hallo
die evoy scheint nur eine sehr rudimentäre ladelogik zu haben.
sie schaltet sich ein wenn die spannung unter 12,5 volt fällt und aus wenn die spannung 13,8volt erreicht
mit der spannung wird keine
batterie richtig voll und - was schlimmer ist - beim einschalten jedes auch nur etwas nennenswerteren verbrauchers geht die spannung auf 12,3 bis 12,4 volt runter und die evoy springt an.
man muss das ding daher manuell aus- und einschalten oder sie läuft dauernd.
ich finde das letztklassik und unprofessionell in so ein ding nicht mal die 30,- euro an selbstkostenpreis für einen gescheite kennlinienladung mit temp kompensaation zu investieren.
wenn du 230 haben willst brauchst du wie oben schon richtig gesagt einen WR. echtsinus macht keinen ärger und ist für alle geräte geeignet, alles andere ist glückssache. anlaufströme beachten, bei klimaanlagen gibt es oft eine menge ärger wegen des anlaufstroms
völlig richtig sind meiner meinung nach zwei stichworte die gefallen sind
wenn man genau drüber nachdenkt stellt man oft fest, dass ein stromgenerator für die nutzungsanforderungen vieler leute besser geegnet ist als brennstoffzelle und solar.
aber da wir deine ja nach wie vor nicht kennen .. ;-))))
ebenfalls richtig ist der hinweis auf die optimierung der ladetechnik
die serienmässig in €€€€€€,- womos verbaute technik ist teilweise erschreckend simpel und unzureichend
viele stromversorgungsprobleme lassen sich mit einfachen und preiswerten mitteln lösen.
im wesentlichen geht es darum dafür zu sorgen dass die
lichtmaschine immer in der lage ist ein maximum an strom in die aufbaubatterien zu bekommen.
wieviel strom eine batterie aufzunehmen imstande ist hängt NUR von der anliegenden spannung an der batterie ab.
durch zu dünne leitungen ist diese spannung bei höheren strömen zu gering - sie geht auf der zuleitung zur
aufbaubatterie verloren - und der ladestrom "bremst" sich selbstständig aus.
um auch auf kurzen fahrtetappen die aufbaubatterien voll zu bekommen sollte man (in dieser reihenfolge)
- prüfen ob die eingebaute LiMa bei üblicher fahrtdrehzahl neben den Fahrverbrauchern noch genug leistungsreserven hat, eine 120A LiMa ist in aller regel ausreichend, da bleiben meist noch rund 80 ampere für die aufbauladung über und das reicht bei weitem.
- die ladeleitung LiMa - aufbaubatterie verstärken. über den daumen je nach länge und batteriekapazität auf 1 x 25mm2 oder 2 x 25mm2 (pro pol) bei längen bis 5m und batteriekapazitäten bis 250Ah, ansonsten stärker. absicherung beachten!
das reicht meist schon um plötzlich verblüffend rasch die batterien voll zu bekommen.
wer dann noch mehr tun will kann die D+ leitung seiner LiMa über eine diode (teileaufwand im centbereich) schalten, dadurch erhöht sich die ladespannung um 0,4 bis 0,8 volt und die batterien werden nochmal schneller voll.
aber vorsicht, es muss eine lösung für langstreckenfahrten und die heissen sommer gefunden werden, denn ansonsten werden die batterien gekocht.
hier gibt es ein dutzend möglichkeiten
manuell: sobald das voltmeter 14,4 volt anzeigt ein bisserl warten, dann die diode wegschalten und die spannung fällt auf die richtigen 13,8volt.
derselbe vorgang lässt sich mit dem einen oder anderem bausatz um 10,- oder 20,- wohl auch automatisieren ....
wem das basteln nicht so liegt:
alternativ hat man natürlich mit den nun zur verfügung stehenden 14,4 volt genug spielraum um einen
B2B lader mit kennlinie und temp kompensation anzuschliessen, der macht das alles dann selbstständig im hintergrund und als benutzer muss man sich um nix kümmern
natürlich gibt es wie oben schon gepostet auch firmen die das anbieten ..
für ganz viele fälle reicht es, wenn man durch die volle lade leistung von gut 80ampere die sagen wir mal leere 250Ah batterien in zwei fahrtstunden wieder relativ voll bekommt ...
und das um einen bruchteil der kosten einer solaranlage oder brennstoffzelle
lg
g