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Solaranlage - Brennstoffzelle


Udoti am 21 Dez 2007 14:28:53

Hallo zusammen,

anfang nächsten Jahres stehe ich vor der Entscheidung, eine neue Energieversorgung für unser Womo einrichten zu lassen.

Zur Zeit beschäftigt mich die Frage: Solaranlage (2 x 120 W) oder Brennstoffzelle für ca. 1600 W.

Hat sich jemand mit diesem Problem schon auseinandergesetzt?
Für Tips und Erfahrungswerte bin ich sehr dankbar


util

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abo1 am 21 Dez 2007 14:50:40

Udoti hat geschrieben:Hat sich jemand mit diesem Problem schon auseinandergesetzt?


hallo

da du ja keine besonderen spezialanforderungen zu haben scheinst findest du ja evt in den schon vorhandenen threats einige infos?

zur brennstoffzelle gabs kürzlich die hier:
--> Link
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lg
g

Udoti am 21 Dez 2007 15:14:42

Vielen Dank abo1.
Aus diesen links kann man schon einiges herauslesen.
Für mich geht es i. M. um das grundsätzliche Für und Wider.

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tekzenchelou am 21 Dez 2007 15:18:39

Solar is gut im Sommer, im Winter kriegste die Batterie(n) nich mehr voll ausser wenn du die Panels hochstellen und ausrichten kannst.
Klar kost nix der Strom aus der Sonne aber wenn Scheisswetter kein Strom oder kaum.

abo1 am 21 Dez 2007 15:39:12

Udoti hat geschrieben:Vielen Dank abo1.
Aus diesen links kann man schon einiges herauslesen.
Für mich geht es i. M. um das grundsätzliche Für und Wider.


hallo

es kommt einfach sehr darauf an WOZU du das willst
wie genau das anforderungsprofil aussieht

brennstoffzelle ist unsagbar teuer (3-5 euro pro kWh) und nach allem was man hört nicht ausgereift

solar ist da besser
hilft aber nur im sommer und wenn man mit dem Womo in der sonne und nicht im schatten steht

teuer ist leider beides

und ökologisch keines der beiden
bei der brennstoffzelle sag ich da gar nix mehr, in den links oben gab es genug dazu zu schmöckern

die solarpaneele auf womos erzeugen nie und nimmer jene energiemenge die zu ihrer erzeugung nötig waren, ausser evt bei dauerwohnern im womo

aus ökologischen gründen eines der beiden dinge zu kaufen ist also nicht begründet

lg
g

Udoti am 21 Dez 2007 16:26:17

Hallo abo1, hallo tekzenchelou,

habe noch zwei Zusatzfragen:

wie verhält es sich bei der Brennstoffzelle mit der Umwandlung von 12 V in 220 V. Brauche ich da auch den Sinuswandler?

wo bekommt man, europaweit gedacht, das nötigen Methanol?

Entschuldigt meine einfache Denkweise.


util

Gast am 21 Dez 2007 16:35:19

Das könnte eine sinnvolle Alternative sein, ich kenne das Produkt allerdings nicht persönlich !

HPR Regler SansSouci.
--> Link

Der Fuzzy, kann da sicher mehr zu sagen.

tekzenchelou am 21 Dez 2007 17:16:39

um aus 12V 220 zu machen brauchst du sowieso einen Wechselrichter, keine Ahnung ob die Brennstoffzelle einen 220V Ausgang hat, möglich wärs schon.

im Iveco hab ich einen WR mit modifiziertem Sinus und betreibe was ich will dran, Laptop, Bohrmaschine, Handyakkulader usw.
Der macht zwar etwas Brummgeräusche wenn ich die Beschallungsanlage dranmache aber man kann damit leben.

Im Bus hab ich einen reinen Sinuswandler, ist wie Strom aus der Steckdose ohne Parasiten, kostet aber auch gleich 4-5mal soviel Geld wie der andere.
Kommt drauf an was du dran betreiben willst, manche Fernseher mögen den modifizierten Sinus nicht, manche Netzteile gehen damit kaputt, diese Mechaniker-Neonleuchten knallen auch nach etwa 10 Minuten.
Denen hauts die Steuer-Elektronik im Griff durch, warum dieser Kondensator da drin wirklich stirbt kann nur ein Elektroniker beantworten, mit sowas kenn ich mich nicht aus.

Das war nun wahrscheinlich mein letzter Beitrag in diesem Jahr, ich wünsche allen ein frohes Fest und guten Wurscht...
auf dass 2008 uns Gesundheit und Reichtum beschert.....

flup am 21 Dez 2007 18:50:44

Udoti hat geschrieben:wie verhält es sich bei der Brennstoffzelle mit der Umwandlung von 12 V in 220 V. Brauche ich da auch den Sinuswandler?


Hallo Udoti

Ich befasse mich zur Zeit ebenfalls mit dem Problem Stromversorgung für unser Reisemobil.
Die Brennstoffzellen haben normalerweise einen 12 V Ausgang (z.B. Efoy). Hier findest Du die technischen Daten bei Efoy:
--> Link

Ich habe mich aus Leistungsgründen für einen Honda-Generator mit Benzin-Betrieb entschieden. Damit erhältst Du 220 V und kannst praktisch alle Geräte inkl. Heizung, wenn nötig (z.B. Gas alle), betreiben und erst noch gleichzeitig die Batterien aufladen.

Um aus 12 V "saubere" 220 V zu bekommen, rate ich Dir zu einem Inverter/Wechselrichter mit Sinuskurve. Damit hast Du keine Probleme bei elektronischen Geräten wie Computer, Fernseher, etc. Ich habe mir einen Waeco SinePower SP150 (150 Watt Dauerleistung) gekauft und bin damit sehr zufrieden. Es gibt von Waeco auch stärker Modelle bis 3000 W. Beachte bei der Leistung, ob Deine Batterie das dann auch verkraften kann 8)

Schöne Festtage...
Heinz (flup)

abo1 am 21 Dez 2007 20:17:54

hallo

die evoy scheint nur eine sehr rudimentäre ladelogik zu haben.
sie schaltet sich ein wenn die spannung unter 12,5 volt fällt und aus wenn die spannung 13,8volt erreicht

mit der spannung wird keine batterie richtig voll und - was schlimmer ist - beim einschalten jedes auch nur etwas nennenswerteren verbrauchers geht die spannung auf 12,3 bis 12,4 volt runter und die evoy springt an.

man muss das ding daher manuell aus- und einschalten oder sie läuft dauernd.

ich finde das letztklassik und unprofessionell in so ein ding nicht mal die 30,- euro an selbstkostenpreis für einen gescheite kennlinienladung mit temp kompensaation zu investieren.

wenn du 230 haben willst brauchst du wie oben schon richtig gesagt einen WR. echtsinus macht keinen ärger und ist für alle geräte geeignet, alles andere ist glückssache. anlaufströme beachten, bei klimaanlagen gibt es oft eine menge ärger wegen des anlaufstroms

völlig richtig sind meiner meinung nach zwei stichworte die gefallen sind

wenn man genau drüber nachdenkt stellt man oft fest, dass ein stromgenerator für die nutzungsanforderungen vieler leute besser geegnet ist als brennstoffzelle und solar.
aber da wir deine ja nach wie vor nicht kennen .. ;-))))

ebenfalls richtig ist der hinweis auf die optimierung der ladetechnik
die serienmässig in €€€€€€,- womos verbaute technik ist teilweise erschreckend simpel und unzureichend

viele stromversorgungsprobleme lassen sich mit einfachen und preiswerten mitteln lösen.

im wesentlichen geht es darum dafür zu sorgen dass die lichtmaschine immer in der lage ist ein maximum an strom in die aufbaubatterien zu bekommen.
wieviel strom eine batterie aufzunehmen imstande ist hängt NUR von der anliegenden spannung an der batterie ab.
durch zu dünne leitungen ist diese spannung bei höheren strömen zu gering - sie geht auf der zuleitung zur aufbaubatterie verloren - und der ladestrom "bremst" sich selbstständig aus.

um auch auf kurzen fahrtetappen die aufbaubatterien voll zu bekommen sollte man (in dieser reihenfolge)
- prüfen ob die eingebaute LiMa bei üblicher fahrtdrehzahl neben den Fahrverbrauchern noch genug leistungsreserven hat, eine 120A LiMa ist in aller regel ausreichend, da bleiben meist noch rund 80 ampere für die aufbauladung über und das reicht bei weitem.
- die ladeleitung LiMa - aufbaubatterie verstärken. über den daumen je nach länge und batteriekapazität auf 1 x 25mm2 oder 2 x 25mm2 (pro pol) bei längen bis 5m und batteriekapazitäten bis 250Ah, ansonsten stärker. absicherung beachten!

das reicht meist schon um plötzlich verblüffend rasch die batterien voll zu bekommen.

wer dann noch mehr tun will kann die D+ leitung seiner LiMa über eine diode (teileaufwand im centbereich) schalten, dadurch erhöht sich die ladespannung um 0,4 bis 0,8 volt und die batterien werden nochmal schneller voll.
aber vorsicht, es muss eine lösung für langstreckenfahrten und die heissen sommer gefunden werden, denn ansonsten werden die batterien gekocht.

hier gibt es ein dutzend möglichkeiten
manuell: sobald das voltmeter 14,4 volt anzeigt ein bisserl warten, dann die diode wegschalten und die spannung fällt auf die richtigen 13,8volt.
derselbe vorgang lässt sich mit dem einen oder anderem bausatz um 10,- oder 20,- wohl auch automatisieren ....


wem das basteln nicht so liegt:
alternativ hat man natürlich mit den nun zur verfügung stehenden 14,4 volt genug spielraum um einen B2B lader mit kennlinie und temp kompensation anzuschliessen, der macht das alles dann selbstständig im hintergrund und als benutzer muss man sich um nix kümmern

natürlich gibt es wie oben schon gepostet auch firmen die das anbieten ..

für ganz viele fälle reicht es, wenn man durch die volle lade leistung von gut 80ampere die sagen wir mal leere 250Ah batterien in zwei fahrtstunden wieder relativ voll bekommt ...

und das um einen bruchteil der kosten einer solaranlage oder brennstoffzelle

lg
g

apnl am 21 Dez 2007 20:24:11

Udoti hat geschrieben:
wie verhält es sich bei der Brennstoffzelle mit der Umwandlung von 12 V in 220 V. Brauche ich da auch den Sinuswandler?

wo bekommt man, europaweit gedacht, das nötigen Methanol?


util


Hallo Udoti,

in den dir zur Verfügung stehenden Links müsste ich als Besitzer einer BZ auch mehrfach meinen Senf dazu gegeben haben.

Die BZ hat nur einen 12 V Ausgang mit der die Bordbatterien geladen werden. Hier fliesen so zwischen 5 - 6 A Ladestrom.

220 V erhälst du aus einem Spannungswandler, der seinen Saft von den Bordbatterien nimmt. Und jetzt kommt es darauf an, was du tatsächlich vor hast.
Wir machen morgens Kaffee mit der Senseo. 10 Tassen ~ 25 A aus den Batterien gezogen. Wenn die Senseo aufheizt zieht diese so rund 125 Ah aus den Batterien. (1500 W : 12 V)
Jetzt kannst du dir selbst ausrechnen, wie lange es dauert bis die Batterien annähernd wieder geladen sind.
Teuer ist die BZ sicherlich und auch mit Wirtschaftlichkeit nicht zu begründen. Aber schau dich mal in deinem Womo um, was ist bei diesem Hobby wirtschaftlich schon zu begründen??
Vorteil der BZ: bei normalem Wohnverhalten (Licht, TV, Wasserpumpe etc. ohne Spannungswandler) gibt sie dir die Möglichkeit bei jeder Witterung autark zu sein.

Methanol. Auf der efoy Seite gibt es auch ein pdf-file aus dem du entnehmen kannst wo du Methanol im Ausland beziehen kannst. Bei einem normalen Urlaubsverhalten (3 Wochen) reichen dir in jedem Falle 2 x 5 l aus, die du von zu Hause mitnimmst.

Falls noch Fragen, kannst du dich melden.


Armin

apnl am 21 Dez 2007 20:28:24

abo1 hat geschrieben:hallo

die evoy scheint nur eine sehr rudimentäre ladelogik zu haben.
sie schaltet sich ein wenn die spannung unter 12,5 volt fällt und aus wenn die spannung 13,8volt erreicht

mit der spannung wird keine batterie richtig voll und - was schlimmer ist - beim einschalten jedes auch nur etwas nennenswerteren verbrauchers geht die spannung auf 12,3 bis 12,4 volt runter und die evoy springt an.

man muss das ding daher manuell aus- und einschalten oder sie läuft dauernd.



Hi abo1

Widerspruch, d.h. stimmt so nur zum Teil.

Dies war das Problem des Vorgängers der alten A50. Dies war auch der Grund, weshalb ich auf die neue 1600er einen Upgrade vorgenommen habe.
Die efoy kann man per Laptop individuell einstellen. so kannst du die Zeit einstellen, wie lange z.B. 12,5 V anliegen müssen, bevor die Zelle einschaltet.
Ebenso ist efoy zwischenzeitlich dazu übergegangen die Einschaltspannung auf 12,3 V zu senken.

Mit der Ladetechnik hast du recht.


Armin

Udoti am 21 Dez 2007 21:16:06

Hallo apnl,

jetzt muß ich einfach einmal sagen,daß ich etwas erschlagen bin von den vielen Informationen und Tipps. Sicherlich kommen noch weitere Fragen von mir, - aber nicht mehr in diesem Jahr.

Ihr werdet an dieser Stelle im Januar wieder von mir hören.

Vorab schon mal vielen Dank für die Mühen.


udoti

apnl am 22 Dez 2007 00:05:49

Udoti hat geschrieben:Hallo apnl,

jetzt muß ich einfach einmal sagen,daß ich etwas erschlagen bin von den vielen Informationen und Tipps.

udoti


Darum ist dies auch das beste Forum :D


Armin

fuzzy am 22 Dez 2007 11:58:45

diga hat geschrieben:Das könnte eine sinnvolle Alternative sein, ich kenne das Produkt allerdings nicht persönlich !

HPR Regler SansSouci.
--> Link

Der Fuzzy, kann da sicher mehr zu sagen.


Genau kann ich auch !

In erster Linie kommt es auf Deine Verbrauchs- und Reisegewohnheiten an.

Der Rest ist wie so oft eine Glaubensfrage !

Am besten wir besprechen das mal am Telefon gerne auch am Wochenende oder zwischen den Feiertagen
Wir finden bestimmt die für Euch beste Lösung
schicke Dir per " PM " meine Tel.Nr.

Schöne Feiertage
:tannenbaum:

Udoti am 22 Dez 2007 13:18:04

Hallo fuzzy,

vielen Dank für die prompte Reaktion, wurdest mir ja schon im Vorfeld angekündigt.

Im Moment besteht mit diesem Problem kein Zugzwang. Wir können in Ruhe die Festivitäten einwirken lassen, ich komme dann aber gern auf Dein Angebot zurück. Es wird aber sicherlich so Mitte Januar.

Vielen Dank, schöne Weihnachts- und Jahreswechseltage und bis bald.

udoti

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