Am Freitag nachmittag gings los, mitten im Berufsverkehr. Wir flutschten aber ganz gut durch und kamen bei Wolkenbruch auf P1 an. Erster Halt, Corona-Kontrolle. Alle durchgeimpft bis auf die beiden Kleinsten, die aber aus der Schule als getestet gelten. Nächster Halt, Parkticket scannen. Dann winkte uns ein Ordner nach links in Richtung P1 Feld Sechs Nord, allerdings sollte wir dann doch nicht da drauf und landeten an der Ausfahrt... oh. Also Ehrenrunde, nochmal reinfahren... der Parkknecht wollte dann unbedingt nochmal das Parkticket scannen, was sein Gerät mit allerlei Fehlermeldungen quittierte, klar, wir waren ja auch schon eingecheckt. Irgendwann kamen wir dann doch noch mal auf P1 Feld Sechs Süd an, diesmal der Luxusplatz direkt an der zentralen Straße, wo immer für Unterhaltung gesorgt ist.
Der Regen liess etwas nach, aber generell lud das Wetter nicht zum draussen Sitzen ein, schade. Die Kinder stürmten rüber zu den Großeltern, und der Abend verging mit Kochen, Lesen etc.
Am nächsten Morgen holte ich Brötchen am Caravan-Center und nach dem Frühstück machten wir uns auf in Richtung Bushaltestelle. Der Bus kam schnell, und der Fahrer war auf Zack und setzte uns nicht bei den prallvollen Haupteingängen ab, sondern am Nebeneingang Halle 17, und wir gingen so durch in die Halle, nur kurz Bändchen vorzeigen (Impfstatus) und Eintrittskarte scannen, keine Schlange, kein nix.
So drehten wir unsere Runden durch die Messehallen, leicht behindert von den Wolkenbrüchen, wenn man mal die Halle übers Innenfeld wechseln musste. Bei Bimobil gabs wieder eindrucksvolle neue Expeditionsmobile zu sehen, auch die Zubehörhallen hatten einiges an interessanten Dingen. Lustig fanden wir, dass Dometic jetzt auf 'Dometic Outdoor' macht und seine Produkte martialisch anstreicht, um die Vanlifer mitzunehmen... alter Wein in neuen Schläuchen.
In der Reise-Halle waren inzwischen Wohnmobilvermietungen wie Pilze aus dem Boden geschossen, insbesondere neue Mietportale für Privatvermietungen waren mehrere dort ausser den Bekannten wie Paulcamper etc.
Bei den Fahrzeugen gab es insbesondere viele Schmieden für Offroad-KaWas zu bestaunen bzw. Modelle, die mit AT-Reifen und seitlich angebrachten Sandblechen zu 'Weltreisemobilen' definiert wurden. Inklusive tief hängendem Grauwasserauslass und Seitenauspuff, Bodenfreiheit 10 cm :lol:
Gegen 16:00 waren wir langsam Fuß- und Kreuz-lahm und machten uns auf den Weg zurück zum Parkplatz. Wir richteten uns mit einem Seitenblick auf den Ersten in der Reihe (Fenster-loser Handwerker-Kasten mit davor raumgreifend aufgebautem Partyzelt, direkt vor der Ausfahrt, wo alle durchmussten) unter der Markise ein, die uns auch mehrere Regenschauer vom Leib hielt, und machten das beste aus dem Wetter. Kurz nachdem es anfing zu dämmern und wir nach drinnen umgezogen waren, machte sich draussen ein Lynchmob aus mehreren Womo-Besatzungen auf zum Zelteigner und machte ihm lautstark klar, dass das Zelt besser am nächsten Morgen um 07:30 da nicht mehr stehen sollte... das wurde dann brummelnd abgebaut.
So konnten wir am nächsten Morgen pünktlich vom Feld fahren und gelangten bei Dauerregen gegen 09:00 wieder in Dortmund an. Nach kurzer Fahrzeugaufbereitung brachte ich dann das Womo nachmittags (immer noch Dauerregen) nach Witten in die Halle.
bis denn,
Uwe



Dezember 2025
September 2025