Das Stündchen Fahrt war nicht wirklich ein Problem, und so standen wir um ca. 19:00 auf dem Dorstener Stellplatz, übrigens einer der jedes Jahr gekürten Top-Plätze, nach welchen Kategorien auch immer.
Gleich vorweg: wenn Ihr da mal hinfahrt, macht es wie wir (war aber Zufall) und stellt euch möglichst weit von der Eislaufhalle weg. Da ist nämlich am Wochenende bis 23:00 Rambazamba mit Eisdisco und so. Die Musik war bei uns im Womo noch sehr gut zu hören, möchte nicht wissen, wie es bei denen war, die direkt an der Halle standen.
Am nächsten morgen ging es nach dem Frühstück erstmal in die Dorstener Innenstadt, die wirklich ganz nett ist, um noch ein paar Kleinigkeiten wie Obst und was zu Lesen für den Grossen einzukaufen. Es waren zwar 8 Grad, aber der Wind pfiff doch ziemlich, so dass wir gegen 13:00 durchgefroren in eine Dönerschmiede flüchteten und dort unser Mittagessen zu uns nahmen.
Danach gings zurück zum Womo, Schwimmsachen packen fürs 'Atlantis', das Dorstener Spassbad.
Die Kinder hatten wie üblich ihren Spass, das Bad ist zwar nicht ganz so gross wie das in Plettenberg, aber durchaus auch zu empfehlen, da fahren wir nächstes Jahr wieder hin.
Abendessen gabs dann im Womo, da wir mittags ja schon extern speisten, danach fielen die Kinder ins Bett, und wir nach ein wenig IPad-Surfen auch.
Da vom Wochenende ja noch ein Scheibchen über war, fuhren wir Sonntag nach dem Frühstück und V&E nach Waltrop, wo es das alte Schiffshebewerk Henrichenburg zu bestaunen gibt, ein Teil der Route Industriekultur.
Bei der Ankunft waren wir ganz froh, dass fast nix los war, sonst hätten wir da nicht parken können:
Aber so war es ja kein Problem, und wir konnten uns in Ruhe das Bauwerk anschauen.
Entgegen unserer Erwartungen gab es dort noch wesentlich mehr zu entdecken, z. B. die Franz-Christian, ein altes Binnenschiff, in dessen Frachtraum eine Ausstellung das Leben der Binnenschiffer vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis in die 60er Jahre illustriert. Ausserdem gehört zum Gelände noch eine kleine Werft und diverse alte Schiffe, und im Maschinenhaus des Hebewerks sind noch alte Maschinen, Schiffsmodelle und anderes zu besichtigen. Wir waren uns einig, dass wir da bei wärmerem Wetter nochmal hin müssen, auch um den tollen Spielplatz in der nähe der Werft einmal zu nutzen.
Danach waren erstmal alle ziemlich platt, und es ging in Richtung Abstellplatz. Noch eben das überschüssige Frischwasser auf dem Waschplatz ablassen:
und dann bekam unser Mobil noch 2 Euro in die Stromsäule spendiert (wurden auch gleich in 16 A Ladestrom umgesetzt, wir hatten ja wieder ohne Strom gestanden) und wird jetzt erstmal bis zum 27.12. eingemottet, dann fahren wir über Sylvester nach Winterberg.
bis denn,
Uwe



Dezember 2025
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