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Alt oder Älter


Mumpfer am 10 Aug 2008 20:55:29

Hallo zusammen,
ich bin momentan dabei in die Welt der Womobesitzer einzusteigen. Hatte noch nie eins, war aber schon mal im Urlaub mit einem. Jetzt möchte ich mir eins kaufen. Will/kann nicht soviel ausgeben. Jetzt hab ich das Problem, suche ich mir eins ca. BJ88 das gut in Schuss ist und investiere was, oder eher ab BJ91 was etwas mehr kostet und hoffe das hier nichts zu investieren ist. Habe ein BJ89 Fiat/Hymer an der Hand 90 tkm gut in Schuss, Boiler verkalkt/defekt(?), kein Rost, Möglichkeit vorher zum Tüv zu gehen, Preis unter 6000. Oder lieber ab BJ 91 etwa gleiche km, etc. und hier 8000 ausgeben. Ich weiß, die Frage ist sehr allgemein aber ich kenn mich Null aus bei Womos. Alle Tips helfen. Wie sieht es z.B. mit der Feinstaubplakette aus, ab welchem BJ kann man damit rechnen nen Filter zu bekommen. Was kosten so Sachen wie ein Boiler, Wasserpumpe, etc. was gerne kaputt geht, usw. Vielen Dank im voraus.

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abo1 am 10 Aug 2008 22:12:27

hallo

in der preisklasse ist das wichtigeste dass er trocken ist

ich würde mal schätzen 70% aller womos in dem alter bestehen eher aus torf als aus holz

du musst halt eines der restlichen 30% finden ...
ggf würde ich jedenfalls das ältere nehmen und mir so eine reparaturreserve schaffen

das die gasgeräte gehen ist schon wichtig
auch ein blick auf das alter der reifen ist nicht schlecht

rost ist wohl am einfachsten in den griff zu bekommen, kfz-spengler gibt es ja zu hauf ...

lg
g

Frank26264 am 10 Aug 2008 23:19:48

Hallo,
ich glaube das bei WoMos dieser Preisklasse das Baujahr kaum noch relevant ist und die km auch eine eher untergeordnete Rolle spielt.
Wichtig ist allein der Zustand und wie ein Fahrzeug gepflegt wurde.
Punkt 1) Womoaufbau. Trocken ist das wichtigste. Das sollte man ausgiebig prüfen, soweit möglich. Genau an Fenstern, in den Ecken besonders am Alkoven, an Anbauten wir Heckleiter, Fahrradträger etc.!
Funktionieren alle Gasgeräte ? In welchen Zustand ist Elektrik und Möbiliar. Hier kann man allerdings am ehesten noch was selber richten.
Punkt 2) Das Fahrzeug. Vielleicht noch wichtiger da man hier viel Geld versenken kann. Springt der Motor gut an und ist trocken. Läuft er schön rund. Getriebe: schaltet es sich einwandfrei? Alle Schläuche etc. soweit i.O.. Ggf. einen Fachmann mitnehmen.

Dann viel Glück das du keine "Spardose" kaufst, das Risiko steigt natürlich, aber man kann für Summen deutlich kleiner 10.000 € sicher noch was kriegen bei dem man auch Spaß am WoMo hat. Bastel- und Pflegeaufwand sollte man aber einkalkulieren, und ein Reservebudget für Reparaturen einplanen.

Mein Tipp: lieber versuchen hier ein gut gepflegtes Mobil von Privat zu bekommen. Hier kann man sich auch gleich ein Bild vom Vorbesitzer machen und gezielt fragen. Händler verkaufen in der Preisklasse meist ohne Garantie in Kommision aber trotzdem mit Gewinnaufschlag.

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LowCostDriver am 10 Aug 2008 23:56:48

Hallo Mumpfer,

dem Posting von Frank ist wirklich nichts mehr hinzu zu fügen!

Wichtig ist wirklich ein trockener Aufbau und eine einigermaßen brauchbare Substanz des Basisfahrzeugs (insbesondere Rost!!!)

Ob das nun 1 oder 2 Jahre jünger oder älter oder 10 TKM mehr oder weniger sind, das macht dann nur geringen Unterschied.
Schau unser Mobil (links unter dem Usernamen auf "mein Womo/Wowa" klicken), es ist von 1984 und hat unter 5.000,- € gekostet.

KM- Stand bei Kauf 170 TKM.
Wir haben damit schon einigen Ärger gehabt (damit muss man in dieser Altersklasse immer rechnen!), aber auch schon super- tolle Urlaube damit verbracht.
So hat uns das alte Mobil letztes Jahr zum Beispiel bis nach Schottland und dieses Jahr in die Toskana gebracht, die ganzen kleinen Ausflüge zum Meer nicht mitgerechnet.

Wenn du mehr über das Leben mit einem alten Wohnmobil erfahren magst, dann kannst du dich ja mal in unserer Fahrzeuggeschichte (unseren Wohnmobilblog) einlesen: --> Link
Findest auch viele Infos zum Thema Kosten, Anschaffung, und ständigen Unterhalt.

Spezifisch für dein Fahrzeugwunsch würde sich auf jeden Fall auch ein Blick in unsere foreneigene Fahrzeugdatenbank anbieten, dort findest du viele Erfahrungsberichte, auch viele ältere Hymer wurden dort schon von ihren Besitzern bewertet. Du findest die Datenbank hier:
--> Link

Was die Feinstaubplakette angeht:
Ich gehe nicht davon aus, dass eines der beiden Fahrzeuge diese bekommen kann.
Allenfalls ist die Umschlüsselung auf die S 1 möglich (wenn ein Fahrzeug ein Basisgefährt vom Typ 290 ist!), damit lassen sich allerdings nur ein paar Euro im Jahr an Versicherung sparen.
Ist das Basisfahrzeug ein Wagen vom Typ 280 (so wie unserer), bekommst du leider auch wie wir keine Plakette.

Ach ja, ein defekter Boiler ist, gemessen am Preis für das Fahrzeug, eine ziemlich teure Angelegenheit. Hier musst du für ein gut erhaltenes gebrauchtes Teil mit Anschaffung, Versand, Einbau (Selbsteinbau?) und neue Gasprüfung locker mit ein paar hundert Euro rechnen!


Björn

Gast am 11 Aug 2008 21:22:38

Hallo
Das wichtigste ist wirklich ob das WOMO trocken ist und die Gasgeräte funktionieren ... denn hier wirds sonst teuer ... natürlich ist die Grundlage natürlich auch ein intaktes Fahrwerk, Getriebe und auch Motor ... wobei die Kilomerter hierbei wirklich eine untergeordnete Rolle spielen..

Auch ich habe mir ein altes "Ding" gekauft und lieber noch investiert .... Rost ist das kleinste Problem das bekommt man bei der alten Technik wieder im Griff ohne das es einem gleich die Hauhaltskasse sprengt :!: Übrigens hat meiner jetzt auch schon 215000 km runter ... ohne einmal zu murren ....aber ist sicherlich auch umgangsbedigt zu bewerten :D
Wichtig :!: :!: . sind alte Karosserieteile defekt oder nicht mehr vorhanden ...denke bitte daran das diese schwer zu besorgen sind denn das Alter ist halt da und werden nicht mehr gebaut....



Carsten

Mumpfer am 11 Aug 2008 22:29:10

Hallo zusammen,
vielen Dank für die Infos. Find ich Klasse. Hilft mir echt weiter. Ich hab mich heute schon beim Tüv informiert. Für 45 Euro kann ich hier zumindest die Technik des Fahrzeuges prüfen lassen. Die Gasanlage muss wohl i.O. sein. Der Vorbesitzer hat es letzten Winter viel benutzt und dabei hat die Heizung und der Herd wohl gut funktioniert. Müsste ich aber noch durchtesten. Trocken scheint er mir zu sein. Gibt es hier vielleicht noch weitere Tricks als bei den Fenstern und in den Ecken zu schauen, um zu prüfen ob es Dicht ist/wahr?

@Lowcostrider
Klasse Womoblog. Gefällt mir riesig

jonathan am 12 Aug 2008 00:20:32

Hallo, Mumpfer !
Investiere doch die "paar" Ero in ein Feuchtemessgerät(z.B. bei Conrad) und miss die kritischen Stellen durch, Nimm dazu Referenzerte von zu fast 100%ig trockenen Teilen(Möbel, Dach im weitem Abstand zumDachfenster). Hat dein Kandidat vorgehängte Fenster? Dann kann man die Gummidichtung im Fensterrahmen hochhebeln und darunter schauen, ob´s trocken aussieht und auch riecht.
Werner

leob am 12 Aug 2008 00:44:49

Wenn du kannst versuch das alte teil für 2 -3 Wochen zu mieten dann kommen die schwächen die nicht so offensichtlich sind raus. Wenn es nicht regnet kann ja ein garten schlauch helfen Wenn du gut verhandelst kannst du den Miet betrag an den kauf anrechnen lassen. Es lohnt sich zu wissen was noch gemacht werden muss auch zum verhandeln. Zur Sicherheit ist eventuell noch eine Versicherung nötig.

m72 treiber am 12 Aug 2008 02:46:38

leob hat geschrieben:Wenn du kannst versuch das alte teil für 2 -3 Wochen zu mieten dann kommen die schwächen die nicht so offensichtlich sind raus. Wenn es nicht regnet kann ja ein garten schlauch helfen Wenn du gut verhandelst kannst du den Miet betrag an den kauf anrechnen lassen. Es lohnt sich zu wissen was noch gemacht werden muss auch zum verhandeln. Zur Sicherheit ist eventuell noch eine Versicherung nötig.

Kann mir vieleicht mal jemand erklären warum ein 20 Jahre altes Mobil für max 6000 Euro im neuzustand sein soll oder muß und womöglich noch mit 10 Jahren Garantie????

Gast am 12 Aug 2008 07:20:09

Morgen,
ich glaube auch nicht, dass der Verkäufer ein Mobil für 6000 € noch vermietet.
Nur, die Tips waren sehr gut und wichtig.
Keiner hat gesagt, dass das Mobil wie neu sein soll, nur TROCKEN muss es unbedingt sein.
Denn 6000 € sind ne Menge Geld für Torf.
Der Käufer will ja damit Urlaub machen und es gibt die geschätzten 30%.

Warum also nicht vor dem Kauf prüfen.
Viel Glück und vor allem Spass bei der Suche.

honda-daddy am 12 Aug 2008 07:29:41

Hallo Mumpfer

Ich habe mir vor vier Jahren einen Peugeot J5 (290) mit Knausaufbau (630) angeschafft für 13500 € der Zustand war gut. Die ganzen Mobile die ich mir vorher angesehen habe in der Preisklasse die Du Dir vorstellst, waren alle Müll. In den 4 Jahren habe ich Kupplung , Heizungsventil, Reifen und noch einige Dinge erneuern bzw. reparieren müssen. Die Maschine hat jetzt 112000 Km auf dem Tacho. Zur Zeit steht das Fahrzeug mit Motorschaden in Belgien und wartet auf den Rücktransport.

Was ich Dir damit sagen will
Wohnmobilreisen machen spass, denke aber auch an die Folgekosten die kommen können.

LG hotte

turbokurtla am 12 Aug 2008 09:24:20

Tag Mumpfer
Es ist zwar alles schon beschrieben worden, doch von mir noch ein paar Sachen bezüglich der Feuchtigkeit.
Wenn Du ein Fahrzeug anschaust, dann geh als erstes außen rum und untersuch den Unterboden an den Ecken und vor und hinter den Radkästen.
Besonders an den Ecken wirst Du einen Schaden sofort erkennen, wenn Du das Holz abklopfst und abdrückst. Verfaulte Stellen klingen dumpf und es ist weich. Weiter nach innen ( also schon außen/unten ) merkst Du dann den Unterschied, wenn es dort hart und fest ist.
Wenn Dir hier was auffällt, kannst Du oben drüber im Wagen genaueres erforschen.
99% der Nässeschäden kann man so, sofort, erkennen !
Kurt

abo1 am 12 Aug 2008 09:32:56

m72 treiber hat geschrieben:..
Kann mir vieleicht mal jemand erklären warum ein 20 Jahre altes Mobil für max 6000 Euro im neuzustand sein soll oder muß und womöglich noch mit 10 Jahren Garantie????


hallo

von garantie oder neuzustand war nie die rede

aber rostschäden saniert dir die nächste hinterhofwerkstätte ja nach umfang um 200,- bis 500,-

und selbst ein defekt am motor lässt sich mit gebrauchtteilen in ungefähr diesem preisrahmen hinbekommen

ein neuer gaskühlschrank kostet aber gleich mal um die 1000,- und boiler und heizung sind auch nicht viel billiger

und vor allem:
wenn der aufbau nass ist dann wünsche ich viel spass, denn eine sanierung zb einer seitenwand, einigermassen sauber gemacht, kostet dir wieder in holzbauweise leicht 1000,- an reinen materialkosten (der kleber ist da das teuerste) bzw wenn du es unverrottbar aus alu und styrodur machst das doppelte und du musst jemand finden der die 300 bis 500 arbeitsstunden die dabei drauf gehen entweder leistet, oder du musst sie bezahlen

damit bist du bei so einem mittleren, räumlich begrenzten wasserschaden bei mindestens 3000,- bis 5000,-, wenn er an mehreren stellen was hat kann es auch leicht das doppelte werden

da ist es wohl logisch dass man(n) einem Womo suchenden drauf hinweist worauf er besonders schauen soll

mit einem nassen hochmoor mobil rumzufahren ist vor allem wegen der gesundheitsbelastung auch nicht anzuraten, die sporen des schwarzschimmels sind sehr gesundheitsschädlich und führen mittelfristig zu asthma und schlimmeren ...

noch dazu ist es auch nur eine frage der zeit bis der aufbau vom fahrwerk runterfault, auch keine nette urlaubsimpression ...

lg
g

PS:
die ganzen nässethemen vermeidest du übrigens wenn du dich für einen ausgebauten kastenwagen entscheidest. das wäre in der preisklasse mein favorit. um die genannten 6000,- erhältst du gut und zweckmässig ausgebaute MB 607, 807 oder wie auch immer die kisten heissen, auch iveco kastenwagen jeweils in der langversion und mit hochdach gibt es immer wieder mal zu bekommen

Gast am 12 Aug 2008 09:46:14

Thema Rost.

--> Link

Als wichtig würde ich beim Duc. folgende Stellen sehen:

Kotflügel
Bodenblech Fahrerhaus
Blattfederaufnahmen V+H
Rahmenverbreiterung
Getriebe 5. Gang (Überprüfung bei einer Probefahrt)
Windleitblech (Wo die Schweibenwischer aus der Karosse kommen)
Intervallischer (Wenn der kaputt ist, benötigst Du einen neuen Wischermotor)

Gast am 12 Aug 2008 11:01:42

Vorsicht! Nicht den Fecuhtigkeitsmessern allein vertrauen!!

Nehmen wir mal an, das Womo stand wochenlang in einer gut belüfteten Halle und wurde nicht nass. Jetzt messen wir die Feuchtigkeit mit einem Billigmessgerät von Conrad (hab auch so ein Ding gekauft und ärgere mich). Das misst die Oberflächenfeuchtigkeit, mehr nicht. Oben ist alles trocken und drinnen???

Unser Camperfreund und Gutachter empfiehlt ein besseres Gerät:

--> Link

Dieses Feuchtigkeitsmessgerät kann auch in die Konstruktion messen, kostet ca. 150 bis 200 EUR und dürfte was für´s Leben sein.

Wie sieht es aber aus, wenn das Fahrzeug so lange stand, dass sich kaum noch Restfeuchtigkeit IN der Wand befindet. Wie kann man dann sicherstellen, dass nicht doch viel verfaultes Holz (Torf) vorhanden ist und das Fahrzeug auch irgendwo undicht ist, wo über kurz oder lang beim nächsten Regen das Wasser wieder reinläuft?? Gibt es einen Trick, das festzustellen? Soll man an verdeckter Stelle Probebohrungen machen? Ich kann mir das Gesicht des Verkäufers lebhaft vorstellen, wenn der den Bohrer auf sich zukommen sieht ;-))


Mein Tip, dieses Problem zu lösen:

Wasser läuft nach unten. Also muss man zusätzlich an der Bodenplatte von oben und unten alles gut abtasten, ob es weiche Stellen gibt. Auch ein Blick in den unteren Abschluss der Seitenteile, was teilweise nur nach Abbau von Verkleidungen möglich sein dürfte, kann vor Überraschungen schützen. Bei meinem Eura fanden wir vor einigen Monaten eine weiche Stelle am Radlauf hinten. Das war so nicht zu sehen, wurde erst festgestellt, als das Plastikteil dort abgebaut wurde. Alle Messergebnisse waren prima, überall trocken, kein Schimmel, kein Geruch, und trotzdem war ein Minischaden im Anflug. Da war nämlich eine unzureichende Abdichtung nach unten vorhanden, die sich langsam nach oben frass. War noch nicht schlimm, hätte aber gravierende Folgeschäden auslösen können. Diesen Schaden hätte man auch mit Betasten der Sandwichkonstruktion im unteren Abschlussbereich fühlen können, wenn man nur gewußt hätte, wie man vorgehen muss. In diesem Bereich gab das GFK nämlich leicht nach, während es überall sonst noch ganz fest ist und sich nicht eindrücken läßt. Zu sehen war gar nichts.

Also drücken, klopfen und riechen hilft dann weiter, wenn die Messinstrukente schon aufgegeben haben.

abo1 am 12 Aug 2008 11:16:58

hallo

rantanplan hat geschrieben:...Jetzt messen wir die Feuchtigkeit mit einem Billigmessgerät von Conrad (hab auch so ein Ding gekauft und ärgere mich). Das misst die Oberflächenfeuchtigkeit, mehr nicht. Oben ist alles trocken und drinnen???


welches?

das hier?
--> Link

lg
g

Gast am 12 Aug 2008 11:37:38

abo1 hat geschrieben:hallo

rantanplan hat geschrieben:...Jetzt messen wir die Feuchtigkeit mit einem Billigmessgerät von Conrad (hab auch so ein Ding gekauft und ärgere mich). Das misst die Oberflächenfeuchtigkeit, mehr nicht. Oben ist alles trocken und drinnen???


welches?

das hier?
--> Link

lg
g


Liest sich gut. Ich weiß aber, dass je nach Sandwich nicht jedes Gerät in die Tiefe messen kann, es also darauf anzukommen scheint, ob Alu, Gfk oder von innen Holz verarbeitet wurde. Ich bin da nicht wirklich firm, würde mich aber vor einem Neukauf aufschlauen lassen. Also bitte vom Verkäufer beraten lassen.

abo1 am 12 Aug 2008 11:46:37

rantanplan hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:hallo

rantanplan hat geschrieben:...Jetzt messen wir die Feuchtigkeit mit einem Billigmessgerät von Conrad (hab auch so ein Ding gekauft und ärgere mich). Das misst die Oberflächenfeuchtigkeit, mehr nicht. Oben ist alles trocken und drinnen???


welches?

das hier?
--> Link

lg
g


Liest sich gut. Ich weiß aber, dass je nach Sandwich nicht jedes Gerät in die Tiefe messen kann, es also darauf anzukommen scheint, ob Alu, Gfk oder von innen Holz verarbeitet wurde. Ich bin da nicht wirklich firm, würde mich aber vor einem Neukauf aufschlauen lassen. Also bitte vom Verkäufer beraten lassen.




hallo

das ist bauartbedingt

keines der kapazitiv messenden geräte kann durch metall durchmessen, im gegenteil, metall wird als "feuchtigkeit" angezeigt

die frage ging eigentlich in die richtung ob das GMI-15 das von dir verwendete gerät war mit welchem man angeblich nicht ins material messen kann.

denn diese aussage wäre so nicht richtig

das gilt nur für die gerätchen mit den messpitzen, die sind nur für eine messung der oberflächenfeuchte brauchbar, und ob die nass ist oder nicht das sieht bzw fühlt man meist eh mit der hand auch

lg
g

Gast am 12 Aug 2008 12:26:33

abo1 hat geschrieben:
rantanplan hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben:hallo

rantanplan hat geschrieben:...Jetzt messen wir die Feuchtigkeit mit einem Billigmessgerät von Conrad (hab auch so ein Ding gekauft und ärgere mich). Das misst die Oberflächenfeuchtigkeit, mehr nicht. Oben ist alles trocken und drinnen???


welches?

das hier?
--> Link

lg
g


Liest sich gut. Ich weiß aber, dass je nach Sandwich nicht jedes Gerät in die Tiefe messen kann, es also darauf anzukommen scheint, ob Alu, Gfk oder von innen Holz verarbeitet wurde. Ich bin da nicht wirklich firm, würde mich aber vor einem Neukauf aufschlauen lassen. Also bitte vom Verkäufer beraten lassen.




hallo

das ist bauartbedingt

keines der kapazitiv messenden geräte kann durch metall durchmessen, im gegenteil, metall wird als "feuchtigkeit" angezeigt

die frage ging eigentlich in die richtung ob das GMI-15 das von dir verwendete gerät war mit welchem man angeblich nicht ins material messen kann.

denn diese aussage wäre so nicht richtig

das gilt nur für die gerätchen mit den messpitzen, die sind nur für eine messung der oberflächenfeuchte brauchbar, und ob die nass ist oder nicht das sieht bzw fühlt man meist eh mit der hand auch

lg
g


Nein: Mein gerät hat zwei Nadelspitzen als Messfühler, was bedingt, dass man nur Oberflächenfeuchtigkeit und in Ritzen messen kann; immerhin. In der Konstruktion kann man damit gar nichts messen.

Ich habe das gerät Extech MO 100


--> Link

migula am 12 Aug 2008 12:40:26

Du solltest Dich aber für das Model Typ 290 entscheiden, weil dieses in die Klasse S 1 umgeschlüsselt werden kann, also etwa Bj. 91.

locker am 12 Aug 2008 13:08:25

Vielleicht kann ich etwas beitragen zur Expertendiskussion über das bessere Messverfahren:
Eben wurde mein Nässeschaden am neuen Womo behandelt. Der Händler misst mit dem Doser Gerät und ich mit dem Greisinger GMI-15
Beide messen kapazitiv und die Übereinstimmung ist sehr exakt. Ebenso daß wir beide auf einen vermeintlichen Feuchteschaden im Türbereich hereingefallen sind. Hier hat Trigano eine Metallplatte als Verstärkung für die elektrische Trittstufe bestätigt. Kapazitive Meßgeräte reagieren auf Metall genau so wie auf Feuchte.
Es ist trotzdem das bessere Meßprinzip, da etwa bis 3 cm Tiefe gemessen wird.
Mit Einstechspitzen wird der ohmsche Widerstand an der Oberfläche gemessen, das sagt wenig über den Zustand des Inneren aus.

Zudem wird das unseren Womo Käufer interessieren: Welcher Verkäufer wird wohl einen Interessenten mit Nadeln in seinem Womo herumstechen lassen? Zerstörungsfreies Auflegen kann kein Verkäufer verbieten, wenn er nichts zu verheimlichen hat.

Der einzige Nachteil des GMI-15 ist, daß es keine Hold Funktion hat. Das heißt, man kann nur dort messen, wo man auch das LCD Display ablesen kann. Wenn es meine Zeit zulässt, werde ich im Herbst ausmessen, ob und wie man diese notwendige Funktion nachträglich realisieren kann.

Mein Rat an Kaufwillige: Dichtigkeit und Trockenheit des Aufbaues ist oberste Priorität, über alles andere kann man verhandeln wegen Alter / Preisrelation des Autos.
Deshalb wendet gut angelegte eur. 115.- auf für ein Meßgerät und es kann nichts katastrophales passieren. Wann immer möglich, sollte aber ein Womo erfahrener Bekannter zur Besichtigung mitgenommen werden, denn auch das GMI-15 will richtig angewandt und interpretiert werden.

Rost, defekte Technik, Abnutzung im Aufbau kann man reparieren, aber ein Torfmobil kann man, wie abo1 schreibt nicht sanieren lassen, wenn es ein preiswertes Womo bleiben soll. Denn sonst könnte man eh gleich eur 20.000.- ausgeben für was ordentliches gebrauchtes.

Liebe und die richtige Entscheidung wünscht Walter

bura am 12 Aug 2008 14:43:14

Hallo Mumpfer,
du hast da wohl speziell einen Hymer an der Hand. Wenn es ein Hymer Swing ist, dann ist der Aufbau (Wände und Dach) unter dem Alu aus Holz und Styropor. Das kann gut Wasser saugen, eine Fachwerkstatt hat Feuchtemessgeräte, die in die Wand eingestochen werden und so sehr zuverlässig sind.
Handelt es sich um einen Hymer Camp, dann sind die Wände aus geschlossenzelligem Schaum, der keine Feuchtigkeit aufnimmt und statt Holzlatten sind Stahlprofile im Aufbau. Saugen kann hier noch der Boden, der wie bei den meisten Mobilen aus Holzplatten besteht. Da solltest du genauer hinsehen, weil du schnell die Grenze zum Totalschaden sprengst. Feuchtigkeit ist (wie ja hier schon mehrfach berichtet) ein Feind der Womos. Reparaturen kommen schnell an eine Grenze, wo sich das Ganze nicht mehr lohnt.
Übrigens: neuere Swing (weiß jetzt nicht ab welchem Baujahr) sind auch auf der Schaumbasis gebaut.
Bura

abo1 am 12 Aug 2008 14:52:31

bura hat geschrieben:....eine Fachwerkstatt hat Feuchtemessgeräte, die in die Wand eingestochen werden und so sehr zuverlässig sind....



hallo

sind sie nicht
die mit den messpitzen zeigen an wie hoch der wert an der oberfläche ist, nicht wie feucht das wandmaterial selber ist

kapazitive messgeräte (zum anlegen, OHNE spitzen) zeigen die feuchtigkeitswerte IN der wand an

lg
g

hoggo am 12 Aug 2008 15:14:24

Tag Mumpfer !
Ich hab auch so eine alte Möhre Hymer-Camp 55 Alkoven Bj: 1988, ich rate Dir laß die Finger davon und ich bin ein Bastler, ich weiß wovon ich Rede. Such Dir lieber einen Kastenwagen, da kann nichts faulen.
Denn wenn ich bei mir eine faule Stelle beseitigt habe, lacht mich schon die Nächste an. Und auch die Gasgeräte machen Ärger wenn Du sie nicht laufend wartest. Rest vom Fahrzeug dürfte kein Problem sein.
M.f.G. hoggo :)

Gast am 12 Aug 2008 16:21:26

Also das Problem mit den feuchten Stellen...sicher ein Problem...aber auch lösbar. Wenn das Ding vom Fahrzeug her schlecht ist, hilft der dichteste Aufbau nix.

Mumpfer am 12 Aug 2008 16:35:19

Nochmals Klasse, das mir soviel Leute helfen. Danke. Sind jede Menge gute Tips dabei.
Ich denke auch, das das Fahrzeug selbst das kleinste Problem wird. Wie bereits gesagt, der TÜV ist ums Eck. Und wen der Verkäufer nichts zu verbergen hat, dann lässt er mich hin fahren.
Die Tips zum Wasser und der Dichtigkeit helfen mir auf alle Fälle weiter. Hab beim ersten Besichtigungstermin von aussen auch schon alles angeschaut. Sah Top aus für das Alter. Aber von innen kann ich ja jetzt dank eurer Tips mich nochmals umschauen. Zumindest der Geruch war O.K. Das Fahrzeug steht auf einem Parkplatz im freien, und trotz zum lüften hingestellten Schuhen :razz: roch es nicht modrig im Fahrzeug.
Noch eine Frage zum "Torf". Zerfällt die Dämmung nur wen sie mal nass war, oder kann die auch so zerfallen/vergammeln? Wie ist das mit dem Torf?
Falls ich ihn nehmen sollte werd ich natürlich das Ergebnis hier veröffentlichen.

Gast am 12 Aug 2008 16:45:42

Das Problem liegt weniger in der "Dämmung" als im Holzgerüst. Ich "durfte" auch erfahren wie eine senkrechte Latte in fast aufgelösten Zustand aussieht.
Es hatte nichts gerochen und ohne Messgerät und Mr. Zufall wäre es auch kaum aufgefallen, aber gesund war das sicher nicht.

bura am 12 Aug 2008 18:12:05

abo1 hat geschrieben:
bura hat geschrieben:....eine Fachwerkstatt hat Feuchtemessgeräte, die in die Wand eingestochen werden und so sehr zuverlässig sind....



hallo

sind sie nicht
die mit den messpitzen zeigen an wie hoch der wert an der oberfläche ist, nicht wie feucht das wandmaterial selber ist

kapazitive messgeräte (zum anlegen, OHNE spitzen) zeigen die feuchtigkeitswerte IN der wand an

lg
g


o.k., dann hab ich mich getäuscht, wahrscheinlich stechen die nicht ein, sondern legen an - gebe mich geschlagen. Ich meinte die Feuchtigkeitsmessung, die bei der (z.B. von Hymer über die Dauer der Dichtigkeitsgarantie vorgeschriebenen) Dichtheitsprüfung durchgeführt wird. Eine Prüfung die über die Feuchtigkeit der Wand Auskunft gibt.
Grüssle

jonathan am 12 Aug 2008 18:27:43

Hallo !
Hier hat sich aber ein Thread "breit" gemacht!!!
Was muss ich tun, um ihn wieder normal lesen zu können?
Werner

bura am 12 Aug 2008 18:40:15

hoggo hat geschrieben:Tag Mumpfer !
Denn wenn ich bei mir eine faule Stelle beseitigt habe, lacht mich schon die Nächste an.
M.f.G. hoggo :)

Hallo hoggo,
wo fault denn dein Hymer überall - auch an Wand und Dach? Meine "Möhre" ist zwar 7 Jahre jünger, aber vielleicht sollte ich auf die kritischen Punkte etwas Acht geben?
Bura

Gast am 12 Aug 2008 20:14:34

jonathan hat geschrieben:Hallo !
Hier hat sich aber ein Thread "breit" gemacht!!!
Was muss ich tun, um ihn wieder normal lesen zu können?
Werner


Sorry: Das war ich mit meinem Link. Danke der Moderation für die Bereinigung :-)))))

turbokurtla am 13 Aug 2008 08:22:28

Tag,
auch wenn ich mich wiederhole,
einen Wasserschaden erkennt man als Laie, auch ohne kompliziertes Messgerät, zu 99% sofort unten an den Ecken !
Und die Geräte sind halt für einen Laien auch so ne Sache. Beim anliegenden Messen täuschen Metalle und beim Einstechen kann es Innen trocken anzeigen, und auch sein, obwohl darunter Schrott ist.
Auf den Geruch kann sich ein Laie ( und nicht nur die ) überhaupt nicht verlassen, da man z.B. bei Kunststoffdekoren fast überhaupt nichts riecht, obwohl es darunter fault. Gleiches gilt für Sichtkontrollen.
Also zuerst schauen, klopfen, abdrücken, riechen und dann messen.
Und niemals nur auf eine Methode verlassen !
Kurt

Mumpfer am 23 Aug 2008 08:13:27

Hallo zusammen,
ich habe es gewagt und habe das Womo gekauft. Tüv-Termin vorab. 2 Mängel: Manschette vorne rechts undicht. Leichter Ölaustritt am Motor bei der Lichtmaschine (vorauss. eine Dichtung). Sonst Top. Null Rost unten.
Innen nach 4 Tagen mit relativ viel Regen nichts festzustellen (wäre auch ein Wunder) aber warten wir ab. Sonst Kleinigkeiten. Div. Scharniere an den Möbeln defekt oder einzustellen. Die Schlösser ringsum sollte ich tauschen. Boiler entw. verkalkt oder defekt, wird sich rausstellen (Wie entkalkt man sowas? Essig über Nacht rein, einwirken lassen?). Ein Loch im Waschbecken in der Dusche (muss wohl was runter gefallen sein oder so). Und ein Aufstelldach hab ich schon geschrottet am Aufstellmechanismus. (Ist halt schon recht porös nach der Zeit).
Warten wir ab was noch kommt.
An euch alle nochmal Danke für die Tips.

ninja69 am 23 Aug 2008 18:36:03

Glückwunsch zum "neuen" Womo! :kette:

Die Mängel, die Du aufführst, sind allesamt nicht zu teuer zu beheben. Vom Boiler vllt. mal abgesehen.

Entkalken kannst Du in der Tat wie ne Kaffeemaschine. Musst halt nur größer denken (Menge des Entkalkers) :D

Bedenke, dass Du beim Durchlauf der Mischung den Warmwasserhahn geöffnet hast, damit hier die Mischung auch durchläuft.

Die Achsmanschette ist auch nicht sooo schwierig, wenn Du schrauben kannst und kostet nicht viel.

Schniere und dergleichen bekommt man günstig bei den einschlägigen Händlern (Fritz Berger, Reimo oder auch der Bucht).

Viel Spaß mit dem Mobil!!!!

canter am 26 Aug 2008 11:21:08

Na dann Gratulation zum neuen alten. Wir sind auch mit so nem fast "Oldi" unterwegs. Bj 81 und bei Kauf so um die 220tkm. Jetzt sinds über 260tkm und einige schöne Urlaube. Ist halt immer ein wenig zu basteln und zu schrauben. Macht aber Spass und sonst wirds langweilig. :D

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