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Reisemobil-Blog "Die fünf Hermänner"
Eigentlich haben wir dieses Blog erstmal nur erstellt, um selber die Übersicht über unsere Fahrten zu behalten :D

Es wird primär um die Ausritte mit unserem Bimobil gehen, mal sehen was sonst noch dazu kommt.

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Natürlich werden die Beiträge tendenziös, subjektiv und nicht übertragbar sein; als wohnmobilierende Familie mit 3 Kindern hat man halt so seine eigenen Ansichten und Präferenzen...

Bis denn,

Tinduck (Uwe)
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20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Tinduck am 21 Nov 2017 12:03:15

Dieses Jahr konnten wir nicht 2 erholsame Wochen in Spanien auf dem Campingplatz Playa Montroig verbringen, weil dieser – wie viele CPs in der Region – am 30.10. seine Pforten für die Saison schloss. Daher planten wir, nur die erste Woche der Herbstferien dort zu verbringen und den Rest gemütlich über Andorra und Frankreich zurückzubummeln.

Und den Schwiegereltern gefiel anscheinend die Sommertour so gut, dass sie beschlossen, auch diesmal mit einem Leihmobil mitzufahren.

Wir sattelten also am Freitag, den 20.10. die Hühner und fuhren gegen 17:00 in Richtung Eifel los. Die meisten Staus waren zu dieser Zeit schon wieder aufgelöst, und so hatten wir nur 20 Minuten an der üblichen Stelle A1=>A3 in Leverkusen, danach ging es glatt. Allerdings wurde es nun auch schon spät, und wir übernachteten in der Eifel auf dem Stellplatz Eiffelland, der relativ versteckt hinter einer Feuerwehrstation im Industriegebiet liegt, aber sehr ruhig und schön angelegt ist. Preislich kann man bei 6 Euro ohne Strom auch nicht meckern.

Viel gesehen haben wir allerdings nicht, da wir im Dunkeln ankamen und auch im Dunkeln wieder abfuhren :-)

21.10.2017

Also ging es weiter durch die Eifel und mit dem üblichen Tankstopp in Wasserbillig durch Luxemburg. Nach Metz, Nancy und Dijon machten wir in Beaune am Intermarche Mittagspause, dort ist die billigste Supermarkttanke, die ich kenne, und wir konnten unsere Vorräte an französischen Lebensmitteln wieder aufstocken.

Durch Lyon kamen wir ohne Probleme und fuhren dann vor Orange von der Autobahn, um auf einem Stellplatz an einem Weingut zu übernachten. Das Navi war etwas träge und wir verpassten eine Abzweigung, woraufhin das Navi eine Schleife empfahl, um dann neu abzubiegen.

Schwerer Fehler.

Erstmal gings durch einen kleinen Wald mit tiefhängenden Zweigen, die ordentlich an den Mobilen rumkratzten. Nix größeres, aber eben ärgerlich. Und dann standen wir vor einem Loch unter einem Haus durch (nicht wirklich ein Tunnel, aber so ähnlich) ohne Höhenangabe… ohne größere Vermessungsmaßnahmen wäre ich da nicht reingefahren. Also drehen. Zum Glück ist kurz vor dem Tunnel eine Abzweigung, die man dafür nutzen kann… mit 2 Mobilen im Wald im Stockdunklen eine tolle Sache. Na ja. Wieder unter den Kratzzweigen durch und dann endlich auf den Stellplatz.

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Lustig hier, dass 8 Stellplätze ausgewiesen sind, aber ca. 30 Mobile da stehen… ist wohl beliebt.

22.10.2017

Morgens gegen 8 Uhr fuhren wir weiter in Richtung Spanien. Bei leeren Straßen kamen wir nachmittags gegen 15:30 auf dem Campingplatz an, organisierten den Platz neben uns (was für ein Glück) für die Schwiegereltern, die nicht vorgebucht hatten, und installierten uns bei bereits tollem Wetter. Die Kinder waren natürlich im Wasser, bevor ich die Badehosen überhaupt aus dem Schrank ziehen konnte :-).

23.-28.10.2017

Diese Zeit verbrachten wir ausschliesslich auf dem Campingplatz, bevorratet hatten wir uns ja und die restlichen Kleinigkeiten konnte man ohne Probleme im Supermarkt auf dem Platz kaufen, natürlich für ein paar Cent mehr als draußen, aber naja. Das Wetter war die ganze Zeit prächtig, das Mittelmeer noch warm genug zum Baden, und eine vernünftige Laufstrecke ins Inland habe ich auch gefunden, also alles tuffig.

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29.10.2017

Jetzt hieß es Abfahren, da der Campingplatz die Saison beendete. Alle spanischen Saisoncamper hatten schon tagelang ihre Vorzelte und Wowas gekärchert, was die Steckdosen hergaben, und heute zog die Karawane vom Platz. Wobei fürs Halloween-Wochenende (war ja eigentlich noch gar nicht) eine erhebliche Menge von Campern doch noch frisch auf den Platz kam.

Um nicht vor der Schranke zu versumpfen, fuhren wir pünktlich um 08:15 vom Platz und machten uns auf zur nächsten Station. Für die Rückfahrt war nämlich Kultur angesagt, und das nicht zu knapp :-) also ging es jetzt erstmal nach Montserrat.

Das ist ein Bergkloster nordöstlich von Barcelona und sozusagen die Herzkammer der katalonischen Identität, aber auch da (wie überall sonst) war von politischem Aufruhr nix zu sehen, die Medien übertreiben da glaube ich ziemlich maßlos und müssen lange suchen, bevor sie ein paar Demonstranten oder sonstwas entdecken…

Wir fuhren erstmal mit den Womos den Berg hoch (von Osten kommend), was eine sehr schöne Serpentinenfahrt war. Allerdings steckten wir dann in Sichtweite vom Parkplatz im Stau, weil da alle Spanier auch hinwollten (Sonntag…). Also die westliche Strecke wieder den Berg runter (wieder sehr schön, wenn auch bisschen eng mit den entgegenkommenden Reisebussen) und ab zur Seilbahn. Dort konnte man auf einem Schotterplatz an der Straße umsonst parken (an der Seilbahn selber auch, aber nur zugelassen bis 2 T… die Brücke erklärte, warum) und so stellten wir uns in die Schlange am Ticketschalter. Die ganze Baggage fuhr für unter 50 Euro hoch (und später wieder runter), was billiger war, als das Womo oben zu parken (mit Doppelachse oder Zwillingsreifen wollen die 50 Euro Parkgebühren für 24 h sehen).

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Die Seilbahnfahrt war kurz, und oben angekommen ging es noch ein Stückchen bergauf zur Klosteranlage. Auch hier herrschte allerdings schon der uneingeschränkte Kommerz, das erste, was einen empfängt, ist eine Ladenzeile mit Souvenirläden und Cafes etc… wie gewohnt.

Die Klosteranlage ist allerdings sehr schön und die Kirche oder der Dom sehr beeindruckend. Dort residiert auch die schwarze Madonna von Montserrat, dafür gibt es einen eigenen Eingang in den Dom mit –zig Meter langer Schlange zum Anstellen, damit man der Statue die Hände küssen kann. Interessant ist, dass man die Nische, in der die Madonna steht, von unten aus dem Kirchenschiff sehen kann und was die Leute da so treiben, ist schon unterhaltsam. Am besten war jemand, der erst die halbe Madonna mit dem Desinfektionstuch abrieb, bevor er vorschriftsmäßig die Hände küsste…

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Um 13:00 sollte auch der berühmte Knabenchor von Montserrat in der Kirche singen, was uns speziell interessiert, da unser mittlerer ja auch Chorknabe ist. Also um 12:55 in die Kirche, hingesetzt und los ging der katholische Mittagsgottesdienst mit allen Schikanen. Hm, wann treten denn jetzt die Chorknaben auf… um 14:00 war dann der Gottesdienst zu Ende, ohne auch nur ein Lied, aber mit umso mehr Gebeten in katalanischer Sprache. Beim Rausgehen noch mal auf den Horario geschaut und siehe da, die Chorknaben singen immer um 13:00… außer Sonntags! Im Wikipedia stand noch Samstag als chorknabenfreier Tag. Grmbl. Immerhin kennen wir jetzt die katalanische Liturgie.

So schlichen wir draussen noch etwas herum, genossen die imposante Aussicht und zündeten noch eine Langzeitkerze für die tote Oma an, bevor wir uns wieder auf den Rückweg zur Seilbahn machten.

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Unsere Wohnmobile standen immer noch unversehrt auf dem kostenlosen und unbewachten Parkplatz, und so machten wir uns auf die nächste Etappe der Rückreise, in Richtung Andorra.

Die Fahrt dorthin führte quer über Land, bei bestem Wetter und schnuckeligen Dörfchen im spanischen Hinterland ein sehr schöner Reiseabschnitt. Ein bisschen Unruhe brachte die Tanknadel da rein, ich wollte die Tankfüllung aus bekanntem Grund bis Andorra ziehen, was mir einige nervöse Blicke von rechts einbrachte, aber alles ging gut und ich konnte 78 Liter zum Preis von nur noch 93,4 Cent tanken… waren also noch 12 Liter drin, kein Grund zur Sorge.

Nach der Tanke fuhren wir rein nach Andorra-Stadt und auf den Campingplatz direkt am Stadion. Natürlich waren da um diese Zeit genug Plätze frei, und so konnte ich nach dem Einrichten mit den Kindern ins Schwimmbad gehen, während die beste Ehefrau von allen das Abendmahl bereitete.

30.10.2017

Am nächsten Morgen ging es zu Fuß auf zur Stadtbesichtigung. Das war recht interessant, weil die Andorraner in Andorra-Stadt einfach alles irgendwie hingebaut haben, was hin musste. Ein wildes Durcheinander von Altem und Neuen, alles gekrönt von einem alles überlagernden ‚Duft‘ nach Hundepipi und dem reinsten Tretminenfeld. Offensichtlich mögen sie dort Hunde, aber nicht deren Geschäfte.

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Direkt in der Innenstadt wurde das besser, und wir kauften ein paar Dinge ein, die hier sehr billig waren (keine Mehrwertsteuer), z. B. eine Flasche guten Karibikrum (Cacique, aber die schwarze Flasche) und Single Malt Scotch Whisky (Talisker 10 Jahre alt, einer meiner Lieblingswhiskys).

Bei einem Autozubehörshop, die Thule-Sachen und Schneeketten verkauften, juckten mir auch die Finger, aber ich rief mich zur Räson. Hart.

Gegen Mittag waren wir wieder auf dem Campingplatz, aßen ein paar Kleinigkeiten als Mittagessen, machten V&E und fuhren dann erstmal zum Mirador Roc del Quer, allerdings auf einigen Umwegen.

Mein Navi sagte, von links über den Berg, Google Maps sagte von rechts. Allerdings fuhren wir dann von links in eine 3,5-Tonnen-Beschränkung, die mein Navi nicht kannte. Also wieder runter, durch den Tunnel zur anderen Seite und dort die Serpentinen von Canillo aus hoch.

Das war mal wieder eine Straße, die Spass macht! Breit genug, um ohne Schweiß mit Gegenverkehr fertig zu werden, aber alles 2./3. Gang mit Haarnadelkurven und allem.

Auf halber Höhe hab ich dann mal mein Fenster runtergedreht und die Heizung auf Volldampf gestellt, weil die Kühlwassertemperatur allmählich in Richtung 100 Grad wanderte, normalerweise liegt der Iveco bei 80 Grad. Vielleicht zu vorsichtig, aber wer weiss. Ausserdem hab ich den Motor oben angekommen dann noch ein paar Minuten im Leerlauf runterkühlen lassen.

Der Aussichtspunkt selbst ist atemberaubend und gut gemacht und platziert, auf jeden Fall den Abstecher von Andorra la Vella wert.

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Von hier aus wars dann einfach, nach einem fast gemütlichen vom-Berg-rollen (wieder 2./3. Gang) einfach von Canillo aus immer in Richtung Frankreich halten.

Hier hat man auch wieder die Wahl zwischen einem (kostenpflichtigen) Tunnel und einem Pass, für den wir uns natürlich entschieden. Und siehe da, oben auf der Paßhöhe gabs dann noch ein schönes Schauspiel:

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Schon bemerkenswert, wenn so eine Schlechtwetterfront über die Berge kriecht.

Die Abfahrt von der Paßhöhe ging dann durch die Nebelsuppe, und die Temperatur fiel von 18 Grad auf deren 2… wir sahen zu, dass wir weiter kommen, weil wir noch bis Carcassonne kommen wollten.

Das gelang auch, wobei die Fahrt vom Nebligen ins Dunkelregnerische ging, war dann nicht mehr so angenehm. Die Strecke vom Pass nach Frankreich rein ist allerdings sehr malerisch und geht druch ein schönes Flusstal.

Als wir gegen 20:00 in Carcassonne auf dem Stellplatz ankamen, waren dort auch noch mehrere Plätze frei, wobei wir uns dann auf einen Großen zu zweit quetschten, war genug Platz. Aus der Ferne grüßte schon die angeleuchtete Befestigungsmauer von Carcassonne.

31.10.2017

Und wieder war der Vormittag für die Besichtigung reserviert, diesmal der befestigten Altstadt von Carcassonne. Vom Stellplatz kann man dort in ca. 10 Minuten hin laufen und es gibt auch einen Fußweg entlang eines Flüsschens, so dass man nicht an der Straße entlang muss.

Carcassonne selber ist sehr interessant, das innere der Zitadelle ist wirklich sehenswert, und die Befestigungsanlagen auch. Den äußeren Ring kann man so betreten und besichtigen, die innere Befestigungsmauer ist allerdings ein Museum und muss bezahlt werden. Wir sind lieber durch das Innere flaniert. Die alten Gebäude werden jetzt zu gefühlten 90% von Restaurants belegt, der Rest sind Souvenirläden… man hat das Gefühl, dass da halb Frankreich zum Mittagessen hinfährt. Durch den extrem hohen Anteil von Aussengastronomie leidet das Bild der alten Befestigung ein wenig, finde ich. Das haben sie z. B. in Locronan besser hinbekommen.

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Nach der Besichtigung ging es zurück zum Stellplatz zum Mittagessen und danach wurden wieder die Hühner gesattelt. Nächster Stop sollten die Höhlen von Lascaux sein, da hatten wir einiges an Kilometern vor uns. Die Übernachtung auf dem Weg dorthin sollte auf der Domaine des Miquels erfolgen, ein ehemaliges Weingut mit einem kleinen Stellplatz für 6 Mobile. Dort kamen wir auch ca. gegen 18:00 abends an, allerdings war niemand zuhause… wir installierten uns erstmal auf dem leeren Stellplatz und kamen zu dem Entschluss, auf jeden Fall zu bleiben. Wenn bis morgens keiner auftaucht, gibt’s nen Zwanni in den Briefkasten und gut.

Nach einer halben Stunde kam allerdings der Besitzer nach Hause, freute sich über unsere Ankunft, kassierte die 20 Euro für 2 Mobile persönlich und wünschte uns eine gute Nacht. In den 10 Euro pro Mobil war Strom und V/E auch schon mit drin, von daher OK.

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Ein sehr schöner Platz mitten zwischen Äckern, mit malerischen alten Gebäuden. Ziemlich idyllisch.

Hier hatten wir dann noch ein kleines Zwischenspiel mit unserem Frischwasser-Ablassventil, das schildere ich aber getrennt in einem anderen Blogeintrag (--> Link).

01.11.2017

Und weil wir am Vortag und am Vorvortag und so weiter so schön viel gesehen haben und gefahren sind, neigten sich heute (Feiertag!) die Vorräte dem Ende zu, zumindest Mineralwasser und Bier wurden schon sehr übersichtlich, geht ja gar nicht.

Zum Glück ist der Internetempfang auf dem Stellplatz sehr anständig, und wir konnten uns ein Hyper U raussuchen, der am Feiertag geöffnet hatte. Dort angekommen, machten wir den Einkaufswagen voll und verstauten alles, und gegen Mittag ging es dann weiter – in Richtung Lascaux.

Wir buchten uns nach einer traumhaft schönen Fahrt (wie bisher Königswetter) abends auf dem Campingplatz in Saint-Germain-les-Belles ein….

02.11.2017

…um dann am nächsten Tag zu bemerken, dass das Lascaux in der Nähe nichts, aber auch gar nichts mit den Höhlen von Lascaux zu tun hatte, so dass wir circa 100 km zurückfahren mussten, um die Höhlen zu besuchen. Klassischer Tourplanungs-Fehler.

Wir nahmen es mit Humor und fuhren zurück, und das lohnte sich auch wirklich. Natürlich kann man nicht die richtigen Höhlen besuchen, die wurden schon Ende der 60er wieder geschlossen, weil durch die Besuchermassen und die Beleuchtung alles Mögliche anfing zu wachsen und die Höhlenmalereien beschädigte. Also wurde damals die Höhle geschlossen und etwas später eine Rekonstruktion gebaut (Lascaux II), die für Besucher offen war. 2015 wurde dann Lascaux III fertiggestellt, wo die Rekonstruktion mit modernsten Methoden (3D-Scans etc.) hergestellt wurde. Zusätzlich gibt es nach der Höhlen-Nachbildung noch eine detailliertere Multimedia-Ausstellung zu den einzelnen Räumen der Höhle und auch zu Nebenthemen wie Maltechniken und Werkstoffe.

Erst war ich etwas skeptisch, ob so eine Nachbildung besuchenswert ist, aber ich muss klar sagen: Ja!

Zuallererst musste man zur Kasse und dort bezahlen und sich quasi anmelden, dann bekam man eine Besuchergruppe mit einer Uhrzeit zugewiesen. In unserem Fall standen wir um ca. 11:00 dort auf der Matte und bekamen eine Gruppe um 14:15 zugewiesen, was die erste Freie war. Führungen auf Deutsch fanden an diesem Tag gar nicht mehr statt, also Französisch.

Das war aber auch gar nicht so schlimm, denn die erste Station bei der Führung ist die Theke, wo jeder ein Tablet mit Kopfhörer bekommt. Mit diesem Tablet scannt man die Eintrittskarte, dann ist es direkt auf Sprache und Alter vorkonfiguriert. Die Kinder hatten dann eine kindgerechte Führung mit Comicfiguren und Lernspielen, die Erwachsenen halt die richtige Führung in Muttersprache. Gut gelöst, das.

Dann ging es erst in die Höhlennachbildung und hinterher in die Ausstellung, wo man die einzelnen Zeichnungen und viele andere Dinge mit dem Tablet interaktiv erforschen konnte, für die Kinder lief dort ein Sammelspiel, wo sie virtuell Gegenstände für die Höhlenmalerei sammeln und zusammenbauen mussten.

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Zum Abschluss gab es noch einige Filme zur Historie und der Erforschung der Höhlen, und dann waren auch schon drei Stunden herum und wir zogen uns zu den Womos zurück.

Und weil im großen Umkreis kein Campingplatz mehr offen hatte, fuhren wir wieder nach Saint-Germain-les-Belles zurück, wo der CP-Besitzer etwas kariert schaute, dass wir schon wieder auf der Matte standen.

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03.11.2015

Jetzt neigte sich das Besichtigungsprogramm dem Ende, wir mussten zusehen, dass wir Kilometer in Richtung Heimat machen konnten. Also um 09:00 los und auf die A20, um dann über die A88 Richtung Clermont-Ferrand schliesslich bei Chalon-Sur-Saone wieder auf die übliche Nord-Süd-Rennstrecke zu kommen.

Wir fuhren dann bis kurz hinter Nancy und übernachteten in Pont-a-Mousson – allerdings wieder nicht AUF dem Stellplatz, sondern davor. Weil wir nämlich um 20:00 da waren und die Schranke um 19:30 schliesst – ist der einzige Stellplatz, wo ich das so kenne… na ja, dann eben wieder Übernachtung direkt an der Mosel vor dem ‚Interdit de se stationner‘-Schild mit dem Womo-Symbol.

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Vor dem ins-Bett-gehen gings dann nochmal hoch her draussen, einige Jugendliche warfen Knaller in die Mosel (oder gibt’s dort etwa noch Dynamit-Fischer?), was aber auch schnell vorbei war.

04.11.2015

Heute stand die letzte Etappe nach Hause an, es ging morgens pünktlich los und wir fuhren über Metz und Thionville nach Luxembourg hinein. In Wasserbillig wurde nochmal vollgetankt (wieder mit Warnleuchte an) und dann ging der Ritt durch die Eifel (mit Usselwetter) los.

Köln war diesmal angenehm leer (Samstag Mittag scheint eine gute Zeit zu sein, um da durchzufahren), und so trafen wir gegen 14:00 zuhause ein, während die Schwiegereltern noch ein wenig weiter bis nahe Bremen mussten.

Nachdem das nötigste ausgeräumt war, kümmerte ich mich erstmal um Ersatzteile für die auf dieser Reise angefallenen Kleinschäden (Ablassventil, Tischverankerung) und beides kam glücklicherweise noch in der Woche an, so dass ich alles einbauen und das Womo dann am nächsten Wochenende wieder auf den Stellplatz verfrachten konnte.

Bis denn,

Uwe

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5 Kommentare 12067 mal betrachtet
Kommentare

RE: 20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Aretousa am 24 Nov 2017 10:25:12

Vielen Dank Uwe, für den schönen Bericht. Vor allem Andorra hat mich interessiert. Da waren wir noch nicht, haben es aber bei den beiden Fahrten durch die Pyrenäen jedes mal angedacht. Die Aussicht von ganz oben war ja phänomenal.
Klasse.
Liebe Grüße
Lena :francais:
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RE: 20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Tinduck am 25 Nov 2017 20:04:36

Hallo Lena,

danke für die Blumen. Ja, Andorra war recht interessant, und wenn man sich ausserhalb von Andorra la Vella umschaut, auch sehr schön. Unbedingt immer die Pässe fahren und nicht die Tunnel nehmen, zumindest, wenn das Wetter schön ist.

bis denn,

Uwe
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RE: 20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Aretousa am 25 Nov 2017 22:41:00

Noch ne Frage Uwe. Die Winzer waren aber nicht von France Passion, oder. Wir haben nach Ostern ja auch bei einem Winzer bei Orange übernachtet. Da sah es jedoch anders aus.
Liebe Grüße
Lena :francais:
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RE: 20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Tinduck am 27 Nov 2017 13:26:13

Nee der war aus der ganz normalen P/M-App. Hiess Laudun-Chusclan Vignerons, eine Winzergenossenschaft.

bis denn,

Uwe
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RE: 20.10.-06.11.2017: Spanien / Andorra / Frankreich

permanenter Linkvon Aretousa am 27 Nov 2017 14:14:15

Danke.
Liebe Grüße
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