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Bleikristall Batterie 1 ... 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 ... 31


TeXas am 20 Dez 2016 07:24:37

ich-bins hat geschrieben:........Zwei Runden durch die City bis ein PP gefunden wurde. Jetzt stehen wir am östlichen Ausgang vom Ort und haben bereits wieder 39Ah drin. Das bekommt man nur mit der BK und Booster hin, oder LiFeYPO. Die schnellere Ladefähigkeit macht sich hier positiv bemerkbar.


Ist ja lustig..................wie lang waren den die Zwei Runden? :gruebel: und was für ein LB, welche Leistung?

Solch pauschale Aussagen bedeuten rein gar nichts, nur um damit Werbung in eigener Sache zu machen. Das ist reine Polemik!!!

Im Sinne aller, lieber Daten und Fakten nennen, nur so kann man, wenn man den genannten Daten auch vertraut sich sein eigenes Urteil bilden. Danke!!!


Grüße

TeXas

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palstek am 20 Dez 2016 13:43:39

TeXas hat geschrieben:Solch pauschale Aussagen bedeuten rein gar nichts, nur um damit Werbung in eigener Sache zu machen. Das ist reine Polemik!!!
Im Sinne aller, lieber Daten und Fakten nennen, nur so kann man, wenn man den genannten Daten auch vertraut sich sein eigenes Urteil bilden. Danke!!!


Warum fragst du nicht einfach freundlich "Welchen LB hast du und wie lange bis du gefahren?", statt hier gleich mit ungerechtfertigten Vorwürfen wie Werbung und Polemik zu kommen und damit dazu beizutragen, aktive und hilfsbereite Forumsmitglieder zu vergraulen?

Tipsel am 20 Dez 2016 14:34:35

Moderation:Alldieweil wir hier in einem Fachthread sind, hab ich einige Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun hatten, entfernt.



:thema:

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TeXas am 20 Dez 2016 20:06:52

Ich vergraule hier mit Sicherheit niemanden!!! Aber wenn es um Batterie Probleme egal welcher Art ging, spätestens im dritten Post einen Hinweis auf BK zu lesen, nervt gewaltig.

Denn auch eine ganz normale Nass-Batterie ist im Stande in kurzer Zeit größere Strommengen zu bunkern. Dabei kommt es auf den Entladezustand und der zur Verfügung stehende Lademöglichkeit an.

Im Preis Leistungsverhältnis scheidet die BK immer schlechter ab, als eine herkömmliche Große Nasse. Denn diese schafft auch Ihre 500 Zyklen bei guter Pflege und kostet nur die Hälfte, zumal diese mit einer Standart Konfiguration mit 14,4V Ladeschluss auskommt. Dieser Faktor sollte mit in die Berechnung der Fairness halber mit einbezogen werden.

Grüße

TeXas

skysegel am 20 Dez 2016 20:32:15

TeXas hat geschrieben:Denn auch eine ganz normale Nass-Batterie ist im Stande in kurzer Zeit größere Strommengen zu bunkern. [ ]
Im Preis Leistungsverhältnis [ ] Denn diese schafft auch Ihre 500 Zyklen bei guter Pflege und kostet nur die Hälfte, zumal diese mit einer Standart Konfiguration mit 14,4V Ladeschluss auskommt. Dieser Faktor sollte [ ] mit einbezogen werden.


Dann schlage ich vor, Du machst einen neuen Thread auf, in dem Du die Vorzüge der traditionellen BS-Technik im Einsatz als Verbraucherbatterie in Wohnmobilen in Tiefe und Breite erläuterst, damit sich jeder, der nach einer Batterie sucht, ein genaues Bild von der Technik machen kann. Und lässt uns hier damit in Ruhe.

Ulli

PS "Standard" wird mit "d" geschrieben. Ich korrigiere sonst keine Tippfehler in Foren. ich mach selbst genug und hab sonst wirklich kein Problem damit. Aber speziell dieser wird derart zur Seuche, dass ich befürchte, dass das bei der nächsten Rechtschreibreform als Regelschreibweise aufgenommen wird.

PPS Die restriktive Begrenzung der Zitatlänge nervt!

palstek am 20 Dez 2016 21:25:58

TeXas hat geschrieben:Im Preis Leistungsverhältnis scheidet die BK immer schlechter ab, als eine herkömmliche Große Nasse. Denn diese schafft auch Ihre 500 Zyklen bei guter Pflege und kostet nur die Hälfte,


Ich schlage vor, du liest dir diesen Thread mal in Ruhe durch, alternativ kannst du dir auch ein Datenblatt einer BK nehmen, und dann rechnest du noch mal genau nach.

Hier aber schon mal eine kurze Zusammenfassung der Vorteile:
Bei 60% Entladung werden für die BK 2450 Zyklen angegeben, wobei noch nicht mal besonders gute Pflege erforderlich ist. Im Vergleich zu den 500 Zyklen einer BS, bei der man i.d.R. nicht unter 50% gehen sollte, ist es das Fünffache. Da darf die Batterie ruhig das Doppelte kosten.

Wenn ich jedesmal 80% entladen würde, schafft sie immer noch 1630 Zyklen, bietet aber 60% mehr nutzbare Kapazität. Ich habe meine 100er BS gegen eine 100er BK getauscht und habe jetzt bei gleichem Gewicht die nutzbare Kapazität einer 160er BS.

Obendrein ist die BK ziemlich unempfindlich gegen Tiefentladung oder Teilladung und hat eine geringe Selbstentladung.

Die BK bietet also Vorteile beim Gewicht, bei der Pflege/Empfindlichkeit und bei der Lebensdauer und demnach ein deutlich besseres Preis-/Leistungsverhältnis als die von dir genannte BS.

Grüße
Frank

marmarq am 20 Dez 2016 21:27:12

TeXas hat geschrieben:Ist ja lustig..................wie lang waren den die Zwei Runden? :gruebel: und was für ein LB, welche Leistung?
Solch pauschale Aussagen bedeuten rein gar nichts, nur um damit Werbung in eigener Sache zu machen. Das ist reine Polemik!!!
TeXas
Ziel erreicht! Charly hat nun letztlich doch das Handtuch geschmissen. Das Du hier niemanden vergraulen möchtest, glaub ich Dir sogar sofort! - Leider eine (zu) späte Erkenntnis -

Was da dran lustig sein soll, erschließt sich mir beim besten Willen nicht!
Wie Ulli schon bemerkte, wir sind hier im BK Thread. Charly hatte hier im Forum in Sachen BK ---lead crystal akku--- ne Art Pionier/Selbsttest abgeliefert. Die die inzwischen ne BK haben, von denen hab ich bisher 0 (Null) bis garnix negatives vernommen. Meine 100er BK liefert in etwa das Gleiche wie meine beiden ex 85 Exide Gels, nur mit ebbes weniger an Gewicht.
Haltbarkeit wird die Zukunft zeigen.


Frohes Fest und alles Gute für 2017 an alle Wohnis hier im Forum. . .

. . . mani

avm75 am 20 Dez 2016 22:10:45

TeXas hat geschrieben:Denn diese schafft auch Ihre 500 Zyklen bei guter Pflege und kostet nur die Hälfte, zumal diese mit einer Standart Konfiguration mit 14,4V Ladeschluss auskommt. Dieser Faktor sollte mit in die Berechnung der Fairness halber mit einbezogen werden.


Sorry, ich zitiere Dich in Anwort darauf mal selbst:
TeXas hat geschrieben:Solch pauschale Aussagen bedeuten rein gar nichts, nur um damit Werbung in eigener Sache zu machen. Das ist reine Polemik!!!
Im Sinne aller, lieber Daten und Fakten nennen, nur so kann man, wenn man den genannten Daten auch vertraut sich sein eigenes Urteil bilden. Danke!!!


marmarq hat geschrieben:- Leider eine (zu) späte Erkenntnis -

In der Tat, zu spät...
Genau wie das:
Tipsel hat geschrieben:Alldieweil wir hier in einem Fachthread sind, hab ich einige Beiträge, die nichts mit dem Thema zu tun hatten, entfernt.


Seitenweise hat es keinen interessiert. Offensichtliches trollen und offene Provokation wurden nicht zur Kenntnis genommen. Und dann wird - genauso offensichtlich als Retourkutsche - ein Beitrag von Charly negativ bewertet, mit der Begründung es sei OT. Da war mein darauf folgender Beitrag mehr OT, und hätte die Bewertung eher verdient.

Sorry, ich bin echt verärgert!

wolfherm am 20 Dez 2016 22:13:40

Moderation:Kehrt ihr bitte mal wieder zum Thema zurück und diskutiert nicht über das Verhalten einzelner User und deren Reaktionen. Vielen Dank.


kintzi am 20 Dez 2016 23:35:16

Meine ich auch! :razz: Gruß Richi

berny2 am 21 Dez 2016 00:38:01

avm75 hat geschrieben:Sorry, ich bin echt verärgert!

Ich bin über die Empfindlichkeit Deines niederrheinischen Landsmannes ebenfalls verärgert.

wiebke am 21 Dez 2016 00:50:24

da hier zum Thema offensichtlich nichts mehr beigetragen wird,
schließe ich vorübergehend

mantishrimp am 21 Dez 2016 11:59:57

Moderation durch mantishrimp:Der Thread ist wieder geöffnet.

Er steht ab sofort unter starker Beobachtung, wer das Thema stört oder das Verhalten ausgeschiedener User thematisiert wird hier ausgeschlossen.

Ein Wort noch an User, die meinen andere seien verantwortlich für das ständige abschweifen des Threads. Schaut mal in eurem Profil unter dem Punkt "Beiträge des Benutzers suchen" und lest die Beiträge noch einmal.

Wenn euch ein Beitrag nicht gefällt habt ihr verschiedene Möglichkeiten:
- ihr könnt den Beitrag ignorieren - man muss nicht alles kommentieren
- ihr könnt ihn als störend markieren (gelber Button)
- ihr könnt ihn negativ bewerten
- ihr könnt ihn melden

aber steht anderen Usern bitte die gleichen Rechte zu und fangt nicht an sie im Forum zu thematisieren


kintzi am 21 Dez 2016 13:58:41

Ich bin wohl in Batts nicht ganz unerfahren u. habe seit 2004 im Zwillings-Pack (etwas anderes geht in die Batt-Schublade des Doppelboden-Knaus wegen der Höhe nicht rein) bei Gesamtkapazitäten zwischen 160 - 190 Ah bei täglicher Votalität zwischen 50 und 120 Ah (je nach Jahreszeit) u.
Ladeströme bis 40 A eine größere Anzahl, in 12 Jahren ungefähr 6 Sätze " verbraucht". Nasse, AGM, Gel, Exide, Deta, Moll, Banner. Die Nassen hatten nie gedurstet.- Die einzigen, die ich aus diesem Reigen empfehlen kann, sind die jetzigen Exide Gel ES900 (besser als frühere G80). Die schlechteste Banner AGM (aus der damaligen "Verrecker-Serie", Moll AGM besser, aber für diese Technik u. Bewerbung auch enttäuschend.
Dazu muß ich sagen, daß ich die Kapazität der Batts vor Fahrtantritt elektronisch messe, um unterwegs keine Pleite zu erleben. Bei Kapa. unter 85% wird gewechselt, Weiterverwendung in den Benzin-PKWs als Starter , der Kaltstrom reicht dafür. Banner AGM war selbst dafür nach 1 Jahr nicht mehr zugebrauchen, da Werte alle gegen 0 gingen.
Da kam natürlich LiFePo recht, kannte ich v.meinem Fluglehrerfreund, der im Alter große innovative elektr. Heli-Modelle konstruiert/ baut.
Aufgrund der Unterbringungsmöglichkeiten schlug ich noch nicht zu, auch schien mir die Technik noch zu viel Bastelei. Mittlerweile annehmbar im Handling.
Da kam Charly/ich bins (den ich früher aus einem Schaltungsratschlag an ihn kannte)mit diesem Thread u. der BK, was ich zunächst für e. Werbemasche hielt. Im Verlauf interessierte ich mich doch u. wollte der Technik auf den Grund gehen (s. irgendwo in der Mitte v. diesem Thread).
Mittlerweile halte ich die niedergelegten positiven Erfahrungen der BK-Eigner für bare Münze, was sollten sie für ein Interesse haben, einen evtl. Fehlkauf zu "belügen" ? Ich würde in solch einem Falle öffentlich schimpfen wie ein Rohrspatz u. Roß u. Reiter nennen !
Bzgl. Zyklenbatts sehe ich z. Zt.diese Reihenfolge:

Lithium:
1) LiFePo (bis auf Preis ohne Einschränkung).

Blei-Säure:
2) BK (preisl. interessante Zwischenlösung Nr.1)
3) Gel ( günstig u. gut, s.o., eigene Erfahrung, Zwischenlösung Nr.2).
4) Nasse (sehr günstig, robust gegenüber zu hoher Ladeschlußspannung, da nachfüllbar).
5) AGM (zumindest die früheren europäisch gelabelten schlecht, fürs Womo kaufe ich keine mehr).
Weiteres Wissen über Vor-u. Nachteile der einzelnen Typen wie Auslaufen ,Wartung, Ladung usw. setze ich voraus.
Gr. Richi

Hallo Charly, bist Du arg gekränkt u. verärgert ? Tröste Dich, denn "der Gerechte muß viel leiden", steht schon im Koran oder war's die Bibel? :razz:
Und Luther sang: "Und wenn die Welt voll Teufel wär" ! Ansonsten halte es mit GGM = Götz v. Berlichingen, Goethe u. der Mäulesmühle(SWR):
LMA ond bleibet gsond ! Schönen Urlaub u. Feiertage ! Richi

kintzi am 21 Dez 2016 14:16:19

Übrigens: Aufgrund der zinspolitisch gemachten Euroschwäche zum Dollar u. dem Opec-Beschluß z. Zt. schon spekulatives Ansteigen der Spritpreise u.vermutl. der Rohstoffe, damit auch Batt.-Preis-Baisse (150-160€ f. 90er Ah Standardbatt) bald zu Ende(so inform. Kreise). Gr. Richi

avm75 am 21 Dez 2016 16:14:37

TeXas hat geschrieben:Im Sinne aller, lieber Daten und Fakten nennen, nur so kann man, wenn man den genannten Daten auch vertraut sich sein eigenes Urteil bilden. Danke!!!


Dann machen wir doch mal einen neuen Anfang, mit den aktuell vorliegenden Daten:



Die Daten aus o.a. Tabelle habe ich den entsprechenden Datenblättern entnommen:
Exide ES900: --> Link
Betta Batteries 6-CNFJ-65: --> Link

Ich habe zunächst nur die beiden Typen genommen. Zum einen, da die Exide in unserem Womo verbaut war, die Betta ist jetzt (2x) verbaut. Zum anderen wird die Exide von Richi als empfehlenswert angeführt:
kintzi hat geschrieben:Die einzigen, die ich aus diesem Reigen empfehlen kann, sind die jetzigen Exide Gel ES900

Gerne ergänze ich die Tabelle um weitere Modelle, sofern mir jemand mitteilt, welche wünschenswerter und sinnvoller Weise in die Tabelle aufgenommen werden sollte.

Kurz einige Anmerkungen zu der Tabelle: nicht alle aufgeführten Daten werden in beiden Datenblättern angegeben. Ich habe versucht, so vollständige Angaben zu machen, wie möglich. Dafür habe ich z.B. aber auch Werte aus den entsprechenden Grafiken "abgelesen". Geschätzt wäre das richtigere Wort.
Sollte ich mich dabei verschätzt, verguckt oder vertippt haben, bitte ich darum, mich freundlich darauf aufmerksam zu machen, dann korrigiere ich das sofort.

Ob nun die BK über eine höhere bzw. schnellere Ladefähigkeit verfügt, vermag ich aus Erfahrung nicht zu sagen (Silvester werden wir die Nacht ohne Landstrom im Wohnmobil verbringen. Am Neujahrsmorgen geht es dann wieder heim. Ich werde sowohl bei der Ankunft, als auch bei der Abfahrt nach Hause, usw. entsprechende Daten notieren und später hier posten).
Allerdings spricht für diese These schon mal der Maximale Ladestrom aus den Datenblättern.

TeXas hat geschrieben:Im Preis Leistungsverhältnis scheidet die BK immer schlechter ab...

Meine persönliche Meinung im Vergleich mit der Gelbatterie:
für die BK sprechen
* das geringere Gewicht
* höhere nutzbare Kapazität (insbesondere auch bei niedrigen Temperaturen)
* geringere Selbstentladung
* deutlich höhere Lebenserwartung
dagegen steht ein Preisunterschied von z. Zt. ca. 80,- EUR (ich selbst habe noch 209,00 EUR bezahlt, gerade 1 Monat her), das ist nicht wenig, angesichts der o.g. Punkte bin ich dennoch der Meinung, dass das Preis-Leistungsverhältnis bei der BK besser ist, als bei der Gelbatterie.

willi_chic am 21 Dez 2016 16:34:34

danke für die Tabelle

eines verstehe ich allerdings nicht:

warum korrelieren die wesentlich besseren Daten der Bleikristall nicht mit dem Gewicht?
allgemein gilt doch: höheres Gewicht = mehr Blei = bessere Batterie

grüße klaus

skysegel am 21 Dez 2016 16:49:26

Es gibt augenscheinlich einen Zusammenhang zwischen Gewicht und Kapazität, auch wenn der hier nicht linear zu sein scheint. Der qualitative Unterschied (Zahl der Zyklen, DOD usw.) wirkt sich auf das Gewicht anscheinend nicht aus.

Ulli

T4Wohnmobil am 21 Dez 2016 17:23:59

skysegel hat geschrieben:Es gibt augenscheinlich einen Zusammenhang zwischen Gewicht und Kapazität, auch wenn der hier nicht linear zu sein scheint. Der qualitative Unterschied (Zahl der Zyklen, DOD usw.) wirkt sich auf das Gewicht anscheinend nicht aus.

Ulli


wenn ich die Daten vergleiche:
Bleikristall Batterie Exide Gel
Kapazität: 72Ah 80Ah -10%
Gewicht: 27kg 21kg -22%
Preis: 229€ 147€ +35%

Die Kapazität 72Ah der Bleikristall Batterie ist bei den Verhältnis Kapazität Gewicht so nicht möglich !
und kostet noch 35% mehr !
Die angebliche grössere Zahl der Zahl der Zyklen der Bleikristall Batterie hat doch noch keiner nachweisen können und wird auch keiner nachweisen. Die Datenblattwerte der Bleikristall Batterie sind mit Sicherheit nie getestet worden.

Grüsse

Ernst

skysegel am 21 Dez 2016 17:37:13

T4Wohnmobil hat geschrieben:'auch wenn der hier nicht linear zu sein scheint.'

Ich meinte natürlich proportional. Man sollte nicht schneller schreiben als denken![/quote]
Die Kapazität 72Ah der Bleikristall Batterie ist bei den Verhältnis Kapazität Gewicht so nicht möglich !

Ich hab jetzt nicht soo die Ahnung von Batterietechnik, könnte mir aber vorstellen, dass das stark vom inneren Aufbau der Batterie abhängt, in welchem Umfang die theoretisch von der verbauten Bleimasse her mögliche Speicherkapazität auch voll nutzbar ist. Wenn ein Hersteller das geschickter löst, bekommt er halt effektiv bei gleichem Bleigehalt eine höhere Kapazität.
Die angebliche grössere Zahl der Zahl der Zyklen der Bleikristall Batterie hat doch noch keiner nachweisen können und wird auch keiner nachweisen. Die Datenblattwerte der Bleikristall Batterie sind mit Sicherheit nie getestet worden.

Guck Dir den Thread nochmal durch. Ganz am Anfang und und relativ weit am Ende ist, u.a. von mir, auf youtube-Videos verwiesen worden, wo einer das gemacht hat, soweit man das in IIRC rund einem viertel Jahr durchtesten kann. Alles andere wird die Zeit in der Praxis zeigen. Allerdings gibt es auf dem Markt der Bleibatterien einen Wettbewerb. Wenn ich, sagen wir Johnson Controls wäre, würde ich mir bei dem Claim mal eine Palette davon kommen lassen und die testen. Wenn irgendwas an dem Datenblatt nicht stimmen würde, wäre das schneller vom Netz, als Du 'unlauterer Wettbewerb' sagen kannst. Deshalb drücken sich ja alle bei sowas betont wolkig aus. Deshalb kann man den Datenblättern auch um so mehr vertrauen, je handfester die veröffentlichten Daten sind.

Ulli

palstek am 21 Dez 2016 18:20:12

T4Wohnmobil hat geschrieben:Die Kapazität 72Ah der Bleikristall Batterie ist bei den Verhältnis Kapazität Gewicht so nicht möglich !
Die angebliche grössere Zahl der Zahl der Zyklen der Bleikristall Batterie hat doch noch keiner nachweisen können und wird auch keiner nachweisen. Die Datenblattwerte der Bleikristall Batterie sind mit Sicherheit nie getestet worden.


Die Kapazitäten sind sogar schon von Forumsmitgliedern getestet und übertroffen worden.

Hier ist das oben erwähnte Video: --> Link Eine BS und eine BK wurden automatisiert jeden Tag auf 0 Volt entladen und wieder geladen. Die BS war nach wenigen Wochen tot. Für die BK wurde der Test nach einem halben Jahr abgebrochen (effektiv wurde die BK aber "nur" 5 Monate lang täglich entladen), weil sie immer noch gut funktionierte.

In Stromspeichern für Solarstrom gibt Powertrust 10 Jahre Garantie auf die Batterien. Kennzeichnet für diesen Einsatzbereich sind täglich große Entnahmen.

Siemens setzt die Batterien in industriellen Anwendungen ein (Google gibt hier Auskunft). BKs werden beim Militär eingesetzt. Weitere Referenzkunden sind hier genannt: --> Link

Zusammen mit den von mir hier --> Link aufgeführten Vorteilen bin ich sicher, für mich die richtige Wahl getroffen zu haben.

Grüße
Frank

partliner am 21 Dez 2016 19:21:32

T4Wohnmobil hat geschrieben:Die Kapazität 72Ah der Bleikristall Batterie ist bei den Verhältnis Kapazität Gewicht so nicht möglich !
und kostet noch 35% mehr !



T4Wohnmobil hat geschrieben:Die angebliche grössere Zahl der Zyklen der Bleikristall Batterie hat doch noch keiner nachweisen können und wird auch keiner nachweisen. Die Datenblattwerte der Bleikristall Batterie sind mit Sicherheit nie getestet worden.


Moin Ernst,

gibts zu Deinen Behauptungen belastbare Quellen oder schießt Du grad mal so ins blaue?

T4Wohnmobil am 21 Dez 2016 19:57:10

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Hallo,

kann bei Powertrust die 10 Jahre Garantie nichts finden. Welche Kapzität müssen die Batterien nach den 10 Jahren noch haben damit sie noch in der Spk. sind

Gruss

Ernst

T4Wohnmobil am 21 Dez 2016 21:11:30

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.




Hallo,

hab bei Powertrust nochmal nachgschaut, da find ich nichts von 10 Jahre Garantie auf die Batterien.

sondern:

Powertrust hat wesentliche Komponenten, die es im Markt einzigartig machen:

" Stromspeicherung mit modernsten Hochleistungsbatterien, bezahlbar, sicher und mit einer garantierten Lebenszeit von 10 Jahren".

Was auch immer Lebenszeit von 10 Jahren bedeutet.
Keine Aussage was die Batterien nach 10 Jahren noch für Kapazität haben.

kintzi am 21 Dez 2016 21:16:04

Hallo, beim groben Überfliegen fiel mir die Ladeschlußspannung bei der ES 900 (Exide Gel) auf, von 14,5 bis 14,9 V.
Ist sicherlich mit Temp.-Kompensation unterhalb 20°C gemeint.
Jedenfalls warne ich davor, zwischen 20-25°C über 14,4 V zu gehen, besser 14,3 V. Bei zu hoher Spannung mangelnde Rekombination u. infolge dessen irreparabler Wasserverlust. Unterhalb 20°C (25°C) kann um
0,03 V pro ° C tiefer mit der Schlußspannung höher gegangen werden (Temp.-Kompensation). Ab 25°C höhere Temperatur entsprechende Spannungsverminderung, fast wichtiger f. die Haltbarkeit. Gr. Richi

palstek am 21 Dez 2016 21:28:52

T4Wohnmobil hat geschrieben:hab bei Powertrust nochmal nachgschaut, da find ich nichts von 10 Jahre Garantie auf die Batterien.


--> Link Erster Link

Details kann und brauche ich nicht zu wissen, weil ich keinen Stromspeicher von denen habe und dieser Einsatzzweck hier auch kein Thema ist. Wenn du es wirklich wissen willst, ruf doch an oder schreibe hin. Wenn du nur in den Krümmeln suchst, um die Batterie schlecht zu machen, aber kein echtes Interesse daran hast und auch nichts zu diesem Thread beitragen kannst, tobe dich bitte woanders aus.

avm75 am 21 Dez 2016 21:58:04

T4Wohnmobil hat geschrieben:Die Kapazität 72Ah der Bleikristall Batterie ist bei den Verhältnis Kapazität Gewicht so nicht möglich !

Puh, bei der Art der Argumentation fällt es mir zugegebenermaßen schwer, sachlich zu antworten. Zumal wir das alles hier schon mal hatten.
Aaaaber: ich gebe mir Mühe:
Warum ist das nicht möglich? Es gibt belastbare Aussagen, dass es möglich ist:
--> Link
womooli hat geschrieben:Rechne ich nun die 11Stunden a 25ah + die Heckenschere komme ich tatsächlich auf die 300ah die die Batterien haben sollen.

--> Link
ich-bins hat geschrieben:Die 142Ah die entnommen wurden...

Um nur mal zwei Beispiele zu nennen. Bei Oliver verbaut: 2 Stk. 6-CNFJ-150 mit je 45,0 kg; bei Charly verbaut: 6-CNFJ-120 mit 36,5 kg.


T4Wohnmobil hat geschrieben:Die angebliche grössere Zahl der Zahl der Zyklen der Bleikristall Batterie hat doch noch keiner nachweisen können und wird auch keiner nachweisen. Die Datenblattwerte der Bleikristall Batterie sind mit Sicherheit nie getestet worden.

Naja, ganz stimmt das nicht. --> Link
Wird in diesem Beitrag --> Link erwähnt.
skysegel hat geschrieben:Inzwischen bin ich auf drei Videos von einem Südafrikaner gestoßen, der das experimentell ermittelt hat und auch versucht hat, die zu trashen. Soweit ich das erkennen konnte, kommt er auf 80%DOD, bevor die Spannung unter 12V fällt. Um 10V rum ist die dann tatsächlich leer.

Zudem gibt es auch Aussagen des deutschen Vertriebs:
--> Link
Powertrust hat geschrieben:nachdem wir ja selber viel geprüft, getestet und recherchiert haben.

Kann man glauben, muß man natürlich nicht.
Oder hier: --> Link
Powertrust hat geschrieben:Die Batterien schaffen
• 2.450 Zyklen bei 60 % DOD
• 1.630 Zyklen bei 80 % DOD
• 680 Zyklen bei 100 % DOD
Wir verbauen diese in PV Stromspeichern mit einer Garantie von 10 Jahren und 2450 Zyklen.

Ganz unabhängig davon:
ich-bins hat geschrieben:Natürlich wird jetzt sofort geschrien, dass das nur Werbeaussagen sind.
Aber, wer von euch hat denn bitte seit 14.000 Tagen (38 Jahre) LiFePO4 verbaut und kann diese Zahlen garantieren?

Stammt auch aus diesem Thread --> Link


T4Wohnmobil hat geschrieben:kann bei Powertrust die 10 Jahre Garantie nichts finden.

Auf der Homepage, gleich auf der ersten Seite: --> Link
• Stromspeicherung mit modernsten Hochleistungsbatterien, bezahlbar, sicher
und mit einer garantierten Lebenszeit von über 10 Jahren

Naja, und in dem Zitat oben...


T4Wohnmobil hat geschrieben:wenn ich die Daten vergleiche...

Nach den ganzen, eigens für Dich heraus gesuchten, Links, vielleicht vergleichst Du da noch mal?
Zur Hilfestellung noch ein schöner Link mit bereits fertigen Berechnungen: --> Link


TeXas hat geschrieben:wie lang waren den die Zwei Runden? :gruebel: und was für ein LB, welche Leistung?

Auch dazu habe ich was in diesem Thread gefunden: --> Link
ich-bins hat geschrieben:Am ersten Tag haben wir die Batterie um 65Ah entladen.
...Auf unserer heutigen Etappe von rund 90km ist eine Vollladung erfolgt.


Eine (rhetorische) Frage sei zum Abschluss gestattet: Seit mittlerweile über 1 Jahr, auf mehr als 60 Seiten, haben wir all' diese Zweifel doch schon zur Genüge durch gekaut. Einige User haben Pionier gespielt und die Batterien getestet. Von einigen kommen Rückmeldungen, ausschließlich positive. Keiner, wirklich niemand sagt: "BK sind die eierlegende Wollmilchsau". Alle Fürsprecher sagen nur: "Sie sind eine gute Alternative". Mehrfach wurde sogar betont, dass LiFeYPo nach wie vor das Nonplusultra darstellen. Dort glaubt man, trotz des viel höheren Preises, nahezu alles, keiner braucht Nachweise, Belege und langjährige Erfahrungsberichte (übrigens gibt es hier im Thread auch einen Beitrag, seit wann die BK schon existieren, den Link dürft ihr selber suchen :wink: ).
Warum ist das bei den BK's so schwer? Warum wird das so stark angezweifelt? Warum dürfen nicht auch wir (BK-Nutzer) ein bißchen enthusiastisch sein?
Ich möchte auf diese Fragen gar keine Antwort, nicht das wir wieder abschweifen. Vielleicht mag der ein oder andere aber die Fragen als Anregung sehen, darüber mal nachzudenken?

berny2 am 21 Dez 2016 23:47:25

willi_chic hat geschrieben:eines verstehe ich allerdings nicht:
warum korrelieren die wesentlich besseren Daten der Bleikristall nicht mit dem Gewicht?
allgemein gilt doch: höheres Gewicht = mehr Blei = bessere Batterie

Sicher? Wie also auch bei Primärelementen, bspw. Zink-Kohle vs. Lithium-Batterien...? :roll:

womooli am 22 Dez 2016 00:41:01

avm75 hat geschrieben:Eine (rhetorische) Frage sei zum Abschluss gestattet: ..............Ich möchte auf diese Fragen gar keine Antwort, nicht das wir wieder abschweifen. Vielleicht mag der ein oder andere aber die Fragen als Anregung sehen, darüber mal nachzudenken?


Danke André für diese tollen Worte. Dafür hab ich das erste Mal den Positiv Button gedrückt :top:
Ich hoffe das sich einige die mal zu Herzen nehmen.

Für alle die es interessiert werde ich sobald wir wieder los kommen natürlich weiter berichten was die Bk´s so bringen.

mv4 am 22 Dez 2016 01:18:00

nun ...im LiFeYPo glaubt man sicher auch nicht alles :ja: ... es gibt zum einen sicher schon mehr Nutzer von dieser Technik wie es BK Nutzer hier gibt. Dazu ist die Technik bei Li am Anfang etwas wo man sich tiefgründiger damit befassen muss, um sie zu verstehen.
Ich habe ja hier auch mitgelesen... "Warum wird das so stark angezweifelt?" wird es meiner Meinung gar nicht so... man darf halt nicht das "hinterfragen" zu bestimmten Dingen gleich negativ sehen. Und wenn es doch negativ sein sollte, dann kommt es nicht von BK Nutzern. Das ist bei Li auch nicht anders.
egal welche Technik...nur wer hinterfragt ist in der Lage diese zu verbessern und zu Optimieren.

SwenyP am 22 Dez 2016 09:31:47

Mario,

da bin ich mal ganz bei Dir. (darf leider nicht bewerten)
Liegt aber wohl auch ein klein wenig daran,
das bei vielen die alten Batt. Typen ordentlich ihren Dienst versehen,
und die deshalb mit manchen euphorischen Äußerungen (Schlechtmachen) von Nutzern der "neuen" Techniken nichts anfangen können.
Da denkt man heutzutage eben schnell an Puschen eines neuen Produktes.

HollandSued am 22 Dez 2016 10:29:19

kintzi hat geschrieben:Ich bin wohl in Batts nicht ganz unerfahren u. habe seit 2004 im Zwillings-Pack (etwas anderes geht in die Batt-Schublade des Doppelboden-Knaus wegen der Höhe nicht rein) bei......



Kurze Ergänzung zu der Angabe; sofern jemand mit einem baugleichen WoMo an den Einsatz einer BK denkt:
Da Richi und ich sehr ähnliche WoMo's haben (Knaus 658 LG bzw MF) möchte ich dies nicht so ganz stehenlassen:

Sofern man sich zutraut, 4 Stück Muttern zu lösen und den sperrigen Batterieschuber rauswirft, paßt selbst die 6-CNFJ-200 --> Link mit ausreichend Platz für den Einbau GANZ bequem hinein. (Kosten im Feb '16: 459€)


Allgemein:
Nach einer Saison mit recht viel Einsatz kann ich im Vergleich zum Jahr (mit BS) davor folgendes feststellen:
Die Aufladezeit (jeweils mit Ladebooster LB45A; komplett neu verkabelt mit 16²) ist um ein deutliches kürzer geworden (nein, ich habe jetzt und hier keine gemessenen Zeiten)

Die Entnahmegrenze ist sozusagen nicht mehr andauernd zu beachten - falls Tiefenentladung...wurscht is ;-)

Mal ganz weg von all den Zahlen und dem Hin und Her Geschiebe von belegten oder vermeintlichen Fakten und Belegen - der Vergleich zu BS vorher fällt sehr gut zu Gunsten der BK aus. Das ist mE ein deutlicher Gewinn; selbst wenn man die BK mit einer (nominal) stärkeren BS vergleicht - eben weil "mehr drin ist".

Ich möchte mich auch noch einmal ausdrücklich bei ich-bins (Charly) bedanken; der nicht müde war, meine (sicherlich nicht allzu fachmännischen) Fragen mit Geduld zu beantworten. Wobei auch die Unterstützung durch Powertrust zu erwähnen ist!

Die effektive Verlängerung der Standzeit bei gleichen Bedingungen wie vorher mit BS alleine ist für mich Grund genug, nicht mehr über etwas anderes nachzudenken.

Allen ein paar besinnliche und FRIEDLICHE Feiertage und einen guten Einstieg ins neue Jahr!
.

WilliWattwurm am 22 Dez 2016 11:19:47

Guten Tag HollandSued,

vielen Dank für den Hinweis auf die erweiterte Einbaumöglichkeit, ich habe allerdings noch eine Frage.

Was ist ein Batterieschuber?

Gibt es vielleicht ein Bild vom fertigen Einbau?

Ich würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Willi Wattwurm

kintzi am 22 Dez 2016 11:33:30

An HollandSued: Klar, den Schlitten rauswerfen ergibt gut Platz, werde ich f. LiFePo zwingend machen.
Mein Beitrag galt aber gewollt den 19 cm hohen Standard-Akkus (ca. 36x17x19 cm), da viele sie ab Werk, insbesondere unseligerweise unter den Fahrersitzen eingebaut haben, es also der häufigst verbaute Batt-Typ ist, den der Knaus wegen des Schlittens halt auch hat. Gr. Richi

TeXas am 22 Dez 2016 11:46:19

HollandSued hat geschrieben:
.....................Sofern man sich zutraut, 4 Stück Muttern zu lösen und den sperrigen Batterieschuber rauswirft, paßt selbst die 6-CNFJ-200 ........
.....................jeweils mit Ladebooster LB45A; komplett neu verkabelt mit 16²)



Wenn es nur bei den Muttern bleiben würde, wäre es in der Tat kein Problem.

Aber die Ladetechnik muss ja auch geändert werden, sofern ich richtig gelesen habe brauchen die BK ähnlich wie viele AGM 14,7 V und wenn sie Temperatur geführt werden noch mehr.

Das ist mit einer Standard Ladetechnik so nicht zu schaffen, deshalb denke ich das der Umbau auf einen LB schon vorher statt fand und die BK sich "nur" dazu gesellt hat. Somit werden die Kosten für die aufwendigere Ladetechnik einfach mal übersehen, weil sie ja schon da war.

Sonst würde die Rechnung überschlagsweise so aussehen: BK 459 + LB+Temp. fühler 352 + 18,5 + Kabel 16mm² 2,40€ pro Meter (6m)

Summe: 843,90

Mit diesem Geld könnte ein normaler User (der nicht schrauben kann) viele Batterien kaufen und auch sehr lange mit glücklich sein, den wenn dieser erst zu einem Händler fahren muss, um sich einen LB einbauen zu lassen nur um diese Batterietechnik nutzen zu können, wird es gleich noch unwahrscheinlicher.

Deshalb ist meine Betrachtung bei aller Begeisterrung für neue Technik eher rational als emotional.

Grüße

TeXas

kintzi am 22 Dez 2016 11:46:45

Die Doppelboden-Knaus haben beidseits Zugangsklappen zum sich unter dem gesamten Aufbau bis in die Heckgarage hinziehenden Hohlraum.
Links ist a. W. eine rollengelagerte herausziehbare rastbare Batt.-Schublade montiert, für den leichten Service gedacht. Platz mit Schraubhalterung (Fußleiste) f. 2 dieser Standard-Batts. Diese Schublade gab es bis vor einigen Jahren für etwas mehr als 100€ auch im Zubehörhandel. Gr. Richi

geralds am 22 Dez 2016 11:47:40

Hallo,
ich habe mich jetzt, teilweise mühsam, durch diesen Thread gearbeitet. Es war schon recht auffällig, dass einige mit unbewiesenen Behauptungen und Angriffen versuchten die BK schlecht zu schreiben, und dass auch noch nachdem ihre Argumente oft widerlegt werden konnten. (Was der Bauer net kennt, das fritt er nit)

Schade das deshalb ein sehr engagierter User das Forum verlassen hat.

Danke noch mal an André (avm75) der die Ergebnisse zu der BK noch mal gut zusammengefasst hat.

Ich will hier mal meine persönlichen Erfahrungen aus fast 25 Jahren Womo-Nutzung mit verschiedenen Batteriekonzepten darlegen. Ich stehe zu fast 100% frei, d.h. die Batterien werden nur durch Solar und Lima ohne Booster geladen. Ladung über Landstrom fast nie, auch im Winter nicht.

a) Nassbatterie 100 Ah (eine ähnliche Batterie wie die Dual-Use Batterie aber besonders robust für Marineeinsatz)
Hielt ca. 5-6 Jahre. Ich habe sie ausgetauscht da sie nur noch geschätzte 25-30% Kapazität hatte.

b) AGM-Solarbatterien von Banner (2x100Ah)
Die erste hielt 2 Jahre, die zweite war kurz danach auch defekt.

c) Solarblockbatterie 185Ah
Die habe ich gewählt wegen der hohen Zyklenfestigkeit.
Zitat: "Ausgezeichnete Zyklen Eigenschaften – 1200 Zyklen bei 60% Entladetiefe C10 (bei 20 °C)"
Ich war mit dieser sehr zufrieden. Die erste habe ich aus Versehen nach 9 Jahren kaputt gemacht, da ich vergessen habe vor dem Winter alle Verbraucher auszuschalten und sie auf 2,4V Restspannung entladen habe. So blieb sie wahrscheinlich wochenlang. Im Betrieb hat die Batterie mehrere Entladungen bis zur Abschaltung vertragen, wobei sie so schnell wie möglich wieder geladen wurde.
Die zweite Batterie hatte ich 6 Jahre, dann wurde das Womo verkauft. Kein merklicher Kapazitätsverlust.
Nachteil dieses Typs: Sie verträgt keine hohen Ströme. Nach einigen Minuten Betrieb mit einem 1000W Fön kam schon eine Unterspannungswarnung. Der WR schaltete aber noch nicht ab.
Da ich nur sehr selten einen solchen Strombedarf hatte (habe), war sie für mich eine gute Wahl.

d) Starterbatterie
Kommt für mich als Versorgungsbatterie nicht in Frage. Nach meinen Erfahrungen im PKW und im Womo streut dieser Typ in der Haltbarkeit zu stark. Schlechteste Batterie im PKW 13 Monate. Schlechteste Batterie im Womo 27 Monate (die gute Varta). Wobei die gleiche Batterie im gleichen Fahrzeug auch schon mal knapp 7 Jahre hielt. Recht schneller Kapazitätsverlust, siehe auch Punkt a)
Der Vorteil dieses Typs ist jedoch seine hohe Strombelastbarkeit und der günstige Preis.
Nachteil: Alle meine Batterien gingen entweder durch Plattenschluss oder Plattenriss recht plötzlich kaputt. Die Zuverlässigkeit reicht mir daher für den Aufbau nicht.

e) Heute habe ich 2 Exide ES900 (je 80Ah)
Noch keine Langzeiterfahrung aber bessere Hochstromeigenschaften als die Solarblock.

Ich habe mal eine Preisübersicht für Batterien gemacht, die für mich in Frage kämen.
Exide ES900 2x 80Ah ca. 300,-€
2 x BK Battery 6-CNFJ-100 ca. 700,-€
2x Winston 90Ah LiFeYPO4 ca. 1600,-€ - 2000,-€ (incl. Elektronik)
Die Umrechnung von Kapazitäten über mögliche Entladetiefen mache ich nicht, da ich in Ausnahmefällen die Batterie auch mal bis zur Grenze entlade. Bei AGM müsste ich das Ladegerät austauschen, will ich nicht.

Würde ich heute mein Womo mit neuen Batterien ausrüsten, würde ich die BK nehmen.
Gute Hochstromeigenschaften, hohe Zyklenzahl, akzeptabler Preis. Gewicht spielt bei mir keine Rolle.

Frohe Weihnachten
Gerald

kintzi am 22 Dez 2016 11:59:49

Texas, jetzt mach mal halblang, wer nur Netzlader mit 14,4 V f. Naß u. Gel hat, kauft sich sich halt einen Kleinlader 5/8/10A (z.B. CTEK), der 14,7V kann u. hängt diesen parallel, sowie es schon tausende bei den AGMs machten. Mengenmäßig haben viele Solar, die Regler können heute alle 14,7 V. Und anständige Booster auch, wer einen haben will, muß eh , BK oder nicht 400€ ausgeben. Gr. Richi

geralds am 22 Dez 2016 12:03:01

Hallo,

doch emotional denn:
- Die 14,7 V braucht man nicht unbedingt, die Spannung ist nur bei hohen Ladeströmen angegeben. Sonst reicht auch die Gel-Einstellung.
- Einen Ladebooster setzt mal unabhängig vom Batterietyp ein, um möglichst schnell über die Lima laden zu können. Das ist weitgehend unabhängig vom Batterietyp. Ich habe seit 25 Jahren keinen und würde weder bei LI noch BK einen einbauen, ich lade überwiegend über Solar.
- Einen Temperaturfühler sollte man, außer bei Li, immer einsetzen.

Wenn immer nach Fakten, Fakten geschrien wird, sollte man sie auch selbst nutzen.

Gerald

palstek am 22 Dez 2016 12:10:54

TeXas hat geschrieben:Sonst würde die Rechnung überschlagsweise so aussehen: BK 459 + LB+Temp. fühler 352 + 18,5 + Kabel 16mm² 2,40€ pro Meter (6m)


Man braucht keinen LB, nur um eine BK zu betreiben. Wer aufgrund seines Nutzungsprofil einen LB braucht, braucht ihn auf jeden Fall, egal ob mit BK oder mit AGM/Gel/BS.

Wer einen halbwegs modernen Solarregler hat, verfügt über die 14,7 V. Es reicht, gelegentlich mit 14,7 V vollzuladen, die BK nimmt dabei keinen Schaden. Mit 14,4 V hat sie lediglich etwas weniger Kapazität bzw. der Ladevorgang dauert länger. Im sogenannten Float-Betrieb (als USV, siehe Datenblatt) wird die BK sowieso nur mit 13,8 V geladen und erreicht damit auch ca. 95%.

Man kann auch beispielsweise ein CTEK parallel zum alten Ladegerät schalten, wenn man schnell die maximale Kapazität laden möchte.

Ich habe gleichzeitig ein stärkeres Ladegerät verbaut, was mich auch "nur" 150 Euro gekostet hat.

Dies sind auch alles emotionslose Fakten.

EDIT: Gerald war schneller, Beiträge haben sich überschnitten

TeXas am 22 Dez 2016 12:16:55

geralds hat geschrieben:Wenn immer nach Fakten, Fakten geschrien wird, sollte man sie auch selbst nutzen. Gerald


Man darf nicht immer von sich auf andere schließen. :D

Ich nutze selber einen Votronic LB und habe meine komplette Stromversorgung selbst umgebaut. Daher bin ich mit diesem Thema schon sehr vertraut.

TeXas

geralds am 22 Dez 2016 12:31:08

Hallo,
ich habe nicht von mir auf andere geschlossen. Der Einsatz eines LB hängt weitgehend, wie auch in dem oben beschriebenen Beitrag geschrieben, von der Nutzung und nicht vom Batterietyp ab.
Nichts anderes habe ich geschrieben.

Gerald

avm75 am 22 Dez 2016 12:43:18

Wow, vielen Dank für die vielen "Positiv"-Klicks. :oops:
Das ehrt nicht nur mich, sondern insbesondere die Verfasser der vielen informativen und sachlichen Beiträge, welche ich verlinkt habe.

Ich mache mal im gleichen Stil weiter:

TeXas hat geschrieben:Aber die Ladetechnik muss ja auch geändert werden, sofern ich richtig gelesen habe brauchen die BK ähnlich wie viele AGM 14,7 V und wenn sie Temperatur geführt werden noch mehr.

Jein. ich erläutere das weiter unten.

TeXas hat geschrieben:Das ist mit einer Standard Ladetechnik so nicht zu schaffen, deshalb denke ich das der Umbau auf einen LB schon vorher statt fand und die BK sich "nur" dazu gesellt hat. Somit werden die Kosten für die aufwendigere Ladetechnik einfach mal übersehen, weil sie ja schon da war.

Im Grunde hast Du sogar Recht. Allerdings hat auch keiner verschwiegen, was schon da war, und wie er lädt:
--> Link
ich-bins hat geschrieben:Ist die richtige Ladetechnik an Board (die hab ich), sehe ich keinen Grund für die klassische BS/Gel/AGM Schiene

--> Link
ich-bins hat geschrieben:Ich lade die Batterie nun mit 14,7V via Booster und Solar und via Landstrom mit 14,4V, jeweils mit Temperaturkompensation.
Warum? Weil der Batterietyp im zyklischen Betrieb gerne mit 14,7-14,8V geladen werden möchte, im Standby-Betrieb (z.B. Überwintern beim Bauern) jedoch mit nur 14,4V...


Nicht ganz richtig ist, dass die Ladetechnik geändert werden MUSS:
--> Link
Powertrust hat geschrieben:Alternativ können Sie auch mit 14,4 Volt (Boost Ladung) und danach mit 13,8 (Erhaltungsladung) geladen werden. Dies schadet der Batterie überhaupt nicht, jedoch wird sie so nicht ganz voll geladen.

Bereits hier --> Link wird auf die "richtige Ladetechnik" hingewiesen.

Und schon früher im Thread:
--> Link
Im Prinzip sind alle LG weiter nutzbar. Ich habe keine Neuanschaffungen wegen der Batt machen müssen.


Passend dazu auch der Beitrag von Richi aka. kintzi:
--> Link
kintzi hat geschrieben:Zugegeben,an den fehlenden 0,3 V wird die manche AGM nicht ganz voll, stirbt aber auch nicht nach kurzer Zeit. Gr. Richi


Während ich diesen Beitrag "zusammen gesucht" habe, haben andere User diese ganzen Beiträge noch weiter ausgeführt. Ein Punkt ist dabei m.E. noch besonders hervorzuheben. Auch hier zitiere ich:
palstek hat geschrieben:Man braucht keinen LB, nur um eine BK zu betreiben. ...Wer einen halbwegs modernen Solarregler hat, verfügt über die 14,7 V. Es reicht, gelegentlich mit 14,7 V vollzuladen, die BK nimmt dabei keinen Schaden. Mit 14,4 V hat sie lediglich etwas weniger Kapazität bzw. der Ladevorgang dauert länger...


Zum Abschluss noch Danke an Mario (mv4) und SwenyP für Ihre Beiträge.

mv4 hat geschrieben:man darf halt nicht das "hinterfragen" zu bestimmten Dingen gleich negativ sehen.

Stimmt, mit Hinterfragen hat ja auch keiner ein Problem, da geben - ich glaube, das spreche ich nicht nur für mich - alle Nutzer und User hier gerne und bereitwillig Auskunft und Antwort. Teilweise hat man aber schon das Gefühl sich Rechtfertigen und Verteidigen zu müssen. Es ist wohl auch immer eine Frage danach, wie die "Hinterfragung" formuliert wird. Da war mal was mit einem Wald und rein rufen und so... :wink:

SwenyP hat geschrieben:und die deshalb mit manchen euphorischen Äußerungen (Schlechtmachen) von Nutzern der "neuen" Techniken nichts anfangen können.

Hm, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich für meinen Teil möchte keine andere Technik "schlechtmachen", wenn ich über die BK berichte. Die Vorteile derselben hervorheben, ja. Für mich hat sie welche. Jeder darf ja für sich entscheiden, ob das für ihn auch so ist.
SwenyP hat geschrieben:Da denkt man heutzutage eben schnell an Puschen eines neuen Produktes.

Okay. Was aber hätten wir denn von dem Pushen? Bis die Lebensdauer meiner BK erreicht ist, habe ich wahrscheinlich längst ein anderes Wohnmobil, wenn sie die Versprechen hält, die Hersteller und Vertrieb geben. Vielleicht habe ich bis dahin auch den Weg genommen, welchen alles Irdische irgendwann geht. Ich habe nichts davon, ob eine oder hunderte BK verkauft werden. Ich habe aber was davon, wenn andere gut informiert entscheiden können, was für sie das richtige ist, wenn es darum geht eine oder mehrere neue Batterien einzubauen. Deshalb nehme ich an einem Forum teil.

willi_chic am 22 Dez 2016 12:47:15

berny2 hat geschrieben:allgemein gilt doch: höheres Gewicht = mehr Blei = bessere Batterie (Zitat willi_chic)

Sicher? Wie also auch bei Primärelementen, bspw. Zink-Kohle vs. Lithium-Batterien...?


bei einem Vergleich Kapazität versus Gewicht muß man schon beim gleichem Reaktionssystem bleiben.....also Zink gegen Lithium gilt nicht

für die Bleibatterie gilt ja daß beim Entladen Blei bzw Bleioxid in Bleisulfat umgewandelt werden, wobei Schwefelsäure verbraucht wird
d.h. mehr Blei und mehr Säure gibt mehr Kapazität bei höherem Gewicht, das gilt gleichermaßen für AGM, Gel, offene Blei

wenn jetzt Bleikristall bei niedrigerem Gewicht eine höhere Kapazität hat bedeutet das entweder
- anderes Reaktionssystem, also anderer Elektrolyt
oder
- man reizt die Komponente Blei weiter aus

wie das?

in der klassischen Bleibatterie darf ja nicht alles Blei in Bleisulfat umgewandelt werden, irgendwie muß ja die mechanische Stabilität gewährleistet sein, d.h. ich verwende weniger Säure wie zur vollständigen Umwandlung nötig wäre wobei tragendes Blei übrigbleibt
wenn jedoch der Elektrolyt fest auskristallisiert ist wäre eine mechanische Stützfunktion für die Platten gegeben und man kann mehr Blei umwandeln -> höhere Kapazität bei weniger Gewicht

soweit meine Überlegungen zum warum....

grüße klaus

kintzi am 22 Dez 2016 12:50:57

Der Weg zur LiFePo: der Geralds hat z.Zt. die Zwischenlösung Nr. 2 (Gel), s. meinen Beitrag vorige Seiten. Er propagiert für die Zukunft Zwischenlösung Nr.1 BK, mal sehen , was danach kommt. :razz:

Nein, aber im Ernst: Was mir an den ganzen Diskussionen nicht passt, ist viel zu viel Gefühltes u. zu wenig fundiert Gemessenes.
Es handelt sich nunmal um Geräte u. Vorgänge , deren Funktion nur über Meßwerte zu beurteilen ist. Ob jemand Fieber hat oder nicht, kann man evtl. je nach Erfahrung an der Stirn fühlen. Ob u. wie hoch erfordert ein Thermometer !
Z.B. werden Restkapazitäten kaum gemessen/ermittelt, Batt hält halt 5 J, unter welchen Anforderungen ?? Schweigen, nicht ermittelt usw.
Deshalb kann man solche Aussagen nicht ernst nehmen. Wenn man solche Anlagen meßtechnisch ordentlich prüfen würde, würden manche Eigner ob der kümmerlichen Werte blaß werden. Ebenso über die dürftige werksmäßige Ladetechnik (dünne Kabel) der meisten Lima, auch heute noch.
Den geschönten Werbeangaben bzgl. Zyklenfestigkeit Glauben zu schenken , ist auch so eine Sache. Es gibt keine strenge amtliche Kontrollinstanz, u. wenn, s. Abgase. Verlangt werden müßte die "demonstrierte" Zyklenfestigkeit, wie die Seitenwindkomponente bei einem Flugzeug,vom Testpiloten erflogen sein muß, nicht die errechnete . Und wenn die Zyklenfestigkeit nicht erreicht wird , gibt es tausend Ausreden des Produzenten, juristisch ist eh kaum etwas zu machen.
Also bleibt nur die Erfahrung der Verbraucher, wenn diese auf härteren Aussagen als den Gefühlten beruhen würden. Bei neuen Medikamenten ist es einfach : gibt es zu viel Tote, nimmt man sie halt wieder vom Markt :twisted: Deshalb, wenn es anders geht, anfänglich nie das Neueste verordnen. Gr. Richi

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