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Fahrzeugmotor als Generator für Batterieladung benutzen? 1, 2, 3


Rockerbox am 27 Apr 2016 16:25:22

An Cbra,
das ist für mich kein Notfall, sondern schlechte Organisation :-)

Stelle mir grad das synchrone Summen von Generatoren und Motoren vor ....

Aber jeder wie er's mag, für mich wär das eben nix,
genausowenig wie eine Woche "eingesperrt" zu sein
wegen Überfüllung. Was macht man dann in einem echten Notfall?

Und wie entsorgt man Abwasser und Toilette bei so einem Event?

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rkopka am 27 Apr 2016 16:26:26

quax1968 hat geschrieben:mh, und was spricht gegen eine kleine Efoy, wenn das eh nur zum Notfall reichen muss. So teuer ist das ja dann gar nicht.

Im Verhältnis zum Moppel etwa Faktor 10 ? Außerdem muß man dann früh genug wissen, daß man Strom braucht, weil der erzeugte Strom eher bescheiden ist.

RK

xbmcg am 27 Apr 2016 16:33:30

Gerade Anfängern und unerfahrenen Campern passieren solche Notfälle am Anfang.

Das Mäusekino des EBL zeigt halbvolle Batterien an, und plötzlich ist alles aus.
Man hat es sich schon länger gemütlich gemacht und auch was getrunken, es ist spät
und man kann nicht mehr fahren. Strom gibt es auch nicht aus der Dose, weil man irgendwo
frei steht.

Es wäre verantwortungslos, unter Alkohol loszufahren und erfrieren will man auch nicht,
die letzten Reisen hat die Batterie auch durchgehalten.

Diese ganzen EFOY und Moppel - Luxusteile hat man im neu gekauften WoMo nicht. Also hilft nur
Motor an und ausreichend laden für die Nacht. Das passiert einem auch nicht ein 2. mal, weil man
dann rechtzeitig vorsorgt und die Anzeige nicht mehr ernst nimmt, bei den Carados / Sunlight ist
"Batterie halb leer" eigentlich "kurz vor dem Abschalten".

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cbra am 27 Apr 2016 16:34:33

Rockerbox hat geschrieben:An Cbra,
das ist für mich kein Notfall, sondern schlechte Organisation :-)

....

Und wie entsorgt man Abwasser und Toilette bei so einem Event?


im gegenteil - das ist eine herausragende organisation, so viele teilnhmer so zu oragnisieren ist weltweit einzigartig.

und es ist kein campingurlaub, sondern eine sportveranstaltung.

mein abwasser trage ich mit dem kübel zur entsorgungsstelle, toilette hab ich sowieso keine, und i.a. nutzten alle die mobil aufgestellten toiletten des veranstalters.

betr. efoy - weil mir der einbau und das spazierenfahren einer efoy wenig spass macht wenn ich das problem nur sehr selten habe. Da ein kollege von mir an der efoy entwicklung beteiligt war hab ich mich durchaus mit dem teil beschäftigt. so hebe ich den generator rein, kanister dazu und wenns mal eng wird läuft der - so kurz wie möglich. im vergleich zu dem restlichen treibstoff den ich mit der womofahrereio verballere habe ich da relativ wenig schlechtes gewissen, ich schätze mein benzinverbrauch für den generator liegt hochgerechnet bei ca 2l / jahr.

HollandSued am 27 Apr 2016 17:01:55

Ui - jetzt wird es hier spannend :mrgreen:

Davon abgesehen sehe ich nun wirklich keinen einzigen Grund dagegen, "mal" im Notfall den bordeigenen Antrieb anzuwerfen und alte Dinos zu verbrennen um wieder was Saft in die Batt zu pumpen (via Booster LB45 latürnich...)

Jedoch: Wenn ich weiß daß dies ab und an mal vorkommen KANN, dann gibt es halt Solar / Batterien drauf.
Dazu dann noch im Vorfeld etwas pfleglicher mit der (bekannterweise) begrenzten Energiemenge haushalten wirkt auch oft Wunder.
Zu guter Letzt dann auch mal "notfalls" für eine Zeit den Diesel anheizen.
Sofern das für die Zeit und den Ort für einen selber auch akzeptabel erscheint, falls es jemand Anders machen würde.

Machen wir uns doch nix vor: Streng genommen müßte jeder, der "auf grün schaltet" das WoMo verkaufen und mit dem Rad und dem Zelt seinen Urlaub verbringen - Punkt!

Also haben wir das schon mal außen vor: egal ob mehr oder weniger - wir sind alle kleine Umweltsünder.


M.E. ist die (lustige) Diskussion ob es im Notfall akzeptabel wäre den alten Diesel anzuwerfen um Strom zu bekommen, vollkommen daneben.
Im NOTFALL ist das doch ok; sonst wäre es kein Notfall.

Viel unsinniger finde ich die Diskussion ob nicht ein externes Aggregat oder gar Efoy besser wäre.... KAUFE ich mir denn ein solches für einen evtl Notfall????
Bei Weitem nicht wenn ich das evtl im ungünstigsten Fall einmal im Jahr (Notfall/Ausnahmesituation halt - sonst siehe oben: Solar) einsetzen muß/mag/sollte/möchte/..... dafür aber ansonsten permanent durch die Gegend schaukele und dabei mehr Sprit verballere als diese ganze Diskussion wert ist.
(Warum überhaupt einen Generator und nicht zighundert Wp drauf?? - anderes Thema...)


Wir reden doch hier ursächlich von Batterie leer, Solar/Sonne mau und Strombedarf.
Wir reden doch auch darüber daß sich EINER anschickt dieses Thema aufzuwerfen während neben ihm bei der Veranstaltung rundherum zig Leute alles anwerfen was sie haben.
Da erschließt sich mir die grundsätzliche Sinnhaftigkeit mancher -teils persönlicher- Antworten gegeneinander nicht.

Das Zusammenspiel von "ein jeder nach seiner Manier" und "die Freiheit des einzelnen hört dort auf wo die des anderen anfängt" ist doch im eigentlichen Sinne die Lösung.
Vllt liege ich damit auch ganz falsch und bin "off-Topic" - wäre verwunderlich aber durchaus möglich....


Nur meine Meinung - kann man teilen, muß man aber nicht.

.

Rockerbox am 27 Apr 2016 17:07:49

Im Falle eines Notfalls ist es klarerweise kein Thema,
ich würd auch nicht erfrieren wollen.
Mich stört nur der Tenor, die Mühle einfach aus Einfachheit,
Bequemlichkeit oder Mangels anderer Alternativen anzuwerfen
und als "normale" Ladungsmöglichkeit anzusehen.

Gast am 27 Apr 2016 17:27:03

Den Vorschlag von xbnc besoffen den Motor zu starten, sollte man nicht folgen. Das gilt als Trunkenheitsfahrt.

quax1968 am 27 Apr 2016 18:37:09

rkopka hat geschrieben:Im Verhältnis zum Moppel etwa Faktor 10 ? Außerdem muß man dann früh genug wissen, daß man Strom braucht, weil der erzeugte Strom eher bescheiden ist.

RK


Aha, geiz ist geil.
Also der erzeugte Strom hat für den Notfall bei uns immer gereicht.

franzel73 am 27 Apr 2016 21:27:51

Guten Abend,

hatten bereits mehrmals das "Vergnügen", dass direkt neben uns bzw. hinter uns ein Motor längere Zeit lief.

2 Beispiele als Extreme:

1: in Italien, laue Nacht:
der Stellplatznachbar brauchte Strom für Licht und TV - wir hatten schlafender Weise das Fenster in der Nähe seines Auspuffes geöffnet - Begeisterung war begrenzt - kurze Abstimmung mit dem italienischen Nachbarn, dass er wenigstens solange den Motor abstellt bis der Geruch bei uns notdürftig ausgelüftet ist. Alles wieder gut. (War eine junge Familie mit Kind)

2: auf einem Thermenparkplatz im Winter:
Hinter uns startete ein Mobil des Nächtens seinen Motor - vermutlich für etwas Strom um die Lüfter zum Heizen zu versorgen. Nach kurzer Kenntnisnahme und Zuordnung des Geräusches kein Problem für uns, alles OK - haben gemütlich weiterschlafen.
Störender war eher ein darauf folgender, lautstarker "Besserwisser" der anscheinend nur auf die Möglichkeit andere belehren zu können gewartet hat. Der Wohnmobilist hinter uns ist dann abgefahren. Schade - aber der Klügere hat in diesem Falle nachgegeben.

Die Moral von der Geschicht:
Es kommt auf die Situation an. Engstirnigkeit und / oder Egoismus hilft nicht weiter - Wenn in Nähe anderer gestanden wird, helfen offene Augen für die Situation des Mitmenschen, sowie etwas respektvolle Kommunikation oft weiter.

Noch nicht vorgekommen:
Wenn wir abseits einer Steckdose bedingt durch Strommangel frieren... würde ich den Motor starten und ggf. 30 min. fahren bzw. laufen lassen (jedoch nicht für Licht oder TV / Radio.)

Franz

bennykater am 27 Apr 2016 21:52:38

July123 hat geschrieben: Wer duschen will wie zuhause soll dort auch bleiben.
Ich bin auch kein Grüner, aber auch kein Weichei unter den Camper.
Gruß Wolfgang


Lieber Wolfgang,

anstatt Dir in Heckenschützenmanier eine negative Bewertung "reinzudrücken", sage ich dir lieber ganz offen, dass es für mich so aussieht, als ob es bezüglich deiner Toleranz gegenüber deinen Mitmenschen grundlegenden und erheblichen Verbesserungsbedarf gibt, um es mal so auszudrücken.

Was DU unter Camping verstehst, ist nicht allgemeingültig, jeder hat eine andere Vorstellung vom Wohnmobil-Fahren. Der eine hat 13 Tage um ans Nordkapp zu brettern, und läßt es sich partout nicht ausreden, der andere nutzt das Wohnmobil an jedem freien Wochenende (Stelle mir gerade vor, jemand hetzt Freitag nachmittag nassgeschwitzt von der Arbeit nachhause, die ganze Familie wartet schon im Wohnmobil auf ihn, und es geht unmittelbar danach irgendwo hin; und am Abend steht er dann auf´m Stellplatz, fährt seine inneren Systeme runter, und gönnt sich als "Absacker" eine warme Dusche in seinem Wohnmobil. Und dann kommt so einer wie Du und kackt ihn an, er soll doch zuhause bleiben, nur weil er sich mal duschen will: :wall: )

Dann gibt es einige, die bereits verrentet sind, und sehr viel Zeit im Wohnmobil verbringen; Urlaubsreisen sind deren Unternehmungen dann eher nicht, aber warum um alles in der Welt sollten diese Leute auf Luxus und Komfort verzichten müssen? Nur weil DU in erster Linie Natur-Zelt-Wildlife- oder sonstwas unter Wohnmobilfahren verstehst?

Komm mal wieder runter, Du "Hart-Ei" :D

Gruß
Martin

Gast am 27 Apr 2016 23:11:52

Lieber Wolfgang, anstatt Dir in Heckenschützenmanier eine negative Bewertung "reinzudrücken" ...


Wolfgang hat doch nur seine Meinung gesagt, ist doch sein Recht, nur weil es nicht Mainstream ist gleich negativ Bewerten ...

Wenn man auf Technik und Komfort nicht verzichten kann / will, muss man auch entsprechend vorsorgen ... genügend Batt-Kapazität / Solar / Brennstoffzelle ...
Moppel / Motor im Standgas sollten dabei aber außen vor bleiben

Nur weil man keine Gewichts-Reserven mehr hat, weil man ja allen Luxus bereits verbaut hat und deswegen kein Solar oder Brennstoffzelle mehr rein passt und deswegen einen Moppel oder den Motor im Standgas laufen lassen muss,
und damit die Nachbarn dann lautstark an dessen Luxus teilhaben zu lassen, hat mit Camping wahrhaftig nichts mehr zu tun, da muss ich Wolfgang auf jeden Fall recht geben ...

bcco1 am 28 Apr 2016 00:49:38

Moin,

ich war ja nun auf vielen Treffen, die dem Umfeld einer Regatta auch sehr ähnlich sind. Manchmal auch noch größer... Bullitreffen, Motorradrennen usw. Strom war da nie ein Thema. Kühlschrank läuft auf Gas, reicht... Ansonsten waren wir eh immer außerhalb des Fahrzeugs, sodass wir sehr sparsam mit Strom sein konnten. Zum Schlafen reicht manchmal auch 'ne zweite Decke. Aber das muss jeder selbst wissen, über Komfortansprüche anderer mag ich nicht so gerne urteilen...

Dass Motoren liefen, habe ich ehrlich gesagt selten erlebt. Generatoren habe ich allerdings häufiger gesehen. Entweder haben sich größere Gruppen einen geteilt oder man hat seinen Strom für ein paar Bier "verkauft". Meist liefen die Dinger in Zeiten, wo es meist auch keinen gestört hat.

Was mich dabei skeptisch macht... Wie ist eigentlich die Belastung für den Motor bei längeren Leerlaufzeiten?

teuchmc am 28 Apr 2016 08:02:19

bcco1 hat geschrieben:
Was mich dabei skeptisch macht... Wie ist eigentlich die Belastung für den Motor bei längeren Leerlaufzeiten?


Moinsen! Das Hauptproblem ist,daß der Motor(vom Kfz) eeeewig braucht um seine Betiebstemperatur zu erreichen.Dementsprechend läuft der immer mit "Startunterstützung"(Gemisch wird angefettet),Öldruck ist je nach Motorzustand auch nie optimal, Verbrauch nie im optimalen Bereich.Beim Diesel kann die AGR- Regelung später nen Fehler setzen, weil durch dieses angefettete Gemisch das Ventil verrußt.Partikelfilter findet det ooch nisch jut(wenn verbaut),Kat kann auch "zu geblasen"werden.
Bei den Moppeln sieht das ganz anders aus.Den schmeißt man ja nur an,wenn er gebraucht wird und damit Leistung liefern muß.Dann ist der Motor speziell dafür ausgelegt.Der läuft im Generatorbetrieb immer im optimalen Drehzahlbereich, so das eben Temperatur erreicht wird, der Öldruck stabil und hoch genug ist und der Verbrauch inkl. der Schadstoffe sich im grünen Bereich befinden.Bei Profi-Moppeln werden deswegen auch spezielle Industriemotore(z.B.Perkins)genommen,welche von der Bauweise als massiv anzusehen sind und von der Technik möglichst frei von Elektronik sind.Die beeindruckt ewiges Rödeln in einem bestimmten Drehzahlbereich nicht die Bohne.Wiegen dafür aber immer richtig....... 8)
Sonnigen Tag erstmal.Uwe

Volker1959 am 28 Apr 2016 09:19:06

Also wir wohnen in Schleswig Holstein und sind Sommer wie Winter oft mit dem Wohnmobil am Wasser unterwegs! Ich bin Frührenter und meine Frau muß leider noch 20 Jahre arbeiten. Da die Entfernungen ja hier oben nicht so weit sind hat Sie oft ihren PKW dabei und fährt vom Stellplatz aus zur Arbeit! Da ist es doch klar das Sie morgens duschen will und sich die Haare trocknen will! Und wir haben eben ein totales Luxuswohnmobil in dem man auf nichts verzichten muß! Für uns ist es eine Ferienwohnung auf Rädern :D :razz: Und da stehen wi auch zu !! Klar hat das mit campen nicht mehr soviel zutun!

Aber wenn wir mal kurzfristig ein Stromproblem hätten würde ich auch mal schnell den Motor anwerfen und die Batterien laden!
Wir haben 2 Ladebooster a 45 A in der Kiste und der Euro 6 Motor ist "Flüsterleise" 8)

Also lieber tolerant bleiben! Die Lebensumstände sind halt bei jedem anders! Wir geniessen die Vielfalt :razz:

quax1968 am 28 Apr 2016 09:42:48

Dann musst Du halt mit einem Bussgeld rechnen und auch akzeptieren, dass andere Dich evtl. bei der Polizei anschwärzen.
Wie oben beschrieben, tut es weder Deinem Motor noch der Umwelt gut.
Das was Du beschreibst ist eine sehr einseitige Toleranzauslegung. Wo bleibt denn Deine Toleranz gegenüber der Umwelt und Deinen Mitmenschen?
Manchmal muss ich echt den Kopf schütteln.

In echten Notfällen kann ich es ja verstehen. Aber wenn es nur darum geht, Haare zu fönen und Fernseh zu schauen hört es bei mir auf.

Volker1959 am 28 Apr 2016 09:56:54

Das hast Du vielleicht in den falschen Hals bekommen! Normalerweise müssen wir das nicht machen! Aber bevor ich keinen Strom mehr hätte würde ich es so machen. Und dann auch nicht, wenn jemand anderes neben mir stehen würde.
Und nur so am Rande haben wir zukünftig (wenn es sie dann gibt) eine blaue Umweltplakette am Auto, und schwärzen trotzdem nicht die jenigen an, die noch mit schwarzer, roter oder gelber Plakette durch die Gegend fahren!

Ich bin seit 10 Jahren noch in einem anderen Wohnkabinen Forum sehr aktiv. Aber so eine teilweise negative Stimmung wie hier kenne ich aus dem Forum nicht :oops:

xbmcg am 28 Apr 2016 10:00:34

KudlWackerl hat geschrieben:Den Vorschlag von xbnc besoffen den Motor zu starten, sollte man nicht folgen. Das gilt als Trunkenheitsfahrt.


Nicht, solange man nicht auf öffentlichen Straßen / Parkplätzen steht. Im Wald / in der Prairie / auf der Wiese / Privatgrund gilt die StVO nicht.
Natürlich sollte man das nicht auf dem Autobahnstandstreifen oder an der Ampelkreuzung machen ;-)

Es geht auch nicht um besoffen / im Koma, sondern um das Feierabendbierchen oder 2 Glas Wein zum Abendessen, die schon zu viel sein können.
In manchen Ländern gibt es 0-Promille Grenzen!

Und selbst wenn nicht, ob ich nun mitten in der Nacht 1 Stunde lang im nächsten Dorf auf und ab fahre, um die Batterie zu laden und alle Bewohner
um den Schlaf bringe - oder auf der Waldwiese den Motor im Standgas laufen lasse ist ja wohl egal, außerdem verbrauche ich im Standgas weniger
Sprit als beim ziellosen umherirren.

thomas56 am 28 Apr 2016 10:25:38

Volker1959 hat geschrieben:Ich bin seit 10 Jahren noch in einem anderen Wohnkabinen Forum sehr aktiv. Aber so eine teilweise negative Stimmung wie hier kenne ich aus dem Forum nicht :oops:

bei den Wohnkabinen sind bestimmt auch 100% Womobilisten und nicht 90% Camper.

quax1968 am 28 Apr 2016 10:41:26

Volker, dann habe ich es tatsächlich in den falschen Hals bekommen, sorry.

Aber wenn ich immer das Wort Toleranz lese, geht bei mir ein rotes Lämpchen an.
Weil dies in der Regel sehr einseitig ausgelegt wird.
Auch ich habe bisher noch niemanden angezeigt. Bisher konnte das immer auch so geklärt werden.
Mir ist aber bisher auch noch kein Stellplatznachbar negativ aufgefallen.
Ich denke, dass sich 99% der Womofahrer auch korrekt verhalten und sehr umgänglich sind.

Nur das eine % macht halt anderen Womofahrern auch das Leben schwer.

Gast am 28 Apr 2016 10:48:17

Jeder hat seine eigene Art zu Campen. Die einen verzichten und sind gluecklich, die anderen muessen alles haben und sind gluecklich. Wenn jeder auf den anderen Ruecksicht nimmt und ihn respektiert ist doch alles super. Sollte mal wirklich not beim Strom sein, geht man zum Nachbarn und sagt das man mal kurz laufen laesst weil..... Sicher gibts da keine Probleme.
Wirft man den Motor oder das Moppel an ohne den Leuten bescheid zu geben die da daneben stehen, muss man mit rechnen auf die Finger zu bekommen.
Die jenigen die irgendwo alleine in der Pampa stehen koennen von mir aus machen was sie wollen :wink:

Ich hab Ostern eine Nacht frei gestanden. 2 Uhr gesellte sich ein Sprinter dazu. Parkte ca 15m neben mir und hat zum heizen den Motor angelassen. Draussen waren ca -5 Grad. War etwas nervig, aber ich war zu faul zum aufstehen und meckern :D Morgens sah ich dann das es ein Littauer war der auf dem Fahrersitz fix und fertig schlief. Arme Sau dachte ich nur und die Sache war fuer mich erledigt. Waere es zu heftig, waere ich halt nen Parkplatz weiter gefahren. Hatte auch schon das glueck das sich ein LKW mit Tiefkuehlware Nachts auf dem Parkplatz einfand wo ich ruesseln wollte. Gegen das Aggregat sind Motor oder Moppel Spielzeuge. Da hab ich die Flucht ergriffen. Geaergert hab ich mich drueber nicht. Warum auch? Das geht nur aufs Herz und hilft auch nicht weiter.

Gruss

xbmcg am 28 Apr 2016 10:52:23

quax1968 hat geschrieben:...Ich denke, dass sich 99% der Womofahrer auch korrekt verhalten und sehr umgänglich sind.
Nur das eine % macht halt anderen Womofahrern auch das Leben schwer.


Frag mal den 1%.er. Der sagt bestimmt, das 99% der WoMo-Fahrer intolerant sind und ihm das Leben schwer machen ;-)

rkopka am 28 Apr 2016 10:53:42

xbmcg hat geschrieben:Nicht, solange man nicht auf öffentlichen Straßen / Parkplätzen steht. Im Wald / in der Prairie / auf der Wiese / Privatgrund gilt die StVO nicht.

Da sollte man vorsichtig sein. In Zusammenhang mit dem Abstellen von Fahrzeugen ohne Kennzeichen gilt teilweise, daß jede Verkehrsfläche, die direkt (ohne Tor, Zaun, Acker...) erreichbar ist, der StVO unterliegt. D.h. die Schilder bei Einkaufszentren "Hier gilt die StVO" sind eigentlich unnötig.

RK

Volker1959 am 28 Apr 2016 11:45:52

quax1968 hat geschrieben:Volker, dann habe ich es tatsächlich in den falschen Hals bekommen, sorry.



schon okay ! Ich hab mich bis jetzt auch immer mit meinen Nachbarn auf Stellplätzen verstanden 8)

Volker1959 am 28 Apr 2016 11:48:56

thomas56 hat geschrieben:[
bei den Wohnkabinen sind bestimmt auch 100% Womobilisten und nicht 90% Camper.

Das stimmt sicher :) Auch wenn ich jetzt seit kurzem keine Woka mehr habe bin ich trotzdem noch mit den Leuten verwurzelt 8)

Gast am 28 Apr 2016 12:03:59

Hallo,

mal unabhängig von möglichst zu vermeidender "Belästigung" der Stellplatznachbarn kann man das auch einfach mal statistisch betrachten.

Bei angenommenen jährlich gefahrenen 10000 Wohnmobil-km ist der Motor ca 200 Std in Betrieb und verbraucht mindestens 1000 liter Diesel.

Sollte dann ein seltener "Notfall" eintreten (egal wie den jeder für sich definiert) und der Motor läuft dann im Jahr 0,5 Std bei 0,6 liter Diesel extra ... könnte ich zumindest mit der Umweltbilanz leben.

LG

HollandSued am 28 Apr 2016 13:26:09

Volker1959 hat geschrieben:Ich hab mich bis jetzt auch immer mit meinen Nachbarn auf Stellplätzen verstanden 8)



Ich auch; vor allem seitdem ich an den Seiten den neuen Aufkleber drauf habe gibt's nur noch freundliche Gesichter und ab und an Freibier :mrgreen:


bcco1 am 28 Apr 2016 13:35:25

teuchmc hat geschrieben:
Moinsen! Das Hauptproblem ist,daß der Motor(vom Kfz) eeeewig braucht um seine Betiebstemperatur zu erreichen.Dementsprechend läuft der immer mit "Startunterstützung"(Gemisch wird angefettet),Öldruck ist je nach Motorzustand auch nie optimal...


Danke Uwe! :)

Ich hab nur ganz schwach in Erinnerung, dass die Belastung für den Motor nicht ohne ist. Hatte mir vor fast 20 Jahren mal ein Maschinenbauingenier auf einem Bullitreffen erzählt. Da war noch was mit Kurbelwelle und so... Allerdings hatte er das mehr auf Schiffsmotoren bezogen und die Kräfte, die im Leerlauf auf die Kurbelwelle wirken. Tenor auf jeden Fall: Ist nicht so prickelnd... Gerade die Fraktion mit dem JX-Motor (1.6 TD) war da immer sehr hellhörig. Zumindest haben wir unseren auf echte 220.000 km bekommen, bevor wir ihn verkauft haben. Für einen kleinen PKW-Motor aus den Achtzigern, der 2,8 t bewegen muss, nicht schlecht, wie ich finde... :D

Persönlich ist es mir egal... Das jemand das nachts macht, habe ich nur einmal erlebt. Das war auf dem damals noch kostenfreien SP in Calais. Nachts kam ein Trupp Wanderarbeiter aus GB und baute eine Wagenburg unter Einbeziehung unseres Bullis. Blöd nur, dass die einen recht großen Moppel in die Mitte gestellt haben. Ich bin dann in Unnerbüx auf den Fahrersitz geklettert und habe dann verhohlt... :D

Sonst ist den meisten schon bewusst, dass man es nicht mitten in der Nacht machen soll. Insofern sehe ich das entspannt.

Grüße
Helge

murksmax am 30 Apr 2016 16:10:48

bcco1 hat geschrieben:Ich hab nur ganz schwach in Erinnerung, dass die Belastung für den Motor nicht ohne ist. Hatte mir vor fast 20 Jahren mal ein (edit: Schiffs-)Maschinenbauingenier auf einem Bullitreffen erzählt. Da war noch was mit Kurbelwelle und so ... Tenor auf jeden Fall: Ist nicht so prickelnd...


Moinsen,

das mit der Belastung für den Motor im Verhältnis zur erreichten Leistung stimmt schon. Da gelten u. a. folgende Regeln:

  • Ein Motor möchte gerne in seinem optimalen Temperaturbereich genutzt werden. Bei einem Diesel ist das i. d. R. der Bereich 80° ~ 90° C. Wobei man in den letzten Jahren auch schon dazu übergeht, den Temperaturbereich langsam noch etwas anzuheben. Dank der zwischenzeitlichen Kühlsysteme mit Überdruck ist das ja auch möglich (Stichwort: höherer Siedepunkt von Wasser unter Druck). Das verhindert zum Einen das Auskondensieren von Wasser im Schmierölkreislauf bzw. verdampft das wieder, zum Anderen erreicht der Motor aufgrund der gleichmäßigeren Durchwärmung des Blockes eine bessere Verbrennung. Damit er den optimalen Temperaturbereich (auch Betriebstemperatur genannt) erreicht, muss er wärmer sein, als die "warme" Kühlwassertemperatur. Das erreicht er bei Leerlaufdrehzahl und ohne Last nie. Viele sagen, bei Betriebstemperatur sollte das Öl ca. 50 °- 60° C haben.
  • Für eine ökonomische Drehzahl muss der Motor in einer seiner Leistungskurve entsprechenden Drehzahl genutzt werden. Das ist von Motor zu Motor verschieden, geht von 70 1/min (oder gar langsamer) bis zu 15000 1/min und mehr. Bei einem PKW/Transporter-Diesel liegt diese Drehzahl oft im Bereich von 2000-3500 1/min. Bei dier Drehzahl hat der Motor im Verhältnis Verschleiß und Verbrauch zur Leistung das beste Ergebnis.
    Das ist auch einer der Gründe, weshalb ein Generator, BHKW, Minibagger, Rüttler, Rasenmäher etc. nicht im Leerlauf arbeitet und dann mit einem Getriebe die benötigte Drehzahl erzeugt, sondern höher dreht. Unser Generator auf dem Dampfer früher hatte eine Nennleistung von ca. 5 kW und drehte dafür bei ~2200 1/min für 50 Hz. Und die Frequenz wird dann mittels Drehzahlregulierung angepasst ...
Ergebnis: Wenn Du mit einem Aggregat mit einer Leistung von 100 kW (entspricht ca. 130 PS) einen Akku mit der LIMA laden willst, musst Du Dich extrem anstrengen, um die vorne reingesteckte Leistung hinten auch wieder rauszubekommen. Gehen wir mal von einer modernen LIMA aus, die einen Nennstrom von 130 A bei einer Spannung von 14,4 V abgeben kann, erreichst Du eine Leistung von max. 1.8 kW, entspricht einem Verlust von 98 % :eek:

Lohnt sich das :? :?:

Dazu der höhere Verschleiß weil nicht Betriebstemperatur erreicht, Ärger mit den Nachbarn auf dem Stellplatz weil Gestank und Lärm, höhere Betriebskosten für den erreichten Zweck (~3 ltr. Diesel/h bei Leerlaufdrehzahl) - ich sehe da keinen Sinn drin. Dann kaufe ich lieber Campingplatzstrom für 50 ct./kWh oder Pauschale von 3 EUR/24h, hab' meine Ruhe und krieg' den Akku mittels Ladegerät richtig voll und fertig :)

Wenn ich keine "Stromtanke" habe, muss ich eben anders die Akkus voll kriegen. Gute Methode: Sonne anzapfen oder vernünftigen Windgenerator aufstellen. Wenn Du keinen Platz für festmontierte Solar hast, dann eben ein oder zwei Tafeln in die "Tasche stecken" und dann nach Bedarf aufstellen. Mit einem vernünftigen Regler und guten Anschlüssen bekommst Du da tagsüber auch 10A pro Stunde oder auch mehr rein - wenn der Akku es aufnehmen kann.

Volker1959 am 30 Apr 2016 16:55:52

ich sag nur 2 x 45A Ladebooster bekommen die Batterien "ZUR NOT" sehr schnell voll :D

murksmax am 30 Apr 2016 17:30:57

Volker1959 hat geschrieben:ich sag nur 2 x 45A Ladebooster bekommen die Batterien "ZUR NOT" sehr schnell voll :D


Moin Volker,

sehr schöne Aussage - aber was nützt ihm das, wenn er am anderen Ende keine 400 Ah Batteriebank stehen hat, sondern da nur 85 Ah verbaut wurden? Auch die brauchen, wenn sie zu 50 % entladen sind, ca. 6-8 Stunden, um korrekt geladen zu werden :cry: Da wird der Booster auch nicht mehr reindrücken können, die letzten Stunden dauern eben! Und bei einem kleinen Akku würde auch schon ein Booster reichen!

Zm Thema Ladestrom und Dauer siehe auch hier --> Link

Volker1959 am 30 Apr 2016 17:46:39

mit den Boostern meinte ich mich :D
Hab 3x 120A AGM drin!
Aber Strommangel gibts da normal nicht, weil am Tage die Solaranlage bei viel Sonne auch schon mit 20 AMP lädt

rkopka am 30 Apr 2016 18:04:51

murksmax hat geschrieben:Ergebnis: Wenn Du mit einem Aggregat mit einer Leistung von 100 kW (entspricht ca. 130 PS) einen Akku mit der LIMA laden willst, musst Du Dich extrem anstrengen, um die vorne reingesteckte Leistung hinten auch wieder rauszubekommen. ... erreichst Du eine Leistung von max. 1.8 kW, entspricht einem Verlust von 98 % :eek:

Nur steckst du vorne nicht 100kW rein. Das ist nur das mögliche Maximum. Natürlich hast du Verluste über Reibung... Aber reinstecken (Diesel) wirst du vielleicht das doppelte(??) der Ausgangsleistung.

RK

thomas56 am 30 Apr 2016 18:44:20

rkopka hat geschrieben:Aber reinstecken (Diesel) wirst du vielleicht das doppelte(??) der Ausgangsleistung.


So günstig kommt man mit ner Efoy längst nicht weg! :D

silent1 am 01 Mai 2016 10:23:48

cbra hat geschrieben:das hat doch oft garnichts mit geiz zu tun, sondern mit den möglichkeiten.
wir stehen z.b. immer wieder bei regatten, da kann man nicht wegfahren ( weil zugeparkt) und es gibt keinerlei versorgung. bei sonne ist das für die meisten kein problem
manchmal gehts halt nicht anders.
im "normalen" urlaubsbetrieb stellt sich die problematik ja eh nie



Dazu vielleicht ein kleines Geschichtchen.

Ich bin einige Jahre in Folge mit einigen Kollegen zunächst nach Born später dann nach Saal an den Bodden zum Surfen gefahren.
Wir haben dort direkt am Wasser auf einer tollen Wiese allerdings ohne Strom und ohne Wasser gestanden.
Lediglich zur Entsorgung war ein großer Kunststoffbehälter aufgestellt und zwei Dixis standen dort.
Ich hatte zu der Zeit noch meinen selbst ausgebauten Sprinter.
Kein Solar aber eine 210er Gel und eine 90er.
Wasser haben wir uns beim nahen Milchbauern in Kanistern geholt.
Meine Große Batterie habe ich ausschließlich für die Verwendung meines Kompressorkühlschranks genutzt. Fernseher blieb aus. Abends, wenn erforderlich mal Kurz die 2400er Truma angeschmissen und dann unter die Bettdecke.
Gelesen hab ich meist noch ein paar Seiten mit der Taschenlampe.
Dann gingen bei mir eh die Lichter aus :lach: .
Mit dem ersten (großen) Akku bin meist 5-6 Tage hingekommen. Dann abe ich auf die andere Batterie umgeschaltet und konnte damit die letzten 2 Tage stehen.
Die Morgentoillette hat außerhalb des Fahrzeugs stattgefunden. Zum Duschen sind wir ein paar Kilometer mit dem Rad zum Hafen gefahren.
An den Wochenenden war die Wiese meistens recht voll. Viele Surfer und Kiter aus der Umgebung, viele Berliner die dort 2-3 Tage häufig nur mit PKW oder kleinem Zelt gestanden haben.
Moppel oder laufende Motoren waren dort nicht zu hören.
Das war zugegebenermaßen minimalistisch und bestimmt nicht jedermann Sache (was beispielsweise meine Frau zu dieser Art Freizeitverbringung gesagt hat möchte ich hier lieber nicht äußern ;D ).

Aber...., und das ist es was ich eigentlich mit diesen vielen Worte sagen wollte:
Man kann wunderbar ohne den ganzen Schnickschnack auskommen.
Der Kaffee muß nicht zwingend aus der Nespresso kommen. Die Glotze kann auch mal ausbleiben.
Die Gattin kann auch mal auf den Föhn verzichten und strubbelig am Frühstückstisch sitzen.


Trotz dieses "großen Opfers = Verzicht -
für mich war das die (sorry für das Wort) geilste Zeit.

Gogolo am 01 Mai 2016 11:08:20

Wenn du aber - wie wir - ca. 300 Tage/Jahr mit dem Fahrzeug in der Weltgeschichte unterwegs bist, dann möchtest du sicher nicht die ganze Zeit so leben wie von dir beschrieben - oder?

Meinen Motor zum aufladen der Batterien habe ich in 7 Jahren nur einmal benutzt, und zwar bei der Überwinterung auf den Kanarischen Inseln, als wir mit der Fähre angekommen sind. Da stand mein Gogolobil vorher 3 Tage und Nächte im Bauch der Fähre bei laufendem Kompressorkühlschrank. Da waren dann die 440 AH-Batterien nur noch zu 56% voll und eine weitere Nacht stand an, gleichzeitig war das Wetter stark bewölkt, so dass die Solaranlage am Folgetag kaum geladen hat. Da habe ich dann auf dem einsamen Parkplatz den Motor angeworfen.


Habe die Ehre

Gogolo

rolf51 am 01 Mai 2016 11:23:33

Hallo,
das ist wie Gogolo beschreibt die Antwort auf die Frage, es geht! Es wurde ja nicht gefragt die Batterie dauernd über den Motor zu laden. Über Umweltgedanken brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, oder macht sich einer Gedanken wenn er z.B. mit 120 km/h über die Autobahn fährt über den Mehrverbrauch?

Tinduck am 01 Mai 2016 15:15:16

... man hätte als Alternative aber vielleicht einen SP oder CP mit Landstrom anfahren können, auch wenn einem vielleicht ein kleiner Zacken aus der Autarkie-Krone bricht? :D Natürlich nur, wenn es in der Nähe sowas gab.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 01 Mai 2016 15:30:27

Tinduck hat geschrieben: auch wenn einem vielleicht ein kleiner Zacken aus der Autarkie-Krone bricht?


Wielange fährst du Wohnmobil...........eine Woche? :D

Versuche doch mal Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt, 1. Mai, Weihnachten oder Silvester überhaupt einen Stellplatz zu finden und dann noch mit einer freien Steckdose. :eek:

Neben den 3 Wochen Urlaub kann die arbeitende Bevölkerung doch sonst gar nicht los fahren und die Grauen Eminenzen haben doch ihren Stecker schon drin bevor du überhaupt von der Arbeit los kommst! :ja:

Tinduck am 01 Mai 2016 15:56:50

Hier ging es um die Kanaren im Winter, da wirds nicht so furchtbar voll sein mit den Womos :D höchstens akuter Stellplatzmangel.

Ansonsten stimmt natürlich, dass die 'Motor aus, Schüssel hoch'-Fraktion immer ganz vorn an den Steckdosen ist und auch früh auf'm Stellplatz, aber für 2 Nächte reicht unser Akku immer, und wenn die Sonne scheint, kommt der Solarkoffer zum Einsatz.

Wenn wir länger stehen, sind wir der Kinder wegen eh auf'm CP. Da gibts kein Stromproblem.

Bisher gingen bei uns noch nie die Lichter aus, trotz nur 140 Ah BS Akkukapazität, also höchstens 70 Ah nutzbar. Alles eine Frage der Nutzung.

Klar wär mehr Akku bequemer, wäre aber bei unserem momentanen Nutzungsprofil rausgeschmissenes Geld.

bis denn,

Uwe

Gogolo am 01 Mai 2016 16:31:26

Nur zum Verständnis: auf den ganzen kanarischen Inseln (insgesamt - auf allen) gibt es nur 2-3 Campingplätze mit Stromanschluss. Dort ist fast keine Camping-Infrastruktur vorhanden. Nachzulesen in meinem Reisebricht - hier im Forum --> Link Da fällt mir kein Zacken aus meiner Autarkie-Krone...


Habe die Ehre

Gogolo

HollandSued am 02 Mai 2016 08:26:05

thomas56 hat geschrieben:und die Grauen Eminenzen haben doch ihren Stecker schon drin bevor du überhaupt von der Arbeit los kommst! :ja:



....ihren Stecker....???????
Richtiger heißt es doch: ....ihrE Stecker.....

Oder?

andwein am 02 Mai 2016 13:16:00

Volker1959 hat geschrieben:ich sag nur 2 x 45A Ladebooster bekommen die Batterien "ZUR NOT" sehr schnell voll :D

Wenn die beiden wo? angeschlossen sind??? An einer 80A Lima??? Und in welche 100Ah Bleibatterie bekommst du sehr schnell 45A rein??? in den ersten 5 Minuten ja, aber da hast du gerade mal 4 Ah geladen. Wenn die 45A anhaltend über 2 Stunden geladen werden könnten, dann hättest du rechnerisch 90Ah geladen. Man sollte doch immer das Gesamtsystem im Auge behalten!!
Gruß Andreas

rolandderaeltere am 16 Mär 2018 23:57:09

Tinduck hat geschrieben:Und, wie gesagt, ineffizient und vor allem schlecht für den Motor. Hoher Verschleiss, weil die Betriebstemperatur wohl kaum erreicht wird.
bis denn,
Uwe


Hallo,

also wenn ich meinen Dieselmotor (VW Bulli Bj. 1988) im Stand laufen lasse, wird er so warm, dass bei passender Wassertemperatur, der Thermoschalter des Kühlers einschaltet, bis dessen Temperatur wieder unter seinen Sollwert gesunken ist.
Das ist, laut Handbuch, auch so vorgesehen!
Mein Öldruckmessinstrument zeigt dann auch immer gesunden Öldruck an.

Ich glaube, wenn der hier manchmal auch noch ein wenig diskutierte Notfall eintreten sollte, werde ich den Motor laufen lassen...

Schöne Grüße
wieder einmal aus Niederbayern

Uwe1961 am 17 Mär 2018 01:17:54

...und wenn wir das Thema nochmal aufnehmen, sollte man auch mal richtigstellen, dass das Verhältnis der Energie die man "vorne rein steckt" im Verhältnis zu der, die dann am Ende "hinten raus kommt" zwar sehr ungünstig liegt...der Zweck aber letztendlich die Mittel heiligt.
Lichtmaschinen haben Wirkungsgrade um 30%...so gering wie ein Verbrennungsmotor eben auch.
In Summe bleiben von der reingesteckten Energie vielleicht 10% für die Ladung der Batterie übrig... oder anders: soll und kann die Lima 50A abgeben, wären das 700Watt...für die der Motor aber Kraftstoff mit der Energie von 7000Watt benötigt. Die Verluste gehen als Abwärme durch den Auspuff, in das Kühlsystem und werden als Abwärme direkt von den heißen Bauteilen abgestrahlt.
Die von der Lima für 50A Ladestrom angeforderte Leistung von ca. 2KW erbringt ein Fahrzeugmotor bei Leerlaufdrehzahl...noch ein bischen für innere Reibungsverluste und jeweils 2KW in Auspuff und Kühler...dann haben wir die 7KW bzw. 10PS für die o.g. 50A Ladestrom zusammen.

Das war die ökonomische Seite...aus ökologischer und moralischer Sicht muß das jeder mit seinem Gewissen regeln wieviel wichtiger im Einzelfall der eigene Luxus als der Respekt vor der Umwelt und evtl. dem Nachbarn, ist...

Gruß, Uwe.

gespeert am 17 Mär 2018 05:59:59

Watt Volt ihr?

Im Ernst, bevor mir bspw. ein Li System abnibbeln wuerde, laeuft notfalls auch der Lkwmotor.
Gerne auch mit moderater Drehzahl um auf Temperatur zu kommen.

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