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Etliche Fragen zum Aufmotzen der Energieversorgung 1, 2


tobi02 am 26 Dez 2010 16:55:38

Auf Grund fortgeschrittener Langeweile über die Feiertage hab ich mal das nächste Projekt eingeläutet (Achtung! recht viel Text...)

Als nächstes Grossprojekt steht bei mir die Energieversorgung auf dem Programm. Da ich einiges an technischen Unnötigkeiten nachgerüstet habe wird das mit 85 Ah Gel deutlich zu eng. OK - aber das ist nicht wirklich eine Überraschung und war absehbar.
Das ist aber alles nicht ganz kostenneutral und zudem recht aufwändig. Daher wollte ich das ganze in mehreren Steps durchhecheln.

Step1 - die Batterien
Ürsprünglich wollte ich wieder 2x Gel verbauen nur ich bin vom Platz her eingeschränkt da die Batterien unter den Beifahrersitz müssen (ca. bxhxl 360x190x190).
Da ist pro Batterie bei etwa 90 Ah schluss mit lustig. OK 180 AH sind auch nicht zu verachten. Allerdings denke ich mal viel hilft viel.
Die höchste Leistungsdichte bei kleinem Platz bieten AGM Batterien. Dort bekomme ich mit den Abmessungen bis 2 x 110 Ah hoch. Ausserdem sind die etwas günstiger. zB die hier --> Link

Montiert ist ab Werk ein EBL99 von Schaudt. Der kann Gel laden aber hat keinen Umsteller auf AGM. Was ich mir so im Forum zusammengestückelt habe soll das trotzdem funktionieren. Eine Grenze für die Batterien die ich mit dem EBL99 laden kann gibt es wohl nicht. Es dauert halt im Zweifelsfalle länger bis sie voll sind. Ist das so zu bestätigen?
Ferner benötigen AGM wohl mehr als die üblichen 14,5 V Ladespannung was bedeuten würde das man sie nicht ganz voll bekommt. Stellt sich die Frage - wie voll man sie bekommt. Oder kann man mit einem Ladebooster nachhelfen? (Es ist dann allerdings fraglich ob die Kosten dann noch in der Relation zum Nutzen stehen. So ein Teil kostet auch mindestens 250 Teuros) Wenn der Verlust zu gross ist tuts dann eben auch ne Gel mit 90Ah

Nassbatterien würden theoretisch auch noch gehen aber das WOMO ist nicht für die Endgasung vorgesehen. Die Dinger sind zwar von der Energiedichte als auch vom Preis-Leitungsverhältnis sowie vom Gewicht her besser. Nur halt zum Einen nicht Wartungsfrei (Ja ja. nur mal eben Wasser und Säure kontrollieren. Doof wenn man die Batterien auf Grund von Platzmangel dafür ausbauen muss.) und zum anderen halt das Gasungsproblem. Allerdings könnte man damit sogar bis 125 Ah das Stück gehen bei gleicher Abmessung.

Letztendlich werde ich um Solar aber eh nicht rumkommen wobei sich dann die Batteriekapazität ein Stück weit relativiert. Mit anderen Worten Ob 2x 90 Ah, 2x 100 Ah oder 2x 110 Ah ist nicht ganz so wichtig wenn man im Gegenzug die Solarpanels ein wenig grösser dimensioniert. Liege ich da komplett daneben? Oder sind meine Gedankengänge soweit richtig.

Den Einbau der beiden Batterien bekomme ich noch selber hin.

Step2 - Solar

Da ich mir so ein bissel die Option erhalten will später mal aufzurüsten (man weiss ja nie...) wollte ich kein Komplettset kaufen sondern auf 2 einzelne Solarmodule um die 60 wp zurück greifen und mir dazu einen Regler kaufen. Obwohl man sicher auch mit einem Komplettset aufrüsten kann. (Rein theoretisch könnte man am Heck auch ein grosses Modul mit ca 120 wp installieren. Das hat zwar den Vorteil das ich es dort nicht mit der Satschüssel beschatten kann aber die Kabelwege auf dem Dach sind elendig lang. Ausserdem schaue ich in.d.R nur in die Glotze wenn es draussen dunkel ist. Und dann funktionieren die Panels eh nicht). Aussenmontage und funktionsfähiger Testbetrieb findet dann durch die Fachwerkstatt statt. Alles andere mache ich. Das hat sich bisher bewährt weil es mir eine gewisse Sicherheit bietet und gleichzeitig noch recht kostengünstig ist. Bei den Modulen bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren. Bei monokristallin ist die Leistungsdichte etwas höher. Kann mir da einer sagen ob sich das rechnet. Die Polykristallinen sind dann halt etwas grösser. Na und? Oder gleich ultraflache zum Aufkleben? Ist von denen ehr abzuraten?
Auch beim Regler bin ich mir nicht so ganz sicher. Die gibts in allen erdeklichen Ausführungen. Das einzige was ich inzwischen relativ sicher weiss ist das ich im Grunde keinen MPP brauche. Allerdings machen die 70 oder 80€ Mehrkosten dann den Kohl auch nicht mehr fett. Und er muss eben der Leistung der Module angemessen sein. Ferner benötige ich auch nicht zwingend eine Umschaltung auf Starterbatt weil ich nicht ewig am gleichen Fleck stehe. Kann mir da einer nen Tip geben? Gut und günstig. Von mir aus auch MPP.
Ausserdem bin ich mir immer noch nicht sicher wie der Anschluss von mehreren Modulen an ein Regler erfolgt. Oder braucht jedes Modul einen eigenen Regler? Ehr nicht oder? Immer schön dran schalten bis die max. wp erreicht ist? Oder müssen die Regler dafür speziell ausgelegt sein? Da gabs auch mal irgendwo n Trööd für. Finde ich aber nbicht wieder

Step3 - Batteriecomputer

Als letzten Step sollte ein Batteriecomputer folgen.
fermutlich ein MT3000-iQ. Allerdings befinden wir uns da auf der Zeitachse schon ehr wieder im Herbst wenn nicht gar im Winter.
Taugen die Dinger was? Oder gibt es da Besseres für uU deutlich weniger Geld? Was ich spannend fände wäre eine Anzeige was noch nutzbar ist und nicht was noch an Ladung komplett vorhanden ist.

Mal sehen ob ich so die eine oder andere Frage beantwortet bekomme.

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Helmchen am 26 Dez 2010 17:48:58

Hallo Tobi,

ich bin zwar kein Fachmann, aber will mal anfangen:

Ich habe den Batterie-Computer von Büttner, also Mobile Elektronik. Der ist baugleich mit dem Votronik --> Link

Ich habe den eingebaut, weil ich einen Wechselrichter direkt an den Batterien betreibe und dessen Verbrauch der EBL nicht messen kann. Jetzt weiß ich genau, was Sache ist.

Zu den Batterien hier ein Link für AGMs: --> Link

Ich habe jetzt für dich nicht auf die Maße geschaut, eben einfach nur ein Hinweis, weil die relativ preiswert sind und ich vor Jahren mit einer 180 AH Effekta sehr gute Erfahrungen gemacht habe.

Muss Du denn unterm Beifahrersitz bleiben? Ich habe bei unserem alten Knaus seinerzeit auch alles verlegt und nicht bereut.

Ralf

heinzelmo am 26 Dez 2010 18:02:58

In Puncto Ladespannung habe ich mal bei Banner angefragt und folgende Antwort erhalten
Maximale Ladespannung darf 14,8 Volt nicht überschreiten! Daher immer die Auslegung des Generators im KFZ überprüfen.
Nur spannungsgeregelte Ladegeräte mit IU-Kennlinie und AGM/GEL Ladeprogramm verwenden.

ps: zum beispiel haben die ctek ladegeräte 2 einstellbare ladevarianten: blei-säure und dann agm/gel (agm/gel - da laden die dinger dann mit 14,7 v - ist ok). optimaler ladekorridor liegt bei 14,4-14,8 v.

Mit freundlichem / yours sincerely
[mod="Dirk"]eMail und Personendaten entfernt, bitte AGB beachten![/mod]
Beim EBL 99 kann man ein zusätzliches Ladegerät anschließen, LAS 1218 von Schaudt wird empfohlen.
Heinz

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dl3ro am 26 Dez 2010 18:25:36

Hallo Tobi,
ich habe da meine eigne Vorstellung. Und das das Womo kein gutes Anwendungsgebiet für einen Akku bezogen auf Lebensdauer ist zeigen die vielen Fragen.
Ich habe in den Maszen die du schreibst einen normalen Nassakku (kein Starterakku) verbaut mit 130Ah. Davon würden 2 unter mein Sitz (230 Bj.2000)
gehen. Er ist von Moll.

bernierapido am 26 Dez 2010 19:04:21

ich habe eine 160Ah LiFePh drin, ist so groß wie eie 100Ah bleibatterie und wiegt 15 kg.
Sie besteht aus 4 einzelnen Zellen à 3,4V die in Reihe geschaltet sind aber durch BMS einzeln überwacht werden.
Im Wohnwagen sitzt das Kopfsteuergerät an dem ich zugeladene und entnommene AH, Einzelbatteriestpannung, gesamtspannung, Themperatur und augenblickliche entnahme/Abgabe in A ablesen kann.
Zur Zeit wird die Haupsteuerplatine überarbeitet/programmiert, damit die Zellen mit kleinsten Strömen gezykelt werden können um sie gleichmäßig zu laden.
Um die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen gehen wir bei Ladung/entladung nicht an die 100% sonder es reichen 90% was dann immer noch 140Ah tatsächliche Entnahme bringt.
Ach ja:
Will auch die negative Seite nicht verschweigen. Unter 10°C ist die Batterie eigentlich nicht zu gebrauchen. (Kapazität weniger als 50% bei 0°C) Wird also mit einer Batterieheizung (1Ah) auf 15°C gehalten, wenn es im Stauraum mal zu kalt wird. Bin am überlgen, den Stauraum mit einem Abzweig der Alde auf Temperatur zu halten.

tobi02 am 26 Dez 2010 20:09:29

:D Es tut sich ja was in meinem Tröööd

@Ralf

Die AGM's von Effekta sind in der Tat recht günstig. Danke für den Link
Hat da sonst noch wer Erfahrung mit?

An der Position der Batterien kann ich nicht viel ändern. Ich hab ein kompaktes WOMO mit knapp 6m Länge. Hinter dem Beifahrersitz ist die Einstiegstür und dahinter kommt direkt dert Kühli. Da geht nix. Auf der anderen Seite ist unter dem Fahrersitz der Elektroblock (der wird da bleiben. Zum einen wüsste ich nicxht wohin damit. Zum anderen wäre der Aufwand das Teil wo anders hinzulegen monströs). Direkt dahinter kommt der Tisch und dahinter die Sitzbank. Und die ist quasi um den Wassertank herum gebaut. No way!

Sind die Computer wirklich baugleich?
--> Link
Ups. Hab ich eben erst gesehn. es gibt mehrere Varianten. die einfacheren haben zB keine % Anzeige und keine Hintergrundbeleuchtung --> Link


@Heinz
Ich hab mal geschaut. Der Zusatzlader von Schaudt kostet auch 225€. Wäre ich da nicht mit dem Ladebooster besser bedient? --> Link
Zum einen liefert der am Ausgang genau das was die Batterie braucht und er feuert je nach Variante 25-45A raus- Der EBL99 Lader und das Zusatzgerät bringen nur 18A. Der EBL99 fällt in der Variante "Zusatzladegerät" ja als Ladegerät dann aus weil er die passende Kennlinie nicht bringt. Der 45 Ah Booster ist bereits um die 330€ zu haben. Da wird den Batterien schwindelig wenn man die damit berglückt.
Ob das technisch einwandfrei machbar ist und wirklich gut oder schlecht oder ob das gravierende Nachteile hat kann ich leider so nicht beurteilen.

@Bernhard
Die LiFeMnPo4 haben einen wirklichen Nachteil. Sie sind unbezahlbar. Jedenfalls steht der Preis in absolut keinem Verhältnis zum Nutzen. Ich will das aber nicht über einen Kamm scheeren. Es gibt bestimmt Anwendungen oder Situationen wo die Dinger genau die richtige Wahl sind. Dazu kommt noch spezielle Ladetechnik und und und.
Ich denke das scheidet aus.

Knuffel am 26 Dez 2010 22:00:19

tobi02 hat geschrieben:Nassbatterien würden theoretisch auch noch gehen aber das WOMO ist nicht für die Endgasung vorgesehen. Die Dinger sind zwar von der Energiedichte als auch vom Preis-Leitungsverhältnis sowie vom Gewicht her besser. Nur halt zum Einen nicht Wartungsfrei (Ja ja. nur mal eben Wasser und Säure kontrollieren. Doof wenn man die Batterien auf Grund von Platzmangel dafür ausbauen muss.) und zum anderen halt das Gasungsproblem. Allerdings könnte man damit sogar bis 125 Ah das Stück gehen bei gleicher Abmessung.


Ich will ja jetzt hier nicht als Spaßbremse dastehen, aber ich finde Säurebatterien haben im Fahrzeuginneren nix zu suchen (auch wenn es viele haben). Zum einen das von Dir genannte Problem und zum anderen der GAU - wenn Du mal ein Unfall hast (was natürlich niemand hofft). Bei nem normalen Auffahrunfall wird wohl nicht viel passieren, aber falls Du mal in den Graben rutschst oder Dich auf die Seite legst - was passiert dann mit der Batterie? Stell Dir mal vor Du liegst auf der Fahrerseite und dann tropft Dir von der Beifahrerseite (dann über Dir) die Batteriesäure entgegen....?

kintzi am 26 Dez 2010 22:25:56

Hallo, Ladebooster u. LG sind 2 Paar Stiefel. Booster entspricht Sterling
B2B, geht v. Lima-Start.-Batt bei Fahrt. LG geht bei Aussenanschluss 230V.
Ich pers. habe Serien Calira EVS 20A temp.komp. + LAS 1218 18A = max 38A bei 2x90Ah nass(20h). F. d. Fahrt 50A Sterl. B2B, lädt mit max. 30A , schaltet aber ab, wenn Eingangssp. unter 13V =Fahrzg.-Systemsp., passiert bei 120A Lima u. 25mm² Kabel , wenn im Sommer Klima + Lüfter laufen. Bzgl. Votronik: gibt Volt/Amp.-Meter (billiger) u. Computer (teurer), die Ladung berechnen. Letztere u. die Amp-Meter brauchen Mess-Shunt. Diskutable AGM in Deiner Einbaugr. Moll u. Banner(19cm Höhe), letztere z. Zt. um 190€. Zu Solar keine Erfahrung, da 20i Honda in Garage eingebaut. Meine max. Stromentnahme LED 3A bei 2500 lm(wenn alle 16 an)+ TV 4A +Truma 2-5A = rechn. max. 12A, durchschnittl. 5-8 A, in Winternacht 17°°- 9°° verbrate ich 60-80 Ah= ca. 50% der im Winter niedrigeren Kapazität, Ldg. mit 4h Fahrt oder ca. 2,5h Gen.-Lauf. Richi

tobi02 am 27 Dez 2010 00:37:22

OK.

@Knuffel
Nassbatterien wären nicht meine erste Wahl. Aber man hat das jahrzehntelang vor gel auch so gemacht. Das macht es zwar nicht wirklich besser. Aber so schrecklich fände ich es nicht wenn man es technisch sauber macht.

@kintzi
Ich hab selten jemanden getroffen der so viel Information in einen so kurzen Text packen kann. Cool! :D

Bei LG und Booster hab ich wohl was durcheinander geschmissen. Dann bleibt da die Frage ob ich mit der Gel-Einstellung des Ladegerätes EBL99 die AGM-Batterien befruchten kann. Vermutlich. Sicher bin ich mir da nicht. Kann mir darüber wer Auskunft geben.
Der Booster würde demnach nur das Laden beschleunigen und aus Richtung der Lima die passenden Ladewerte für die AGM-Batterien zur Verfügung stellen. Der Booster wäre aber auch durchaus sinnvoll wenn ich wieder Gel kaufen würde.

So ganz erschliesst sich mir noch nicht der Sinn eines Zusatzladegerätes. Macht doch nur Sinn wenn mein EBL nicht den passenden Batterietyp laden kann. Die kann auch nur Gel laden bzw Nass. Oder addieren sich die Leistungen der Ladegeräte dann (darauf lässt die Kurzbeschreibung bei Schaudt schliessen)
Dann wäre das Zusatzladegerät eine Art "Booster" für die Ladung via 230V.

:D Ist ja echt mühsam das Geschäft. Was würde ich bloss ohne euch und die lagen dunkelen Abende machen...

kintzi am 27 Dez 2010 01:19:00

Hallo tobi, ist in diesem Forum schon öfter brschrieben,aber nochmal zur Aufklärung: I=Strom(A mpere). U= Spannung( V olt) , Lader IUoU=
I anfängl. hoher Strom= max. Laderlstg, 2 Lader parallel, Ströme addieren sich. erstes U= Ladeschlussspannung, Flüssig+Gel bei Normtemp. 14,4V, AGM bis 14,8V. oU= Umschalten der L-Schlussspannung auf Erhaltungsladung, U hierbei 13,6-,8V. Flüssig = offene Akkus, Gel+ AGM = verschloss. Akkus. Also: Volle Amps, Spannung steigt langsam oder schnell, abhängig v. Ladestrom, auf 14,4V u. 80%Ldg an, es beginnt die Konstantsp.-Phase(Volllad) bei 14,4V in der die restl. 20% geladen werden, offen= 1-4h,verschloss. 10-14h. Allerdings liegt bei AGM die Schlusssp. bei 14,7-,8. D.h. Schalterst. Flüssig- Gel am LG bestimmt lediglich die Zeit der Vollladung, für AGM ist die Zeit richtig, aber die Sp. etwas zu niedrig. Heisst, wird nie ganz voll. Deshalb haben mod. LG 3 Stellung: Flüssig/Nass = 14,4V 1-4h, Gel 14,4V 10-14h, AGM 14,7V 10-14h. Richi

kassiopeia am 27 Dez 2010 01:32:57

Tobi, bei der Planung der Solaranlage wuerde ich beruecksichtigen, dass letztendlich niemals genug Platz auf dem Dach zu Verfuegung steht.
Spaetestens wenn du eine Satschuessel drauf hast und eine zweite oder dritte Panele zufuegen moechtest wirds eng, und damit extrem teuer, da du altes entsorgen und neues kaufen musst um dann noch zuzulegen.

Daher scheint es mir sinnvoll den vorhandenen Platz optimal zu nutzen, d.h. die vorhandenen Luecken auf dem Dach mit moeglichst viel Wp ausfuellen und diese ueber einen Regler mit sehr gutem Wirkungsgrad nutzen.

Wenn du hier 80 Euro am Regler sparst, bei Gesamtkosten im hohen 3-stelligen oder gar niedrigen 4-stelligen Bereich, wirst du's vermtl. spaeter bereuen...

kintzi am 27 Dez 2010 01:40:41

Hallo tobi, ja , 2. LG ist Hilfslok u. beschleunigt das Laden über 230V. Bei Fahrt lädt die Lima, der angepeilte "Booster" ist dafür schön, zum ordentlichen Laden fliessen aber enorme Ströme, zur Vermeidung v. SpannungsU/StromverlustI, bd. miteinander multipliziert ergibt nämlich Leistung(W att), sollten die Kabel in mm² so dick wie möglich sein, umso länger, umso dicker. Es wird dabei oft nur nach dem roten Pluskabel geschielt, genauso wichtig ist jedoch die Minusseite, Masse genannt. Und daran liegen häufig Verluste, da die Masse(Chassis) meist hohen Widerst. bietet, deshalb alles Minus auf einen massiven Sternpkt. nehmen, der mit massivem Masseband am Motor od. Getriebe hängt. Bei alteren Womos kommt dann noch diesbzgl. Korrosion dazu. Also 2 Ladesysteme, als drittes willst Du noch Solar dazu nehmen, ok. Richi

tobi02 am 27 Dez 2010 01:59:06

Ok Richi. Mal sehen ob ichs begriffen habe oder ob ich wirklich so blöd bin wie ich aussehe :D

IU = eigentliche Ladephase der Batterie
oU = Erhaltungsladung(umschalten)

Je höher der Strom (Ok auch das hat seine Grenzen) desto besser und desto schneller Läd die Batterie auf und erreicht irgendwann ihre Schlussspannung. Schalte ich einen Booster vor erhöhe ich die Befruchtung der Batterie über Lima. Schalte ich ein Zusatzladegerät zu addieren sich die Ladeströme der Ladegeräte bei Landstromversorgung (zB. EBL99 und beliebiges Zusatzladegerät). Das Ergebnis ist aber im Grunde das selbe - höherer Strom und schnelleres Erreichen der Schlussspannung.
Diese ist bei Gel und AGM leicht unterschiedlich. Das erlaubt zwar das Laden der AGM mit auf Gel-Stellung aber man bekommt die AGM nie wirklich voll da die 14,8V Schlussspannung nie erreicht werden kann. Denn das Ladegerät liefert ja nur die Gel-typischen 14,4V. Es fehlen also immer die letzten 20% die mit der Erhaltungsladung in die Batterien reingestopft wird und die bei allen Typen identisch ist.
Mit anderen Worten. Ich bekomme die AGM-Batterien über Landstrom (Ladegerät wenn es nicht eine extra AGM-Stellung hat) niemals voll. Egal ob mit oder ohne Zusatzladegerät.
Vollladen der AGMs geht also in einer solchen Konstellation nur über die LIMA. Wenn sie denn genug liefert. Obwohl da wohl ehr das Problem bestehen könnte das sie mal zu viel liefert. AGMs sollen recht empfindlich gegen zzu hohe Spannug sein. Hier würde der Booster wieder abhilfe schaffen.
So oder so ähnlich? :)

Danke. Das war ne gute Nachhilfestunde

fuzzy am 27 Dez 2010 11:06:54

um Dir wirklich vernünftige Ratschläge geben zu können, wäre es hilfreich, etwas über Deine Reisegewohnheiten und Deinen Energiebedarf zu erfahren.

wie z.B. nur Schönwetterfahrer oder auch im Winter, eher Stellplatz oder Freisteher, eher 3-5 Tage oder länger an einem Ort. oder mehr unterwegs mit je 1-2 Übernachtungen.

Was willst Du insgesamt ausgeben ?

Gast am 27 Dez 2010 11:09:45

Hallo tobi,

mein ganz persönlicher Tip:

- fang mit dem Batteriecomputer an, denn dann weißt Du wieviel Ah Du den Tag über brauchst

- dann überleg Dir wie Du diese Ah wieder ins die Batterie reinbekommen willst, unter Berücksichtigung deiner Reisegewohnheiten

3 Beispiele dazu:
- Du fährst täglich 4 Stunden und hast eine Lima mit hoher Ladespannung -> nichts nötig
- Du stehst nur im Sommer in Spanien frei am Strand -> Solaranlage aufs Dach
- Du gehst nur auf CP oder Stellplätze mit Strom -> nichts nötig

meine persönlichen Randbedingungen sind:
- Freistehen mit 6 Tagen im Winter beim Skilaufen (dann sind Gas & Wasser alle, Toilette und Abwasser voll)
- kein SAT/TV
- kein Stromanschluß zuhause

meinen Strombedarf decke ich ausschließlich
- mit einer gesunden Lichtmaschine und 240 Ah Gel
- mit 200W Solar mit Temperaturkompensation

im Winter steht zur Sicherheit noch ein Kipor in der Garage

grüße klaus

Gast am 27 Dez 2010 11:11:12

fuzzy hat das ganze kürzer und auf den Punkt gebracht

grüße klaus

macagi am 27 Dez 2010 11:26:44

bernierapido hat geschrieben:ich habe eine 160Ah LiFePh drin, ist so groß wie eie 100Ah bleibatterie und wiegt 15 kg.
Sie besteht aus 4 einzelnen Zellen à 3,4V die in Reihe geschaltet sind aber durch BMS einzeln überwacht werden.
Um die Lebensdauer der Batterie zu erhöhen gehen wir bei Ladung/entladung nicht an die 100% sonder es reichen 90% was dann immer noch 140Ah tatsächliche Entnahme bringt.


Hochinteressant, hast du die Zellen von Thundersky drin?

Vielleicht sollten wir in diesem Tröt Weiter darüber diskutieren:
--> Link

Oder einen über LiFePh aufmachen.

bernierapido am 27 Dez 2010 12:43:27

Ja, ich habe die Thundersky drin. Das Pack hat mich 1000 Euro gekostet.
Dazu habe ich ein Schalt-Netzteil mit 100A, regelbar vom Kopfsteuergerät.

Einen neuen Thread dazu werde ich aufmachen, wenn die Technik fertig ist. Das baut ein kleiner "Elektronikentwicklerbetrieb" zwischendurch.
Die Technik stammt aus der Serienproduktion von BMS für Elektrokleinwagen (City-El).
Er will das auch zur Serienreife für Boote und Camping bringen, aber da die Leute für die Batterien ja doch nicht so viel ausgeben wollen, hat er noch Zeit ;-).
Dabei lügen sich die meisten was vor. 160Ah liFePo-Akku entsprechen von der Kapazität ca. 280Ah Bleiakku und der Preis und das Gewicht? und wie lange halten die wirklich?
Eine Wohnwagen-Firma hat da auch Interesse dran, da Batterien und Ladetechnik mit Bleiakkus den größten Anteil der Garantieleistungen ausmachen.

tobi02 am 27 Dez 2010 16:03:39

@Bernd und Klaus.

Hmmm - ist nicht ganz einfach bei mir mit dem Verbrauch. Ich habe kein wirklich typisches Verhalten.

Der Wagen wird das ganze Jahr als Alltagswagen genutzt.

Da ich im Winter viel mit Gas heize (auch im Stand. Ich mache die Heizung 20-30Minuten vor Abfahrt morgens warm und lasse beim Einkaufen etc. natürlich auch durchlaufen) was ja auch nicht unerheblich Strom kostet (ich komme inzwischen mit meiner Gel schon an meine Grenzen) kann ich hier nr mit mehr Kapazität - sprich mehr Ah Abhilfe schaffen. Zudem sind die Strecken recht kurz. Da würde ggf der Booster helfen. Kann aber auch sein das die Lima das voll bekommt.

Licht ist komplett auf LED umgestellt Bei Festbeleuchtung wenn alles an ist schätze ich 20 Watt

Fernseher 30 Watt
Receiver 22 Watt und 1 W Standby

3 Watt (ich werde die 3W pro Stunde in der Realität nie erreichen. Habs aber erst mal gesetzt um Luft nach oben zu haben)Grundrauschen für diversen Klimperkram wie Gaswarner, Sonatic

ca 3 Stunden Netbock (keine Ahnung was die saugen. Habs noch nicht)
Laden von Handy, Kameraakkus, Navi und was weiss der Teufel.
sagen wir mal 48 Watt für 3 Stunden

Die meisten Verbraucher schlagen natürlich nur im Urlaub zu.

Das sind dann also

2 Ah Licht pro Tag
6 Ah Fernseher
6 Ah Receiver
6 Ah Grundrauschen
12 Ah elektronische Bespassung
======================
32 Ah

Ich sag mal 40 Ah. Dann bin ich etwas sicherer.

Das Reiseverhalten ist auch recht unterschiedlich. Ich tendiere ehr zum freien Stehen. Gerne auch mal 3-4 Tage am Stück. Hab aber auch Touren dabei wo ich regelmässig jeden oder jeden 2 Tag gefahren bin.

Ich glaube man kann so etwa bis 40% Batteriekapazität nutzen. Maximal bekomme ich 2x110 Ah AGM rein (Das ist aber so eng das ich mir noch Pappschachteln basteln muss um da vorab testen zu können. Messen reicht nicht. Ich will nicht jedes mal den Sitz ausbauen müssen um an die Batterien zu kommen.) Ansonsten 2x 95 Ah Standart Gel der AGM.
Bei 220 Ah und 60% = 88 Ah nutzbar
Bei 190 Ah und 60% = 76 Ah nutzbar

Mit den grossen Batterien komme ich also 2 Tage hin. Mit den kleinen wird es schon echt eng.

Zum Realverbrauch kann ich nicht vel sagen. Ista alles rein theoretisch. Ich habe alle Umrüstungen als auch den Einbau der neuen verbraucher nach meiner letzten ahrt gemacht. Ich will aber VOR der nächsten Fahrt im Frühling den Kram halbwegs brauchbar fertig haben. Der Batterecomputer als ersten Shritt macht da nicht viel Sinn. Da ich kein Wintercamper bin versuche ich das Basteln in die kalte Jahreszeit zu legen und ansonsten möglichst bastelfrei zu fahren.

Gast am 27 Dez 2010 16:58:32

tobi02 hat geschrieben:Bei 220 Ah und 60% = 88 Ah nutzbar
Bei 190 Ah und 60% = 76 Ah nutzbar

Der Batterecomputer als ersten Shritt macht da nicht viel Sinn.

hmm, da bin ich anderer Meinung:

1. Gels kann man ohne daß es schadet auch gelegentlich mal tiefentladen, sie müssen anschließend nur gleich wieder an die Steckdose

2. Mit Batteriecomputer ist wie mit der Tankanzeige, oder kalkulierst Du den nächsten Tankstopp nach der Formel: 50 km kurvig leicht bergauf, 230 km Autobahn bei 95, 13 mal überholt mit 120......

grüße klaus

tobi02 am 27 Dez 2010 20:27:59

willi_chic hat geschrieben:
tobi02 hat geschrieben:Bei 220 Ah und 60% = 88 Ah nutzbar
Bei 190 Ah und 60% = 76 Ah nutzbar

Der Batterecomputer als ersten Shritt macht da nicht viel Sinn.

hmm, da bin ich anderer Meinung:

1. Gels kann man ohne daß es schadet auch gelegentlich mal tiefentladen, sie müssen anschließend nur gleich wieder an die Steckdose

2. Mit Batteriecomputer ist wie mit der Tankanzeige, oder kalkulierst Du den nächsten Tankstopp nach der Formel: 50 km kurvig leicht bergauf, 230 km Autobahn bei 95, 13 mal überholt mit 120......

grüße klaus


JA. Hast ja Recht (Obwohl die Ansage wit dem Batt-Comp ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen ist). Nur Testen ist nicht vor Frühling. Und da will ich ja Fahren und nicht basteln.

Also erst mal 2 Batterien und ein Batterie-Computer verbauen. OK. Die Botschaft ist angekommen.

Kann ich die AGMs mit der Lima kaputtladen? Da geisterten mal Schei**hausparolen durch die Gegend. (Sorry für mein Halbwissen) Bzw wie ist es zu verhindern. Oder besser Gel weil einfacher zu handhaben?

Danke :D

PS:

Wenn ich anfange lästig zu werden oder nerve sagt bescheid :D :razz:

fuzzy am 27 Dez 2010 20:36:35

tobi02 hat geschrieben:Wenn ich anfange lästig zu werden oder nerve sagt bescheid :D :razz:


Nö, wieso dafür ist das Forum ja da, aber hier noch ne Menge Fachwissen zum stundenlangen lesen :

--> Link

otone am 27 Dez 2010 21:30:46

Hallo all,
auch ich habe die Feiertage für ähnliche Überlegungen genutzt: ich möchte mein 5 Monate altes Womo mit Batterie, Solar und SAT-Anlage ergänzen.

a) Batterie: verbaut ist eine 100 AH Nass-Säure Bat; daher werde ich einfach eine 2. 100 Ah ergänzen - aus meiner Sicht das beste Preis/Leistungs-Verhältnis. Wenn die dann mal hinüber sind, kann man über mehr Kapazität und GEL/AGM nachdenken. (Allerdings kann mein Calira EVS 30/20 nur Nass /Gel bis 200Ah Kapa laden.)

b) Solar: hier werde ich wohl ein 80 - 100 Wp Modul installieren mit einem Regler > 200 W, so dass ich bei Bedarf ein 2. Modul ergänzen kann.
Anm: bei Installation von mehreren Modulen werden diese einfach auf dem Dach parallel geschaltet (Plus an Plus, Minus an Minus), so dass man mit nur einem Doppelkabel durchs Dach muß.

Info: bei reisemobilistde gibt es unter Downloads eine sehr gute Ausführung zu Grundlagen Solar einschließlich einer Exel-Tabelle zur Berechnung von Auslegung Solar und Batteriekapa unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren.

FRAGE: Hat jemand Erfahrung mit carbest Solar Module? Bei deutscher-campingversand gibt es z.Z. ein Komplettset von carbest CB-100B (Monokristallin, 17% Wirkungsgrad, 100 Wp, NennU 20,4 V; NennI 4,9 A; Laderegler bis 220 Watt) für nur 560€!

Alternativ: Da ich auch eine SAT-Analge installieren möchte wäre evt eine SamySolar (65 cm Spiegel + 55 Wp nachgeführtes Solarpanel) möglich.

FRAGE: hat jemand mit SamySolar Erfahrung? Wie kann man bei dieser Kombi ggf ein weiteres Solarmodul nachrüsten?

c) Batterie-Computer: Da stellt sich für mich die Frage, ob bei dem MT 3000 iQ das Preisleistungs-Verhältnis noch stimmt. Für mich reicht die Votronic Solar-Anzeige für 119€ aus:


Otto

bernierapido am 27 Dez 2010 22:56:12

Ich habe eine 120W Solarzelle auf ein Dreibein gestelt und auf eie motorisch gedrehte Achse montiert. Diese dreht zwar nur in einer Ebene aber die Höe des sonnenstandes ändert sich in 3 Wochen Urlaub ja nicht so stark.
Einmal die Neigung eingestellt dreht sich die Zelle von 8 bis 16 Uhr und nachts wieder zurück. Da dies system einfach ist hat es nur 800€ incl. guter Zelle gekostet und bringt, grade auch im Winter richtig Leistung.
Die Solarzelle kann ich somit immer in die Sonne stellen und der Trailer steht im schatten.
Nachteil:
Ich kann während der Fahrt nicht mit Sonne nachladen und auch auf Parkplätzen geht das nicht sonst habe ich nachher zwei dort stehen.

tobi02 am 28 Dez 2010 00:13:29

Bernd Hiiiiiiilfe :D

Ich hab mich jetzt stundenlang überall durch Kennlinien und Ladetechnik gewühlt. Ich weiss jetzt erheblich mehr aber bin genau so schlau wie vorher.

Grundsätzlich hab ich gelernt:
Bau rein was geht. Viel hilft viel. Ausserdem erhöht es die Lebensdauer weil die Ladezyklen über alles gesehen weniger werden.

Ich hab über AGM gelernt:
LIMA-laden geht aber ist schei** weil ich die Batterie nie voll bekomme. Im übrigen auch nicht mit dem Booster. Es sei denn ich fahre sehr lange Strecken nach dem die Ladeschlussspannung erreicht ist.
Ladegerät-laden geht ebenso ist aber auch schei** weil ich mit dem EBL99 die Batterien nie voll bekomme.
Ansonsten ist AGM in den meisten Belangen besser als Gel oder Nass. Vor allem kleiner und leicht mit höherer Zyklenfestigkeit und auch bei Kälte besser zu gebrauchen

Ich hab über Gel gelernt:
Gel ist schei** weil verhältnismässig kurze Lebensdauer, schwer, teuer und gross.
Einziger Vorteil - ich brauche die Ladetechnik nicht verändern. Einfach die zweite dazu bauen reicht

Über Nass hab ich gelernt:
Nassbatterien sind sehr gut geeignet-
Zyklenfestigkeit ist gut, Energiedichte gut, Preisleitung gut. Ladetechnik günstig
Ihr grösster Nachteil - sie sind nass :P
Ohne erheblichen Aufwand im Innernraum nicht einsetzbar und somit auch schei**

Fazit:
es gibt keine wirklich gute Lösung sondern nur eine die am wenigsten schlecht ist.
Auch wenn die Versuchung AGM zu verbauen recht gross ist (es sei denn ihr erzählt mir jetzt noch was ganz neues) macht es in meinem Fall auf Grund der fehlenden Ladetechnik keinen Sinn. Der Aufwand wäre einfach zu gross.
DA Nass auf Grund der vorhandenen Gegebenheiten ausfällt bleibt leider nur Gel. Ob mir das nun schmeckt oder nicht. Also kommen 2 x 90 oder 2 x 95 Gel rein und ein Batt-Computer. Fals ich die nicht schnell genug voll bekomme kann ich immer noch den Booster hinterherschieben. Der funzt ja auch mit Gel.
Dann schaun wer mal was sich so tut. Und dann sehen wir weiter.

Einwände? :D

PS:
Dein Link ist Gold wert :wink:

andwein am 28 Dez 2010 12:39:42

tobi02 hat geschrieben:Ich hab mich jetzt stundenlang überall durch Kennlinien und Ladetechnik gewühlt. Ich weiss jetzt erheblich mehr aber bin genau so schlau wie vorher.
Ich hab über AGM gelernt:
LIMA-laden geht aber ist schei** weil ich die Batterie nie voll bekomme. Im übrigen auch nicht mit dem Booster. Es sei denn ich fahre sehr lange Strecken nach dem die Ladeschlussspannung erreicht ist.
Ladegerät-laden geht ebenso ist aber auch schei** weil ich mit dem EBL99 die Batterien nie voll bekomme.
Ansonsten ist AGM in den meisten Belangen besser als Gel oder Nass. Vor allem kleiner und leicht mit höherer Zyklenfestigkeit und auch bei Kälte besser zu gebrauchen
Fazit:
es gibt keine wirklich gute Lösung sondern nur eine die am wenigsten schlecht ist.


Also ganz so extrem würde ich es nicht sehen, aber richtig ist: Es gibt keie 100% Lösung und jede Lösung hat auchz ihre Nachteile.
Aber du hast dich schon recht tief reingearbeitet, jetzt sollte die Zeit des Nachdenkens kommen.
1. Wie viel leistet deine Lima (Strom & Spannung) ?? Es hilft dir nichts über Booster und Ladeendspannung zu lesen wenn du nicht weißt was deine Lima an Leistung bringt.
2. AGM ist schon OK, auch wenn du sie mit der Lima/dem EBL99 nicht ganz voll bekommst. Du willst doch ein Solarpanel installieren, oder habe ich da was falsch gelesen.
Dein Solarregler muss halt AGM können, den Rest besorgt die Sonne.
Auch im Winter ist zumindest eine Uo Ladung und eine Erhaltungsladung möglich.
In der Kombination bekommst du die 200AH Batterien voll.
Andreas

Stefan1965 am 28 Dez 2010 14:12:36

Hallo Tobi,

wir besitzen einen Niesmann Clou 670F von 1986. Darin ist ein Schaudt EBL551 verbaut. Der Vorgänger hatte Gel-Batterien eingebaut. Die waren dieses Jahr im Frühjahr komplett hin.

Daraufhin habe ich folgende AGM-Batterien verbaut:
--> Link

Den Ladeausgang des EBL habe ich abgeschaltet und folgendes Ladegerät eingebaut:
--> Link

Mit dem Ladegerät werden die Batterien mehrmals im Jahr richtig vollgeladen. Der Rest kommt über Lichtmaschine und 120WPS-Solarzellen. Im Moment tüfltel ich an einem kleinen Generator. Die "Ladeleitung" von der Lichtmaschine werde ich mir im Frühjahr vornehmen. Wenn der Querschnitt ein bißchen zu mager sein sollte, werde ich etwas kräftigeres verlegen, um die Verluste möglichst klein zu halten.

Dann werde ich noch diesen Batteriecomputer einbauen:
--> Link


Stefan

felix52 am 28 Dez 2010 19:32:38

Moin Tobi,
also Solar in Verbindung mit 200 Ah Batterien ist schon gut.
aber von kleinen selbstnachführenden Solar-Tischchen halte ich nichts.
2 gute Panels ( an einem Regler ) so etwa in der gebräuchlichsten Ausführung mit je 85 Watt,, schräg nach hinten ansteigend, das passt schon.
Und dann einfach auf dem Stellplatz mit der Front grob nach Süden stellen.
Du wirst Dich wundern, was die Panels selbst im Winter an Ladung bringen.
Bordcomputer? Na ja, da wissen die Kollegen hier besser Bescheid. Meines
Erachtens kosten die jedoch nur Geld, viel Arbeit beim Anschluss und helfen
nur den "Stromjunkies" :) ( net böse gemeint ). So schlecht sind die Bordpanele nicht.
Nur meine persönliche Meinung, bitte keine erneute Diskussion.... :D
Weihnachtliche

kintzi am 28 Dez 2010 22:49:46

Hallo felix, dass mit den BC u. Junkie stimmt nicht! Hat mir schon oft geholfen, auftretende Fehler früh genug zu bemerken u. zu lokalisieren.
Z.B. unzureichende Ldg. wegen def. Messltg. d. EVS. Weiter Zellenschluss einer der Batt.. Sterling-Malfkt. wegen schlechter Masse. Vergessene Verbraucher trotz Vollabschaltung, hätte nach einiger Zeit eine feine Tiefentladung gegeben, u. erspart das Abklemmen der Akkus. Nein,nein,will die BCs nie mehr missen, man muss halt damit was anfangen können, um nicht plötzlich auf dem Schlauch zu stehen. Richi

tobi02 am 28 Dez 2010 23:35:43

Und wieder einen kleinen Schritt weiter.

Ich hab heute via Mail einen netten (nett ist hier wirklich im ursprünglichen Sinne gemeint und nicht ironisch :) ) "Watschen" bekommen mit dem Hinweiss mich doch mehr um meine eigenen Gegebenheiten zu kümmern als die Projekte anderer zu analysieren. Ein paar gute Tips gabs da auch noch zu. Danke an den edlen Ideengeber...

Nachdem ich nirgends die Werte meiner LIMA finden konnte hab ich mal das hier ausgegraben.

Hier sind die Masse aller technischen Eckdaten der Multijets aufgedröselt.

--> Link

Das könnte anderen sicher auch mal helfen.

Danach liefert mir meine LIMA 140A. Das ist grundsätzlich erst einmal nicht schlecht. Auch wenn die Klima ordentlich saugen wird und die bei mir Sommers wie Winters sehr oft im Einsatz ist, sollte sie in der Regel genug über haben um einen ordentlichen Ladestom abzugeben.
Desweitern durfte ich feststellen (im Grunde wusste ich es hab nur den Zusammenhang irgendwie nicht hergestellt) das die Lima flockige 14.5 V (gemessene) Ladespannung liefert. Das, so hab ich mir sagen lassen, ist auch nicht immer und überall gegeben. Das bedeutet aber das ich an die geforderten AGM Ladeschlussspannung von 14,7-14,8 schon alleine mit der Lima recht nahe ran komme. Voll bekomme ich sie damit zwar immer noch nicht aber das ist schon mal nicht schlecht. Der EBL99 liefert etwa das gleiche. Ich könnte AGMs also durchgehend mit 14,5V beglücken. Nach allem was ich bis jetzt gelesen hab ist es nicht erforderlich die AGMs ständig voll zu laden. Es reicht wohl sie ab und zu mal komplett voll zu machen.
Dazu würde sich notfalls für den Übergang ein landstromgebundenes Cetek-Ladegerät anbieten. Später könnte diese Aufgabe ein AGM-fähiger Solarregeler übernehmen.
Glückes Geschick - ich kann wohl so wie es aussieht auch ohne grosse Klimmzüge bei der Ladetechnik doch AGM einsetzen. :tanz:
Hier sind als Maximum beim EBL99 zwar 180Ah angegeben. Aber die 220 Ah wird man sicher auch laden können. Dauert halt etwas länger und voll bekomme ich sie auf Grund der zu geringen Ladespannung eh nicht damit.
@Felix
Nö von selbstnachführenden Panels halte ich auch nix - es sei denn es gibt wirklich keinen Platz auf dem Dach. Die Dinger kosten mehr als die Sat-Schüssel die ich gerade gekauft habe. Und das tat schon richtig weh in der Geldbörse. Die war den Tag aus Zwiebelleder...
BC finde ich durchaus sinvoll. Abgesehen davon liebe ich technische Spielereien. Alleine schon deshalb weil man sehen kann was man wirklich braucht und wie gross die später zu bauende Solaranlage sein muss wäre einer sinnvoll. Ich wollte das ursprünglich aber nach hinten schieben um mit der Bastelei nicht in den Sommer zu kommen.

@Stefan
An dem Faron finde ich die angegebene Ladeschlussspannung für AGM seltsam. Ist die nicht deutlich höher? Oder ist das ein Druckfehler? Oder habe ich doch weniger Wissen angelesen als erhofft? Den BC hatte ich auch schon mal im Auge. Den gibt es fürs gleiche Geld auch von Faron. Besonders cool finde ich das er als Rundinstrument montiert wird. Das macht wesentlich weniger Arbeit. Zur Not kann man das Brett sogar eingebaut lassen und mit nem Topfbohrer Platz schaffen. Mit der Stichsäge in den meisten Fällen undekbar!!!

Stefan1965 am 29 Dez 2010 08:31:09

Hallo Tobi,

soviel ich weiß, ist die Ladeschlussspannung bei AGM-Batterien 14,2 Volt. (Quelle u.a. --> Link). Das macht auch das Fraron-Ladegerät.
Auf der Seite von Fraron finde ich folgendes:
Ladeschlussspannung: Gel/AGM: 14,1-14,3V; Blei-Säure 14,2-14,4V, Calcium 15,4-15,6V


Stefan

macagi am 29 Dez 2010 09:15:45

bernierapido hat geschrieben:Ich habe eine 120W Solarzelle auf ein Dreibein gestelt und auf eie motorisch gedrehte Achse montiert.


Soll in etwa 3 mal soviel bringen wie liegend - kannst du das bestätigen?

Ansonsten würde mich der Fortgang der LiFePH Geschichte interessieren.

Ich selbst werde in absehbarer Zeit eine neue Batterie brauchen - eine Zelle meines Akkus scheint zu schwächeln. Anstatt was Neuem Revolutionärem mache ich aber vielleicht auch einen Panzerplattenakku rein, da kann ich kaputte einzeln Zellen austauschen.

bernierapido am 29 Dez 2010 10:40:22

Soll in etwa 3 mal soviel bringen wie liegend - kannst du das bestätigen?


Um eine Aussage dazu machen zu können müsste ich zwei gleiche Zellen haben, die eine liegend, die andere nachgeführt und deren Werte über das ganze Jahr vergleichen. Dazu habe ich aber weder das Geld (für die Ausrüstung) noch die Zeit.
Also verlasse ich mich auf das, was uns die Werbung der Solarpanelverkäufer sugeriert.
Aber man kann ja mal ein Experiment machen:
Leg mal die Solarzelle in der Mittagssonne am 21. Dez flach auf den Boden und vergleich das mit der senkrecht zur Sonneneinstrahlung ausgerichteten Zelle. Ich werde es mal im Januar im Wintercamping ausprobieren.
Dann müsste man das selbe Experiment im Sommer machen und dann noch vergleichen, wie viele Tage man zu welcher Zeit in Urlaub ist.
Aber das ist mir zu kompliziert.
Ich habe für den Motor 200 Euro ausgegeben, die Solarzelle hat 500 gekostet. Wenn das Ausrichten der Solarzelle nur 100% mehr bringt, hat sich für mich die Investition gelohnt, da ich im ganzen Jahr unterwegs bin.
Natürlich ist die Solarzelle mittels Stahlseil am Wohnwagen gesichert ;-)
Bezüglich BMS und LiFePo halte ich Euch auf dem laufenden.

andwein am 29 Dez 2010 11:19:37

macagi hat geschrieben:
bernierapido hat geschrieben:Ich habe eine 120W Solarzelle auf ein Dreibein gestelt und auf eie motorisch gedrehte Achse montiert.

Soll in etwa 3 mal soviel bringen wie liegend - kannst du das bestätigen?

Hallo @macagi,
ich habe im Test mal ein 80WP Solarmodul auf die Sonne ausgerichtet und mit einem Winkel von ca. 40° hochgestellt.
Danach habe ich das Modul flachgelegt. Der Ertrag ging um ca. 25% zurück.

Hallo @Tobi02,
das sind doch mal Werte mit denen man was anfangen kann. 140A Lima mit einer Spannung von 14,5V, da freut sich die Batterie.
Jetzt kann man sich doch viel besser und mit ruhigem Gewissen entscheiden. Von den 140A der Lima hast du auch im Winter bestimmt 40-50A übrig und damit ist die Frage des Durchmessers der Verkabelung zu den Batterien meiner Meinung nach wichtiger wie die Frage nach dem Nutzen eines B2B-Ladereglers.
Andreas

Gipe am 29 Dez 2010 12:12:55

macagi hat geschrieben:
bernierapido hat geschrieben:Ich habe eine 120W Solarzelle auf ein Dreibein gestelt und auf eie motorisch gedrehte Achse montiert.


Soll in etwa 3 mal soviel bringen wie liegend - kannst du das bestätigen?

Ansonsten würde mich der Fortgang der LiFePH Geschichte interessieren.

Ich selbst werde in absehbarer Zeit eine neue Batterie brauchen - eine Zelle meines Akkus scheint zu schwächeln. Anstatt was Neuem Revolutionärem mache ich aber vielleicht auch einen Panzerplattenakku rein, da kann ich kaputte einzeln Zellen austauschen.


Teuer eingekauft die 30% Mehrertrag --> Link

Gast am 29 Dez 2010 12:14:22

bernierapido hat geschrieben:Leg mal die Solarzelle in der Mittagssonne am 21. Dez flach auf den Boden und vergleich das mit der senkrecht zur Sonneneinstrahlung ausgerichteten Zelle.

kannst Du Dir sparen, lies mal meine Beiträge hier: --> Link

kannst Du auch einfach selbst nachrechnen:
- die Nenn-Leistung eines Solarmoduls wird standardisiert unter senkrechtem Lichteinfall gemessen
- den für Dich interessanten Wert der Solareinstrahlung Deines Standortes findest Du in diversen Solar-Websites
- jetzt noch den Sonnenstand entsprechend dem Tagesdatum ermitteln
- ein bißchen rechnen, fertig

grüße klaus

Nachtrag hier: --> Link gabs auch mal was von mir

noch ein Nachtrag --> Link

kintzi am 29 Dez 2010 12:41:18

Hallo, Irrtum! Die max. Wert gelten nur für kalte Alternatoren, d.h. nach dem Starten des Triebwerkes.. Im Regler ist extra ein NTC, der bei höheren Temp. (bei meinem Fiat bei Betr.-Temp. Lima-Temp. zw. 60 u. 70°C) den Regler veranlasst, Spannung u. damit Strom zurückzunehmen.
Einige Sp.-Werte(v. St.-FB): kalt 14,2V, warm 13,3V mit Bel. Küli 14A, dabei Ladestrom f. Aufbau-Batt. bei 16 mm² Kabel(Länge 3m) bei ungefähr 50% Rest- Kapazität lächerliche 6A, allerdings bei Masse über Chassis. Hatte früher Betrieb der Waeco easy cool über WR, zog um 70A. Bei vollen relat. neuen 2x100Ah nass Spannung 12,0-11,9V, 40A aus der 120A- Lima, 30A aus Batt.(Votronik). Auch dickere Kabel haben nichts wesentlich besseres gebracht. Das sind Praxiserfahrungen. Min. Konstellation f. Autarkie wie v. mir weiter oben beschrieben, mit Solar habe ich allerdings keine Erfahrung. Bei Stand muss ich bei meinem Verbrauch/24h ca. 70Ah mit Moppel nachladen, deshalb Ladestrom max. 38A, um Laufzeit vertretbar rel. kurz zu halten. Richi

bernierapido am 29 Dez 2010 12:58:04

Ihr redet doch von theorischen Werten.
Leg das Modul bei klarem Himmel im Winter mittags flach auf den Boden. Wenn du Glück hast, bringt ein 120W Modul 1A Strom.
Ich habe mal auf die Sonne ausgerichtet 4,5A gemessen und das sind 350% mehr. Jetzt bin ich aber nicht so naiv und würde das aufs Jahr umrechnen. Das sieht im Sommer mittags ganz anders aus, morgens würde das ungefähr genau so aussehen.
@Gipe.
Da vergleichen sie aber die Solarmodule, die ideal zur Sonne aufgestellt sind mit einem Nachführmodul.
Auf unseren Campingdächern sind die Module aber selten aufgestellt, sondern liegen flach.
Wenn ich mal im Winter den Sonnenstand ansehe, dann werden die Module gerade in Deutschland und den Alpen mal gerade 3 Stunden mit mehr als 30°Winkel beschienen und bei meinem nachgeführten System von 8-16Uhr mit über 80°.
Im Endeffekt ist das alles eine Glaubenssache. Oder man muss sich selbst die Messreihen erstellen für die Urlaubstage, die man macht.
Sonst nutzt das eh nichts.
Wer nur im Sommer fährt, braucht keine nachgeführte Zelle, wer viel zu anderen und auch im Winter fährt ..... Da sieht's anders aus.

Abgesehen davon ist der Strom per Solarzelle auf unseren Wohnwagen sowieso die kostspieligste Stromquelle.

Gast am 29 Dez 2010 14:30:39

meine leicht vereisten 200W laden heute (Mittags 12:00, volle Sonne) 1,5A in die Bordbatterie.....übern Tag werdens dann so 10Ah sein
grüße klaus

Gipe am 29 Dez 2010 14:32:17

:les: jo Bernhard jetzt :idea: ein.
Danke

bernierapido am 29 Dez 2010 20:09:56

200W laden heute (Mittags 12:00, volle Sonne) 1,5A in die Bordbatterie


und meine nachgeführte 120er, natürlich schnee- und eisfrei weil auf dem Boden, 4,5A, also ungefähr 25Ah.

Gast am 29 Dez 2010 22:11:05

Hi Tobi,

mir geht es in etwa so wie Dir - ich weiß nicht was ich machen soll, hab aber Handlungsbedarf.
Ich bin zur Zeit in Frankreich und haue so ca. 20-30Ah pro Tag raus.
Für 10A muss ich 1,5h fahren - würg
Also suche ich mir hin und wieder mal ne Steckdose, obwohl es nicht meine typischen Verhalten entspricht

Mein erster Schritt:
Batterie-Computer, wie soll man eine Änderung herbeiführen, wenn man nicht weiss, wann man wieviel verbraucht.
Ich weiss jetzt z.B, dass Solar nicht die Lösung für mich wäre, sondern nur eine Unterstützung.

Mein zweiter Schritt:
Große Batterie, bei mir sind es 270Ah

Mein dritter und vielleicht letzter Schritt:
Der ist nun fällig.
Ich hab dieses Forum tausendfach befragt, durchgelesen usw. usw.
Ich werde mir eine Händler suchen, der mir von CTEK folgende Geschichte einbaut
--> Link
--> Link
Ein Solarpanel kann ich dann jederzeit nachrüsten, weil Regler dann schon vorhanden ist.
Der ganze Krempel kostet unter 400€ + Verkabelung und Installation.
Wahrscheinlich ist es das größte Problem einen Händler zu finden, aber wer suchet der findet.
Selbst möchte ich nicht an die Installation.

Schau Dir mal diesen Fred an, da siehste wie meine letzten Gedanken zu Thema waren.
--> Link

B2B war mal ne ganz große Nummer für mich, allerdings hab ich von viel Ärger gehört, und auf den würde ich gerne verzichten.
Das was ich in diesem Forum gelesen habe ist sicherlich nicht repräsentativ, allerding weiss ich erst hinterher, ob mein Händler ein toller & kulanter ist. Versprechen würde mir da natürlich jeder Händler vorher.



charly

kintzi am 29 Dez 2010 22:57:01

Hallo charly, Ctek ist ziemlich neu, Erfahrung? Gehört doch in die Gruppe
B2B (war der erste), Waeco ,Büttner-Booster u. ähnl. Sind doch nichts anderes als Ladegeräte mit Eingang aus der Basisfhrzg.-Elektrik. Das Ctek
ist jedoch(wie die Netzlader) bei einer nicht individuell einstellbaren Schlussspannung ein gewisser Rückschritt. Richi

andwein am 30 Dez 2010 11:50:11

ich-bins hat geschrieben:Ich bin zur Zeit in Frankreich und haue so ca. 20-30Ah pro Tag raus.
Für 10A muss ich 1,5h fahren - würg
Ich werde mir eine Händler suchen, der mir von CTEK folgende Geschichte einbaut
--> Link
--> Link
Der ganze Krempel kostet unter 400€ + Verkabelung und Installation.
charly

und woher kommt der Strom, die diese famose Lader in die Batterie pumpen????
Wenn du tatsächlich 1,5h fahren musst um 10AH in die Batterie zu kriegen hast du eine sehr kleine Lichtmaschine oder sehr viele starke 12V Verbraucher. (Bei den Angaben melde ich Zweifel an, aber leider hast du die Nennleistung deiner Lima und die Drehzahl nicht angegeben)
Mit dem CTEK- Gedöns bekommst du nur die Leistung in die Batterie, die die Lima dir zur Verfügung stellt.
Sorry, würde gerne was anderes schreiben, aber die Fakten sprechen halt eine andere Sprache.
Andreas

bernierapido am 30 Dez 2010 13:43:39

Ich habe daher ein 100A Netzteil. Das zieht dann 1300W aus dem Netz. Damit bekomme ich in 1,5 Stunden die Li-Batterien zu 80%voll.
Natürlich geht das nicht auf einem CP. Dafür kann ich es aber beliebig runterregeln.
Wenn ich mal geschwind auf einem Stellplatz oder mit meinem Generator laden will ist das super. Mit dem Booster lade ich, aufgrund der langen Leitung gerade mal 7A was 20Stunden Fahrt bedeuten würde.

PS: Mit dem Generator würde ich nur auf einem sowieso lauten Rastplatz oder wenn ich alleine bin, so während einer Mittagspause, laden.
Habe es aber bisher, dank der der Sonne folgenden Solarzelle, auch noch nicht gebraucht. Den Generator habe ich auch für zu Hause für alle Fälle.

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