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Selbstbau-Stromerzeuger: 14V/20A Gewicht: 3.8kg 1, 2, 3, 4, 5 ... 22


elliot am 03 Nov 2008 22:54:55

Hallo Generatorbauer,
ich finde Eure Ideen genial, kann aber teilweise bei den technischen Einzelheiten nicht ganz folgen, da ich mit Elektrik nicht viel am Hut habe, muß ich auch nicht.
Welche Forderungen stelle ich als normaler Camper an so ein Teil :?:
Ich habe bei mir 2 Aufbaubatterien verbaut mit gesamt ca. 200Ah. Ich kann damit ca. 1 Wo. im Sommer autark stehen. Im Winter mit dem stromfressenden Heizungsgebläse ist nach 2 Tagen Schicht im Schacht. Auf den stark frequentierten Womo-Stellplätzen kommst du an Stromzapfstellen kaum ran.
Ich suche schon seit längerem ein Aggregat das "fast" geräuschlos arbeitet und meine Batterien wieder nachlädt, so dass ich dann weitere 2 Tage stehen kann. Ich möchte dabei meine Nachbarn keinesfalls stören oder belästigen mit surrendem Motorenlärm!!!
Die Bedienung, Festverbauung, Fernbedienbarkeit usw. ist mir alles egal,
ich brauch "nur" Strom.
Direkte Frage: Könntet Ihr so ein Teil bauen das Leise ist und meine Batterien trotzdem in kurzer Zeit laden kann :?: :?:
Ich glaube diese Frage interessiert alle, die keine Paneele auf dem Dach haben so wie ich.
Freue mich auf Eure Antworten

elliot

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abo1 am 04 Nov 2008 00:03:33

elliot hat geschrieben:....
Direkte Frage: Könntet Ihr so ein Teil bauen das Leise ist und meine Batterien trotzdem in kurzer Zeit laden kann :?: :?:



hallo elliot

da du in der mehrzahl geschrieben hast und ich auch ein paar postings hier in dem thread hatte darf ich mal kurz einen kommentar abgeben:

bauen ja, zu einem im vergleich zu den kipor oder honda moppeln vernünftigen preis eher nein

"püreiswert" ist das system welches ich für mich im winter bauen werde (also ein fix am Womo verbautes, gedämmtes und mittels fernbedienung aus dem womo innenraum start- bzw stoppbarer 12volt generator mit ca 60A bis 80A leistung) nur im vergleich zu einem fix eingebauten stromgenerator. für so einen professionellem onboard generator von zb ONAN zahlst du ca 3000,- euro aufwärts

der 12 volt generator sollte in einer kleinserie um ca die hälfte verkaufbar sein.

ich fürchte es würden sich nicht viele finden denen der komfort einen sehr sehr leisen generator fix am auto verbaut zu haben und im winter nicht extra raus zu muessen zum generator aufbauen rund 600,- bis 900,- euro ZUSÄTZLICH wert ist.

denn im prinzip erzeugt der ja auch nur strom .....

lg
g

womoede am 04 Nov 2008 09:43:16

abo1 hat geschrieben:ich fürchte es würden sich nicht viele finden denen der komfort einen sehr sehr leisen generator fix am auto verbaut zu haben und im winter nicht extra raus zu muessen zum generator aufbauen rund 600,- bis 900,- euro ZUSÄTZLICH wert ist.

denn im prinzip erzeugt der ja auch nur strom .....

lg
g


Die Mehrkosten würde ich gerne bezahlen, wenn der 12-V-Generator noch leiser als ein Honda 10i ist.

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abo1 am 04 Nov 2008 11:51:37

womoede hat geschrieben:Die Mehrkosten würde ich gerne bezahlen, wenn der 12-V-Generator noch leiser als ein Honda 10i ist.


hallo

das ist jedenfalls bei weitem der fall
ich rechne mit einem betriebsgeräusch nicht wesentlich über dem einer stauraum klimaanlage

das ding ist gekapselt mit zwangskühlung über ventilatoren
der ölkühler ist draussen angeordnet

bei mir realisiere ich auch die wärmerückgewinnung und speise die abwärme über einen wärmetauscher ins heizungsnetz der truma heizung ein.

ich gehe von einem grundsätzlichen platzbedarf von ca 30cm höhe, 35cm breite und 45cm länge aus. alles +/- 5cm; gewicht um die 18kg, mit der wärmerückgewinnung (wärmetauscher, ventilator ect) evt etwas mehr.
zuzüglich nebenaggregagte wie ölkühler, auspuff ect, die sind individuell aussen anzuordnen ...

wenn das ding also läuft liefert es je nach konfiguration um die 60A ladestrom bei 14volt (theoretisch bis zu 150A möglich, mehr als 50 oder 60A ist aber meist sinnlos weil das der maximalwert ist mit dem zb 200Ah gels geladen werden sollten) und heisse luft in rauhen mengen ...

bei 60A abgegebener leistung sollte der spritverbrauch am papier um die 600ml/h liegen, das glaube ich aber nicht, ich denke man muss wohl mit über 1liter/h rechnen. was braucht so ein honda dingsda eigentlich?

lg
g


lg
g

Lancelot am 04 Nov 2008 12:06:22

abo1 hat geschrieben: was braucht so ein honda dingsda eigentlich?


Honda EU 10i

Tankinhalt 2,1l
Betriebsdauer bei Volllast 3,9 - 8,0 h Ökoschaltung

Guckst Du --> Link

abo1 am 04 Nov 2008 12:33:12

Lancelot hat geschrieben:
abo1 hat geschrieben: was braucht so ein honda dingsda eigentlich?


Honda EU 10i

Tankinhalt 2,1l
Betriebsdauer bei Volllast 3,9 - 8,0 h Ökoschaltung

Guckst Du --> Link



hallo

dann wird der papierwert mit den 0,7lt/h vermutlich doch hinkommen denk ich ...

das datenblatt sagt 240mg treibstoff pro abgegebener kWh ....

bei einem wirkungsgrad der LiMa von 65% und einem des motors (der läuft auf idealer drehzahl mit optimalem leistungsgrad) von 40% ergibt sich bei einem strom von 50A bei 14volt (mittelwert) eine nötige mechanische leistung von 2,7kW (dabei steht abwärme mit einer leistung von 1,6kW zur verfügung).

das entspricht eben den zitierten 650mg/h, also 0,7lt normalbenzin/betriebssstunde unter vollast.

lg
g

Idurz am 11 Nov 2008 21:47:46

Hallo Thomas,

Eine SuperIdee! Leise, leicht, sparsam, und nur für die "Stromlücke". Mehr brauche ich nicht. Ich hätte da aber noch ein paar Fragen in der Hoffung, dass du sie mir
beantwortest.

1. Wie hast du die Koppelung Motor/Generator gelöst? Der Honda hat i.d.R.
einen Fliehkraftkupplung. Ist die noch drin?
1 b. Falls nicht (der Motor wird ohne Kupplungsglocke geliefert) denke ich, dass die Antriebe mechanisch entkoppelt werden müssen um die Lager des kleinen Generators nicht zu belasten.
1 c. Hast du da ein Foto von der Koppelung Motor/Generator?
1 d. Um insges. die Einbautiefe zu verringern habe ich schon über einen Riemenantrieb nachgedacht. Fällt dir dazu was ein (weitgeh. Entkoppelung usw.)
2. Der Honda arbeitet nach meiner Info im Bereich von 5000 bis 7-8000U/min.
Die Leistung (Ampere/Spannung) ist - so denke ich - drehzahlabhängig. Ist meine Annahme richtig, dass du (immer) bei niedriger Drehzahl in Stern- und bei der hohen Drehzahl in Dreieckschaltung arbeitest?
3. Ist (k)eine Spannungsstabilisierung notwendig?
4. ist eine Spannungs-/Lastabhängige Drehzahlregelung denkbar (autom. Anhebung der Drehzahl bei Dreieckschaltung)...?
5. Du schreibst im letzten Beitrag über die Windungszahl (32) des tm. Es gibt zahlreiche Tabellen über das Verhältnis "Lastdrehzahl pro Volt bei Strom.." u.ä. Ich blicke da im Moment noch nicht so ganz durch - u.a. weil sich die Werte auf den Betrieb als Motor beziehen. Sind diese im Generatorbetrieb vergleichbar? Wo ist die Verbindung der Leistung/Drehmoment des Honda und des Bedarfs des Generators? Oder anders gefragt: Siehst du aufgrund der praktischen Erfahrungen einen Optimierungsbedarf bei deiner Windungsanzahl?

Im übrigen hoffe ich, dass sich Protagonist (das war zurückhaltend formuliert) des völlig anderen, unvergleichbaren Generatorprojekts hier einmal zurückhält!!

Viele
Rudolf

abo1 am 11 Nov 2008 22:29:22

Idurz hat geschrieben:....
Im übrigen hoffe ich, dass sich Protagonist (das war zurückhaltend formuliert) des völlig anderen, unvergleichbaren Generatorprojekts hier einmal zurückhält!!
....



hallo

nette vorlage für das zweite posting überhaupt hier im forum...

schlechten tag heute?
evt mal wieder bei der selbsthilfegruppe vorbeisehen?

der einzige der sich im bedarfsfall darüber "beschweren" könnte dass es hier zu einem erfahrungsaustausch ähnlicher systeme kommt ist der threadersteller.

und das würde er, wie ich ihn einschätze, vermutlich per PN tun

hat was mit benehmen und anstand zu tun

aber naja ....
der eine hat es halt und der andere nicht

g

Idurz am 11 Nov 2008 22:55:17

.....

macagi am 12 Nov 2008 08:49:14

elliot hat geschrieben:Ich habe bei mir 2 Aufbaubatterien verbaut mit gesamt ca. 200Ah. Ich kann damit ca. 1 Wo. im Sommer autark stehen. Im Winter mit dem stromfressenden Heizungsgebläse ist nach 2 Tagen Schicht im Schacht.


Hallo Elliot,

am Gebläse lirgt es wohl kaum wenn du keinen Saft mehr hast, meins braucht max 1A (dürfte bei anderen Modellen ähnlich sein).
4 Tage Dauerbetrieb würden dich also die halbe Batteriekapazität kosten. Bei einem vernünftigen Solarpanel kriegst du diese Leistung auch im Winter wieder rein.


Siehe auch --> Link

mfG
Manfred

singlefreiheit am 21 Sep 2009 18:44:59

Nun funktioniert der Generator schon seit über einem Jahr problemlos, da ist mir mein alter Thread wieder eingefallen - ich schäme mich zutiefst, dass ich die Fragen nicht beantwortet habe :cry:

@Rudolf:
1. Wie hast du die Koppelung Motor/Generator gelöst? Der Honda hat i.d.R.
einen Fliehkraftkupplung. Ist die noch drin?
A: nein, die macht hier keinen Sinn, habe ich rausgeworfen
-----------------
1 b. Falls nicht (der Motor wird ohne Kupplungsglocke geliefert) denke ich, dass die Antriebe mechanisch entkoppelt werden müssen um die Lager des kleinen Generators nicht zu belasten.
1 c. Hast du da ein Foto von der Koppelung Motor/Generator?
A: Ich habe eine selbstgebaute Gummi-Kreuzkupplung eingebaut, ein Foto davon habe ich nicht und bin eigentlich zu faul, den Generator hierfür zu zerlegen und wieder zusammenzubauen.
Eine viel professionellere Lösung ist, die Generatorglocke direkt an das Lüfterrad des Honda zu montieren und ganz auf ein eigenes Generatorlager zu verzichten.
Hierfür ist aber reichlich Präzision nötig, und da fehlen mir privat die Möglichkeiten.
-------------------
1 d. Um insges. die Einbautiefe zu verringern habe ich schon über einen Riemenantrieb nachgedacht. Fällt dir dazu was ein (weitgeh. Entkoppelung usw.)
A: Würde ich nicht verwenden wollen(Gewicht, anfällig, Wirkungsgrad...)
------------------
2. Der Honda arbeitet nach meiner Info im Bereich von 5000 bis 7-8000U/min.
Die Leistung (Ampere/Spannung) ist - so denke ich - drehzahlabhängig. Ist meine Annahme richtig, dass du (immer) bei niedriger Drehzahl in Stern- und bei der hohen Drehzahl in Dreieckschaltung arbeitest?
A: ja
-------------------
3. Ist (k)eine Spannungsstabilisierung notwendig?
A: nein, das Teil funktioniert genauso wie der 12VTeil vom Honda 10i:
Drehstromgenerator und Gleichrichter ohne Regelung. Den Generator verwende ich nur, wenn die Batterie( ca 200Ah) leer ist und bevor da Überladung droht, ist das Benzin alle :D
Mein Generator ist - genauso wie der 12V-Teil des Honda 10i nur zum Batterieladen gedacht.
Ohne Belastung durch einen Akku ist die Ausgangsspannung undefiniert und kann bis ca 30V ansteigen.
----------------
4. ist eine Spannungs-/Lastabhängige Drehzahlregelung denkbar (autom. Anhebung der Drehzahl bei Dreieckschaltung)...?
A: ja, vielleicht mit einer Rudermaschine aus dem Modellbau...
--------------------------------
5. Du schreibst im letzten Beitrag über die Windungszahl (32) des tm. Es gibt zahlreiche Tabellen über das Verhältnis "Lastdrehzahl pro Volt bei Strom.." u.ä. Ich blicke da im Moment noch nicht so ganz durch - u.a. weil sich die Werte auf den Betrieb als Motor beziehen. Sind diese im Generatorbetrieb vergleichbar? Wo ist die Verbindung der Leistung/Drehmoment des Honda und des Bedarfs des Generators? Oder anders gefragt: Siehst du aufgrund der praktischen Erfahrungen einen Optimierungsbedarf bei deiner Windungsanzahl?
A: ja, mit weniger Windungen wäre die maximale Leistung höher, aber der "Leisebetrieb" würde dann eine höhere Drehzahl erfordern -> lauter
-----------------
Beste ,
Thomas

hermannk am 26 Sep 2009 12:58:17

Hallo Thomas,
dein Konzept eines Stromgenerators mit unter 4 kg gefällt mir hervorragend und wäre top-ideal für mich, da ich als Schwerbehinderter unterwegs (wir stehen meistens frei) meinen Elektro-Scooter und im Notfall auch die Batterien des Womos aufladen könnte.

Wäre es denkbar, diesen Generator so zu gestalten, dass man ihn bei Bedarf von 12V auf 24V umstellen kann (24V = Ladestrom für Scooter)?
Ich bin leider in elektronischen Dingen nicht so fit.
Und wäre es möglich, dass du einen kleinen Bauplan mit Teileliste einstellst oder mir zuschickst?
Vielleicht finde ich jemanden, der mir das Teil nachbauen kann.

Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen.

Hermann aus Niederbayern

frankiafred am 26 Sep 2009 19:24:43

Moin,
wenn ich alles richtig verstanden habe,ist es verboten einen Generator und Campinggeräte (Kocher,Kühlschrank etc.) aus einem Tank mit Gas zu versorgen.Nun ist in unserem Mobil ein 120l Gastank verbaut der alle Gasverbraucher innerhalb des Wohnmobils versorgt aber auch den serienmäßigen Onan Gasgenerator (4KW).Ist das jetzt verboten? Wäre merkwürdig.Hatte der Vorbesitzer immer Glück beim TÜV/Gasprüfung? Wer weiß genaueres?
Fred

singlefreiheit am 26 Sep 2009 21:04:16

@Hermann:
Danke für die Blumen!
Der Generator kann mit erhöhter Windungszahl auch umschaltbar für 12V- und 24V-Batterien verwendet werden:
12V in Dreieckschaltung und 24V in Sternschaltung
Die Leerlaufspannung des Generators ist jeweils wesentlich höher und bricht durch die zu ladende Batterie auf deren jeweilige Spannung zusammen.
Ich bin sicher, dass das funktioniert, allerdings nicht mit der maximal möglichen Leistung.
Grob geschätzt müsste er dann ca 12A bei 12V und 6A bei 24V für die Rolli-Batterien bringen.
Welchen Ladestrom liefert dein Rolli-Ladegerät, welche Kapazität (Ah) haben die Batterien?
Wenn du einen Mechaniker an der Hand hast:
Das schwierigste beim Bau ist die Gummi-Kreuzkupplung zwischen Motor und Generator, das ist aber für einen Profi kein Problem:
Die Kurbelwelle des Motors hat einen Abgang in Form eines 1/4-Zoll-Gewindes, der Generator hat eine 5mm-Achse.
Diese Kupplung muss dauerhaft ein Drehmoment von ca. 1Nm übertragen können.
Weitere Unterlagen kriegst du noch per Mail.

@Fred:
Mein selbstgebauter Generator braucht keinerlei Gas, sondern ca. 0.25 Liter Superbenzin pro Stunde. Er will kein Gas - weder aus Tanks noch aus Flaschen! :D
Er ist von keinerlei Gasvorschriften betroffen - höchstens von Abgasvorschriften:
Und da darf er sogar in Kalifornien mit seinen saustrengen Abgasvorschriften betrieben werden, da er mit seinen Emissionen dem EPA-Standard entspricht!
Das schaffen nur wenige Viertakter und kein Zweitakter.

Beste
Thomas

hermannk am 28 Sep 2009 11:06:50

Hallo Thomas!
Mein Scooter hat 2x50 Ah Geelbatterien !Das dazugehörige Ladegerät lädt in 3 Stufen.Beginnend mit 5 A,Erhaltungsladung mit 27,9 Volt!
Herzlichen Dank für Deine Bemühungen!
Hermann

Idurz am 29 Sep 2009 22:30:34

singlefreiheit hat geschrieben:Nun funktioniert der Generator schon seit über einem Jahr problemlos, da ist mir mein alter Thread wieder eingefallen - ich schäme mich zutiefst, dass ich die Fragen nicht beantwortet habe :cry: (...)


Hallo Thomas,

besten Dank für deine Antwort!
Sie beantwortet tatsächlich die offenen Fragen zu deinem interessanten Projekt. Nicht zuletzt wegen des damals hohen Preises für den Motor GX25 habe ich mich zwischenzeitig für einen (Marken-) Inverter Stromerzeuger entschieden. Den betreibe ich i.d.R. während der Fahrt unterflur für den Betrieb einer kleinen Dachklima. Die 1000 Watt reichen dafür und für die Batterieladung völlig aus. Die Lautstärke ist sehr gering und darüber hinaus während der Fahrt irrelevant.

Diese meine Lösung ersetzt natürlich nicht deine kleine, leichte und techn. einfache Generatorlösung. Mittlerweile sind die kleinen Honda-Motoren auch hier in Europa erschwinglich, sodaß ich diese Lösung nochmal ins Auge fassen könnte.

Viele ins Frankenland!
R. Zerries

frank04 am 30 Sep 2009 01:43:19

wahnsinn,
echt toll, was hier abgeht :)
aber bei all den hier festgestellten imponderabilien ist für mich der kauf einer e..y brennstoffzelle zur ergänzung meiner solaranlagen unabdingbar.
danke

tobu am 22 Nov 2009 13:03:47

Hallo,
ich habe jetzt erst Dein Mini-Stromerzeuger entdeckt und bin ganz begeistert. Bürstenlose E-Motoren habe ich allerdings bisher immer im Modellbau eingesetzt. Daher weiss ich nicht, was es mit dem Drehstrom-Gleichrichter auf sich hat, den Du einsetzt. Welche Parameter hat er, kommt er aus der Kfz-Elektrik? Kann ich die drei Phasen des tm direkt an den Gleichrichter anschliessen, ohne Option der Umschaltung? (10 Ampere Ladestrom genügen mir voll und ganz).
Viele , Tobu

Idurz am 02 Dez 2009 21:30:26

Hallo,
ich bin gerade dabei mir so ein Teil wie von Thomas beschrieben nachzubauen. Der Honda GX25 ist bereits da.
Wer also Interesse an einem Erfahrungsaustausch hat ist aufgefordert diesen Threat weiterzuführen.

Ich fange mal mit dem Motorkauf an:
Um an den Honda GX 25 zu kommen habe ich für wenig Geld im einschlägigen Online Auktionshaus eine Motorsense ersteigert. Motor läuft super und springt sofort an. Lautstärke im oberen Drehzahlbereich ist aber schon deutlich jenseits der Toleranzgrenze auf Stell-/Campingplätzen. Auch lauter als mein jetziger Yahama 1000 Watt Inverter (vergleichbar Honda 10i) im Teillastbereich.
Im unteren Drehzahlbereich zu ertragen. Zudem gibt es noch Potential mit zus. Schalldämpfer und Housing.
Erstes Problem: Der Anschluß an der Motorsensen-Antriebsseite ist völlig ungeeignet für den Generator. Dort sitzt das Gebläse. Nimmt man den Flansch für den Motorsensenantrieb ab läuft der Motor wegen der dann fehlenden Ummantelung weitestgehend ungekühlt.
Es gibt einen anderen Flansch auf der Antriebsseite, der offenbar in Honda-Pumpen verbaut wird. Der genau ist geeignet für unsere Zwecke, weil ohne Fliehkraftkupplung.
Die Honda Pumpen werden z.B. aus den USA für wenig Geld (sogar einschl. Versand) angeboten.
Bevor ich weiterbaue muß ich erst einmal dieses Luftleitblech mit Antriebsachse besorgen. Kostet einen kleinen zweistelligen Eurobetrag. Das gibt das Bugdet angesichts des geringen Preise für die Motorsense noch her...
Anschl. melde ich mich mit der Elektrischen wieder.

Rudolf

mchammer666 am 05 Dez 2009 14:32:51

Hallo singelfreiheit,

erstmal Glückwunsch für die schöne Ku (o) nstruktion. Hättest du weitere Infos für mich zum Nachbau. Evtl. eine Teileliste inkl. Quelle usw. Und einen schaltplan für Dummies. :-) Bin leider kein Elektrischer, aber kann schon mit Lötkolben usw. umgehen.
Weitere Detailbilder sind natürlich auch super.

Danke und
Marc

P.S. meine Email Adresse hab ich dir per KN geschickt.

mchammer666 am 15 Dez 2009 10:38:40

Hallo und nochmal *hochschieb*

@singlefreiheit: Könntest du mir weitere Infos zur Verfügung stellen, ich warte sehnsüchtig. :D

RaiWo am 15 Dez 2009 11:29:55

Guude!
Eins würde mich mal interessieren:
Kann man so ein Gerät nicht mit einem Sterlingmotor selbst bauen?
Der geht doch schon nur mit Wärme?
Wundert mich sowieso, dass dieses Prinzip zwar im Yachtbau genutzt wird, aber nicht im WoMo.
CU
Wolf

mchammer666 am 15 Dez 2009 12:48:28

Nochmal ich. Vielleicht kann mir auch jemand anderes helfen:

1. Warum wurde kein Motor aus dem Modellbau verwendet? Dürften doch noch deutlich kleiner sein?

2. Die Kupplung brauche ich doch nicht, wenn ich Motor und Generator direkt miteinander fest verbinde, oder?

3. Liefern alle diese Generatoren (eigentlich sind es doch Motoren) 12V?

Danke und
Marc

singlefreiheit am 15 Dez 2009 14:41:57

Hallo zusammen,

@tobu
Als Gleichrichter verwende ich einen 400V/30A - Siliziumgleichrichter (Typenbezeichnung: SKD30).
Ein Schottky-Gleichrichter hätte einen besseren Wirkungsgrad, aber den SKD30 habe ich in der Bucht für 3 Doppelmark ersteigert.
Am besten wären gesteuerte MOSFETs, aber das war mir zu aufwändig - vielleicht beim nächsten Generator.

@Rudolf und Marc
Den grauen Flansch von der Motorsense habe ich aufgebohrt (auf ca 100mm) und mit einer Aluplatte abgedichtet.(siehe Fotos am Anfang des Threads)
Dadurch ist die Kühlung wie ursprünglich gewährleistet.
An den beiden Gewindebuchsen des Gebläses (wo ursprünglich die Fliehkraftkupplung dran war) habe ich eine Gummiplatte angeschraubt und
daran um 90 Grad versetzt den Abgang für den tm verschraubt. Somit ist diese Verbindung elastisch und von kurzer Baulänge.
Das Ganze befindet sich innerhalb des grauen Flansches. Um das zu fotografieren, müsste ich aber alles wieder zerlegen.
Dazu bin ich zu faul, hoffe aber, dass die verbale Beschreibung klar genug ist.
Diese Konstruktion hat sich schon bei meinem Jugendwerk, einem 2-Takt-Motor mit BOSCH-Lichtmaschine bewährt gehabt.
Da ist noch alles offen und ich konnte das olle Teil ohne Aufwand fotografieren.

Den bitte NICHT nachbauen!!!!!
Der stinkt, säuft, macht Krach, ist schwer und groß - ein Jugendwerk, mit 16 Jahren von mir gebaut!

@Marc
Modellbaumotoren sind nicht für Dauerbetrieb geeignet, haben kurze Lebensdauer und saufen ohne Ende sündhaft teuren Saft.
Die Spannung eines als Generator verwendeten Brushless-Motors ist (ungefähr) proportional zu dessen Windungszahl und Drehzahl.

@Wolf
Wo gibt es so kleine Stirlingmotoren mit einer vergleichbaren Leistung?

Beste aus Nürnberg
Thomas

mchammer666 am 15 Dez 2009 14:54:33

Hallo Thomas,

vielen Dank für die Antwort. Gibts da irgendwie ne Formel für die Spannung? Versteh ich noch nicht. Sollte ja linear sein, also bräuchte ich 2 Punkte von dir: z.B. 2000UpM= 10V 4000UpM = 18V (bei Windungszahl 20).
Je weniger Windungen ich habe, umso weniger Drehzahl brauche ich, oder?

Wofür braucht man die Kupplung überhaupt? Warum hast du das ganze nicht fest verbunden?
Fragen über Fragen, ich fürchte den Nachbau werde ich nie schaffen. :cry:

Danke und
Marc

singlefreiheit am 15 Dez 2009 15:05:19

Hallo Marc,
genau umgekehrt ists: je höher die Windungszahl, umso höher die abgegebene Spannung, wie bei einem Transformator.
Die abgegebene Spannung hängt auch noch von der Belastung und etwas vom verwendeten Gleichrichtertyp ab.
Ich habe die optimale Windungszahl experimentell ermittelt.

Die elastische Kupplung ist erforderlich, um einen eventuellen Achsversatz (Winkelversatz) auszugleichen und die Lagerbelastung gering zu halten.

Beste ,
Thomas

singlefreiheit am 15 Dez 2009 15:42:28

Hallo zusammen,
nachdem ich oben schon mein ururaltes Jugendwerk gezeigt habe, hier noch ein Beispiel für einen meiner fehlgeschlagenen Versuche:
Zuerst hatte ich eine Suzuki-Motorrad-Lichtmaschine mit dem GX25 verbaut.
Das funktionierte nicht, da dieser Lichtmaschinentyp (Klauenpolgenerator) eine fast konstante und drehzahlunabhängige Leistung abgibt.
Das ist bei einer ungeregelten Motorradlichtmaschine erwünscht, für mich war die erzielbare Leistung (unter 100W) aber zu gering.
Ich stelle die Bilder trotzdem mal rein, weil man da sehr schön den Abgang vom GX25 sieht - NICHT nachbauen, taugt nicht!
Hier war übrigens keine elastische Kupplung nötig, da die Lichtmaschine nur einseitig gelagert ist.

Beste ,
Thomas

mchammer666 am 15 Dez 2009 21:05:26

Soooo, ich ab mal was gemacht, um mein Unwissen zu verdeutlichen: :D

So wie auf der Zeichnung sollte es doch sein, oder?

Ok, das mit den Windungen hab ich verstanden. Aber dann hab ich doch nur bei einer gewissen Drehzahl den nötigen Ladestrom (so 12-14,4V). Was machst du jetzt mit dieser Stern und Dreiecksschaltung?

singlefreiheit am 15 Dez 2009 21:46:54

Das mit der Spannung ist weiter oben beschrieben.
So ist die Zeichnung richtig:

mchammer666 am 15 Dez 2009 21:50:33

Ich sollte mir wohl erstmal nen Motor besorgen, dann wird mir das vielleicht klarer... wieso hab ich da 2 ausgangswellen am motor?
danke für deine mühe und geduld!

Marc

singlefreiheit am 15 Dez 2009 22:08:43

Das sind keine Wellen, sondern die 2 Schrauben, die in das Lüfterrad geschraubt werden.
siehe Bild: 20_Klauenpol.JPG

singlefreiheit am 15 Dez 2009 22:16:43

hier kommen diese Schrauben rein:

mchammer666 am 15 Dez 2009 22:23:26

HA! jetzt hab ichs! meld mich dann wieder wenn ich bei dem Elektrikteil angekommen bin. :-)

Viele
Marc

mchammer666 am 17 Dez 2009 17:46:43

Noch was... ich träum schon nachts von dem Teil. :D

Da hast du echt den MacGyver in mir geweckt. :-)

Die Ausgangsspannung von 12V erreiche ich ja nur bei einer bestimmten Drehzahl, oder? Die Spannung ist ja drehzahl-abhängig. Wie hast du das bei deiner 2-stufigen Umsetzung gelöst? Ist dafür die Stern-/Dreiecksgeschichte? Sorry, da bin ich echt total blank!

Vielen Dank und viele
Marc

singlefreiheit am 18 Dez 2009 13:56:04

Der Generator liefert im Dreieckbetrieb ungefähr 3V/1000rpm und hat dabei einen Innenwiderstand von ca 0.6Ohm.
Im Sternbetrieb liefert er etwa 5V/1000rpm und hat einen Innenwiderstand von ca 1Ohm.
Der Innenwiderstand ist durch die Induktivität der Generatorwicklung überwiegend Blindwiderstand, sodass keine grossen realen Verluste entstehen. Ein Schwachpunkt ist der primitive Siliziumgleichrichter, dessen Verluste könnte man aber fast auf Null bringen, wenn man stattdessen gesteuerte MOSFETs einsetzen würde.

Beste ,
Thomas

mchammer666 am 18 Dez 2009 19:06:51

Naja, wenn ich das richtig verstehe, liefert der Generator immer die gleiche Spannung pro 1000 Umdrehungen. Nur durch die Sternschaltung und den Verkettungsfaktor ergibt sich eben 5V (3V mal Wurzel 3) statt 3V. Das is aber echt viel Spannung pro 1000 Umdrehungen. Ich habe da keine brushless Motoren gefunden. :-(
Auch bei tm nicht. War dein Modell ne Sonderanfertigung? Ich habe max. 2V pro 1000 Umdrehungen gefunden.
Jetzt dachte ich an eine Zahnrad Kombination, mit der ich die Umdrehungen erhöhen kann (großes am Motor und kleines für den brushless), also eine Art Getriebe... was hälst du davon? Wäre das möglich?

Viele
Marc

singlefreiheit am 18 Dez 2009 23:38:44

Warum ein Getriebe bauen, wenn man den gleichen Effekt mit der richtigen Windungszahl erreichen kann?
Gertriebe sind laut, haben Verschleiss, kosten was, wiegen was und machen das Teil grösser.
Meinen Generator hatte ich mit der gewünschten Windungszahl bei tm bestellt, das war kein Problem, die werden hier in "good old Germany" sowieso alle handgewickelt. Man kann ihn mit reichlich Geschick auch selbst wickeln.
Nun noch 2 Fotos von einer ollen Generatorkonstruktion mit Getriebe (nicht nachbauen! taugt nix!)
Nach 10 Minuten Betrieb roch es nach verbranntem Gummi und der Zahnriemen war hinüber. Der Honda hat ein Drehmonent von über 1Nm!

Beste ,
Thomas

singlefreiheit am 19 Dez 2009 00:18:09

Jetzt habe ich hier insgesamt 3 meiner Fehlkonstruktionen reingestellt:
1. den stinkenden 2-Takter mit Autolichtmaschine (mein Jugendwerk)
2. den Klauenpolgenerator, der zu wenig Leistung abgibt
3. den mit Zahnriemengetriebe, der abgeraucht ist
Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich nur Mist baue, erlaube ich mir hier nochmal das Bild von der letzten, bestens funktionierenden Konstruktion reinzustellen, auch wenn es ganz am Anfang dieses Threads schon mal da war.
Versuch macht kluch!

Beste ,
Thomas

mchammer666 am 19 Dez 2009 09:57:45

Menno, du hast ja wirklich an alles gedacht. :top: :top: :top:

Ich dachte über eine Zahnrad Kombi könnte man 2 Generatoren betreiben. Weißt wie ich meine? Einfach 2 kleine Zahnräder links und rechts... aber ok, wenn das nich taugt, werde ich wohl doch mal Kontakt mit tm aufnehmen.
Danke und
Marc

Idurz am 28 Dez 2009 20:57:17

Zufällig gefunden:
--> Link


Rudolf

mchammer666 am 05 Jan 2010 14:06:46

Hallo zusammen,

der Link is nett, leider aber nicht viel beschrieben. :(
Aber es gilt wohl schnell ein Patent anzumelden! :D

Habe noch ein paar Fragen, für meinen Nachbau (bin nämlich gerade dran):

1. Möchte auf den Umschalter verzichten, werde ihn immer im Sternschaltung laufen lassen. Siehst du da Probleme?

2. Die Gummikupplung: Ist das einfach nur eine "Gummischeibe"? Wenn ja, wie dick sollte die sein und welche Gummiart hast du verwendet?

3. Musst du die Ausgangsspannung nach dem Gleichrichter nicht noch glätten?

Danke und
Marc

singlefreiheit am 08 Jan 2010 22:37:32

Hallo beisammen,

@Rudolf:
Danke für den Link, das Teil ist wohl ein Versuchsaufbau wie man an der Drehmomentmesseinrichtung erkennt.
An der Baulänge gibts noch gewaltiges Verbesserungspotential ;-) , aber funktionieren tut das so sicherlich.

@Marc:
Patentieren kann man den Stromerzeuger nicht mehr, da er bereits veröffentlicht ist und somit "Stand der Technik" ist. Was "Stand der Technik" ist, kann man nicht patentieren, sagen die Juristen.
Ich habe auch angemeldete Patente, aber den Stress und die Kosten möchte ich nicht nochmal haben. Ohne Patentanwaltsbüro geht da garnix und die Kosten hatte mein Arbeitgeber übernommen, sonst wäre ich heute pleite.

Du kannst natürlich auf den Stern-Dreieck-Umschalter verzichten, aber damit legst du dich auf eine Betriebsart fest und hast nicht mehr die Wahlmöglichkeit:
Stern: niedrige Drehzahl, leise und geringe Leistung oder
Dreieck: hohe Drehzahl, lauter aber volle Leistung

Google doch einfach mal nach "flexible Kupplung"! Da findest du viele Anregungen, wie du als Modellbauer die realisieren kannst.

Die Ausgangsspannung muss nicht geglättet werden, solange du damit eine Batterie lädtst. Die übernimmt dann die Aufgabe der Glättung.
Das funktioniert genauso wie bei jeder Autolichtmaschine. Die liefern auch nur gleichgerichteten Drehstrom.

Welchen Generatortyp mit welcher Windungszahl verwendest du denn?

Beste ,
Thomas

mchammer666 am 11 Jan 2010 17:45:29

Ok, das mit der Glättung ist schon mal super, vielen Dank!
Habe mal wieder gepaintet, da ich in google nicht so das richtige finden konnte, was zu deinem Bild und meinen daraus resultierenden Vorstellungen passt. Sieht deine Kupplung so aus:

Danke und
Marc

bernhard59 am 07 Feb 2010 23:59:56

Guten Abend, verfolge das Thema auch aus eigenem Interesse, das (Gummi) Zwischenstück nennt sich auch, Gelenkscheibe oder Hardyscheibe, mit Googeln findet ihr sicher ein passendes Teil oder eine Bild, wie es aussieht, bei meinem Oldi, BMW Isetta, befindet sich diese zwischen Motor und Getriebe, fürs Agregat jedoch zu gross, freundliche , Bernhard

Georg350 am 08 Feb 2010 08:56:30

Die Hardyscheibe wurde früher auch in der Lenksäule verwendet, als Trennung zum Getriebe um Winkelabweichungung und Stoßbelastungen zu minimieren.
Fundquelle: Autoschlächter
Georg350

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