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Erfahrungen mit Bleikristall-Batterien Lead-Crystal-Battery 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 21


IchBinsWieder am 31 Aug 2018 15:55:38

Es wäre ratsam die Batterie zu reklamieren. Dafür sind die drei Jahre Garantie.

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Gast am 31 Aug 2018 16:11:34

IchBinsWieder hat geschrieben:Es wäre ratsam die Batterie zu reklamieren. Dafür sind die drei Jahre Garantie.


Danke Charly, werde mich am Montag mal mit Pt in Verbindung setzen.

Gast am 31 Aug 2018 16:24:57

paelzerbub hat geschrieben:Nachdem ich die Blei-Kristall Batterie hintereinander dreimal mit Wechselrichter über den Kühlschrank bis 11,1 Volt entladen habe (>0,5c)


Sorry, richtig ist 0,05C

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Gast am 01 Sep 2018 10:30:54

Hallo Blei-Kristall Benutzer,

nachdem meine BK wieder vollgeladen war, habe ich erneut einen Kapazitätstest über Kühlschrank gestartet, und die Messwerte notiert.

Blei-Kristall 220 Ah (C20) Entladung >0,05c , Endspannung 11,1 Volt.



Gemessen wurde mit einem Victron BMV-700 und die Spannung separat mit einem Multimeter.

IchBinsWieder am 01 Sep 2018 21:33:38

Ich würde jedem empfehlen nach der Aufrüstung der Ladetechnik einen Kapazitätstest zu machen. Lt. Herrn Stasch ist eine Batterie die nur noch 80% aufweist faktisch tot. Da macht auch die BK keinen Unterschied ... nur das man 3 Jahre Garantie hat. Während man bei den klassischen Bleibatterien nur noch 30% entnehmen kann, bleiben der BK 80%. Das ist im Ergebnis zwar besser, aber nicht ideal. Nach dem Austausch sollte euch das gleiche wie mir zur Verfügung stehen wie mir nach fast 3 Jahren ... nämlich gut 100%.
Das Ganze ist zwar ärgerlich, aber kein Beinbruch. Also ärgert euch nicht. Nehmt die Garantie in Anspruch und startet nochmal mit einer frischen Batterie mit der richtigen Ladetechnik. Das Ergebnis MUSS das gleiche sein wie bei mir. Das es bei mr problemfrei läuft ist weder ein Märchen, noch unvorstellbar. Ich habe von Anfang an unwissend die Mindestanforderungen erfüllt und jeder Kapazitätstest hat bisher bewiesen, dass alles wunderbar läuft.
Die Kritiker werden sich sicherlich darüber hermachen, aber am Ergebnis wird das nichts ändern, also lasst euch nicht kirre machen. Ihr seid ALLE in der Garantiephase und keinem wird ein finanzieller Schaden entstanden sein.
Ich werde euch nach meinem Urlaub wissen lassen wieviel Kapazität mir noch zur Verfügung stehen. Das sollte euch ein Anhaltspunkt für die nächsten 3 Jahre geben.
Dann hättet ihr ca. 3(alt) + 3 Jahre(neu) .... also gute 6 Jahre. Ab dem Zeitpunkt sollte sich die BK gerechnet haben, denn viele andere Bleibatterien machen hier schon die Grätsche.
Nur wenn mein Test gerade 80% bringt, muss man nochmal rechnen. Aber da bin ich sehr zuversichtlich auch, wenn es nur noch 90/95% sind, irgendwann wird auch eine BK an Kapazität verlieren und das passiert sicherlich schleichend und nicht von heut auf morgen.

Daimos am 01 Sep 2018 22:06:54

Interessant wäre was passiert, wenn man diese BK jetzt mit "Wumms" lädt und das gleiche nochmal macht. In der Theorie soll sie sich dann ja wieder erholen.

Gast am 02 Sep 2018 09:23:58

Daimos hat geschrieben:Interessant wäre was passiert, wenn man diese BK jetzt mit "Wumms" lädt und das gleiche nochmal macht. In der Theorie soll sie sich dann ja wieder erholen.


Mit Wumms (anfangs 75 A ) hab ich vier mal hintereinander geladen. Eine merkliche Steigerung der Kapatzität konnte ich nicht feststellen.

Tinduck am 02 Sep 2018 10:29:54

Ich muss mir wohl innerhalb der Garantiezeit doch noch nen Blue Battery zulegen, um das zu prüfen... ohne BC kann man da schwerlich was machen, alles viel zu ungenau.

bis denn,

Uwe

skysegel am 02 Sep 2018 12:24:43

Tinduck hat geschrieben:... ohne BC kann man da schwerlich was machen, alles viel zu ungenau.

BC sind auch ungenau. Zumindest gilt das für meinen Votronic. Das einzige, was man machen kann um das genau zu messen ist, die volle Batterie mit einer genau definierten ohmschen Last bis zur ES-Spannung zu entladen und die Zeit zu stoppen.

Ulli

eura303 am 02 Sep 2018 18:58:53

Moin zusammen,

ich habe mein Ladegerät jetzt auch bekommen und habe heute alles vorbereitet. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob ich es direkt an die Batterie klemmen soll oder über den shunt, wie es vorher angeschlossen war. Falls die 50 A zu viel sein sollte, dann kann doch eigentlich nur eine Sicherung rausfliegen oder kann auch schlimmeres passieren?

Gruß Eura303

Tinduck am 02 Sep 2018 19:41:53

Ich habs auch an den Shunt angeschlossen, aber auch gleichzeitig das 6 mm2 Kabel vom Shunt zur Batterie gegen ein 22 mm2 ausgetauscht (abgesichert mit 100 A Streifensicherung). Das Minuskabel vom Ladegerät (18mm, beim Ladegerät mitgeliefert) geht direkt zur Batterie.

bis denn,

Uwe

eura303 am 02 Sep 2018 20:02:04

Danke Dir Uwe, dann werde ich es morgen ausprobieren. Jetzt trinke ich erstmal nach dem Einbau ein schönes kaltes Bier.

avm75 am 03 Sep 2018 11:39:43

Moin zusammen,

avm75 hat geschrieben:In meinem Fall hätte es also auch eine der 65Ah-Batterien getan, nutzbare Kapazität dann 72Ah. Meine Lichtmaschine lädt mit ca. 20A, das konnte ich letzte Tage mal per Zufall ausprobieren. Hätte also alles gepasst. Und ich hätte immer noch meine Kapazität annähernd verdoppelt.


Ich möchte meine o.a. Bemerkung nochmal aufgreifen und gleichzeitig nochmal ein kleines Bisschen an Erfahrungen beisteuern:
Da unser Hymer Alkoven ja eigentlich verkauft werden sollte bzw. verkauft war, wir ein neues Fahrzeug gekauft hatten (wen die Geschichte interessiert: --> Link) und die vorhandene Technik, also BK-Batterien, Booster & Co. ins neue Fahrzeug mitnehmen wollten, hatte ich zuletzt übergangsweise nur eine der beiden Batterien verbaut und auch den Booster erst mal noch nicht wieder eingebaut.
In den NRW-Sommerferien waren wir mit der Konstellation 2 Wochen unterwegs (Bericht dazu folgt noch). Sicherheitshalber hatten wir das Landstromkabel zwar bei, haben es aber über den gesamten Zeitraum nicht genutzt, sondern den kompletten Urlaub ohne Landstrom gestanden. Wir hatten dabei überwiegend Aufenthalte von 2-3 Nächten an einer Stelle, nur 1 oder 2-mal sind wir tatsächlich nach nur einer Nacht weiter gefahren. Das Wetter war gut, allerdings war es auch immer wieder mal bewölkt, trotzdem hat die Solaranlage es immer wieder geschafft, die Batterie über Tag voll zu laden.
Allerdings haben wir zwischenzeitlich unseren Stromverbrauch gesenkt: Wegen des geplanten Wechsels auf den Kastenwagen haben wir die Tassimo-Kapsel-Kaffeemaschine aus dem Mobil verbannt und sind auf Frech-Press umgestiegen. Das spart 6 - 12 Ah täglich. Weiter haben wir diesen Urlaub ein Experiment gestartet und die Sat-Anlage blieb eingeklappt, der TV aus. Stattdessen wurde auf ein 12,9“ Tablet gestreamt und dieses alle paar Tage über Tag aufgeladen. So hatten wir einen Verbrauch von lediglich 6 - 9 Ah täglich, d.h. von Abends (Batt. voll, keine Sonne mehr) bis zum Frühstück am nächsten morgen. Verbraucht wurde das Bisschen durch das Laden der Handy‘s und ein wenig Licht. Kühlschrank lief fast kontinuierlich auf Gas. Bei dem geringen Verbrauch waren die Ladeströme, auch während der Fahrt, so niedrig, dass ich bei weitem nicht auf die 20A kam, so viel hat die Batterie einfach nicht mehr genommen. Selbst die Solaranlage durfte in der Spitze nicht mehr als ca. 80W liefern, weil einfach kaum Ladung aus der Batterie entnommen war.
In dem Gesamtzusammenhang sei noch erwähnt, dass ich meinen Victron BMV samt Bluetooth-Dongle gegen BlueBattery und HMI ausgetauscht habe, so konnte ich sehr schön über das Display, aber auch über‘s Handy, die Werte beobachten und teilweise auch aufzeichnen.

Warum erzähle ich das Ganze? Nun, relativ einfach: Ich hatte es in o.a. Zitat schon gesagt und wiederhole mich in diesem Fall gerne. Wenn man mit der Batteriekapazität nicht übertreibt und auf Gedeih und Verderb hochrüstet, genügt sogar die herkömmliche Ladetechnik an Bord, insbesondere, wenn man auch eine Solaranlage dabei hat (wegen der Spannung...). Bedeutet im Umkehrschluss natürlich auch, dass man seinen Stromverbrauch einigermaßen im Griff hat. Im Sommer und m.E. auch in der Übergangszeit kämen wir mühelos mit der einen Batterie klar, selbst ohne Solar mehrere Tage. Ob das im Winter mit der Heizung auch klappt weiß ich noch nicht, werde ich angesichts der ermittelten Zahlen aber testen und anschließend natürlich berichten.

Was jetzt noch ansteht ist ein Kapazitätstest, der war ja im Mai ausgefallen, hole ich aber beizeiten mal nach. Dann kann ich auch gleich mal checken, wie sich die Flex-Panels nach 1 Jahr so machen.

LG
André

eura303 am 03 Sep 2018 19:01:34

So, hat alles geklappt. Ladegerät läuft und alles andere läuft auch.
Jetzt muss der Kühlschrank erstmal die Batterien leeren.

Gruß
Eura303

Daimos am 03 Sep 2018 20:03:54

paelzerbub hat geschrieben:
Mit Wumms (anfangs 75 A ) hab ich vier mal hintereinander geladen. Eine merkliche Steigerung der Kapatzität konnte ich nicht feststellen.


Uff das ist ärgerlich, da würde ich tatsächlich reklamieren :(

beste Grüße,
Guido

topaebw am 04 Sep 2018 23:33:02

Nun hat es mich auch erwischt.
Auf der Caravanmesse wollte der Wechselrichter am Morgen nicht mehr, obwohl wir ca.8 Stunden vorher hier ankamen und der Batteriemonitor voll anzeigte.
Spannung brach bis knapp 10V ein. Bisher hatte ich von den Problemen mit dem höheren Ladestrom nichts gewusst und erst hier im Forum mitbekommen, das ich nicht der einzige bin. Bei meiner Mail an Fraron zu dem Problem das mit max. 30A geladen werden soll, kam folgende zurück


Generell ist der Tripple für eine 100Ah BK Batterie doch ausreichend.
Lädt wären der Fahrt bis zu 30A + ggf. Solar. Das 50er Ladegerät wir
eigentlich erst ab 200Ah eingesetzt.

Denke Sie sollten die Batterie zunächst einmal auf ca. min 40% entladen
und anschließend mit den 30A wieder
aufgeladen werden.

Zur Info, ich habe ein Votronic Triple 30/20/250. Ich habe denen mitgeteilt, das ich 2 6-CNFJ-100 verbaut habe und die ganze Sache ca. ein Jahr ohne Probleme funktioniert hat. Vor allem fährt man nicht ständig um die Batterie mit 30 A zu laden. Im Netzbetrieb lädt das Triple nur mit 20A. Also entweder doch umrüsten oder ein zusätzliches Ladegerät verbauen .
Fraron ist also immer noch der Meinung das bis zu 30A reichen obwohl Powertrust hierzu das Problem mit der Laung gut beschrieben hat

IchBinsWieder am 05 Sep 2018 11:36:17

topaebw hat geschrieben:Generell ist der Tripple für eine 100Ah BK Batterie doch ausreichend.
Lädt wären der Fahrt bis zu 30A + ggf. Solar.


Jein, wenn dein Kühli AES hat knappst er sich zw. 10-15A von den 30A ab. Sollte das so sein, würdest du auf nur 15-20A kommen.
Lt. Votronic nimmt der Triple auch keine Addition von Solar und B2B vor. Entweder Solar, oder B2B.

Fraron weiß um die Umstände, warum sie sowas Scheiben ist mir schleierhaft.

Tinduck am 05 Sep 2018 12:27:09

Noch ein Grund, sich so einen Dreifachlader nicht ins Mobil zu schrauben. Wenn der die verschiedenen Ladequellen nicht addiert, ist er sinnlos und man fährt mit Einzelgeräten besser.

Wir haben jetzt:

- Landstrom: 50 A Fraron + 18 A Calira + max. 12 A Solarpanels

- Während der Fahrt: ca. 20 A von der LiMa + max. 12 A Solar (Kühli läuft auf Gas)

Das alles natürlich nur, wenn der Akku entsprechend leer ist und damit die Ladspannung niedrig. Bei 14,4 Volt regelt das Calira ab, Solarcontroller und Fraron-LG gehen bis 14,7 Volt.

Vielleicht bekomm ich bei der Regierung den BlueBattery durch, dann kann ich mal messen, was die Kapazität angeht.

bis denn,

Uwe

Acki am 05 Sep 2018 12:46:47

IchBinsWieder hat geschrieben:...

Jein, wenn dein Kühli AES hat knappst er sich zw. 10-15A von den 30A ab. Sollte das so sein, würdest du auf nur 15-20A kommen.
...

Sollte er aber nicht: Das AES Signal des Reglers schaltet den 12 V Betrieb des KS erst, wenn "kein" Strom mehr in den Akku fliesst!

IchBinsWieder am 05 Sep 2018 15:08:04

Acki hat geschrieben:Sollte er aber nicht: Das AES Signal des Reglers schaltet den 12 V Betrieb des KS erst, wenn "kein" Strom mehr in den Akku fliesst!


Diese Form ist mir neu. Normalerweise geht der Ladestrom zurück. Es gibt auch Schaltungen, bei der Strom für den Kühli von der Starterbatterie kommt, aber deine Variante kannte ich noch nicht. Das soll aber nicht heißen, das es das nicht gibt.

Acki am 05 Sep 2018 15:17:28

IchBinsWieder hat geschrieben:...
Diese Form ist mir neu. Normalerweise geht der Ladestrom zurück. Es gibt auch Schaltungen, bei der Strom für den Kühli von der Starterbatterie kommt, aber deine Variante kannte ich noch nicht. Das soll aber nicht heißen, das es das nicht gibt.

Das ist ja genau die Idee von der AES Schaltung: überschüssige Energie wird benutzt um KS oder etwas anderes zu betreiben.
Kenne dies so von den Votronic Solarreglern und beobachte, dass dies bestens funktioniert: bei Akku voll schaltet der KS auf 12 V und nach einer halben Stunde ggf zurück, wenn Sonne nicht mehr genügend liefert und daher Energie aus dem Akku verbraucht wurde.
Hier der Technische Beschrieb unter Pkt 6
--> Link

Ich gehe davon aus, dass es beim Triple Lader genau gleich funktioniert.

IchBinsWieder am 05 Sep 2018 15:45:22

Acki hat geschrieben:
Ich gehe davon aus, dass es beim Triple Lader genau gleich funktioniert.


Ah, jetzt verstehe ich dich.

Meine Rechnng bezog sich auf den Fahrstrom. Der SR vom Triple spielt während der Fahrt keine Rolle, da er keinen Strom liefert. Wäre natürlich sehr intelligent wenn die Funktion auch beim B2B wäre, aber für so clever halte ich den Triple nicht.

Acki am 05 Sep 2018 16:16:21

Ah, ich verstehe jetzt auch!

Beim Fahren ist der Strom natürlich beschränkt durch den Typen des Triple; wenn man mehr als 30 A will oder braucht, dann muss man denjenigen mit 45 oder 60 A Leistung einbauen!

tllinger2 am 06 Sep 2018 00:01:44

Hallo
Ich bin vor 2 Jahren durch dieses Forum auf die BK Batterien aufmerksam geworden.Da ich der Meinung war,das sie zu meinem Nutzungsverhalten sehr gut passen würden,habe ich mir im November 2016 zwei LC 6-CNF J 200 bei der Firma Powertrust gekauft.Ich habe sie 1,5 Jahre zu meiner vollsten Zufriedenheit genutzt.Habe ich hier ,aber hauptsächlich im Concorde-Forum und im Linertreff geschrieben.Vor einem Monat dann Spannungseinbrüche beim Wechselrichterbetrieb.Da ich hier regelmäßig lese ,war mir die Ladeproblematik bekannt.Also Kapazitätstest.
Volle Batterien (Anzeige CBE und Victron BMS 700)mit Klimaanlage über Wechselrichter mit 60A entladen.Nach einer Stunde stieg der Wechselrichter bei 10,8V aus.
Batterien erholten sich auf 12V.Ich habe dann ohne WR mit 15A weiter entladen .Bei 10,2 V und 90Ah entnommener Kapazität schaltete das CBE ab.Nach Einschalten 11V auf der Anzeige, brach bei Belastung sofort ein.Die Batterien dann 24 St. mit Waeco Ladegerät und Votronic Mpp,beide mit 14,7V Ladeschluß , 13,6 V Erhaltungsladung und Temparaturkompensation aufgeladen.Am Anfang mit 50A.
Zweites Entladen mit 20A ohne WR.Das CBE schaltet nach 5 Stunden und entnommenen 102Ah ab.
Diese Werte habe ich der Firma Powertrust am 21.08 mit der Bitte um ein Gespräch gemailt.Ich habe mehrmals angerufen,aber keine Reaktion.Am 30.08 habe ich Powertrust gemailt,das ich die Batterien am 31.08 nach Bremen bringe, damit sie vor Ort geprüft werden können.Da kam dann die erste Reaktion von dem Geschäftsführer. Herr Lambrecht entschuldigte sich für die fehlende Reaktion und verwies auf die Ladetechnik,Orginalton:da sie wie einige andere im Forum fälschlicher weise davon ausgehen das die 0,3c der max.Ladestrom ist.Der beträgt jedoch 3c.
Aber auch die 0,3c habe ich häufig eingehalten.Ich fahre einen Concorde Charisma mit nicht abregelnder 140A Lichtmaschine.Da wir das ganze Jahr über häufig mehrere Tage ohne Landstrom stehen (Sommer ca.50Ah ,Winter ca.80Ah Verbrauch pro Tag)hat die Lichtmaschine mit über100A nachgeladen und Zuhause dann ab und zu
mit Ladegerät oder Solar die Ladeschlußspannung erreicht.Da ich weder die Zyklenzahl erreicht habe,noch mir einem Fehler in der Ladetechnik bewusst bin,gehe ich von einem Batteriedefekt aus,oder das diese Batterien nicht zu meinem Nutzungsverhalten passen.
Da bis heute noch keine Information von Powertrust kam, habe ich dort angerufen.Wie immer niemand aus der Technik zu sprechen.Dann kam eine Mail das auf Grund von Schulungsmaßnahmen ,sich erst nächste Woche jemand um meine Batterien kümmern könnte.
Viele Grüße und Glück mit euren Batterien wünscht euch ein langsam ärgerlicher Thomas

IchBinsWieder am 06 Sep 2018 01:19:21

Hallo Thomas,

Bei 400Ah muss dein Ladestrom 100A betragen. Deine Lima schafft das zwar, aber dir fehlt dazu die passende Spannung von 14,7V. Bei Landstrom hast du zwar 14,7V, aber der Strom reicht nicht.

Schau mal ins Datenblatt, mit 10,2V gehst du eindeutig zu tief. Die tiefste Spannung richtet sich nach dem Entladestrom. Für 10,2V muss der Entladestrom zw. 80A und 200A gewesen sein und nicht 20A. Da wäre lt. DB die geringste Spannung 10,8V richtig.

Muhr am 06 Sep 2018 10:40:19

Bin am Überlegen. Welche Batterie passt in mein Fach mit 500 × 200 × 250 mm? Ist die 130 Ah geeignet? Gesehen bei Fraron, 130 Ah 6-CNFJ-120 Wieviel mehr Leistung habe ich dann anstelle der alten? Welches Ladegerät ist notwendig für die Batterie mit 130 Ah? Jetzt 125 Ah, Büttner Batterie, Ladung über Lichtmaschine, Relais und Sicherung 50 A, Landstrom Ladegerät 15A. Oder besser gleich Lithium Fertigakku 100Ah und alte Ladetechnik lassen?

Gruß

pezz88 am 06 Sep 2018 12:19:03

Garantiefall PowerTrust…
Jetzt muss man sich doch die Frage stellen, ab wann erkennt PT eine Batterie als fehlerhaft, defekt und austauschbar an?
Die werden ja sicherlich nicht jede Batterie in der 3jährigen Garantiezeit tauschen.
Dazu sollte sich PT bitte mal melden, noch besser einen Test veröffentlichen, mit dem der Zustand anerkannter Weise
überprüft und dann definiert werden kann, ob die Batterie noch in Ordnung ist.

Ich habe jetzt seit 2,5 Jahren „leider“ 2 x 200Ah verbaut. Geladen wird zu 90% über Solar mit max. 30A.
Spannungen sind am Regler richtig eingestellt.
Landstrom geht mit max. 80A, ebenso über die Lichtmaschine.
Das Mobil wird ganzjährig, täglich genutzt.
Jetzt im Sommer, war natürlich kaum Belastung auf den Batterien, Solar hat ja sofort nachgeladen.

Generell, kann ich noch keinen Leistungsverlust erkennen. Würde aber jetzt gerne mal einen Test machen.
Dazu könnte man die Batterien natürlich trennen und dann könnte ich auch mit der neu definierten Power einzeln
wie vorgegeben nachladen.
Alles zwar nicht optimal, würde dann aber der Spezifikation entsprechen.

Wie ist Eure Meinung dazu?


.

tllinger2 am 06 Sep 2018 13:32:27

Bei 400Ah muss dein Ladestrom 100A betragen. Deine Lima schafft das zwar, aber dir fehlt dazu die passende Spannung von 14,7V. Bei Landstrom hast du zwar 14,7V, aber der Strom reicht nicht.

Schau mal ins Datenblatt, mit 10,2V gehst du eindeutig zu tief. Die tiefste Spannung richtet sich nach dem Entladestrom. Für 10,2V muss der Entladestrom zw. 80A und 200A gewesen sein und nicht 20A.
Hallo Charlie
Ich bin leider nur Strom und Batterien-Laie ,aber laden Lima und Solar nicht parallel?Wir hatten ca.180Ah verbraucht und während meine Frau fuhr habe ich mich
über 120A Ladestrom auf dem Victron gefreut.Ich will es nicht beschwören ,glaube aber das die Spannung bei 14,6V war.Ist aber 1,5 Jahre her.
Die 10,2 V blinkten auf dem Display auf nachdem das CBE abgeschaltet hatte und ich nochmal Strom entnehmen wollte.Da die Batterien bisher sehr gut funktioniert haben ,kann ich mich nicht daran erinnern nur einmal unter 11,5 V gewesen zu sein.
Viele Grüße und Danke für dein Intresse THOMAS

tllinger2 am 06 Sep 2018 13:54:25

Hallo pezz88
Da haben wir beide ja das gleiche Problem.Die Batterien zu trennen und jede einzeln aufzuladen macht für mich wenig Sinn.Mein Wissen ist zu begrenzt,aber ich glaube das größte Problem ist die Solaranlage.Bei diesem Supersommer waren die Batterien spätestens Mittags wieder voll.Und bei höchstens 40Ah Verbrauch wird der Stromfluss nicht sehr hoch sein.Für Gel und AGM ist mein Nutzungsverhalten ideal ,bei BK scheinbar nicht.
Viele Grüße Thomas

Gast am 07 Sep 2018 11:26:35

Hallo,
gerne gebe ich ein Positives Feedback für die Firma Powertrust und sein Team ab.

Am Montag den 03.09. habe ich meine 200er Lead-Crystal-Batterie wegen Kapazitätsverlust reklamiert.
Heute, Freitag den 07.09. wurde eine neue Batterie ohne Probleme seitens Powertrust geliefert.
Schnell und unkompliziert wurde nach 34 Monaten die Batterie als Garantiefall ausgetaucht.

Nochmals vielen Dank an das Powertrust_Team. :top:

crossover0480 am 07 Sep 2018 11:34:47

Ich habe vor 3 Wochen die Fa. Companydepot angeschrieben und noch keine Antwort erhalten. Habe mich heute nochmal an Sie gewandt. Mal sehen ob es im Urlaubsloch untergegangen ist.

So long,

Crossover0480

pezz88 am 07 Sep 2018 11:57:01

tllinger2 hat geschrieben:Hallo pezz88
Da haben wir beide ja das gleiche Problem...


Es sieht in der Tat sehr ähnlich aus. Nur, dass ich einen PhoeniX habe und einen täglichen Verbrauch von >100A, wegen Kompressorkühlschrank.

Das mit dem Abklemmen meinte ich aber auch nur so, die Batterien der Reihe nach entleeren und dann mit der geforderten Amperzahl wieder einzeln richtig aufzuladen.

Noch tun meine ja das was sie sollen...


.

PittiC am 08 Sep 2018 08:17:38

crossover0480 hat geschrieben:Ich habe vor 3 Wochen die Fa. Companydepot angeschrieben und noch keine Antwort erhalten.
Crossover0480

Dito :(

Acki am 08 Sep 2018 08:23:34

pezz88 hat geschrieben:...
Nur, dass ich einen PhoeniX habe ...
...

Dann solltest Du vielleicht bei Gelegenheit Dein Profil mal anpassen!
Das nur so nebenbei ... :wink:

eura303 am 08 Sep 2018 10:30:43

crossover0480 hat geschrieben:Ich habe vor 3 Wochen die Fa. Companydepot angeschrieben und noch keine Antwort erhalten.
Crossover0480

PittiC hat geschrieben:Dito :(

Schickt Eure Rechnung von companydepot zu Powertrust, dann regelt Ihr das über Powertrust direkt. So habe icxh es auch gemacht und habe mein Ladegerät schon bekommen.

Gruß
Eura303

eura303 am 08 Sep 2018 18:36:46

Hallo,

ich habe, wie schon vorher beschrieben, das Ladegerät über den Shunt an die Batterien angeschlossen.
Das Ladegerät soll mit 50 Ampere laden aber mein Display zeigt nur 43 Ampere an. Ich hab die Batterien zuvor auf 10.8 Volt mit dem Kühlschrank entladen. Wie kann das sein?

Gruß
Eura303

Tinduck am 09 Sep 2018 12:50:59

Andere Verbraucher an? Starterbatterie wird mitgeladen? Verkabelung zu dünn? Shunt zu ungenau? Miss mal mit einer Stromzange direkt am Ausgang des Ladegerätes, ich wette, da stehen die 50 A auch an.

bis denn,

Uwe

skysegel am 09 Sep 2018 13:14:34

eura303 hat geschrieben: mein Display zeigt nur 43 Ampere an. Ich hab die Batterien zuvor auf 10.8 Volt mit dem Kühlschrank entladen.

Was für ein Display hast Du denn?

Ulli

eura303 am 09 Sep 2018 13:23:37

Tinduck hat geschrieben:Andere Verbraucher an? Starterbatterie wird mitgeladen? Verkabelung zu dünn? Shunt zu ungenau? Miss mal mit einer Stromzange direkt am Ausgang des Ladegerätes, ich wette, da stehen die 50 A auch an.

bis denn,

Uwe


Hallo Uwe,

die Verbraucher habe ich alle aus geschaltet. Das Laden der Starterbatterie - das könnte ggf. ein Punkt sein. Das werde ich mal prüfen. Stärkere Kabel werde ich auch noch verwenden aber 7 Ampere unterschied wird es sicher nicht aus machen, oder? Jetzt sind es noch die Kabel die mitgeliefert werden. Ich denke 10mm2 sind das und die werden auch schön warm. Ich bestell morgen gleich mal 22 qmm oder besser 34 qmm.
Ich werde mal mit einer Stromzange messen.

Gruß
Eura303

eura303 am 09 Sep 2018 13:26:36

skysegel hat geschrieben:Was für ein Display hast Du denn?

Ulli


Hallo Ulli,

es ist das eingebaute Display über der Tür - kein Batteriecomputer. Der Shunt ist auch der, der für die Anzeige des Displays zuständig ist.

Gruß
Eura303

Tinduck am 09 Sep 2018 14:17:42

Das Display ist ein Schätzeisen, und 10 mm2 sind für 50 A definitiv zu wenig. Bei dem Fraron-LG werden 14 mm2 Kabel mitgeliefert, ich hab allerdings mit 22 mm2 verkabelt, das reicht bis zu einer Länge von 2 m dicke.

bis denn,

Uwe

eura303 am 09 Sep 2018 14:24:14

Tinduck hat geschrieben:Das Display ist ein Schätzeisen, und 10 mm2 sind für 50 A definitiv zu wenig. Bei dem Fraron-LG werden 14 mm2 Kabel mitgeliefert, ich hab allerdings mit 22 mm2 verkabelt, das reicht bis zu einer Länge von 2 m dicke.

bis denn,

Uwe

Hallo Uwe,

danke für Dein Hinweis, dann werde ich bei Fraron 22 qmm bestellen. Ich werde aber dank Eurer Tips dennoch versuchen heraus zu bekommen was die Ursache ist.

Eura303

skysegel am 09 Sep 2018 14:30:39

eura303 hat geschrieben:es ist das eingebaute Display über der Tür - kein Batteriecomputer. Der Shunt ist auch der, der für die Anzeige des Displays zuständig ist.

Ich weiß nicht, wie vertraut Du mit der Strommessung über einen Messwiderstand bist. Eigentlich wird ein winziger Spannungsfall an einem sehr niederohmigen Widerstand gemessen. Der Wert den Du abliest, ist deshalb ein berechneter Wert nach dem Ohmschen Gesetz. Der kann nur so genau sein, wie die beteiligten Komponenten. Zumindest muss der Shunt zum Messgerät passen, sonst zeigt der Unfug an.

Ulli

Tinduck am 09 Sep 2018 14:31:14

Was für Kabel hast Du denn vom Shunt zur Batterie? Die müssen natürlich auch entsprechend sein. Und dann das Pluskabel nah an der Batterie mit 100 A absichern (wenn keine höheren Ströme entnommen werden, sonst entsprechend mehr).

bis denn,

Uwe

eura303 am 09 Sep 2018 15:38:43

skysegel hat geschrieben:Der kann nur so genau sein, wie die beteiligten Komponenten. Zumindest muss der Shunt zum Messgerät passen, sonst zeigt der Unfug an.

Ulli

Hallo Ulli,

das war alles so verbaut als ich das Womo übernommen habe. Ich gehe davon aus, dass das alles im Originalzustand ist aber sicher bin ich mir natürlich nicht.
Ich werde mal mit der Stromzange vergleichen.

Gruß
Eura303

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