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Tach zusammen, ich war Gestern auf der Messe in Düsseldorf. Sehr interessant. U.a. wollte ich mich nach Solaranlage bzw. Generator erkundigen. Bin jetzt genauso schlau wie vorher. Was meint ihr? Mit einer Solaranlage ( ca. 120 Watt ) habe ich bislang gute Erfahrung gemacht und war nie stromlos. Nachteil sind bekannterweise in der Zeit Oktober bis April die wenigeren Sonnenstunden. Es soll aber jetzt bessere Panels geben, die auch diese Zeit ( laut einem Händler sehr verbessert ) abdecken. Kann das einer von euch bestätigen. Ein Rappelkasten von Honda ( 10i) ist m.E. eine gute Alternative. Im WoMo in der Garage eingebaut ist er für Außenstehende nahezu lautlos. HaPe Hallo hapes ,
den Honda in die Garage zu packen habe ich auch schon mal überlegt . Aber wie ist das mit der Abwärme des Hondas ? Wenn du denn Generator in der Garage nicht super schwingungsarm befestigst wird es draussen lauter und nicht leiser! Das habe ich leider schon oft genug erfahren (besser erhören) müssen. Und das Abgas muß nach draussen!
Und weil du ja während das Ding läuft die Tankentlüftung öffnen musst, stinkts drinnen auch noch nach Benzin. Ich würde es lassen, das Ding nur tagsüber benutzen und mich ein wenig abseits stellen. Um diese Jahreszeit (wenn du den Moppel brauchst) sitzt ja keiner mehr draussen und geniesst den lauen Sommertag. Lothar Hallo.
Den Honda einfach so in die Garage stellen, das geht nicht. so schön wie der 10i oder 20i auch ist, die Abgase müssen raus.... (da müsste man ein Abgasrohr aushalb des Fahrzeugs führen.) Die Wärme die die der Generator produziert muss raus.... (da müsste man mit einem Ventilator Frischluft reinpusten, und die warme Luft abführen.) Eventuell einen seperaten Benzintank einbauen. und wenn man es richtig leise haben will, eine Schallschutzhaube über das ganze setzen.... Ich habe vor einiger Zeit einmal in einem Verkaufsfahrzeug so etwas eingebaut. Ist sehr aufwendig das ganze. achim Wie vieles im Leben, so ist z.B. auch ein Generator Ansichtssache. Auf einem SP macht man sich mit solch einem Ding nicht unbedingt Freunde-da ein gewisser Geräuschpegel immer rüberkommt.
Ich fahre seit Jahren mit Solar und bin noch nie in Schwierigkeiten gekommen- und im Winter fahre ich auf SP wo Steckdosen sind, oder verzichte auf Stromfresser wie Fernseher o.ä. Viele Guten Abend zusammen, ich sehe schon - es hat niemand so richtig Erfahrung mit so einem Rappelding. Die Verkäufer von solchen Geräten sehen NATÜRLICH kein Problem. Ein Loch für die Abgase, ein Loch für Frischluft bzw. Kühlung per Ventilator und fertig. Aber was sagt ihr denn zu der neuen efektiveren Asbeute der neuen Solartechnik. Wenn ich dem Händler Glauben schenken darf, arbeitet das Panel fast noch im Dunkeln :o) ! HaPe Ich habe einen Honda 10i. Da ich mein WOMO mit einem Gastank ausgerüstet habe, hatte ich Platz im „Gaskasten“. Dort habe ich ihn auch eingebaut, mit Lüfter und sauteurer Hondaauspuffverlängerung, Schalldämmung usw.!
Ich habe mir eine spezielle Halterung für den Moppel gebastelt (Silikonblöcke), damit der Körperschall nicht das ganze WOMO mitschwingen lässt. Der Einbau war nicht das Problem. Schallmäßig war das Ergebnis aber eher nur befriedigend. Nur, der Benzin getriebene Honda 10i stinkt wie die Pest, auch wenn er nicht läuft! Der Benzingeruch ging durch das ganze Wohnmobil. Es war einfach unerträglich. Durch einen Tipp meines Landmaschinenhändlers, dort hatte ich den Honda für 950 Euro gekauft, habe ich das Ding auf Propangas umbauen lassen. (Irre teuer ~ 650 Euro) Der Anschluß erfolgt über eine Gasaußensteckdose. Nur, so richtig benutzt habe ich ihn seitdem nicht mehr! :-) Aber stinken tut „Er“ nicht mehr und ich bin zufrieden! Ach so, Solar habe ich auch einbauen lassen,. Wenn man auf eine sichere Stromversorgung angewiesen ist, dann kommt man mit einer Solaranlage nicht weit. Im Sommer sind dann schöne schattige Plätze tabu und im Winter nutzt eine normale wohnmobilmäßige Solaranlag fast nichts. Hallo zusammen, danke für eure Antworten bzw. Gedanken. Ich glaube, ich laß das mit dem Honda. An den Gestank und wahrscheinlich auch ungesunder Ausdünstungen habe ich noch garnicht gedacht. Die Umrüstung auf Gas finde ich gut, aber zu teuer. Solar und Steckdose ( im Winter ) muß also reichen. HaPe kann Dich zu der Entscheidung nur beglückwünschen,
gib mal in der suche "moppel" ein, dann weißt Du warum, siehe auch was Schnucki zum thema hier geschrieben hat. :daumen2: Glückwunsch zu deiner Entscheidung!
Martina hallo
mach nur aber technologisch hat sich bei solar nix aufregendes getan laienhaft erklärt: solarpanele bestehen aus solarzellen. es wurden bisher immer so viele solarzellen hintereinander geschalten dass die spannung hoch genug war um damit - trotz der verluste am solarregler - eine batterie laden zu können (also ca 14volt erreicht worden sind). von diesen ketten von in reihe geschaltenen solarzellen die je ca 17volt spannung lieferten gab es natürlich mehrere, je nachdem wie gross das panel war. wenn nun aber auch nur 10-15% des paneles im schatten lagen wurde oft NULL leistung geliefert WENN die spannung der ketten unter sagen wir mal rund 14 volt gefallen ist, denn dann kamen hinter dem solarregler nur mehr rund 12,5 bis 13volt raus und das war zu wenig zum laden. daher hat man nun mehr solarzellen als bisher hinter einander geschalten und erreicht nun spannungen von über 20 volt pro "kette". selbst wenn jetzt ein drittel einer kette im schatten liegt ist die spannung hinter dem regler noch auf den benötigten 14volt und daher laden diese panele auch in beschattungssituationen in denen konventionelle panele nichts mehr liefern. was ich NICHT weiss (und auch nicht rechergieren mag weil ich mir kein solarpanel anschaffen möchte) ist: ohne abschattung liefern die panele nun eine höhere spannung. der solarregler muss diese spannung aber auf die benötigten ca 14 volt hinuntertransformieren. bisher war es nur ein recht geringer spannungsanteil der transformiert werden musste (von 17 auf 14volt und da ging eh automatisch 1 volt "verloren" also eigentlich mussten nur 2 volt "gewandelt" werden) und die umformungsverluste waren relatv gering nun muss aber fast auf die hälfte der spannung transformiert werden. steigen dadurch nicht die umformungsverluste? die wattleistung der panele ist davon ja unberuehrt, daran kann man das nicht messen. auch die neuen panele haben dieselbe wattleistung nur liefern sie eine höhere spannung und daher (bei gleicher leistung) einen geringeren strom sollte es also so sein, dass man(n) die beschattungssicherheit der neuen panele mit weniger zur verfügung stehenden tatsächlichen ladeleistung bezahlt dann sollte das im marketing auch klar gesagt werden ich persönlich kann mit solar nix anfangen - 40 bis 60AH ampere ladeleistung am tag reichen mir nicht für meine verbraucher, vor allem weil die ja nicht jeden tag kommen - ich habe keine lust mich in die pralle sonne zu stellen nur um strom zu bekommen - ich fahre sowieso viel, wenn die batterien trotzdem abends mal leer sind roll ich 30 minuten durch die gegend und hab mehr batteriekapazität gebunkert als wenn ich einen ganzen tag in der prallen hitze stehe (noch dazu kühlt mir die motorklima bei der gelegenheit gleich mal den aufbau runter ..) - ich mag kein gewicht ganz oben am dach, das ist fahrdynamisch schlecht ich habe versucht ohne fachbegriffe auszukommen wer es technischer mag findet sicher hier alles was er sich wünscht: --> Link lg g Doch, es gibt was neues.
Zum einen die sogenannten CIS Module. Bei normalen Modulen sind die einzelnen Zellen Quadratisch oder rund. Bei den CIS Modulen nur einen oder 2 cm breit aber dafür lang. nämlich so lange wie das Modul. also sind die genannten 38 Zellen über die gesammte Länge verteilt. Das hat den Vorteil bei einer Teilabschattung bleibt die Spannung hoch. (es sei denn die Teilabschattung ist Längs zum Modul, was eher unwahrscheinlich ist) Es geht nur die Leistung etwas runter. Aber die Batterie wird weiterhin geladen. Wenn ich mir was drauf machen sollte, dann solche Module. auch wenn sie vergleichsweise größer sind. Und Noch was Neues, das gibts aber auch schon seit nem Jahr. Neuer Leistungsfähigere Einzelzellen die bei kleinerer Baugröße die gleiche Leistung bringen oder bei gleicher Größe mehr Leistung. Die Silizium Scheiben werden ja auch weiter entwickelt und es wird versucht immer mehr Leistung da raus zu holen. schnellere Prozessoren und speicher mit noch mehr schaltelementen pro Flächeneinheit. Und auf dem gleichen Grundstoff, Silizium, basieren die Solarmodule. Da belibt die Entwicklung auch nicht stehen. Schau mal zum Beispiel beim Büttner rein. Die haben jetzt neue Module mit dem Namen: Power Line. Beispiel: ein herkömmliches Modul mit 85WP hat die Masse: 1200 * 540 mm. ein PowerLine mit 100 WP hat die Masse: 1055 * 530 mm. Also Du kannst sehen etwa 10% kleiner und 20% mehr Leistung. Frank
hallo ok, ok du hast recht aber es gibt keine quantensprünge von einem tag auf den anderen, das wollte ich damit sagen bei den solarzellen gibts wenigstens die üblichen fortschritte in der technologie, und nicht den faktischen stillstand wie bei den brennstoffzellen ... lg g Hallo,
wenn Dir Solar bisher schon gereicht hat, wirds das auch in Zukunft tun..außer Du hast Deinen Hobbys geändert und guckst im Auto abends ständig 3 TVs gleichzeitig, deine Frau fönt sich stundenlang die haare etc.... ich find Solar die bei weitem fortschrittlichere und Womo-nachbar-freundlichere Lösung als einen Verbrennungsmotor... günter
hallo günther ein guter einwurf aber definiere "fortschrittlich" ökologisch kannst du nicht meinen, denn monokristalline solarzellen kosten soviel energie in der erzeugung, dass sie erst nach ca. fünf jahren die menge energie erzeugen die bei ihrer herstellung angefallen ist nicht berücksichtigt ist der energieaufwand welcher durch das rumschleppen am Womo dach entsteht (gewicht, luftwiderstand etc etc.) und gemeint ist "fünf jahre in korrekter ausrichtung strom erzeugend", und nicht "fünf jahre am womo montiert" und das ist nur die energie- und nicht die umweltbilanz alleine das aluminium macht ökologisch eine menge probleme zitat: "Um eine Tonne Aluminium herzustellen, werden 4 Tonnen Bauxit abgebaut und über 1,3 Tonnen Braunkohle, sowie 14 000 kWh Strom verbraucht. Dabei werden sehr große Mengen an Flurkohlenwasserstoff, Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Staub freigesetzt." nur deshalb weil durch solarzellen am ort der stromerzeugung kein lärm und keine schadstoffe erzeugt werden kann noch lange nicht von einer "ökologischen" form der stromerzeugung gesprochen werden. lg g PS: zur öko- und energiebilanz von stromgeneratoren mit gas- oder benzinantrieb konnte ich leider nichts finden. vermutlich wird sie desaströs ausfallen. und brennstoffzelle war ja hier nicht das thema, aber da ist die geseamtenergiebilanz überhaupt in summe nur schwach positiv ... (niedrigtemperatur brennstoffzelle) Ja, Da hast Du sicher recht.
Aber diese Kosten der Herstellung bezahle ich ja mit dem Kauf der Solarzellen. Und wenn ich am CP Strom aus der Steckdose "kaufe" wird der ja auch irgendwo erzeugt. Kohle - Gas - oder Kernkraft? Windokraft oder Solarstrom? ich weiss es nicht. Ich rechne auch mal gegen, wie viele Jahre kann ich im Urlaub täglich am CP strom tanken bis ich die Kosten für die Solaranlage wieder drin habe? also nach wieviel Jahren rentiert sich das denn? Frank Ja, auch mir ist das mit Energiebilanz und so schon klar....andererseits kann ich das Spielchen mit dem Generator auch machen und da auch bis hin zum Supertankertransport fürn Sprit und die Energiebilanz des Tankers mit Energieeinsatz bei dessen Bau lange rumrechnen
was dann im Gesamtvergleich rauskommt weiß ich nicht..12 gutachter kämen da zu unterschiedlichen Aussagen denke ich Fortschrittlich war bei mir auch nicht mathematisch/physikalisch durchgerechnet gemeint sondern eher landläufig/ethisch/auch subjektiv vergleichend: erneuerbare Energie statt archaischer verbrennungsvorgang nicht erneuerbarer energie lautlos statt geräusch COs-neutral im Betrieb statt Abgas wartungsfrei statt nachtanken und so weiter günter @günter:
Habe die Ehre Gogolo @abo1,
eigentlich wollte zu deinen Antworten nichts schreiben, weil ich letztes mal, im nachhinein betrachtet, mit meiner Kritik sehr hart gewesen bin, ich wollte dich da auch nicht persönlich angreifen, bin aber offensichtlich in den sprichwörtlichen Fettnapf getreten. HePeS hat angefragt: Solar oder Generator. Hierauf hat er verschiedene Antworten erhalten und sich letztendlich für Solar entschieden. Deine Meinung und FAchkenntnis in allen Ehren aber für welche Energiequelle bist du jetzt eigentlich? Solar
Brennstoffzelle
Generator
Außenstrom Meine Meinung: da wo ich ihn habe jederzeit, aber wir stehen gerne frei. Mehr handelsübliche "Stromlieferanten" sind mir nicht bekannt. Ich drück mich jetzt einmal ganz vorsichtig aus und hoffe, nicht wieder in den Fettnapf zu treten. Was soll nun HaPeS oder die anderen Mitglieder mit deiner Antwort anfangen? Du stellst Solar, BZ u. Generator negativ dar, machst dann aber keine Empfehlung für etwas. Hierdurch, andere mögen dies anders sehen, verwirrst du mich. Dies war auch der Punkt, den ich dir in dem anderen Thread versucht habe klar zu machen, wobei ich dort sicherlich nicht die richtigen Worte gewählt habe. Aber jetzt mal Hand aufs Herz, mit welcher Energiequelle versorgst du dich eigentlich wenn du frei stehst, was würdest du empfehlen? _____________ @alle Generell: Wenn wir uns die Frage der Wirtschaftlichkeit stellen, müssen wir bereits anfangen uns zu überlegen, ob nicht bereits die Anschaffung eines Womo unwirtschaftlich ist, berücksichtigt man die Anschaffungskosten, laufende Kosten, Steuer, Versicherung usw. Dies ist auch ein Grund, warum bei mir eine BZ verbaut ist. Die ist zwar "sauteuer" hat aber den Vorteil, dass ich jederzeit sauberen, leisen Strom beziehen kann um meinen zugegebenen hohen "Energieansprüchen" gerecht zu werden. Wirtschaftlich betrachtet BZ derzeit noch totaler Nonsens. Armin ui, da habe ich was losgetreten. Ein Für und Gegen gibts doch immer! Sogar kann ich das Reisen mit einem WoMo in Frage stellen..... Aber das will doch keiner, oder ?? Zumindest hier im Forum nicht !! Ich werde wieder Solar installieren. HaPe
Geb ich dir in vollem Umfang recht, du sprichst mir aus der Seele . Man kann eben nicht alles nach der Wirtschaftlichkeit sehen. Vieles lässt sich alleine mit "Hobby", "Luxus" usw. begründen. Armin An meinem gebraucht erworbenen Mobil ist eine Solar (korrekt Photovoltaik) Anlage montiert. Ich bin begeistert wir (4 Pers.) hatten immer genügend Strom. Photovoltaikanlagen auf Hausdächern werden als ökologisch sinnvolle Energiegewinnungsanlagen noch immer gefördert. D.h. eine derartige Anlage hat bei der Bevölkerung einen umweltschonenden Ruf. Auch aus Imagegründen sollte sich ein Wohnmobileigner für eine "Solar"anlage entscheiden und nicht noch neben sein bedingt schadstoffarmes Fahrzeug eine Dreckschleuder stellen. Hallo,
mein erstes Wohnmobil kaufte ich 1995. Der Vorbesitzer hatte 4 Solarpaneele von jeweils 70 Watt installiert. Als "Ganzjahreswohnmobilist" habe ich die Paneele sehr geschätzt. Die 2 Aufbaubatterien (normale Starterbatterien) mussten von mir erst 2004 durch 2 AGM-Batterien und einen anderes Ladegerät ersetzt werden. Mein neues Womo habe ich 2005 vom Händler mit 2 Paneelen von jeweils 75 Watt ausrüsten lassen. Installiert sind zwei Batterien mit jeweils 90 Ah. Ich habe gemerkt, dass die zwei Paneele zu wenig waren und habe in diesem Jahr noch ein hochwertigeres Paneel von Büttner von nochmals 100 Watt auf das Womo-Dach setzen lassen. Zusammen mit dem Batteriecomputer von Büttner kann ich nun erkennen, wie schnell die Batterien wieder geladen werden und wie der aktuelle Stromverbrauch ist. Mein Fazit: Einmal Solar - immer Solar. Viele :D Thomas
hallo armin mach dir wegen der sache keinen kopf ;-) an dem tag hatte mein pubertierendes töchterlein mein nagelneues handy im ungefähren gegenwert einer womo solaranlage geschrottet und daher war mein gleichmut massgeblich beeinträchtigt ausserdem bin ich der meinung - dass wer austeilt auch einstecken muss - und dass benutzer eines fachforum keine besonderen harmonieanforderungen an die kommunikation darin stellen sollten. wir haben wohl ein ähnliches hobby, aber deshalb muss das ja nicht ein andauerndes gemeinsames rudelkuscheln hier im forum sein .... solange es keine persönlichen beleidungen oder boshaften grobheiten sind hab ich keine probleme mit dem einen oder anderen direkten wort ganz im gegenteil ein fachforum lebt von der dissonanz nur wenn es unterschiedliche meinungen gibt können die standpunkte und entscheidungsgrundlagen herausgearbeitet werden und nur dann ist dass für jene die evt eine anschaffung planen auch nützlich. um zum thema zu kommen: wie decke ich meine stromversorgung? ich habe einen 2,5kW 4-takt moppel unter der bodenplatte am fahrwerk verbaut (ist eine US-karre) nennenswerte verbraucher sind die dachklima, die braucht knapp 10ampere bei 230volt und der geschirrspüler mit 950watt (4,5ampere) und die lade-/netzgeräte das ist mit einem wechselrichter kaum mehr zu machen, vor allem wegen des anlaufstroms der klima ich habe ein 25ampere Uiuo ladegerät (CTEK 25000) und zwei 40 ampere netzteile die ich ebenfalls manuell zum laden zuschalten kann falls das nötig ist. so komme ich - bei recht leeren batterien - auf eine ladestrom von fast 100ampere der natürlich abnimmt je voller die akkus werden derzeit 200Ah batteriekapazität, werden aber wohl 300 werden in kürze dazu einen echtsinus wechselrichter mit 450watt für die unterhaltungselektronik, handy-ladegeräte, laptop etc unser bisheriges reiseverhalten sieht so aus dass wir nie mehr als zwei tage an einem ort sind - das ding heisst ja auch REISEmobil ;-) - und die täglichen fahrtstrecken doch mindestens um eine stunde herum ausfallen. in dieser zeit läuft bei bedarf während der fahrt der moppel und kühlt mit der dachklima den aufbau runter bzw es läuft in dieser zeit der spüli und die 120ampere lichtmaschine lädt die batterien. ggf könnten auch die netzteile über den moppel betrieben die ladeleistung noch zusätzlich verstärken, aber das habe ich noch nie benötigt falls ich mal an einem CP stehe dann übernehmen die netzteile die spannungsversorgung aller aufbauverbraucher und die batterien hängen nur am CTEK lader und fahren unbeeinflusst von evt zugeschalteten verbrauchern ihre kennlinienladung. was genau würde MIR nun ein solarteil nutzen? meine verbraucher kann ich damit nicht betreiben und meine akkus sind eh durch das beschriebene szenario immer randvoll ... überdenken muesste ich meine einstellung zu den dingern wenn ich öfters mehr als zwei tage fix wo stehen bleiben würde, ohne ausflüge zu machen, besorgungen oder sonstwas. dann würde sich die frage stellen wie ich meinen energiebedarf decke und evt wäre solar da ein thema. wahrscheinlich würde ich aber einfach am stand den moppel anwerfen, dort wo wir stehen ist eh sonst niemand, also was solls..... SELBSTVERSTÄNDLICH ist eine solaranlage für viele womofahrer die ganz andere reisegewohnheiten haben als wir eine tolle lösung. das habe ich aber auch niemals bestritten. was mir aber ein anliegen ist ist die klarstellung dass die pauschalierung: solaranlage = gut für die umwelt = gut für die geldtasche = gut für jeden camper einfach so nicht stimmt. garnicht. ohne zu wissen wie jemand sein womo nützt kann genau genommen darüber nicht geurteilt werden ob für IHN eine solaranlage sinn macht, aber gerade das lese ich leider sehr oft... und wenn wir als konsumenten schon damit leben muessen dass uns die verkäufer in aller regel ihre produkte auf teufel komm raus schönreden nur um sie an den mann zu bekommen, dann sollte wenigstens in einem fachforum - so glaube ich - ein differenzierteres bild gezeichnet werden. nur so kann jeder für sich die entscheidung treffen ob das für ihn was ist oder nicht. lg g PS: persönliche frage an dich armin: hand aufs herz: hat DIR der verkäufer deiner brennstoffzelle was über membramlebensdauer, kWh-preis, ökobilanz und gefahrenguttransporte erzählt? hast du eine info darüber was denn nun mit den tunnels ist? es wurde ewig darüber diskutiert das methanol unabhängig von der transportierten menge als gefahrengut (klasse 6.1) eingestuft ist (kennzeichnungstafeln, gefahrengutprüfung, blinklicht im tunnel, fahrverbot in wasserschutzgebieten). gibt es nun eine ausnahme für brennstoffzellen in fahrzeugen? europaweit? oder hat sich das alles in wohlgefallen aufgelöst? oder ist das immer noch ein graubereich? absurd ist das gesetz ja, denn auch ein benzintank ist gefährlich und giftig und eine propangasflasche erst recht, aber naja... viele gesetze sind absurd und trotzdem muss man sie einhalten ... lg g
Hi Abo1, mit dieser Konstellation bist du sicherlich ein Exot unter den Womo-Besitzern. Ich denke mal 98% der Kollegen werden auf Solar, Moppel oder BZ zurückgreifen müssen.
Das ist kompletter Quatsch, was du da von dir gibst. Aber alles der Reihe nach. Wir haben unser Womo ursprünglich mit einer Solaranlage geordert. Da diese vom Händler selbst installiert werden sollte habe ich darum gebeten, den Platz selbst festzulegen, da ich auch Surfbretter mitnehmen möchte. Und ne Solar unterm Brett bringst sicherlich nicht viel. Nach der Fahrzeuglieferung musste ich schnell feststellen, dass eine vernüftige Solaranalge nur unter dem Brett installiert werden kann, da der restliche Platz viel zu klein war. Also habe ich mich für eine BZ entschieden und die Solar storniert. Es gab da auch kein weiteres Gespräch mit dem Händler, schon gar nicht über Vor- oder Nachteile und eben auch nicht über die Lebensdauer. Also ich habe das Ding nicht aufgeschwatzt bekommen. Was die Lebensdauer anbelangt wurde deine Aussage in einem anderen Thread mit 3000 Stunden von efoy Mitarbeitern auf dem Caravan Salon in Düsseldorf bestätigt. Meine ist seit ca. 1 Jahr verbaut. In dieser Zeit hat sie 250 Stunden Strom geliefert. Ich denke nicht dass es mehr wird, da auch mein Urlaub begrenzt ist. Rein rechnerisch hat die BZ bei meinem Womo-Verhalten eine Lebenserwartung von 12 Jahren, was für mich vollkommen in Ordnung geht. Insbesondere bei Rentnern die öfters unterwegs sind, mag diese Aussage anders zu beurteilen sein. Kommen wir zum Gefahrgut. Du irrst, wenn du für Methanol die Klasse 6.1. (giftig) angibst. Methanol ist der Klasse 3 (brennbare Flüssigkeiten) zugeordnet. Methanol trägt die UN-Nr. 1230 (brauchen wir später noch) und ist der Verpackungsgruppe II zugeordnet. (Alle Werte der Gefahrgutdatenbank Memplex entnommen) DAs ganze richtet sich nach der Gefahrgutverordnung Straße. (GGVS) sowie nach ADR dem Europäische Übereinkommen über die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße. Danach gibt es auch entsprechende Freimengen, die man ohne Kennzeichnung etc. transportieren darf. Bei Methanol sind dies 333 l. Ich glaube kaum dass jemand solange unterwegs ist und das alles aufbrauchen möchte. :D Eine recht gute Zusammenfassung zu diesem Thema habe ich gefunden: --> Link Schau mal auf die Beförderung der höchst zulässigen Mengen ab Seite 23. Danach ergibt sich für Stoffe und Gegenstände, die der Verpackungsgruppe II zugeordnet sind und nicht unter die Beförderungskategorie 0, 1 oder 4 fallen eine höchstzulässige Menge von 333 l. Hinweis: Die UN Nummer 1230 ist weder der Kategorie 0, 1 oder 4 zugeordnet, daher ist Kategorie 2 anzuwenden Da es sich um ein europäische Übereinkommen handelt, gelten diese Werte auch in allen Mitgliedsländern. Daher darf ich unser Womo auch in Wasserschutzgebieten und durch Tunnel bewegen. Alles andere wäre auch absoluter Blödsinn, denn 80 l Dieselkraftstoff, 5 l Reservekanister für den Moppel und 2 Gasflaschen lassen unser Womo ehre zum "Gefahrguttransporter" werden als 2 x 5 l Methanol. Armin
Um ganz genau zu sein Klasse 3 Code FT1 --> Link Armin hallo
prima, dann passt es ja für dich das mit 6.1 hatte ich aus dem internet aber ich habe die dazugehörige ADR liste nicht gefunden und konnte es nicht verifizieren es ging dabei um zb dieses posting aus dem gefahrengutforum ... --> Link ich finde es jedenfalls prima dass du einen eigenen therat daraus gemacht hast, denn ohne den würde man(n) die info hier unter solar und mopppel versteckt niemals wieder finden können falls es mal ein thema sein sollte lg g |
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