24.11.2023: Isselburg
Also mal wieder am Freitag Abend los, rein in den Berufsverkehr bei Dunkelheit und Dauerregen. Das Navi tat sein möglichstes, was aber trotzdem nicht verhinderte, dass wir ein paar Minuten auf der B224 im Stau standen. So erreichten wir gegen ca. 19:00 unseren ausgesuchten Übernachtungsspot in Isselburg (--> Link). Ein schöner Stellplatz am Flussufer, kostet 5 Euro und wir waren (Nebensaison sei dank) komplett allein dort.
25.11.2023: Lelystad
Die Nacht war ruhig (allerdings gab es bis 22:00 alle paar Minuten ein komisches Zischgeräusch von der unweiten Gießerei) und ich stand morgens früh auf und holte Brötchen in der 300 m entfernten Bäckerei. Ironischerweise stand dann, als ich zurück kam, eine mobile Bäckerei auf dem Stellplatz, die von den Einheimischen auch gut besucht wurde - den Fußweg hätt ich mir sparen können, aber jeder Gang macht ja schlank.
Nach dem Frühstück gings los in Richtung Lelystad, der Regen hatte zum Glück aufgehört bis auf ein paar Schauer, aber es war heftig windig. Auf dem Parkplatz durften wir diesmal nicht bis zum Busparkplatz - wegen Black Friday liefen die Parkplatzwächter komplett Amok und machten Detailsortierung. Ich suchte uns einen Platz, der zumindest auf einer Seite nicht zuparkbar war.
Wir besorgten, was zu besorgen war, und fuhren hinterher auf den Stellplatz/Campingplatz am Markermeer (--> Link), der tatsächlich noch offen hatte, dort konnten wir für nicht ganz günstige 22 Euro übernachten. Naja, immerhin mit Seeblick...
Der Wind blies so mit 5-6 Windstärken aus Nord, es war ordentlich kalt, was aber die Kiter nicht davon abhielt, aufs Wasser zu gehen. Lange nicht so viele wie im Sommer, aber doch erstaunlich viele für das Wetter, fand ich.
Wir waren auch nicht ganz allein, tatsächlich übernachtete noch ein anderes Mobil auf dem Platz. Das hatte sich erst in den Windschatten der Container gestellt, aber als dann da der Generator losballerte, ist er ganz schnell - in unseren Wind- und Schallschatten gefahren, der Schlingel ;D
25.11.2023: Rückfahrt
Über Nacht liess dann der Wind nach, wir schliefen ruhig, und am nächsten Morgen gabs dann zum Frühstück Brot aus dem Omnia. Dann ab auf die Piste in Richtung Heimat, wieder mit Navi Fail: die Hebebrücke über die Markermeerschleuse stellt für das Garmin ein unüberwindliches Hindernis dar, und es empfiehlt die Strecke in Richtung Norden über Enkhuizen und Amsterdam, mal eben 100 km Umweg... schön, wenn man den Weg kennt und sich nicht drauf verlassen muss.
Zuhause haben wir das Mobil leider nicht mehr direkt klar und in die Halle bekommen, deshalb wurde es dann mit 3 cm Schnee drauf eingelagert - zum Glück hat die Halle nen Abfluss...
Nächster Stopp: Südtirol in den Weihnachtsferien.
bis denn,
Uwe



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