist der Hautgrund warum viele zum doppelten Boden raten.
Den gibts allerdings nicht bei allen Herstellern, Hymer, Bürstner (die mit dem -2 am Ende), Eura, ab gewissen BJ auch Frankia, Dethleffs stell(t)en Doppelboden her. Dann noch etliche Kleinserienhersteller, die aber wahrsch. nicht in der Preisklasse zu finden sind.

Wichtig ist auch daß du dir Gedanken um den Grundriss machst und dann gezielt auf die Suche gehst.
Das mit der Heck-Rundsitzgruppe und dem Bett im Alkoven ist sicherlich nicht schlecht, wirst du aber eher selten finden...
kurz und kompakt wäre z.B. ein Alkoven mit Mitteldinette, da bleibst du locker unter 6 Metern.
Nur mal so als Beispiel ein Bürstner A 532/2 Active, Länge 5,50 , doppelter Boden, alles drin, was man braucht.
Geht aber auch noch kürzer ohne Seitensitzbank.
Ist halt kein Kastenwagen oder Teilnitegrierter...

Viel Glück
Didier

Rita B. am 21 Mär 2013 13:55:15

hier ein gebrauchter der Firma Hehn:
--> Link

ich füge nochmal den Original-Link der Firma Hehn ein, da es hier für das Modell eine umfassendere Beschreibung gibt:
--> Link

das Auto hat eigentlich alles, was hier gesucht wird:
Doppelboden, Rundsitzgruppe, Wassertanks im beheizten Doppelboden usw.

Ich selbst fahre ein anderes Modell der Fa. Hehn seit 2002 und bin bisher sehr zufrieden.

Gast am 21 Mär 2013 14:12:39

Also ich finde den Plan von Sphere gut. Er wird sich das schon alles durchdacht haben und auch mit dem Leben im Mobil zurecht kommen.
Wir leben zu zweit auch schon seit über 20 Monaten auf 21 m² und fühlen uns super dabei.
Wäre schön, wenn wir weiter von Sphere hören würden.

tuga am 21 Mär 2013 14:14:36

Sphere hat geschrieben:Wichtig ist die Wintertauglichkeit da wäre es erstmal auch nicht wichtig obs das Aktuell für 20k gibt oder nicht, das wird man dann später sehen wenns auf den Herbst zugeht, wichtig ist die Erfahrung damit und welches Model das war.

Ich überwintere zwar im Süden, wohne aber auch fast ganzjährig im 5,99m EURA-Alkovenwomo mit Doppelboden. Mir wurde es noch nie zu eng, es kommt darauf an was Du für Ansprüche hast und Du wirst Dich minimieren müssen, man braucht nicht alles was man besitzt. Ich kann Dir auch nur zu einem Alkovenwomo raten.

Den Durchgang, hab ich mittlerweile Wintertauglich abgetrennt.



Gast am 21 Mär 2013 14:33:17

haballes hat geschrieben:. . . Sollen wir mal einen Fred aufmachen, wo man posten kann, wo man umsonst stehen kann, wo man umsonst entsorgen kann, Strom und Internet nix kostet?

Au ja, zumindest einen Thread mit Stellplätzen, die im Preis deutlich unter den Kosten eines Appartements in der Gegend liegen.
Wenn ich für ein paar schäbige qm Schotterplatz, 12 km außerhalb von Mainz, auf einem recht unattraktiven Gelände, so viel wie für die Kaltmiete eines 30-35 qm-Appartements in/um Mainz bezahlen soll, dann stellen sich mir alle Haare auf und ich lege den nächsthöheren Gang ein.
In Neuwied, Yachtclub, einen Steinwurf nördlich von Koblenz, beträgt die Stellplatzgebühr sogar mehr als doppelt so viel, wie die Kaltmiete von einem 30 - 45 qm-Appartements in Koblenz!
Vielerorts kommen dann noch so Abzockgebühren wie Kurtaxe, Bettensteuer und was denen nicht sonst noch so einfällt, dazu :vogel:
Es geht dabei nicht darum, ob man/frau sich das leisten kann, sondern um die Verhältnismäßigkeit. Ich empfinde sowas als einen Versuch der Verar...ung.

tuga am 21 Mär 2013 14:42:28

:thema:

Lancelot am 21 Mär 2013 14:45:33

superduty hat geschrieben:Wir leben zu zweit auch schon seit über 20 Monaten auf 21 m² und fühlen uns super dabei.



.. und das alles für 20 Mille .. erstaunlich :D

schnatterente am 21 Mär 2013 15:45:27

Lancelot hat geschrieben:alles für 20 Mille .. erstaunlich :D


:polit: :D :D :D

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