03.03.2023: Hochelten
Wir fahren am Freitag um 17:00 los und nehmen noch ein bisschen Berufsverkehr mit, aber das Navi kann das meiste ganz gut umfahren. Bis kurz hinter Wesel auf der A3 – da wird irgendwas am Mittelstreifen gebaggert, und die Autobahn wurde dafür in beide Richtungen einspurig gemacht, obwohl genug Platz für 2 Spuren ist (Standstreifen steht noch zu Verfügung). Natürlich 5 km Stau vor der Engstelle. Die Leute, die sowas planen, fahren wohl nur Fahrrad… komischerweise gibts so nen Unsinn z. B. in Frankreich nicht, da bemerkt man Baustellen kaum, so gut sind die da gemacht. Man muss das aber wohl wollen.
Der Stellplatz in Hochelten --> Link ist jetzt fertig und kostet 15 Euro (vor dem Umbau kostenfrei) – schon ganz schön teuer. Zwar technisch perfekt ausgestattet, aber für so eine 20:00-08:00 Nummer und ohne Benutzung von Strom (kostet extra), Entsorgung (kostet Extra) und öffentlichen Toiletten irgendwie etwas Overkill, wenn man die Umgebung bedenkt; ist ja nicht gerade ein Touristen-Hotspot.
04.03.2023: Lelystad
Wir haben dennoch nach dem Abendessen gut geschlafen und fahren um 08:00 weiter, in Holland allerdings ziemlich langsam, weil man dort mit Womos über 3,5 Tonnen auf der Autobahn auch nur 80 fahren darf, wie in Österreich. Die LKW, die auch nicht schneller dürfen, interessiert das nicht, alle ziehen vorbei – na ja, bei den Strafen in Holland riskier ich das lieber nicht. Mit einem kurzen Zwischenstopp bei Lidl in Lelystad gehts auf den Busparkplatz des Batavia Stad Outlets, wo wir erstmal allein stehen und frühstücken. Um 10:30 entern wir den ersten Laden und ca. 10 Hosen und einige Kleinigkeiten später sind wir um 14:00 fertig und fahren rüber zum Surf&Camp Markermeer Stellplatz --> Link. Der kostet 17 Euro und wir waren auch dort erstmal allein. Die Sanitäranlagen sind übrigens immer noch im Aufbau, seit einem Jahr… aber braucht ja eh niemand.
Da hatte sich ja letztes Jahr unser Großer sein Schlüsselbein beim Rumtoben gebrochen --> Link, jetzt musste er das Trauma aufarbeiten :-) Wobei nicht viel war mit draussen toben. Es waren 3-4 Grad und Windstärke 4-6 aus Nord plus Schauer, bei einem kurzen Spaziergang zur Figur ‚Exposure‘ (oder auch der kackende Mann, wie ihn die Lelystädter nennen) und zurück gabs auf dem Rückweg Hirnfrost für alle, die keine Mütze dabeihatten.
Abendessen gabs von der Aida (so heisst die mobile Pommesbude, die auf dem Rastplatz vor dem Stellplatz tagsüber steht), und die Nacht war dann sehr erholsam, wenn auch kühl – ich hatte vor dem Zubettgehen noch gespült und die Heizung dafür auf Heisswasser statt auf Heisswasser plus Heizen gestellt und das so gelassen. Morgens beim Aufwachen waren dann 12 Grad im Mobil :-)
05.03.2023: Ab nach Hause
Also erstmal Heizung korrekt eingestellt, und nach 10 Minuten wars wieder warm. Dann Frühstück mit Omnia-Aufbackbrötchen und nach dem Aufräumen gehts zurück nach Dortmund.
Mein Navi hatte allerdings so ein paar Problemchen und schlug mir eine Strecke vor, die 80 km länger als der übliche Weg war (über Amsterdam)… offensichtlich sah sie die Hebebrücke zwischen Lelystad und Stellplatz als unüberwindliches Hindernis an. Auch im späteren Verlauf der Strecke kamen teilweise abstruse Anweisungen (z. B. in Richtung Amsterdam statt Appeldoorn auf die A1 und dann an der 1. Ausfahrt drehen – haben wir natürlich nicht gemacht), keine Ahnung, was da los ist – Holland ist wohl nicht das Lieblingsland der Kartenersteller.
In D lief dann alles wieder glatt, und wir kamen gegen 12:30 wieder zuhause an.
Nachlese:
- Beim Aufladen eines Macbooks über unseren kleinen WR verrutschte der Stecker in der 12-V-Steckdose und danach ging da nichts mehr – innen waren die Kontakte verbogen und der Kurzschluss hatte die 20-A-Sicherung am EBL fliegen lassen. Hatte ich zum Glück dabei. Steckdose gerichtet, neue Sicherung rein und alles funktionierte wieder.
Bis denn,
Uwe



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