07.09.-9.9.2023 Elburg
Natürlich wollte das ganze Ruhrgebiet nach Holland, und wir kamen wegen der Kinder auch erst gegen 16:00 los - die hatten nämlich kein Hitzefrei in der Schule. Das Navi empfahl gleich den großen Bogen hoch zur A2, und so konnten wir relativ staufrei fahren, bis wir an den einspurigen Teil der A3 bei Hamminkeln ankamen, dort setzte es natürlich 20 min. Verzögerung.
Gegen halb sieben rief uns der Campingplatz an, ob wir es bis sieben Uhr noch schaffen würden? Sonst würden die Unterlagen und der Schlüssel in einer Box deponiert. Wir verliehen unserer Zuversicht, es noch rechtzeitig zu schaffen, Ausdruck und tatsächlich, um 19:02 standen wir vor der Rezeption und ich konnte den Schlüssel noch persönlich in Empfang nehmen.
Wir fuhren zu unserer Parzelle, richteten uns ein und zum Abendessen gab es mal wieder selbst gebaute Hamburger, weils schnell geht.
Der Abend war noch ziemlich warm und trotz aller geöffneten Fenster und Luken am Womo war das Einschlafen nicht ganz einfach – auch wegen des nicht ganz leisen Hafenfestes in Elburg.
Am nächsten Tag entschied ich mich um 06:30, als der Wecker klingelte, gegen Joggen und für Weiterschlafen – inzwischen war es angenehm kühl geworden, draussen war Nebel.
Gegen 09:00 dann Brötchen geholt und wir haben draussen erstmal gemütlich gefrühstückt, wobei die Sonne wieder durchbrach.
Die Kinder sind dann ins Schwimmbad verschwunden und wir wollten einkaufen und fuhren mit dem Fahrrad kurz nach Elburg rein. Der Plan, durch die historische Altstadt zum Jumbo zu fahren, misslang leider gründlich, weil Hafenfest war – man bekam keinen Fuss an die Erde, geschweige denn einen Fahrradreifen. Also die Fahrräder abgestellt, erstmal zu Fuß den Flohmarkt erkundet, und dann die Räder durch die Stadt zum Supermarkt auf der anderen Seite geschoben.
Mit prallvollen Satteltaschen ging es dann aussenrum zurück – immer wieder herrlich, die tollen Fahrradwege in Holland, da kommt man auch zügig voran.
Zum Mittagessen gabs ne Frikandel vom Campingplatz-Imbiss und hinterher ein Mergpijpje für jeden, und den Nachmittag über entspannten wir uns und nahmen noch einiges auf dem Campingplatz unter die Lupe, u. a. die Surfstation.
Abends gabs dann Kipcorn und Pommes aus der Turbofriteuse und danach spielten wir draussen noch ein wenig verschiedene Kartenspiele bis ca. 22:00. Schlafen ging etwas besser als am Tag davor, es war nicht mehr ganz so feucht.
Der Wecker klingelte wieder um 06:30, und diesmal zog ich mir nach der Morgenwäsche meine Joggingsachen an und lief los in Richtung Flevoland, dann in Richtung Südwesten auf dem Deich am Veluwemeer entlang. Nach 3 km kehrt marsch und als ich wieder zurück war, hab ich mich gefragt, warum ich zuhause immer so fertig bin nach dem Laufen – muss wohl an den Hügeln da liegen :-)
Der Rest der Familie lag noch in den Federn, und das blieb auch noch so, bis ich mich um 9:00 erbarmte, Brötchen zu holen. Dann blieb auch nicht mehr viel Zeit zum Frühstücken, um 11:00 musste die Parzelle geräumt sein, was wir auch knapp schafften und uns dann zum Shoppingtrip nach Lelystad aufmachten.
Der war gegen 14:30 beendet, wir machten dann nochmal halt bei Lidl, um ein paar Snacks für die Fahrt einzukaufen und fuhren in Richtung Heimat. Erstaunlicherweise gabs dann noch auf Flevoland Stau, weil die Strecke in Richtung Harderwijk dicht war und sich alles auf der Umleitung knödelte. Aber das war auch nach 20 Minuten erledigt und wir konnten dann ohne weitere Störungen bis Dortmund zurückfahren.
Nächster Halt: Herbstferien…
bis denn,
Uwe



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