Abends beklagte sich der Kürzeste von den Kurzen über Bauchweh. Na ja, wird schon über Nacht verschwinden.
Morgens war er merkwürdig ruhig und beim Aufräumen vor dem Losfahren kotzte er dann die halbe Dinette voll :cry: . Nach einigem Wischen (zum Glück haben wir kinderbedingte Decken auf den Polstern) war die Sauerei beseitigt und der Kurze bekam für die Fahrt eine grosse Spülschüssel in die Hand gedrückt, die er die ganze Zeit umarmen musste und bis zur Frühstückspause dann noch brav zweimal befüllte. Zum Frühstück gabs nen Schluck Wasser, der auch sofort wieder Retour kam...
Schönes Mitbringsel aus dem Kindergarten, ein Spass für die ganze Familie. So erwischte es dann im Tagesabstand erst ihn, dann den Grossen, dann Mama und Papa und zum Schluss den mittleren, der seine Pizza dann aber lieber aus dem Bett warf, nicht ganz ohne Kolateralschäden. Wieder ne Stunde putzen und zwei Waschmaschinen.
Ich habe zwischenzeitlich schon überlegt, die Parzelle abzuriegeln und ein rotes Kreuz und ein Biohazard-Schild ans Mobil zu kleben.
Na ja, am Dienstag war dann alles überstanden und wir holten unseren Leihwagen für ein paar nette Ausflüge in die Gegend ab. Das Highlight dabei war St. Tropez, wo wir beobachten durften, wie eine der Top 200 Yachten (Segelyacht ‚Sea Hawk‘) an der Mole anlegte. Das Ding war schon eine Show, die Kinder haben die Münder gar nicht mehr zu bekommen.
Zu Ostern gabs natürlich Eiersuchen auf der Parzelle. Ich hab mir echt Mühe beim Verstecken gegeben, und so dauerte das Spektakel zum Amüsement der umliegenden Parzellennachbarn geschlagene 20 Minuten :) .
Wettertechnisch gabs zwischendrin mal 2 regnerische Tage, die sich aber mit Gesellschaftsspielen und mit Hilfe der mitgereisten Schwiegereltern (Diesmal mit dem Auto und im 2-Personen-Mobilheim auf dem CP) gut überbrücken liessen.
Die Rückreise verlief zum Glück ereignisfreier als die Hinfahrt; wieder mal zeigte sich Google Maps als wertvolles Echtzeit-Navi auf dem Weg durch Lyon, weil nämlich die Stadtautobahn und auch die grosse Umfahrung dicht waren. Wir wurden komplett ohne Stau über die innere Peripherique geleitet, echt super. Und am Samstag Mittag bei Köln war gar kein Stau :gruebel:
Die Zwischenübernachtung machten wir auf einem CP in der Nähe von Beaune, in Sauvigny-les-Beaune. Sehr schnuckeliges Weinbauörtchen 10 Minuten ausserhalb. In der Stadt selber war alles Dicht, weil ein Filmfestival lief.
Das erstmal dazu. In der für NRW einmaligen Woche Pfingstferien gehts dann nach Südostengland.
bis denn,
Uwe



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