Gast am 21 Jun 2009 22:52:56 rantanplan hat geschrieben:Jüngst wieder so ein Schmalspurbericht über Solar. Kein einziger Satz zu den Ladereglern von Agtar oder Sterling (B2B). Kein Wort dazu, dass man immer dann, wenn man ein Vielfahrer ist, gar keine Solar mehr braucht.
Yep, genau DAS habe ich mir bei diesem Bericht auch gedacht. Der Lobbyismus treibt leider seine Blüten.
traveller-71 am 10 Aug 2009 10:32:20 Hallo zusammen,
nachdem wir uns vor einigen Wochen ein Wohnmobil gekauft haben und die Themen wie Rückfahrkamera und TV abgeschlossen sind, bin ich bei der Energieversorgung angekommen.
Was bisher feststeht ... die Batteriekapazität für den Wohnraum wird von derzeit ca. 80Ah auf 160Ah erweitert wird. Ich hatte auch über 3x80Ah nachgedacht. 80Ah wegen der bereits Vorhanden.
Dann kam die Überlegung, Solar oder B2B. Ein Stromgenerator / Moppel kam nicht in Frage, eine Brennstoffzelle finde ich zu teuer, dh das rechnet sich nicht.
Da wir einen Ford Transit ( FT350 2,4L, 140PS, Heckantrieb)fahren, mit ordentlicher Lichtmaschine, dachte ich an den Sterling B2B, welcher mit hohen Strömen bis 50A umgehen kann.
Liest man sich allerdings Erfahrungen hier durch, sind sie sowohl positiv als auch negativ.
4 von 5 Geräten funktionierten nicht wie sie sollten, Ladepausen werden nicht wie beschrieben eingehalten, nach Neustart des Motors wird auch der Ladevorgang neu gestartet, was nicht unbedingt für den Sterling B2B spricht .... womit ich wieder in Richtung Solar tendiere.
Bei der Solaranlage bin ich im Mom. bei 2x80Wp. Bei Solar sieht es im Winter nicht ganz so gut aus. Es sei denn man richtet die Solaranlage auf einen Winkel von 60° Richtung Süden, womit der Ertrag erheblich gesteigert wird.
Zwischendurch gab es die Überlegung einen B2B und ein 80W Solarmodul zu nehmen. Kosten wären an der Stelle ähnlich.
Zum Nutzungverhalten kann ich sagen, dass wir mal täglich fahren werden aber auch mal drei Tagen an einem Platz verweilen.
Wie sind denn die Erfahrung von Wohnmobilisten, welche beides verbaut haben oder hatten ? War die Investion in B2B oder Solar sinnvoller ?
Und wie verkraftet eine Lichtmaschine auf Dauer diese hohe Belastungen ? Und die Batterien diese sehr hohen Ladeströme ?
Geht das in beiden Fällen auf die Lebensdauer ?
traveller-71
traveller-71 am 10 Aug 2009 10:34:28 ... ich habe noch etwas vergessen.
Ein großer Lob an dieses tolle Forum mit genialen Infos rund um das Thema Wohnmobil.
Ich habe inzwischen glaube ich Tage gelesen ;)
traveller-71
fuzzy am 10 Aug 2009 10:50:41 erkundige Dich auch mal hier, da gibt es noch ne Alternative :
--> Link
siehe auch :
--> Link
traveller-71 am 10 Aug 2009 12:09:59 ... habe ich bereits getan.
HPR kommt für mich aus Garantiegründen des Fahrzeugs nicht in Frage.
Interessant wäre noch Erfahrungen mit den Waeco DC20 bzw DC40 Geräten. Bei dem DC40 habe ich gelesen, dass Elkos ausgelaufen wären, weiß aber nicht ob das ein Einzelfall war.
traveller-71
Gast am 10 Aug 2009 13:40:42 Eigene Erfahrung mit Solar 2x55 Wp:
Keine Probleme im Winter mit langen Standzeiten, Batterien immer voll. Im Sommer sowiieso nicht.
Keine Probleme im Sommer auf den SP, Batterien schon in den Morgenstunden wieder voll.
Im Sommer hängen weniger Verbraucher dran, etwas Licht (keine LED), Autoradio, manchmal kleines TV-Gerät mit DVD Laufwerk.
Im Winter bei schönem Wetter ab Januar, sind die Batterien am späten Nachmittag auch wider voll.(Kurztrips) Bei längeren Aufenthalten steuern wie sowieso einen Platz mit Strom, Dusche und WC an, und heizen auch elektrisch zu.
Fazit (mein Standpunkt): Solar ist zwar 3-5x so teuer, aber man braucht sich weniger Gedanken zu machen, die Lima wird geschont und auch der Verbrauch an Diesel müsste demzufolge geringer sein.
Wer sein Womo oft nutzt z.B. auch um auf Arbeit zu fahren und auch viel im Urlaub fährt und dazu noch einen Plasma-Fernseher benutzt :D
und auch die Standzeiten an der heimischen Steckdose abdecken kann, der sollte sich nur auf B2B verlassen.
Bestens ist, wenn man beides hat.
Wer im Winter längere Zeit frei steht, kommt sowieso um ein Moppel oder eine Brennstoffzelle nicht herum.
Jörg
WomoKindi am 10 Aug 2009 13:51:29 Wir haben 800Ah offene Bleisäure Batt. und 4 SM 340K Solarmodule aufgeklebt, das deckt unsern Bedarf völlig.
B2B oder HPR kommt bei uns nicht in Frage, wir stehen halt meist bis zu 2Wochen und auch oft mehr bevor wir weiterfahren.
Die Aussage auf der HPR-Seite finde ich eigentlich schon äußerst bedenklich, da wird von einerseits nicht mehr nötigen "Knattermaxen" gesprochen,
aber gleichzeitig auch von laufenlassen des Fahrzeugmotor zum Zwecke des Aufladens,
man muß ja halt nur mal die Nachbarn vorher Fragen. :roll:
Also mir wären Nachbarn mit laufenden modernen Moppel lieber. ;)
Deren Eingriffe in meine vorhandene Fahrzeugelektrik wären für mich so wieso ein no go.
traveller-71 am 10 Aug 2009 13:53:11 Hallo Jörg,
vielen Dank für Deines Infos.
Dass Du auch im Winter mit 2x55Watt Solarpanel auskommst, hätte ich bei der Leistung nicht gedacht.
Sind die Solarpanel im Winter aufgestellt oder horizontal auf dem Dach ?
traveller-71
Gast am 10 Aug 2009 14:46:30 Liegen v.P. her flach auf dem Dach. Problematisch sind ja eigentlich nur Tage die verhangen sind im November und Dezember.
Und wir fahren ja nur weg wenn es in den Schnee geht und der reflektiert dann wahrscheinlich so das die Panelen genug liefern, für Licht und den Lüfter der Heizung. Ist natürlich so, das das Womo tagsüber dann kaum beheizt wird, da die Sonne schon viel bringt und man sich dann im Freien beim Skifahren aufhält. Ausserdem ist das dann nur für einen Tag. Abends hin, Womo ist warm, schlafen (Heizung läuft auf Minimum) früh dann die Heizung auf volle Pulle, und nach dem Frühstück raus, und am Nachmittag wieder heim. Auch bei 2 Tagen eigentlich kein Problem, nur dann wird die Batterie nicht mehr voll, aber reicht trotzdem völlig aus.
Wenn man natürlich eine Woche (im Winter) steht, hat man dann auf Dauer (besonders wenn das Wetter nicht so gut ist) einen viel höhern Stromverbrauch, aber da stehen wir sowieso an der Steckdose.
Im Sommer, brauchen wir keinen Landstrom.
Ich habe leider nur ein einfaches Bedienpanel, das zeigt mir nur an wie voll die Batterien sind, daher kenne ich die korrekten Ladeströme nicht.
Aber die sind mir auch egal, weil es funktioniert. Batterien sind 1x 120 Ah Aufbau, und die Fordbatterie mit (ich glaube) 80 Ah.
Jörg
traveller-71 am 10 Aug 2009 14:55:57 @WomoKindi
bei 800Ah und den 4 Solarmodulen sollte man auch keine Probleme mehr haben.
Was den Eingriff in die Fahrzeugelektrik anbelangt, sehe ich es genau so. Speziell im Garantiefall.
@cojo
Wir sind zwischendurch auch gern in den Bergen bzw auf der Piste. Allerdings eher 3-4Tage, dh ein verlängertes WE.
Deshalb tendiere ich eher zu 2x85Watt, das Solarpanel im Winter aufgestellt, was ausreichen sollte. An die Reflektion des Schnee hatte ich garnicht gedacht.
Bei der Fordbatterie kommt es darauf an welchen Du hast. Die neuer Hecktriebler sind mit 2x60Ah bestückt. Frontantrieb haben glaube ich 70Ah.
Wichtig ist allerdings die Aufbaukapazität.
traveller-71
Gast am 10 Aug 2009 15:03:23 Hallo,
wir leben mit 240 Ah und 200 W Solar im Winter 6 Tage frei an der Piste.
Dann sind
- die Batterie bei 30%
- 2 Kassetten voll
- Frischwasser alle
- Abwasser voll
- 2 Gasflaschen leer
dann würden auch die doppelte Batteriekapazität und 500W Solar nichts mehr nutzen
grüße klaus
WomoKindi am 10 Aug 2009 15:31:10 Hallo Klaus
Da hast du sicherlich recht,
unsere Tanks sind ja entsprechend größer,
und sind die doch ausgeschöpft reicht eine 5-20min V/E Fahrt auch mit B2B oder HPR nicht für die Stromaufladung.
Wir benutzen auch keine Steckdosen auf SPs mehr, die waren meist zu gering abgesichert oder zu wenige vorhanden.
traveller-71 am 10 Aug 2009 15:40:02 Hallo Klaus,
6 Tage im Winter frei stehen, dass ist enorm.
Mal schauen weit man mit 2x85 Solar kommt. Die 2. Kassette ist gerade heute angekommen ;)
Du hast Dich sehr ausführlich mit dem Sterling B2B beschäftigt, wie ich im Forum gelesen haben.
Hast Du Dir auch mal die Geräte von Waeco DC20 bzw. DC40 betrachtet ?
Noch eine Frage zum Solarregler ... ich habe den Büttner MT-180 in die engere Wahl genommen. Der ist allerdings ein Shunt-Regler. MPP sollen laut Angaben 10-30% mehr rausholen.
Gibt es da Erfahrungswerte bzw lohnt sich der Mehrpreis für die modernen Regler ?
traveller-71
andwein am 10 Aug 2009 15:42:59 Hallo @willi_chic,
da hast du die ganze Thematik aber sauber auf einen Punkt gebracht. Ich sehe das Ganze genauso.
Saft aus Batterie da, Gas aber leer. Ist ja wohl egal warum es kalt wird.
PS Ich habe meine Ladung bei gleichem Standplatz mal im Januar und jetzt Ende Juli gemessen:
Keine Bewölkung, Januar -0,5° Celsius, Juli Paneltemperatur 35° Celsius
In beiden Fällen Kurzschlussstrom 4 A.
Die Hitze beschränkt anscheinend den Kurzschlussstom stärker als ich dachte, die Kälte fördert stärker als ich dachte.
Andreas
WoRo1 am 10 Aug 2009 16:42:14 Eine Frage bleibt mir bei der Lektüre dieses sehr informativen Threads (vielen Dank dafür!) noch : Was kostet ein B2B-Regler inklusive Einbau in etwa und welche Werkstatt macht so etwas : die des Fahrzeugs (also z.B. Fiat) oder die des Aufbauherstellers (also z.B. Knaus) ?
viking92 am 10 Aug 2009 16:52:00 cojo hat geschrieben:..... die Lima wird geschont und auch der Verbrauch an Diesel müsste demzufolge geringer sein. ....
Dem ist nicht so.
Es ist kein Unterschied feststellbar.
Dadurch, das mein B2B schaltbar ist, kann ich die Verbräuche schon ganz gut vergleichen.
@woro: den Einbau würd ich eher dem Aufbauhersteller anvertrauen, da man KFZ-seitig nur an die Starterbatt. ran muss. Der grössere Aufwand ist eher die Aufbauelektrik & da weiss der Aufbauhersteller schon eher drüber bescheid.
Mit viel Glück & den passenden techn. Unterlagen bekommt es auch ein BOSCH-Dienst hin.
Anosnsten.... Solar vs. Limaregler: alles ein Frage des Nutzungsverhalten.
Beides hat seine Daseinsberechtigung.
Gast am 10 Aug 2009 17:04:54 Hallo traveller,
vereinfacht gesagt verbraten Shunt-Regler die Spannungsdifferenz Modul - Batterie am Kühlkörper, während ein MPP-Regler versucht diese Spannungsdifferenz in Mehrleistung umzusetzten. MPP-Regler sind komplexer, teuerer und stammen ursprünglich aus der Satellitentechnik, wo jede Ah für viel Geld ins Weltall transportiert werden muß
Die Vorteile schwinden bei höheren Modultemperaturen (also im Sommer, weil höhere Temperatur = niedrigere Spannung, siehe auch die Messung von @andwein)
Lohnen kann sich das für jemand, der im Norden unterwegs ist und einen Kompressorkühlschrank betreibt, weil der die Batteriespannung nach unten drückt und gleichzeitig höhere Modulspannungen anliegen
Für Mittel- und Südeuropa sind die Vorteile eher gering und liegen für ein hinterlüftetes Modul bei realen 5% (sagt Fa. Büttner)
Mit den Geräten von Waeco hab ich mich noch nicht beschäftigt, ich halte sie allerdings für eine brauchbare Alternative zum Sterling wenn es darum geht über eine höhere Ladespannung Strom in die Batterie zu puschen. Primär würde ich allerdings immer auf ausreichend Solar in Verbindung mit einem intelligentem Regler wie der MT-Serie setzten
Warum? in der Praxis ernährt die Solaranlage in 95% der Zeit die Batterie korrekt, mit Ausgleichsladung und allem pipapo. Wenn ich jetzt die restlichen 5% einen suboptimalen Waeco verwende, schon ich meine Nerven, kann weiter heizen, und der Batterie schadets kaum.
Sollte ich mal mehr Strom brauchen, wirds knallhart ein Moppel, und zwar ein Honda 10i oder 20i. Der Mehrpreis lohnt sich allemal, denn die Hondas sind so leise daß es reicht wenn ein Straßenmusiker das Ding hinter die nächste Pflanzschale stellt und schon mußt Du am Kabel entlang suchen gehen wo das Ding steht, hören tust Du es nicht.
Und wenn ich es nicht am Abend betreibe, sondern morgens die Akkus lade wo der Geräuschpegel eh höher ist, wen solls dann noch stören
grüße klaus
Gast am 10 Aug 2009 17:10:36 viking92 hat geschrieben:den Einbau würd ich eher dem Aufbauhersteller anvertrauen, da man KFZ-seitig nur an die Starterbatt. ran muss. Der grössere Aufwand ist eher die Aufbauelektrik & da weiss der Aufbauhersteller schon eher drüber Bescheid.
Der größte Aufwand ist es Kabel mit 35 mm2 quer durchs Womo zu ziehen
traveller-71 am 10 Aug 2009 20:49:53 Hallo Klaus,
willi_chic hat geschrieben:Die Vorteile schwinden bei höheren Modultemperaturen (also im Sommer, weil höhere Temperatur = niedrigere Spannung, siehe auch die Messung von @andwein) Lohnen kann sich das für jemand, der im Norden unterwegs ist und einen Kompressorkühlschrank betreibt, weil der die Batteriespannung nach unten drückt und gleichzeitig höhere Modulspannungen anliegen Für Mittel- und Südeuropa sind die Vorteile eher gering und liegen für ein hinterlüftetes Modul bei realen 5% (sagt Fa. Büttner)
Dass die Vorteile bei höherer Temperatur so gering sind, war mir nicht bewußt.
Dh bei mir wird es dann wirklich der MT-180 werden. Jetzt muß ich mal schauen, wo ich zwei gute 85Wp Solarpanels zum sehr guten Preis bekomme.
& Danke
traveller-71
frank04 am 10 Aug 2009 21:47:59 moin Klaus,
Deiner Aussage von heute 14.03 Uhr ist nichts mehr hinzu zu fügen.
:)
Von meiner Seite aus gilt das genauso, von meinen Erfahrungen her auch.
:P
genauere Daten kann ich nur insofern hinzufügen, dass es (bei uns) 160 Ltr.
Frisch/Abwasser für diese Zeit benötigt.
Und wenns geschneit hat über Nacht, musste halt, nach Gassi und Brötchen holen gehen, mal mit nem langen Besen durch die Heki-Luke die Solar-Panele
fegen.... :xmas:
Ich nenne das dann Frühsport.
Frank04
viking92 am 10 Aug 2009 22:04:36 willi_chic hat geschrieben:viking92 hat geschrieben:den Einbau würd ich eher dem Aufbauhersteller anvertrauen, da man KFZ-seitig nur an die Starterbatt. ran muss. Der grössere Aufwand ist eher die Aufbauelektrik & da weiss der Aufbauhersteller schon eher drüber Bescheid.
Der größte Aufwand ist es Kabel mit 35 mm2 quer durchs Womo zu ziehen
:D ...das ist das geringere Übel: Leitung im Wellrohr am Unterboden lang.
Funzt wunderbar.
Gast am 11 Aug 2009 09:18:57 willi_chic hat geschrieben:Hallo,
wir leben mit 240 Ah und 200 W Solar im Winter 6 Tage frei an der Piste. Dann sind
- die Batterie bei 30% - 2 Kassetten voll - Frischwasser alle - Abwasser voll - 2 Gasflaschen leer
dann würden auch die doppelte Batteriekapazität und 500W Solar nichts mehr nutzen
grüße klaus
Hallo Klaus,
wichtig ist doch, ob man einen Platz an der Sonne bekommt. :)
Dann dürfte zumindest die E-Versorgung besser klappen, und der Gasverbrauch sinken. Leider sind alzuoft in den Bergen die Stellplätze im Schatten dieser, das ist aber wiederum gut für den Schnee der dann nicht wegschmilzt.
Und wenn man dann noch, erst spät am Abend aus der Apre´-Skihalle rausfällt, braucht man weniger Wasser und erzeugt weniger Abwasser im Wohnmobil. Dann reicht es auch noch 2 Tage länger. :D
Da unser Womo nicht winterfest ist, entfallen aber leider diese Möglichkeiten und wir müssen sowieso auf SP und CP mit Sanitäranlagen.
Jörg
viking92 am 11 Aug 2009 10:02:29 frank04 hat geschrieben:moin Klaus, Deiner Aussage von heute 14.03 Uhr ist nichts mehr hinzu zu fügen. :) Von meiner Seite aus gilt das genauso, von meinen Erfahrungen her auch. :P
Stimmt :wink: Recht hat'ter.
nussknacker am 21 Aug 2009 16:01:35 Hallo aus der Alpenrepublik,
habe seit heuer einen B2B Lader eingebaut, ferner sind zwei 80 Watt Solarmodule am Dach. Bei mir geht das,den wir sind Wohnmobilfahrer und keine Steher wie so viele Kollegen. Ein Beispiel, 5 Wochen Schottland wenig
Sonne jedoch max. 2Tage in freier Natur dann das nächst Ziel (80km)
Batterien voll.Verbrauch 3Std.Fernsehen,Wasserpumpe, Netbook
Licht,Radio,Kompressorbox(45Watt).Die Solaranlage läd nur im Stillstand
(Trenndioden) B2B Lader wenn Lima läuft.Das Gerät von Sterling ist das beste für Mobilisten jedoch für Campinplatzfahrer ein Fehlkauf.(Steckdose)
Lg.
Roman
Gast am 21 Aug 2009 17:46:08 willi_chic hat geschrieben:....... solllte ich mal mehr Strom brauchen, wirds knallhart ein Moppel, und zwar ein Honda 10i oder 20i. Der Mehrpreis lohnt sich allemal, denn die Hondas sind so leise daß es reicht wenn ein Straßenmusiker das Ding hinter die nächste Pflanzschale stellt und schon mußt Du am Kabel entlang suchen gehen wo das Ding steht, hören tust Du es nicht. Und wenn ich es nicht am Abend betreibe, sondern morgens die Akkus lade wo der Geräuschpegel eh höher ist, wen solls dann noch stören
grüße klaus
Ich habe schon ein paar solche Moppelbesitzer gesehen, die sich selber störten aber nicht ab dem Geräusch sondern weil das Teil irgendwann wieder in das Wohnmobil muss. Wenn du keine voll abgeschirmte Garage besitzt, stinkt dir das Teil das Womo voll mit Treibstoffgeruch. Dazu kommt das zusätzliche Gewicht, was beim 20i doch erheblich ist. Sinnvollerweise führst du auch noch einen vollen Reservekanister und ein stabiles Kettchen mit Schloss mit. Also die Nachteile musst du schon auch berücksichtigen. Ich würde auf Moppel verzichten.
Sunti am 23 Aug 2009 19:36:10 Hallo miteinander,
das Thema Energie scheint genauso emutionsgeladen und polarisierend zu sein wie das Hundethema ...
Mein / unser elektrischer Werdegang:
Erstes Womo gekauft - gleich mit 2 x 100 Ah Säure Batterien - mehr ging ab Werk nicht
Vor dem ersten Urlaub 2 x 55 Watt Solar Module installieren lassen
Zwei Jahre hat mich die bordeigene Knaus / Calira Batterieanzeige in den Energiesparwahnsinn getrieben
Durch das Forum vom B2B Konzept und noch wichtiger von der Funktionweise eines Batteriecomputers erfahren
B2B zusammen mit BC installiert
Mein persönliches Fazit gerade für Anfänger wie mich:
Als erstes eine BC installieren und dadurch den persönlichen Energieverbrauch in Bezug auf die Reisegewohnheiten ermitteln
Erst danach sich für ein Energiekonzept entscheiden ...
@ ernesto - nicht zwangsläufig - vor zwei oder drei Monaten hat einer aus Gütersloh seinen Honda 10i bei Ebay verkauft - und als Zusatz zwei extra angefertigte Aluboxen für den Rollerträger angeboten - man konnte den 10i in der Box laufen lassen !!! In der zweiten Box waren Benzinkanister und Zubehör etc untergebracht
Und es gibt ja noch dieses spezielle Benzing - Aspen oder wie heißt das ?
Ich könnte mir auch ein Wechselkonzept vorstellen - z.B. 2 x 220 Ah Batterie und für den Winter eine Batterie raus und dafür den 10i rein und hinten auf die Bühne - im Winter würde das Beiboot/Fahrräder eh nicht mitgenommen
Eine Solaralage - zumindestens eine so "Kleine" würde ich mir nicht mehr kaufen da die im Winter einfach nicht genug Leistung bringt
Nur mal so zur Anregung - ich hoffe aber das sich diese Frage erst in 6 Jahren wieder stellt - dann gibt es vielleicht aber schon neue Alternativen ...
Mein ganz persönlicher Anspruch an unser Womo:
Ich will autark sein - ich will kein Kabel ziehen - unabhängig zu sein von den Gegebenheiten die ich vor Ort antreffen
Greets SunTi
Gast am 24 Aug 2009 09:28:05 Sunti hat geschrieben:Mein persönliches Fazit gerade für Anfänger wie mich: Als erstes eine BC installieren und dadurch den persönlichen Energieverbrauch in Bezug auf die Reisegewohnheiten ermitteln Erst danach sich für ein Energiekonzept entscheiden ...
so ist es richtig
Sellheimer am 08 Nov 2009 21:30:20 Hallo,
wurde hier schon einmal gefragt und leider nicht beantwortet:
- was kostet das in etwa ( B2B Lösung)
- wer baut das ein?
Bei meinem Boschdienst nachgefragt, was das für den ein spanisches Dorf.
Sellheimer
Gast am 09 Nov 2009 00:07:49 Auch unser Bosch Dienst hatte NULL Ahnung davon.
Ich habe mir den B2B mit Hilfe des Forums (viking92) selbst eingebaut.
Kosten für den B2B aus dem Netz € 240,- und für das Kleinmaterial (Kabel etc.) kamen vielleicht noch mal € 100,- dazu.
Lancelot am 09 Nov 2009 07:16:41 Sellheimer hat geschrieben:- was kostet das in etwa ( B2B Lösung) - wer baut das ein?
Bei meinem Boschdienst nachgefragt, was das für den ein spanisches Dorf.
Sellheimer: frag mal DA: --> Link , für die ist das KEIN spanisches Dorf ... und wäre auch noch Hymer-Händler und auch nicht sooo weit weg :)
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