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Hallo liebe Forumsgemeinde,
ich werde in naher Zukunft mein erstes Wohnmobil kaufen. Nachdem ich mich als Neuling auf diesem Gebiet hier schon in die Materie einlesen konnte, jedoch für mich noch nicht alle Fragen geklärt sind, möchte ich mich vertrauensvoll an Euch wenden. Ich würde mich über Eure Antworten zu meinen technischen Fragen, Modell- und/oder Herstellerempfehlungen, sowie Kaufangebote von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sehr freuen. Nutzung • Das Wohnmobil wird ganzjährig und täglich von 1 Person genutzt. Ich arbeite ganztags 5 Tage die Woche und bin anschließend beim Sport oder anderweitig unterwegs. Unter der Woche wird das Wohnmobil also ausschließlich fürs Abendessen, etwas lesen evtl. TV, Internet o.ä. (falls vorhanden), zum Schlafen und die Morgentoilette genutzt. Das Wohnmobil wird in dieser Zeit unregelmäßig auf kürzeren Strecken ca. 5 …. 15 km bewegt. Ein Stromanschluss an den Standorten wird nicht vorhanden sein. • An den Wochenende und im Urlaub sollte eine Nutzung von 2 Personen möglich sein, wobei auch hier der Sport (Biken, Skaten, Skifahren, Outdoor, etc. ) eine sehr bedeutende Rolle spielen wird. Aufenthalte auf Campingplätze sind nicht vorgesehen. So sollte mein Wohnmobil aussehen: • wintertauglicher Teilintegrierter bis 3,5 t • Heckbett Breite ca. 1,30 … 1,40 m, Länge > 1,95 m (ich bin 1,89 m) • große Heckgarage mit großer Tür (für 2 Fahrräder, Tisch, 2 Stühle, Werkzeug, weiteres Sportzubehör wie, z.B. Schuhe, Helm, etc.) • Bad/WC mit getrennter Dusche • Kühlschrank, Herd • Backofen (Wird vermutlich schwierig zu bekommen sein bei einem Gebrauchten, aber ich liebe Aufläufe aller Art. Falls nicht zu bekommen, wäre das aber kein K.O.-Kriterium) • Halbdinette mit drehbaren Fahrer- und Beifahrersitzen, eine weitere Sitzmöglichkeit an der Stirnseite des Tisches wäre auch nicht schlecht. • ausreichend Stauraum in der Wohnkabine • Markise • Heizung • Solaranlage? • SAT / TV ? In diesen Punkten brauche ich noch Eure Erfahrungen: Heizung: Dieselheizung fällt aufgrund hohem Stromverbrauch und höheren Verbrauchskosten wohl weg. Die ALDE-Heizung ist offensichtlich sehr komfortabel und schafft ein angenehmes Wohnklima. Da ich unter der Woche meist wohl erst gegen 21:00 bis 22:00 Uhr den Innenraum nutzen werde, frage ich mich ob eine wassergeführte Heizung da nicht zu träge ist und ich evtl. mit einem Lufterhitzer besser beraten wäre bzw. günstigere Verbrauchskosten hätte. Toilettensystem: Habe ich mich noch nicht mit befasst. Wasser und Abwasser könnte bei Verwandten und Freunden in der näheren Umgebung be- und entsorgt werden. Welches System ist hier komfortabel und unter Berücksichtigung der Dauernutzung sinnvoll? Solaranlage: Auch hier fehlt mir leider die Erfahrung. Wie lange kann man in etwa mit vernünftigen Bordbatterien bei meiner Nutzung (siehe oben) autark wohnen? Wie schnell werden Bordbatterien bei der Fahrt aufgeladen? Ist hier eine Solaranlage sinnvoll oder gar unabdingbar? Falls eine Solaranlage erforderlich wäre, wie groß sollte sie dann sein? SAT / TV: … wäre ganz nett zu haben. Ist dies bei autarker Nutzung überhaupt möglich oder ist der Stromverbrauch ohnehin zu hoch? Wäre SAT / TV in Kombination mit einer Solaranlage möglich? Budget Ich dachte ich könnte ein ca. 4-jähriges Fahrzeug für ca. 27.000,- € (bei NP ca. 45.000.- €) bekommen. Wenn ich mir allerdings die Angebote auf dem Gebrauchtmarkt ansehe, werde ich mein Budget wohl deutlich aufstocken müssen. Eine fixe Budgetgrenze gibt es nicht, das Preis-Leistungsverhältnis muss stimmen. Sind die Angebotspreise wirklich reele Marktpreise oder nur Wunschträume der Händler und Privatverkäufer? Lohnt sich da ein Gebrauchtkauf überhaupt oder wäre ich mit einem Neukauf bei einem der bekannten Discounter vielleicht doch besser beraten? Bei den Verkaufsangeboten hier im Forum, ist mir das "neuwertige Wohnmobil wegen Todesfall zu verkaufen" aufgefalllen. (Sorry, ich darf noch kine Links einfügen) Es handelt sich um ein Miller Oklahoma Wäre das für meine Zwecke geeignet? Da wohl Verhandlungsspielraum vorhanden ist, welcher Preis wäre denn bei dem Angebot angemessen? Vielen Dank für Eure Anworten! McMadigan Hallo und Willkommen hier bei uns :wink:
Ich muß erst mal alles durchgucken bevor man etwas zum Mobil sagen kann .. Aber da Du nur eine Person bist kannst Du eigentlich alles fahren -> nur soviel dazu :D Technisch wirst Du noch einige antworten erhalten .... Hallo mcmadigan,
Offensichtlich suchst du ein Wohnmobil, das ohne Umbauarbeiten auch im Winter nutzbar ist. Es darf nicht zu groß sein, aber dennoch komfortabel genug um darin dauerhaft zu leben. Das bietet halt nur ein fahrendes Wohnzimmer, also ein Vollintegrierter! Bei einem Teilintegrierten hat man im Winter Probleme mit Kältebrücken zum Führerhaus. Dies kann man zwar mit Aussenmatten dämmen ist aber auf Dauer und im Wechsel nicht so doll. Ich würde da mal einen Hymer als erste Wahl nehmen. Denn relativ große Auswahl auch an älteren Modellen und es giebt auch Intergrierte mit kurzen Ausmaßen. Eine Luftheizung wie die von Truma würde ich dann auch anraten, wenn die Aufenthaltdauer im Inneren im Verhältnis zum Hochheizen gering ist und die Ausmaße des Womo´s nicht so groß sind. Ausserdem ist das Womo dann billiger! Was Toll wäre, wäre dann noch eine zusätzliche Webasto-Heizung. Damit kann man das Womo schnell hochheizen. Die Wasser und Abwassertanks sollten aber sehr gut isoliert und von der Aufbauheizung beheizt sein (inklusive Abwasserventil :!: ) Solaranlage mindestens 75 WP besser das doppelte, und eine große Batteriekapazität. Damit der Heizung nicht der Regler- und Lüfter-Strom ausgeht. Eventuell noch einen kleinen Generator nachrüsten der in der Heckgarage steht und einen Abgasausgang nach draußen hat. z.B. sowas --> Link Jörg Vielen Dank Jörg [Cojo] für Deine Mühe!
Daran hatte ich noch gar nicht gedacht, aber für den Fall der Fälle wäre das eine gute Versicherung.
Grundsätzlich finde ich viele Integrierte auch sehr schick, allerdings ist das Preisniveau meines Wissens hier auch deutlich höher. Bei dem von Dir konkret vorgeschlagenem Modell fehlt mir das feste Heckbett und die große Heckgarage. Meine Fahrräder müssen zwingend in die Garage und Heckgaragen sind, soweit ich informiert bin, bei kleineren Integrierten eher selten zu finden. McMadigan Wenn ein WoMo ganzjährig genutzt werden soll, würde ich unbedingt (aus eigener Erfahrung) ein Fahrzeug mit Doppelboden nehmen. Bei Teil- und Vollintegrierten WoMos kühlt das Führerhaus mangels Isolierung schnell aus und sind eine Kältebrücke. Warum also kein Alkoven? Z.B. Carthago Mondial 41 R ?
DEN meinst Du :?: --> Link
naja es giebt ja noch mehr, und der war ja schon in dem Preisrahmen? Mobile.de - Integrierter- Preise bis und man wird schon fündig. (im Frühjahr dürfte da noch mehr reinkommen) Ich würde mir aber das mit dem Teilintegrierten stakr überlegen, den ein Kompromis bleibt da und wird an Dir nagen. (versprech ich Dir) Und dann wirst du den wieder für schlechtes Geld verkaufen und für gutes Geld doch einen Integrierten kaufen. also kaufe lieber was älteres, was den Ansprüchen des Komforts eher genügt als was neueres nur weil es neuer und preiswerter wirkt!
:gruebel: Ob "Voll-" oder "Teil-Integriert", das Kältebrückenproblem ist grundsätzlich gleich. Im VI (mit isoliertem) Frontrollo vielleicht nachts ein wenig besser .. Ich würde einen Alkoven anraten (ist außerdem billiger :) ), mit Fahrerhaus-Abtrennung, dazu beheizten Doppelboden mit großen Tanks, Truma-Heizung (die ist in der Tat "schneller", aber produziert halt trockene Luft), dazu reichlich Batterie (unterschätze den Strombedarf im Winter nicht, da hilft Dir "Solar" auch nicht weiter) und ein Moppel. Würde auch lieber was älteres und komfortables nehmen ...
Hallo, Der Miller Oklahoma passt jetzt so garnicht zu der Beschreibung Deines Ideal-Wohnmobils. :) - Webasto-Diesel-Standheizung - keine Garage - kein doppelter Boden ... tiracontina Vielen Dank für Eure bisherigen zahlreichen Antworten und Euer Engagement!
Habe ich das richtig verstanden? Bei Teilintegrierten ist das Fahrerhausdach ein Kältebrücke und bei Integrierten die große Frontscheibe die Schwachstelle. Ist der Effekt so deutlich, dass man deshalb bei Wintercamping grundsätzlich eher einen Alkoven wählen sollte? Eigentlich wollte ich keinen Alkoven, weil - sie mir optisch nicht gefallen - ich wegen der fehlenden Höhe niemals im Alkoven schlafen oder mich dort aufhalten könnte - der hohe Aufbau mit dem schlechten cw-Wert den Spritverbrauch verschlechtert
Ja Lancelot, den habe ich gemeint. Danke!
Ja, das ist schon eine Überlegung wert. Allerdings kauft man sich da halt auch Technik ein, die 10 Jahre alt ist und 10 Jahre genutzt wurde. Ständige Reperaturen und Aufrüstungen auf den Stand der Technik gehen auch ins Geld. ... und was sicher Geschmackssache ist: Viele WoMos um Baujahr 2000 haben innen eine Farbgestaltung, in der ich mich nicht wohlfühlen könnte.
Damit ist der Feuchtegefahr schon mal etwas entgegengewirkt. Da regelmäßig feuchte Handtücher anfallen, wird die Luft aber bestimmt nicht allzu trocken.
Was ist ein "Moppel"?
Danke! Das Angebot ist mir nur mal so als erstes aufgefallen ohne dass ich das Modell genauer durchleuchtet hatte. McMadigan
Unabhängig davon WANN Du tatsächlich anwesend bist, wirst Du das Fahrzeug im Winter durchheizen müssen --- willst ja nicht Deine Tanks einfrieren lassen :eek: Außerdem: es ist wie in einem Haus: wenn Du von ganz "kalt" auf "warm" heizen mußt, verschwendest Du reichlich Energie ... besser: Temperatur nur absenken und bei Anwesenheit hoch heizen. Verbrauch zwischen ALDE und TRUMA dürfte ziemlich gleich sein. Aber: denk an die Energie (Gas) und deren Beschaffung. Im Winter (bei Frost) brauchst Du so um die 11kg (1 Flasche Gas) alle 3 - 4 Tage, die Du ersetzen mußt. Komfortabler wäre ein großer Gastank :)
Sinnvoll bei Dauernutzung: Festtank-System, weil Du sonst (mit Kassetten, 1 Person) spätest alle 3 Tage zum Entsorgen mußt. Deine Verwandten und Freunde in allen Ehren: MIR wär´s nicht sooo recht, wenn ich Dich alle 3 Tage mit dem vollen Pott an der Tür hätte und Du würdest mal eben in meine Haus-Toi abkippen :( Abwasser: dito, mit einem großen Abwassertank kannst Du halt länger reichen, mußt nur alle 1 - 2 Wochen zum ablassen.
Ein Generator, Notstromaggregat ... bitte nix aus dem Baumarkt, kein 2-Takter ... Wenn schon Moppel, dann was vernünftiges und (möglichst) leises :) Aufgrund der geplanten häufigen / ständigen Winternutzung kommt aus meiner Sicht nur ein WoMo mit Doppelboden in Betracht, also wohl Eura oder Frankia. Eura gibt es viele da diese Mobile oft als Verleihmobile eingesetzt wurden. Dein Wunschgrundriss mit Heckgarage gibt es auch in mehreren Varianten. :)
Das Problem mit der Kältebrücke zum Führerhaus lässt sich mit ISO-Matten teilweise regeln, außerdem gibt es Thermovorhänge zur Abschottung des Führerhauses bei Teilintegrierten und Alkobenmobilen. Mein Tip: Nicht auf den Billigpreis gebrauchter Discountmobile oder ältere Hymer u.s.w. mit schlechter Isolierung schauen! Bei Winterbetrieb muss hier ein vernünftig gedämmtes Marklenmobil her und keine italienische Sommerschleuder wo es ab 10 Grad kalte Füße gibt. :? Moin,
ich denke auch, Du brauchst einen Gastank oder Tankflasche und große Wasser und Abwasser-Tanks. Ich würde auch einen Alkoven nehmen, wo das Fahrerhaus abtrennbar ist. Wir haben eine Halbdinette und im Fahrerhaus einen XXL-Kantop-Isoliervorhang. Der ist super! Wenn Du aber jeden Tag fahren musst, musst Du das Ding jeden Tag ein- und auspacken.... Doppelter Boden íst wohl auch empfehlenswert. Leider ist Dein Budget nicht soooo riesig. Es wird also schwer werden, ein Womo mit doppelten Boden, großer Garage und guter Isolierung zu einem guten Preis zu finden. Letztlich wirst Du erst mal bei Eura landen. Da hast Du aber "nur" 100 Liter Frisch und Abwassertanks. Wir haben einen 88l Zusatztank im doppelten Boden nachgerüstet. Vielleicht findest Du ja mit Glück einen günstigen Frankia. Musst Du viel fahren, oder stehst Du die meiste Zeit an einem Ort? Wenn Du häufig stehst, wäre auch ein "älterer" Carthago oder Concorde was, der schon ein paar Km auf dem Buckel hat? Letztlich "wohnst" Du da drin ja die meiste Zeit. Da würde ich an Deiner Stelle auch entsprechend investieren, sonst wirst Du Dich jeden Tag ärgern. LG, Fred
Ja, das ist mir schon bewusst das bei der nicht so üppigen Wärmedämmung eines WoMos in Verbindung mit der geringen Masse (wenig Wärmespeicherkapazität) durchgeheizt werden muss. Aber ich versuche aus Umwelt- und Kostengründen, soweit möglich und sinnvoll, wenig Energie zu verbrauchen. Daher wird bei Nichtanwesenheit die Temperatur zurückgefahren. Das richtige Niveau der abgesenkten Teperatur wird die Erfahrung mit sich bringen bzw. werde ich wenn´s soweit ist, mit Eurer Unterstützung herausfinden. Welche Heizungen lassen sich denn so programmieren, wie man es von einer Zentralheizung von zu Hause kennt? ... so mit zwei zeitgesteuerten unterschiedlichen Temperaturniveaus?
Das habe ich in einem anderen Thread auch schon gelesen. Wäre schön, könnte man auch nachrüsten. Falls bei meinem Gebrauchtkauf nicht schon vorhanden, wird die Zeit es mit sich bringen, wieviel Komfortanspruch ich hier habe.
Ganz Deiner Meinung! Das geht gar nicht!
Wer billig kauft, kauft zweimal! Ist auch bei mir schon angekommen, aber manchnmal lässt man sich halt doch wieder verleiten...
Ab wann ist ein Hymer ein älterer bzw. neuerer? McMadigan Äääähm, Leute. darf ich mal auf seine Gewichtsgrenze hinweisen?!
Ich würde vermuten, dass wenn er das alles berücksichtigt, er , je nach Model, ungefähr so ein bis 2 T-Shirts mitnehmen kann, nachem alles für ein ganzjähriges Wohnen Notqwenidge eingeräumt ist, damit das Ding nicht überladen ist. Ich würde Dir empfehlen, Dich zu allererst von dem Gewichtslimit zu entfernen, weil das nie und nimmer hinhauen wird. Lies Dich hier im Forum mal ein, was bei so einem Leichtmobil möglich ist und was nicht. In der Gewichtsklasse wirst Du nichts finden, in dem Du komfortabel wohnen kannst, weil Du dazu einfach nicht genügend Zuladung hast. So ein Womo ist für den Urlaub, aber nicht zum ganzjährigen Wohnen.
Du hast vollkommen Recht. Alternativ könnte er ja noch den C1-Führerschein machen. Das würde ich machen, wenn ich in ähnlicher Situation wäre und kostet im Vergleich zum Womo nicht die Welt. LG, Fred
Gewichtslimit wurde wegen günstigerem Maut gewählt. Weil viele Fahrzeuge unter 3,5 t angeboten werden, dachte ich damit kann man gut auskommen.
Ich darf bis 7,5 t fahren. Ich habe Führerschein Klasse 3 + 1 und bin Jahrgang ´73. McMadigan
hm, was für ne Maut? Wo willste denn hin?
z.B. Österreich, Italien,... in Italien ist das Wurst und wenn Du durch die Schweiz fährst, zahlst Du die Schwerlastabgabe, ist für 10 Tage billiger als Vignette.
Österreich wird natürlich teuerer, aber wie of willst Du denn da hin? Das muss man mal in Relation zum Kaufpreis oder Reisepreis setzen, spielt also eigentlich keine große Rolle! moin moin macmadigan
mal so ein Beispiel für einen aelteren VI : --> Link bzw: dieses A-Mobil hier : --> Link Ich habe keine besondere Vorliebe für das Eine wie das Andere Mobil. nur um Dir einen Eindruck von den Räumlichkeiten für eine Dauernutzung zu verschaffen. Dieserlei Fahrzeuge gibt es natürlich auch neueren Baujahrs zu höheren Preisen. beste vom See im Regenland ( ja es schifft schon wieder) Jan
Die Go-Box wollte ich eigentlich schon vermeiden. Was es wirklich kostet, konnte ich auf die schnelle nicht recherchieren. ... aber ich wohne im Allgäu! Da fährt man schon öfters mal nach Österreich oder über ein verlängertes Wochenende an den Gardasee zum Biken. McMadigan
Danke für die Angebote Jan! Mir sind die von Dir vorgeschlagenen Modelle aber eindeutig zu groß. Ich brauche schon etwas Komfort und auch etwas Platz, aber ich werde überwiegend alleine sein und bin eher ein Minimalist. Der Unterhalt, Sprit- und Gasverbrauch bei diesen "Ungetümen" wird mir, ohne ihn genauer zu kennen, zu hoch sein. Gibt es so etwas wie SPRITMONITORpunktDE auch für Wohnmobile? McMadigan
Dann wär der EURA das richtige Mobil ! Hier hast Du Komfort und Platz :!: passt aber eher nicht zu Minimalist :D
Es kommt doch nicht immer nur auf die Länge an! Ich dachte an so etwas: siehe Anhang Besser noch mit Heckbett quer zur Fahrtrichtung für mehr Stauraum in der Heckgarage. Allerdings sind die Betten dann leider meist etwas kürzer. McMadigan
Nein, nicht "immer" :D , aber im Fall einer Dauernutzung ganzjährig wäre "Länge" nicht soo verkehrt :) Bedenke : Du willst komplett mit Klamotten, Lebensmittel, Sportgeräten, TV, I-Net undwasweißichalles darin LEBEN (Sommer und Winter !!) ... das ist schon in einem wirklich großen Womo nicht so einfach ...
@Lancy so ist es !! ich merke gerade wie "klein" 6,71 m sind nur , letztendlich muss Jeder seine eigenen Erfahrungen ( sprich--> Fehler ) machen , gelle :D vom See Jan Hallo mcmadigan,
ich bin in etwa der gleichen Situation. Arbeitsplatz zu weit von Zuhause entfernt. Also mußte ich auch ins WOMO ausweichen. Ich hatte bis vor einem Jahr einen Arnold. Den Hersteller gibt es nicht mehr. Heute heist die Firma RMB. Soweit ich weis gibt es nur Vollintegrierte. Aber die Isolierung ist meiner Meinung nach unschlagbar. Karossserieaufbau ist Aussen GFK innen Alu und dazwischen eine Schaumisolierung. Nachteil ist natürlich die Kältebrücke zur Front. Da hatte ich eine Trennwand eingezogen. somit war das Problem gelöst. Selbst bei minus 3 Grad konnte ich die alte Truma 5002 auf 1-2 stellen und hatte es angenehm für die Nacht. Alternativ könnte man aber auch über einen Niesmann und Bishof nachdenken. die Isolierung sollte auch nicht schlecht sein. Vor allem must du dir erstmal Gedanken machen wie viel Platz du eigentlich brauchst. Ich habe die Erfahrung gemacht, das eine größere Nasszelle eventuell mit getrennter Dusche echt schon ein Vorteil ist. Wasser ist auch so ein Thema. Ich schätze das du bei 5 Übernachtungen mindestens 120 Liter brauchst. (inkl. Duschen, Toilette, Kochen und Abwaschen) Beim Gas würdest du mit 2 Standardflaschen mit 11 Kilo hinkommen. Aber die kriegste ja in jedem Baumarkt. und kannst auch unter der Woche mach wechseln. Dann haste noch das Thema Toilette. normalerweise kommt man mit der einen Kasette hin. Heizung. Na ja da scheiden sich die Geister. Ich halte Truma für eine gute Wahl. In deinem Fall wirst du die Heizung aber auf jeden Fall ziemlich stressen. Deine Nutzung wird bei weitem über dem liegen, was Truma oder Alde mal als durschnittliche Lebensleistung einer Heizung angenommen haben. Also schau das du auch diese Teile recht schnell bzw. unkompliziert wechseln kannst. Eine Heizung geht immer den kaputt wenn man Sie am dringensten braucht. Und glaube mir es ist kein Vergnügen bei minus 5 Grad im kalten Womo zu übernachten und am nächsten Morgen fröhlich zur Arbeit zu gehen. Aufwärmen unter der Dusche ist halt auch nicht, weil das Wasser auch kalt ist. Strom ich habe ne Solarzelle auf dem Dach. ich meine es sind 60 Watt. und 2 Batterien mit je 80 Ah. Reich auch noch nicht ganz. aber da werde ich noch dran arbeiten. Mal eine Überlegung zum Kaufpreis deines zukünftigen Zweitwohnsitzes. Die Diskounter kannst du mal getrost vergessen. Die halten deinen Anforderungen wohl nicht stand. Neufahrzeug. Ich bin in der Leasingbranche. wenn man sich da ansieht was da für Wertverluste in den ersten 3 Jahren entstehen wird einem schlecht. Und auch hier. Deine Nutzung wirkt sich sicher nicht Wertsteigend aus. Ich würde mit einem relativ günstigen Womo so um die 15.000 € anfangen und erstmal ganz viel Erfahrungen sammeln. Hintergrund ist folgender. Wenn du mal die ersten Wochen oder Monate abends in deinem Bus gesessen hast, wirst du sehr schnell merken was du wirklich brauchts und was nicht. Der Wertverlußt bei so einem Fahrzeug hält sich in Grenzen und wenn du in einem Jahr einen anderen brauchts kannste Deinen immer noch ganz gut verkaufen. Ich hoffe, das du etwas passendes findest. Wenn du noch einige Anregungen zum Thema Wochenweise Dauercampen brauchts kann ich dir gerne noch weitere tipps geben. Grautvornix Nochmal von mir.
Klar ist ein Abschließbarer Alkoven in der Mittelpreisklasse besser asl ein VI in der Mittelpreisklasse in punkto winterfestigkeit. Aber, er hat dann weniger Platz auf der Grundfläche die bewohnbar ist zur Verfügung (bei Nutzung bis 2 Personen) und man schiebt ein Bett durch den Wind! :D das er offensichtlich nicht braucht. Dazu kommt der schlechtere Fahrkomfort (in der Mittelpreisklasse!) Und ich habe noch kein winterfestes Wohnmobil das kein VI war gesehen, was unter 5,50 Meter lang war. Und selbst einen halben Meter Länger wird es schon schwierig. Und mit der Länge wird es auch mit der Gewichtsgrenze von 3,5 to knapp. Zudem schlägt dann das meißt tragfähigere Chassis in Preis und zusätzlichen Gewicht zu. Aber das ein älteres Wohnmobil mehr kostet in der Unterhaltung als ein Neueres stimmt eben so gar nicht. (wenn man mal von einem benutzbaren und einsatzbereiten Zustand ausgeht). Im Gegenteil durch den Wertverlust die höhere Versicherung sieht das ganze ganz anders aus. Und meißtens sind die Teile schon einmal gewechselt die kaputt gehen können wenn das Womo 4- 6 Jahre alt ist :evil: Das man mit einer Luftheizung weniger Feuchtigkeitsprobleme hat, ist natürlcih quatsch, denn der/die Luftstrom/e kommen nicht in jede Ecke. Aber man kann mit dieser schneller den Sitzbereich beheizen, ohne das Womo durchheizen zu müssen. Achso zum Bett. Ein Seitenbett von 130 bis 135 ist zwar für eine Person mehr als ausreichend, für zwei kann das aber zum Liebestest werden, zumal wenn dann noch 10 cm Sicherheitsabstand vorm rausfallen hinzukommen. Ein Heckquerbett ist da schon besser. Hat zwar auch meißt nur 140, aber das auf der ganzen Länge und dazu meißt noch mit den Einbauten teilweise umrandet. Und 5 cm sind da sehr viel! :oops: Jörg
Der würde dann so aussehen --> Link Die Kopfhöhe im Alkoven ist annähernd so wie in einem mit Heckbett und grosser Garage drunter. Ohne Froli um die 80 Cm, das Bett ist ü 140 tief und ca 220 breit Da bist dann wirklich Autark, der hat schon Solar, Doppelboden, Tanks im Doppelboden, grösse von denen weiss ich nicht auswendig. Zum Fahrerhaus hin kannst eine richtige Wintertrennwand rein machen, dadurch das die Fenster so hoch schaut kaum einer rein, kann auch keiner ganz so schnell einsteigen, die dusche ist wirklich extra, würde da allerding ein Fenster überlegen. Garage für die Räder..............
Zum weiteren Einlesen und als Antwort auf viele noch nicht gestellten Fragen hilft dir vielleicht auch das weiter: --> Link Andreas Noch ein Ratschlag von mir :!:
kaufe keines ohne Grüne Plakette .... so wie ich es rausgelesen habe, bist du auch Stadtwärts unterwegs -> da dürften hier die meisten Mobile schon durchfallen ....
bei fragen kontaktier mich.......oder laß uns mal telefonieren. ich lebe mittlerwile seit 3 jahren im womo und kann dir einiges dazu sagen........... grüßle jorgito Wie wärs denn mit dem hier
al pa wohnmobil Mal googlen, der link wurde entfernt OK die Heckgarage entfällt. Vielen Dank für Eure zahlreichen Anregungen!
Ich war am Freitag bei Hymer in Bad Waldsee. Gestern habe ich mir noch ein paar von Dethleffs und Frankia angesehen. Allerdings außerhalb der Öffnungszeiten, so dass ich über die Wintertauglichkeit der Modelle vom Händler keine Info bekommen konnte. Die Vielzahl der Modelle im direkten Vergleich hat mich sehr verunsichert, aber auch ein paar Klarheiten geschaffen. 1. Zum einen kann ich bestätigen, dass es manchmal eben doch auf die Länge ankommt. Fahrzeuglänge > 6,50 m ist wohl ein Muss. 2. Den Vorteil eines Integrierten erschließt sich mir nicht. Ein großzügigeres Raumgefühl konnte ich nicht wahrnehmen. Ob ein VI gegenüber einem TI thermische Vorteile hat, konnte hier auch nicht eindeutig geklärt werden. Hinzu kommt ein deutlich teurer Anschaffungspreis. 3. Was mir bei Farnkia gut gefallen hat, ist die Kombination mit Längsbett im Heck, seitlich davon angeordneter Nasszelle und großer Garage unter dem Bett mit einer seitlichen und einer weiteren Klappe am Heck. Der Wohnraum wirkt dadurch m.E. wesentlich großzügiger. Bei den, durch die Garage bedingten, sehr hohen Heckbetten die quer in Fahrtrichtung eingebaut sein, stellt sich bei mir kaum Wohlbehagen ein. Könnt Ihr mir einen Tip geben, bei welchen Hersteller diese Grundrissform sonst noch zu finden ist. Ich würde sehr gerne mal mit Jorgito telefonieren. Das wäre bestimmt sehr aufschlussreich für mich. Bedauerlicherweise kann ich ihn noch keine PMs zwecks Telefonnummeraustauch schreiben. Jorgito, falls Du das hier liest, nimm bitte Kontakt mit mir auf. Oder wenn jemand der verdienten Mitglieder dieses Forums ihn darauf aufmerksam machen könnte..... Ich hoffe weiterhin auf Eure Unterstützung zählen zu dürfen. McMadigan
Bin zwar kein "verdientes Mitglied" :D , hab´s aber trotzdem erledigt :)
Bei der Wintertauglichkeit sagt man normalerweise: Am besten Alkoven, zweitbesten VI, eher schlecht TI und ganz schlecht Kastenwagen. Problem beim TI ist wohl der Übergang von Aufbau zu Original-Fahrerkabine.
Den Grundriss findest Du eigentlich bei allen Herstellern. Die Händler haben nur nicht immer alle Grundrisse auf dem Hof stehen. Aber das ist ein ganz klassischer Grundriss, den gibt's bei allen. Der Nachteil von dem Grundriss ist, dass Du z.B. ein Fahrrad natürlich nicht in die Heckgarage kriegst. Dafür sind die Grundrisse mit Querbett hinten besser, weil die Garage höher und größer ist. Wenn Du zusätzlich noch zwei Türen in der Garage hast, ist das deutlich komfortabler, als bei einer Garage unter einem Längsbett.
Noch ein Nachteil : Du kannst den Schlafbereich nicht "abschotten", also z.B. im Winter "kühl schlafen" und das restliche Fahrzeug "warm halten". Ich bin überzeugter Alde-WW-Heizungsbesitzer
Die Steuerung ist optimal, und mit den neuen Touch-Display nun auch einfacher zu händeln. Durch die zeitgesteuerte Temperaturfunktion kannst du tags und nachts die Temperatur absenken und eine Stunde bevor du ins Mobil zurückkommst wieder anheben. Das kriegt man mit der Zeit gut raus wie es am angenehmsten ist. Wenn man von draussen aus der Kälte kommt sind 15-18 Grad zunächst sehr warm, schaltet man dann auf 21-22 Grad dauert das gut 30 Minuten bis diese Temp. erreicht ist aber das ist okay man friert in dieser Zeit nicht, da man sich aklimatisiert. Welche Temperatur angenehm muss jeder für sich entscheiden. Der Vorteil ist die Laufruhe der Pumpe gegnüber den meisten Lüftern und das mit dem Geruch am Aussdehnungsgefäss im Schrank konnte ich auch noch nicht feststellen. Der Gasverbrauch hält sich in Grenzen. Eine 11 kg Flasche bei minus10 Grad 3-4 Tage bei Dauernutzung. Auf Stellplätzen mit 6A und Inklusivstrom kann man noch mit 1000 Watt Strom zuheizen dann hält die Flasche fast eine Woche. Die Temperaturverteilung ist sehr gleichmässig und mit Feuchtigkeit habe ich auch noch keine Probleme gehabt. Selbst bei feuchten Handtücher aus der Sauna oder Schwimmbad. Die beste Heizung ist die die man nicht sieht und hört und immer funktioniert. Toppen könnte die Wärmeverteilung wohl noch die Alde mit Fussbodenheizung. So eine Gebläseheizung ist gut und bewährt, aber eine Alde hätte ich auch ganz gerne......
vielleicht lernt man die Vorteile eines Vollint. auch erst kennen, wenn es draußen mal eine Woche regnet wie verrückt. Ich meine sein Leben auf ca. 6 qm zu verbringen, ist zumindest nicht jedermanns Sache. Da gilt es dann ab zu wägen, ab wann wird es unhandlich......, meine aber jedes bisschen Raum, egal ob nun oben, unten,links oder rechts ist angenehm. Alles ist immer ein Kompromiss (das ganze Leben sicherlich)......du wirst schon das richtige finden. Bin aber sicher.....nach einer weile wirst auch Du sagen, hätte ich doch mal lieber...... Das ist aber immer so und glaube ich leider nicht zu vermeiden.... Arto :P
Der Frankia hatte eine große (hohe) Garage unter dem kompletten Längsbett, in der auch 2 Fahrräder und weiteres Zubehör seinen Platz findet. Längsbetten mit Stauraum darunter habe ich schon oft gesehen; in der vorbeschriebene Ausführung kenne ich sie nur von Frankia. Für Hinweise auf weitere Modelle mit diesem Grundriss bin ich sehr dankbar. Der Frankia mit dem Mercedes-Grundfahrzeug könnte es für mich schon sein, wobei mir das Preisniveau leider hier besonders hoch vorkommt. Berechtigt? Was hört man denn sonst so von dem Hersteller?
Stimmt auch wieder. Da sind wir wieder beim Thema "Das Leben besteht aus Kompromissen". Die Frage ist für mich halt auch sind die ganzen Nachteile (wie z.B. der der nicht vorhandenen Abschottungsmöglichkeit des Schlafbereichs, der Kältebrücke beim Dach von TI,etc.) das Fahrzeug für die angedachte Nutzung unwirtschaftlich macht oder aber man in der Heizperiode die Nachteile bewusst in Kauf nimmt (mit z.B. einem 15%igen Gasmehrverbrauch - realistische Einschätzung?) und außerhalb der Heizperiode ein Fahrzeug hat, das am ehesten seinen Wunschvorstellungen entspricht. McMadigan
Weiß nicht ... ICH würde das nicht an der Heizperiode und/oder Witterung festmachen wollen ... Einige der Nachteile beim "heizen" gelten z.B. auch bei "Sommerbetrieb": denk nur an mangelnde Isolation, da kommst Du Abends in einen Backofen :( Wenn ICH vor der Entscheidung stehen würde : - Auto mit ordentlicher Isolierung, so groß/lang wie möglich, nix neuwertiges, eher was gutes gebrauchtes (unbedingt Alkoven :) , auch wenn Du darin nicht schlafen magst - ein Vorurteil, wir lieben unsere Schlafhöhle), möglichst große Wasser-/Abwassertanks, Festtank-Toi, Solaranlage, große Batteriekapazitäten, zusätzlich Moppel (kann man ja mal nachkaufen). Nochmal: auch wenn Du "Minimalist" bist, Du willst darin LEBEN und nicht nur mal ein paar Tage ... |
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