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singlefreiheit am 26 Mai 2011 21:38:31

Stefan1965 hat geschrieben:Oder kennt jemand ein Bauteil, welches bei einem "Unterdrucksignal" ein
elektrisches Signal sendet, welches man auswerten kann?


Hallo,
wenn der Motor läuft - und nur dann - ist am ON/OFF-Schalter der abgebildete Spannungsverlauf vorhanden. Die Spannungsspitzen liegen bei ungefähr -200V.
Das ist die Spannung der Primärwicklung der Zündspule.
Das Fehlen dieser Spannungsimpulse liesse sich doch mit ein wenig Elektronik wunderbar zur Unterbrechung der Gaszufuhr verwenden - ähnlich wie bei einem Absorber-Kühlschrank. Da wird die Gaszufuhr ja auch unterbrochen, wenn das Flämmlein ausgeht.
Das Oszillogramm ist beim einmaligen Ziehen am Startseil entstanden.

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hartmut am 27 Mai 2011 08:21:16

hm irgendwie haben wir das noch nicht kapiert
Ich habe mal das Patent der Firma Lehr rausgekramt was sich genau auf den Gasmotor kapriziert
Ist nicht schwer zu finden:
Google
Portable Gas Powered Internal Combustion Engine Arrangement
und dann kommt freepatents blabla
Darin patentiert er so ziemlich alles auch Generator mit Gasmotor und Gascontainer
Die Sache dabei ist er patentiert dass die Gasflasche vom Motor geheizt wird damit das Gas nicht beim ausströmen vereist
Der Druckregler ist auch hier nix besonderes allerdings steht in dem Patent der Ausgangsdruck wäre 0,267 bis 0,365 PSI "der nutzbare Bereich für Gasmotoren.
0,3 PSI sind aber wieder 20mbar
Ich gebe zu ich bin verwirrt
Muss mal was über Gasmotoren suchen wie machen die das in den LPG Autos??

Gast am 27 Mai 2011 08:54:55

hartmut hat geschrieben:998S und 848 evo

Der Anlasser Relais Kabel und die Zahnrädchen sind mal eben 3,5kG gewogen, in Carbon sind das schon ein paar Euro..

Hartmut


:kuller: der war gut! Musste zweimal lesen um zu kapieren...
Ja, stimmt! Wir bauen solche Teile und die sind "sauteuer" ...
Aber die LiFePo auch!

Beste
S. R.

Anzeige vom Forum


hartmut am 27 Mai 2011 14:01:56

Also das mit dem Gasregler geht mir auf die Nerven.

Ich hab das Ding ausgebaut
Man kann einfach durchblasen fast kein Widerstand also da schaltet mal gar nichts ab.
Dann hab ich noch mal recherchiert
Technische Daten gabe es hier
--> Link

Demnach hätte der einen Einlassdruck 60 - 240 PSI und einen Auslassdruck von 101 PSI also ca 6bar
Einen Energiedurchfluss von 100.000 BTU/h das sind 30kW/h
Das hört sich alles ziemlich schwachsinnig an, oder ich kapiere es nicht.
6 bar das hat die Kartusche wenn sie voll ist also ich kapiers nicht es sei den die schrottigen China Daten sind einfach falsch allein schon die Angabe 101 PSI deutet darauf hin
Ich werd jetzt mal versuchen das mit einem Druckmesser herauszufinden.
Gas
Hartmut

hartmut am 27 Mai 2011 14:11:11

Stefan Dein "Labor" ist ja umwerfend.
Du willst die Gaszufuhr abschalten wenn der Motor nicht läuft?
Sicherheit für Motor geht aus und Gas ist nicht abgeschaltet?
Wie gesagt ich glaube nicht das der komische Regler irgend was abschaltet.
Aber es wäre gut wenn Du das noch mal prüfst
Druckregler am Motor abschrauben Gas anschliessen und ich behaupte es strömt.
Ich kann mir höchstens vorstelllen das in dem Vergaserähnlichendings noch ein Druckschalter ist das zerleg ich jetzt auch mal.

Mit den Zündimpulsen das würde sicher gehen zählen und wenn zu lange keiner kommt abschalten.

Hartmut

singlefreiheit am 27 Mai 2011 14:26:16

hartmut hat geschrieben:Stefan Dein "Labor" ist ja umwerfend.


Nein, ich heisse nicht Stefan :D
Mein Generator läuft mit Benzin und das lasse ich auch so, weil ich keine Gasanlage im WoMo habe, nur einen popeligen Kartuschengaskocher. Aber selbst der schaltet die Gaszufuhr ab, wenn die Flamme ausgeht.
Geheizt wird bei mir mit einer Dieselheizung und der Kühlschrank ist ein 12V-Kompressor.
Die "Motor-läuft-Erkennung" über die ON/OFF-Schalteranschlüsse war nur so eine Idee, wie ihr das realisieren könntet.
Das ist bestimmt einfacher wie eine Gasabschaltung über einen Unterdrucksensor.

Robinson43 am 27 Mai 2011 15:45:55

Ich habe ja bei mir auch eine Gasabschaltung vorgesehen, mit einem ganz normalen Truma Gasfernschalter, der läßt sich schalten:

- 1. von Hand, auch zum ausmachen, ohne den Deckel zum Generator zu öffnen,
- 2. über einen am Generator angebrachten Temperaturschalter (siehe meine Bilder einige Seiten vorher) und
- 3. Wenn der Generator aus irgendwelchen Gründen keinen Strom liefert, z.B. Kupplung locker usw.

LG Peter

felix52 am 27 Mai 2011 17:37:29

Ich verfolge dieses Thema von Beginn an sehr aufmerksam. Dazu beitragen kann ich nichts, da mir einfach die Kenntnisse fehlen. Ich wünsche Thomas und allen Probanden hier nicht uneigennützig den finalen Erfolg :) .
Stelle mir halt nur vor, was das für "Honda, Kipor usw." für Auswirkungen hätte:
Ein bivalenter, kleiner, leichter und geräuscharmer Moppel.... :wink:
Respektvolle

hartmut am 27 Mai 2011 18:01:28

Thomas
excuse moi
das Laborbild ist trotzdem Klasse

felix52
Auswirkungen? Gar keine, ich denke auch man sollte da nicht so euphorisch sein nur weil etwas geht heisst das noch nicht dass das ein grosser wirtschaflicher Erfolg wird.
Ganz einfach,keineStückzahlen und das wars dann
Ist mir aber egal weil ich gern bastel

Hartmut

felix52 am 27 Mai 2011 18:19:51

Moin Hartmut,
und wenn viele basteln und sich so interessiert austauschen, dass ja schon längst die erste interessierte Firma mit dabei ist, kanns wohl was werden... :)
Es wird zwar net die Weltrevolution werden, aber immerhin ein Nischenprodukt, dass andere verpennt haben. Angesichts der eigenen "Versorgungslücke" meines Freisteher-Wohnmobillebens trotz fett Solar und Akkus gerade im diesigen Winter wäre ich bereit, den kleinen Moppel vorkonfektioniert auch deutlich über dem Preisniveau eines Honda zu
erwerben.
:)
Ich kanns noch ohne aushalten, aber schööööö wärs doch

hartmut am 01 Jun 2011 10:00:49

So Gasmotor
erste Testergebnisse
habe den angebauten Regler wieder montiert und mit einem 30mbar and der Gasflasche angefangen.
1. es fliesst kein Gas der hat ein Stoppventil
2. wenn man die Leitung direkt am Motor aufschraubt strömt das Gas
dh der Gasstoppschalter ist im Motor (also dieser Vergaserähnlichne Konstruktion)
3. er läuft nicht

ok war ja schon vermutet dass das mit dem Druck nicht geht
also einstellbaren Regler (1 - 6 bar) an die Gasflasche und nochmal
er läuft und zwar sehr ordentlich
springt kalt und warm an ohne dass es einen choke oder sonstiges gibt das ist schon mal gut
bis 1 bar läuft er dann habe ich den Flaschenhahn mal langsam zugedreht und versucht so den Druck künstlich unter 1 bar zu bekommen
Bei 0,5 bar mit Manometerschätzeisen geht er aus.
Meine Vermutung:
Das Ding ist ja ein Hubkolbensaugmotor also braucht der erst mal keinen Gasdruck
Allerdings braucht er ein gewisses Gasvolumen um zu laufen und das könnte bei den 30 unde 50 mbar Reglern zu gering sein
Jetzt werde ich mal sehen ob es 50mbar Regler mit grösserem Durchfluss gibt
Dann könnte man noch den Regler auf dem Motor wegwerfen der macht bei den niedrigen Drücken sowieso keinen Sinn mehr und der Abschalter geht ja trotzdem
Leider muss das alles jetzt ein paar Tage warten wegen Verwandschaftsbesuchen...
Falls die 50mbar Lösung gar nicht geht scheint mir ein Festeinbau jedenfalls mit gültiger Gasprüfung nicht möglich
Oder kennt sich jemand aus ob eine 3bar Leitung im Womo erlaubt ist Abzweig for dem 50mbar Regler würde ja technisch gehen.
Schön ist das noch nicht
Gas
Hartmut

kollisson am 02 Jun 2011 00:17:45

Hallo Freunde und Mitbastler,

Ich habe lange nicht mehr ins Forum geschaut und bin daher
etwas spät mit meinem Beitrag.

Als ich aber eben lesen konnte :

----------------------------------------------------

@ Klaus : Ich nehme das Angebot an, unsere Diskrepanzen beizulegen und würde mich freuen über ein friedliches und kreatives Miteinander .

Jochen

-----------------------------------------------------


habe ich mich sehr gefreut und empfinde im nachhinein dass es mehr
Energie kostet sich aufzuregen.

Also Jochen ich wäre dabei und freue mich auf ein Miteinander.


Ich weiss jetzt nicht, wie weit ihr von 65366 Geisenheim entfernt seit.
Meine Frau wird auf der Veranstaltung Mitte Juni dort sein.
Vielleicht kannst du mit Klaus dort auftauchen und meine Frau kennenlernen.
Wenn ich es vorher weiss gibt es auch sofort den Wein zum mitnehmen.


Über ein positives Echo würde ich mich freuen.

Klaus

jozaiser am 02 Jun 2011 10:25:49

Hi Klaus, mitte Juni - Anfang Juli tuckern wir mit dem Wohnmobil durch Kanada ... da liegt Geisenheim leider nicht auf der Strecke ... aber vielleicht klappts ja einandermal.
Jochen

kollisson am 02 Jun 2011 14:25:32

Na dann viel Spass in Kanada.
Wir bleiben in Kontakt.

Klaus

singlefreiheit am 02 Jun 2011 14:42:36

Auch ich wünsche euch eine inspirierende Zeit in der Wildnis!
Vielleicht geht ja der Moppel-Man als Flugzeughandgepäck durch, beim EU10i gäbe es wohl Probleme ;-)

mafrige am 02 Jun 2011 16:54:20

Hallo,

als fleisiger Leser habe ich jetzt auch mal eine kleine Frage:
Wird der TM350-20 von tm oder ähnlicher, während des Betriebes heiß (wegen einer eventuellen Verlustleistung?) und müsste er gekühlt werden?

singlefreiheit am 02 Jun 2011 18:03:07

Hallo Gerhard,
ich betreibe den Generator allermeistens in Sternschaltung mit einem Abgabestrom von etwa 10A. Da wird der TM350 im Dauerbetrieb gerade mal handwarm.
In Dreieckschaltung und Vollgas liefert er ca 20A - das habe ich bisher nur zum schnellen Hochpäppeln der leeren Starterbatterie verwendet. Das schafft er in ca. 5 Minuten ohne zu überhitzen.
Für den Dauerbetrieb ist er mir da zu laut, ich würde ihn für eine dauerhafte Stromentnahme von 20A eine Nummer grösser bauen.

Robinson43 am 02 Jun 2011 21:03:42

Ich stehe im Lausitzer Seenland und habe den halben Tag am Womo gebastelt, wobei der Lötkolben über Transverter lief und das Ladegerät für die Batterien vom Schlauchboot. Am Nachmittag habe ich dann den Minimoppel im Doppelboden in meinem Einbaufach mit Abgas und Abwärme über Dach laufen lassen, um die Wohnraumbatterien wieder zu laden... Ich habe nur Sternschaltung, Ladestrom auf ca. 10 A eingestellt und laufenlassen, bis der Tank leer war. Keine Überhitzung, keine Geruchsbelästigung, Geräusche innen und außen vergleichbar mit der Druckwasserpumpe, absolut Stellplatztauglich - super!

LG Peter

hartmut am 07 Jun 2011 21:24:02

Also die Experimente 30 und 50mbar sind mit dem Gasmoppel mal fehlgeschlagen.
Die einfache Installation Gssflasche Druckminderer 30 mbar, also so wie die Wohnmobiltechnik ja nun mal ist geht für den Geneator so nicht.
Weiss hier irgendwer ob es zulässig ist eine 1 - 3 bar Gasleitung im Womo zu verlegen? Hexerei ist das ja nun auch nicht
So ganz aufgeben möchte ich die vollautomatische Gas Lösung noch nicht.


Hartmut
es gibt immer einen Weg in diesem Fall weiss ich nicht ob er legal ist

mafrige am 08 Jun 2011 08:35:26

singlefreiheit hat geschrieben:Hallo Gerhard,
ich betreibe den Generator allermeistens in Sternschaltung mit einem Abgabestrom von etwa 10A. Da wird der TM350 im Dauerbetrieb gerade mal handwarm.
In Dreieckschaltung und Vollgas liefert er ca 20A - das habe ich bisher nur zum schnellen Hochpäppeln der leeren Starterbatterie verwendet. Das schafft er in ca. 5 Minuten ohne zu überhitzen.
Für den Dauerbetrieb ist er mir da zu laut, ich würde ihn für eine dauerhafte Stromentnahme von 20A eine Nummer grösser bauen.

Danke Thomas, bin am überlegen, wie ich so einen mini-Moppel, bei uns ins Wohnmobil einbauen kann!

jozaiser am 08 Jun 2011 12:16:53

Hallo Hartmut,
wir haben ja unsere Lehr-Testmotoren nun auch bekommen. Die Ankopplung erfordert zwar eine anders modifizierte Kupplung und höhere Distanzen, geht aber sonst problemlos.
Ich habe dann den kompletten Druckminderer abmontiert und den Motor über einen einstellbaren Druckminderer (25 - 50mbar) angeschlossen. Nach einigem probieren lief der Motor, nahm aber bei 25mbar kein Gas an. Bei 40 - 50mbar konnte ich ihn bis Vollgas ausfahren, allerdings habe ich die Vermutung, dass an der Gemischregelung noch optimierungsbedarf herrscht. Wenn man den Kolben mit der Düsennadel ausbaut, stellt man fest (zumindest bei meinen Motoren), dass die Düsennadel sich leicht verdrehen lässt. Da sie ein Gewinde hat, kann sie sich leicht verstellen - das ist mir noch nicht klar ...
Von Lehr hab ich sehr merkwürdige aussagen bekommen, die ich nicht ganz glauben kann :
"The propane inlet pressure going into the regulator provided on the engines is full tank pressure- about 4 – 12 bar depending on temeperature and how full the tank is.
The regulator is a special one, it reduces the tank pressure down to 2.0 bar which is the pressure the carburetor needs.
The engine will consume about 250 grams per hour at full power. Our propane in the US is usually 95% propane, so be careful with air/fuel ratio if your LPG is less propane and more butane. "

Die behaupten also, am Vergaser kommen mit ihrem Druckminderer 2 Bar an - das erscheint mir etwas unüblich bzw. bedenklich ...
Vielleicht hat ja einer eine Idee, denn der Gas-Spezialist bin ich auch nicht.

Jochen

hartmut am 08 Jun 2011 15:48:51

Das glaub ich schon wie gesagt ich habe ja mit einem Druckminderer bis 1 bar runter experimentiert (mit dem Originalding dran)
Da ging er so bei 1 bar aus.
Mit 30mbar gings bei mir nicht
50mbar hab ich nicht ist aber interessant dass das läuft.
Mit 30mbar hat er wenn man etwas gewartet hat 2 3 Umdrehungen gemacht womit ich mehr auf das nötige Volumen geschlossen hat
Wie bei Dir dass er nur kein Gas annimt konnte ich nicht hin bekommen.
Ich werd mal das Vergaserdings zerlegen um mir das mal anzusehen wie die die Gemischregulierung machen.
Wen Du den originalen Regler dran lässt sollte das mit den Angaben genau so funktionieren weil der ja dann voll auf Durchzug steht
Bin mir auch noch nicht klar wie das wirklich funktionieren soll

Hartmut

jozaiser am 08 Jun 2011 15:52:51

wie gesagt - ich hab den Original-Druckminderer komplett abgebaut und speise von meinem Druckminderer (der an einer 5Kg-Flasche hängt) dann direkt mit 25 - 50 mbar in den Vergaser.

Jochen

Robinson43 am 08 Jun 2011 16:18:46

jozaiser hat geschrieben:wie gesagt - ich hab den Original-Druckminderer komplett abgebaut und speise von meinem Druckminderer (der an einer 5Kg-Flasche hängt) dann direkt mit 25 - 50 mbar in den Vergaser.

Jochen


30 mBar wäre ja dann interessant, dann könnte es an der Gassteckdose gehen...

LG Peter

hartmut am 08 Jun 2011 17:48:07

Ja das ist das Ziel
Ich zerleg jetzt den Vergaserdingsbums und schau mir das mal an...

Stefan1965 am 08 Jun 2011 18:26:51

Hallo zusammen,

die konische Düsennadel sitzt in der Düse.
Mit Anheben des Schiebers (Gas geben) wird die Düse entsprechend
aus der Düse gehoben und es bildet sich ein Ringspalt, durch den das
Gas strömt. Wenn man die Düsennadel gegen den Uhrzeigersinn ver-
stellt, wird der Ringspalt gößer und es strömt mehr Gas (das Gemisch
wird fetter).

Mein Plan A war es ursprünglich auch den Moppel an der Gassteckdose
(50mbar) zu betreiben. Aber dazu müßte man mindestens den Original-
druckminderer abmontieren. Davon habe ich aber die Finger gelassen,
weil derjenige, der so ein Gasgerät in Umlauf bringt, haftbar gemacht
werden kann, wenn einem die Klamotten um die Ohren fliegen.
Also habe ich Plan B gemacht und das Teil so in Betrieb genommen,
wie ich es vom Hersteller bekommen habe.

Sicherlich wäre es komfortabler an der Gassteckdose. Aber so bin ich
auf der sicheren Seite.

Weiterhin viel Erfolg.


Stefan

Stefan1965 am 08 Jun 2011 18:57:34

Hallo zusammen,

die konische Düsennadel sitzt in der Düse.
Mit Anheben des Schiebers (Gas geben) wird die Düse entsprechend
aus der Düse gehoben und es bildet sich ein Ringspalt, durch den das
Gas strömt. Wenn man die Düsennadel gegen den Uhrzeigersinn ver-
stellt, wird der Ringspalt gößer und es strömt mehr Gas (das Gemisch
wird fetter).

Mein Plan A war es ursprünglich auch den Moppel an der Gassteckdose
(50mbar) zu betreiben. Aber dazu müßte man mindestens den Original-
druckminderer abmontieren. Davon habe ich aber die Finger gelassen,
weil derjenige, der so ein Gasgerät in Umlauf bringt, haftbar gemacht
werden kann, wenn einem die Klamotten um die Ohren fliegen.
Also habe ich Plan B gemacht und das Teil so in Betrieb genommen,
wie ich es vom Hersteller bekommen habe.

Sicherlich wäre es komfortabler an der Gassteckdose. Aber so bin ich
auf der sicheren Seite.

Weiterhin viel Erfolg.


Stefan

hartmut am 09 Jun 2011 10:55:58

So zerlegt ist das ganze jetzt
Verstanden aber nicht....

Das Vergaserdingsbums (Vergaser ist es ja nicht ist ja schon Gas was da reinkommt sieht aber aus wie ein Vergaser darum heisst das jetzt Vergaserdingsbums) beinhaltet wie von Stefan beschrieben einen Gasschieber mit einer konischen Düsennadel dran welche in eine Düse, die Nadeldüse, eintaucht.
Der Gasschieber selber öffnet die Luftzufuhr die Düsennadel die Gaszufuhr.
So weit so gut. Die Verstellung der Düsennadel wurde von Stefan ja auch schon beschrieben reindrehen und die Düsennadel steckt tiefer in der Nadeldüse also magerers Gemisch und umgekehrt
Hier kommt das erste Problem vom Joachim auch schon beschrieben.
Das Düsennadelgewinde sitzt so locker dass man die Düsennadel ganz leicht mit den Fingern drehen (also das Gemisch verstellen) kann
Für einen vibrierenden Motor ist das keine gute Idee das wird sich irgendwie verstellen. Es stand auch irgendwo so um die Mittelstellung.
Das kann schon mal meiner Meinung nach nicht lange und zuverlässig funktionieren.
Wahrscheinlich muss ich das Gewinde so beschädigen dass es klemmt oder wenn die richtige Einstellung gefunden ist kleben.

Interessanter ist noch die ganze Unterdruck Gasabsperrung.
Das wird jetzt ein bisschen kompliziert zu erklären. (Insbesondere weil ich es nicht verstanden habe :x ) Ich versuchs mal:
Also das Gas strömt über ein Ventil in eine Kammer. Diese Kammer ist nach aussen mit einer Membran abgedichtet welche mit einer Feder von aussen belastet ist. Diese Feder öffnet das Ventil. Im Ruhezustand ist dieses Ventil also offen.
Von hier aus strömt das Gas über ein weiteres Ventil in die nächste Kammer. Auch diese ist mit einer Membran nach aussen abgedichtet.
Dieses Ventil wird mit einer Feder zugedrückt und kann mittels Unterdruck in der Kammer über die Membran geöffnet werden.
Diese Kammer ist nun über die Nadeldüse mit dem Ansaugtrakt verbunden.
Wenn am Starter gezogen wird entsteht Unterdruck das Ventil wird geöffnet das Gas kann durch die 2 Kammern in den Ansaugtrakt strömen.

Was mich wundert.
Normalerweise wenn man an Motoren mit Vergasern eine Unterdrucksteuerung (für was auch immer) hat macht man den Unterdruck nicht durch die Nadeldüse sondern durch eine extra Bohrung zwischen Gasschieber und Motor.
Bei dieser Konstruktion geht das nicht weil auf der Seite wo der Unterdruck an der Membran ist ja auch das Gas drinnen ist.
Merkwürdig, wie geht das es muss durch den Ringspalt Düsennadel Nadeldüse Unterdruck in die Kammer gesaugt werden damit das Gasventil öffnet. Gleichzeitig muss dann aber das Gas durch das Ventil und die Kammer und durch den Ringspalt damit der Motor läuft.
Das sollte eigentlich doch den Unterdruck ausgleichen und das Ventil schliessen. Muss gestehen ich verstehe nicht wie das wirklich gehen soll.
Es kann nur sein das trotz Gas einströmen immer noch genügend Unterdruck in der Kammer bleibt damit das Ventil offen bleibt sonst würde das verdammte Ding ja nicht laufen.
Komplett verwirrt hat mich die andere Kammer die davor geschaltet ist und ein Ventil hat was normal offen ist.
Dieses Ventil kann man nur schliessen wenn Überdruck in der Kammer ist weil dann die Membran gegen die Feder angehoben wird und das Ventil zu zieht.
Einzig mir erklärliche Möglichkeit ist das dieses nochmal ein Druckminderer ist (eher ein Druckabschalter es macht ja nur zu und regelt nicht) welcher das Vergaserdingsbums einfach vor zu hohem Druck schützt (absperrt)

Kennt jemand solche Konstruktionen??

Joachim damit könnte das mit den 1-2 bar schon stimmen wenn der Motor sich selber durch absperren schützt.
Das heisst aber noch nicht dass er nicht auch mit weniger Druck läuft.

Daraufhin werde ich jetzt noch mal die 30mbar in Angriff nehmen.
Ich werde die Düsennadel sehr hoch drehen um ein fettes Gemisch zu bekommen vielleicht reichen ja dann die 30 mbar
Auch hier Versuch macht klug

Leicht verwirrte Gasgrüsse
Hartmut

Gast am 09 Jun 2011 11:34:23

Stefan1965 hat geschrieben:Hallo zusammen,

die konische Düsennadel sitzt in der Düse.
Mit Anheben des Schiebers (Gas geben) wird die Düse entsprechend
aus der Düse gehoben und es bildet sich ein Ringspalt, durch den das
Gas strömt. Wenn man die Düsennadel gegen den Uhrzeigersinn ver-
stellt, wird der Ringspalt gößer und es strömt mehr Gas (das Gemisch
wird fetter).

Mein Plan A war es ursprünglich auch den Moppel an der Gassteckdose
(50mbar) zu betreiben. Aber dazu müßte man mindestens den Original-
druckminderer abmontieren. Davon habe ich aber die Finger gelassen,
weil derjenige, der so ein Gasgerät in Umlauf bringt, haftbar gemacht
werden kann, wenn einem die Klamotten um die Ohren fliegen.
Also habe ich Plan B gemacht und das Teil so in Betrieb genommen,
wie ich es vom Hersteller bekommen habe.

Sicherlich wäre es komfortabler an der Gassteckdose. Aber so bin ich
auf der sicheren Seite.

Weiterhin viel Erfolg.


Stefan


Hallo Stefan,

die Funktion eines Bezinvergasers ist natürlich nicht für Gaszufuhr ausgelegt, sondern für flüssigen Brennstoff. Die Düsennadel "regelt" also - wie richtig gesagt- die Benzinzufuhr. Im Mischrohr wird etwas Luft beigemengt und dann in den Ansaugtrakt gesogen. Das ist die eigentliche "Vergaserfunktion". Das Ganze jetzt natürlich mit Propan-Butan - welches ja schon gasförmig anliegt - zu betreiben, ist eine Herausforderung. Eigentlich müsste ja die "Mischfunktion" am Vergaser stillgelegt und "nur" ein Regelventil für die Gaszufuhr angebracht werden, dass die die Beimengung über den Motorunterdruck/Drosselklappenstellung steuert/regelt. Das ist sicher nicht soo einfach, wie es sich anhört. Die 30-50mbar wären da völlig ausreichend. Problem ist, das geeignete Regelventil für die Gaszufuhr zu (er)finden. Eine sofortige Abschaltung bei Motorstillstand ist kein eigentliches Problem( viele Vergaser haben elektr. Abschaltventile). Man müsste (s)ich mit den Flüssiggasanlagen der KFz befassen.
Ich hätte schon Lust mich damit auseinanderzusetzen, leider reicht meine Zeit jetzt schon nicht mehr..

Viel Spaß und Erfolg beim Basteln!

Beste
S.R.

hartmut am 09 Jun 2011 14:35:31

Na ja das ist ja schon richtig aber das Lehr System funktioniert ja erst mal
Ich finde die Regelung auch interessant aber zumindest ist sie relativ einfach.
Das ist ja auch mal ein Vorteil.
Bei den Autos ist das alles natürlich viel aufwändiger gemacht.
Motorrollerumrüstungen haben aber auch nur einen Verdampfer und dann den sogenannten Mixer
Da ist auch nix mit Regelung jedenfalls was ich so bisher gefunden habe.
Auf jeden Fall scheint das System Lehr einzigartig zu sein

Hartmut

kareddig am 09 Jun 2011 21:00:52

Hallo,
klingt ähnlich wie ein Lungenautomat für Pressluft. 200 Bar Flaschendruck werden auf ca. 7 Bar Druck über eine Erste Stufe reduziert.
Diese werden in der zweiten Stufe über Membrane zw. zwei Kammern und Kipphebelmechanismus auf Umgebungsdruck reduziert.
Der Umgebungsdruck ist in diesem Fall der Bedarf des Motors.

Hoffe ich liege nicht völlig falsch.
Schöne

Nobbe le fou

hartmut am 11 Jun 2011 13:15:20

Ja so ungefähr
Die Campingasflaschen haben aber eher 8 bar als 200...
Der Rest nun ja
mit 30mbar und ganz hochgesetzter Düsennadel gehts auch nicht
mal macht er ein paar Umdrehungen um dann wieder auszugehen
Wenn ich mir jetzt einen 50mbar Regler zulege laut Jochen läuft das ja dann.
Kann ich dann folgendes machen:

Flasche 50mbar Regler, Abzweig für 50mbar Gassteckdose für Gasmoppel, Regler 50 auf 30mbar an normalen Wohnmobilanschluss.
Kennt sich da jemand mit den Vorschriften aus??

Hartmut
Gasspezialist :x

hveitenhansl am 11 Jun 2011 19:09:39

Ich verfolge die Artikel zu diesem Thema nun schon seit Monaten.
Und im vergangenen Winter hat es mich gepackt und ich habe mir einen brandneuen 35ccm Hondamotor gekauft.
Allerdings habe ich einen etwas anderen Weg eingeschlagen.
Da ich noch eine gute gebrauchte Golf Lichtmaschine in der Garage hatte, nahm ich mir vor diese an den Motor zu schrauben.
Hat auch den Vorteil das ein Spannungsregler bereits vorhanden ist.
Da die Lichtmaschine normal 45A Leistung hat habe ich den Feldstrom mit 2 Widerständen begrenzt. Mit einem Schalter kann ich nun die Leistung begrenzen Min/Mid/Max.
Habe aber auch einige super Anregungen aus dem Forum genutzt.
Zum Beispiel den genialen Gashebel.
Habe auch ein Volt und Amperemeter eingebaut.
Den tollen Power Analyzer von Turnigy hab ich leider zu spät im Forum entdeckt. Ansonsten hätte ich den genommen.
Der Generator war schon etwa 3 Stunden im Einsatz und funktioniert super.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die vielen interessanten Beiträge hier im Forum. Auf manches wäre ich von selbst nicht gekommen.
Anbei noch ein paar Bilder von meinem Generator. Bin ganz stolz darauf.


Horst

pieterv am 11 Jun 2011 22:59:06

Sieht gut aus!

Wieviel unterschiedt macht der Auspuf?

Pieter

Gast am 12 Jun 2011 10:04:11

@hveitenhansl Horst,

wirklich toll gemacht. Die Abgasführung finde ich auch optimal.
Hast du den Auspuff aus "Lochrohr" ohne Labyrinth aufgebaut und mit "Steinwolle" o.ä. gestopft? (das verwendete Dämmmaterial und die Dichte machen beim Absortionsdämpfer große Unterschiede). Wir verwenden hauptsächl. die Dämmwolle von silent sport. Nicht wirklich billig, aber effizient. Ein Vorschalldämpfer im vorderen Bereich würde vielleicht noch zus. was bringen. Müsste man mal probieren ...
uuups ! Sorry !Nun ist der Schulmeister in mir wieder durchgegangen :oops:

Beste S.R.

singlefreiheit am 12 Jun 2011 13:21:53

hveitenhansl hat geschrieben:Bin ganz stolz darauf.


...das kannste auch sein!
Mich würde mal interessieren, wieviel Strom du aus deinem Werk rausziehen kannst.

hveitenhansl am 12 Jun 2011 19:49:52

Der Schalldämpfer ist in 3 Kammern mit gelochten Rohren aufgeteilt. In die letzte Kammer habe ich Steinwolle aus dem Baumarkt reingestopft.
Ich finde allerdings das die mechanischen Geräusche des Motors die Auspuffgeräusche fast übersteigen. Aber vielleicht täusche ich mich da ja auch.

@ singlefreiheit.
Im Schnitt lädt er so 11 bis 12 Ampere. Allerdings hab ich die maximale Leistung bei Vollgas noch nicht getestet. Ich denke aber 20A werde ich wohl nicht schaffen. Da ist der Wirkungsgrad der Lichtmaschine wohl zu schlecht.


Horst

singlefreiheit am 13 Jun 2011 00:47:02

Gute Ideen zur Lösung unserer Energieprobleme gibt es eine ganze Menge.

1. Warum wird die Lichtmaschine von der Kurbelwelle angetrieben und klaut damit Motorleistung?
Man könnte sie auch über einen kleinen Stirlingmotor, der seine Energie aus den heissen Abgasen bezieht, antreiben.
2. Warum baut man auf Autodächer keine Solarpanels, um die Lichtmaschine zu entlasten?
Das würde den Spritverbrauch um ein paar Prozent senken.

3. Warum haben Kühlschränke keinen Kältespeicher, damit sie nur mit Nachtstrom betrieben werden können?
4. Warum ersetzt man die Glühlampen in den Verkehrsampeln nicht durch LEDs? Bei batteriebetriebenen Baustellenampeln funktioniert das auch.
Damit könnte man 3 Kernkraftwerke ohne Komforteinbussen ersatzlos vom Netz nehmen.
Stattdessen versucht man uns zu erklären, dass der Strom teurer wird, wenn wir auf Kernkraft verzichten.

Schade, dass wir eine Mineralöl- und eine Energielobby haben.
So müssen wir weiter mehr schuften und bezahlen und die Umwelt mehr versauen als nötig ist.

Das waren jetzt mal 4 Ideen, es gibt aber noch viiiiel mehr.

Das war jetzt Off-Topic, musste aber mal gesagt werden!

Gast am 13 Jun 2011 10:40:54

singlefreiheit hat geschrieben:4. Warum ersetzt man die Glühlampen in den Verkehrsampeln nicht durch LEDs? Bei batteriebetriebenen Baustellenampeln funktioniert das auch.
Damit könnte man 3 Kernkraftwerke ohne Komforteinbussen ersatzlos vom Netz nehmen.

mal schnell nachgerechnet:
3 KKW sind rund 3 GW, eine Ampel rund 100W,
macht demnach 30 Mio Ampeln in Deutschland ????

grüße klaus

singlefreiheit am 13 Jun 2011 11:21:20

Hallo Klaus,
das Einsparpotential bezog sich nicht nur auf die Glühbirnen-Ampeln, sondern auch auf die 40 Millionen kältespeicherlosen Kühlschränke in unserem Lande.
Zusammen mit einer LED-Strassenbeleuchtung könnten wir doch hinkommen, oder?

Gast am 13 Jun 2011 11:40:07

Hallo Thomas,

dann passt's

volkswirtschaftlich gesehen sind allerdings 3 KKW billiger als 40 Mio neue Kühlschränke, potentielle "Folgekosten" ausgeschlossen :time:

grüße klaus

singlefreiheit am 13 Jun 2011 12:00:55

Hallo Klaus,
als Kältespeicher reichen in einem Kühlschrank 10 Liter Wasser aus -> kostet praktisch nix.
Mit überschüssigem Nachtstrom könnte man aus diesen 10 Litern Wasser bei 0°C 10 kg Eis machen. Dazu sind 0.93kWh erforderlich.
Tagsüber, wenn der Strom knapp und teuer ist, wird das Eis im Kühlschrank wieder aufgetaut, gesteuert von einem kleinen Lüfter mit Thermostat im Kühlschrank.
So könnte man mit einem minimalen Tagesenergieverbrauch im Kühlschrank 7°C halten.
Kühlschränke müssen ja irgendwann mal ersetzt werden. Warum baut man die dann nicht so?
Müssen wir hier schon wieder zu Säge, Bohrmaschine und Lötkolben greifen und unsere Kühlschränke selber bauen, weil die Industrie sowas nicht anbietet?
Das gäbe dann einen neuen Thread: "Selbstbau-Kühlschrank: Effizienzklasse A++++++"
Die so erzielbare Stromkosteneinsparung während der Lebensdauer des Kühlschrankes übersteigt dessen Kaufpreis - bitte nachrechnen!
Das ist doch mal eine schöne Herausforderung bei unseren 40 Millionen altmodischen Kühlschränken.

Gast am 13 Jun 2011 12:53:09

singlefreiheit hat geschrieben:Warum baut man die dann nicht so?
Müssen wir hier schon wieder zu Säge, Bohrmaschine und Lötkolben greifen und unsere Kühlschränke selber bauen, weil die Industrie sowas nicht anbietet?

Hallo Thomas,

in unserer lobbygesteuerten Gesellschaft ist kein Platz für dezentrale Intelligenz, weil daran nichts zu verdienen ist

damit kommen wir zum "smart grid", und ich rolle das Thema exemplarisch mal ganz hinten am Thema "Stromrechnung" auf

z.Z wird das Energieitschaftsgesetz (ENWG) novelliert, das bis 2020 smart metering (elektronische Stromzähler) in 32 Mio deutsche Haushalte bringen wird.

bisher gibt es in der Regel eine Stromablesung pro Jahr, meist durch Anruf/Postkarte/Internet.

das Gesetz sieht vor, daß Meßdaten zukünftig mit einer Auflösung von 15 Minuten an die Stadtwerke übertragen werden

für eine Stadt mit 20.000 Haushalten heißt das
15 x 4 x 24 x 365 x 20.000 = 700 Mio Datensätze, die übertragen, verarbeitet, gespeichert und gesetzlich über 10 Jahre archiviert werden müssen. Da ist viel Luft für IT-Industrie, Rechner, Administratoren....und wenn die Stromrechnung heute 3 € wert ist, sinds zukünftig halt 30 €, die im Strompreis dann unter "EnWG-Zuschlag" mit 0,938 Cent/kWh ausgewiesen werden

und bei den betroffenen 32 Mio Haushalten kommen dann so knapp 1 Milliarde an Kosten nur für die intelligente Stromrechnung zusammen.

Fazit: zentral gesteuertes Kleinvieh macht viel Mist

grüße klaus

singlefreiheit am 13 Jun 2011 13:54:29

willi_chic hat geschrieben:in unserer lobbygesteuerten Gesellschaft ist kein Platz für dezentrale Intelligenz, weil daran nichts zu verdienen ist


Das trifft wohl des Pudels Kern: Wenn Verbraucher durch intelligenten Einsatz von ihren Energievebräuchen Geld sparen, fehlt das den Energieanbietern.
Ich will möglichst viel billige Energie aus dem Netz ziehen.
EVUs wollen mir aber möglichst viel Geld aus der Tasche ziehen.

Diese beiden unterschiedlichen Interessen erfordern unterschiedliche Technologien. Verbraucherfreundliche Technologien sind zwar machbar, werden aber nicht angeboten, weil wir zu klein sind.
Also müssen wir die selber bauen!

stu am 13 Jun 2011 20:19:37

singlefreiheit hat geschrieben:Gute Ideen zur Lösung unserer Energieprobleme gibt es eine ganze Menge.
...
3. Warum haben Kühlschränke keinen Kältespeicher, damit sie nur mit Nachtstrom betrieben werden können?
4. Warum ersetzt man die Glühlampen in den Verkehrsampeln nicht durch LEDs?


Sehr richtig. Und die Ampel, die schon mit LED arbeiten, sind viel zu hell.

@Kühlschrank: schon vor etwa 20 Jahre ereiferte sich ein Bauexperte über den Kühlschrankwahnsinn, der ja über die Energieverschwendung hinausgeht. Er schlug vor, dass beim Neubau eine große, nordseitige Nische als Kühl"schrank" in die Hauswand einzulassen und diese dann großzügig zu isolieren - nicht die lächerlichen 10 - 15mm Hardschaum wie handelsüblich. Zusammen mit einer dichtschließenden Tür wird dann nur noch die Kompressorbaugruppe im Schadensfall ausgetauscht und Tausende von Tonnen Müll wird obsolet. Und der Energieverbrauch (vor allem auch im Hinblick auf die graue Energie der weißen Ware) ist minimiert.

Aber auch hier: die verzahnte Industrie - oder auch der industriell-politische Komplex kann aus Profitgründen kein Interesse daran haben.
Schließlich vergrößert Verschwendung das BIP.
Falsche Ökonomie allenthalben.

@Klaus: schönes Beispiel dafür, dass gut gemeint oft das Gegenteil von gut gemacht ist...

aus Britannien, wo diese Diskussionen noch nicht mal in den Kinderschuhen stecken...

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