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Reisemobil-Blog "Die fünf Hermänner"
Eigentlich haben wir dieses Blog erstmal nur erstellt, um selber die Übersicht über unsere Fahrten zu behalten :D

Es wird primär um die Ausritte mit unserem Bimobil gehen, mal sehen was sonst noch dazu kommt.

Videos zu den einzelnen Reisezielen gibt es teilweise unter --> Link zu sehen.

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Natürlich werden die Beiträge tendenziös, subjektiv und nicht übertragbar sein; als wohnmobilierende Familie mit 3 Kindern hat man halt so seine eigenen Ansichten und Präferenzen...

Bis denn,

Tinduck (Uwe)
Tinduck
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22.12.2023-06.01.2024: Sexten

permanenter Linkvon Tinduck am 13 Feb 2024 12:07:11

22.12.2023-07.01.2024: Sexten

Auch diese Weihnachtsferien sollten für uns wieder in Südtirol stattfinden, wir hatten schon im letzten Jahr wieder 2 Plätze im Caravan Park Sexten reserviert, und dieses Jahr konnten unsere Schwiegereltern auch wieder mitfahren und freuten sich schon sehr auf Weihnachten und Jahreswechsel mit den Enkelkindern.

22.12.2023: Stellplatz am Buron

Um schon am Samstag anzukommen, fuhren wir diesmal Freitag Mittag los, wieder über die A44/A7, weil Freitags die Umfahrung der A45-Sperrung ein Alptraum ist. Es ging zügig voran, und bei einer Tankpause um 19:00 entschieden wir, dass wir durchfahren bis zum Stellplatz am Buron. Von dort aus hat man die ideale Startpostion zur Überquerung des Fernpasses am nächsten Morgen, wenn noch nichts los ist.
So kamen die beiden Womos gegen 21:30 auf dem Stellplatz an (kein anderes Womo dort, während 5 km weiter der Stellplatz Nesselwang aus allen Nähten platzte (Webcam) – mir ist absolut schleierhaft, wie man in dieser Legebatterie übernachten kann).
In den letzten Fahrtstunden hatte allerdings der Wind extrem zugenommen, die letzte halbe Stunde fuhr ich wegen des Seitenwinds nur noch 80 statt 90 km/h, und so pfiff es auch auf dem SP ordentlich. Meine Frau (war mit dem VW-Bus 1 h später losgefahren) traf 10 Minuten nach uns ein und dann konnten wir zu Abend essen und ins Bett gehen – es heulte allerdings ganz ordentlich und das Womo bekam die eine oder andere Bö zu spüren, wir wurden in den Schlaf gewiegt :-)
Nachts gab es dann noch mal Alarm, weil es aus einer Dachluke anfing zu tropfen – die, bei der ich vor Ostern die Schrauben nachgezogen hatte, der Wind drückte das Wasser durch die etwas marode Abdichtung. Da muss ich im Frühjahr wirklich ran. Ein Eimer löste das Problem.

23.12.2023-05.01.2024: Caravan Park Sexten

Meine Frau hatte etwas Sorgen wegen des Wetters und fragte alle downloadbaren Wetter-Apps ab, wie der Sturm in den Alpen lief. Orkanböen über 1600 m – ich argumentierte, dass der Fernpass ja nur 1200 m hoch wäre und stellte fest, dass ich keine Lust hätte, hier nochmal zu übernachten. Die Schwiegereltern waren der gleichen Meinung und deshalb ging es wieder los.
Die Fahrt war dann auch absolut problemlos, weniger Wind als am Tag zuvor, und wir erreichten ohne Verzögerungen die Inntalautobahn (GoBox: „Piep“) und fuhren von dort aus über den Brenner bis nach Brixen, wo wir wie üblich ins Pustertal abbogen und die letzten 60 km auf der Landstraße abspulten.
Richtig weiß wurde es allerdings erst oberhalb von 1400 Metern, also in Sexten, darunter hatte der Schnee insbesondere auf den Nordhängen große Lücken. Oben am CP (1560 m) war dann alles weiß, allerdings hatten die Tannen schon keinen Schnee mehr auf den Zweigen.
Leider hatten wir erst ab dem nächsten Tag reserviert… die Parzelle unserer Schwiegereltern war trotzdem schon frei, auf unserer stand noch ein italienischer Wohnwagen, also erstmal eine Ausweichparzelle 100 m entfernt auf der anderen Seite des Kristallbads zugewiesen bekommen.
Kurz geschaut, hm – wird eng. Ein erster Versuch zeigte, dass wir nicht längs hinter das andere Womo passten, dass auf der vorderen Parzelle stand, wir hatten die Hintere… und prompt erschienen auch 4 große Augen dort am Fenster und kurz darauf sprang die Tür auf und es wurde sorgenvoll, aber kommentarlos beobachtet, was ich da so rumrangierte.
Wieder runter vom Parzellenpaar, ein Stück weiter rechts und bergab gedreht, wieder hoch, nach rechts ausgeholt und nach links rückwärts wieder rein, und dann mit einem wohlberechneten Zirkel hinten Quer gestellt in einem Zug. Erleichterung auf der vorderen Parzelle.
So verbrachten wir die erste Nacht hier und zogen am nächsten Morgen gegen 11:00 auf die nun freie Parzelle hinter meinen Schwiegereltern. Weihnachtsbaum aufstellen, Vorzelt aufbauen und dann war es irgendwann schon Zeit fürs Weihnachts-Essen bei uns im Womo, mit der ganzen Familie.

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Alle fanden einen Platz, und es gab Pulled Pork, Kartoffelknödel und Rotkohl.
Erstaunlicherweise hat während des Essens und als ich kurz auf dem Klo war, das Christkind einen Sack mit Geschenken auf den Schlitten vor dem Weihnachtsbaum draussen gebracht!
Also nach dem Abräumen lustiges Auspacken allerseits. Alle waren von ihren Geschenken begeistert, und so klang der Abend mit Geschenke-Ausprobieren aus.
Wir gingen den Urlaub dann erstmal entspannt an. Die beiden kurzen spielten im Schnee oder im Kids Club, der Große machte manchmal mit oder spielte für sich Schach (online).

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Sylvester war diesmal etwas nüchterner – mein Schwiegervater bekam nach den Weihnachtsfeiertagen Corona, am 30. war die Schwiegermutter dann auch dran und so konnten wir Sylvester nicht zusammen feiern. Aber um 24:00 zusammen draussen an der Feuerschale mit nem Sektchen anstoßen ging auf jeden Fall.
Am Schneebarwettbewerb wurde auch wieder teilgenommen – allerdings gabs diesmal nur eine Flasche Wein als Trostpreis. Immerhin…
Nach Sylvester fuhr ich mit den Kindern noch 2 Tage Ski, damit sie nicht einrosten, und es gab noch einmal 30 cm Neuschnee, was alle begeisterte – Winter Wonderland.

Ziemlich schnell waren die schönen Tage dann auch wieder vorbei, und es hieß wieder Vorzelt abbauen und trocknen, alles Verstauen und für die Abreise klarmachen.

05.-06.01.2024: Messel

Am Morgen des 5. Januar machten wir alles klar zur Abfahrt und ich fuhr, nachdem ich noch ein paar Schneehaufen aus dem Weg geschaufelt hatte, von der Parzelle und wartete. Mein Schwiegervater machte allerdings keine Anstalten, das Womo zu bewegen. Hm. Aus dem Weg gefahren und mal geschaut, was ist – aha. Die Hinterräder sind am Boden festgefroren, genau wie bei uns vor ein paar Jahren, und vorn nicht genug Traktion, um sie frei zu bekommen. Aber diesmal brauchen wir keinen Radlader…

Heckklappe auf, Elastik-Bergeseil raus. Gerade hinter den Eura manövriert, Heck an Heck, und dann das Seil über die Anhängerkupplungen gelegt. Ein kurzer Ruck, und das Mobil war wieder frei.

So kamen wir (nach einem kurzen Zwischenspiel mit der Ausgangsschranke des CP) mit einer halben Stunde Verspätung los. Erstmal am Ortsausgang von Sexten tanken. Das Navi empfahl die Pustertal-Route, und wir kamen da auch gut voran, nur kurz vor Brixen gab es 10 Minuten Stau vor dem großen Kreisel. Über den Brenner gings ohne Probleme, auch die Inntalautobahn war frei, nur vor dem Fernpass und vor Reutte gabs etwas Stau, allerdings in Summe nur ca. eine halbe Stunde. Die deutschen Autobahnen waren dann alle frei. Wir fuhren erstmal die A7, das Navi wollte dann später auf die A3 in Richtung Frankfurt – OK, also übernachteten wir wieder mal in Messel. Wieder die aufregende Durchfahrt im Ortszentrum (3,30 m), rauf auf den Platz (genug frei) – dann gabs Abendessen und alle waren schnell im Bett.

06.01.2024: Wieder in Dortmund

Für den Rest der Rückfahrt wählten wir die A45 (trotz Vollsperrung), die Umfahrung in Lüdenscheid war frei und so kamen wir gegen 14:00 wieder zuhause an. Die Schwiegereltern tranken noch kurz einen Kaffee und machten sich dann auf die restliche Strecke nach Norddeutschland.

Nachlese:

- Das Heki hinten muss jetzt wirklich mal abgedichtet bzw. neu eingesetzt werden – beim Sturm auf der Hinfahrt hats Wasser reingedrückt.
- Die Ventilatorhaube über der Küche wird auch ersetzt – scheint eine kleine Undichtigkeit zu haben und der Scharnier der Klappe oben ist schon länger kaputt.
- Gasverbrauch war wieder niedrig – keine 4 Flaschen für 18 Tage.
- Nächster Punkt auf der Tagesordnung: die hinteren Blattfedern müssen aufgearbeitet werden, die sind schon waagerecht statt nach unten durchgebogen. Termin im Februar bei Diesel Müller.

Bis denn,

Uwe

Alberto Brandolini: "The amount of energy needed to refute bullshit is an order of magnitude bigger than to produce it." :wall:
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