Also am Freitag Nachmittag das Mobil gepackt und betankt und ab gings nach Xanten. Der dortige Stellplatz war allerdings schon sehr gut gefüllt, von daher sprachen wir uns mit zwei netten Damen im La Strada KaWa ab, die auf jeden Fall noch länger stehen bleiben wollten, und stellten uns dahinter.
Der Stellplatz ist übrigens zur Wellness-Oase ausgebaut worden und kostete wohl auch deshalb mit Toiletten- und Duschenbenutzung, allerdings noch ohne Strom 16 Euro pro N8, davon waren noch 50 Cent pro Person Kurtaxe... Die Unsitte scheint ja echt um sich zu greifen.
Die Stellplätze selber sind auf Schotterrasen, allerdings ist alles recht schräg, ohne einen Haufen Auffahrkeile oder hydraulisches Nivelliersystem hat man immer irgendwie Schräglage.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück (Wespenalarm...) packten wir zusammen und fuhren zum APX (Archäologischer Park Xanten), wie das Römerlager offiziell heißt. Parken muss man da mit dem WoMo übrigens auf dem Busparkplatz, der PKW-Parkplatz ist für WoMos verboten.
Dort besichtigten wir erst einiges an alten bzw. wiederaufgebauten Steinen und das integrierte LVR-Römermuseum bei den Thermen, um dann am Wasserspielplatz Mittagspause zu machen. Der wurde natürlich von den Kiddies rege bespielt, Badehosen und Handtücher hatten wir vorsichtshalber mitgenommen.
Danach schlenderten wir zur Backausstellung rüber, und siehe da, der Backofen war in Betrieb und die Kinder konnten selber römische Brötchen backen und sogar vom Opferkuchen (Libum) probieren, ein sehr leckeres Brot aus Schafskäse und Dinkelmehl.
Danach bastelten unsere Drei noch Schlüsselanhänger aus Leder bei den Handwerkshäusern, danach noch kurz zum Circus, gewürzt mit einer kleinen Schauergeschichte über das römische Unterhaltungsprogramm, dann wären alle hinreichend platt, also Stellplatz suchen.
Nach einiger Recherche blieb eigentlich nur der Stellplatz Xanten über (Klo/Dusche sollte sein, und den Kerstgenshof fahren wir nach schlechten Erfahrungen nicht mehr an). Also wieder dahin und genau da geparkt, wo wir morgens losgefahren waren :D
Am nächsten Tag gabs dann ein Highlight für die beiden Jüngsten: Treckermuseum Sonsbeck!
Dort kann man nicht nur ca. 250 alte Traktoren und Landmaschinen besichtigen, sondern für relativ humane 15 Euro für eine halbe Stunde einen Trecker mieten, mit dem man dann auf dem (abgesperrten) Areal des Museums selber fahren kann. Die Kinder durften auch alle einmal bei Papa auf dem Schoß eine Runde lenken, und auch Mama hat mit dem ollen 2-Zylinder Deutz eine Runde gedreht. Der Eintritt war mit der Familienkarte für 13 Euro auch OK, und es gab dort auch ein Restaurant (haben wir nicht genutzt) und einen Kinderspielplatz mit alten, aber originellen selbstgeschweissten Spielgeräten und einigen Treckern und auch einer Planierraupe, auf denen gespielt werden durfte.
Dann war es Mittagszeit, also alle raus, rein ins WoMo, Mittag gegessen und dann ab nach Hause.
Als nächste Fahrt steht wohl der Caravan Salon an, wahrscheinlich direkt nächstes Wochenende.
Bis denn,
Uwe



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