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Sind kleine Teilintegrierte die besseren Kawas? 1, 2, 3


ramWFnet am 10 Mär 2017 17:24:07

Hallo,

hier mal mein Beitrag zu dem Thema aus einem anderen Forum:
Als Ex-2win- und nun Hymer-Exsis-t 414 Fahrer sehe ich Vor- und Nachteile:
- der Exsis hat den kürzeren Radstand ist wendiger und spritziger,
- der Exsis hat die langen Spiegel und damit ist es Wurst ob er 2,22 oder 2,34 breit ist. Die Dinger nerven :-)
- der 2win war aus einem Guss und man musste nicht zig Silikonfügen, Dichtbänder etc. putzen
- der 2win hat die Lackierung verloren
- der Exsis hat Regenstreifen :-)
- der Exsis ist besser isoliert. Im Winter klasse, aber Nachts ist es blöd weil nirgends frische Luft reinkommt. Wie ein Kühlschrank halt.
- der Exsis hat eine vernünftige Heckgarage für Fahrräder etc.
- der 2win hatte Hecktüren. Man lebt mehr in der Natur.
- der Exsis hat einen vernünftigen Möbelbau. Die Billigschrankscharniere im 2win fand ich nervig
- der Exsis ist winterfest, der 2win nicht. Eimer drunterstellen bei Minusgrade nervt :)

Quientessenz: Ob Kasten oder TI beide haben vor und Nachteile. Ich könnte mir vorstellen wieder eine Kasten zu fahren, einen Pössl D-Line eher nicht. Tendenziell wird es eher wieder ein TI, aber auch kein Hymer mehr :-)

Grüße
Marten

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Tinduck am 14 Mär 2017 14:45:43

Gegen Luftmangel hilft das Loch, das beim Bau des Womos gelassen wurde, vulgo Fenster. Die Dinger haben extra dafür auch eine Lüftungsstellung, in der sie trotzdem verriegelt sind und keinen Regen reinlassen :D

bis denn,

Uwe

Roman am 14 Mär 2017 14:59:57

ramWFnet hat geschrieben:...Quientessenz: Ob Kasten oder TI beide haben vor und Nachteile....


Das ist richtig Marten. Jedes Womo ist praktisch immer ein Kompromiss und jeder muss für sich entscheiden, welche Kompromisse er eher eingehen möchte und welche nicht.
Allerdings muss man fairerweise sagen, dass fast alle Punkte, die du beim 2Win als "negativ" aufgeführt hast, nicht auf Kasten im allgemeinen übertragbar sind.....

Gruß
Roman

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KAWAMANE am 14 Mär 2017 16:40:50

Moin,
ist vielleicht der Unterschied zwischen Reisemobil und Wohnmobil.
Mit dem gut ausgestatteten Kastenwagen macht das Reisen mehr Spass, mit dem gut ausgestatteten Styroporpalast das Wohnen.

Gruß
Bruno

Garmin1234 am 14 Mär 2017 19:12:48

KAWAMANE hat geschrieben:Moin,
ist vielleicht der Unterschied zwischen Reisemobil und Wohnmobil.
Mit dem gut ausgestatteten Kastenwagen macht das Reisen mehr Spass, mit dem gut ausgestatteten Styroporpalast das Wohnen.

Ich bringe vielleicht noch einen "Styroporpalast" wie du das nennst :-) ins Rennen. Wir haben einen Dethleffs Globebus T6 GT, der ist nur 2190 cm dh etwas breiter als der Pössl und etwas länger (1m) Die Länge ist mir beim Fahren aber bisher ziemlich egal gewesen und die geringere Breite im Vergleich zu unserem vorigen Wohnmobil (Chausson Welcom 75 mit 2,3 m Breite) macht sich ziemlich bemerkbar. Beim Wohnen merkt man die geringere Breite eigentlich nicht, nur der Durchgang vorne ist merkbar schmäler.
Ich habe über diesen Satz in der Dethleffs Werbung vom Globebus immer gelacht – „die kompakteste Baureihe von Dethleffs eignet sich perfekt für Fahrten in Städten mit engen Gassen oder auf kurvenreichen Passstraßen“ – und mir gedacht, was die für einen Blödsinn schreiben, aber sie haben recht, soweit das bei einem Gefährt in dieser Größe geht. Egal wie eng die Straße ist und wie kurvig die Straße ist, es ist einfach lustig damit zu fahren. Dh. für micht ist sowohl das Wohnen als auch das Fahren ein Spaß mit unserem Neuen. Und durch die breite Außentüre und das Küchenfenster auf der selben Seite, kann ich beim drinnen sitzen auch rausschauen (sogar bei geschlossener Tür durch das Fenster in der Türe).
Aber ich finde es super dass es soviele verschiedene Geschmäcker gibt, wäre ja fad wenn alle das selbe fahren würden. Über was sollte man dann diskutieren :-)

Tinduck am 16 Mär 2017 09:54:12

Habt ihr ganzen REISEmobilfahrer eigentlich schon bedacht, dass auch Ihr im Durchschnitt pro Tag wesentlich länger auf der Dinette rumlümmelt oder im Bett schlaft, als ihr fahrt (also reist)? :D

Dann wären Eure Kawas ja ne glatte Fehlinvestition :lol: :D :D

Nicht so ernst und verkniffen sehen.

bis denn,

Uwe

rkopka am 16 Mär 2017 10:35:13

Tinduck hat geschrieben:Habt ihr ganzen REISEmobilfahrer eigentlich schon bedacht, dass auch Ihr im Durchschnitt pro Tag wesentlich länger auf der Dinette rumlümmelt oder im Bett schlaft, als ihr fahrt (also reist)? :D

Wenn ich an einen üblichen Besichtigungsurlaub denke, dann paßt das nicht. D.h. 2-3h Sitzen am Abend gegen mindestens soviel Fahren. Ein Badeurlaub ist natürlich was anderes.
Bei normalen Straßen und Orten ist mir die Breite relativ egal, auf einigen schottischen Straßen aber (keine Singeltrack) wäre etwas weniger Breite schon angenehm gewesen. Wenn man aber das Verhältnis von engen Straßen zu normalen nimmt, dürfte das ziemlich gering sein. Relevant wird das erst wieder, wenn man mit dem breiteren Fahrzeug irgendwo gar nicht hinkommt.

RK

Gast am 17 Mär 2017 07:17:29

Im RMI-Aprilheft ist ein Vergleich:

Chausson Twist V 594 vs. Chausson Flash 514, gleiche Länge, gleicher Grundriss, Kasten vs. TI

Zitat:
Seitdem viele mobile Paare den kompakten Teilintegrierten für sich entdeckt haben,
wildert er im Revier des ausgebauten Kastenwagens. Die Industrie reagiert....


--> Link

Roman am 17 Mär 2017 09:19:50

Tinduck hat geschrieben:Habt ihr ganzen REISEmobilfahrer eigentlich schon bedacht, dass auch Ihr im Durchschnitt pro Tag wesentlich länger auf der Dinette rumlümmelt oder im Bett schlaft, als ihr fahrt (also reist)? :D


Haben wir, Uwe, haben wir....und du hast durchaus recht....dennoch kannst du auch nicht alle "REISEmobilfahrer" über einen Kamm scheren.... :wink: Auch uns waren diese (Wohn-)Aspekte bei der Wahl unseres aktuellen Modells wichtig.
Wir haben über 10 Jahre Erfahrung mit einem 6,00m langen Heckbettgrundriss sammeln können. Heute weiß ich, dass im Kawa nur dann in allen Lebensbereichen ausreichend Raum zur Verfügung steht, wenn man entweder in die Länge geht (7,00m), in die Höhe (Hubbett), oder die Sitzgruppe zum Bett umbaut.

Alle (mir bekannten) Lösungen bis 6,00m mit festem Bett und 4er Sitzgruppe fordern mehr oder weniger große Zugeständnisse beim komfortablen "Wohnen".

Gruß
Roman

road-king am 17 Mär 2017 10:11:00

Alles hat seine Zeit :

Der Alkoven hatte seine Zeit mit der Familie und im Winter

Der geliehene Flair hatte seine Zeit um das mobile Wohnen kennen , und die schiere grösse fürchten zu lernen

die geliehenen Ti hatten ihre Zeit .. um sich am ewiglangen Überhang in Korsika das halbe Heck abzureissen

Jetzt hat der Kasten seine Zeit .. allerdings maximal lang und hoch

Betten sind gross 2 / 1,80
Raumbad mit Dusch Durchmesser 180
Schränke und Kofferraum ähnlich TI
Fahrverhalten super .. kurzer Überhang :-) , schmal, schnell , stabil
farbe dunkelgrau .. nachts kaum auszumachen
einfach Parkplätze zu finden
Wintertauglichkeit bis ´20 grad positiv getestet .. gasverbrauch mit 1 Flasche für 2 tage hoch
Dinette ähnlich TI .. aber Alkoven viel kuscheliger
Wasser m Abwasser , Batterien und Kühlschrank wie die anderen
Auto steht vor der Tür und wird auch mal zum Einkaufen , Golfen oder für den Waldspaziergang mit Hunden genutzt
und unter der Markise sind wir alle gleich

das Wichtigste :
endlich ein unbeschwertes fahren auf den Engen Gassen im Süden , wobei es müssig ist über Spiegelbreiten zu diskutieren , die kann man anklappen .. die 30 cm mehrbreite des Aufbaus nicht ... schon gar nicht die obere Aufbau-Kante , die entweder die Bäume , oder überstehende Schilder streift ... das hat mich Nerven gekostet

LG

Klaus

road-king am 17 Mär 2017 11:26:10

wenn man jetzt editieren könnte , würde ich die Dusche etwas kleiner machen , und den ein oder anderen Fehler beseitigen :-).. schade und sorry

Roman am 17 Mär 2017 11:56:33

road-king hat geschrieben:.....wobei es müssig ist über Spiegelbreiten zu diskutieren , die kann man anklappen .. die 30 cm mehrbreite des Aufbaus nicht ... schon gar nicht die obere Aufbau-Kante , die entweder die Bäume , oder überstehende Schilder streift ... das hat mich Nerven gekostet.


Das ist richtig Klaus und wird vielfach unterschätzt. Unser erster war auch ein kleiner Alkoven. Dessen Problem war weniger die absolute Breite, als vielmehr die Breite in 3,00m Höhe. Die ließ mich schon in engen südlichen Gassen mit einragenden Balkonen oder überhängenden Felsen auf Korsika, mehr als einmal zusammen zucken...

In dieser Höhe ist der Unterschied zum Kasten mit Hochdach schon fast ein Meter.....

Gruß
Roman

Gast am 17 Mär 2017 12:14:07

Roman hat geschrieben:In dieser Höhe ist der Unterschied zum Kasten mit Hochdach schon fast ein Meter.....

.... bei Deinem jetzigen Bresler aber auch nicht, oder? :wink:

Roman am 17 Mär 2017 13:08:22

tztz2000 hat geschrieben:.... bei Deinem jetzigen Bresler aber auch nicht, oder? :wink:


Gerade bei dem. Habe zwar noch nicht nachgemessen, aber die GFK Hochdächer (beim Sprinter !) dürften am oberen Ende höchstens noch 1,40m breit sein, eher weniger. Aber ich werde ihn nächste Woche "urlaubsfein" machen, dann messe ich mal.... :wink:

Gruß
Roman

Gast am 17 Mär 2017 13:17:19

Sorry Roman, dann hatte ich Dich missverstanden....

.... ich hatte es auf die Höhe bezogen, da liegt Deiner bei ca. 3,10 m.


Bei der Breite kommt das schon hin! :ja:

wohnklono1 am 17 Mär 2017 21:30:14

Lieber Wohnmobilfreund,

ich war mit meinem Wohnmobil auf Ducato-Basis (Fiat) X250 in der Werkstatt. Dort wurde eine neue Software für den Tacho aufgespielt. Seitdem steht Miele auf dem Tacho.
Hat sonst noch jemand das gleiche Problem?

Viele Grüße und allseits freie Bahn.

Gast am 17 Mär 2017 21:48:40

wohnklono1 hat geschrieben:ich war mit meinem Wohnmobil auf Ducato-Basis (Fiat) X250 in der Werkstatt. Dort wurde eine neue Software für den Tacho aufgespielt. Seitdem steht Miele auf dem Tacho.
Hat sonst noch jemand das gleiche Problem?


In die Waschmittelklappe einen Messbecher Persil Megaperls einfüllen....

.... dann sollte das weg sein! :D :lach:

Roman am 17 Mär 2017 22:26:06

wohnklono1 hat geschrieben:Lieber Wohnmobilfreund,.....


Hallo Wohnmobilfreund,

nur mal ein Tipp aus vielen Jahren Forenerfahrung. Es hilft dem Zusammenspiel in einem Forum und vor allem dem Verständnis in einem Thread ungemein, Menschen mit Namen anzusprechen, sofern sie einem bekannt sind (aber selbst wenn dieser nicht bekannt ist, wie in Deinem Fall...gibt es einen Nicknamen...). Gegen Deine Form der Anrede wäre in einem Womoforum grundsätzlich nichts zu sagen, wenn man deine Antwort eindeutig zuordnen könnte.
Aber ich habe mich jetzt bei 4 Deiner Beiträge gefragt, ob sich deine Antwort auf den TO, den direkten Vorschreiber oder sogar einen anderen User bezieht und das strengt an.... :wink:

Gruß
Roman

Camperkatze am 18 Mär 2017 17:30:01

Welche der beiden Aufbauarten nun die bessere ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wie auch schon beschrieben wurde liegt sicher der grosse Unterschied in der beforzugten Art des Reisens.
wir haben uns ganz bewusst für einen Kasten entschieden, da wir viel fahren und eben nicht nur auf ausgetretenen Touristenpfaden. Auf einigen Strassen hätten wir kein breiteres Fahrzeug haben dürfen.
Auch sehen wir nicht, dass es an Komfort fehlt. Die Betten sind gross genug. Und da verbringt man ja die meisste Zeit. Tagsüber fahren wir oder verbringen den Tag im Freien. Also bleiben vielleicht noch 1-2 Stunden die man sich sitzenderweise drin aufhällt.
Momentan fahren wir einen Selbstausbau. Der hat nichtmal eine richtige Sitzgelegenheit. Die fehlt uns im Sommer nie. eventuell an Regentagen oder im Herbst/Winter am Abend. Aber da gehen wir eben dann früh schlafen.
Ab Herbst haben wir einen Neuen. der ist 636 lang und hat dann auch einen Tisch und 4 Sitze. welch ein Luxus (Für uns). Ich bin mal gespannt wie oft wir die nutzen werden.
Alles in Allem muss ich sagen: Platz im Inneren (ausser Bett) wird oft überbewertet.

Gast am 18 Mär 2017 18:00:43

Camperkatze hat geschrieben:Alles in Allem muss ich sagen: Platz im Inneren (ausser Bett) wird oft überbewertet.

So können die Meinungen auseinander gehen. Mein Motto lautet eher: "Platz im Inneren ist nur durch noch mehr Platz zu ersetzen"

scottywu am 19 Mär 2017 08:30:24

Hallo zusammen!ich möchte ch mal was zu den Vorzügen des KaWa's sagen - aus meiner Sicht: wenn wir Frankreich bereisen, dann suchen wir uns die Touren meist aus dem Michelin-Atlas. Dabei bekommen die Straßen unsere besondere Aufmerksamkeit, die in der Karte schmal und weiß als D- oder C-Straßen gekennzeichnet sind. Sehr oft haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir bei ein paar Zentimeter mehr an Breite auf solchen Straßen hätten umkehren müssen. Und dann auch sehr aufwändig mit Rückwärts-Fahren und evtl. fluchenden Verkehrsteilnehmern hinter uns! Wir sind daher mit der C-Straßen-tauglichen Breite unseres Pössl's sehr froh! Viele Grüße aus dem verregneten Bergischen Land!

RichyG am 19 Mär 2017 09:10:59

Hallo Scotty,
schmale Straßen sind im Zeitalter der sogenannten Vans und Compacts kein objektives Argument mehr.
Nach meiner Meinung gibt es ein solches objektives Argument auch kaum. Letztendlich sind es doch die ganz bestimmten Vorlieben und vielleicht auch Vorurteile, die den Einzelnen entweder zum KaWa oder zur Weißware tendieren lassen.
Wie vorher schon einmal beschrieben, wollte auch ich gerne einen KaWa. Für mich verkörpert ein KaWa einfach eher die Idee der Verbindung des mobilen Wohnens mit dem Reisen. Wohl auch deshalb, weil ich in meiner Kindheit ganz vernarrt auf die wenigen VW-Bullys gestarrt hatte, die in meiner Fantasie durch alle fernen Länder reisten, welche ich nur aus Büchern kannte. Mein erstes Urlaubsgefährt war deshalb auch ein von mir selbst ausgebauter L300.
Meine Frau gab den Ausschlag zur kompakten Weißware. Es ist nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Aber sie ist zufrieden (des Mannes größtes Glück :ja: ) mit dem etwas Mehr an Platzangebot. Ich hätte es nicht benötigt. Die Erfahrung zeigt auch bei uns, dass sich die meiste Zeit, außerhalb und vor dem Mobil abspielt. Da wir uns überwiegend auf CP aufhalten (meine Frau fühlt sich dort wohler), sitzen wir meist auch zum Essen draußen und benutzen die Halbdinette kaum. Der KaWa hätte also auch hier kaum Nachteile für uns gehabt. Bei der Zuladung, dem praktikablen Stauraum, sowie drei Tage Dauerregen sieht die Sache schon wieder anders aus und ich schätze die Entscheidung meiner Frau sehr.
Ich behaupte, eine generalisierte Antwort auf die eingangsgestellte Gretchenfrage wird es nicht geben können. Wichtig ist, alle Argumente derer die beim Reisen dabei sein werden, bei der Entscheidung zum Kauf einfließen zu lassen.
Gründe gibt es nach meiner Meinung sowohl für den KaWa, als auch für die Weißware. Und die Beantwortung der Eingangsfrage lautet denn folgerichtig für mich: Nein, Teilintegrierte sind nicht die besseren Kastenwagen. Ein Kastenwagen ist ein Kastenwagen und ein TI ist ein TI.

rkopka am 19 Mär 2017 11:40:06

scottywu hat geschrieben:Sehr oft haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir bei ein paar Zentimeter mehr an Breite auf solchen Straßen hätten umkehren müssen. Und dann auch sehr aufwändig mit Rückwärts-Fahren und evtl. fluchenden Verkehrsteilnehmern hinter uns! Wir sind daher mit der C-Straßen-tauglichen Breite unseres Pössl's sehr froh!

Ist das wirklich mit einer genauen Breite, die auch eingehalten wird gekoppelt ? Und wie oft hat es dann auch für euch nicht mehr gereicht ? Wenn man nicht gerade einen VW-Bus hat, bleibt immer noch die Höhe. Ich habe das noch sehr selten erlebt, aber ich kenne eine Straße zu einer Höhle in Frankreich, die man von Norden oder Süden fahren kann. Von einer der Seiten geht die Straße durch ein Gebäude mit einer Höhe, die reicht um einem etwas höheren VW-Bus die Dachluke abzureißen (hat ein Kollege vor Jahren mal getestet). Zumindet in unserer Karte fand man davon aber nichts.
Derzeit habe ich mit Höhe und Breite viel mehr Probleme bei Einkaufszentren und den angeschlossenen Tankstellen (hauptsächlich in F).

RichyG hat geschrieben:Die Erfahrung zeigt auch bei uns, dass sich die meiste Zeit, außerhalb und vor dem Mobil abspielt. Da wir uns überwiegend auf CP aufhalten (meine Frau fühlt sich dort wohler), sitzen wir meist auch zum Essen draußen und benutzen die Halbdinette kaum.

So unterscheidet sich das. Ich bin meist im Spätsommer oder Frühherbst unterwegs, bisher auch meist auf CP. Wenn es eher in den Süden geht, dann ist Draußensitzen noch ein Thema. In Schottland aber eher nicht. Selbst wenn es nicht regnet, ist es meist zu kalt, sobald die Sonne weg ist.

Ich behaupte, eine generalisierte Antwort auf die eingangsgestellte Gretchenfrage wird es nicht geben können. Wichtig ist, alle Argumente derer die beim Reisen dabei sein werden, bei der Entscheidung zum Kauf einfließen zu lassen.

Für die hier gestellte Frage reduziert sich das doch auf wenige Punkte:
- Unauffälligkeit des KW - bei Campingausbau nur begrenzt vorhanden
- schmal, besser für enge Straßen - da gibts schon TIs, die auch nicht breiter sind. Ob die im Inneren immer noch mehr Platz bieten ist die Frage.
- niedriger - auch nur begrenzt möglich, wenn man innen Platz haben will, evt. mit einem Faltdach. Das oben schmalere Dach im KW mag für enge Straßen gut sein, kostet dafür aber auch Platz.

Alles andere leitet sich eher von Länge und Gewicht ab und weniger vom Auf/Ausbau.

RK

Julia10 am 19 Mär 2017 11:44:44

RichyG hat geschrieben:Ich behaupte, eine generalisierte Antwort auf die eingangsgestellte Gretchenfrage wird es nicht geben können.
Gründe gibt es nach meiner Meinung sowohl für den KaWa, als auch für die Weißware. Ein Kastenwagen ist ein Kastenwagen und ein TI ist ein TI.


Man kanns nicht besser auf den Punkt bringen :!:

Die Entscheidung kann sich nur an den Bedürfnissen der zukünftigen Besitzer ausrichten :)

Julia

Irmie am 19 Mär 2017 16:04:56

Hallo Camper,

einen Vorteil haben die Kastenwagen; Sie werden nicht undicht! Dafür rosten sie aber irgendwann.
GFK - Aufbauten rosten nicht, dafür können sie an den Klebestellen undicht werden. Für das erste Problem gibt es Mike Sanders, für das zweite Problem die Dichtigkeitsprüfung und Sikaflex.

Noch habe ich das Problem nicht, aber viele Camper könnten zwischen WC - Raum und Spüle steckenbleiben! :D Wenn eine Person am Herd oder an der Spüle steht, der Andere muss dringend in den WC - Raum, dann wünscht mancher Camper/in sich schon die weiße Ware!

Persönlich finde ich in einigen Kastenwagen den Durchgang nach hinten schon reichlich eng.
Daher haben wir uns für die Weißware entschieden, ohne Häkeldeckchen und Glasvitirne mit LED-Strip:.

Irmie

Gast am 19 Mär 2017 17:16:07

So, dann meld ich mich auch nochmal.

RichyG hats perfekt beschrieben.

Wir genießen heute unseren KaWa aus vollem Herzen, haben für unsere Ansprüche genug Platz,
sitzen auch gern im Regen bei offener Tür. Geht prima wenn man die Markise 15 cm rausfahren kann.
(Vielleicht sich wir ja Spartaner, wer weiß :) )

Was aber nicht heißt daß wir in paar Jahren z.B. zum Überwintern im Süden was Häusliches haben
wollen/werden.
Alles hat eben seine Zeit.

Das Wichtigste ist, finde ich, daß wir alle eine Gemeinschaft von Campern sind und gemeinsam Freude
an unserem Hobby haben.

Gruß Micha

vaestervik am 19 Apr 2017 22:35:07

Hallo,
mein erster Beitrag.
Ich bin gerade auf der Suche nach der für mich richtigen Lösung.
Ich habe irgend wo gelesen dass der TI gegenüber einem Kasten bei ähnlicher Länge leichter ist und somit mehr Zuladung bis zur 3.5 t Grenze hat.

Ist das so?

mfg
Jörg

Roman am 19 Apr 2017 23:16:16

vaestervik hat geschrieben:...Ich habe irgend wo gelesen dass der TI gegenüber einem Kasten bei ähnlicher Länge leichter ist und somit mehr Zuladung bis zur 3.5 t Grenze hat.


Hallo Jörg,

willkommen im Forum.

Du kannst davon ausgehen, dass alle TI´s in den klassischen Kastenwagenlängen um die 6,00m leichter sind als ihre blechernen Kollegen. Ob das bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielt hängt von Faktoren ab, zu denen du noch etwas schreiben müsstest.

Mit wieviel Personen soll gefahren werden ? Welche Hobby´s müssen untergebracht werden ? Wollt ihr vorwiegend in den Süden in der warmen Jahreszeit, oder soll es auch im Frühjahr und Herbst mal in den Noreden gehen.... ?

Zwei Personen kommen i.d.R. mit einem 6,00m Kawa, der um die 2,8 Tonnen Leergewicht mitbringt ohne Probleme hin. Ein 6,36 m langer Ducato mit 4 Personen kommt da schon viel eher an seine Zuladungsgrenzen (3,5to) .

Gruß
Roman

hampshire am 19 Apr 2017 23:22:56

Roman hat geschrieben:[
Zwei Personen kommen i.d.R. mit einem 6,00m Kawa, der um die 2,8 Tonnen Leergewicht mitbringt ohne Probleme hin.


Bestätige hiermit Romans Aussage aus eigener Erfahrung: 6m Kasten, 2 Personen + großer Hund, alle Tanks voll, Vorräte, Reisegepäck und Fahrräder ergeben bei uns 3350 kg auf der Waage.

rolandderaeltere am 20 Apr 2017 01:18:30

Hallo,

"scottywu" schrieb :Hallo zusammen!ich möchte ch mal was zu den Vorzügen des KaWa's sagen - aus meiner Sicht: wenn wir Frankreich bereisen, dann suchen wir uns die Touren meist aus dem Michelin-Atlas. Dabei bekommen die Straßen unsere besondere Aufmerksamkeit, die in der Karte schmal und weiß als D- oder C-Straßen gekennzeichnet sind. Sehr oft haben wir die Erfahrung gemacht, dass wir bei ein paar Zentimeter mehr an Breite auf solchen Straßen hätten umkehren müssen. Und dann auch sehr aufwändig mit Rückwärts-Fahren und evtl. fluchenden Verkehrsteilnehmern hinter uns! Wir sind daher mit der C-Straßen-tauglichen Breite unseres Pössl's sehr froh! Viele Grüße aus dem verregneten Bergischen Land!


hinter uns hat niemand geflucht.
Vor uns hatten dann die alten Männer vor dem Marktplatzkaffee geklatscht:

--> Link

In Italien.

Schöne Grüße aus Niederbayern
schickt wieder einmal

teuchmc am 20 Apr 2017 03:21:38

Naja,Roland, die hier behandelten TI sind nicht wirklich breiter wie ein Kawa.In der Höhe machts auch keinen großen,wenn überhaupt, Unterschied im Vergleich zum Super-HD bei Duc und Co.
Sonnigen weiterhin. Uwe

belabw am 20 Apr 2017 13:56:16

Wir wechseln jetzt (auch) auf Wunsch meiner Frau von einem Kastenwagen (Viano MarcoPolo) auf einen TI. Es wird ein Hymer Van 314. Mir hätte der Viano weiter gereicht, aber der Zugang zum Bett unter dem Klappdach und die dortige Zeltatmosphäre (Lautstärke, kalte Zugluft) sind auf Dauer eher nachteilig. Insbesondere das ständige Umräumen und Abbau des Betts vor dem Weiterfahren kostet zu viel Zeit. Da wir auch eher im Frühsommer und Herbst unterwegs sind und in Deutschland auch im Hochsommer nicht immer Sommer ist, haben wir uns jetzt für einen TI entschieden. Alles hat seinen Platz, das Heckbett reicht für unsere „Abmessungen“ völlig aus, man kann normales sperrigeres Bettzeug verwenden statt Schlafsäcke und das bleibt immer, wo es ist. Die Klamotten haben alle im Schrank Platz und wir müssen nicht mehr aus der Reisetasche leben. Und schließlich hat der Viano eben keine Zuziehhilfe (ruuummss).

Grüße
Manfred

vaestervik am 20 Apr 2017 18:57:07

Hallo Roman
Vielen Dank fuer deine Antwort,
Wir werdev viel fahren, meist zu 2. Und zu jeder Jahreszeit.
Ich habe ein holaendisches Stahlboot in das ich immer vor einer großen Fahrt mehr als 1 Tonne einlade, somit bin ich verwoehnt.
Da ich auch eine gewisse Zeit autark sein moechte sind einige Zubehörteile nötig die allevwiegen. (Sonnenkolektoren, grosse Batterien usw.)
Ich finde Zuladung ist Freiheit
Mfg Jörg

Roman hat geschrieben:Mit wieviel Personen soll gefahren werden ? Welche Hobby´s müssen untergebracht werden ? Wollt ihr vorwiegend in den Süden in der warmen Jahreszeit, oder soll es auch im Frühjahr und Herbst mal in den Noreden gehen.... ?

Gruß
Roman

Roman am 20 Apr 2017 20:03:48

vaestervik hat geschrieben:Wir werdev viel fahren, meist zu 2. Und zu jeder Jahreszeit.
Ich habe ein holaendisches Stahlboot in das ich immer vor einer großen Fahrt mehr als 1 Tonne einlade,...


Hallo Jörg,

eine Tonne schaffst du mit keinem Womo, das ein zGG von 3,5 Tonnen hat. Da ich allerdings vermute, dass du die eine Tonne an Zuladung nicht mit dem Womo zum Schiffchen transportieren möchtest, sondern entweder Womo oder Schiff gefahren wird, kommst du mit 2 Personen auch mit einem Kawa ohne weiteres aus.

Die Frage ob ihr euch darin auch wohl fühlt, könnt ihr nur selbst beantworten. Am besten funktioniert dies, indem man beide ins Auge gefassten Bautypen mal für eine woche mietet..... :wink:

Gruß
Roman

Roman am 20 Apr 2017 20:10:29

belabw hat geschrieben:Wir wechseln jetzt ..von einem Kastenwagen auf einen TI. ..Insbesondere das ständige Umräumen und Abbau des Betts vor dem Weiterfahren kostet zu viel Zeit.. Alles hat seinen Platz..man kann normales Bettzeug verwenden statt Schlafsäcke. Die Klamotten haben alle im Schrank Platz und wir müssen nicht mehr aus der Reisetasche leben..


Hallo Manfred,

der Marco Polo ist nun aber auch per Definition nicht unbedingt ein ausgebauter Kawa, sondern eher ein Campingbus mit Aufstelldach. Da liegt doch zu einem "echten" Kawa wieder eine kleine Welt dazwischen. Denn alles was du oben als kritische Punkte zum MP geschrieben hast, bekommst du auch im Kawa und nicht nur in einem TI.... :wink:

Gruß
Roman

Grisu1965 am 21 Apr 2017 07:09:02

Die Überlegung ob schmaler TI oder Kasten beschäftigt mich auch gerade. Es ist schon krass wie groß der Unterschied beim Raumgefühl ist wenn man von einem 6,40 m Kasten in einen etwa gleich Langen und breiten TI geht. Vor allem wenn die Fahrzeuge nebeneinander stehen.
Was mir allerdings aufgefallen ist das in der Dinette meist auch nicht mehr Platz zu Verfügung steht obwohl der TI meist 40cm länger ist. Was mir aber besonders am TI gefällt ist beim Einzelbettengrundriss die große Garage. Endlich die Fahrräder trocken und sicher verstaut ohne das die Länge vom Fahrzeug weiter zunimmt. Nachteil im Alltag ist allerdings das ich die Länge dann immer mit mir rum schleppe auch wenn ich die Fahrräder nicht dabei habe. Der Kasten wird nur länger wenn ich die Fahrräder auch mitnehme.
Im Moment sind wir mit unserem Roadcruiser noch absolut zufrieden. Als "Rentomobil" wenn ich denn in ein paar Jahren soweit bin könnte ich mir so einen "Van" aber durchaus vorstellen.

RichyG am 21 Apr 2017 07:36:41

Grisu1965 hat geschrieben:Was mir allerdings aufgefallen ist das in der Dinette meist auch nicht mehr Platz zu Verfügung steht obwohl der TI meist 40cm länger ist. Was mir aber besonders am TI gefällt ist beim Einzelbettengrundriss die große Garage.

Hallo Grisu,
genau so ist das. Wir hatten damals viele Fahrzeuge verglichen. Kasten und TI. Wir sind genau zu diesem Ergebnis gekommen. An der Dinette besteht in den allermeisten Fällen kein Unterschied. Die bequemen Einzelbetten und die Garage in Kombination mit mehr Zuladung sind (für uns) der Vorteil. Das Raumgefühl ist durch das Mehr an Länge allerdings auch ein anderes. Wir halten uns aber eh meist draußen auf wenn's nicht grad regnet.Egal ob im Süden, Westen oder Norden.

Grisu1965 am 21 Apr 2017 08:01:48

Genau das ist der Punkt Richy. Da wir eher selten im Winter länger unterwegs sind reicht uns der Platz im Kasten momentan noch völlig aus. Wir sind eh draußen wenn es nicht gerade regnet oder Sau kalt ist.
Dazu kommt bei mir eben noch der Punkt das der Kasten auch mein PKW ist. Im Alltag in der Stadt zählt dann jeder cm den das Fahrzeug mehr oder weniger hat. Solange ich noch meine Brötchen verdienen muss wird es deswegen beim Kasten bleiben. In Rente muss ich wirklich überlegen denn das Konzept Kastenwagen ist eigentlich mein Favorit.
Der Punkt ist nur das man, in Rente, natürlich mehr und länger Unterwegs ist und da der Platzanspruch unter Umständen wächst.
Grundsätzlich aber muss ja jeder selbst seine Prioritäten setzten und dann das entsprechende Fahrzeug wählen. Unter dem Strich wollen wir doch alle das selbe. Die Unabhängigkeit eines Wohnmobiles genießen und schöne Reisen damit unternehmen.

Tinduck am 21 Apr 2017 08:27:59

Das mit der Dinette liegt halt am Halbdinettengrundriss mit Integration der Fahrersitze in die Sitzgruppe. Beim VI klappt das meist besser, weil nicht das schmale Serienfahrerhaus dran ist, und bei grösseren Alkoven auch, weil die Dinette komplett ausserhalb des Fahrerhauses liegt.

Aber wer auch mehr Zeit IM Mobil verbringt (z. B. beim Wintercamping) und deshalb auf eine etwas generösere Dinette Wert legt, greift eh in der Regel nicht zu Kawa oder TI. Heuer in Sexten stand exakt ein Kawa auf dem Platz, und die Zahl der TIs konnte man an einer Hand abzählen...

Dennoch bleibt beim Kompakt-TI die bessere Isolation wegen der Sandwichwände, das finde ich schon ein gewichtiges Argument, sobald die Heizung laufen muss. Hilft natürlich auch im Sommer, die Hitze draussen zu halten.

bis denn,

Uwe

Grisu1965 am 21 Apr 2017 11:27:51

Im Winter ist die Isolation natürlich ein Argument wobei ich auch im Kasten bei -20 Grad noch nicht gefroren habe. Die Gas Buddel ist allerdings schneller leer :D Im Sommer habe ich allerdings den großen Vorteil über die großen Öffnungen ( Schiebetüre und Hecktüren) die Stauhitze ruck zuck raus zu haben. da denke ich hat der Kasten dem gut isolierten Sandwichbauten Vorteile. Die Temperatur in den Wänden hält sich ja schon sehr lange. Musste ich bei einem Wohnwagen in Kroatien leidlich erfahren. Nachts strahlten die Sandwichwände schön weiter die Tagsüber gespeicherte Temperatur ab.

achim49 am 21 Apr 2017 11:45:54

Hallo in die Runde,
wenn ihr hier über Vor und Nachteile redet, und die Isolierung am Wickel habt, dann habe ich da eine Frage.

Hat jemand Erfahrung mit einem "Sonnendach" ?
Ich habe sowas mal bei einem sehr alten Landrover, für die Tropen, aus Militärbeständen gesehen.

Ich bin dabei bei meinem Clever Kawa eine Solaranlage zu planen. Dies führt automatisch zu einer teilweisen Abschattung des Blechdaches.
Wenn ich jetzt mit dünnen Flächen (Material noch offen ) den verbleibenden Rest des Daches auch abschatte, dann müsste das doch was bringen.

Kann da jemand etwas beitragen, oder ist das Thema wo anders schon mal behandelt worden ?

Vielen Dank für eine Antwort.

Gast am 21 Apr 2017 11:55:28

Hallo Achim,
ich würd mir da nix dauerhaft draufpappen wegen Wind, Geräusche, Schnee ect.
Brauchst Du eh nur wenn Du stehst und die Sonne draufknallt und da hilft schon viel die Fenster verdunkeln.
Es gibt aber Schutzdächer für Wohnwagen --> Link
Sowas eher oder selber basteln.
Ob´s viel bringt ?
Nur eine Idee, ich hab sowas nicht.

Gruß Micha

kurzvorschluss am 21 Apr 2017 12:12:03

belabw hat geschrieben:. Es wird ein Hymer Van 314. Manfred


So ein Fahrzeug konnte ich letztes Jahr Probefahren. Was mir als Kastenwagenfahrer (Ducato) sofort aufgefallen ist, war das geschmeidige komfortable Fahrwerk. Dank Einzelradaufhängung auf PKW-Niveau, würde ich sagen. Ist das eigentlich bei allen TI`s so?
Viele Grüße

achim49 am 21 Apr 2017 12:54:08

Hallo Micha,
erst mal vielen Dank für die Antwort.

Ich überleg nur, wenn ich meine Halter für die Solarpanel, aus Aluprofilen schon habe, Abstand zum Dach ca. 10 cm die Solarpanel ja schon eine Teilabschattung erzeugen, dann...
Die c-nutprofile sind mit originalen Halterungen (aus Schweden) für die Fixpunkte befestigt. Für diese Profilschienen gibt es wiederum Befestigungen für Flächenelemente. So ist diese Idee entstanden.
An den Solarpanel über dem Dach ist ja auch nicht zu ändern, die müssen sein.
Die Abschattung müsste eigentlich immer funktionieren. So viel zur Theorie. was mich interessiert sind die Folgen von den Aufbauten. Du sagst ja schon Schnee, Geräusche.... Das haben die Womo`s mit Solar doch wohl alle ?

Ich will gerne die Meinungen der erfahrenen Mobilisten hören. Das macht das Forum so interessant.

Roman am 21 Apr 2017 20:14:49

kurzvorschluss hat geschrieben:So ein Fahrzeug konnte ich letztes Jahr Probefahren. Was mir als Kastenwagenfahrer (Ducato) sofort aufgefallen ist, war das geschmeidige komfortable Fahrwerk. Dank Einzelradaufhängung auf PKW-Niveau, würde ich sagen. Ist das eigentlich bei allen TI`s so?..


Das hat mit TI oder Kasten nichts zu tun, sondern hängt ausschließlich davon ab, wieviel Aufwand der Hersteller betreibt. Bei den TI´s sind oft die abgesenkten Alko-Fahrwerke drunter, die andere Federbeine an der Hinterachse verbaut haben.
Wenn der Hersteller dann vor allem auch an der Vorderachse dem Fahrzeug noch was gutes tun will, tauscht er dort noch die Original Federbeine des Ducato, die man auch gern "HWS-Beine" (HalsWirbelSchleudertrauma-Bein) nennt... ;D gegen die Comfort-Beine von Alko aus. --> Link

Und schon klappts auch beim Ducato mit dem Komfort...Das ist aber auch alles beim Kasten machbar, bis hin zur rundum Luftferderung z.B. von Goldschmitt.

Gruß
Roman

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