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Reisemobil-Blog "Die fünf Hermänner"
Eigentlich haben wir dieses Blog erstmal nur erstellt, um selber die Übersicht über unsere Fahrten zu behalten :D

Es wird primär um die Ausritte mit unserem Bimobil gehen, mal sehen was sonst noch dazu kommt.

Videos zu den einzelnen Reisezielen gibt es teilweise unter --> Link zu sehen.

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Natürlich werden die Beiträge tendenziös, subjektiv und nicht übertragbar sein; als wohnmobilierende Familie mit 3 Kindern hat man halt so seine eigenen Ansichten und Präferenzen...

Bis denn,

Tinduck (Uwe)
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13.08.-18.08.2017: Bretagne

permanenter Linkvon Tinduck am 22 Sep 2017 13:46:56

13. August

Heute stand dann wieder eine längere Etappe an, wir wollten so richtig in die Bretagne, und wo ist es bretonischer als in Locronan? Auf dem Weg dahin wollten wir noch Saint Malo (schöne, befestigte Altstadt) und das Gezeitenkraftwerk unweit der Stadt anschauen.

Saint Malo selber und der Weg dorthin an der Küste entlang waren wunderschön, kaum zu glauben, wie toll der Atlantik aussehen kann:

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Allerdings hatten wir mal wieder nicht auf den Wochentag geachtet. Schon die ganzen Rennradfahrer auf der Landstraße machten uns allerdings schnell klar, dass wieder Sonntag war, und dementsprechend war in Cancale (sehr schönes Städtchen, sozusagen Hauptstadt der Austernzucht) und auch in Saint Malo noch nicht mal im entferntesten an einen Parkplatz zu denken, schon gar nicht für 2 Mobile gleichzeitig, weswegen wir umdisponierten und direkt zum Gezeitenkraftwerk fuhren. Dort hatten wir Glück und bekamen 2 Plätze auf dem nördlichen Parkplatz, so dass wir dort gemütlich Mittagspause machen konnten.

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Leider war die erklärende Ausstellung geschlossen, und so erklärte ich den Kindern halt selbst, was das für ein tolles Kraftwerk ist. Zur Unterhaltung gab es noch eine Fehlfunktion der Schleusentore, weshalb die schon komplett mit Sport- und Ausflugsbooten gefüllte Schleuse wieder geräumt werden musste, damit ein Techniker die Tore in Augenschein nehmen konnte. Der schaute einmal, machte ein sehr französisches Schulterzucken, und damit war die Angelegenheit erledigt, heute keine Durchschleusungen mehr :-)

Somit konnten wir unsere Pause auch beenden und machten uns auf den Weg nach Locronan. Dort angekommen, enterten wir den örtlichen Campingplatz, der sehr schön terrassiert am Berg liegt (mit toller Aussicht bis ans Meer) und für die Kinder auch einen Pool (überdacht => Bretagne :-) ) hat.

Der wurde von den Kindern direkt geentert, die Großeltern gingen mit, so dass wir in Ruhe das abendliche Grillen vorbereiten konnten.

14. August

Natürlich stand heute die Besichtigung von Locronan auf dem Plan. Vom CP aus sind es gerade mal 15 Minuten zu Fuß bis auf den zentralen Platz. Wir gingen gegen 9:30 los, um ein wenig vor den Massen, die dort per Reisebus hingekarrt werden, dort zu sein. Der Plan ging auf, es war noch wenig los, und so konnten wir uns ganz in Ruhe das schöne Städtchen und auch die – hier wesentlich schöneren und hochwertigeren als am MSM – Geschäfte anschauen. Insbesondere die Konditorei am Marktplatz hat unverschämt leckere und kalorienreiche Dinge im Angebot…

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Der Ort ist wirklich traumhaft schön, es wurden auch schon diverse mittelalterliche Filme dort gedreht, weil einfach alles noch aussieht wie vor ein paar hundert Jahren.

Nach einem ausführlichen Rundgang gingen wir zurück zum Campingplatz, wo die Kinder nochmal ins Schwimmbad wollten, heute mal mit Papa. Die Großeltern legten derweil die Füße hoch und waren auch zur Abendessenzeit nicht mehr dazu zu bewegen, nochmal ins Dorf runter zu gehen, weshalb wird dann allein mit den Kindern in eine Creperie gingen und dort leckere bretonische Buchweizencrepes (die herzhafte Variante, so mit Ei, Schinken und Käse) und zum Nachtisch noch einen süßen Crepe bzw. im Fall der Kinder ein Eis zu essen. War sehr lecker und preislich durchaus im Rahmen.

15. August

Weiter ging es zu den Menhirfeldern von Carnac, wo bei schönstem Wetter ein kleiner Rundgang durch das Menhirfeld von Le Menec anstand. Der Parkplatz war allerdings so was von viel zu klein, dass wir mit unseren beiden Womos ein Stückchen in Richtung Carnac fuhren und uns an den Straßenrand stellten. Nach 500 m Fußweg erreichten wir das Megalitenfeld.

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Schon eindrucksvoll, was die Kelten da auf die Beine gestellt haben… und immer noch weiss keiner, wozu eigentlich.

Nach dem Spaziergang um das Feld kümmerten wir uns um einen Campingplatz. Die Kinder wollten unbedingt wieder schwimmen gehen, weshalb ein CP mit Pool oder am Wasser her musste.

Die Wahl fiel dann auf den Campingplatz in Kervilor (nahe Trinite sur Mer), der dann zu einem halbwegs ordentlichen Preis nette, große Parzellen und fast schon ein Spaßbad zu bieten hatte. Die Kinder verschwanden wie erwartet sofort dort, wieder mit den Großeltern, und wir bereiteten gemütlich das abendliche Grillen vor.

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Lustig war, das wir beachtliche Aufmerksamkeit erregten. Wir hatten eine Eckparzelle direkt am Schwimmbad, was massig ‚Laufkundschaft‘ bescherte, und wurden mindestens 5 mal auf unser Wohnmobil angesprochen bezüglich Höhe und Marke und könnwermalreingucken. Insbesondere die Dreifachstockbetten fanden bei den französischen Familien reges Interesse. Und man merkte auch, dass es dort mit der 3,5-Tonnen-Grenze wirklich ernst ist; jedes Mal, wenn nach dem Gewicht gefragt wurde und ich mit ‚maximal 5,2 Tonnen‘ antwortete, gab es große Augen. Na ja, bei sieben Metern Länge erwartet man das nicht unbedingt, aber der Bomber ist halt massiv… nix Leichtbauweise.

16. August

Als letzter Besichtigungspunkt in der Bretagne standen die Salzfelder von Guerande auf dem Programm, wir wollten auch unbedingt noch unseren Vorrat an Fleur de Sel aufstocken.

Dort angekommen, fanden wir am Besucherzentrum der Salinen mit Müh und Not noch zwei Plätze und wollten rüber zu den Salzfeldern gehen, aber leider wurden wir da enttäuscht: Zutritt nur mit Führer. Grmbl. Auch hier war die Touristenbetreuung schon hochgradig professionalisiert und der maximale Mammon wurde abgeschöpft.

Leider fand die nächste deutschsprachige Führung (wegen der Kinder) erst gegen 17:00 statt… zu dieser Zeit wollten wir eigentlich schon an der Loire sein. Also draussen ein paar Fotos gemacht, rein in den Laden, Fleur de Sel mit einem (zugegeben schicken) dazu passenden Tontopf zu einem nicht ganz günstigen Preis gekauft und ab ins Mobil zum Mittagessen. Das wurde kurz unterbrochen durch einen weiteren neugierigen Franzosen, der schon eine ganze Weile ums Mobil schlich, so dass ich ihn fragte, ob er mal reinschauen möchte. Hat er gemacht und sich sehr über die Einladung gefreut und tausendmal bedankt :-)

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Danach gings ab in Richtung Loire, die wir an der nördlichen Uferstraße entlang fuhren. Wir passierten Nantes und fuhren weiter bis Luynes, wo es wieder einen netten Campingplatz mit Pool (… die Kinder…) gab.

Auf dem Rückweg vom Pool wurde ich von einem Italiener überfallen, der mir in mindesten 4 Sprachen, von denen ich nur das Französisch verstand (Klang wie bei den Minions) klarmachte, dass er doch bitte ein passendes Gardenastück für die Wassertanke benötige.

Man hilft ja gern, ich nahm ihn mit zu unserem Womo und fischte einen zölligen Anschluss aus der Kiste, den er nicht hatte. Er schaute etwas merkwürdig drein. Wir gingen zur Wassertanke und ich schraubte ihm den Anschluss drauf (passte). Er tankte dann und fragte mich, als das Wasser lief, ob ich auch Tourist wäre? Äh, jaaaa… er hatte dann ein großes Oooops und entschuldigte sich mindestens 3 Minuten lang, weil er mich für Platzpersonal gehalten hatte. LOL. Keine Ahnung, warum…

17. August

Jetzt stand der Rückweg an, und wir mussten Kilometer machen; am Samstag mussten die In-Laws das Womo in Osnabrück wieder zurück geben. Also ab auf die Straße und erstmal in Richtung Tours weiter an der Loire entlang. Ein Schlösschen wollten wir dann doch mitnehmen, und so fuhren wir in Richtung Chambord, wohl das prächtigste Loire-Schloss von allen (sagt zumindest Wikipedia).

Aber schon bei der Anfahrt schwante mir Übles… man fährt dorthin quasi durch einen Park, war wohl das Privatjagdrevier zur Zeit der eigentlichen Nutzung, und der fängt schon 3 km vom Schloss entfernt an. Sehr schön angelegt, aber keinerlei Parkmöglichkeit.

Direkt am Schloss gibt es einen gebührenpflichtigen Großparkplatz, wo wir pro Womo ca. 12 Euro zahlen sollten, übernachten durfte man aber dort nicht. Da wir sowieso nur kurz stoppen und anschauen wollten (Schloß-to-go sozusagen), war uns das etwas zuviel und wir fuhren weiter zum Ausgang in Richtung Orleans. Dort hätte man ca. 2,5 km vom Schloss entfernt auf einem Wanderparkplatz parken können und dann mit dem Fahrrad oder zu Fuß zum Schloss, aber da hatten wir jetzt nicht wirklich die Zeit für. Option für nächstes Mal.

So gings nun über Orleans (Tanken beim Leclerc) und Verdun in Richtung Metz. Dabei durchquerten wir die Champagne und kamen auf den Gedanken, dass man ja auch mal bei einem Winzer übernachten könnte. Im Internet fanden wir einen in Villeneuve-Renneville-Chevigny, der einen sehr schönen Stellplatz für fünf Mobile haben sollte.

So gegen 17:30 kamen wir dort an, und tatsächlich, sehr netter kleiner Stellplatz. Wir meldeten uns im Haus und hatten tatsächlich noch Gelegenheit, einen Champagner zu probieren und einige Fläschchen zu kaufen. Lecker, wenn auch nichts für alltags, rein preislich :-).

18. August

Von dort aus fuhren wir dann über Metz und Luxemburg durch die Eifel in Richtung Köln, quälten uns durch die letzten paar Kilometer Stau und waren dann am frühen Nachmittag zurück in Dortmund. Die Schwiegereltern fuhren weiter nach Hause in der Nähe von Bremen, um das Mobil auszuräumen, am nächsten Tag war Rückgabe, die auch ohne Komplikationen verlief.

Bin mal gespannt, ob die noch zuschlagen… ein wenig Blut geleckt hatten sie, hätten aber im Vergleich zum Leihmobil gern ein geräumigeres Bad, das war eigentlich der Hauptkritikpunkt. Unsere Empfehlung wäre ein TI mit Einzelbetten und Heckbad, das macht ihn auch vorn sehr aufgeräumt. Ist dann aber nen Meter länger. Naja.

So, und nächstes Wochenende geht’s auf die Caravan :-)

Bis denn,

Uwe

Alberto Brandolini: "The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it." :wall:
2 Kommentare 19655 mal betrachtet
Kommentare

RE: 13.08.-18.08.2017: Bretagne

permanenter Linkvon Aretousa am 22 Sep 2017 14:45:39

Hallo Uwe, danke für den schönen Bericht.
Am 9. August hätten wir uns morgens beim Leclerc in Honfleur beim Tanken treffen können. Wir hatten auf dem Stellplatz übernachtet. :wink: Auch ein paar andere eurer Reiseziele haben wir angesteuert, allerdings erst viel später. Wir waren 6 Wochen unterwegs.
Einen Bericht gibt es dann irgendwann.
Die 3,5t Regelung gibt es in Frankreich ja sehr häufig. In wieweit da kontrolliert wird, ist mir allerdings nicht bekannt.
Liebe Grüße
Lena :francais:
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RE: 13.08.-18.08.2017: Bretagne

permanenter Linkvon Tinduck am 25 Sep 2017 10:20:14

Hallo Lena,

danke für die Blumen :D wir hatten überlegt, in Honfleur zu übernachten, aber der Tag war noch zu jung... jaja, die Welt ist klein.

bis denn,

Uwe
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