|
Kati, ganz genau so wie Ihr machen wir es auch. Da ich meinem langen Camperleben höchstens drei enge und selten große Stellplätze angefahren bin, hat sich noch nie jemand beschwert. Wir steigen über die ausfahrbare Trittstufe aus, der Hund kommt für eine Geschäfte mit, so dass wir auch nachts in Wohngebieten nicht mehr raus müssen. Im Extremfall wird einer der Sitze umgedreht. Die Fahrer- und Beifahrertür kann ich praktisch lautlos zudrücken. Das mache ich bei nächtlicher Ankunft bei den Pkw auch. Das hören weder meine Nachbarn noch meine Frau. :mrgreen:
Genau deshalb hassen wir diese KaWas auch. In unserem letzten Frankreichurlaub haben wir 2 mal den Platz gewechselt weil sich ein KaWa dierekt neben uns stellte und die Kisten gefühlte 200 Türen hatten, die auch genutzt wurden, und das ging schon morgens um 6 Uhr los. Das mag nicht an den Autos liegen, aber an den Besitzern. Wir schlagen unsere Aufbautüre auch nicht zu, sondern drücken diese ins Schloss, erst recht Morgens oder Nachts. Aber das haben wir leider in Hotels auch schon erlebt, Türklinken werden völlig überbwertet.
Genau. Das ist wie mit den Hunden die mitten auf den Gehweg machen. Die Wahl des Platzes trifft zwar der Hund. Dieser kann aber durch das Herrchen oder Frauchen beeinflusst werden..... Letztendlich ist es auch egal, um welche Tür es sich handelt. Wir standen in den Ferien auch schon neben einem Alkoven mit gefühlt 100 Kindern drin....So oft wurde die Aufbautür nämlich pro Stunde zugeschlagen.... Wer irgendwann gelernt hat Rücksicht zu nehmen (erfolgt normalerweise im Laufe der Erziehung...), der schafft es mit JEDER Womotür seine Nachbar NICHT zu nerven.... :wink: Roman Hallo, wir sind jetzt 4 Jahre viel mit dem Wohnmobil unterwegs. Vorher mit dem Wohnwagen. Aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir uns von den Türgeräuschen gestört fühlten. Irgendwie ist das ein vertrautes Geräusch auf dem Stellplatz oder Campingplatz, wie das Rauschen am Meer. Darüber regt sich ja auch keiner auf. Rudi
Tja, phoenix22, der Eine braucht eben eine imagebehaftete Marke für seinen Nick, der andere kommt ohne fremde Federn aus. :P
Siehste, ich kann mir das vorstellen - und werde deshalb keinen wollen.
Aber prima, daß du dich an daran beteiligst. :roll:
Wär in Deinem Beitrag nicht irgendwo -auch nur ein kleines- Plätzchen für Morelo und Vario gewesen? Deine Penetranz mit C. und P. weckt den Eindruck, Du würdest bezahlte Promotion machen müssen. :mrgreen: Insgesamt hat bei Deinem Beitrag die Langeweile den Informationsgehalt weit übertroffen. Aber kein Problem: Ich als Rentner habe ja Zeit für die unsinnigsten Dinge, 8) Volker ;-) VOLKER !!! :D hatte ich schon erwähnt, dasz die vermaledeite schiebetür meiner karre oft erst beim 3.mal schlieszt? aber bedauert werde ich schon öfter - und kann das geniessen! früher gut - heute besser! hartmut
Würde es mal mit etwas Fett und Öl an den richtigen Stellen probieren. Du wirst es nicht glauben, aber das wirkt Wunder. Roman Hi Volker, habs ja kapiert das du keine KaWa magst, wie ich schon sagte: Jedem das Seine. Nee ich mach keine Werbung für C und P, wozu auch? wobei ich gegen P nix sagen kann. Morelo ist eher was für Rentner wie dich und Vario kann und würde ich mir nicht leisten wollen für eine Karre die man nur im Urlaub bewegen kann, da ich ja noch im Arbeitsleben stehe und was dafür tun muss damit deine Rente auch weiter bezahlt werden kann :lach: So und nun ist Schluß für mich was das Thema betrifft, wird mir sonst zu Niveauvoll. Servus PX22 Moderation:Leute, jetzt bleibt mal bitte beim Thema. Es geht hier um erfolgreich praktiziertes Downsizing. Glückwunsch zum KaWa ... bei uns war es anders herum. Wir sind vom Alkoven auf Kastenwagen umgestiegen. Knaus Boxstar 600, 2008 neu gekauft. Diesen sind wir 7 Jahre gefahren. Da auch wir Draußen-Camper sind war, es ein super Kompromiss (alle Womo-Annehmlichkeiten sind ja auch im KaWa möglich). Der Knaus war unser fünfter Kastenwagen (der Alkoven kam nach dem vierten), der Fiat übertraf in den Maßen aber alle anderen VW und MB Kastenwagen. Jetzt nach 7 Jahren haben wir uns einen Integrierten zugelegt, aber einen, der nicht so sehr überdinensioniert ist. LMC-Explorer. Der Grund hierfür ist nicht nur das Platzangebot sondern die verlässlichere Situation autark zu stehen. Im unserem KaWa hatten wir im Führerhaus und an den Hecktüren eine extreme Kältebrücke, was dazu führt, das in den kälteren Jahreszeiten erheblich mehr Heizung und somit Gas und Strom erforderlich ist. In einer Minus-Nacht im Harz haben wir mal 2 Gasflaschen verbraucht. Und die 100 Watt Solaranlage kam auch nicht immer hinterher. Mit dem Expolrer haben wir das Gefühl allzeit einsatzbereit zu sein. Egal ob kalt oder warm, Strom oder kein Strom. Mehr Gas und Solar-Watt sind auch an Bord. Trotzdem kann ich Eure Überlegungen gut verstehen und wünsche Euch allzeit gute Fahrt mit dem Pössl. Manfred
Ich kaufe immer gefüllte Propangasflaschen... Mannomann, zwei Flaschen in einer Nacht? Wir verbrauchten in einem alten Caravan mit zwei Türen und 9 m Aufbau bei Dauerfrost in 1,5 Tagen eineinhalb 11-kg-Flaschen. Tagsüber, nachts heizten wir nicht, da dicke Daunenbetten etc. Nachts nicht zu heizen war ein Fehler, aber es war ein abgelutschter Caravan ohne Gasprüfung. Wir hängen abends gleich nach der Ankunft eine dicke Wolldecke hinter die umgedrehten Vordersitze, stellen vorher auf Umluft und legen unten vor die Schiebetür einen dicken Dackel oder eine Wolldecke. Kälte kommt durch die Hecktüren keine rein. Was meine Frau entdeckt hat: ein Kissen 4 x 80 an der Seite in den Rücken macht das Bett trotz Strahlungskälte mollig warm. Zitat :In einer Minus-Nacht im Harz haben wir mal 2 Gasflaschen verbraucht. Die Truma 6 braucht maximal 480 gramm Gas in der Stunde ..bei Vollast ... also mindestens 24 Stunden ... aber dann hast du ne Sauna :D Ich vermute du musstest nachts umstecken und hast das desalb so schlecht in erinnerung LG Klaus Der Grund weshalb ich nachts nicht geheizt habe: Kurze Zeit vor unserer Abfahrt stieg ein junges Paar nach der Silvesterfeier in ein altes Wohmobil. Es wachte nicht mehr auf. Ein Sachverständiger stellt fest: Der Deckel vom Kamin war verloren gegangen, das Rohr des Kamins war durch Blätter verstopft. Mover: "Mannomann, zwei Flaschen in einer Nacht?" - So issses auch bei uns: Meine LG und ich... :razz: "nachts heizten wir nicht, da dicke Daunenbetten etc." - Tun wir auch fast nicht, denn wir liegen nicht auf einem Baumwolllaken, sondern einer etwas flauschigen Microfaserdecke: Baumwolle-Naturprodukt leitet Körperwärme viel schneller ab als Microfaser-Kunstfaserprodukte. :idea: "Was meine Frau entdeckt hat: ein Kissen 4 x 80 an der Seite in den Rücken macht das Bett trotz Strahlungskälte mollig warm." - Naja, 40 passen besser, haben wir auch.... :twisted: :) Naja, Ich muss erwähnen, dass wir im Harz bei 15 Grad minus standen und es war Sylvester. Die Schiebetür wurde häufig geöffnet um rein und raus zu springen (eben Sylvesterparty). Der Gashöker vor Ort war ausverkauft, weil es nicht nur mir so erging Aber das war ein Extrembeispiel. Eigentlich wollte ich von der Kältebrücke an Heck und Bug berichten. Manfred Genau deshalb hassen wir diese KaWas auch. In unserem letzten Frankreichurlaub haben wir 2 mal den Platz gewechselt weil sich ein KaWa dierekt neben uns stellte und die Kisten gefühlte 200 Türen hatten, die auch genutzt wurden, und das ging schon morgens um 6 Uhr los. Das mag nicht an den Autos liegen, aber an den Besitzern. Wir schlagen unsere Aufbautüre auch nicht zu, sondern drücken diese ins Schloss, erst recht Morgens oder Nachts. Aber das haben wir leider in Hotels auch schon erlebt, Türklinken werden völlig überbwertet.[/quote] Moinsen, jetzt gibt es schon "KASTENWAGENHASSER" :evil: ,mal was neues ! Hoffentlich stehe ich nicht durch Zufall neben euch,ich glaube dann fahre ICH weg,bitte outet euch,Danke. Ich liebe dieses RATSCH-BUMM ,es ist Musik in meinen Ohren. Mein Arzt sagt immer "Du hast Kastenwagen im Blut". Rudi, der NICHTHASSER.
Moin,die Tür schließt garantiert beim 1.mal,wenn du vor dem schließen die Beifahrertür oder die Haube ein Stückchen öffnest. Schmieren hilft da wenig. Die Tür ist wie ein Scheunentor,beim schließen entsteht ein so hoher Luftdruck (Kompression),das die Tür nicht schließen kann. Alternatiev hilft,wenn du von außen schließt, ein gleichzeitiger Druck auf die li Seite der Tür. Oder die Pössl Zuziehhilfe. Rudi
Damit hast du ja meine Aussage bestätigt, es liegt nicht an den Fahrzeugen sondern an Leuten wie dir, die keine Rücksicht nehmen "wollen". Ich wünsche mir auch das wir dir nie begegnen müssen, dein Problem scheint schon schwieriger zu sein, aber ich hab Hoffnung da du ja schon in ärtzlicher behandlung bist.
Das stimmt so definitiv nicht. So dicht sind Kawa´s nun wirklich nicht, dass beim Schließen der Schiebetür ein solcher Überdruck entstehen würde. Erst recht nicht beim Ducato..... :mrgreen: ....der hat jede Menge ungewollte Zwangsbe- und entlüftungen.. Wieso lassen sich dann die Fahrer- und Beifahrertür so problemlos schließen. Dort entsteht prinzipbedingt ein wesentlich höherer Druck auf das Luftvolumen im Innenraum, als bei Schließen der Schiebetür. Nach ein paar Jahren wurde unsere Schiebetür am Sprinter so träge, dass sie selbst an leichten Gefällestrecken in jeder Position stehen blieb. Etwas Fett in die Laufschienen und Sprühöl auf die Laufräder und die Tür fiel praktisch wieder von selbst zu...... Eine leichtgängige Tür benötigt übrigens gar kleinen, den Nachbarn störenden Schwung, beim Schließen. Es genügt die Tür bis ca. 20cm zu schließen und zum Schluss mit einem beherzten Druck auf den linken Türrahmen in Richtung Womo zu verriegeln. Das macht nicht mehr Lärm, als wenn man die Fahrertür schließt Roman Moderation:Gasverbrauch und Türenschlagen haben nun wirklich nichts mit dem ursprünglichen Titel des Threads zu tun. Bitte bleibt also beim Thema. Danke :)
Das kann man auch etwas anders sehen Thomas. Das Thema Schiebetür am Kasten mag ja durchaus für manchen ein Argument gegen das "Downsizing" vom XXL Aufbau-Womo sein...Also passt es m.E. durchaus hierher..... :wink: Roman Roman, bei allen aktuellen Kästen lassen sich Türen leise schliessen, wenn man will. :wink: Nur weil der Nachbar ein rücksichtsloser Zeitgenossse ist und seine Tür zu Schlafenszeiten laut zuschlägt, entscheide ich mich nicht gegen einen Kasten, sondern für einen anderen Stellplatz. Ich stelle mich auf Stellplätzen auch nicht neben vergammelte VW Bullys. :D
Und auch ebenso bei unserem alten Kasten: Von aussen werden die letzten 10cm zugedrückt, von innen zugezogen, ;D Letzteres schafft unsere Enkelin jedoch NOCH nicht... Für die, die sich für das Tür-in-Schiebetür-System der Fa. Knobloch interessieren, gibt es hier einen Bericht darüber. --> Link Roman, ob das stimmt kannst du bei meinem Kasten sehen,wenn ich die Tür, ohne die Dachhaube ein Stück zu öffnen schließe,hebt sich die Haube durch den Luftdruck ein wenig nach oben. Die 250er sind eben dichter als die Anderen. In der Praxis sieht es halt immer etwas anders aus. Die Fronttüren haben eigene Be-Entlüftungsschlitze in den Türen,außerdem im Armaturenbrett. Wenn ich was schreibe habe ich das selbst ausprobiert,in der Werkstatt habe ich mit dem Karosseriebaumeister darüber diskutiert,es gibt keine andere Lösung.
Die Firma Knobloch gibt's nicht mehr. Ich habe für diese Tür etwa 4000 € Kosten in Erinnerung, ein Verkaufsschlager war das sicher nicht. Der Preis betrifft Einzelfertigung. Hätte man einen großen Wohnmobilhersteller ins Boot nehmen können, wäre der VK jedenfalls moderater ausgefallen. Mich wundert eh, daß dieser Schiebetürumbau keine weitere Verbreitung findet/gefunden hat.
In den Ami-Vans sind die, glaube ich, meist serienmässig.
Selbst wenn die Umrüstung "nur" 1500-2000 Euro gekostet hätte, wäre ich kein Kunde geworden, da sich mir die Vorteile nie erschlossen haben. Die Variante, bei der sich die Schiebetür gar nicht mehr öffnen lässt, war für mich ein NoGo, da ich damit den Vorteil des "fast im Freien Sitzens" verschenkt hätte..... Wie Thomas oben schon geschrieben hat, laufen die modernen Schiebetüren so leise, dass auch das Lärmargument entfällt. Also, wozu sollte der teure Umbau dann noch gut sein....? Roman Ja, Roman. So sind sie nun mal, die Geschmäcker. Der eine so, der andere so. :wink: Hatte Fa. Knobloch denn mal auf einer Wohnmobilmesse ausgestellt? Es heißt ja allgemein, wir würden den Amis immer 10 Jahre hinterherhinken. Dann wäre es ja an der Zeit ...
Knobloch war eigentlich immer auf dem Caravan Salon und der CMT vertreten. Ich nehmen mal an, dass sie in der Vergangenheit auf Grund des Firmensitzes auch auf der im November stattfindenden Messe in Leipzig waren. Dass es die Firma nicht mehr gibt, ist mir auch neu. Eigentlich schade, da ich die Konzepte der Ducato Ausbauten sehr überzeugend fand. Vor allem bei den Varianten des "Amundsen" waren interessante Lösungen dabei. Das Problem war evtl., dass man letztendlich bei den Grundrissen mit Pössl & Co. zu sehr in direkter Konkurrenz stand, bei deutlich höheren Preisen, auch wenn die Ausbauqualität besser war. Die Fa. Bresler geht mit Ihren Grundrissen ganz andere Wege und kann dadurch auch beim Ducato eine ganz andere Zielgruppe ansprechen..... Roman Hallo, über 3000 Kastenwagen stehen bei … zum Verkauf, nur wenige Jahre alt. Ist ein Kastenwagen eben nur ein Einstiegsmodel, von dem man sich einfach trennt, um etwas Größeres zu erwerben? Dieses Gefühl kommt bei mir auf. Rudi ps. ein Freund sagt mir immer: Größe ist durch nichts zu ersetzen. Mit einem Wohnmobil ist es wie mit der Suche nach einer Frau. Man nimmt nicht die erstbeste, die einen übern Weg läuft sondern sondiert, selektiert, prüft, testet ... :D Schau Dir die Ehefrauen in Deiner Nähe an. Völlig unterschiedlich zu Deiner. Große Frauen, kleine Frauen ...
Wenn ich die neuen Fahrzeuge und die Vorführwagen abziehe und alle Fahrzeuge ab 2013 und älter zähle, dann sind es 3280 Stück. Da kannst Du erst mal ein paar Hundert VW California, Westfalia-Busse, Mercedes Viano usw. abziehen. Die sind bei den Kawas mitgezählt, das sind aber keine Kawas, sondern Campingbusse. Die Gesamtzahl der angebotenen Wohnmobile Baujahr 2013 und älter liegt bei knapp 22500, also ist der Kawa-Anteil bei max. 15%. Das dürfte etwa dem tatsächlichen Anteil auf der Strasse entsprechen. Ich sehe bei den über 3000 Stück keine aussergewöhnlich hohe Zahl. Und ein Preisverfall bei gebrauchten Kastenwagen ist auch nicht zu erkennen.
Das kann man so nicht sagen. Ich kenne von meiner Teilnahme an Kawa-Treffen keinen, der freiwillig auf Weissware umsteigen würde. :lach:
Denkt seine Frau auch so? :D :lach: Auch wir sind vor 8 Jahren von 2,30 m breiter Weißware auf 2,05 Blechkasten um-abgestiegen. Klar gibt es beim "Wohnen" Abstriche, aber entsprechend dem persönlichen Reiseverhalten, hat der Kasten erhebliche Vorteile. Wir möchten nicht mehr "Upgraden". 6,40 Länge mit Längsbetten, ordentlichem Stauraum und gutem Fahrverhalten, was wollen wir mehr. Gerd Hallo, natürlich gibt es viele Gründe einen Kawa zu fahren. Wir waren noch vor 5 Jahren mit einem Dachzelt unterwegs und das sind noch Welten zu einem Kawa. Da ist ein Kastenwagen noch Lichtjahre luxuriöser!!! Dann sind wir mit einem 4,5 to Wohnmobil angefangen. Aber hier fehlte der einfach zu erreichende Hängeschrank für Klamotten. Wie ich schon bei den Umweltfragen betont habe, ist der Mensch unersättlich und nimmt das, was er kriegen kann. Das Ergebnis war dann ein 7 to Wohnmobil! Eigentlich schäme ich mich dafür, obwohl ich den Luxus genieße. Rudi Wobei 7 Tonnen noch nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. Da ist noch jede Menge Luft nach oben. :mrgreen: Hängt ja auch immer von den Umständen ab. Die freie Wahl, ob man jetzt Campingbus, Kawa, TI, VI oder Alkoven in beliebigen Grössenabstufungen fährt, hat eh nur das Alpa-Tier :D , also 2 Personen auf Reise. Mit dem ersten Kind oder der mitgenommenen Oma ändern sich schlagartig die Anforderungen und einige Freiheitsgrade bei der Fahrzeugwahl fallen weg. Eine zeitlang kann man bei Änderungen der familiären Situation sicher mit einem Kompromiss leben, aber das nagt schon an der Urlaubsfreude. Für uns mit drei Kindern kommt bestimmt nix unter 3,5 Tonnen und ohne Alkoven in Frage; wenn die Kinder aus dem Haus sind, werden die Karten neu gemischt. Aber ich prophezeie mal, dass mein Hang zu grossen Fahrzeugen und die Bequemlichkeitsanforderungen meiner Frau den Kastenwagen für uns auch in Zukunft wenig attraktiv erscheinen lassen. Zumal ich kein Problem mit Tempo 90-100 auf der Bahn habe, das schont nämlich Material, Nerven und Geldbeutel. bis denn, Uwe
Es hängt in erster Linie von den Leuten selbst ab. Für uns ist der Kasten ein 2-Personen-Fahrzeug und sonst nichts, wahrscheinlich für die meisten anderen Kawafahrer auch. Andererseits kenne ich auch eine Familie, die mit 4 Kindern und einem Hund in einem selbstausgebauten 6-m-Sprinter unterwegs ist. Es geht also.... wenn man will! :wink: Ja, klar. Man kann auch mit dem Zelt fahren, wenn man will. Diese Familie hat aber auch einen Sprinter mit deutlich über 3,5 t oder bewegt sich weit jenseits der Legalität, oder die Kiste ist leer bis auf 6 Matratzen und einen Gaskocher :D . Ein leerer 3,5 t Sprinter mit mittlerem Radstand hat eine Zuladung von ca. 1,1 t, da passt wohl kaum der Ausbau mit Tanks, 6 Personen und ein Hund plus Campingausrüstung rein. Die Frage ist halt, was zweckmässig ist. Wer es geniesst, übereinander zu stolpern und ständig zu räumen (Holländer?) und zum Teufel mit der Polizei, kann auch mit 12 Personen in einem Smart verreisen. Nimmt man aber als (vernünftige?) Vorraussetzung einen Schlafplatz ohne Umbau für alle Mitreisenden, fallen lustigerweise sogar einige Liner als Familienfahrzeug aus, ganz zu schweigen von der Anzahl der Gurtplätze her. Und eben auch die meisten Kawas. bis denn, Uwe
Nö, er kommt mit seinen 3,5 t aus. Es ist sogar ein 4x4-Sprinter. Den Ausbau hat er unter reichlicher Verwendung von Leichtbaumaterialien ausführlich dokumentiert: --> Link Ich gebe zu, das ist schon extrem, ich wollte und könnte so nicht verreisen. Es soll nur aufzeigen, was möglich ist. Danke für den Link... omg, ein Heckbett für 6 Personen, dagegen sind die Holländer ja Waisenknaben... Du hast Recht, es geht irgendwie, aber erstrebenswert finde ich das nicht. bis denn, Uwe
Richtig, Thomas. Wenn man manche Beiträge im Netz liest, dass z.B eine 5 köpfige Familie einen Kawa sucht, bekommt man schon den Eindruck, dass es nur darum geht ins Guinness Buch der Rekord zu kommen..... ;D Auch wir würden nicht um jeden Preis Kawa fahren. Schon mit einem Kind (>10 Jahre) und/oder einem großen Hund, würde ich mich vermutlich nach was anderem umsehen. Dann ist natürlich nicht, Kawa gleich Kawa. Den Eindruck bekommt man hier z.T. allerdings schon beim Lesen mancher Beiträge. Da gibt es im Detail riesige Unterschiede. Das beginnt bei der Winterfestigkeit, die es beim Kawa in best. Preisklassen sehr wohl gibt und endet in Grundrissen, die die unterschiedlichsten Bedürfnisse bedienen. Irgendeinen Kompromiss muss man im Kawa allerdings immer eingehen. Will man Längsbetten im Heck geht das auf Kosten des Bades und/oder der Sitzgruppe. Will man in allen Lebensbereichen möglichst viel Platz, womöglich noch mit sep. Dusche, kommt man i.d.R. nicht ums krabbeln ins Hubbett herum. Letztendlich gibt es natürlich auch unterschiedliche Beweggründe, die zum Kawa führen. In den unteren Preisregionen dient der Kawa oft als Pkw Ersatz. Dort sind dann auch durchaus Nutzer zu finden, für die klar ist, dass sie später mal ein "richtiges" Womo möchten. Wer 70.000 Euro und mehr für einen ausgebauten Kawa ausgibt, macht dies i.d.R. aus vollster Überzeugung und nutzt ihn oft auch nur für die Freizeit. Für ihn ist er kein Kompromiss. Wenn auf Argumente, wie die zweifellos vorhandene höhere Wendigkeit eines Kawas geantwortet wird, dass man mit einem Liner überall dort hinkommt, wo auch ein Bus oder Müllfahrzeug fährt, muss ich schon etwas schmunzeln. Als wenn sich das Thema auf´s reine Geradeausfahren reduzieren lassen würde. Wie oft suchen wir auf engen Parkplätzen in kleinen südfranz. Dörfern einen Platz. Wie oft fahren wir an etwas vorbei, was wir übersehen haben und wenden kurz auf der Straße. Wie oft bleiben wir in kleinen Orten mit wenig Parkraum einfach wie ein Pkw irgendwo am Rand stehen und schauen uns dort um. Wie oft fahren wir, ohne viel darüber nach zu denken in kleine Seitengassen, die ich mich mit einem Liner nie trauen würde zu befahren..... All das sind natürlich Beispiele, die UNS wichtig sind. Andere setzen die Prioritäten anders und kommen dadurch zwangläufig zu anderen Modellen. Daher ist das für mich auch kein Thema, bei dem man andere von seiner eigenen Denkweise überzeugen muss. Man kann Fakten nennen. Wenn sich dabei jemand wieder findet ist es gut....aber viel darüber diskutieren.......? :wink: Roman
Ja das stimmt. Die Bresler Grundrisse find ich sehr gelungen, vor allen Dingen kommt der Vorteil eines kompakten Fahrzeuges (unter 6 m) hier voll zum tragen. Das ist ein schlüssiges Konzept. Mir persönlich wäre es dennoch zu klein, aber das ist letztlich persönlicher Geschmack und keine Glaubensfrage. Der Vorteil eines 7 m Kwas gegenüber z.B. einem 6 m VI oder Alkoven (ausgenommen die Breite) erschließen sich mir jedoch nicht, die Parkplatzsuche mit einem 7 m Kawa dürfte sogar eher noch schwieriger sein. Kai |
Anzeige
|