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Wir schreiben das Jahr 2023, Mitte März starten wir Richtung Süden, mit dem Ziel auf Korfu unseren neuesten Wanderführer zu schreiben. Wir freuen uns, wieder nach Griechenland zu kommen, die Reise 2018 auf den Peloponnes hat uns ausgesprochen gut gefallen. Unsere Route führt uns auch wieder in die Schweiz und durch die vielen Tunnel, einschließlich dem Gotthard, merkt man kaum die Höhenmeter und spielend haben wir auch schon die Alpen durchquert. Wir haben uns wieder für die Fähre ab Ancona/Italien entschieden. Nach der sehr entspannten Überfahrt kommen wir in Igouminitsa. Dort wechseln wir auf die kleine Fähre (zur Hauptsaison gibt es auch Direktfähren von Italien aus) und wir erreichen unser Ziel Korfu. Das zweimonatige Abenteuer auf der Insel kann beginnen. Mit in den Wanderführer einschließen wollen wir auch die kleinen Nachbarinseln. Anschließend planen wir noch zwei Wochen im Pindosgebirge, rund um die Vikosschlucht im Norden Griechenlands. Da wir auf der 60 km langen Insel kreuz und quer fahren, stelle ich unsere Highlights nicht in chronologischer, sondern geografischer Reihenfolge vor: Zunächst die Highlights im Überblick (ein Fazit kommt dann zum Schluss): Diapontische Inseln: 1. Othoni 2. Mathraki 3. Erikousa Korfu: 4. Kap Kefali - Agios Stefanos - Arillas 5. Kap Drastis - Kanal d'Amour - Sidari 6. Nimfes Wasserfall 7. Acharavi - Kap Ekaterine 8. Palea Perithia 9. Pantokrator 10. Loutses Höhle 11. Nordostküste - Erimiti-Halbinsel 12. Sokraki - Spartilas 13. Paleokastritsa - Lakones - Angelokastro 14. Agios Georgios - Zwillingsbucht Porto Timoni - Afionas 15. Liapades 16. Strände von Mirtiotissa und von Glifadas 17. Korfu Stadt 18. Kato Garouna - Agios Gordis - Pentati 19. Benitses - Agii Deka 20. Agios Mattheos - Strongili 21. Korrision Lagune 22. Petriti - Chlomos 23. Lefkimi - Alikes Saline 24. Gardenos 25. Kap Asprokavos Insel Paxos: 26. Gaios und Felsenbogen Pindos Gebirge: 27. Vikos Schlucht 28. Voidomatis Fluss 29. Astraka Berg 30. Xephoto Weitere Beiträge aus meiner Highlight-Reihe: 2012 Frankreich --> Link, 2013 Schweden --> Link, 2015 Großbritannien --> Link, 2016 Spanien --> Link, 2017 Malta --> Link, 2017 Sizilien --> Link, 2018 Griechenland --> Link, 2019 Norwegen --> Link, 2020 Rhön --> Link, 2021 Thüringer Wald --> Link, 2022 Frankreich --> Link und 2022 Deutsche Inseln --> Link Highlight 1: Insel Othoni Nördlich von Korfu liegen die Diapontischen Inseln. Die größte davon ist Othoni, wobei "Größe" relativ ist, denn sie hat gerade Mal eine Fläche von rund 10 km². Daher lassen wir unser Wohnmobil im Hafen von Agios Stefanos auf Korfu zurück und nehmen die kleine Personenfähre. Ist Korfu in der Nebensaison noch ruhig, ja schon verschlafen, so sind die Diapontischen Inseln wirklich weit weg von allem... Griechenland wie Anno 1990: Im Großen Rucksack haben wir unser Zelt dabei und übernachten an einem einsamen Strand. Das haben wir schon seit Jahrzehnten nicht mehr gemacht. Die Wellen sind nur einen Meter entfernt und die Sonne weckt uns zur Inselerkundung. In der Ankerbucht erwartet uns kristallklares Wasser und ein feiner Sandstrand: Doch jetzt ist noch keine Zeit zu baden, sondern wir wandern auf alten Pfaden in die Berge: Hinter dem Bergdorf Chorio erwartet uns der erste Ausblick: In der Nähe des Gipfels wird es richtig Alpin, aber eine Eisenleiter macht den Aufstieg zum Kinderspiel: Was für ein Ausblick! Unten in der Bucht soll die Meernymphe Kalypso den "armen" Odysseus 10 Jahre lang festgehalten haben. Eine Zeitlang hätte ich es dort mit ihr jedenfalls auch ausgehalten ;-) Oben auf dem Gipfel haben wir eine fantastische Aussicht mit Korfu am Horizont: Unser Weg führt uns zurück durch verwilderte Olivenhaine, die sicherlich schon viele hundert Jahre alt sind: Ganz im Westen liegt der Leuchtturm... ... und die Reste einer alten Festung auf einem Felssporn: Wir sind wieder auf Korfu und blicken etwas wehmütig zurück, wie die Sonne hinter "unserer" Insel Othoni versinkt. Othoni gehört mit Sicherheit zu den Top-Höhepunkten unserer Reise! Highlight 2: Insel Mathraki Die nächste Diapontischen Insel Mathraki liegt nur wenige Kilometer vor Korfu und wir machen wir lediglich einen Tagesausflug dorthin. Hübsche "Pfeifenputzer" leuchten aus dem Grün. Unsere Wanderung führt uns auch hier über alte Eselspfade. Auf dem Höhenrücken schauen wir über den Hafen hinweg zum nächsten Ziel: Die Insel Erikousa Und die einsamen Pfade haben dschungelartigen Charakter: Im alten Hauptort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, immerhin entdecken wir Stromkabel ;-) Einst das einzige Transportmittel sieht man die Langohren auf den Inseln nur noch selten: Über die ganze Länge der Ostküste erstreckt sich ein feiner Sandstrand: Highlight 3: Insel Erikousa Die dritte und letzte Diapontischen Insel Erikousa ist vor allem bei italienischen Seglern beliebt. Aber selbst im Mai ist es immer noch sehr ruhig und außerhalb des kleinen Hauptortes begegnen wir keinen Menschen. Auch auf Erikousa ist die Westküste steil und zerklüftet. Lediglich ein paar vorwitzige Ziegen steigen hier umher: Gleich geschafft: 99 Meter misst die höchste Erhebung: Neben dem Rundumblick gefallen uns vor allem die schönen Schmetterlinge, hier ein Segelfalter: Und der äußerst hübsche Erdbeerbaumfalter: Der schöne Sandstrand an der Ostküste ist so abgelegen und einsam, dass wir auch hier keine Menschseele treffen: Der Kreis unserer kleinen, aber schönen Wanderung schließt sich wieder am Hafen: Wir schlagen unser Zelt oben in der Nähe des Hubschrauberlandeplatzes auf und bewundern hier oben den Sonnenuntergang, während die Möwen um uns kreisen: Highlight 4: Kap Kefali - Agios Stefanos - Arillas Der Sage nach stand auf Kap Kefali der legendäre Königspalast der Phäaken, in dessen mit Gold und Silber verkleidete Hallen einst Odysseus bewirtet wurde. Von hier trat er die letzte Überfahrt seiner Odyssee in die Heimat Ithaka an. Doch der verstimmte Meeresgott Poseidon verwandelte das Schiff in Stein. Allerdings waren die Schiffe der Phäaken noch legendärer als der Palast und dermaßen schnell, dass Poseidon das Schiff erst auf der Rückfahrt abfangen konnte und so gelangte Odysseus nach 10 Jahren der Irrfahrt dennoch nach Hause. Nun zum Bild: Der Fels im Meer heißt "Karavi" (= Schiff) und liegt seit Menschengedenken als Mahnmal, dass man sich besser nicht mit den Göttern anlegen sollte, vor dem Kap Kefali. Im Vordergrund steht die Nachbildung einer kleinen Kapelle, die man in Griechenland überall findet und dienen zur Verehrung der Heiligen. Auf der Wanderung über Arillas ins Hinterland kommen wir noch an einige "echte" Kapellen vorbei, die fast ausnahmslos auf einer Anhöhe mit wunderbarer Aussicht stehen. Und hier treffen wir auch einen Schwalbenschwanz, den ich "Gipfelfalter" getauft habe, weil es auch ihn immer auf die höchsten Kuppen zieht. Unsere Runde endet in Agios Stefanos. Neben dem Fährhafen zu den Diapontischen Inseln hat der Ort einen tollen befahrbaren Strand, an dessen Ende eindrucksvolle Klippen stehen. Highlight 5: Kap Drastis - Kanal d'Amour - Sidari Je weiter wir nach Norden kommen, um so dramatischer werden die Klippen: Und enden schließlich bei Kap Drastis, einem zu recht beliebten Fotomotiv: Im beliebten Urlaubsort Sidari liegt eine durchgängige Höhle im Kreidefelsen, der Kanal d'Amour: Wer ihn durchschwimmt, wird bald seine Liebste treffen... Highlight 6: Nimfes Wasserfall In der Nähe des Bergorts der Nymphen liegt der gleichnamige Wasserfall. Nach ausgiebigen Regenfällen führt er auch Wasser. Noch spannender fanden wir die Tierwelt in einem Bewässerungsbecken. Hier tummeln sich Wasserschildkröten: Und ein süßes Froschpärchen: Und wir konnten mehrere Schlangen beobachten, wie sie Jagd auf die Kaulquappen machen: Highlight 7: Acharavi - Kap Ekaterine Der Urlaubsort Acharavi bietet sich als Basislager an. Man kann etwas außerhalb nicht nur wunderbar zwischen Meer und Dünen stehen... ... sondern auch wandern, wie hier in das bergige Hinterland. Der Blick schweift über schöne Blumenwiesen hinab zum Ort: ... und treffen auf Bergbewohner: Aber auch unten lässt es sich herrlich wandern. Diesmal schauen wir über eine Wiese mit schönem Affodill hinauf zum Pantokrator. Mit knapp 1000m die höchste Erhebung auf Korfu: Und die Runde führt uns auf schmalen Pfaden entlang des Meeres weiter um das Kap Ekaterine: Abendstimmung am Strand von Acharavi: Highlight 8: Palea Perithia In einem Tal unterhalb des Pantokrators liegt das malerische Dorf Palea Perithia: Wegen der Malaria-Mücke und der Piraten zogen sich einst die Inselbewohner in die Berge zurück. Doch die Zeiten änderten sich: Malaria und Piraten gibt es eine Weile nicht mehr, dafür kann man inzwischen unten am Meer gutes Geld mit den Touristen verdienen. Palea Perithia wurde zum Geisterdorf und verfiel immer mehr: Doch nach und nach kehren wieder Menschen zurück und renovieren die Gebäude. Zu den ersten Rückkehrern gehört auch dieser neugierige Geselle: Highlight 9: Pantokrator Auf den höchsten Berg, den Pantokrator 911 m, kann man zwar auch die Serpentinen hochschrauben, aber diese Bergregion ist ein fantastisches Wandergebiet. Von hier oben scheint das albanische Festland zum Greifen nahe: Neben den vielen Antennenmasten gibt es hier oben auch ein schönes Kloster mit den typischen Fresken: Highlight 10: Loutses Höhle Die Loutses Höhle ist unweit des Pantoraktors und wir wandern auf einem schönen Höhenweg oberhalb der Ostküste. Die Höhle liegt in einem tiefen Talkessel, eine gewaltige Doline, senkrecht fallen die Felsen ab: Wie die gewaltige Kuppe einer Kathedrale erstreckt sich die Höhlendecke: Zurück geht es wieder über blühende Bergkuppen... ... und weiter unten treffen wir auf einige Schildkröten: Highlight 11: Nordostküste - Erimiti-Halbinsel Entlang der Nordostküste führt ein schöner Wanderweg. Zunächst stoßen wir auf einen gewaltigen Eukalyptus-Baum: Und passieren wunderschöne Traumbuchten: Schließlich erreichen wir die weitgehend unberührte Halbinsel Erimiti und "schlagen" uns durch einen Dschungel von Erdbeerbäumen: Die Früchte des Erdbeerbaums: Ganz am Ende erreichen wir an der zerklüfteten Küste das Leuchtfeuer, Albanien ist gerade mal 2 km entfernt: Schließlich gelangen wir zum ausgesprochen schönen Hafenort Kassiopi: Highlight 12: Sokraki - Spartilas Zu den beiden Bergdörfern Sokraki und Spartilas gelangt man jeweils über eine atemberaubende Kurvenfahrt. Auch wenn wir einen kurzen Radstand haben, möchte ich das nicht unserem Womo antun und wir wählen lieber im Hinterland die Bergstraße, die bereits ausreichend steil, schmal und abenteuerlich ist. Die Serpentinen von Sokraki: Von Sokraki wandern wir nach Spartilas und stoßen ganz versteckt mitten im Wald auf die verwunschenen Ruinen einer alten Kapelle, deren Fresken (noch) gut erhalten sind: Insgesamt haben wir auf Korfu etliche Schlangenbegegnungen. Die meisten sind ungiftig, nicht so die Hornviper, die auf der Nase ein kleines Horn trägt. Eigentlich ist die Musterung recht markant. Trotzdem wären wir auf dem schmalen, eingewachsenen Pfad fast auf die Schlange getreten ... Üppig grün präsentieren sich (nicht nur) die Bachläufe: Wir machen die Runde perfekt und bummeln zum Schluss noch über die schönen Plätze von Sokraki: Highlight 13: Paleokastritsa - Lakones - Angelokastro Wir sind wieder an der Westküste und am schön gelegenen Paleokastritsa besuchen wir das beliebte Kloster, dass herrlich auf den Klippen thront: Kloster-Eingang und -Kirche: Oberhalb liegt Lakones, dessen Zentrum das Kafeneion bildet. Das griechische Kaffeehaus ist immernoch der traditionelle Treffpunkt der Dorfbewohner, wenn nicht gerade Ruhepause ist: Angelokastro - die Festung der Engel - liegt weit oben auf einem Felssporn. Auf Grund der Lage möchte man leicht den Geschichten Glauben schenken, dass die Festung, trotz vieler Versuche, nie eingenommen werden konnte: Ein schöner alter Eselspfad führt hinab zum Küstenort Agios Georgios: Highlight 14: Agios Georgios - Zwillingsbucht Porto Timoni - Afionas Die nächste Tour startet am schönen Strand in der Bucht vom eben erwähnten Agios Georgios: Neben Kap Drastis ist die Zwillingsbucht von Porto Timoni ein weiteres Wahrzeichen von Korfu. Im Mittelalter ein wichtiger Hafen, ist die Doppelbucht heute sehr beliebt bei Touristen. Aber wenn man morgens an einem schönen Tag im März startet, hat man die ganze Ecke für sich alleine: Ein schmaler Pfad führt an der Zwillingsbucht vorbei hoch zu einer kleinen Felsenkapelle: Der wunderschöne Ort Afionas liegt hoch oben auf den Felsen und wir haben tolle Ausblicke rüber zu den Diapontischen Inseln: Highlight 15: Liapades Auch Liapades ist ein hübscher alter Ort mit vielen verwinkelten Gassen, aber die Buchten um den Ort herum sind mindestens genauso verlockend: Ihr merkt schon, ich liebe diese Dschungelpfade: Diese Farben! Highlight 16: Strände von Mirtiotissa und von Glifadas Auch wenn es diese Tour nicht in unseren Wanderführer geschafft hat, möchte ich Euch diesen schönen Ausblick entlang der wilden Westküste nicht vorenthalten: Korfu und die Durrells sind ein Kapitel für sich: Die alleinerziehende Mutter Mrs. Durrell flieht 1935 mit ihren vier Kindern vor dem englischen Regen nach Korfu. Darüber gibt es eine wunderbare Verfilmung in vier Staffeln "Die Durrells", einfach nur witzig und hinreißend, unsere ganz heiße Empfehlung. Spätestens danach wollten wir unbedingt nach Korfu! ;-) Wer lieber liest, dem lege ich das Buch vom jüngsten Sohn und späteren Zoologen Gerald Durrell "Meine Familie und andere Tiere" ans Herz. Der älteste Sohn und Schriftsteller Lawrence Durrell hat seine Liebeserklärung an die Insel im Roman "Schwarze Oliven" verewigt. Er war es auch, der den Strand von Mirtiotissa zu einen der schönsten dieser Welt erklärt hat: Mindestens genauso schön finden wir aber den tollen Strand von Glifadas: Muscheln gibt es auf Korfu leider nur wenige zu finden. Wenigstens am Strand von Glifadas finden wir eine bescheidene Auswahl: Schon früh war Korfu eine beliebte Urlaubsinsel, auch wenn es sich anfangs nur der Adel einen Urlaub leisten konnte. Zu den prominentesten Gästen zählte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn. Die weitgereiste Sisi verliebte sich in Korfu und ließ sich einen Palast auf der Insel errichten. Sie taufte ihn "Achilleion" in Verehrung ihres antiken Helden aus dem Trojanischen Krieg. Auch Kaiser Wilhelm II. war Korfu verfallen, er kaufte das Achilleion. Zudem ließ er auch beim Örtchen Pelekas einen Aussichtspunkt ausbauen, der heute "Kaiser-Thron" genannt wird: Highlight 17: Korfu Stadt Wir mögen ja lieber die Natur, aber Korfu Stadt oder Kerkyra wie die Einheimischen die Inselhauptstadt nennen, sollte man keineswegs verpassen. Dreh- und Angelpunkt ist der Hafen. Hier liegen die Kreuzfahrtschiffe an und starten die Ausflugsboote: Außer sonntags ist täglich der Markt geöffnet: Er ist zwar recht klein, aber zu gucken gibt es trotzdem genug: Doch der eigentliche Höhepunkt und sind die Gassen der Altstadt und zu Recht UNESCO-Weltkulturerbe. Hier findet man auch die Kirche des Spirodon. Wenn man Glück hat, ist gerade der Sarg geöffnet und man kann einen Blick auf den mumifizierten Inselheiligen werfen. Auf jeden Fall ist die Frömmigkeit der Gläubigen sehr ergreifend - natürlich ohne Fotos ... Eine Oase der Ruhe und wirklich sehenswert ist der Englische Friedhof, wobei sich hier auch ein paar Gräber deutscher Seefahrer befinden. Auf dem Gelände blühen im Frühjahr nicht nur wilde Orchideen, sondern es laufen auch Schildkröten herum. Korfu hat bereits viele Herrscher erlebt. Vor der unrühmlichen Rolle der Deutschen im 2. Weltkrieg waren es die Engländer, die mit dem Palast "St. Michael and St. George" ihren Regierungssitz errichteten. Heute sind hier verschiedene Museen und Ausstellung untergebracht. Die Venezianer bauten Korfu zu einem Bollwerk gegen das Osmanische Reich aus. Unter der Führung des Deutschen Johann Matthias Reichsgraf von der Schulenburg verschanzte sich 1716 eine kleine Unterzahl in der alten Festung und wehrten erfolgreich 65.000 Türken ab. Dabei half auch ein Unwetter, dass nach dem Glauben der Inselbewohner der Heilige Spiridon schickte... Während der Byzantinischen Zeit wurde diese wundervolle Kirche errichtet und den beiden Schülern des Apostel Paulus, Jason und Sosipater, geweiht. Die Märtyrer und Heiligen brachten 48 n.Chr. Gottes Wort auf die Insel. Mit rund 1000 Jahren ist die schön gestaltete Kirche eines der ältesten Gotteshäuser auf Korfu: Zufällig geraten wir auch in eine Prozession: Der Park um den kleinen Palast Mon Repos ist in der Tat ein wundervoller Rückzugsort. Hier findet man nicht nur Gebäude- und Tempelreste aus der Antike, sondern auch exotische Bäume: Südlich der Stadt liegt die Halbinsel Kanoni. Von Oben hat man einen schönen Blick auf das kleine Kloster Vlacherna mit der Mäuseinsel im Hintergrund: Im kleinen Hafen wird unter Einheimischen ausgiebig der Fang des Tages inspiziert und gehandelt: Spektakulär ist auch die Einflugschneise des Flughafens. Fast zum Greifen nahe ziehen die Flieger über die Köpfe hinweg: Wir parken am Friedhof. Bei einer Katzenversorgungsstation (es gibt viele streunende Katzen auf Korfu, aber auch immer jemand, der sich um sie kümmert) stolziert dazwischen auch Federvieh: Highlight 18: Kato Garouna - Agios Gordis - Pentati Die nächste Wanderung führt uns wieder an die wilde Westküste. Zunächst starten wir im ruhigen Bergdörfchen Kato Garouna. Wie überall auf Korfu findet man am Straßenrand etliche aufgegebene Autowracks. Dieses Exemplar mitten im Ort ist besonders schön eingewachsen: Nach dem Küstenort Agios Gordis erreichen wir Pentati, dessen Kirche mal wieder besonders schön gelegen ist: Wir tauchen wieder ein in die Natur und wilde Orchideen verzaubern uns den Aufstieg: Der sich aber auch schon wegen des fantastischen Ausblicks zurück auf die Küste lohnt, Picknick with a view: Highlight 19: Benitses - Agii Deka Wir starten im schönen Benitses. Mir gefällt dieser Ort, weil er zum einen ein lebendiges Zentrum des Tourismus ist, aber zum anderen auch einen schönen alten und beschaulichen Ortskern hat: Von der Küste geht es auf sehr abwechslungsreichen Wegen hoch in die Berge und schon schauen wir auf den Ort hinab: Vom alten Kloster des Dörfchens Loukata haben wir guten Blick auf unser eigentliches Ziel: Der Agii Deka... Das gleichnamige Dorf versprüht so richtig "griechische Authentizität" ;-) Auf dem Rückweg treffen wir bei der Kapelle des heiligen Nikolaus auf einen schönen Wasserfall ... Und ich erkunde das von den Engländern errichtete Bewässerungssystem, das einst die Küstenorte mit sauberem Wasser aus den Bergen versorgt hatte: Highlight 20: Agios Mattheos - Strongili Zwei Highlights in einem: zunächst im Westen starten wir im schönen Ort Agios Mattheos mit seinen verwinkelten Gässchen. Durch die Olivenhaine erreichen wir die byzantinische Burgruine Gardeki und eine prähistorische Wohnstätte, die sich schön geräumig auf zwei Ebenen erstreckt: Dann geht es richtig aufwärts durch einen Wald aus Eichen und Erdbeerbäumen. Schon vor dem Kloster auf dem Gipfel haben wir einen schönen Ausblick auf Agios Mattheos unter uns: Die zweite Tour startet im Osten im Ort Strongili und wir wandern zum Ort Dafnata, der für Insider einen schönen Ausblick auf Benitses bereit hält: Schöne Paare! Der kleine schwarz-weiß-gefleckte Kater ist sehr anhänglich und wir taufen unseren neuen Weggefährten "Katzikis". Er ist so auf Nähe bedacht, dass er uns ständig zwischen den Beinen herumwuselt und unsere Wanderung wird zu einem Tanz (Cat can dance ;-)): Rund um Strongili findet man die ältesten Olivenhaine: Highlight 21: Korrision Lagune Südlich der Korrision Lagune erstrecken sich mächtige Sanddünen mit von den Winden interessant geformten Felsen: Das Ausmaß der Dünen ist wirklich gewaltig, wir glauben uns schon in der Wüste: Die Lagune ist nur durch einen schmalen Streifen vom Meer getrennt und erstreckt sich über fünf Kilometer. Wir können dort Flamingos und andere Watvögel beobachten: Das Wetter kann sich schnell ändern, aber wir erreichen noch trocken das Wohnmobil: Highlight 22: Petriti - Chlomos Unsere nächste Wanderung führt uns durch ganze 9 Ortschaften. Wir starten am Hafen von Petriti, wo noch größere Fischerboote anlegen: Der Höhepunkt in jeglicher Hinsicht ist das Dorf Chlomos. Von der Kirche der Erzengel hat man einen fantastischen Ausblick auf den Süden Korfus: Meist begegnen wir aber Tieren, wie dem "Dorf-Sheriff" von Chlomos, auch die Ziege beäugt uns aufmerksam: Highlight 23: Lefkimi - Alikes Saline Das "Zentrum" des Südens ist Lefkimi. Doch mit seinen rund 5000 Einwohnern geht es auch hier mehr als beschaulich zu. Entlang des Kanals liegen schöne Cafes und Restaurants: Im Potami (zu deutsch "Fluss", so heißen etwas fantasielos viele griechische Flüsse) tummeln sich richtig große Meeräschen: Vor rund 40 Jahren wurde in den Salinen von Alikes noch Salz gewonnen. Heute suchen Watvögel in den seichten Becken nach Nahrung und die alten Maschinen zersetzen sich schnell in der salzhaltigen Luft: Das Fischerboot im Hafen von Alikes scheint auch nur noch durch alte Autoreifen und Plastikkanister zusammengehalten zu werden: Der Wachbeauftragte am Kloster: Ein Blumenliebhaber in Lefkimi: Highlight 24: Gardenos Einer der schönsten Strände ist der von Gardenos (ja, es gibt so etliche davon auf Korfu ;-) ): Wir übernachten hier mit wunderbarem Meerblick, aber vor allem begeistert der feine, weiche Sand und das klare Wasser. Die angrenzenden Klippen bilden eine tolle Kulisse und auf 1,5 km Länge findet jeder sein privates Plätzchen: Im Hinterland entdecken wir eine kleine Kumquat-Plantage. Ursprünglich brachten die Engländer die kleine Zitrusfrucht aus China nach Korfu. Inzwischen hat sie sich zu einer Inselspezialität gemausert, meist kandiert oder als Likör. Frisch wird die Frucht mit Schale gegessen und schmeckt süß, sauer und bitter zugleich. Natürlich sind auch die Olivenbäume allgegenwärtig. Die Venezianer hatten vor rund 500 Jahren eine Anbauprämie gezahlt, damit in Venedig nicht die Lichter ausgehen. Aber wir treffen auch hier auf besonders alte Exemplare, die sicherlich über 1000 Jahre auf der runzligen Borke haben: Highlight 25: Kap Asprokavos Der südlichste Punkt Korfus: Das Kap Asprokavos. Senkrecht geht es hier hinab, die Aussicht ist berauschend, ein würdiger Abschluss! Die alte Klosterruine lockt zur Erkundung: Unterhalb des Kaps liegt ein toller Sandstrand, der auf Grund seiner Unzugänglichkeit sicherlich kaum überlaufen ist. Wir sehen jedenfalls keine Menschenseele hier: Der Blick zurück aufs Kap: Dahinter sieht man das griechische Festland und unser nächstes Ziel, die kleine Insel Paxos... Highlight 26: Insel Paxos Wer auf Paxos Urlauben will, muss so wie wir mit der Fähre kommen, einen Flughafen gibt es nicht. Allerdings weichen bereits etliche der alten Olivenhaine großen Luxusvillen. Doch den Neubauten zum Trotz ist die kleine Nachbarinsel im Süden immernoch eine Perle. Wir legen im Hafen des Hauptortes Gaios an: Der lebendige Ort ist mit seinen alten Gebäuden, wie dieser kleinen Kapelle hier, wirklich schön: Wie auf Korfu ist auch hier die Westküste steil und wild zerklüftet: Der Höhepunkt ist dieser gewaltige, begehbare Felsbogen: Und immer wieder haben wir Ausblicke auf tolle Traumbuchten: Highlight 27: Vikos-Schlucht Die "Arbeit" ist getan und wir beschließen noch, den Norden Griechenlands zu erkunden. Genau genommen das Pindos-Gebirge und die Vikos-Schlucht. Ein tolles Wandergebiet. Es grünt und blüht, überall plätschern Bäche und Flüsse über die faszinierende Brücken gespannt sind: Besonders beeindruckend Kokkorosbrücke: Oder die Plakiadasbrücke mit ihren drei Bögen: Die Vikos-Schlucht geizt nicht mit Superlativen: Sie gilt im Verhältnis zu Tiefe und Breite als die tiefste Schlucht der Welt. Eine Kurzwanderung führt zum Beloi-Aussichtspunkt: Ich hänge noch eine Wanderung in die Berge an und bin begeistert von der Blütenpracht: Über die Schlucht hinweg schweift mein Blick zum 2413 Meter hoch gelegenen Astraka. Da ich auf dem Gipfel kaum noch Schnee ausmache, bekomme ich Ideen für meine nächste Tour: Beim Abstieg komme ich an einer Orchideen-Wiese vorbei: Und gehe die "Stufen von Vradetou" hinab, für das kleine Dorf über viele Jahrhunderte die einzige Verbindung zur Außenwelt: Mit etwas Abstand gewinnt man einen schönen Überblick über die diese kühne Konstruktion entlang des Berghanges: Die Vikos-Schlucht an ihrem Nordende: Highlight 28: Voidomatis-Fluss Einer der wohl schönsten Flüsse der Gegend ist der Voidomatis, den man auf gar keinen Fall verpassen sollte. Natürlich gibt es auch hier eine schöne Brücke. Wir wandern direkt am Ufer entlang und staunen über die alten Platanen, die hohl sind, dass man sich entweder in sie hinstellen oder einfach hindurchlaufen kann: Vom alten Kloster hoch über dem Fluss ist nur noch die alte Kapelle erhalten. Um hineinzugelangen muss ich mich ganz schön klein machen, aber die tollen Fresken sind wirklich lohnend: So kann man es auch machen: die knapp 5 km stromaufwärts wandern und zurück mit einer netten Rafting-Tour: Wir sind aber auch auf dem Rückweg immernoch begeistert vom Wasser und den Baumriesen und halten nach Forellen Ausschau: Highlight 29: Astraka Als "Basislager" für die Astraka-Besteigung wählen wir den Parkplatz unterhalb des Bergdörfchens Mikro Papingo. Die Felsen im Hintergrund werden die Perpingo-Türme genannt: Das Wetter zeigt sich mit vielen Gewittern, sodass eine Bergtour noch nicht ratsam erscheint. Das macht aber nichts, da es hier auch so andere lohnende Ausflüge gibt. Wunderschön ist der Ort selbst mit seinen mit Steinplatten gedeckten Häusern. Im Zentrum auf einer Anhöhe steht die Dorfkirche: Eine Eidechse behält uns im Blick: Schön ist auch der kurze Abstecher in die kleine Schlucht, die die Einheimischen im Sommer zu einem kleinen Schwimmbad aufstauen: Schließlich passt das Wetter und ich steige auf. Schon bald bin ich oberhalb der Papingo-Türme: Doch ich bin nicht alleine, oben am Gipfel ist bereits eine Gämse: Fast geschafft, unten links liegt die Astraka-Berghütte, wo mein Mittagessen wartet: Ich treffe wieder auf eine (die?) Gämse. Ihre Geschwindigkeit ist erstaunlich: Für meinen Aufstieg am Berg brauche ich 2 Stunden, während das Tier die Strecke locker unter 2 Minuten sprintet: Ich lasse mir mit dem Abstieg etwas mehr Zeit, denn die Berglandschaft hier oben ist einfach nur atemberaubend: Es geht wieder bergauf. Die Nordseite des Astraka ist steil und schroff: Oben auf dem Pass erreiche ich die Astraka-Hütte und es gibt Spaghetti! :-) Einfach schön der Astraka und ich nehme Abschied. Ursprünglich wollte ich auf der Hütte übernachten. Da sie aber leider schon ausgebucht war, ist meine heute Tour mit 23 km und rund 2000 Hm recht üppig ausgefallen. Ich hatte also genug Auslauf und falle zufrieden ins Womobett :-) Highlight 30: Xephoto Eigentlich wollten wir noch weitere Gipfel des Pindos-Gebirge besteigen, aber es rumpelt immer heftiger in den Bergen. Besser als auf dem Astraka kann es ohnehin nicht mehr werden und so beschließen wir auf etwas niedrigere Berge im Westen auszuweichen. Wir fahren mitten im Nirgendwo hoch zu einer Kapelle und sind begeistert vom Ausblick und der Einsamkeit. Sogleich erkunden wir die schöne Gegend: Dieses interessante Tier gehört zu den Schmetterlingshaften, ist aber kein Schmetterling, sondern entstammt der Familie der Ameisenjungfern und ernährt sich räuberisch von anderen Insekten: Wir erleben eine schöne farbenprächtige Abendstimmung: Wir erreichen die Berge von Xephoto und morgens treibt der Wind Wolken über den Bergrücken: Wir entdecken eine Pferdeherde: Die Tiere genießen ihre Freiheit ganz ohne Menschen und Zäune: Ach, und wieder können wir uns über diese Blütenpracht freuen: Und steigen ab zum Womo... Und wieder übernachten wir einsam hoch oben bei einem Kloster. Auf unserem Spaziergang überraschen wir eine Wildschweinfamilie. Schwein gehabt, mehr Glück geht nicht :-) Fazit Erst einmal möchte ich mich für Eure Geduld bedanken, viele Highlights, viele Bilder, aber an jedem hängen so viele wunderschöne Erinnerungen, dass mir die Auswahl mal wieder schwer gefallen ist. Auch diesmal hat uns unsere Reise nach Griechenland wieder begeistert. Dazu beigetragen haben vor allem acuh die unglaublich freundlichen und herzlichen Menschen, wie es sie wohl kein zweites Mal gibt. Überall sind wir teils wortwörtlich mit offenen Armen empfangen worden. Das sind berührende und unvergessliche Momente. Und dann das Land selbst, Ihr könnt es vermutlich auf den Bildern erahnen, ist wunderschön. Tiere und Blumen haben uns immer wieder verzaubert. Korfu wird ja die grüne Insel genannt, aber so grün und üppig hätte ich Griechenland nie erwartet. Seid Ihr auch so überrascht? Der Norden hat uns jedenfalls ein ganz anderes Griechenland gezeigt, wie wir es bisher kannten. Und Korfu selbst ist fürs Wohnmobilreisen, wie wir es mögen, ideal. Ja, die Straßen sind schmal und nicht immer im besten Zustand, aber richtige Probleme haben wir nie bekommen. Hier möchte ich aber auch nicht die nächtlichen Marderbesuche unerwähnt lassen, die fast jede Nacht, teils auch öfters, geräuschvoll im Motorraum herumgestiegen sind. Da ich zu Hause schon mal einen Marderschaden hatte, haben mich die Besuche nicht kalt gelassen. Ganz im Gegensatz zu den Besuchern selbst, die teils nur widerwillig den Motor verlassen haben. Aber zu ihrer Ehrenrettung muss man sagen, dass sich alle sehr manierlich verhalten haben und nichts beschädigt wurde :-) Und was auf dem Festland schon lange nicht mehr möglich ist, so konnten wir auf Korfu überall frei stehen. In den zwei Monaten haben wir insgesamt gerade mal zwei Hände voll andere Wohnmobile gesehen. Die Fährüberfahrt scheint doch für viele Camper ein Hindernis darzustellen und deshalb kann man das schöne Korfu noch als Geheimtipp bezeichnen. Also wir waren von Korfu und dem Norden Griechenlands vollauf begeistert! So, soeben habe ich die Nachricht erhalten, dass der Bericht nun frei geschaltet wurde und ich bin gespannt auf Eure Kommentare! Traumhaft schöne Bilder Schöner Reisebericht, wie immer: Wunderschöne Bilder!!! Vielen Dank für deine Mühe, es gibt natürlich auch ein + :) . wie immer: einfach geil :!: allesbleibtgut hartmut Guten Morgen, was für eine herrliche Reise...und was für ein Glück, dass ich daran teilhaben darf. Es war ein Vergnügen die vielen wunderschönen Fotos anzusehen und Deine Texte zu lesen. Danke für Deine Arbeit und Zeit die du da reingesteckt hast. Ich lasse direkt ein + hier. Und schön, dass wir auch Bereiche, die es nicht in den Reiseführer schaffen sehen konnten. Du hast meine Neugierde geweckt. Schöne Ostern Euch. Viele Grüße Fritzi Grandios. Vieles werde ich mir in den nächtsen Jahren anschauen. Vielen Dank, tolle Bilder, schöne Beschreibung...Perfekt! Danke Ich danke Euch vielmals für Eure lieben Kommentare!!! :dankeschoen: Du hast es mal wieder geschafft: Ich bin total begeistert und plane schon die Reise nach Korfu. Das hört sich (bis auf die Schlangen...) alles voll nach unserem Beuteschema an. Vielen Dank für die großartigen Bilder und deine Mühe. Wir wissen das immer sehr zu schätzen! Liebe Grüße Micha Hallo Torsten, schöner Reisebericht und tolle Bilder - wirklich faszinierende Aufnahmen. Waren letztes Jahr schon Peloponnes und haben dieses Jahr die Fährtickets für die Rückfahrt schon wieder auf dem Schreibtisch liegen. Dank deines Reiseberichts bringst du unsere ganze Griechenland-Planung für dieses Jahr durcheinander :( :ja: Super :razz: Hallo Torsten. Schönen Dank fürs mitnehmen und die herlichen Bilder. Viele der Wanderwege sind ja nicht begehbar für mich und meine Partnerin. Aber Korfu steht auch auf unserer Agenda. Wir kennen 75% dr griechischen Inselwelt. Aber die Ecke, da waren wir noch nie. Wir freuen uns aber über den Bericht. Herzlichen Dank. Franz Es freut mich, wenn ich Euch auf Korfu und den Norden Griechenlands neugierig machen konnte!
Und Du warst es, der uns mit Deinem tollen Bericht letzten Herbst für drei Wochen in die Uckermark geführt hast. Es war superschön, vielen Dank!
Ach, das ist ja schön zu hören. In die Uckermark könnte ich auch sofort wieder reisen! Noch eine Frage: Bisher haben wir ja ebenfalls den Eura 570. Mit dem seid ihr auf Korfu ja offensichtlich gut zurechtgekommen. Ab dem Sommer werden wir aber einen Alpa 6820 fahren. Der ist 7,33 m lang und 3,25 m hoch. Würdest du das längere und höhere Fahrzeug schon als schwierig auf der Insel empfinden? Bei meiner Recherche stoße ich immer wieder auf die Aussage "Eher etwas für Kastenwagen oder 4x4." Siehst du das auch so? Liebe Grüße Micha |
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