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Reisemobil-Blog "Die fünf Hermänner"
Eigentlich haben wir dieses Blog erstmal nur erstellt, um selber die Übersicht über unsere Fahrten zu behalten :D

Es wird primär um die Ausritte mit unserem Bimobil gehen, mal sehen was sonst noch dazu kommt.

Videos zu den einzelnen Reisezielen gibt es teilweise unter --> Link zu sehen.

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Natürlich werden die Beiträge tendenziös, subjektiv und nicht übertragbar sein; als wohnmobilierende Familie mit 3 Kindern hat man halt so seine eigenen Ansichten und Präferenzen...

Bis denn,

Tinduck (Uwe)
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20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Tinduck am 20 Sep 2018 13:12:25

Dienstag, 31. Juli

Am nächsten Morgen dann ein weiteres Highlight, es gibt keinen Grauwasser-Entsorgungspunkt für Womos. Der einzige zulässige Abfluss befindet sich mitten auf der Wohnwagen- und Zeltwiese, und der wäre jetzt nicht zugänglich wegen der anderen Gäste, sagt mir der Platzwart. Ich hab mir das mal angeschaut und siehe da. es waren schon so viele aufgebrochen, dass ich rückwärts über die Wiese zum Entsorgungspunkt kann. Schlauch gelegt und abgelassen. Gibt zwar nen scheelen Blick vom Platzwart, aber da ich ja niemanden plattgefahren habe, kann er ja nix sagen... Frischwasser wird bei der Gelegenheit natürlich auch noch getankt.
Dann geht es hoch ins Moor, erstmal auf den gleichen Parkplatz wie gestern, wir müssen ja noch die Letterboxen nachstempeln. Hinterher gehen wir noch ein wenig weiter zu einigen Geocaches. Ein bisschen vorsichtig muss man dann auch noch sein; wir wollen 'Luftlinie' zum nächsten Cache, und in einer Senke wird der Boden immer feuchter, bis wir bis zu den Knöcheln im Wasser stehen. Dazu gibt der Boden auch so merkwürdig nach... Rückwärtsgang! Von weiter weg betrachtet, kann man diese Stelle sehr gut am Bewuchs vom Rest der Landschaft unterscheiden. Wir vermeiden diese Pflanzen ab jetzt.
Unterwegs hatten wir die üblichen Begegnungen (Schafe, Pferde, Rinder nur in Form ihrer Hinterlassenschaften), und ab und an trifft man sogar mal einen anderen Wanderer.

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Nach einigen Caches und Letterboxes ist es Mittagszeit, und wir gehen zurück zum Parkplatz und essen eine Kleinigkeit im Mobil. Dann geht es mit dem Womo tiefer ins Dartmoor hinein. Wir fahren nach Princetown (nicht, ohne eine Kuhherde auf der Straße zu durchqueren...), wo es das bekannte 'Dartmoor Prison' gibt. Ausserdem das (ehemalige) Hotel Duchy, in dem jetzt die Tourist Information untergebracht ist, zusammen mit einer sehenswerten Dartmoor-Ausstellung, der Eintritt ist frei. In just diesem Hotel hat Sir Arthur Conan Doyle genächtigt, als er im Dartmoor Inspiration und Recherche für seinen Roman 'The Hound of the Baskervilles' betrieb.

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Wir fahren danach noch eimal in Richtung nordosten und landen beim der zweiten Tourist Information in Postbridge, machen dort aber nur kurz Pause auf dem Parkplatz. Wir beschliessen, einen CP für die Übernachtung zu suchen, aber davon gibts hier im Norden des Dartmoors nicht viel... wir fahren also südlich in Richtung Plymouth, mit einem kurzen Stop in Two Bridges, um die malerische kleine Brücke zu fotografieren.

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Tja, und dann ging eine kleine Campingplatzodyssee los. Wir fahren über Princetown und fragen dort, weil die auch Camping anbieten. Aber das Ambiente spricht uns nicht besonders an, und die wollen ohne Strom auch 34 Pfund haben für eine Übernachtung (5 Personen)... da lässt sich sicher was besseres finden, wir danken und fahren wieder. Weiter gehts in Richtung Yelverton aus dem Moor raus, dann auf die Autobahn Richtung Plymouth, und abbiegen auf den Devon Expressway Richtung Osten. Dort dann den Smithaleigh Caravaning etc. pp. angefahren. Alles sieht sehr tot aus... ich klopfe an der Rezeption, ein etwas blasser, einsilbiger älterer Herr gibt mir zu verstehen dass sie voll sind. Auf den zweiten Blick auch eher ein Platz für Wanderarbeiter etc., wie es scheint... nur weg.
Weiter gehts in Richtung Wrangaton, zum Cheston Caravan and Camping Site, wo ein Schild unmissverständlich zu verstehen gibt 'We are closed - beware of the dog!'. Also besser nicht schellen. Wieder losgetuckert zum Moor View Touring Park, aha, sieht ganz nett aus. Auf dem Parkplatz hinter der Einfahrt dann ein lapidares Schild 'Adults Only'. What the heck? Na ja, sollen die kinderfeindlichen Rentner halt unter sich bleiben. Kehrt marsch, um die Ecke ist der Pennymoor Caravan Park. Kurz nach der Einfahrt empfängt uns eine gröhlend Fangen spielende Kinderhorde; das Problem des letzten Platzes werden wir hier nicht haben :-) Der Besitzer ist sehr freundlich und weist uns für 24 Pfund auf die Wiese, die eben genug für gerades Stehen mit einem Paar Keile ist, Halleluja. Und das Licht im Abwaschraum funktioniert auch :-)

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Mittwoch, 1. August

Nach dieser Übernachtung schauen wir auf die (frisch gekaufte) Wanderkarte des Dartmoors und entschliessen uns, zum Venfield Reservoir zu fahren, da die Landschaft in der Richtung vom Relief her interessant aussieht. Ausserdem sind am Reservoir zwei Parkplätze.
Kaum vom Campingplatz runter, steht auf der single track road ein 40-Tonner Auflieger vor uns. Bevor ich überhaupt den Rückwärtsgang drin habe, ist der schon 50 m zurückgesetzt in die nächste Ausweichbucht. Wir lavieren uns zentimeterweise und freundlich winkend aneinander vorbei... GB kann so schön sein.
Weiter geht es über die schmalen Sträßchen (aber alles zumindest B-Kategorie) in Richtung Ashburton, das wir aber nicht erreichen, weil wir kurz vorher nach Holne abbiegen. Nach dem bekannten CP River Dart Country Park werden die Strassen... nun sagen wir mal Dartmoor-typisch. Rechts und links Hecke und single track ist ja Standard, hier kommen dann noch teilweise hohe Mauern auf einer Seite dazu (nix mit Spiegel in die Hecke), und die Brücken über den River Dart sind wegen einiger sehr spitzer Kehren auch nicht für längere Fahrzeuge zu empfehlen. Aber wir flutschen überall so eben durch, biegen nach dem Dörfchen Holne rechts ab in Richtung Venfield Reservoir und erreichen wohlbehalten den Parkplatz dort (den ersten vor dem Reservoir, rechts der Straße).

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Tür auf, aha... Pferde. Wollen offensichtlich zum Reservoir und trotten gemütlich über den Parkplatz und die Straße. So weit, so gut. Wir packen unsere Sachen zusammen und spazieren den Hügel hinauf, da kommt uns ein Nachzügler der Herde im vollen Gallop bergab entgegen. Volle Deckung... nix passiert, aber die Kinder waren ziemlich beeindruckt. Kurze Zeit später finden wir auch die Ursache für das schnelle Pferd. Eins ist noch oben auf dem Hügel und wird von einem kleinen Schafsbock gemobbt. Der määääht, was das Zeug hält, und schubst das Pferd mit seinen Mini-Hörnern vor sich her... der pure Größenwahn. Dem Pferd wirds irgendwann auch zu bunt und es trottet davon. Kurz darauf kommt die Mama des kleinen Schafsbockes und plötzlich ist Ruhe.

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Wir finden einen Geocache und ziehen weiter in Richtung Bench Tor (Tor heissen die Hügel im Moor). Dieser erhebt sich ca. 400 m über den River Dart, der hier laut vernehmlich rauschend durch eine enge Schlucht fliesst. Die Kinder werden eindringlich instruiert, nicht zu nahe an den Abgrund zu gehen. Hier oben pausieren wir kurz mit grandiosem Ausblick und finden nach einigem Hin und Her auch die für hier reportete Letterbox, sehr schön. Auf dem Rückweg zum Parkplatz nehmen wir eine andere Route und finden nochmal 2 Geocaches, das Dartmoor ist wirklich voll von den Dingern.

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Jetzt müssen wir so langsam das Dartmoor verlassen, wir haben noch einige Kilometer vor uns, die nächste Übernachtung ist im New Forest geplant. Dort gibt es Campingplätze direkt im Wald, das hört sich interessant an. Also los und über Ashburton in Richtung Exeter, dann über Axminster (bekannt von der Hinfahrt) und Bridport in Richtung Dorchester. Dort wird es dann nervig, an Poole und Bornemouth vorbei ist die Route eine einzige Abfolge von Kreisverkehren in 1 km Abstand, man kommt überhaupt nicht ins Fahren. In Ringwood halten wir kurz, um bei Aldi nochmal Vorräte zu bunkern, und dann gehts in Richtung Lyndhurst und dann südlich in Richtung Brockenhurst. An der Straße dorthin findet man den Hollands Wood Campsite, der wie versprochen mitten im Wald ist. Wir werden freundlich empfangen (heute keine Odyssee) und zahlen 31 Pfund für eine Nacht, bei freier Platzwahl auf dem CP. Wir tuckern gemütlich die gewundenen Sträßchen auf dem ziemlich grossen Campingplatz entlang und finden ganz am Ende eine genehme ... na ja, keine Parzelle, sowas gibts da nicht, sagen wir ein Stück Wiese unter einer Eiche. Das gefällt uns alles sehr gut hier.

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Für heute abend ist schnelles Essen geplant (Nudeln mit Bolognesesauce), die Kinder gehen derweil spielen und verschwinden im Wald :-) nur um regelmäßig mit Ästen und Stöcken bewaffnet hier und da wieder aufzutauchen. Als das Essen fertig ist, verabschiedet sich die Sonne schon, und es wird schnell dunkel im Wald. Wir löschen das Licht im Womo, stellen eine Kerze draussen auf den Esstisch und fangen an, uns Nudeln aufzutun... da kommt Besuch.

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Eine Stute mit ihrem Fohlen schnüffelt über unseren Tisch, ob da wohl was Leckeres wäre, der Rest der Herde folgt auf dem Fuße... Nudeln scheinen sie nicht zu mögen, aber die Kirschkerne auf einem Teller (die Kinder hatten vorher ein paar Kirschen gegessen) werden ratzfatz aufgemümmelt. Wir schnappen uns unsere Teller und verlegen das Essen nach drinnen :-) Jetzt wissen wir auch, warum die Sanitärgebäude einen Viehzaun aussen herum haben...

Donnerstag, 2. August

Heute steht Stonehenge auf dem Programm, also verlassen wir den CP nach dem Frühstück (Pferde nur in weiterer Entfernung, unsere Brötchen waren nicht gefährdet) in Richtung Lyndhurst und fahren über Salisbury nach Amesbury und von dort nach Stonehenge. Auf der Straße ist natürlich wieder Stonehenge-Stau, den nehmen wir heute 2 x mit :-) Schön ist, dass der extrem geräumige Bus- und Wohnmobil-Parkplatz für Womos kostenlos ist, mit dem PKW (auf dem PKW-Parkplatz) muss man was bezahlen, auch mal was anderes.

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Ich gehe zur Kasse, zeige unseren English Heritage Pass vor und bekomme die kostenlosen Eintrittskarten für 5 Personen ausgehändigt. Wir holen uns am Counter die kostenlosen Audioführer ab und sind froh über den Shuttlebus, der vom Besucherzentrum zu den Steinen geht, bei 30 Grad im Schatten eine angenehme Sache.
Stonehenge ist wirklich eindrucksvoll, vor allem, wenn man bedenkt, wie alt die Anlage ist... die Audioführung ist sehr informativ, und wir können wegen des schönen Wetters ein paar tolle Fotos schiessen. Die Kinder sind ebenfalls sehr beeindruckt und deutlich stiller als sonst, da schau her.

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Nach der Besichtigung gehts noch kurz in die Ausstellung, aber nur kurz, weil wir für heute den Rest der Strecke zurück in den Osten geplant haben. Also wieder auf den Bock und ab auf die A303. Noch einmal Steinestau, und dann wird die A303 zum Glück hinter Amesbury vierspurig und es geht zügig voran. In North Waltham mündet die A303 auf die M3, der wir bis Chertsey folgen und dort auf die M25 Richtung Südosten abbiegen. Bei Sevenoaks fahren wir ab und übernachten auf dem Oldbury Hill Camping and Caravaning Site, wieder so ein Clubcamping mit dem Preisrekord auf dieser Reise: 44,50 GBP... diesmal immerhin auf einer ebenen Wiese, aber wieder mal ohne Grauwasserablasspunkt, der Womo-tauglich wäre.

Freitag, 3. August

Unsere Fähre zurück aufs Festland geht heute abend um 18:00, und so brechen wir nach dem Frühstück für die letzte Stunde Fahrt nach Dover auf. Circa 5 Kilometer vor Dover fängt schon die LKW-Schlange für die Fährabfertigung an, unglaublich... wir fahren langsam rechts vorbei, durch Dover durch und hoch zum Dover Castle, der dritte English Heritage Site, den wir uns vorgenommen haben.
Ich fahre das Womo an der PKW-Einfahrt hinein, und am Wärterhäuschen springt direkt einer vor unser Mobil und weist uns auf die kleine Umfahrungsspur, mit dem freundlichen Hinweis, dass er erst per Funk checken müsse, ob für so ein 'very large Motorhome' oben Platz wäre. Schmunzel.

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Ich löse in der Zwischenzeit unsere Eintrittskarten (in Form von Armbändchen), dank der Karte wieder für Notting, sehr angenehm. Dann dürfen wir hineinfahren. Die Brücke ins Castle ist schön schmal, unsere Spur passt so gerade zwischen die Metallbordsteine. Noch ein scheeler Blick auf die Tordurchfahrt; es steht keine Höhenbegrenzung dran, aber mehr als 3,50 m sind das nicht... schön langsam, und es passt. Zur Belohnung dürfen wir ganz hoch fahren und stehen direkt vor den Officers Barracks auf dem Rasen, mit perfektem Blick über den Fährhafen :-) und der uns einweisende Parkplatzwächter passt sogar auf, dass sich keiner hinter uns stellt und uns zuparkt.

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Wir lassen uns bis 16:00 Zeit, um Dover Castle gründlich zu besichtigen (Ankunft war gegen 11:30) und stellen fest, dass man da auch gut zwei Tage verbringen könnte. Es gibt ziemlich viel zu sehen; die mittelalterlichen Dinge sind sehr interessant, aber auch der neuzeitliche Teil mit den Befestigungen und Waffen aus dem ersten und zweiten Weltkrieb sind unbedingt einen Blick wert. Zu den Wartime Tunnels kommen wir gar nicht, weil die Schlange davor mindestens eine Stunde lang ist.

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Nach Abschluss der Besichtigung fahren wir runter zum Fährhafen und checken ein. Meine Frau macht noch ein paar Brote für auf der Fähre, die Kinder packen ein paar Kartenspiele ein, und dann geht es auch schon wieder rein in die große Heckklappe. Wir stehen wieder ziemlich weit vorn und haben die Pole Position, um im Bordrestaurand den Tisch ganz vorn in Richtung Bug zu besetzen :-) Alle essen ein paar Brote, die Kinder bekommen noch eine Portion Pommes, und die restliche Zeit geht mit verschiedenen Kartenspielen rum.
In Frankreich fahren wir dann in Richtung Bergues, weil dort ein netter Stellplatz ist. Doch wir haben auf dem Weg dorthin erstmal einen totalen Navi Fail, und zwar Data Becker und Google Maps gleichermassen. Beide Systeme führen uns nach Bergues hinein, statt einfach auf der Umgehungsstraße (am Bahnhof vorbei) zu bleiben, und dann stehen wir vor einem kleinen Tor, durch das noch nicht einmal ein hoher Kawa passen würde, garniert mit 3,5-Tonnen-Begrenzung. Den ganzen Weg durch die Innenstadt zurück, wieder raus auf die Hauptstraße, von der aus man dann ohne jedes Problem den Stellplatz für 22 Mobile hinter dem Sportplatz erreicht.
Doch, Überraschung: der ist voll. Und zwar zur Hälfte so beparkt, dass so gerade eben kein Womo mehr in die Lücke passt, also immer schön 2-3 m Abstand zwischen den Womos, oder auch mal schräg hingestellt, damit man sich dahinter häuslich einrichten kann. Ich hab SO EINEN Hals... bevor ich anfange rumzupöbeln, weist meine Frau mich darauf hin, dass draussen vorm Tor ja genug Platz ist. Das stimmt, ich komme wieder runter und falte unseren Bomber an den Straßenrand auf die Wiese. Keile drunter, Feierabend.
Man beachte auf dem Foto den Abstand der Mobile im Hintergrund. Grummel.

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Lustiges Detail am Rande: in dieser Stadt wurde der Film "Willkommen bei den Schti's" gedreht, der sehr zu empfehlen ist (gleicher Author wie 'Ziemlich beste Freunde').

Samstag, 4. August

Ich hole kurz Baguette und Croissants im malerischen Ort, und wir frühstücken bei bestem Wetter und offenen Fenstern und Türen. Dann gehts auf die Autobahn, diesmal ohne Stau in Antwerpen. Leider reicht die Tankfüllung nicht ganz bis nach Deutschland, ich tanke in Eindhoven 10 L nach (1,299 €/L) und fahre dann an der ersten deutschen Abfahrt runter, da ist ne BFT... die auch 1,299 €/L nimmt, na toll, hätt ich auch gleich in Holland volltanken können :-( . Das letzte Stück ist schnell abgerissen, auf der A40 ist um diese Zeit auch kein Stau, und so sind wir gegen 15:00 wieder zuhause, wo der Rasen nach Wasser schreit. Das Womo bleibt erstmal hier, weil ich mich ja noch um die Windschutzscheibe kümmern muss.

bis denn,

Uwe

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8 Kommentare 46023 mal betrachtet
Kommentare

RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Anne42 am 20 Sep 2018 21:37:19

sehr schöner Bericht und schöne Bilder, da ich auch schon in einigen der durchreisten Gegenden war, habe ich es sehr genossen.Danke!!
schöne Grüße
Anne
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Aretousa am 22 Sep 2018 19:56:22

Vielen Dank, Uwe. Auf den Bericht habe ich schon gespannt gewartet. Schön, wie du eure Erfahrungen beschreibst. Ja manches ist schon gewöhnungsbedürftig in GB.
Wir trafen im Dartmoor einen englischen Wohnmobilisten, der uns freundlicherweise auf die Möglichkeit hinwies, dort beim nächsten Pub zu übernachten, da dessen Parkplatz privat sei und somit nicht zum Nationalpark zähle. Dieser Wohnmobilist antwortete auf unsre Frage, wo er denn hinfahre, wenn er mal ein paar Tage einfach nur raus wolle: "zur nächsten Fähre nach Frankreich" :lol:
Trotzdem, es gibt so viel Schönes in GB, da lohnt sich eine Tour auf jeden Fall.
Liebe Grüße
Lena :francais:
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Tinduck am 23 Sep 2018 08:26:52

Hallo Lena,

danke für die Blumen :) (auch an Anne)

War das der Pub in Princetown? Der hat ja ein Camping hintendran, war uns aber für die gebotene Atmosphäre etwas zu teuer.
In der Nähe des Reservoirs, kurz hinter Holne, fanden wir auch ein ‚Camping‘-Schild an einem Bauernhof, aber da brauchten wir das ja nicht mehr, weil wir weiter mussten.

bis denn,

Uwe
Zuletzt geändert von Tinduck am 23 Sep 2018 08:27:38, insgesamt 1-mal geändert.
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Aretousa am 24 Sep 2018 13:42:13

Hallo Uwe, das war ein ganz normaler Pub einige Kilometer vor der "postbridge" von Süden bzw. Westen kommend.
Der hatte nur nen simplen Parkplatz. Wir haben da einfach ein oder zwei Guinness getrunken und gut war's.
Liebe Grüße
Lena :francais:
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Tilly1963 am 24 Sep 2018 15:40:31

toller Beitrag. Genau unsere Route von 2012. In Princetown hinter dem Pub ist ein offizieller CP incl. Sanitärräume. Ich habe keine Ahnung mehr, was wir dort für die Übernachtung bezahlt haben. Aber ich weiss noch, das wir am nächsten Morgen dort im Pub recht günstig gefrühstückt haben. Wir sind damals mehrfach auf CP Hinweissschilder im Dartmoor hereingefallen. Das sind meisst Campingwiesen nahe Farmen, absolut nicht Womotauglich. Schon garnicht für Gewichtsklassen jenseits der 3,5 to Marke. Wir mussten einmal 1 Mile mit unserem Niesmann einen Schotterweg zurück setzen, da es noch nicht einmal eine Wendmöglichkeit gab.
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Tinduck am 25 Sep 2018 11:15:57

Hallo Tilly,

danke für die Infos.

Ja, den CP hinterm Pub in Princetown hatten wir gefunden, gefiel uns persönlich jetzt aber nicht soooo.
Dieses Jahr war im Dartmoor fast jede Wiese in Strassennähe LKW-tauglich, war alles bretthart wegen der Trockenheit... selbst nach kurzen Regenfällen. Nur beim Wandern hat man nochmal die eine oder andere ‚boggy‘ Stelle gefunden :D

bis denn,

Uwe
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Rentner05 am 14 Okt 2018 23:12:54

Was ist denn das mal für ein geiler Bericht. Vielen Dank.
Gruß
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RE: 20.07.-04.08.2018: England/Cornwall (2)

permanenter Linkvon Tinduck am 23 Okt 2018 21:23:33

Danke :D
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