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Ducato Bj. 1990, LMC Alkoven 6,60m- Kompletter Neuaufbau :-) 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 21


jonnytheonly am 29 Jan 2017 09:14:56

Ich hoffe, es geht bald wieder weiter. Bin schon gespannt. :mrgreen:

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donaldmobil am 29 Jan 2017 13:54:00

frach' mich ma! :)
Habe allerdings derzeit 2 Handicaps: 1. Schulter OP vor ca. 2 Wochen (zu Glück nur die kleine Version ohne Sehnenriss!) und zu anderen die Temperaturen. Plane nämlich jetzt mal GfK zu versuchen.

Vor der OP hatte ich im Keller eine "Testkante" gebaut und mal experimentiert:
3-lagig, 4+6+8 cm breites Gewebeband, in einem Durchgang verarbeitet. - Hier mal Fotos der ersten Versuche vor der OP:




Ich finde, das sieht für den Anfang ganz gut aus und wirkt auf mich sehr stabil und steif. Radius ist vorher ca. 6mm gefräst, Fläche mit Excenterschleifer angeschliffen. Das ist allerdings ein ziemliches Gepappe und wird mir wahrscheinlich nicht so viel Spaß machen wie die Aluleisten- Variante (und ist auch deutlich mehr Arbeit), dafür habe ich das Gefühl, es lohnt sich, es mal zu probieren. Wirkt irgendwie sehr homogen.

Ich will - wenn die Schulter es wieder zu lässt - noch ein paar Tests machen mit dem Stemmeisen :D - mal sehen, wie innig sich das mit dem Untergrund verbunden hat. Da es hier keine mechanische Verbindung gibt (Schrauben), muss das dauerhaft absolut eklig fest sein. Wenn nicht oder falls ich an meine Grenzen stoße, kann ich ja immer noch Alu nehmen.

Der Plan ist: Wenn es draußen über 10° ist, werde ich die Kante laminieren. dann kommt endlich das Zelt weg. Dann kommen erst mal die Durchbrüche für Fenster usw. und im Sommer wird das Material "getempert", also mal richtig erhizt. Dann erst will ich die Spachtel- und Lackierarbeiten machen.

Jetzt besorge ich mal so langsam das Material; der Plan: "langsames" Epoxy (so ab 2h Topfzeit) und Gewebeband ca. 200g 4-8cm breit, möglichst diagonal gewebt - mal schauen ob ich das bekomme; zur Not schneide ich die beiden unteren Lagen selbst in Streifen und mache nur die feine Decklage mit geradem Gewebeband.

Auf jeden Fall setze ich mir keine Deadline, sondern mache so lange, bis ich zufrieden bin.

-

donaldmobil am 12 Feb 2017 23:52:05

Tja, die laminierte Kante sah zwar gut aus, hat aber den Stemmeisentest nicht bestanden:




Das Pronblem war zum Einen, dass der Untergrund nicht ausreichend angeschliffen war. Mit dem Excenterschleifer und auch mit der Flex war zu schwach.

Gebracht hat es dann eher der Bandschleifer (Schliff bis in das Gewebe) in Verbindung mit anderem Glasfaser-Material (45°, nicht gewebt, sondern so verkettet, da dringt das Epoxy besser durch). Hier musste man teilweise schon in das "Fleisch" reinhauen, um das zu lösen. Trotzdem löste es sich andernorts flächig ab - zum Anderen lag das am Epoxy-Material, was eher so ein Standardmaterial war (schlechte Durchdringung, schlechte Haftung).



Bis jetzt das beste Ergebnis hat - leider - Polyester gebracht - stinkt sehr, tränkt aber hervorragend und haftet auch sehr gut - wie gewünscht "kämpft" hier jeder Zentimeter und jede Lage einzeln. Hervorragende Verbindung zum (Polyester-)GfK des Untergrundes, ebenfalls mit dem Bandschleifer angeschliffen.



Ich werde es jetzt noch einmal -wenn verfügbar - mit einem speziell auf meine Anforderung zugeschnittenem Epoxy- Material versuchen (hohe Viskosität, hohe Anhaftung, hohe Durchdringung der Glasfaser); entweder das entspricht dem Polyester-Ergebnis oder ich nehme am Schluss eben Polyester.

Ich werde dann noch mal einen Versuch speziell für die Optik machen (je 5,5cm abkleben und schleifen, dann 2-lagig mit der endgültigen Version laminieren, dann das Ganze mal abziehen und schauen, wie das am Ende aussieht), aber ich bin momentan so bei 75-80% bei der GfK-Kante (auch wenn es eine Mords-Arbeit ist...)Schlimmstenfalls muss am Ende alles gespachtelt, geschliffen und lackiert werden :-( Bin jedenfalls froh, dass ich mr den Versuchsaufbau gegönnt habe.

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skysegel am 13 Feb 2017 08:01:05

Auf dem Gelcoat hält das nicht. Das muss bis auf das Laminat abgefräst werden. Das ist wahrscheinlich die eigentliche Herausforderung, weil das Gelcoat bei dem dünnen Material wahrscheinlich nicht dicker als 0,3 bis 0,5 Millimeter ist (bei einer Gesamtstärke von 1,5 bis 2 mm? ). Hab ich auf Seite 17 schonmal geschrieben.

Gruß
Ulli

donaldmobil am 13 Feb 2017 08:40:46

skysegel hat geschrieben:Auf dem Gelcoat hält das nicht. Das muss bis auf das Laminat abgefräst werden. Das ist wahrscheinlich die eigentliche Herausforderung, weil das Gelcoat bei dem dünnen Material wahrscheinlich nicht dicker als 0,3 bis 0,5 Millimeter ist (bei einer Gesamtstärke von 1,5 bis 2 mm? ). Hab ich auf Seite 17 schonmal geschrieben.

Gruß
Ulli

ja- weiß ich - hatte ich auch im Gedächtnis. Aber ich hatte auch mit der Flex- bestimmt 0,5mm mindestens runter (sieht man auf dem einen Foto), hat aber trotzdem nicht gehalten. Cbra meinte, es sei möglicherweise Trennmittel - ich denke, es ist einfach so, dass Kohäsion meist besser ist als Adhäsion - aber mal schauen, werde heute mal Kontakt zu Spezialisten aufnehmen, was die mir so anbieten können.
Auf jeden Fall wäre mir Epoxy zur Verarbeitung lieber...

skysegel am 13 Feb 2017 11:05:38

donaldmobil hat geschrieben: Aber ich hatte auch mit der Flex- bestimmt 0,5mm mindestens runter (sieht man auf dem einen Foto), hat aber trotzdem nicht gehalten.

Das Gelcoat muss komplett weg und das (transparente) Laminat frei liegen. Das Gelcoat ist so dicht, dass darauf nichts hält. Das ist anders als eine Lackschicht, die man nur anschleifen braucht, damit sich die folgende Schicht ordentlich mit der vorhergehenden verklammert.

Gruß
Ulli

donaldmobil am 13 Feb 2017 11:24:40

skysegel hat geschrieben:Das Gelcoat muss komplett weg und das (transparente) Laminat frei liegen. Das Gelcoat ist so dicht, dass darauf nichts hält. Das ist anders als eine Lackschicht, die man nur anschleifen braucht, damit sich die folgende Schicht ordentlich mit der vorhergehenden verklammert.

Gruß
Ulli



genau -- es geht bei den Fotos immer nur um die ersten 3-4 cm Kante - hatte extra hinten was stehen lassen, um mit dem Stemmeisen dazwischen zu kommen. Das Polyester ist eingefärbt... nix transparent...

Kajakus am 13 Feb 2017 12:26:58

Moin moin zusammen,
wer diese Arbeit machen darf, hat es nicht einfach. Wenn man einige Grundregeln beachtet geht es aber ganz gut.
1. Abkleben mit Klebeband. Dazu zuerst die Schutzfolie für die großen Flächen, die nicht bekleckert werden sollen mit Tesapack ankleben. Daneben kommt das Klebeband (dickes, schwach gekrepptes Papierband. nicht das dünne, und nicht das stark gekreppte !) Das wird die Endkante, bis dort wird auch sehr gründlich angeschliffen.
2. Nach Reinigung wird dieses Klebeband mit einer weiteren Lage Papierklebeband ca.3-5mm überdeckt abgeklebt. das wird die Begrenzung für das Laminat.
3. Die Gewebestreifen auflegen, dazu am Besten die Fläche schon mit etwas Harz einstreichen, dann bleiben die Streifen besser am Platz. Danach erfolgt die vollständige Tränkung.
Thixotropiertes Harz bleibt besser im Laminat und bildet nicht diese vielen Laufnasen.
4. Mit etwas Fingerspitzengefühl wird dann, bevor das Harz komplett hart wird (Geleezustand) nur das oberste Klebeband entfernt. Überhängende Faserstreifen dabei mit Cuttermesser zerschneiden.
5. Die Oberfläche nach Härtung mit groben Schleifpapier Glätten, eventuell vorsichtig mit einem Messer/Stecheisen die vorstehenden Pickel entfernen.
6. Falls das verbliebene Klebeband Risse und Löcher hat, besser austauschen gegen neues.
Nun wird das Topcoat aufgetragen, und vor der Aushärtung auch hier das Klebeband abgezogen, um eine schöne glatte Kante zu bekommen.
7. Wenn nun die Kante gelungen ist, wird die Schutzfolie entfernt, die als erstes angebracht wurde.

Die Entfernung der Klebestreifen zum richtigen Zeitpunkt ermöglicht wirklich müheloses Arbeiten.
Bei diesen Arbeiten ist die sorgfältige Abklebevorbereitung das AHHH und OHHH für ein gutes Ergebnis.
Das ist natürlich nur meine Empfehlung,
Kajakus

donaldmobil am 13 Feb 2017 12:56:21

Kajakus hat geschrieben:Bei diesen Arbeiten ist die sorgfältige Abklebevorbereitung das AHHH und OHHH für ein gutes Ergebnis.
Das ist natürlich nur meine Empfehlung,
Kajakus

Hi,
Danke - genau zum richtigen Zeitpunkt - muss ich mr nicht alles selbst überlegen... :-)

Bis auf das Klebeband - da habe ich glaube ich was Besseres: nennt sich Putzband, da gibt es auch verschiedene - nicht das Gewebe, sondern das Feine.
Das klebt super, wo es soll, bietet keine Unterlaufmöglichkeit und geht trotzdem super gut und völlig rückstandsfrei wieder ab. gibt es (und habe ic schon) in 40mm Breite.

AAber das stimmt: hier sollte man - und werde ich - Sorgfalt drauf verwenden, dann wird das schon. Das mit den 5mm über die angeschliffene Schicht kleben finde ich gut.

Ich werde aber wahrscheinlich mit dem Bandschleifer die Kante nicht 100% gerade hinbekommen, entweder bekomme ich das mit Kontrastfarbe hin (dunkelgrau, den Aluleisten nachempfunden) oder ich muss halt doch spachteln. Habe eh die Oberfläche noch nicht glatt hinbekommen, man sieht die Gewebestruktur noch. Folienabdeckung hat Falten geworfen, also auch nicht 100%, und da jetzt noch ne Winkelform mit Folienabdeckung oder Trennmittel zu bauen, das ist mir echt zu viel.

Bootskip am 13 Feb 2017 20:03:17

Hallo Olaf,
ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie es möglich sein soll, die Fasern der Gfk-Bahnen derartig freizulegen das sie kraftschlüssig mit Harz umschlossen werden können.
40 lfd. Meter Gfk-Kanten derartig zu präparieren ist doch ein Aufwand der in keiner Relation zum Ergebnis steht. Dicht werden die Ecken doch auch in herkömmlicher Weise mit Alu-Eckprofilen.
Hersteller wie Omocar oder Bimobil bauen mit derartigen Eckprofilen und PU-Klebstoffen sehr haltbare und langlebige Fahrzeuge. Ein damit gefertigter Aufbau hält doch sicher noch solange wie das 92er grundsanierte Fundament.
Wenn Du das so spitzenmäßig wie bisher weiter baust wird der LMC sowieso besser werden als er jemals das Werk verlassen hat. Und so hast Du sogar realistische Chancen noch in diesem Jahr damit zu Reisen.
Deiner Schulter wünsche ich gute Besserung, Dir gutes gelingen und uns noch interessante Bilder zum staunen und bewundern. :daumen2:

pippifax am 13 Feb 2017 23:18:33

Lade Dir doch mal den Produktekatalog aus --> Link runter. Dutzende von konkreten Verarbeitungshinweisen. Mit diesen Produkten habe ich mir ein neues Sandwich gebaut für den verfaulten Boden in der Garage meines Adria aus 2002. Zwischenräume mit XPS ausgefüllt. Mit Ring und Epoxy überzogen. Das wird das Alter des Fahrzeugs bei weitem überdauern.




Hoffe, das hilft

donaldmobil am 14 Feb 2017 00:08:01

Bootskip hat geschrieben:Hallo Olaf,
ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie es möglich sein soll, die Fasern der Gfk-Bahnen derartig freizulegen das sie kraftschlüssig mit Harz umschlossen werden können.
40 lfd. Meter Gfk-Kanten derartig zu präparieren ist doch ein Aufwand der in keiner Relation zum Ergebnis steht.


Umschlossen wohl nicht, aber das Material scheint zumindest einzusinken und verbindet sich wirklich fast homogen mit dem GfK der Seiten - zumindest bisher mit Polyester.
Na ja... und wenn das Ganze am Ende dann genau so ist, wie ich mir es vorstelle, dann wird es sich schon gelohnt haben. Aber hast schon Recht: Das ist eine Menge Arbeit, die wenig Spaß macht...


Bootskip hat geschrieben: Dicht werden die Ecken doch auch in herkömmlicher Weise mit Alu-Eckprofilen.


Jaaaa... denke ich auch... aber wenn ich das mit GfK wirklich hinbekommen sollte, fände ich es besser.. hätte ich einfach so ein "trockeneres" Gefühl :-)... ich hab nämlich seit dem Abriss ein "Feuchte-Trauma"... (nicht zu verwechseln mit einem feuchten Traum - also wirklich!!! :roll: ...)

Ob ich es hinbekomme (also das GfK) , wird sich bald zeigen... die Richtung scheint zu stimmen. Wenn nicht, kann ich ja immer noch Aluleisten nehmen...

Bootskip hat geschrieben: Und so hast Du sogar realistische Chancen noch in diesem Jahr damit zu Reisen.


DAS allerdings wage ich mittlerweile zu bezweifeln :-) (Deswegen haben wir auch noch mal Mallorca gebucht... War ich meiner Frau zur Silberhochzeit schuldig - halbfertiges Wohnmobil, möglicherweise mit Matratzen auf dem Boden fand sie nicht gut...)
NICHTS ging bisher in der Zeit, in der es sollte. Daher habe ich Zeitplanung aufgegeben ("der Weg ist das Ziel" und so) . Obwohl: Dicht, mit Fenstern drin und fahrbereit und mit Kofferraum könnte er schon sein - aber alleine was sich beim Nachdenken so an Arbeiten unter dem Auto auftut, ist schon gigantisch... Verkleidung von Kofferraum und Seitenteilen, Duschtasse, Wassertanks und Gastank, die ganzen Leitungen, teilweise mit neuem Unterbodenschutz... das alleine sind 3-4 Wochen, fürchte ich.

Aber erst mal kommen ja jetzt die Ecken oben dran. Wenn das überstanden ist, kann ich schon viel leichter atmen; dann kommt das Zelt weg und die Kiste ist dicht. Dann ist der ständige Druck mit den Nachbarn weg, und ich kann nicht nur wie bisher 3 halbe Tage in der Woche dran arbeiten, weil die ganzen Möbel und so auch im Keller und drinnen gemacht werden können. 8)


Ist übrigens ein 90er Baujahr... noch 3 Jahre bis zum Oldtimer ... dann ist er sicher fertig.

cbra am 14 Feb 2017 10:39:15

mit der richtigen vorbehandlung (kajakus hats ja perfekt beschrieben) und dem passenden harz wird das sicher gut und v.a. perfekt dicht und stabil.

und wenn dein zeitplan etwas entspannter wird ist das der qualität und dem lebensgefühl zuträglich

viel erfolg weiterhin

Kajakus am 14 Feb 2017 15:48:24

Moin Donaldmobil,
das Du etwas übst, ist ein guter Weg, Übung macht den Meister.
Wenn Du mit Polyesterharz arbeitest, solltest Du als erste Lage eine dünne Glasmatte nehmen (150 gr/qm), die haftet besser an, und lässt sich nicht so leicht abreissen wie Gewebe.
Danach legst Du 2 Gewebebänder (ca. 250-400 gr./qm) darüber, das reicht bestimmt.
Wenn Dir die Gewebestruktur zu stark ist, kannst Du mit mehrmaligem Gelcoat-Auftrag für eine glatte Oberfläche sorgen. Das Gewebe darf nicht stark geschliffen werden. Als Abschluß kommt dann der Schluss- Anstrich mit Topcoat.
Diese unverstärkten Harzschichten sind in jeder RAL- Farbe zu bekommen. (Beim Bootsbauer natürlich) und im Fachhandel.
Vergiss nicht, für eine schöne saubere Kante ist Dein ordentliches Abkleben sehr wichtig ! Ich vergaß, die großen Wandflächen werden natürlich mit Folie und Tesapack vor Bekleckern geschützt.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 14 Feb 2017 23:34:35

Kajakus hat geschrieben:Vergiss nicht, für eine schöne saubere Kante ist Dein ordentliches Abkleben sehr wichtig !


hababer dann nen Absatz an der Kante (mehrmaliges Gelcoat und Topcoat)...

Kajakus am 15 Feb 2017 00:17:56

Hallo Donaldmobil,
natürlich bekommst Du eine sichtbare Kante mit Laminatstreifen, die ist aber nicht so hoch, wie die einer Alukante.
Möchtest Du einen fast unsichtbaren Übergang, bleibt Dir noch das Glasmatte-Laminat, was Du an den Übergängen ganz flach schleifen kannst,(bei Gewebe sollte nicht viel geschliffen werden) und das Topcoat im gleichen Farbton Deiner Platten nimmst.
Für Dein Vorhaben würde ich Dir das allerdings nicht empfehlen, es macht sehr viel mehr Arbeit und Schleifstaub. Im Zuge Deiner Übungen, kannst Du es ja mal auf 30 cm Testen.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 15 Feb 2017 09:39:25

Kajakus hat geschrieben:Hallo Donaldmobil,
natürlich bekommst Du eine sichtbare Kante mit Laminatstreifen, die ist aber nicht so hoch, wie die einer Alukante.

Stimmt - gutes Argument :-) und das würde ich auch farblich absetzen... wenn ich das -auch ohne Übung - gut hinkriege, könnte das sogar recht gut aussehen...

Ich hoffe, ich bekomme am Sa. das neue Testmaterial (Epoxy). Wir werden sehen...

brainless am 15 Feb 2017 21:22:37

Hallo donaldmobil,

hier verhökert jemand die Restbestände seines Campingladens.
Vielleicht was für Dich dabei:
Suche in der Bucht nach Verkäufer michaela9168
Hier im Marktplatz hat sie auch schon angeboten:
--> Link


Viel Glück,


Volker ;-)

donaldmobil am 18 Feb 2017 11:31:37

ALso - Bruchtests abgeschlossen - hier sind die Gewinner; laminiert wurden jeweils 2x 325g Gewebe/Gewebeband mit 45° Faserverlauf,

Beide sind brauchbar, z.B. hob sich bei der Extrembelastung Stemmeisen immer nur ein kleineres Stück ab, die Kante selbst / der Verbund blieb dabei intakt (Es konnten also nicht wie bei dem Material vorher ganze Placken am Stück abgehebelt werden; ANschliff usw. war natürlich vergleichbar).
Die Topfzeiten waren bei beiden Materialien gleich (ca. 30 Minuten).

1. Polyester




Vorteile Polyester: mit Abstand besserer Faserverbund, hohe Festigkeit, preiswert, Baumarktmaterial ist ausreichend und kann vor Ort besorgt werden.
Nachteile Polyester: während der Verarbeitung sehr gesundheitsschädlich (-> ständig Schutzmaske tragen), Mischung schwieriger genau einzustellen; aktuell: Witterungsbeständigkeit insbesondere bei Hitze, Kälte, Temparaturwechseln auf Dauer unbekannt. Verbindung mit Gelcoat unbekannt


2. Epoxydharz mit hoher Haftkraft




Vorteile Epoxy: Ebenfalls hohe Haftung, hohe Festigkeit, angenehme Verarbeitung
Nachteile Epoxy: Faserverbund ca. 30% schwächer als Polyester, Witterungsbeständigkeit muss auch geprüft werden, scheint mir aber höher zu sein. Nicht im Baumarkt vor Ort verfügbar. Höherer Preis.

Vielleicht habt Ihr ja dazu noch was zu sagen :roll: ??

cbra am 18 Feb 2017 12:10:30

Wir stehen ja ohnehin in Kontakt, dennoch hier nochml meine Schlagworte

ich arbeite seit ca 40 jahren mit harzen, seit gut 20 habe ich polyester ausgeschieden, es kann mMn für meine anwendungen nichts besser als Epoxy (oder PU). im Anlagenbau hat es noch gut Platz, aber darum geht es hier nicht.

warum du eine schlechte faserhaftung erzielst verstehe ich nicht, i.a. sind die epoxytypen da sehr gut, evtl. waren bei deinen versuchen die temperaturen zu kalt - damit entweder zu zähflüssig zum tränken im mikrobereich, oder restfeuctigkeit wegen taupunkt auf deinem gfk. vielleicht ist den UP harz da toleranter gewesen.

UP ist i.a. spröder, und damit anfälliger für risse / absplitterungen.

gute epoxyharze sind sehr lange beständig, ich würde aber jedes harz schützen, mMn am besten mit Filler/Primer und dann 2K acryllack. solche aufbauten habe ich über 10 jahre in der freibewitterung - keine probleme.

du kannst mit beiden harzen glücklich werden, nimm womit du dich sicherer fühlst und wo du dich wohler fühlst.

viel erfolg !

Kajakus am 18 Feb 2017 12:58:42

Moin moin zusammen,
die Haftung sieht, auf den Bildern, nicht schlecht aus.
Wenn man aber mit Gewalt und Stecheisen arbeitet, gibt jedes Laminat auf.
Bei Geweben kommt hinzu, daß sich große Kräfte durch die langen Fasern aufbauen lassen, die es bei kurzen Mattefäden nicht gibt.
Wo gründlich angeschliffen wird, bekommt man auch ausreichen Haftung .
Schöne Grüße,
Kajakus.

1ruediger am 18 Feb 2017 19:33:27

Hallo Donaldmobil,

Ich bin begeistert von deinem Neuaufbau. Den mut hatte bestimmt noch keiner? Ich habe ebenfalls an verschiedenen Stellen Torf, du hast mich überzeugt da selber von Grund an ranzugehen. Mach weiter so, ich hoffe das deine Schulter bald wieder mitmacht und auch durchält.
Grüsse aus dem hohen Norden
Rüdiger

donaldmobil am 19 Feb 2017 11:29:35

1ruediger hat geschrieben: Ich habe ebenfalls an verschiedenen Stellen Torf, du hast mich überzeugt da selber von Grund an ranzugehen.

Hallo Rüdiger,
willst Du das auch so richtig mit Abriss machen?

Nur zur SIcherheit: Dann möchte ich und solltest Du Dir folgende Fragen stellen:
Habe ich die räumlichen Voraussetzungen?
Kann ich die Tätigkeiten, die da nötig sind (oder kenne ich Leute, die das können und mir helfen?)
Habe ich die nötigen Hilfsmittel (Geld, Werkzeuge usw.)?
Und: HABE ICH KEINE DEADLINE :-D?

jetzt zum Beispiel bin ich in einer schwierigen Phase: Das Gehäuse steht und weckt Phantasien von - na eben Wohnmobil, aber es stehen gerade ziemlich langwierige, für mich teilweise unbekannte Arbeiten an wie z.B. die Außenabdichtung. Bis zum ersten Möbelstück stehen außerdem noch der Boden (Überhänge links und rechts, Kofferraumverkleidung), die Durchbrüche für Fenster, Türen und Klappen, die Isolierung, die Innenverkleidung und die Innengestaltung aus.

Na ja, und wenn ich an so einen Punkt wie jetzt komme (mit den ganzen Tests usw.), muss ich immer die Geschwindigkeit raus nehmen, den Fokus vom Ziel (Wohnmobil) auf die Arbeit lenken, die gerade vor mir liegt.
Aber darum geht es mir.

Wenn mein Ziel alleine ein funktionierendes Wohnmobil gewesen wäre, hätte ich sicher ein Anderes gekauft, statt die Entscheidung "Totalabriss" zu treffen, und evtl. noch mal drüber nachgedacht alle Möbel aufzugeben usw.

Deswegen:
Wenn Dein Ziel in erster Linie ist, dass Dein WoMo wieder fit ist und Dich das motiviert, eine bisher immer geduldete Torfsituation anzugehen, etwas besonders gründlich zu machen oder so: Super! Mach' es. Aber versuche unbedingt den Aufwand gründlich zu analysieren und eine bewusste Entscheidung zu treffen, und wenn es Dir das dann wert ist, ist alles gut.

Aber wenn Du z.B. zu Ostern damit wegfahren willst und die Rückwand und Teile des Bodens komplett raus müssen, dann musst Du Dich wohl entscheiden.

Na ja: und wenn Du da auch so einen Selbsterfahrungstrip draus machen wolltest wie ich: willkommen im Club :-)

In jedem Fall helfe ich und sicher auch alle Anderen hier im Forum dabei und wenn Du dann die Geduld hast, das durchzuziehen, wird das Ergebnis sicher optimal.

1ruediger am 22 Feb 2017 23:24:18

Moin donaldmobil,

den Aufwand hast du sehr detailiert dokumentiert! Das gibt mir noch etwas zu denken aber durch meine bisherigen Erfahrungen mache ich im Moment Flickschusterei. Vor zwei Jahren musste ich den Alkoven sanieren, dabei habe ich feststellen müssen, dass der Torf noch weiter in die Seitenwände vorgedrungen ist. Im Herbst des letzten Jahres bemerkte ich dann einen größeren Wasserschaden im Heck.

Ich baue grad ein Carport 9 x 4 x 3,5 m, wenn das fertig ist machen wir nochmal einen schönen Sommerurlaub in Kroatien und denn wird es wohl losgehen. ein Problem stellt sich mir grad bei der Reperatur des Hecks, ich bekomme keinen Caravankleber, mein örtlicher Händler will nichts mehr verkaufen. der nächste ist ca. 70 km weiter und ob der was an einen Fremden rausrückt :cry:

Werde mich dann sicherlich melden und es hier einstellen.

Dir noch viel Spass.

Rüdiger

donaldmobil am 23 Feb 2017 10:45:08

1ruediger hat geschrieben:Werde mich dann sicherlich melden und es hier einstellen.
Rüdiger


Mach dann aber einen neuen Post auf und schicke mir nen link bitte..

emil77b am 23 Feb 2017 17:01:23

Moin Rüdiger,

bei Ottozeus kann jeder Gewerbetreibende den Caravankleber bestellen. Vll. hilft Dir dieser Tip weiter :)

Gruss Emil

1ruediger am 23 Feb 2017 21:03:17

Moin Emil,

ich danke dir für deinen Hinweis.

Gruß
Rüdiger

donaldmobil am 25 Feb 2017 14:57:42

So- Umsetzungsphase beginnt:

habe für den Bandschleifer einen Anschlag gebaut - damit kann man die Breite mm-genau einstellen:










heute ist erst mal Schluss - Geburtstagsfeier - Mittwoch geht es weiter.

donaldmobil am 18 Mär 2017 11:48:54

Moin.
So - geschliffen ist jetzt alles - eine echte Sch... Arbeit, mein lieber Scholli...
Geht nur mit schwerem Atem - und sonstigem Schutz.













(Hier seht Ihr übrigens nur die "Problemzonen", der Rest war unproblematisch)



Habe insgesamt ca. 52 m Kante geschliffen - ohne den Anschlag nicht denkbar - mit ging es super.

Von innen sieht das ohne das Gel- und Topcoat so aus:


Am Donnerstag war es endlich so weit: >22° im Zelt - konnte das komplette Dach hinten bis zum Alkoven laminieren - ich denke, das wird was. Habe jetzt 450g Matte ca. 5cm-Streifen über die Kante gelegt und darüber 45°- 225g- Band 9cm und- was soll ich sagen: hält super und sieht auch ganz ok aus - wird noch bearbeitet.

Und dicht ist es auf alle Fälle - wurde schon getestet:
Ich hatte nämlich ein Schockerlebnis, das mich an alte Zeiten erinnert hat: Ich kam vor ca. 2 Wochen zumv Auto und musste feststellen, dass an einer Stelle ca. 10mm Wasser standen :eek: :denk: :wolke:

Das Zeltdach war nämlich undicht und da ist das Wasser einfach durch die unversiegelten Ecken des Aufbaus gekommen.....

Na ja: trockengelegt, und jetzt, nachdem die Kanten geschlossen sind, ist alles schon mal dicht.
Wenn da noch Gelcoat und Topcoat drüber sind, dürfte das Thema ein für alle mal erledigt sein.
Jetzt wird beim nächsten warmen Tag der Rest laminiert, dann wird die Kante beschnitten, dann werde ich das Gelcoat- Klebeband wohl noch mal richtig kleben und wenn dann das eingefärbte Gelcoat (elfenbein) drauf ist, dürfte das ganz gut aussehen - und vor Allem: super-dicht sein.


So viel zur Hoffnung :-)

cbra am 18 Mär 2017 22:25:07

freut mich sehr dass du das so gut hinbekommst und auch überzeugt bist das richtige zu tun.

deine test und versuchsreihen waren der richtige weg

so wirst du wirklich nur ein wasserproblem bekommen 2wenn du einen mechanischen schaden - einschlag hast, ansonsten sollte das viele jahre problemlos und wartungsfrei trocken bleiben

donaldmobil am 02 Apr 2017 13:28:06

Hallo , liebes Forum,
der nächste warme Tag hat auf sich warten lssen... aber seit 2 Tagen bin ich -ENDLICH!!!) heftig am Laminieren, weil die Temperaturen es zulassen. Mords Sauerei, läuft aber ganz gut; bin jetzt bis auf die Unterkante mit dem ersten Durchgang fertig. Wenn das so hält wie in den Tests, war das die absolut richtige Wahl! Wirkt jetzt schon super dicht und stabil. Das 45°-Gewebeband lässt sich super verarbeiten.

Gerade an den schwierigen Stellen wie Anschluss Führeraus oder Alkoven bin ich absolut beruhigt. Ist halt eine Schweine Arbeit - aber lohnt sich!

Ich habe mir jetzt einen Anschlag gebaut und werde die Laminat-Kante exakt bei 5cm gerade abschneiden. Dann kommt das Klebeband weg und ein Anschlag hin - will den Anschluss mit Polyesterspachtel gestalten. auf dem letzten Zentimeter gibt es Stellen, wo das Laminat nicht ganz bis zum Rand ging, und das wird gespachtelt. Hab' ich schon erwähnt, dass das nicht meine Lieblingsarbeit ist? :?

Meine weiteren Fragen:

1. Anschließend will ich das Gelcoat aufbringen. Hält das auf angeschliffenem Polyester- Feinspachtel?

2. Wie ist die Reihenfolge:

Spachtel - Gelcoat - Topcoat

oder geht auch
Gelcoat - Spachtel - Topcoat?

3. Muss ich für das Coating irgendwas anschleifen/aufrauhen? Hält Spachtel auf ungeschliffenem Topcoat? Wahrscheinlich nicht, oder?

4. Sonst irgendwelche Tipps?

5. Wie sieht es aus mit Lack auf Topcoat - anschleifen? Grundieren?

Na ja- besorge noch mal Gewebeband für unten und dann geht's erst mal ans Abschneiden...

skysegel am 02 Apr 2017 19:03:44

Gelcoat wird eingesetzt, wenn du in eine Negativform laminierst. Dann ist das die erste Schicht, die eingebracht wird. Wenn das nicht unter Luftabschluss abbindet, bleibt das soweit ich weiß klebrig. Das was du brauchst, ist nur das Topcoat. Hat die gleiche Funktion wie das Gelcoat, ist aber die letzte Schicht, die aufgebracht wird und härtet an der Luft vollständig aus. Da Polyesterspachtel auch nur Polyester mit Füllstoffen ist, seh ich nicht, warum Topcoat darauf nicht halten soll.

Gruß
Ulli

Kajakus am 05 Apr 2017 11:57:30

Moin moin Donaldmobil,
das Deine Laminierarbeit eine "Mordssauerei" ist, liegt eventuell an Deiner fehlenden Übung. Bei solchen kleinen Flächen dürfte nicht viel daneben gehen.
Viel "Dreckarbeit" ersparst Du Dir, wenn Du die Kanten im angehärteten Zustand mit einer Messerklinge besäumst, statt später zu schleifen. Das mit der ordentlichen Abkleberei gehört dazu.
Die Polyesterspachtelmassen sind nur zum Einebnen von Oberflächen geeignet, haben keine gute Festigkeit.
Gelcoat kannst Du auch stattdessen nehmen, es lässt sich wegen der Klebrigkeit an der Oberfläche aber schlecht schleifen.
Wenn Du die Oberfläche Deiner Kante optisch fertig gestaltet hast, kommt als Abschluss das "Topcoat" darauf. Das Klebeband ziehe bitte dann sofort ab, sonst sieht die Kante nicht gut aus.
Wenn Auf Topcoat lackiert werden soll, muss wie überall, wieder angeschliffen werden.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 05 Apr 2017 14:01:32

für Kajakus: Danke für die Zusammenfassung.
Kann ich auf Gelcoat mit Polyesterspachtel spachteln?
muss ich Gelcoat anschleifen vor dem Topcoat?

ALs Sauerei habe ich mehr die -zig Einmalhandschuhe und das Gepappe gemeint :-)

Olaf

Kajakus am 05 Apr 2017 14:52:43

Moin Olaf.
wenn Du Polyester- Spachtelmasse auf Gelcoat trägst, brauchst Du nicht vorher anschleifen. Wenn es wegen einer zu unebenen Oberfläche nötig ist, geht es am Besten mit einer Ziehklinge. Danach wirst Du sicher die Spachtelmasse mit Schleifen in Form bringen.
Erst wenn Du das Topcoat wieder überstreichen möchtest, muss angeschliffen werden.
Schöne Grüße,
Kajakus, der immer Gummihandschuhe verwendet.

donaldmobil am 22 Apr 2017 14:07:01

Kurzer Zwischenstand:
habe beschlossen, die ganze Kante zu spachteln, da das - wahrscheinlich mangels Übung - mir zu unregelmäßig ist (musste auch das Glasfaser-Gewebeband schmälern, was zusätzlich zu einer ungleichmäßigen Kante geführt hat).
... abgeklebt ist jetzt, aber es ist wieder mal zu kalt.
Nach dem Spachteln wird mindestens 1x geschliffen und dann kommt gleich Topcoat drüber. Später kommt an den Rändern noch mal Acryllack als Streifen drüber, was die Kanten zusätzlich versiegeln soll (oder soll ich Folie nehmen?)
Wenigstens habe ich im Keller mal angefangen, die Schürze in Stand zu setzen.

Ich hab gemerkt, dass ich innen erst anfangen will, wenn außen weitgehend fertig ist.
Hoffentlich wird es bald wärmer...

LGO

Kajakus am 22 Apr 2017 19:29:00

Hallo Olaf,
spachteln und schleifen macht leider auch viel Arbeit und Dreck. Beim Schleifen achte darauf, daß Du nicht die Fasern der Gewebebänder zu stark schwächst.
Viel Spaß weiterhin,
Kajakus.

donaldmobil am 29 Apr 2017 17:14:54

Mist - schon wieder zu kalt...

Also einen Vorteil hätte die Sache mit der Aluleiste schon gehabt: ich wäre längst fertig. Und es wäre weniger Arbeit und Dreck... Stehe zwar immer noch zu GfK, bin aber etwas gefrustet.
Ich möchte aber auch noch nicht innen anfangen, weil ich dann das Gefühl hätte, 100 Baustellen niocht abgeschlossen zu haben - erst außen weitestgehend (inkl. baldiger Lackierung des Führerhauses (wenn es jemals wiweder warm genug sein sollte :roll: ) und dann geht es an die Innenverkleidung, Isolation und dann an die Fenster und Klappen.

Momentan vertreibe ich mir die Zeit mit sehr ungeliebten Aufgaben -

Stoßstangenverkleidung (wird mit der Lackierung weiterbearbeitet)
vorher..

Formenbau:

Einbau...

und Rohbau (Finish gibt's bei Lackierung)



Und Motorhaube:
Vorher:

Reparatur:




Und Rohbau (wird auch beim LAckieren gefinished):





Und schließlich noch Himmel:
vorher (oben)


saugfähigen Untergrund absperren:



... und Kunstleder drauf (sah vorher schon so angefressen aus):



Trotzdem gefrustet... :(

emil77b am 06 Mai 2017 10:51:23

Moin Olaf,

Deine Himmel- Kunstleder- Variante gefällt mir. Mein halbherziger Textilfarbspay-Versuch leider nicht :cry:

Gruss Emil

donaldmobil am 07 Mai 2017 13:36:50

emil77b hat geschrieben:Moin Olaf,

Deine Himmel- Kunstleder- Variante gefällt mir. Mein halbherziger Textilfarbspay-Versuch leider nicht :cry:

Gruss Emil


Danke - kann man sicher auch nachrüsten - Kunstleder gibts im Web, Wenn Dein Textildfarbspray das Material abgesperrt hat, ist das doch nur noch ein kleiner Aufwand - geht mit etwas Fummelei sicher auch im "eingebauten" Zustand...

Obwohl: wenn ich mal "fertig" bin :lol: werde ich so was wahrscheinlich auch nicht mehr so leicht angehen...

donaldmobil am 07 Mai 2017 14:22:12

Kurze Zwischennachricht: es geht endlich weiter - gestern war es ein paar Stunden >18°C und ich konnte endlich mit dem Spachteln der Kante anfangen...
Könnte klappen, dass ich mich nicht schämen muss :-), ist aber echt eine Heiden-Arbeit. werde mindestens 2x spachteln, dann dürfte es gehen.

Der Weg, den ich mir jetzt ausgesucht habe, geht so:
Abkleben alles in 2 unterschiedlichen Breiten (Spachtelkante und Gelcoat)
1. Spachtelschicht (sofort 1. Breite abziehen!)
Schleifen
2. Spachtelschicht
Schleifen
Topcoat (2. Klebestreifenschicht sofort abziehen)

Da drüber werde ich dann später noch mal mit Acryllack lackieren, um den Topcoat- Ansatz zu versiegeln (oder vielleicht Autofolie...)



Hier -speziell auch für Kurt (Du wolltest ja mal so 'ne Kante sehen), auch schon im frühen Stadium bis zum 1. Schliff.

WIe gesagt: vom Arbeitsaufwand her echt unvernünftig, aber vom Ergebnis her, hoffe ich, dann super. Die Kante schimmert jetzt so unter 2mm dickem GfK durch, und die Rundung sieht auch ganz gut aus, wenn ich sie durchgängig hinbekomme.

1.Stufe: laminiert, im Vordergrund ein Experiment mit gefärbtem Gelcoat (verzichte ich zukünftig drauf...Farbe stimmt auch nicht ...)



2. Stufe: gespachtelt, vor dem 1. Schleifen
hier sieht man übrigens mein neues Lieblings- Hilfsmittel (Anschlag) - damit bekommt man echt exakte Linien hin - bin sehr froh, dass ich das habe...



und hier das erste Mal geschliffen, vor dem 2. Spachteln:



Jetzt ist erst mal wieder Pause - ich kann ja nur Mittwochs und Freitags nachmittags Krach machen und am Samstag, aber zumindest ist der 1. Spachtel drauf.
Schleifen geht zum Glück mit Bandschleifer (drehzahlgeregelt) und Multitool relativ fix.

Wichtig ist, dass man echt mit dem Harz nicht gespart hat (hatte ich bei den Tests gemerkt), sonst würde das beim Schleifen so anfasern und die Haltbarkeit wäre hin...

Hatte ich schon erwähnt, dass dieser ganze Lackier- und Spachtelkram nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung ist?. Ich merke so, immer wenn sich ein Arbeitsbereicht dem Ende nähert, dass ich dann heilfroh bin... Ich weiß nicht, ob ich das noch mal schaffen würde...
Mein nächstes Projekt wird dann der Ausbau von einem Kastenwagen... :-D

Kajakus am 14 Mai 2017 21:59:23

Moin Olaf,
die Kante/Deine Arbeit sieht doch gut aus.
Du hattest doch keine Erfahrung mit dem Werkstoff GfK, da kannst Du schon zufrieden sein.
Das Harz und Glas/Faser- Laminat kann man im flüssigem Zustand schön modellieren. Je nach Werkzeug , Pinsel, Fellrolle und Scheibenroller, kann die Spachtelarbeit reduziert werden.
Die Oberflächenqualität wird erst mit Glanz richtig sichtbar.
Ebenso "darf" mehrmals Harz / Gelcoat aufgetragen werden um Unebenheiten auszugleichen.
Mit einer Alukante bist Du auf der "Geraden" zwar schneller, in der " Kurve" sicher nicht. So wie es jetzt aussieht, müsste ich mich sehr täuschen, wenn Du jemals Probleme mit der Dichtigkeit und Haltbarkeit bekommst.
Schöne Grüße,
Kajakus.

donaldmobil am 14 Mai 2017 23:43:00

Kajakus hat geschrieben:die Kante/Deine Arbeit sieht doch gut aus.


Danke kann ich gebrauchen ... :) bin beim 3. Spachtelgang...

Kajakus hat geschrieben:So wie es jetzt aussieht, müsste ich mich sehr täuschen, wenn Du jemals Probleme mit der Dichtigkeit und Haltbarkeit bekommst.

Genau - deswegen denke ich, dass sich das gelohnt hat...
Ich vermute mal, dass man mit Topcoat schon noch Wellen und Unregelmäßigkeiten sehen wird, aber ich glaube, wenn es nicht zu dolle ist, kann ich damit leben...
Gestern (Sa. Nachmittag) kam übrigens wieder mal ein Nachbar rüber - Bandschleifer war wohl zu laut. Ich habe dann mit der Hand weitergearbeitet und - was soll ich sagen - das hat richtig Spaß gemacht.
Ich glaube, ich mache das mit der Hand fertig - bin beim 3. Spachtelgang...

Andymobil am 16 Mai 2017 12:26:59

Wow ! ... was für ein Projekt!
Ich habe mir "mal eben" den kompletten Beitrag angesehen.
Meinen Respekt hast Du!
Das ist wie ein spannendes Buch zu lesen ... ich bin schon sehr gespannt auf das Gesamt-Ergebnis.
Vorblättern wie im Buch geht ja leider nicht ;D

donaldmobil am 18 Mai 2017 19:58:25

ALso - heute endlich - nach 6 Wochen Verhinderung wg. Kälte und 1 Woche ranklotzen - die erste Kante mit Topcoat gemacht...
Zufriedenheit ist so mittel... habe das TC mit der Rolle aufgetragen - vielleicht wäre Pinsel doch besser gewesen...

Aber ich lasse es erst mal so - Hauptsache dicht! (Obwohl: es gibt ja bekanntlich nichts Dauerhafteres als das Provisorium...)

Vielleicht kommt wg. Oldtimerlook noch ne Alukante drüber oder ich mache so nen 2cm Folienstreifen drauf...

Zum Glück passt der Farbton ziemlich gut...






War übrigens wieder mal ein ziemlicher Krimi - diesmal passte die Temperatur, aber die Luftfeuchtigkeit stieg im Laufe des tages von 75% auf 90% an (Frontdurchgang), sank aber um 15:30 unter 80% auf ca. 75% (darüber sollte man das nicht verarbeiten...)

Interessanter Nebeneffekt der höheren Temperaturen: die Beulen der GfK-Teile vergrößern sich etwas (wg. Ausdehnung) - wird Zeit, dass die vollflächig verklebt werden. Dazu wird von außen ein Gegendruck erzeugt (OSB-Platten beidseitig verspannt - aus Teilen des Zeltes :D) und von innen Isolation und Innenwände verklebt und gepresst, damit müsste es besser werden...
Aber erst mal müssen die Fenster rein, die Versteifungen für die Dachreling und Leiter... aber erst mal Topcoat fertig machen...

Ob diese Kante als "erhaltenswürdiges Kulturgut" durchgeht (von wegen Oldtimer- Zulassung)? :-)


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