Auch dieses Jahr hatten uns die Schwiegereltern überzeugt, wieder nach Südfrankreich zu fahren, und wir hatten eine Option auf die gleiche Parzelle wie im letzten Jahr bestätigt bekommen, insofern sollte da alles glatt gehen.
In Anbetracht der doch eher seltenen Einsätze des Bootes letztes Jahr entschieden wir uns dafür, es dieses Jahr nicht mitzunehmen – rückblickend betrachtet die richtige Entscheidung, das Wetter war zwar dieses Jahr sonnig, aber auch sehr windig, das hätte nicht viel Spass gemacht.
Dieses Mal sind wir auch mit voller Absicht erst am Samstag losgefahren. Eigentlich reicht das, wenn man Sonntag ankommen will; man muss halt an anderer Stelle übernachten.
Die Schwiegereltern kamen am Abend vorher an, fanden einen guten Parkplatz in der Nähe und haben dann dort übernachtet. Wir packten unser Mobil Freitagabend fertig, und so konnten wir am Samstag gegen 08:00 losfahren.
Leider gab es in der Eifel anscheinend eine fette Sperrung bei Bitburg, so dass das Navi uns nicht da her schickte, sondern über die A61 erst Richtung Koblenz und dann in Richtung Trier. Erstaunlicherweise ignorierte das Navi die Abkürzung bei Maria Laach – zum Glück kannte ich die, mal eben 30 km Autobahn gespart durch 10 km gut fahrbare Landstraße.
Dann natürlich ein Stopp zum Tanken in Wasserbillich, und dann ging es gleich weiter. Mittagspause machten wir südlich von Nancy auf der ersten Raststätte auf der Mautautobahn, und dann gings weiter durch die Vogesen, vorbei an Dijon und Beaune. Für die Übernachtung checkten wir auf dem Camping Municipal in Macon --> Link ein, das war dann so gegen 18:00 und ca. 700 km lagen hinter uns.
12.10.-25.10.2025: Camp Du Domaine
Morgens ging es dann um 08:00 wieder los, erstmal auf die Autobahn (Tankversuch bei der Esso direkt an der Auffahrt leider Essig, da war noch geschlossen - Sonntag). Dann nach Ende der Mautstrecke vor Lyon die nächste Abfahrt runter und zu einem Leclerc in einem Dorf tanken, dank Automatentankstelle 24/7 geöffnet. Wieder auf die Autobahn, durch Lyon wie üblich mittendurch (Dreckwetter, wenig Verkehr) und dann den Rest der Strecke runtergerödelt, so dass wir gegen 15:00 am Camp Du Domaine ankamen. Das Wetter hatte sich schon auf Höhe Valence wieder gebessert und hier unten am Mittelmeer war dann strahlender Sonnenschein und 22 °C (im Schatten).
Die Zeit auf dem ‚CDD‘ verlief relativ gemütlich. Ich ging jeden 2. Tag joggen, die Kinder wurden einige Male zum Schwimmtraining nach Hyeres kutschiert (VW-Bus war wieder mit dabei) und wir genossen das schöne Wetter. Das war diesmal besonders, weil wir an mehreren Tagen Ostwind hatten, der normalerweise immer mit Schlechtwetter kommt; dieses mal war aber strahlender Sonnenschein und dazu ordentliche Brandung, so dass wir viel Spaß im Wasser hatten. Insgesamt nur ein bewölkter Tag mit einem ordentlichen Wolkenbruch, völlig OK für Oktober.
Sehr französische Situation am Kai :)
Der Campingplatz mit Strand vom Hafen aus gesehen
25.10.2025: CDD - Bourg
Am morgen des 25. war wieder alles für die Abfahrt vorbereitet und wir fuhren wie üblich zur Tanke in Le Lavandou, um für die erste Etappe zu bunkern.
Das Wetter war weiterhin gut und so gab es erstmal keine Probleme.
Wir fuhren mit einigen kleineren Pausen durch und fuhren für die Übernachtung wie im letzten Jahr den Camping de la Croix d’Arles zwischen Langres und Bourg an --> Link. Die Tankfüllung war mit knapp 700 km gut ausgereizt, die gelbe Lampe schon seit ca. 50 km an – ging nur, weil meine Frau nicht im Fahrzeug war :D
26.10.2025: Bourg - Dortmund
… deshalb am nächsten Morgen gleich zur Tanke (84 Liter gingen rein, noch 6 Liter drin gewesen) und von da aus wieder auf die Bahn. In Frankreich keine Probleme, in Luxemburg war ein Autobahnkreuz gesperrt und bescherte uns 15 km Umweg, aber dafür war die Eifel in dieser Fahrtrichtung frei, so dass wir nach dem Tankstopp in Wasserbillig wieder den kürzeren Weg durch die Eifel nehmen konnten. Und, parbleu, auch die Leverkusener Brücke ist wieder für über 3,5 Tonnen freigegeben, so dass wir wie in grauer Vorzeit die nördliche Köln-Umfahrung nehmen konnten und dann einfach so über den Rhein… die restliche A1 bis Dortmund war dann nur noch Formsache.
Das Mobil haben wir dann erst im Laufe der Woche wieder aufbereitet und am nächsten Wochenende in die Halle verfrachtet – wohl bis zum Winterurlaub in Sexten.
Was war sonst noch:
- Zwei neue Vorderreifen sind fällig. In Kroatien letztes Jahr musste ich ja den Ersatzreifen nutzen (wg. Schraube im Reifen) - der war von 2015... und jetzt sind beide Reifen vorn so langsam am Ende, der verbleibende 'neuere' ist auch schon 6 Jahre alt und sieht nicht mehr gut aus. Erledigt beim Reifenhändler unseres Vertrauens, der sich mit Transporterreifen gut auskennt. Sind wieder Goodyear Vector 4seasons geworden. Die hinten sind erst 3 Jahre alt und noch sehr gut.
Bis denn,
Uwe



Dezember 2025
September 2025