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Inselmann hat geschrieben:Bei meinem EBL99 ist fuer das AES eine Sicherung. Wenn ich die einstecke (20A) dann wird der Kuehlschrank mit 12V betrieben OHNE Motor an.
Genauergesagt wird er dann von der Starterbatterie(mit Motor) auf die Aufbaubatterie (ohne Motor, 20A Sicherung) umgeschaltet, u.a. für einen Kompressor KS. Der AES KS richtet sich nach dem D+ Signal. Im Normalfall sollte er also nicht auf 12V ohne Motor und D+ laufen, außer man hat da eine besondere Verkabelung dran.
rkopka hat geschrieben:Genauergesagt wird er dann von der Starterbatterie(mit Motor) auf die Aufbaubatterie (ohne Motor, 20A Sicherung) umgeschaltet, u.a. für einen Kompressor KS. Der AES KS richtet sich nach dem D+ Signal. Im Normalfall sollte er also nicht auf 12V ohne Motor und D+ laufen, außer man hat da eine besondere Verkabelung dran.
RK
ich habe nichts veraendert an der Verkabelung, das kam so von Hymer.
Sidari am 01 Jun 2018 20:55:34
Hallo alle miteinander,
kurz vorab, bin neu in dem Forum, gibt es einen Vorstellungs - Thread oder mach ich das in meinem ersten Kommentar (hier)?
Ich habe mich in den letzten Tage bei dem Thema Bleikristall-Batterie, erst durch die 96 Seiten und dann noch durch die 19 Seiten hier im Forum durchgelesen ...WOW... kennt ihr das, wenn man ein spannendes Buch hat und nicht aufhören kann zu lesen ..."nur noch eine Seite"... 5 Stunden später hat man das Buch durch. Nach den ersten paar Seiten war ich und meine Frau von der Bleikristall-Batterie überzeugt, wir hätten gar nicht mehr weiterlesen müssen, hat aber Spaß gemacht. Vielen Danke für dieses tolle Sammelsurium an Informationen, Erfahrungen, wissenschaftliches Arbeiten, objektives "auf den Punkt bringen".
Danke und Grüße
Sidari
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Sidari am 02 Jun 2018 09:08:40
Hi Leute,
ich baue gerade einen MB207D, Baujahr 1980 aus, ist meine Überlegung für ein "Bleikristall-Batterie-System" passend? was denkt ihr?
täglicher Verbrauch ca. 45AH (Kühlbox 35 W, Wasserpumpe 12W, Licht 10W, Handy, Laptop, Babyphone...) Lichtmaschine 55A (muss ich mit klar kommen :-) ) Ladegerät: Votonic VBCS 30/20/25 (habe ich schon) Solarkapazität: 250 WP mono, (kommt noch)
wir wollen so wenig Landstrom wie nötig, stehen mehr wie das wir fahren (zwei kleine Kinder und zwei Hunde), meist mehrere Tage am Stück.
Da meine Ladeleistungen (Lima, Solar, kaum Landstrom) eher begrenzt sind, habe ich Sorge eine "6-cnfj-150" voll zu bekommen, lieber wäre mir natürlich die "6-cnfj-200", was denkt ihr, könnte das klappen?
Danke und Grüße
Sidari
skysegel am 02 Jun 2018 09:27:56
Um einer Beantwortung der Frage näher zu kommen, müsste man noch was über eure bevorzugten Reiseziele wissen. Das ist nämlich ein Unterschied, ob ihr unter Kiefern an schwedischen Seen oder in der Sonne an einem Adriastrand steht.
Ulli
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 09:42:17
Sidari hat geschrieben:.... Lichtmaschine 55A (muss ich mit klar kommen :-) ) Ladegerät: Votonic VBCS 30/20/25 (habe ich schon) .....
Da meine Ladeleistungen (Lima, Solar, kaum Landstrom) eher begrenzt sind, habe ich Sorge eine "6-cnfj-150" voll zu bekommen, lieber wäre mir natürlich die "6-cnfj-200", was denkt ihr, könnte das klappen?
Hallo Sidari,
Ich würde mir weniger Sorgen darum machen ob du den Verbrauch wieder ausgleichen kannst. Es spielt keine Rolle ob du z.B. 120Ah bei einer 150er oder 200er nachladen musst.
Vielmehr würde ich mir Sorgen um die viel zu kleine Lima machen. Der Triple braucht eingangsseitig bis zu 42A. Dir würden also gerade mal 13A für das Chassis bleiben und damit musst du Licht, Lüfter, Radio & Co. versorgen. Und das nur im Idealfall, weil altersbedingt Übergangswiderstände entstanden sind, die das Erfebniss noch schlechter werden lässt. Das wird garantiert nicht passen und du wirst eine größere Lima benötigen, weil der Triple sicher mit den Schonhaltung laden wird.
Achte beim Panel darauf, dass der Triple nicht für 24V Module ausgelegt ist.
Hättest du erst gefragt und dann gekauft, hättest du mit größerer Lima auch zum größeren Triple greifen können und die Frage der Batteriegröße wäre gar nicht erst aufgekommen.
Sorry für die direkten Worte.
Sidari am 02 Jun 2018 10:48:44
Hallo,
zum Reiseverhalten: Frühling und Herbst sind wir eher in südlichen Gebieten unterwegs (allerdings erst wenn bei uns kein Schnee mehr liegt) im Sommer sind wir eher im Norden (Schweden, Norwegen usw.) unterwegs.
Die Lima vernachlässige ich gerne, da wir eher an ein Urlaubsziel hinfahren und dort verweilen (kurze Strecken zum Einkaufen usw. ausgenommen), größere Lima ist so ne Sache, da der Bus ein H-Kennzeichen hat und ich, wenn eine Originale von Mercedes Benz einbauen müsste (weis gar nicht ob es die noch gibt) usw.
Eine Blei-Kristall Batterie ist ja für mich dann ideal, ich kann sie tiefer entladen und habe aber "Zeit" sie wieder aufzuladen bzw. sie verzeiht es mir. Sie ermöglicht mir einfach, die Defizite meiner Lima, auszugleichen und ermöglicht weitere Kompromisslösungen.
Könnt ihr mir das kurz mit der Lima erklären? Was mach der trible mit den 42A? Bisher dachte ich, die Lima versorgt Starterbatterie und Verbraucher während der Fahrt, wenn Starterbatterie voll ist, kommt der "Überschuss" in die Versorgerbatterie.
Votronic tribel Daten: 12 V / 12 V B2B-Ladewandler-Betrieb Lade-Leistung Bord-Batterie max. [A] 30 Automatische Aktivierung D+ / Zündung ja Starter-Batterie/LiMa Spannungsbereich (Euro 6) in [V] / max. Strom [A] 10,5 - 16,0 / 42 Limit II max. Strom Begrenzung (einstellbar) in [A] 25
Das Ladegerät habe ich gekauft, als ich noch dachte ich benutze einen Absorberkühlschrank, da hätte ich einen viel kleineren Stromverbrauch.
Vielen Danke und Grüße
Sidari
archie01 am 02 Jun 2018 10:59:42
Sidari hat geschrieben:größere Lima ist so ne Sache, da der Bus ein H-Kennzeichen hat und ich, wenn eine Originale von Mercedes Benz einbauen müsste (weis gar nicht ob es die noch gibt) usw.
Hallo Wenn du noch eine größere LiMa für deinen Oldtimer bekommen kannst , war diese bestimmt auch damals verfügbar und nichts spricht gegen die Montage. Kannst du ja zur Sicherheit noch vorher mit deinem TÜV Menschen besprechen , ich kann mir nichts vorstellen , was dagegen spricht.
Gruß Archie
hampshire am 02 Jun 2018 11:32:47
Sidari hat geschrieben:Das Ladegerät habe ich gekauft, als ich noch dachte ich benutze einen Absorberkühlschrank, da hätte ich einen viel kleineren Stromverbrauch.
Das war mein erster Gedanke - kühle mit Gas und Du brauchst weniger Strom. Was hat denn zu Deiner Entscheidung gegen den Absorberkühli geführt?
Mein zweiter Gedanke ist: Nimm einen kleinen Generator mit. Honda i10 o.Ä.. Der würde beim Nachladen und Nutzen helfen. Nicht für den Dauerbetrieb, denn das Ding macht ja auch Geräusche.
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 11:46:14
Sidari hat geschrieben: Könnt ihr mir das kurz mit der Lima erklären? Was mach der trible mit den 42A? Bisher dachte ich, die Lima versorgt Starterbatterie und Verbraucher während der Fahrt, wenn Starterbatterie voll ist, kommt der "Überschuss" in die Versorgerbatterie.
Volt * Ampere = Watt Der Booster liefert 30A bei 14,7V ... also 441 Watt Ist die Eingangsspannung z.B. bei 13,2V brauchst du also mindestens 34A, dabei sind aber Verluste gar nicht eingerechnet. Betragen die beispielsweise 20% landest du schon bei 41A. Die Verluste werden dann in Wärme umgewandelt. Die übrig gebliebenen A versorgen dann deine Verbraucher vom Chassis. Vorne 2 Lampen á 55 Watt und schon bleibt quasi nix mehr für den Motorlüfter, das Gebläse der Heizung usw.usw. Für das Laden der Starterbatterie hast du dann auch nichts mehr.
Sidari am 02 Jun 2018 11:48:40
Ah, ok
"IchBinsWieder" Danke fürs erklären.
Der Vorgänger hatte einen Absorberkühlschrank eingebaut, die Abgase wurden nicht abgeleitet d.h. es gibt keine zwei Lüftungsgitter hinter dem Kühlschrank in der Karosserie. War wohl angedacht die Abgase über das offene Fenster abzuführen.
Das schwache Ergebnis des Kühlschrankes führte ich auf das Alter zurück, wollte mir einen neuen kaufen. Daraufhin plante ich mein Strombedarf z.B. kleiner Voltronic trible. Erst später verstand ich, dass die Leistung eines Absorberkühlschrank stark mit der Be- und Entlüftung der warmen Luft zusammenhängt. Tja, nachträglich Lüftungsgitter einbauen, sind beim Oldtimer keine Option.
so ist das :)
Ich setze auf Blei- Kristall Batterien und sonnige Tage
Grüße
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 11:52:30
archie01 hat geschrieben:Hallo Wenn du noch eine größere LiMa für deinen Oldtimer bekommen kannst , war diese bestimmt auch damals verfügbar und nichts spricht gegen die Montage. Kannst du ja zur Sicherheit noch vorher mit deinem TÜV Menschen besprechen , ich kann mir nichts vorstellen , was dagegen spricht.
Gruß Archie
Falls der Umbau der Lima zum Verlust des Hˋs führt, dann ganz sicher auch der Umbau zum Womo.
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 11:58:53
Sidari hat geschrieben:Ich setze auf Blei- Kristall Batterien und sonnige Tage
Die BK ist nur ein Teil und hat nichts mit dem restlichen, unausgewogenen System zu tun. Das wird so nicht sauber und zufriedenstellend funktionieren. :!: :!:
Sidari am 02 Jun 2018 12:26:53
Danke Charly,
für die Ehrlichkeit. Wäre blöd wenn ich falsche Erwartungen an mein Bordnetz habe und dann enttäuscht bin, wenn es nicht so klappt wie ich erwartet habe.
Das bedeutet dann wohl nur noch, den Stromverbrauch zu reduzieren. Ohne Kühlbox bin ich theoretisch bei 8-10 Ah.
Grüße und schöne Zeit
Sidari
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 12:43:46
Sidari hat geschrieben:Das bedeutet dann wohl nur noch, den Stromverbrauch zu reduzieren. Ohne Kühlbox bin ich theoretisch bei 8-10 Ah.
Nein! Weder der Stromverbrauch, noch die Batteriegröße ist dein Problem. Auf den Kühli verzichten ist auch keine Option.
Das einzige was nicht passt ist das Verhältnis Lima/Booster. Entweder Booster weglassen oder Lima vergrößern. Alles andere passt schon.
Sidari am 02 Jun 2018 13:15:40
Hi Chraly,
viel Ahnung habe ich noch nicht wie du merkst.
Der Booster holt sich zuviel Strom von der kleinen Lima, so das die ihre "Hauptaufgabe" (Fahrzeugverbraucher versorgen) nicht mehr leisten kann, daher natürlich ohne Booster, oder eben größere LIma hab ich es verstanden? :oops:
Eine größere Lima gibt es im Original nicht, nur Anpassungen (60A und 90 A) --> mal meinen Schrauber fragen ob das realisierbar ist, ob der Tüv das bemerkt ist ja ne andere Baustelle
Grüße Sidari
IchBinsWieder am 02 Jun 2018 13:46:09
Die 60er kannst du dir sparen, da kein wirklicher Gewinn vorhanden wäre.
Nicht viel Ahnung ist gar kein Problem ... dafür sind Foren ja da :ja: Jeder schmeißt seine Kenntnisse in den Topf und alle können sich daran bedienen :wink:
skysegel am 02 Jun 2018 15:09:57
Hast du mal über die H-Kennzeichen Problematik mit einem Graukittel deines Vertrauens gesprochen? Es gibt zwar genügend Womos mit H-Kennzeichen, die waren aber immer schon Womo. Das mit dem Umbau seh ich noch nicht als Selbstläufer. Da hast du so viele Enschränkungen, dass zumindest mir das wahrscheinlich keinen Spaß machen würde.
Ulli
teuchmc am 02 Jun 2018 17:57:25
Moin Sidari! Die Limas sind ja per se nicht unbedingt größer in Länge etc, sondern eben in der Leistung,welche abgegeben werden kann. Und der Einwurf von Skyesegel ist nicht von der Hand zuweisen. Die Lima wäre nicht das Thema. Sonnigen weiterhin. Uwe
Sidari am 02 Jun 2018 18:28:40
Hallo,
mein Bus hat schon eine Wohnmobilzulassung mit H-Kennzeichen, ich hatte nur einen Wasserschaden durch undichte Dachfenster, daher baue ich den Innenraum neu aus, indem Zuge auch die Elektrik da diese alles andere wie sicher und fachlich war. Ich hab mal geschaut, es gibt nur die 35A (meinen Bus gab es auch mit einer 35A Lima) und eine 55A Lima, man kann zwar eine 90A Lima einbauen, allerdings muss man die anpassen (flexen). Muss mal schauen ob mein KFZler das machen kann, zudem müssen die Kabel wohl neu gemacht werden, die alten sind zu dünn bemessen.
Ein Problem nach dem anderen wird abgearbeitet und am Ende ist man schlauer :P
Danke und Grüße
teuchmc am 03 Jun 2018 04:46:40
Moin Sidari! Das Dein Kfz schon H als Womo hat,hätteste ja schon am Anfang mal mitteilen können. Lima und Flexen..........mmmhhhh,,,,,,,, Auf der Lima muß nicht zwingend MB drauf stehen. Deswegen wäre mein Gang evtl.mal zu nem fähigen Boschdienst o.ä.. Kabelquerschnitte anpassen,Kabel Neu und Anschlüsse pimpen sind auf alle Fälle schon mal nicht verkehrt. Evtl.mal Checken o.ä., ob es zum damaligen Zeitpunkt nicht sogar Ausführungen mit 2 Limas gab.Stichwort Krankenwagen/Pozilei/andere Behörden-Kfz/Militär. Sonnigen weiterhin.Uwe
Sidari am 03 Jun 2018 12:04:24
Sorry Uwe,
... vor lauter Bäumen, sieht man den Wald nicht mehr...
ich werde weiter forschen, entweder gibt es eine Lösung oder zumindestens einen Kompromiss.
Danke und Grüße
Sidari
womooli am 04 Jun 2018 19:36:07
Moin zusammen, lange hab ich hin und her überlegt ob ich dieses überhaupt schreiben soll. Bin aber nun zu dem Entschluss gekommen das auch negative Erfahrungen mitgeteilt werden sollten, damit andere Nutzer es berücksichtigen können.
Also nach knapp 2 Jahren wollten meine beiden 150 BK´s nicht mehr so wie ich wollte. Hmmm warum stellte sich mir die Frage. In den 2 Jahren machten sie alles so wie versprochen und ich war Glücklich. An den Tests konnte man das sehen. Als ich im April das Womo auspackt habe wollte ich die Batterien, da sie seit Oktober 2017 nicht mehr genutzt wurden, einmal entladen und wieder vollladen damit sie in Wallung kommen. Tja und da fing das Übel an. Ich konnte nur noch etwas über 20% entnehmen und dann brach die Spannung binnen Sekunden rapide ein, so dass der EBL abschaltete. Oh Gott erster Gedanke die Batterien sind platt. Ne das kann nicht sein, war der 2te Gedanke. Also was machen. Erst mal wieder vollladen und nochmal versuchen. Zur Info in den 6 Monaten in dem das Womo stand hing es immer am Landstrom. Das heißt die Batterien waren immer voll. ABER mein Ladegerät kann nur 14,3V und die Solar die die14,7v kann, war durch die Abdeckung des Womo´s ohne Funktion. Also waren die Batterien doch nicht voll. Nun gut ein Ladegerät muss her das 14,7v kann. Kurzer Hand ein Ctek geordert und siehe da es ging noch einiges in die Batterien rein. Nachdem das nun erledigt war Test 2. Ergebnis, es waren ein paar Prozent mehr aus den Batterien zu entlocken aber immer noch nicht ansatzweise so wie es sollte. Entladen hab ich mit dem Kühlschrank der ca 12-15A gezogen hat. Ich hab dann den Kühli abgeschaltet und mit den Lampen im Womo auf 5A runtergeregelt. Siehe da es konnte noch etwas entnommen werden. Aber wie geschrieben nicht so wie soll. 1-2 mal hab ich das Prozedere dann noch wiederholt. Es wurde immer mehr. Trotzdem konnte das ja nicht so weiter gehen.
Anruf bei Powertrust: Wo kann das Problem sein? Da es anscheinend eine defekte Charge bei den BK´s gab (allerdings bei den 100ern) wollte man meine Batterien gerne testen. Man fragte ob ich eine zuschicken könnte. Hihihi ne das machen wir anders. Ich komme gleich mit beiden in Bremen rum, ist ja nicht der Weg. Also flux die Bk´s ausgebaut und ab nach Bremen. Bei Powertrust haben wir dann noch kurz das Problem besprochen und mir wurde zugesichert das wir da irgendeine Lösung finden werden. Da wir mit dem Womo los wollten wurden mir als Übergang 2x 120er als Überbrückung mit gegeben (150er waren grad nicht am Lager). Wir waren dann mit den 120ern auf Tour und alles war wie immer ;-) Nachdem wir dann wieder daheim waren hab ich wieder bei Powertrust angerufen was meine Batterien den nun machen. Überraschung sie sollen heile sein. Hmmmmm urig. Damit ich aber nicht wieder nach Bremen fahren muss, sollte ich ruhig die Ersatz Bk´s behalten. Jaaa nettes Angebot konnte ich da nur antworten ABER ich hab doch 120er erhalten. Ohhh nach kurzer Rücksprache sollte ich dann doch bitte wieder rum schauen.
Ab nach Bremen. Innerlich hatte ich meine alten schon wieder im Womo eingebaut. Bei Powertrust dann angekommen die Überraschung. Ich bekam 2 neue 150er. Wir haben dann noch einige Zeit darüber gesprochen was denn nun mit meinen alten Batterien verkehrt gelaufen ist. Genau kann man das nicht sagen. Aber die BK´s sind kleine Divas. Sie wollen beschäftigt werden. Das heißt der Fehler bei mir war die lange Standzeit mit permanent nur 14,3V. Man sollte die Batterien laut Aussage Powertrust mindestens alle 2-3 Monate mit 14,7v vollladen und auch belasten. Ein Mitarbeiter schilderte mir seine Erlebnisse mit seiner Solaranlage auf seinem Haus. Dort hat er die Bk´s als Speicher eingesetzt. Im Frühjahr brauchen die Batterien immer erst einige Zeit bis sie wieder ihre volle Leistung haben.
Fazit: Die Bk will genutzt werden. Kurze Ladephasen mit 14,3v sind in Ordnung. ABER ab und an müssen es auch 14,7v sein. Bei uns ist das durch die Solaranlage und nun auch durch das Ctek gegeben. Die lange Standzeit über den Winter war eine totale Ausnahme bei uns. Der Service von Powertrust war so wie ich erwartet hatte Gut.
Zum Schluss noch eine Bitte: Ich hab das geschrieben damit andere Nutzer nicht vor dem gleiche Problem stehen wie ich. Ich weiß das viele Zweifler der BK jetzt nach dem lesen einen innerlichen Reichs........... haben. Sei euch gegönnt aber BITTE last es jetzt hier nicht raus. Bei Charly sieht man schön das wenn die BK genutzt wird alles funktioniert wie es soll.
deacheapa am 04 Jun 2018 21:04:01
Hallo Oliver
erst mal :respekt: für Deine Offenheit.
Aber wie hier schon mal geschrieben, sind BK halt nun mal auch "nur" Bleibatterien, und werden sich halt auch so wie alle anderen Verhalten. Das was bei Dir da passiert ist habe ich bisher mit offen nass und auch AGM Batterien so erlebt. Nichtnutzung über längere Zeit bekommt ihnen nicht so richtig, egal ob Dauerladung mit xyV oder wie auch immer, die wollen Arbeiten, sonst "Versotten" die einfach. Selbst bei deutlich kürzeren Nutzungspausen (so lange wie bei dir hatte ich allerdings nie) stelle ich immer wieder dieses Verhalten fest, aber nach der ersten echten Tagesnutzung mit WR Kaffee Föhn usw. oder wenigsten längerer Entnahme im C10-C20 Bereich, ist5 dann am nächsten Tag schon nach entsprechender Ladung eine deutlich stabilere Spannung bei gleicher Abnahme zu beobachten. Beispiel: 700Ah nach 4Wochen Nichtnutzung am ersten Abend bei Entnahme von TV Läppy Licht rund 10-12A sinkt die Spannung nach 4-5 Stunden auf 12,5-6V ab, am nächsten Tag steht sie dann schon bei selber Nutzung wieder stramm bei 12,8V. Und das bleibt dann auch bei den Folgetagen wieder so. Längste Nutzungspause war bei mir max 8Wochen, also noch nie ein halbes Jahr.
Das man Dir statt Deiner "Alten" doch nicht defekten trotzdem Neue gegeben hat, ist jetzt ehrlich gesagt schon fast schade, hoffe verstehst wie ich es meine. Weil mich ehrlich interessiert hätte ob die die selber mit zig Refresch Durchläufen wirklich wieder ans Laufen bekommen haben. Bei entsprechenden Vertrauen zu ihren eigenen Werbeaussagen und Produkten wäre das ja kein Problem gewesen. Ich habe das bei zwei hochwertigen Bosch AGMs mit 48h Ladung mit 16V geschafft, war ein Versuch entweder oder bei 6Jahren alten Teilen, hop oder top. Die stehen jetzt seit 1 1/2 Jahren danach immer noch bei rund 85% Kapazität.
Nochmal, ich habe nicht das geringste gegen BK Batterien, aber gegen Versprechungen die nun mal einfach nicht einzuhalten sind. Und alles was hier an Test von BKs bis jetzt geschrieben wurde, machten meine anderen egal was für Bleibatterien genau so, nur haben von denen halt keine diese bei der BK versprochenen Zyklenzahlen erreicht.
Nochmal Danke für Deinen Beitrag.
Gruß
IchBinsWieder am 04 Jun 2018 21:19:46
womooli hat geschrieben:Moin zusammen, lange hab ich hin und her überlegt ob ich dieses überhaupt schreiben soll. Bin aber nun zu dem Entschluss gekommen das auch negative Erfahrungen mitgeteilt werden sollten, damit andere Nutzer es berücksichtigen können. ...
Das heißt der Fehler bei mir war die lange Standzeit mit permanent nur 14,3V.
... Zum Schluss noch eine Bitte: Ich hab das geschrieben damit andere Nutzer nicht vor dem gleiche Problem stehen wie ich. Ich weiß das viele Zweifler der BK jetzt nach dem lesen einen innerlichen Reichs........... haben. Sei euch gegönnt aber BITTE last es jetzt hier nicht raus.
Hallo Oli,
warum nicht über negative Erfahrungen schreiben? Ich denke das gehört dazu, wenn man über ein Produkt berichtet das gänzlich unbekannt im Handling ist. Wenn meine den Geist aufgeben sollten, werde ich genauso ungeschönt darüber berichten. Ich bin weder mit BettaBatteries noch mit powertrust verheiratet oder verschwägert. Der Nutzen des Forums liegt doch genau darin zu erkennen ob jemand mit dem Versuch "Neues" zu verwenden ein neues Feld auftut, oder ob andere zukünftig besser die Finger davon lassen sollten. Lars a.k.a macht doch im Prinzip nichts anderes und heute gibt es eine große Zahl von Profiteuren.
Im Prinzip berichtest du über das, was ich im November letzten Jahres bereits geschrieben habe und wenn ich mich recht erinnere hast du im Februar noch einen Test gemacht, bei dem dein EBL versagt hat. Kann es sein, dass sie daher die Macke haben? Seinerzeit ist das LG doch gar nicht über 13,6V hinaus gegangen und hat nach kurzer Zeit den Strom zurückgefahren? Meine Aussage aus November habe ich auch letztens relativiert. Meine Lima bringt aktuell nich die übliche Spannung. Dadurch hat der Booster seine Leistung zurückgenommen. Aber, auch ich überwintere mit nur 14,4V vom CTEK, ohne das ich durch Solar etwas reinbekomme und damit auf 14,7V komme. Ich glaube erstmal nicht, dass die 14,3V das Problem war. sondern deine 13,6V beim Laden und dann bis Ostern so stehen lassen. Damit wäre deine Batterie nie voll geworden und das Lagern, (ein Jahr ohne Landstrom geht ja), soll nur bei vollen Batterien gemacht werden. Auch unser Womo stand 4 Monate ohne Nutzung rum, weil wir zw. Weihnachten und Ostern einfach nicht wegkamen. Dennoch hatte ich deine Probleme nicht. Vielleicht solltest du mal über ein größeres LG nachdenken, vielleicht eines mit TK.
So unglaublich negativ finde ich das alles nicht. Nach 2 Jahren neue Batterien zu bekommen finde ich sogar durchaus positiv, denn bei anderen Batts hätte man selbst 1,5 Jahre früher die Diskussion mit einem Händler gar nicht führen brauchen ... der hätte einem neue aufgeschwatzt und jegliche Reklamation abgewehrt.
Einen Grund über deine Zeilen herzufallen gibt es nun wirklich nicht. Ehrlichkeit sollte nämlich nicht bestraft werden. Viel Spass mit den neuen ;)
IchBinsWieder am 04 Jun 2018 21:39:47
deacheapa hat geschrieben:Das man Dir statt Deiner "Alten" doch nicht defekten trotzdem Neue gegeben hat, ist jetzt ehrlich gesagt schon fast schade, hoffe verstehst wie ich es meine.
Weil mich ehrlich interessiert hätte ob die die selber mit zig Refresch Durchläufen wirklich wieder ans Laufen bekommen haben. Bei entsprechenden Vertrauen zu ihren eigenen Werbeaussagen und Produkten wäre das ja kein Problem gewesen.
Ja, das sehe ich genauso .. Interessant wäre es definitiv gewesen. Ich kann aber Oli auch verstehen, dass er seine Womo wieder nutzen will und nicht unbedingt die Versprechen beweisen will. Es wäre schön, wenn powertrust dazu etwas schreiben würde .. aber das wird wohl leider nicht erfolgen, obwohl sie hier angemeldet sind :roll:
Axel1960 am 17 Jun 2018 12:37:51
Hallo,
Ich wüsste gerne wie die Spannung bei Bleikristall aussieht, ist diese im Vergleich zu einer Bleibatterie niedriger oder höher.
Falls die Spannung generell niedriger ist, könnte man damit ev. die Euro 6 Lichtmaschinen austricksen.
IchBinsWieder am 17 Jun 2018 12:55:18
Hallo Axel,
die Ruhespannung einer vollen BK liegt bei 13-13,1V, also etwas höher als bei einer normalen Bleibatterie.
Axel1960 am 17 Jun 2018 13:03:55
Danke, dann würde meine Idee nach hinten losgehen. Meine Lichtmaschine bequemt sich erst bei 12.3 Volt den Starter Akku zu laden.
Tinduck am 18 Jun 2018 10:35:40
Musste halt nen Booster reinbauen.
Bin kein Freund von den Dingern, aber bei Euro-6-Gezumpel oder wenn man eine Ladestrombegrenzung für z. B. LiFePo braucht, gehts ja wohl nicht anders.
bis denn,
Uwe
azenberg am 21 Jun 2018 14:26:26
Habe seit einem Jahr zwei BK-Batterien á 110 Ah und betreibe damit unter anderem einen Wechselrichter für die Kaffeemaschine. Während des Bezugs von Kaffee wird die BK mit 100A belastet und die Spannung sinkt von 13,2 auf knapp 12V ab. Bisher konnte ich damit ohne Probleme 4 Tassen brühen. Im letzten Urlaub hatten wir wenig Sonne und die Batteriespannung stand vor dem Frühstück bei 12,6V. Beim Starten der Kaffeemaschine stieg der WR wegen Unterspannung (10,5V) aus. Nach dem Aufladen der BK war alles wieder wie bisher. Ist das normal dass die BK nur im vollen Zustand belastet werden kann. Gruß Aze
womooli am 21 Jun 2018 18:31:32
Das Problem hatte ich zu anfang ja auch. Intressant wäre zu wissen was den direkt an den Batterien gemessen wird. Bei mir war das Problem das die Kabel vom Wechselrichter nicht vernünftig waren und er deswegen ganz andere Werte hatte als direkt an der Batterie. Bei vollen Batterien war das wie bei dir kein Problem aber bei leeren, naja siehst ja selber.
azenberg am 22 Jun 2018 08:58:21
Die Spannung wurde am Batteriecomputer abgelesen, also direkt an er Batterie. Die Frage ist an die BK-Fachleute, ob nach 30% Entladung der BK sie nicht mehr belastet werden kann. Gruß Aze
IchBinsWieder am 22 Jun 2018 09:25:06
Hallo Aze,
die Frage ist nicht was du am BC abliest, sondern was der WR am Eingang sieht. Bei Oli waren es damals die Kabel die dazu geführt haben, dass der WR eine niedrigere Spannung "gesehen" hat als die Batterie wirklich hatte.
Seit dem Oli die Kabel gewechselt hat sieht es so aus ... Ladezustand 16% und eine Belastung von 138A
azenberg am 22 Jun 2018 21:14:06
Werde morgen mein Kaffee im Wohnmobil kochen und die Spannung am WR messen. Hatte die originalen Kabel verwendet die dem WR beilagen. Gruß Aze
azenberg am 24 Jun 2018 11:48:48
So, heute morgen die BK mit 100A belastet. Die Differenz beträgt 0,7V zwischen Batterie und Wechselrichter. Wie schon von euch vermutet muß hier ein dickeres Kabel her. Welcher Querschnitt für 40 cm Kabelweg einfach behebt dieses Problem? Gruß Aze
andreasnagel am 24 Jun 2018 12:20:46
Moin Aze,
der Fraron Kabelkonfigurator --> Link schlägt bei 100 A einen Kabelquerschnitt von 14 mm² vor.
Viele Grüße, Andreas
flo16v am 24 Jun 2018 12:46:39
Hi,
wenn du die Kabel erneuerst würde ich mindestens 50mm2 legen.
womooli am 24 Jun 2018 15:03:08
flo16v hat geschrieben:Hi,
wenn du die Kabel erneuerst würde ich mindestens 50mm2 legen.
So sehe ich es auch und habe es auch so gemacht. Bei Fraron kannst du es komplett bestellen in der Länge mit den richtigen Ösen. Und denk auch an eine Sicherung.
azenberg am 24 Jun 2018 18:13:05
Vielen Dank für die Unterstützung. Das Projekt wird morgen umgesetzt. Gruß Aze
azenberg am 27 Jun 2018 12:20:42
Hallo, jetzt hab ich doch noch eine Frage. Die Verbindungsleitungen (+ und -) zwischen den beiden parallel geschalteten Batterien sind im Querschnitt dünner ausgelegt wie die abgehenden Anschlüsse. Die Plusleitung ist nur mit 50A abgesichert obwohl 100A entnommen werden. Ist das so ok? Gruß Aze
andreasnagel am 27 Jun 2018 13:29:59
Moin Aze,
der Widerstand wächst Proportional mit der Kabellänge. Oder anders: Je kürzer das Kabel, desto kleiner der Widerstand.
Daher ist bei dem kurzen Verbindungskabel zwischen den Batterien kein allzu dickes Kabel erforderlich.
Und deswegen ist beim 40 cm Kabel zum Wechselrichter ein 50 qmm-Kabel total überdimensioniert.
Bei einer Entnahme von 100 A bei parallel verbundenen Batterien fließt über die Verbindungskabel die Hälfte des Stromes, also 50 A.
Viele Grüße, Andreas
azenberg am 27 Jun 2018 14:20:39
Danke Andreas
womooli am 27 Jun 2018 20:38:48
Moin Aze meine beiden waren mit 6m² verbunden. Das hab ich jetzt auf 25m² geändert. Auch von Fraron mit den passenden Ösen in der richtigen Länge.
Powertrust am 30 Jun 2018 10:14:00
Richtig gut geladen: Die Lead Crystal Batterien und die Besonderheiten der Ladetechnik. Nachdem uns immer mehr Fragen zum korrekten Laden der LeadCrystal Batterien im Einsatz bei einem Wohnmobil erreichen, möchten wir dazu noch einmal detailliert Stellung nehmen. Schliesslich wollen wir, das Sie mit den Batterien lange zufrieden sind. Um die volle Kapazität der LeadCrystal Batterie lange zu erhalten, ist das richtige Laden der Batterie essentiell. Hier einmal eine kurze Beschreibung die sich aus den technischen Datenblättern ergibt.
Ladespannung: Die LeadCrystal Batterie benötigt eine Ladeschlussspannung von 14,7 V und eine Erhaltungsladung von 13,6 V. Diese Einstellungen gelten für Umgebungstemperaturen von 15 - 25 °C. Unter verschiedenen Umgebungstemperaturbedingungen sollte ein Temperaturausgleichskoeffizient von 3mV/°C/Zelle (entspricht 0,018 V für eine 12 V Batterie) für das Ladegerät angenommen werden.
Ladestrom: Der Ladestrom sollte annährend 0,3C (30A bei 100Ah) für die CNFJ / T und 0,2C (20A bei 100Ah) für die EVFJ Batterien betragen. Beispiel: Wenn bisher eine konventionelle 100Ah Batterie (Bleisäure, Gel, o.ä.) genutzt wurde und nur ein 15A Ladegerät vorhanden ist, so darf keine 100Ah LeadCrystal Batterie verwendet werden. In diesem Fall könnte z.B. eine 55 oder 65 Ah CNFJ Batterie verwendet werden. Da die LeadCrystal Batterie tiefer entladen werden kann als eine konventionelle Bleibatterie bleibt die nutzbare Kapazität gleich, auch wenn eine kleinere LeadCrystal Batterie verwendet wird. Der Vorteil für Sie ist ein geringeres Gewicht und damit eine gestiegen Zuladung gerade in der 3,5t Klasse.
Vorhandene Ladegeräte: Sollte ein separates Ladegerät vorhanden sein, dass nicht die oben beschriebenen Ladeparameter einhält, kann immer noch die LeadCrystal Batterie benutzt werden, jedoch sollte dann sichergestellt werden, dass diese circa 4 mal im Jahr mit einem separaten Ladegerät nachgeladen wird. Wenn ein separates Ladegerät vorhanden ist, spielt es weniger eine Rolle, dass z.B. das Bord-Ladegerät nicht die Parameter erfüllt, solange die LeadCrystal Batterie mindestens einmal im Monat auf 70-80% DoD entladen (20-30% Restkapazität) und mit einem separaten Ladegerät mit den oben beschriebenen Einstellungen wieder aufgeladen wird.
Kapazitätsverlust: Sollte die LeadCrystal Batterie bereits einen Kapazitätsverlust erlitten haben, sollte diese mindestens zweimal auf 70-80% DoD (20-30% Restkapazität) entladen und mit einem entsprechenden Ladegerät aufgeladen werden. So ist auch diese LeadCrystal Batterie wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.